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Fan-Fiction
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mi, 08. Jun 2005, 11:11    Titel: Fan-Fiction Antworten mit Zitat

Hallo!

Auf Eure Anregung hin...

Während mir der neugekaufte Soundtrack in den Ohren dröhnt...
...nahm in den letzten Tagen ein neues Projekt Gestalt an. (Ich hatte auch immer auf eine Luke-Anakin-Szene gehofft! Etwa in "Dark Apprentice"...)

Man wird sehen, wie's wird... jedenfalls freue ich mich drauf!

(Version 2 hier eingefügt! 29.7.05)

Luke Skywalker stand am Strand. Die Sonne ließ ihre letzten schwachen Strahlen über den dunklen Horizont leuchten. Die zackigen Felsen um ihn schimmerten schwarz, orange und rötlich. Ein leichter salziger Wind umwehte ihn. Luke atmete tief durch. Kaum fragte er sich, wie er hier hingekommen war, und wofür... er wußte, er erwartete jemanden.

Er spürte seine Präsenz von hinten, warm, ihn in der Seele berührend. Langsam wandte er sich um. Eingehüllt in eine schwarze Robe, darunter seine Jedi-Ritter-Kluft hervorschimmernd, stand auf den Felsen sein Vater, keine zwei Meter entfernt.
Während er Luke unverwandt ansah, zog Anakin Skywalker bedächtig die Kapuze vom Kopf. Luke sah langes lockiges Haar im Wind wehen. Ein junges Gesicht, dem seinen nicht unähnlich. Das Grübchen im Kinn. Ein offener Blick aus blauen Augen. Schmerzhaft erinnerte sich Luke an seine Begegnung mit Anakin Skywalker. Die umschatteten Augen unter der dunklen Maske, das bleiche traurige Gesicht...
Dieses Gesicht war befreit, fast jugendlich, es strahlte Liebe und Wärme aus. Anakins Lächeln verstärkte sich - das stolze glückliche Strahlen eines verliebten jungen Mannes, der Vater geworden war.
Ohne Zögern gab sich Luke in die ausgestreckten Arme seines Vaters. Wie lange habe ich auf diesen Zeitpunkt gewartet! dachte er sehnsüchtig, und sein ganzer Körper erbebte. In der Umarmung wurde es ihm wärmer und wärmer, als würde das Licht der Sonne in ihn fließen. Luke spürte starke, hingebungsvolle, leidenschaftliche Liebe, war verblüfft von der Intensität. Er mußte an Owen Lars denken, seinen Stiefvater. Liebevoll war er zu ihm gewesen, freundlich, streng und gut. Er hatte ihn wirklich wie einen Sohn behandelt.
Aber was für ein Gegensatz! Onkel Owen war so... pragmatisch, so vernunftorientiert. Heftige Emotionen, leidenschaftliche Ideen hätte er sich nie erlaubt. Deswegen hatte der junge Luke mit seinen eigenen Träumen und Sehnsüchten immer so im Clinch gelegen... nun endlich hatte er hier sein Gegenstück gefunden. Glücksselig ließ er sich von Anakins Leidenschaften überfluten, bevor sich Vater und Sohn langsam aus der Umarmung lösten.

Beide Männer sahen sich in die Augen, lächelten, schämten sich ihrer Tränen nicht. Anakin zog Luke mit sich auf die Felsen herunter, nebeneinander schauten sie übers Meer zum Horizont, wo die letzten Sonnenstrahlen vergangen waren.
"Vater..." seufzte Luke tief. Er lächelte. "Schon als kleiner Junge, seit ich denken kann... immer habe ich Anakin Skywalker verehrt!"
Er spürte, welche Gefühle in seinem Vater aufwallten. Heiße Tränen liefen Anakin übers Gesicht. Den linken Arm um Lukes Rücken gelegt, drückte er seinen Sohn liebevoll an sich. "Endlich vereint..." dachte Luke. Und wünschte sich, der Moment würde niemals enden.

