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Ende der Meinungsfreiheit?
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Carth Onasi



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BeitragVerfasst am: Fr, 25. Feb 2005, 20:42    Titel: Ende der Meinungsfreiheit? Antworten mit Zitat

Hat irgendjemand heute die Sat1 Nachrichten gesehen? Als G.W.Bush Mainz besucht hat war ja der Stadtkern hermetisch abgerieglt, kurz bevor es soweit war verließ eine Anwohnerin die Stadt und klebte drei anti Bush plakate ins Fenster, darauf stand "NOT WELCOME MR. BUSH". Dann brach die Polizei die Wohnung auf und entfernte das Plakat und ließ die wohnung zurück, bisher wollte sich die Frau nicht vor der Kamera äußern. Furchtbar, oder Question
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Fr, 25. Feb 2005, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Sicherlich überreagiert, aber da stand man wohl unter strakem Druck des Secret Service.

Vor einigen Jahren war Bill Clinton in Eisenach. Es mussten Leute unter anderem ihre Wohnungen räumen, damit sich darin Scharfschützen postieren konnten...
Der Druck kommt sehr stark von den Behörden... leider sind sie in ihrem eigenen Land nicht so genau, aber wenn der Präsident ins Ausland fährt, sind sie äußerst pingelich...


Zuletzt bearbeitet von Sheridan am Di, 11. Jul 2006, 15:19, insgesamt einmal bearbeitet
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Bezorar



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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Feb 2005, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, was soll ich sagen. Ich will das Thema nicht allzusehr vertiefen, aber eines ist mir klar. G.W.Bush hat nicht wirklich etwas von Deutschland, geschweige denn von den Deutschen gesehen. Ob man ihn nun mag, oder nicht, oder ob man ihn willkommen heißt oder nicht. Es ist für die Bevölkerung in Deutschland schade, dass man nicht die Chance bekommen hat, ihm nahe zu kommen.
Nebenan in der Slovakei in Bratislava war es ja ganz anders. Da hat Bush ein Bad in der Menge genommen, wenn ich die Bilder richtig gedeutet habe.
Jetzt frage ich mich: Wollte Bush nicht mit den Deutschen zusammen gesehen werden oder wollte die deutsche Regierung nicht, dass die Bevölkerung auf Bush trifft ?
Was die Sache mit den Aufklebern angeht, so habe ich es nicht gesehen, aber nachdem was Du geschrieben hattest, ist das wirklich ein etwas übertriebener Einsatz gewesen.
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Ashara



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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Feb 2005, 10:01    Titel: Antworten mit Zitat

Vermutlich wäre das Bad in der Menge in Deutschland nicht so positiv ausgefallen Wink .
Zum Thema.
Ich muß ganz ehrlich sagen, dass ich all diese Sicherheitsmaßnahmen ein wenig übertrieben fand. Sicherlich muß bei einem hohen Staatsgast für eine gewisse Sicherheit gesorgt werden aber was in diesem Fall abgezogen wurde, grenzt schon an Paranoia.
Ich kann nicht beurteilen ob Bush wirklich so sehr um sein Leben fürchten muß, dass er sich selbst in Ländern der westlichen Welt so sehr abschotten muß. Ich fürchte vielmehr, dass es hier nicht mehr um den Schutz der Person geht, sondern vielmehr versucht wird jegliche negative Äußerungen gegen den amerikanischen Präsidenten fern zu halten.
Demonstrationen waren zwar erlaubt aber eben nur an Orten, an den Bush sich nicht aufgehalten hat. Das ist schon seltsam.
In wie fern sich jetzt der Einbruch bei der Anwohnerin in Mainz tatsächlich so abgespielt hat, kann ich nicht beurteilen.
War es tatsächlich so, wie es hier geschrieben wurde, liegt in der Tat eine schwere Verletzung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung vor. Nebenbei auch noch ein Verstoß gegen Art. 13 GG, das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung. Da heißt es nämlich:
Abs. I Die Wohnung ist unverletzlich.
Abs II Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.
Gefahr im Verzuge lag mit Sicherheit nicht vor, von daher halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass sich der Vorfall so abgespielt hat. Entweder steckte da noch mehr da hinter oder die Einsatzkräfte haben einen massiven Fehler begangen und wenn ich dann die Anwohnerin wäre, dann würde ich klagen.

Ashara
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LordTyranus



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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Feb 2005, 12:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube die Amerkianer sind in Deutschland auch besonders vorsichtig, da ja auch Terrorpiloten vom 11.09 in Hamburg studiert haben.
Die befürchten wohl, dass Deutschland die Situation nicht im Griff hat, deshalb hat man da wohl auch so übertrieben.
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Feb 2005, 14:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema Sl.: Dieses Land gehört zur Koaltion der Willigen. Dort ist Bush zudem noch stark beliebt... was man mit Deutschland nicht vergleichen kann.
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Obi_Wan



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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Feb 2005, 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

mich regts auf das die deutschen den amis immer in den Arsch kriechen.
Blos weil die Politiker glauben, wir dürften uns wegen des 2. Weltkriegs nichts mehr gegen Amerika erlauben, muss jetzt alles immer für Amerika sprechen.
Bush weis das aber ganz genau das es sehr viele Menschen gibt die gegen ihn sind.
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Laeusel



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BeitragVerfasst am: Sa, 26. Feb 2005, 22:51    Titel: Antworten mit Zitat

Obi_Wan hat Folgendes geschrieben:

mich regts auf das die deutschen den amis immer in den Blödmann kriechen.

Entschuldige.... Aber kannst du mir diesen Satz bitte erklaeren?
Irgendwie versteh ich gerade nicht was du damit sagen moechtest. Question Question Rolling Eyes
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Ciao
Laeusel Cool

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"Ich habe nie groß darüber nachgedacht, wie ich sterben werde.
Aber anstelle von jemandem zu sterben, den man liebt, scheint
mir ein guter Weg zu sein, um zu gehen."
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Ashara



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BeitragVerfasst am: So, 27. Feb 2005, 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

Mich allerdings auch!

ashara
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LordTyranus



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BeitragVerfasst am: So, 27. Feb 2005, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Er meinte wohl in den Ar*** kriechen, wenn Du das aber schreibst, wird das automatisch in Blödmann oder Idiot umgewandelt.
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Obi_Wan



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BeitragVerfasst am: So, 27. Feb 2005, 11:15    Titel: Antworten mit Zitat

ja ich meinte Ar***
aber wurde ersetzt.
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Ashara



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Beiträge: 3418
Wohnort: Ruhrpott

BeitragVerfasst am: So, 27. Feb 2005, 20:23    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, ich wollte eine nähere Aussage zu diesem Satz an sich haben, den Sinn habe ich schon verstanden.

Ashara
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Sharad Hett



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Beiträge: 244

BeitragVerfasst am: So, 27. Feb 2005, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Obi_Wan hat Folgendes geschrieben:
mich regts auf das die deutschen den amis immer in den Blödmann kriechen.
Wieso kriechen wir den Amis in den "Anus"? Haben wir uns nicht strikt aus dem Irak-Krieg rausgehalten?
Zitat:
Blos weil die Politiker glauben, wir dürften uns wegen des 2. Weltkriegs nichts mehr gegen Amerika erlauben, muss jetzt alles immer für Amerika sprechen.
Wo hast du das denn her? Welcher Politiker oder wer überhaupt sagt denn, dass "alles immer für Amerika sprechen muss"? Die meisten Deutschen haben eine anti-Amerikanische Einstellung. Ich zähle mich selber zwar nicht dazu, da ich viele Ideale der Amerikaner in Ehren halte, aber manches, was von deren Seite losgelassen wird, ist schlicht und ergreifend Bullshit. Mich regt nur auf, dass so permanent auf den USA rumgehackt wird (nicht zwangsläufig in diesem Forum Wink )! Europa sollte sich lieber zuerst an die eigene Nase fassen
Zitat:
Bush weis das aber ganz genau das es sehr viele Menschen gibt die gegen ihn sind.
Ich glaub, da backt er sich ein Ei drauf.
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Nogo Dar



Anmeldedatum: 21.12.2010
Beiträge: 236

BeitragVerfasst am: So, 16. Jan 2011, 10:07    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema:

Heute fällt es mir schwer vieles zu kritisieren da viele meiner Mitmenschen heute Angst vor staatlichen Repressalien haben und so entsteht bei mir der Eindruck das man heute allgemein auf die Meinungsfreiheit pfeift.

Wegen den ganzen Terrorwarnungen laufen die Bundespolizisten in den Bahnhöfen mit Maschinengewehren rum. Gestern durfte ich feststellen das die normale Polizei irgendwie überall rumsteht und den normalen Bürger doof ansieht wenn er in ihre Richtung blickt und sich in Gedanken (der Bürger) fragt was der Schei* soll.

Ich denke das Deutschland bald sehr viel mehr mit einer Diktatur gemein hat als mit einer Demokratie. Man denke nur an die gewaltätigen Reaktionen von Polizisten gegen Demonstranten.

Davon mal abgesehen bin ich persönlich der Meinung das es hier bald ordentlich kracht ( Bürgerkrieg zwischen "Rechts" und "Links", da es ja laut Medienberichten die "Mitte" nicht mehr gibt ).

Nogo Dar
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WedgeAntilles



Anmeldedatum: 02.06.2003
Beiträge: 1936
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: So, 16. Jan 2011, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:

Wegen den ganzen Terrorwarnungen laufen die Bundespolizisten in den Bahnhöfen mit Maschinengewehren rum. Gestern durfte ich feststellen das die normale Polizei irgendwie überall rumsteht und den normalen Bürger doof ansieht wenn er in ihre Richtung blickt und sich in Gedanken (der Bürger) fragt was der Schei* soll.

Kann in in keiner Weise für mich so unterschreiben. Beispielsweise am Canstadter Bahnhof in Stuttgart läuft auch öfter die Polizei vorbei.
Gut so. (Nicht wegen Terror, sondern generell ist es gut, wenn die Polizei an öffentlichen Plätzen auch Flagge zeigt)
Finde ich ausschließlich positiv und übehaupt nicht bedrohlich oder sonst wie.

Zitat:

Ich denke das Deutschland bald sehr viel mehr mit einer Diktatur gemein hat als mit einer Demokratie. Man denke nur an die gewaltätigen Reaktionen von Polizisten gegen Demonstranten.

Mh? Wüsste jetzt spontan nicht, auf was du dich da beziehst - und ich bilde mir eigentlich doch ein, so halbwegs politisch auf dem Laufenden zu sein^^


Ich will hier jetzt kein Heiligenbild malen, ich habe es im Stadtion auch schon selber erlebt, dass Unruhe und Streit erst durch völlig unprovoziert aggresives Auftreten der Polizei entstanden ist.
Auch bei der Polizei gibt es teilweise Probleme.

Ein generell negatives Bild der Polizei kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen.
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Seldor



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Beiträge: 256
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BeitragVerfasst am: Mo, 17. Jan 2011, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jetzt auch schon einige Jährchen auf den Buckel . Aber ich habe die Erfahrung gemacht wen man zu den Polizisten nett und freundlich ist . So wie man es im Kindergartenalter gelernt hat da hat man keine probleme mit Ihnen .

Jeder der schreit scheiss Polizei solte sich einmal fragen wie die Welt ausschauen würde wen es die Polizei nicht mehr geben würde . Jeder der den Beruf Polizist wählt hat meine Hochachtung verdient .

Ein Polizist hat es nicht mehr so leicht wie früher . Jetzt muss Er sich wegen jeden Blödsinn rechtfertigen . Und die Täter dürfen machen was Sie wollen . Und das haben wir der lieben Politik zu verdanken .

Also ich bin froh das wir Sie haben .
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Nogo Dar



Anmeldedatum: 21.12.2010
Beiträge: 236

BeitragVerfasst am: Mo, 17. Jan 2011, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Um es gleich mal klar zu stellen, ich lebe in Berlin, das ist ein anderes Pflaster. Wink ( in Friedrichshain(!) )

Bei mir stehen die Polizisten Abends in Zehnergruppen herum und wenn man in ihre Richtung blickt schauen sie in der Regel, wie ich es leider selbst erleben musste, recht aggressiv zurück.
Und bei mir standen die Gruppen gerade mal ein Paar Häuserblocks voneinander entfernt.