"Es tut mir so leid." brachte Anakin hervor. "Ich habe euch so viel Leid und Elend gebracht." Luke schwieg. Was sollte er sagen?
"Warum?" fragte er leise, fast flüsternd. Es war geraume Zeit vergangen.
Anakin seufzte, versenkte seinen Blick ins weite dunkle Meer. "Ich wollte mehr, immer mehr... ich hatte so glänzende Möglichkeiten, alles gelang mir..." Er lächelte etwas schief. "Man nannte mich den 'Helden ohne Furcht'." Luke sah ihm ins Gesicht und schwieg.
"Ich taugte nicht zum Jedi", fuhr Anakin fort. "Ich hatte einfach nicht genug Disziplin. Dabei wollte ich so gern Gutes tun..."
"Und Obi-Wan?" fragte Luke.
Anakin lächelte breit, aber es lag auch Schmerz in seinem Blick. "Er war mein bester Freund. Ein wunderbarer Lehrer. Und ich sein aufsässiger Schüler...". Er sah Luke an, Luke sah Tränen in seinen Augen glänzen wie Kristalle. "Er hat an mich geglaubt, bis zum Schluß..." flüsterte sein Vater. "Er hat mich geliebt wie einen Sohn..." Ihm versagte die Stimme.
Bewegt gaben sich beide Skywalkers den vielfältigen lebendigen Erinnerungen an Obi-Wan Kenobi hin. Wäre er doch hier... es gäbe so viel zu sagen!

"Unaufhaltsam führte mein Weg dem Abgrund zu", sagte Anakin in Gedanken versunken. "Palpatine... der Imperator... 'der größte Jedi wirst du werden'. Was eine Lüge...! - Luke..." eindringlich sah er seinen Sohn an. "Glaube nie den Schmeicheleien, glaube niemals denen, die dich in den Himmel loben... und an deine dunkelsten Antriebe appellieren." Er seufzte tief.
"Allmächtig wollte ich werden, alles wollte ich erreichen, um jeden Preis... ich, der Auserwählte. - Auserwählte!" Er spuckte das letzte Wort aus, wie einen unverdaulichen Happen.
"Du hast mich gerettet, Vater." sagte Luke sanft. "Uns alle hast du gerettet." "Und du mich!" entgegnete sein Vater sofort. "Du hast ein Wunder vollbracht, Luke..." Anakin betrachtete seinen Sohn voller Dankbarkeit. Beide Männer schwiegen, sahen über das ruhige dunkle Meer und genossen die Präsenz des anderen.

"Wie war sie?" fragte Luke in die Stille.
Er sah seinen Vater an. Verblüfft wurde er Zeuge, wie ein Leuchten auf Anakins Gesicht kam, wie es zu strahlen begann wie ein ganzes Sonnensystem...
"Sie war wunderbar... ich verliebte mich in sie, als ich noch ein kleiner Sklavenjunge auf Tatooine war - sie war wie ein Engel in mein Leben getreten..."
Luke konnte nicht anders, als das Lächeln seines Vaters zu erwidern. "Ich hielt sie für eine Dienerin", sagte Anakin, "doch sie war die Königin von Naboo!" Er lachte. "Doch das konnte mich nicht mehr bremsen. Ich liebte sie und wußte, ich würde sie eines Tages heiraten...
Sie hieß Padmé Amidala. Sie war die schönste, liebenswerteste, mutigste... wunderbarste Person, die du dir vorstellen kannst! Später wurde sie Senatorin - sie war die ehrlichste und engagierteste Politikerin, die ich kannte..."
Er seufzte tief. "Keinen Tag, an dem ich nicht an sie gedacht habe. Ich war überglücklich, als sie endlich meine Frau wurde..." Luke spürte, wie Anakin am ganzen Körper erbebte.
"Ich wollte alles für dieses Glück tun! Mit all meiner Kraft wollte ich es festhalten..." Anakins Lächeln schwand. "Ich musste sie verlieren. Sie war mein Leben... ich selber bin schuld an allem", flüsterte er rauh. "Ich habe alles zerstört... Es gab noch nicht einmal jemanden, der euch von ihr erzählen konnte!" Voller Trauer sah er seinen Sohn an.
Luke wurde von einer Woge des Mitleids hinweggetragen; impulsiv umarmte er seinen Vater. Anakin zitterte. "Nun ist alles wieder gut", flüsterte Luke. "Ich habe dir verziehen, Vater..." In der Umarmung rang Anakin um seine Fassung. Luke spürte eine Veränderung...