In meiner Gegend fahren sie mittlerweile auch tagsüber eine der bekanntesten Straßen Berlins 10mal rauf und runter. In der Nacht mindestens fünf Mal, vorausgesetzt ich bin noch wach um es mit zu bekommen. ( eventuell weil da ein paar besetzte Häuser stehen Shocked Question Eh? Think )

Ich persönlich habe natürlich nichts gegen die Polizei, im Gegenteil wäre ich wenn es das Schicksal zugelassen hätte selbst Polizist. Nur das was ich bisher hier so erleben durfte stimmt mich nicht gerade optimistisch.

@ Wedge Antilles:

Ich bezieh mich auf die "Freiheit statt Angst"-Demo bei der es vor Jahren zu Ausschreitungen kam. Ausserdem habe ich selbst miterlebt wie Polizisten auf einen unbewaffneten Demonstrant einschlugen und der Demonstrant K.O. ging ( wegen nichts(!) ). Zu dem Zeitpunkt war die Presse natürlich schon über alle Berge um event. eben das zu notieren.

@ Seldor:

Im großen gebe ich dir gern recht, wenn man seinen Mitmenschen freundlich behandelt, behandelt er einen im Gegenzug ebenfalls freundlich, meistens aber nicht immer. Evil or Very Mad

Die Täter dürfen jedoch eben nicht alles machen, es ist leider schon zu oft für meine Verhältnisse vorgekommen das Leute unschuldig im Knast saßen, und es gibt in der Regel Verfahren gegen die Täter, diese jedoch haben ( meistens ) ein mildes Ende für den Täter, und das ist anzuprangern oder zu beklagen ( wenn der "Täter" nämlich keiner ist ).

In Berlin bekommen die Polizisten übrigens, nur so als Randnotiz, das geringste Gehalt im Vergleich zu allen anderen Bundesländern.

Nogo Dar
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Nogo Dar



Anmeldedatum: 21.12.2010
Beiträge: 236

BeitragVerfasst am: Di, 01. Feb 2011, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Der folgende Bericht gehört etwas entfernt zu diesem Thread, daher erscheint er hier.

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9567

Da ich genauso wie "die" Juden zu einer religiösen Minderheit gehöre gilt der Artikel auch für mich.

MmfG

Nogo Dar
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WedgeAntilles



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Beiträge: 1936
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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz schwacher Text des Autors.

Leute wie er sind exakt der Grund, warum immer mehr Menschen zu radikaleren Gruppierungen wechseln - da vorhandene Misstände von den etablierten Parteien nicht anesprochen werden.
Probleme gehen nicht deswegen weg, weil es politisch unkorrekt ist darüber zu sprechen und man sie totschweigt.

Sicherlich ist beispielsweise der Teil der Genetik bei Sarrazin zwischen unnötig und hanebüchen anzusiedeln.
Aber wie es so kommt, wird dieser kleine Teil genutzt, den Rest zu ignorieren, womit er leider gottes völlig ins Schwarze trifft.

BTW würde ich sehr vorsichtig sein, irgendwo in Europa mangelnde Toleranz oder ähnliches zu bemängeln. Das Gegenteil ist der Fall, wir haben viel zu viel "Toleranz" (was ja sowieso per Definition nichts wirklich positives ist). Als Buch würde ich da z.B. Broders "Kritik der reinen Toleranz" empfehlen.
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe das ganz ähnlich wie Wedge.
Vor allem ist es falsch und scheinheilig, dass der Wunsch nach Erhalt der eigenen Kultur als etwas exklusiv dem Abendland zugehöriges angesehen und fast immer als rassistisch verschrien wird - dabei hat das eine mit dem anderen erstmal nichts zu tun. Klar kann man das kombinieren - muss man aber nicht.

Hier ein Zitat aus oben verlinktem Artikel:
Zitat:
Denn der Erfolg des ehemaligen Bundesbankers ist keine deutsche Absonderlichkeit, sondern eines der Symptome für einen europaweiten Backlash, der in Österreich und den Niederlanden, in Belgien, der Schweiz und Polen, ganz zu schweigen von Ungarn oder Italien, durch ungleich radikalere und gefährlichere Akteure verkörpert wird. Diese hängen einer christlich-abendländischen Illusion nach, die eine vermeintliche Idylle in der Vergangenheit konstruiert.

Sagt ein Jude.
Sorry, aber das ist ja schon fast selbstironisch. Als ob Israel keine idyllisch verklärte Vergangenheit glorifiziert. Du kannst ja mal versuchen nach Israel auszuwandern und dort auf dein Recht zur Pflege deiner christlichen Werte pochen. Viel Spaß dabei.

Ich halte es für unsinnig, einem Land nicht zu gestatten, seinen Zuwanderern gewisse Bedingungen auzuerlegen.
Das ist im Prinzip nichts anderes als Hausregeln in öffentlichen Gebäuden.
Wenn ich in ein Restaurant spaziere und erstmal meine Füße auf den Tisch packe, hat der Ober wohl das Recht, mich rauszuschmeißen... sollte man meinen.
Stattdessen stimme ich ein Mordsgezeter darüber an, dass ich das bei mir zuhause auch mache und dass es total intolerant und rassistisch von den Restaurantbetreibern ist, mir dasselbe Verhalten in ihrem Lokal nicht auch zu gestatten.
Daraufhin erheben sich alle anderen Gutmenschen an den benachbarten Tischen, die das Wort "rassistisch" aufgeschnappt haben und sich dagegen unbedingt wehren müssen und ergreifen meine Partei. Eine Woche später steht in allen Zeitungen, dass es politisch inkorrekt ist, Leute scheel anzusehen, die ihre dreckigen Latschen auf die Essfläche packen. Auf der sichersten Seite ist man, wenn man es einfach genauso macht. Voll multikulti und so.