"Ich muss gehen", flüsterte Anakin Skywalker. "Mein lieber Sohn... bitte richte auch meiner Tochter Leia meine Liebe aus... ich werde immer für euch da sein!"
Er erhob sich von den schwarzen Felsen, Luke kam rasch auf die Beine. Kalter Wind umwehte ihn, am Himmel zogen dunkle Wolken rasch gen Osten. "Die Macht sei immer mit dir, Luke..." hörte Luke seines Vaters leise Stimme, als die große schlanke Gestalt langsam entschwand.
Luke war allein. Er fror; mit beiden Händen zog er sein Gewand bis zum Hals zu. "Vater..." flüsterte er sehnsüchtig. Dann ging er langsam über die Felsen zurück.
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Zuletzt bearbeitet von Doro am Fr, 29. Jul 2005, 15:25, insgesamt einmal bearbeitet
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Jedi Lord Aresius



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BeitragVerfasst am: Mi, 08. Jun 2005, 23:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hast du das selbst geschrieben ??? Wenn ja, ganz ok.
Mich stört, das zu oft ( bzw. überhaupt ) der Satz " ich liebe dich " vorkommt........... das nervt sogar ein wenig.
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mi, 08. Jun 2005, 23:56    Titel: Story Antworten mit Zitat

Hm... das ergab sich so.
Ein paar vage Ideen am Anfang... ich versuche, mir die Situation vorzustellen, und schon entwickelt das Ganze einen Selbstlauf.

Liebe gibt es ja nicht nur zwischen "Liebenden", sondern auch zwischen engen Verwandten... vielleicht auch zwischen wirklich guten Freunden, obwohl sie es nicht so nennen würden. Einfach im Sinne von "du bist ein wunderbarer Mensch"... (trotz Ecken und Kanten, logisch). (Obi-Wan im Film: "Ich habe dich geliebt...!")

Irgendwie ist sie mir wichtig, die Liebe.
Ist sie nicht die "Macht"?
Hass tötet jedenfalls - vor allem auch den Hassenden.

Doro
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Jedi Lord Aresius



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BeitragVerfasst am: Do, 09. Jun 2005, 00:59    Titel: Re: Story Antworten mit Zitat

Doro hat Folgendes geschrieben:
(Obi-Wan im Film: "Ich habe dich geliebt...!")

Irgendwie ist sie mir wichtig, die Liebe.
Ist sie nicht die "Macht"?
Hass tötet jedenfalls - vor allem auch den Hassenden.

Doro


Naja, aber das Wort bzw. der Satz nervt.
Wenn es wirklich einen Satz gibt, nur einen einzigen, der mich wirklich nervt, dann ist es gerade dieser Satz von Obiwan zu Anakin in Episode 3
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Liliac Duckula



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BeitragVerfasst am: Do, 09. Jun 2005, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

So fand ich die Geschichte sehr schön. Nur bei einen bin ich mir etwas unsinner, hat Luke Anakin schon immer Verehrt seit er klein war?
Für den Kleinen Luke war er Navigator auf einen Raumfrachter, mehr nicht.
Eben das was sein Onkel ihn gesagt hatte.
Und leider weiß er immer noch nicht WER seine Mutter war.
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Doro



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BeitragVerfasst am: Do, 09. Jun 2005, 09:52    Titel: Lukes Vater Antworten mit Zitat

Naja...

genaugenommen müsste ich mir Episode vier nochmal ansehen.
Was hatte der junge Luke schon? Er hatte freundliche Stiefeltern, vor allem Beru bemühte sich immer darum, ihm Verständnis entgegenzubringen... aber mit seinen Wünschen und Sehnsüchten nach Abenteuern, großen Taten... "den Sternen" eben war er weitgehend allein. Owen sprach offensichtlich nicht gern über Anakin, sondern wehrte Lukes Impulse ab. ("Das befürchte ich ja" - dass er so werden könnte wie er). Für Owen war Anakin arrogant, psychisch instabil - und gefährlich. (So ganz unrecht hatte er damit ja nicht...). Luke aber konnte sein Wesen nicht verleugnen, in vieler Hinsicht war er der Sohn seines Vaters. Allerdings war er von klein auf vernünftiger und zurückhaltender als Anakin - vielleicht der Einfluss der Erziehung.
Ich sehe den kleinen Jungen regelrecht vor mir, wie er abends in seinem Bett liegt, aus dem Fenster in den Himmel schaut... und von seinem großartigen Vater träumt. Der sich nicht zähmen ließ, der alles tat was er wollte, der nach den Sternen griff und erfolgreich war...
Für ihn war er immer ein Held - je weniger Owen und Beru ihm erzählen wollen, desto mehr! Dessen bin ich mir sicher... (dafür muss seine Erschütterung umso schlimmer gewesen sein, als der finstere Vader ihm offenbarte: "ICH bin dein Vater..." und ihm eine schwarze Hand entgegenstreckte... um ihn mit auf seinen finsteren Weg zu ziehen!)

Doro
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Liliac Duckula



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BeitragVerfasst am: Do, 09. Jun 2005, 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, alles schwer zu sagen… *Kopf kratz*
Die Erziehung der Lars hatte Luke in Enteffekt, wie du auch meintest, doch in die richtigen Bahnen gelengt. So verrückt es in ersten Moment klingt, hatten sie doch gute Arbeit an Luke geleistet. Anakin ist mit seinen Pott Rennen sehr gelobt wurden, Luke hat einmal bei einen Rennen mit seinen Freunden seinen Gleiter demoliert - und bekam dafür Studenarrest. Klingt in ersten Moment Hart, hat aber wohl dazu beigetragen das Luke sich nicht wer weiss wie Überschätz hat. Woran ja Anakin gescheitert ist, denn er wurde doch ganz schön arrogant.
Ob er seinen Vater verehrt hat, möglich, wenn er eben noch ein Navigator war… aber auch kein Farmer. Zum Fenster hinaus sehen klapt wohl weniger, den wenn ich mich an das Gebäude erinnere liegt der Wohntrakt Unterirdisch. Wink
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Doro



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BeitragVerfasst am: Do, 09. Jun 2005, 11:00    Titel: Sterne Antworten mit Zitat

Na gut... vielleicht stand er dann manchmal noch ein bisschen draußen im Dunkeln, wenn sich die Nacht über die Wüste gesenkt hatte, und starrte in den unendlichen Sternenhimmel... und wenn er dann in seinem Bett die Augen schloß, sah er die vielen Sterne vor sich. Smile

Seine Mutter... war für ihn sicher eine wunderschöne und sehr liebevolle Prinzessin... (sicher hat er später in seiner Schwester Leia ein Stück weit seine Mutter erkennen können!)

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Olli Wan



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BeitragVerfasst am: Fr, 10. Jun 2005, 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

@Doro: Und schon wieder eine tolle Geschichte. Ich finde es gut, dass Dir die emotionale Komponente bei Star Wars so wichtig ist. Nach Episode II wissen wir ja, dass Star Wars nicht nur ScienceFiction ist, sondern auch ein "Liebesfilm" (Zitat GL). Die Szene, die Du beschreibst würde ich mir ebenso gerne in einem Buch oder Film wünschen, wie ein Wiedersehen von Anakin mit Padmé im Jenseits (oder in der Macht).
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 13:02    Titel: Ich setze noch einen drauf... ;) Antworten mit Zitat

Hallo,

wenigstens mal ein paar Rückmeldungen! Smile
Danke...

Mein nächster Text ist ziemlich lang geworden. War auch irgendwie gar nicht so einfach...

@ Jedi Lord Aresius: Diesmal ohne den berühmten Satz! Mr. Green


BITTE UM KOMMENTARE

Doro


Leia und Anakin

"Was tue ich überhaupt hier..." murmelte Leia vor sich hin, während sie sich eine glitschige Ranke aus dem Gesicht strich. Ihre Schuhe waren halb in dem feuchten, im Halbdunkel kaum genauer zu erkennbaren Morast versunken. Uralte Bäume umringten sie, ein fauliger Geruch lag in der Luft. Es war fast unheimlich still; allein der nahgelegene schwarzschimmernde Teich gab gelegentliche Blubbergeräusche von sich.
Langsam stapfte Leia weiter, in der Hoffnung, einen einladenderen Platz zu finden. Es war Nacht, und es drang kaum fahles Mondlicht durch das Gewirr toter Äste und Schlingpflanzen über ihr.
"Ich habe nichts Dunkles mehr bei ihm gespürt, er war ganz offen zu mir", hatte Luke ihr gesagt. "Er richtet dir seine Liebe aus...". Lukes glückliches Lächeln hatte sie kritisch zur Kenntnis genommen. Ihr Bruder neigte zwar nicht zu Schwärmereien... aber in diesem Fall wusste sie nicht, was sie davon halten sollte. Luke und sein Vater...