Ich entschuldige mich für meine ach so betonköpfige erzkonservative Meinung... aber wenn jemand durchaus die Füße auf den Tisch legen will... kann er das dann nicht einfach zuhause machen?
Und wenn mir eine Hausregel vorschreibt, eine rosa Gummi-Ente auf dem Kopf zu tragen, und ich das albern finde... wäre es nicht die intelligentere Reaktion, das betreffende Haus erst gar nicht zu betreten, statt erstmal reinzugehen und anschließend ein Geschrei über die bescheuerten Regeln anzustimmen?
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Lieutenant Colonel Tempest
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Nogo Dar



Anmeldedatum: 21.12.2010
Beiträge: 236

BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

@ Tempest und Wedge:

Ich werde den Eindruck nicht los das ihr den Text falsch verstanden habt.

Im großen und ganzen geht es in diesem Bericht darum das Minderheiten sich gefälligst der Mehrheit zu unterwerfen haben. Ich hab den Eindruck das ihr es begrüßt das sich die Mehrheit mehr Rechte nehmen darf als eventuelle Minderheiten.

Wedge meinte vorhin, dass das Problem der Gesellschaft zuviel Toleranz ist. Mein persönlicher Eindruck ist das diese Gesellschaft nahezu Toleranzunfähig ist.
Und ich bin wie ihr wisst kein Christ, ich gehöre immernoch der Minderheit der "germanischen" Heiden an und ich fühle mich derzeit alles andere als Wohl in meiner Haut wenn ich lese das sich die Minderheiten bittefein anzupassen haben.
Da schwimmt für mich der Eindruck mit, das diejenigen die sich anmaßen mir vorzuschreiben wie ich gefälligst zu leben und zu glauben habe, die dollsten Hähne im Stall sind und die mediale und gesellschaftliche Indoktrination völlig in Ordnung ist.

Des weiteren habe ich dank den "normalen" Medien den Eindruck das selbstständiges Denken bestraft gehört.

Zu Henryk M. Broder kann ich nicht sonderlich viel schreiben, da ich bisher nichts von ihm gelesen habe bis auf ein paar Zeitungsartikel.
Mein bisheriger Eindruck von ihm ist jedoch kein guter.

MmfG

Nogo Dar
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Nogo Dar



Anmeldedatum: 21.12.2010
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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Darüber hinaus bedeutet Uniformismus das alles einheitlich ist.

So werde ich zum Beispiel durch die Klamotten die ich trage als Nazi klassifiziert, obwohl ich wohlgemerkt keiner bin.
Um diesen Vorurteilen die die Gesellschaft hat, hier in Form von ein paar Bürgern, zu entgehen müsste ich mich komplett neu einkleiden damit mich keiner mehr mit diesem Mist , dieser Dämlichkeit, belästigt.
Dies wäre widerum eine Anpassung und dieses Wort bedeutet für mich Unterdrückung!
Denn wenn ich mich von den Vorurteilen meines Umfeldes so beeinflussen lasse das ich mich folglich meinem Umfeld beuge und damit beginne das zu tragen was sie von mir verlangen, dauert es nicht besonders lange und meine Gedanken werden mir ebenfalls durch mein Umfeld diktiert. Und wenn das passiert bin ich nichts weiter als ein Sklave der Gesellschaft und vor allem meines Umfeldes.
UND DAS LEBEN EINES SKLAVEN IST NICHT LEBENSWERT!!! Exclamation Exclamation Exclamation

Ausserdem bedeutet Demokratie für mich, wie man sich jetzt denken kann, das jeder nach seiner Fasson selig und/oder glücklich werden kann und darf!!!

DIE FREIHEIT ALLER LEBEWESEN IST UNANTASTBAR!!! Exclamation Exclamation Exclamation

Mit dunklen machtvollen freundlichen Grüßen

Nogo Dar
(Halb-Mensch, Halb-Sith)
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Tempest



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Beiträge: 2920

BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Ich werde den Eindruck nicht los das ihr den Text falsch verstanden habt.
Im großen und ganzen geht es in diesem Bericht darum das Minderheiten sich gefälligst der Mehrheit zu unterwerfen haben.

Nein, genau diese Denkweise wird vom Autor kritisiert.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Ich hab den Eindruck das ihr es begrüßt das sich die Mehrheit mehr Rechte nehmen darf als eventuelle Minderheiten.

Es geht nicht um mehr oder weniger Rechte, es geht um Richtwerte. Niemand spricht einem Türken das Recht ab, weiterhin türkisch zu sprechen, er muss aber nicht erwarten, dass er ohne Deutschkenntnisse auf Ämtern usw. verstanden wird und am besten noch türkische Schulen in Deutschland eingerichtet werden, damit das Erlernen der Muttersprache der Wahlheimat dann komplett ausfallen kann.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Wedge meinte vorhin, dass das Problem der Gesellschaft zuviel Toleranz ist. Mein persönlicher Eindruck ist das diese Gesellschaft nahezu Toleranzunfähig ist.

Genau. Deshalb entfernen wir ja auch Kreuze aus Schulen und Kindergärten, damit Muslime sich nicht auf den Schlips getreten fühlen. Vielleicht nehmen wir sie als nächstes auch noch von den Kirchtürmen?

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Und ich bin wie ihr wisst kein Christ, ich gehöre immernoch der Minderheit der "germanischen" Heiden an und ich fühle mich derzeit alles andere als Wohl in meiner Haut wenn ich lese das sich die Minderheiten bittefein anzupassen haben.

Das sagt ja keiner, zumindest nicht derart extrem. Ich verlange von Zugewanderten nicht, dass sie den christlichen oder sonst irgendeinen Glauben annehmen, aber Deutsch könnten sie schon lernen, das wär nicht so verkehrt.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Des weiteren habe ich dank den "normalen" Medien den Eindruck das selbstständiges Denken bestraft gehört.

Wenn man sich ansieht, welche Quote das letzte "Dschungelcamp" hatte, muss dieser Eindruck nicht falsch sein. Ist aber eher eine Folge allgemeiner Volksverblödung als Intoleranz.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
So werde ich zum Beispiel durch die Klamotten die ich trage als Nazi klassifiziert, obwohl ich wohlgemerkt keiner bin.
Um diesen Vorurteilen die die Gesellschaft hat, hier in Form von ein paar Bürgern, zu entgehen müsste ich mich komplett neu einkleiden damit mich keiner mehr mit diesem Mist , dieser Dämlichkeit, belästigt.
Dies wäre widerum eine Anpassung und dieses Wort bedeutet für mich Unterdrückung!

Wow, das ist jetzt aber reichlich überdramatisiert.
Gesellschaftlichen Zwängen sind wir doch alle unterworfen, seitdem wir nicht mehr in Höhlen wohnen. Wenn ich zum Vorstellungsgespräch im Bademantel erscheine und den Job nicht kriege, fühle ich mich ja auch nicht gleich unterdrückt.
So ist es auch mit der "Nazi-Kleidung", die ist halt als solche verpönt. Ich kann auch nicht einen Polizisten mit hochgerecktem rechtem Arm grüßen und dann sagen, dass sei doch bloß ein römischer Gruß, genausowenig wie ich das Horst-Wessel-Lied pfeifen kann und dann sagen wieso, die Melodie ist doch aus 'ner Oper.
Beides ist wahr, aber beides wird den Polizisten nicht interessieren. Das ist eben so und damit müssen wir alle leben.
Fährst du auf der linken Straßenseite, nur weil Rechtsfahren dir viel zu "angepasst" ist?

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Ausserdem bedeutet Demokratie für mich, wie man sich jetzt denken kann, das jeder nach seiner Fasson selig und/oder glücklich werden kann und darf!

Das Zitat mit dem Seligwerden nach eigener Facon stammt übrigens von König Friedrich II von Preußen. Ein Demokrat war er nicht.
Deshalb könnten wir jetzt trefflich eine Diskussion darüber lostreten, ob ein solches Zitat politisch korrekt ist, oder ob es - insbesondere unseren österreichischen Freunden gegenüber - nicht eine Unverschämtheit ist.
Den alten Fritz zu zitieren (bewusst oder unbewusst) gehört einfach zu einem Erbteil unserer Sprache. Und genau das ist mit "Leitkultur" gemeint, und nicht dass wir morgen wieder anfangen Juden zu internieren.
Ich würd jetzt sagen "lass doch die Kirche im Dorf"... aber das wäre dann ja auch wieder politisch inkorrekt, nicht wahr?
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Lieutenant Colonel Tempest
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Nogo Dar



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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

@ Tempest:

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Ich werde den Eindruck nicht los das ihr den Text falsch verstanden habt.
Im großen und ganzen geht es in diesem Bericht darum das Minderheiten sich gefälligst der Mehrheit zu unterwerfen haben.

Nein, genau diese Denkweise wird vom Autor kritisiert.

"Der Padawan hat recht." Wink
Da habe ich mich leider falsch ausgedrückt bzw. verschrieben. Embarassed *Asche auf mein Haupt*

Von dir geschrieben:"Fährst du auf der linken Straßenseite, nur weil Rechtsfahren dir viel zu "angepasst" ist?"

Natürlich nicht, aber man könnte es ja mal ausprobieren. Wink

Im großen und ganzen will ich hier nicht weniger sagen bzw. schreiben als das wenn hier(in diesem Land z. B.) wer seinen Mund unbedingt aufmachen muss wenigstens über ein Thema redet von dem er Ahnung hat.

"Gesellschaftlichen Zwängen sind wir doch alle unterworfen."

Dann wird es allerhöchste Zeit diese zu überwinden und endlich mit dem Denken anzufangen.

MmfG

Nogo Dar
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Zentraldenker



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Wohnort: Sind wir bald am Arsch der Welt?

BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:

Im großen und ganzen will ich hier nicht weniger sagen bzw. schreiben als das wenn hier(in diesem Land z. B.) wer seinen Mund unbedingt aufmachen muss wenigstens über ein Thema redet von dem er Ahnung hat.


Zum einen wäre es dann ziemlich still im Lande.

Zum anderen ist das relativ intolerant. Es hat ja jeder das Recht dazu, zu jedem Thema etwas zu äußern. Das ist nun mal die Essenz der Demokratie und Meinungsfreiheit - jedenfalls in den Grenzen der jeweiligen Gesetze. Natürlich ist es erfrischend und nett, wenn jemand Ahnung hat von dem, was er erzählt. Aber es muss eben niemand den Mund halten, nur weil er dämlich ist. Dazu hat er halt auch das Recht.



Zitat:
Zitat:
"Gesellschaftlichen Zwängen sind wir doch alle unterworfen."


Dann wird es allerhöchste Zeit diese zu überwinden und endlich mit dem Denken anzufangen.


Dann kannst Du aber in eine Höhle ziehen und Eremit werden. Sobald Du auch nur mit einer einzigen anderen Person zusammenlebst (und nicht gerade zum alleinherrschenden Diktator wirst), musst Du generell und immer irgendwelche gesellschaftlichen Kompromisse eingehen. Das fängt beim Runterklappen der Klobrille an und hört bei der Toleranz von anderen Religionen noch lange nicht auf. Ohne gesellschaftliche Regeln geht es nicht. Nicht mal so ein Forum kommt ohne aus. Wenn hier einer meint, sich anmelden zu müssen, dann erwartet die Forengemeinschaft, dass er sich an die Regeln hält und nicht beispielsweise anfängt, Kinderpornos einzustellen, nur weil ihm das gefällt. Oder - um es etwas weniger extrem zu fassen - wenn einer anfängt, in allen Themen nur noch über Star Trek zu reden. Wäre einfach Thema verfehlt und man würde fragen, warum er sich nicht lieber in einem Star Trek Forum anmeldet. So ein Verhalten wäre im Wortsinn (und damit meine ich eben nicht die gängige RTL-Definition) asozial.