Nun lag die Begegnung vor ihr. Sie war sich nicht sicher, ob sie sie wollte.
Leia ließ sich seufzend auf einem riesigen umgestürzten Baum nieder. Die modrige Feuchtigkeit der Umgebung drang bereits durch ihre Kleidung... Die Stille wurde ihr immer unheimlicher, Beklemmung stieg in ihr hoch.
Ihr Herz tat einen erschreckten Satz, als sie einige Meter vor sich, halb noch im Schatten der knorrigen schwarzen Bäume, die hochgewachsene dunkle Gestalt wahrnahm. Langsam kam sie auf sie zu. Verhüllt unter dem dunklen Kapuzenumhang, jagte sie Leia eiskalte Schauer den Rücken hinunter. Hätte sie die Aura des Bösen gespürt, hätte sie keine Sekunde gezögert.

Die Gestalt trat ins bleiche Mondlicht, zog langsam die Kapuze vom Kopf. Leia schluckte. Im Licht schimmerte feuchtes lockiges Haar, sie erkannte ein junges ernstes Gesicht.
Leia stand langsam auf, ihr Herz klopfte bis zum Hals. Lächelnd streckte ihr Anakin Skywalker die Hände entgegen.
Sie sah in sein Gesicht, entdeckte dort Wärme und Freundlichkeit. Nur zögernd ergriff sie seine Hände. Sie waren überraschend warm. Leia spürte ein Kribbeln am ganzen Körper.
"Einen seltsamen Ort hast du uns ausgesucht", sagte er sanft. Seine Stimme war dunkel. "Ich wollte nicht kommen", entgegnete Leia leise. Dennoch ließ sie sich mit ihm auf dem alten Baumstamm nieder. Die Situation hatte sie in ihren Bann geschlagen...

Beide schwiegen, in Gedanken versunken. So ist er also, dachte Leia und betrachtete ihres Vaters Gestalt. So war er - bevor er Darth Vader wurde. Wieder lief es ihr eiskalt den Rücken herunter. "So bin ich, nachdem ich zurückgekehrt bin..." Anakin flüsterte es fast. "Ohne deinen Bruder Luke hätte ich es nicht geschafft."
"Ich weiß..." entgegnete Leia sofort. Und setzte etwas schärfer hinzu: "Deshalb hätte ich ihn auch fast wieder verloren, nachdem ich ihn gerade erst gefunden hatte."
"Ich habe dir wehgetan", sagte ihr Vater, ohne sie anzusehen. "Beinahe hätte ich euch beide vernichtet. Dafür gibt es keine Entschuldigung." Nein, dachte sie und schwieg.

"Leia", sagte er sanft. "Wenn es mir irgendwie möglich wäre, würde ich alles daran setzen, es wieder gutzumachen." "Wieder gutmachen..." murmelte sie. Allein schon das Wort... Anakin schwieg, den Kopf gesenkt.
Sie sah ihm in das offene junge Gesicht, die blauen Augen. "Du warst ein Scheusal!" Sie war selbst erstaunt über die Schärfe ihrer Stimme, wie ein Schwert schnitt sie in die modrige Luft. "Ein schwarzes, widerwärtiges Scheusal..." Sie starrte zu Boden; Tränen liefen ihr übers Gesicht, als Bilder in erschreckender Lebendigkeit an ihrem inneren Auge vorbeizogen. Der dunkle Lord... die riesige schwarze Gestalt mit dem Helm... die schreckliche Stimme. Die tödliche Hand...

Anakin neben ihr hatte den Kopf in die Hände vergraben, sein ganzer Körper bebte. Er litt, doch er wich nicht aus, er stellte sich dem Unausweichlichen...
Ein neues Bild schob sich vor Leias inneres Auge. Anakin Skywalker stand in sengender Hitze auf hartem, sandigen Boden. In der Ferne waren zackige schwarze Berge zu erkennen. Drohend und feindselig ragten sie über die trostlose Szenerie. Etwas würde geschehen...
Aus dem harten Wüstenboden heraus trat etwas Gewaltiges der menschlichen Gestalt gegenüber, wurde größer und größer, schwärzer und schwärzer.
Leias Vater reagierte nicht. Schmal und zerbrechlich stand er vor dem monströsen schwarzen Etwas. Widerstandslos ließ er sich von der schwarzen Masse verschlingen...
Leia wollte den Blick abwenden, doch irgend etwas hielt ihre Augen auf die Szene gebannt.
Langsam, fast unmerklich begann die schwarze Masse sich aufzulösen. Sie wurde auseinandergezogen wie eine Wolke, ging allmählich in ein häßliches Grau über. Die letzten schmutzigen Fetzen sanken zu Boden, lösten sich auf. Leias Vater stand da mit hängenden Schultern, den Kopf gesenkt. Das Bild verschwamm...