Das bedeutet nicht, dass man deswegen nicht seine individuellen Freiheiten wahrnehmen darf oder soll. Sie sind nur immer im Kontext zu sehen mit den Freiheiten anderer und den Grenzen, die die Gesellschaft sich in den Gesetzen gegeben hat. Beispiel: Ich mag es für die Freiheit überhaupt halten, mit 300 auf der Autobahn zu fahren. Kann ich aber trotzdem nicht machen, wenn es eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, weil es sich um eine gefährliche Strecke handelt. Ich kann auch nicht einfach besoffen fahren, nur weil ich mir die Freiheit gönne, denn die greift direkt in das Recht anderer ein, sicher über die Straße zu laufen. Bestimmte Rahmen braucht jede Gesellschaft - sonst funktioniert sie nicht. Und diese Regeln müssen natürlich auch mit Konsequenz durchgesetzt werden, sonst sind sie bedeutungslos.
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Nogo Dar



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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 20:25    Titel: Antworten mit Zitat

@ Zentraldenker:

Kompromisse sind nicht gerade eine Spezialität von mir, da ich dieses Wort immer mit "sich beugen oder sich aufgeben" gleichsetze.
Dies hat etwas mit meiner Vergangenheit zu tun, diese prägt schließlich jeden von uns und mich im besonderen.

Zum Ersten kann ich nur schreiben das es für mich lediglich etwas mit Anstand zu tun hat wenn jemand sich über ein Thema auslässt von dem er auch Ahnung hat.
Und Schweigen verbinde ich genauso mit Dämlichkeit wie Sprechen, nämlich gar nicht. Es kommt darauf an was gesagt wird wenn denn was gesagt wird.
Ich halte schließlich auch nicht gleich jeden der "besser" sprechen kann oder redegewandter ist als ich für intelligent und umgekehrt.

Zu letzterem: Ich habe nichts gegen Regeln, nur ich bin der Meinung das ich mich entscheiden darf welche Regeln sinnvoll und welche sinnlos sind.

Und konsequent durchsetzen lassen sich definitiv nicht alle Gesetze, bei denen es wohlgemerkt auch welche gibt die Hirnrissiger nicht sein könnten.

MmfG

Nogo Dar
heller Sith
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Feb 2011, 21:51    Titel: Antworten mit Zitat

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
"Gesellschaftlichen Zwängen sind wir doch alle unterworfen."

Dann wird es allerhöchste Zeit diese zu überwinden und endlich mit dem Denken anzufangen.

Wie Zentraldenker schon geschrieben hat geht es dabei in den wenigsten Fällen darum, wer Recht hat und wer nicht, und erst recht kann nicht die Rede davon sein dass Leute, die Dinge als gegeben hinnehmen, nicht denken.
Sondern es geht einfach um Vereinbarungen. Zum Beispiel ist es durch Sitte und Tradition in diesem Land so, dass man sich zur Begrüßung die Hand schüttelt. Dass man dich persönlich in diesem Punkt nicht zu deiner Meinung gefragt hat liegt nich an mangelndem Respekt vor dir, sondern dass dieser Brauch schlicht viel älter ist als du.
Oder um Zentraldenkers Forenbeispiel aufzugreifen: Wenn ein bestimmtes Forum einen Themenbereich hat (wie in diesem Fall SW) ist der Sinn dahinter ja nicht die Diskriminierung von Nicht-SW-Fans, sondern dahinter steht schlicht und einfach die Überlegung, dass es so für alle praktischer, übersichtlicher und leichter zu managen ist.
Du unterstellst böswillige Absichten, wo einfach nur schlichter Pragmatismus zugrunde liegt.
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Lieutenant Colonel Tempest
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Nogo Dar



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BeitragVerfasst am: Do, 03. Feb 2011, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

@ Tempest:

1. Über Traditionen lässt sich streiten!

2. Alter schützt nicht vor Dummheit, geschweige vor Arroganz!

3. Ist das agieren der Politiker im Bundestag ein Beispiel für mich das es so langsam aber sicher mit der demokratischen Idee, die ich in Deutschland NICHT umgesetzt sehe, bergab geht.
Wenn ich mich recht entsinne hat doch ein Politiker der CDU/CSU-Fraktion sich dafür ausgesprochen die Pressefreiheit einzuschränken, weil wir ja im Krieg sind, so seine Begründung.

Meine Fragen:
Findest du das in Ordnung? Question

Und wielange wird es wohl dauern bis es der Bevölkerung verboten wird sich über die Missstände in diesem Land aufzuregen und zu beklagen? Question

4. Soll der Bürger glauben das die Politiker in den jeweiligen Parlamenten allesamt Demokraten sind! Oder warum behaupten die es denn sonst so oft von sich selbst. Da muss man als kritischer Denker doch glauben das da was nicht stimmt. Mein Vertrauen haben die jedenfalls nicht!

5. Regeln sind nicht verkehrt, aber nur in Maßen, nicht in Massen. Und wenn diese Regeln dazu führen das ein bestimmter Teil(in diesem Falle die Christen aufgrund ihres angeblich hohen Anteils in dieser Gesellschaft) der Bevölkerung mehr Rechte hat als die anderen Teile kann man nicht mehr von einer Demokratie reden.
Meines Erachtens ist aber genau das im Gange und zwar in Form von verbaler Indoktrination und Missionierung, beides ist in meinen Augen inhumaner Schei*enmist.
So habe ich den Eindruck das danach gestrebt wird "der" Mehrheit mehr Rechte zu verpassen.

6. Wenn sich jemand vor mich stellt und es für normal hält das "die" Mehrheit immer recht hat (ja unfehlbar ist) und das meine Meinung nicht zählt weil ich zu einer Minderheit gehöre, dann läuft in meinen Augen etwas ganz schön schief hier in diesem Land. Ich habe es schon öfters erlebt das Leute so denken und eben auch frei heraus sagen. Solche halten einen starken Staat auch für etwas Gutes, einen mit Haaren auf der Brust.
Ich für meinen Teil bin für ein starkes Volk.

7. Zuviel Pragmatismus ist auch nicht gut!

MmfG

Nogo Dar
heller Sith

Es gibt keinen Meister, nur Schüler.
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Do, 03. Feb 2011, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
1. Über Traditionen lässt sich streiten!

Ja, aber warum sollte man? Ist in meinen Augen Zeitverschwendung. Wenn du statt Händeschütteln Nasereiben einführen würdest, wäre das nicht besser oder schlechter sondern einfach nur anders. Man muss die Veränderung nicht bloß um der Veränderung willen wollen.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
2. Alter schützt nicht vor Dummheit, geschweige vor Arroganz!

Wie kann ein Brauch Arroganz entwickeln?
Nochmal, wir reden hier einfach nur von Verfahrensweisen, die eingespielt und bewährt sind. Um die mutwillig ändern zu wollen, braucht man schon Gründe.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
3. Ist das agieren der Politiker im Bundestag ein Beispiel für mich das es so langsam aber sicher mit der demokratischen Idee, die ich in Deutschland NICHT umgesetzt sehe, bergab geht.
Wenn ich mich recht entsinne hat doch ein Politiker der CDU/CSU-Fraktion sich dafür ausgesprochen die Pressefreiheit einzuschränken, weil wir ja im Krieg sind, so seine Begründung.

Hab ich nicht von gehört. In jedem Fall hätte es der betreffende Politiker schwer, das Grundgesetz umzuschreiben.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Und wielange wird es wohl dauern bis es der Bevölkerung verboten wird sich über die Missstände in diesem Land aufzuregen und zu beklagen? Question

Ich sehe nicht mal ansatzweise einen Trend, der dies unterbinden würde. Woran machst du das fest?

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
4. Soll der Bürger glauben das die Politiker in den jeweiligen Parlamenten allesamt Demokraten sind! Oder warum behaupten die es denn sonst so oft von sich selbst. Da muss man als kritischer Denker doch glauben das da was nicht stimmt. Mein Vertrauen haben die jedenfalls nicht!

Weißt du, eigentlich ist es sogar ziemlich Banane, ob die wirklich Demokraten sind oder nur so tun... Es ist das demokratische System, das zählt, denn darin müssen sich diese Personen bewegen. Und komm mir jetzt bitte bitte nicht mit dem Einwand, sie könnten das demokratische System mal eben so über Nacht ändern. Dagegen gibt es mehr als genug Sicherungen, nicht zuletzt die Animositäten der einzelnen Parteien untereinander.
(Das alles übrigens nur hypothetisch... ich glaube durchaus, dass die große Masse unserer Politiker Demokraten sind. Wer dafür freilich einen Beweis will, muss erfolglos bleiben, denn man schaut den Leuten bekanntlich - und gottseidank! - immer nur vor den Kopf.)

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
5. Regeln sind nicht verkehrt, aber nur in Maßen, nicht in Massen. Und wenn diese Regeln dazu führen das ein bestimmter Teil(in diesem Falle die Christen aufgrund ihres angeblich hohen Anteils in dieser Gesellschaft) der Bevölkerung mehr Rechte hat als die anderen Teile kann man nicht mehr von einer Demokratie reden.

Nenn mir doch nur mal ein einziges Beispiel aus dem Alltag, in dem Christen vor andergläubigen bevorzugt werden. Ich weiß überhaupt nicht, auf welche angebliche Zurücksetzung du da ständig anspielst...

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
Meines Erachtens ist aber genau das im Gange und zwar in Form von verbaler Indoktrination und Missionierung, beides ist in meinen Augen inhumaner Schei*enmist.
So habe ich den Eindruck das danach gestrebt wird "der" Mehrheit mehr Rechte zu verpassen.

Und wieder kann ich mich nur fragen, wo du diese Idee hernimmst. Die Kirchen sacken im Moment derart viele Schläge ein (einige davon nicht unverdient), dass sie um ihr Ansehen kämpfen müssen, da ist an Ausbau von Privilegien überhaupt nicht zu denken.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
6. Wenn sich jemand vor mich stellt und es für normal hält das "die" Mehrheit immer recht hat (ja unfehlbar ist)...

Das hat wohl niemand jemals ernsthaft behauptet, am allerwenigsten ich. Die Menschheit ist in ihrer Masse ziemlich dämlich. Wers nicht glaubt, schalte den Fernseher ein. Razz

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
...und das meine Meinung nicht zählt weil ich zu einer Minderheit gehöre, dann läuft in meinen Augen etwas ganz schön schief hier in diesem Land.

Andersrum wird eher ein Schuh draus. Wenn die Meinung der Mehrheit zugunsten deiner Meinung ignoriert würde, nur weil du dich für schlauer hälst, dann liefe etwas schief in diesem Land. Dann wärs nämlich keine Demokratie.

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:
7. Zuviel Pragmatismus ist auch nicht gut!

Ich glaube nicht, dass ich das behauptet habe, noch dass zuviel Pragmatismus ein Problem unserer Gesellschaft ist. Wenn es so wäre, wäre z.B. dein Lieblingsfeind Kirche schon längst kein Thema mehr, ebensowenig wie Atomausstieg oder Krawatten. Razz
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: Fr, 04. Feb 2011, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:


Wedge meinte vorhin, dass das Problem der Gesellschaft zuviel Toleranz ist. Mein persönlicher Eindruck ist das diese Gesellschaft nahezu Toleranzunfähig ist.

Toleranzunfähig? Wir haben inzwischen Richter, die die Klage einer Frau wegen häuslicher Gewalt ablehnen, da ihr Mann Moslem ist und es in dieser Kultur normal wäre.
Wir akzeptieren, dass 15 jährige Kinder in der Türkei einen Onkel heiraten müssen, weil es Tradition dort wäre.
Wir akzeptieren, dass Morddrohungen gegen Leute und Instiutionen und ganze Länder geäußert werden, weil die Gebrauch von unserem Verfassungsgemäßen Recht auf freie Meinungsäußerung machen. (Stichwort Mohammedkarikaturen)


Zitat:

Da schwimmt für mich der Eindruck mit, das diejenigen die sich anmaßen mir vorzuschreiben wie ich gefälligst zu leben und zu glauben habe, die dollsten Hähne im Stall sind und die mediale und gesellschaftliche Indoktrination völlig in Ordnung ist.