Leia schwieg erschüttert, sah auf die zusammengesunkene Gestalt ihres Vaters neben ihr.
Anakin Skywalker rang um seine Fassung. Nach einer ganzen Weile sah er sie an, sein Gesicht war naß. Er wirkte unendlich müde. "Ich bitte dich nicht um Mitleid", sagte er leise. "Ich bitte dich nicht um Verzeihung..."
Er schloß die Augen und fuhr sich mit den Händen darüber. Wieder wirkte er sehr verletzlich.
Auch Leia schloß ihre Augen. Sie empfand seine tiefe Trauer. Sie spürte seine Zuneigung, seine Kapitulation.
Mitgefühl stieg in ihr hoch, die schrecklichen Bilder waren vergangen. Sie gab sich einen Ruck. "Vater..."
Zögernd legte sie ihren Arm um seine Schultern. "Es ist nun einmal, wie es ist", sagte sie leise. "Vielleicht hast du den Schatten besiegt..."
"Leia, meine Tochter", flüsterte Anakin dankbar. Er schwieg, in Gedanken versunken, gab sich glücklich ihrer Nähe hin.
Aneinander gelehnt saßen sie auf dem alten Baumstamm, Vater und Tochter. Ein leichter Wind kam auf und brachte die Rankpflanzen, die von den toten Bäumen hingen, in sanfte Bewegung. Es herrschte vollkommene Stille, nur aus dem Teich drang gelegentliches leises Blubbern.

"Wir wollten das Baby Leia nennen, wenn es ein Mädchen werden sollte." Seine Stimme klang sehr jung. "Sie glaubte, es würde ein Junge werden." Leia spürte, dass er lächelte.
Dann wurde er wieder ernst und sah sie an, "Leia, es tut mir so leid..."
Ihre Augen antworteten ihm dunkel und warm.
"Wenn wir nun schon einmal hier sitzen..." sagte sie in die Stille. "Erzähl mir doch von ihr."
Anakins Gesicht leuchtete auf, Leben kam in seine Gestalt. Leia spürte, wie sie mitgerissen wurde. Nun taten sich neue Welten vor ihr auf...
Sie spürte ihres Vaters Begeisterung, seine bedingungslose Liebe, seine grenzenlose Hingabe. Seinen fassungslosen Schmerz.

"Wenn ich wüßte, ich würde Han verlieren...", sinnierte sie. Sie seufzte tief und sah Anakin an. "Ich würde es wohl überleben", sagte sie traurig. "Aber wie sollte ich mich jemals wieder freuen können?..." - Du hast noch die Kinder..., sagte eine leise Stimme in ihrem Kopf.
Leia mochte nicht mehr daran denken, sie schob das Ganze von sich.
Sie holte tief Luft. "In meinem Leben mag noch viel Schlimmes passieren, Vater. Ich will es nicht wissen..."
"Ich wusste einfach, dass es passieren würde", flüsterte Anakin gequält.
"Es gibt nichts Unausweichliches, Vater", widersprach Leia sanft. "Es gibt immer eine kleine Chance..."
"Vielleicht....", antwortete er und sah sie an. "Vielleicht war das das Hauptproblem in meinem Leben." Er seufzte tief und resigniert.
Leia fühlte sich ihm sehr nah, sie umarmte ihn impulsiv. Tiefe Dankbarkeit strömte ihr entgegen, umhüllte sie ganz wie eine warme Wolke. Nie hätte ich mir dies träumen lassen, dachte sie.