Ja stell dir vor, ich erwarte tatsächlich von Leuten die hier Leben, dass sie sich an Dinge wie Meinungsfreiheit und dergleichen halten.
Dass ihre Kinder die gleichen Rechte haben wie deutsche Kinder.
Das ich darauf vertrauen kann, dass die Gesetze die hier gelten für alle Gültikeit haben und nicht mit dem Verweis dass irgendwo im hinteren Orient Frauen halt minderwertig sind.
Dass Deutschland und Europa geschlossen hinter Dänemark steht um das zu verteidigen, was ein Grundpfeiler unserer Lebensweise ist.

Mir gefällt unsere Lebensweise und ich bin nicht bereit die irgendwem zu opfern, weil der sich durch meine Lebensweise beleidigt fühlt.


Mangelnde Toleranz? Da kann ich nur traurig lachen.


Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:

Kompromisse sind nicht gerade eine Spezialität von mir, da ich dieses Wort immer mit "sich beugen oder sich aufgeben" gleichsetze.
Dies hat etwas mit meiner Vergangenheit zu tun, diese prägt schließlich jeden von uns und mich im besonderen.

Dann bedeutet Demokratie für dich im Klartext: Alle tun exakt und aufs Komma das was ich sage.
Ich bilde mir ein ich hab das mal in nem anderen Zusammenhang gelesen, Diktatur.
Demokratie IST gleich Kompromiss.


Nogo Dar hat Folgendes geschrieben:

4. Soll der Bürger glauben das die Politiker in den jeweiligen Parlamenten allesamt Demokraten sind! Oder warum behaupten die es denn sonst so oft von sich selbst. Da muss man als kritischer Denker doch glauben das da was nicht stimmt. Mein Vertrauen haben die jedenfalls nicht!

Also ganz ehrlich, der einzige der hier nicht demokratisch redet bist du.
Du bist nicht bereit irgendwelche Kompromisse einzugehen.
Du bist nicht bereit, dich an irgendwelche Regeln zu halten, ohne die eine freie Gesellschaft nicht existieren kann.
Denn gerade eine freie Gesellschaft muss freiwillig einige Regeln einhalten. Ansonsten haben wir Anarchie, das absolute Gegenteil der Demokratie. In der Demokratie kann sich auch ein schwaches Mitglied darauf verlassen, dass seine Rechte gewahrt werden - schon aus Sitte, Tradition, Anstand, Gewohnheit - wie immer man das nennen will.
Egal ob ein 7 jähriges Kind zum Bäcker geht und eine Bretzel kauft oder sonst was, es kann sich darauf verlassen exakt das gleiche zu bezahlen wie alle, es kann sich darauf verlassen seine Brezel zu erhalten.
Es muss sein Recht auf die Brezel nicht mit einem Baseballschläger oder ähnlichem durchsetzen.


Zitat:

5. Regeln sind nicht verkehrt, aber nur in Maßen, nicht in Massen.

Mh, ok, Regeln akzeptierst du also doch.
Die Frage wieviel Regeln es braucht ist sicherlich schwierig, dass es einige unsinnige Gesetze gibt ist unumstritten.
95% aller Gesetze sind es definitiv nicht.
Und dass Gesetze immer länger und komplexer werden liegt schlicht daran, dass einfache, kurze Gesetze zum einen ungerecht sind (da sie Spezialfälle nicht beachten) und außerdem Lücken aufweisen - die viele explizit ausnützen.
Und genau das gefällt dir ja auch wieder nicht, dass auf ne Minderheit nicht eingegangen wird.
Entscheide dich also mal, sollen Gesetze und Regeln kurz und knapp und somit ungerecht sein, oder versucht werden so gerecht wie möglich ausgestaltet zu sein - und damit teilweise (über)lang und (zu) komplex?


Zitat:

Und wenn diese Regeln dazu führen das ein bestimmter Teil(in diesem Falle die Christen aufgrund ihres angeblich hohen Anteils in dieser Gesellschaft) der Bevölkerung mehr Rechte hat als die anderen Teile kann man nicht mehr von einer Demokratie reden.

Wo genau hat die (christliche) Mehrheit denn mehr Rechte?


Zitat:

Meines Erachtens ist aber genau das im Gange und zwar in Form von verbaler Indoktrination und Missionierung, beides ist in meinen Augen inhumaner Schei*enmist.

Aha.
Kapier ich nicht, in welcher Form denn?

Zitat:

6. Wenn sich jemand vor mich stellt und es für normal hält das "die" Mehrheit immer recht hat (ja unfehlbar ist) und das meine Meinung nicht zählt weil ich zu einer Minderheit gehöre, dann läuft in meinen Augen etwas ganz schön schief hier in diesem Land.

Dein Problem scheint mir eher zu sein, dass nicht alle exakt so leben und denken wie du es tust.
Du wirst überhaupt nicht in deiner Lebensweise, deinem Glauben oder sonst was eingeschränkt - solange du nicht unsere Regeln und Gesetze übertrittts.
Ja, wenn du natürlich jemanden steinigen willst weil er gesündigt hat, das wird dir hier verboten (noch...) - und zwar vollkommen zu Recht.
Die Mehrheit tut dir also nicht das geringste, das einzige was dir die Mehrheit antut, ist, dass sie deine Überzeugungen nicht 1:1 übernimmt - und das wirfst du ihr vor.
Mit Demokratie hat das 0,0 zu tun.

Zitat:

Ich habe es schon öfters erlebt das Leute so denken und eben auch frei heraus sagen. Solche halten einen starken Staat auch für etwas Gutes, einen mit Haaren auf der Brust.
Ich für meinen Teil bin für ein starkes Volk.

Nein, du bist nicht für ein starkes Volk. Du bist für ein Volk, dass exakt deine Lebensweise hat.
Das wirst du in einer Demokratie nicht schaffen, was du brauchst ist eine Diktatur.
Übrigens ist starker Staat = schwaches Volk schlicht falsch. Der Staat in Deutschland greift in deutlich mehr Lebensbereiche ein als z.B. in Amerika ein - nicht zum Schaden des Volkes.
Es gibt keine exakte "Menge" wie sehr sich ein stark einmischen soll (wie stark er sein soll), die pauschale Formel: "So viel wie nötig, so wenig wie möglich" ist ein ganz guter Leitfaden. Für manche Länder ist etwas mehr nötig, für andere etwas weniger.
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