Als das fahle Mondlicht langsam einer trüben Morgendämmerung wich, verabschiedeten sie sich voneinander. Voller Zuneigung schloss Anakin Skywalker seine Tochter in die Arme. "Du bist wunderschön, wie sie", flüsterte er. "Ich wünsche dir alles Glück im Leben... ich danke dir." Leia spürte Tränen in ihren Augen. "Wir werden uns wiedersehen, Vater."
"Möge die Macht mit dir sein..." hörte sie seine leise Stimme, als sich seine Umrisse bereits in dem wabernden Nebel auflösten. Bis zum Schluß sah sie auf seine ausgestreckten Arme, dann wandte sie sich rasch um und ging.
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Jedi Lord Aresius



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 13:13    Titel: Antworten mit Zitat

*stehend Ovationen geb und laut applaudier*

Das war großartig. Würdest du nun bitte an Lucas schreiben ? Dann kriegst du vielleicht einen Autoren-Job und wir haben die erste deutsche Star Wars Autorin.
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 13:46    Titel: Lob Antworten mit Zitat

Danke!

Freut mich sehr... Smile Smile

An GL schreiben... hm...
Dann müsste ich es wohl auf Englisch übersetzen. (Könnte ein bisschen holprig werden, trotz damals gutem Schulenglisch... Laughing )

Naja. Es gibt WAHNWITZIG viel Fanfiction zu Star Wars, vor allem auf Englisch (http://boards.theforce.net/Fan_Fiction/c10051/), das hat mich echt verblüfft. (Manches ist natürlich ein bisschen herb...)

Bücher schreiben würde ich gern, wirklich. Vielleicht sollte ich mit Kurzgeschichten anfangen...

Doro
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Jedi Lord Aresius



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Lass uns was zusammen schreiben *LOL*

Ich hab soviel Fantasy Stories im Kopf, das mir schon gesagt wurde, ich soll endlich mal ein Buch schreiben............ aber schriftlich rkieg ich sowas nicht hin........... Im Kopf schon Confused
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 14:27    Titel: SW-Roman Antworten mit Zitat

Hi,

nette Idee!
Ich krieg' bestimmt den ganzen technischen Kram nicht auf die Reihe... Laughing

Außerdem weiß ich beim besten Willen nicht, wie man das ganze Star-Wars-Universum - oder auch nur die wichtigsten Teile und Leute davon - im Kopf haben soll! Rolling Eyes

Doro
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Jedi Lord Aresius



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Von Star Wars sprach ich jetzt gerade nicht.

Meinte eher so Fantasy-Stories wie Herr der Ringe, Midkemia oder Hohlbein-Bücher
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 20:54    Titel: Fantasy Antworten mit Zitat

Aha...

habe in letzter Zeit gerne Terry Brooks und David Eddings gelesen.
Und Kate Forsyth ist klasse!

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Jedi Lord Aresius



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Jun 2005, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab auch schon einiges gelesen, aber eher so quer durch... will jetzt erstmal einiges an Star Wars Bücher nachholen und irgendwann auch mal endlich die Midkemia Saga von Raymond Feist lesen.
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Doro



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BeitragVerfasst am: Di, 14. Jun 2005, 14:19    Titel: Luke und Anakin Antworten mit Zitat

So...

Habe vorne Version 1 durch Version 2 ersetzt.
Hätte ich schon lange machen sollen!
(Anfangs nicht gerafft... LOL )
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Zuletzt bearbeitet von Doro am Fr, 29. Jul 2005, 15:27, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 09:55    Titel: Kritik Antworten mit Zitat

Hey Leute,

ich hätte ja gern mal gewusst, was ihr davon haltet...
bitte um konstruktive Kritiken!

Oder lest ihr prinzipiell keine Fanfiction?

Doro
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Liliac Duckula



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Doch doch… deinesind gut. Wenn ich allgemeinen FanFics schon bald meide, habe zuviel Slash entdeckt! Confused

Nein, ich denke die Verbesserungen sind wir wirklich gelungen. Finde es besser wie vorher! Wink
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Nomi Darklighter



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 10:06    Titel: Antworten mit Zitat

@ Doro

Eine wunderschöne, sehr emotionale Geschichte. Mir gefällt sie ohne Wenn und Aber.

MTFBWY
Nomi
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Riedel
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Jedi Lord Aresius



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 10:14    Titel: Re: Kritik Antworten mit Zitat

Doro hat Folgendes geschrieben:
Hey Leute,

ich hätte ja gern mal gewusst, was ihr davon haltet...
bitte um konstruktive Kritiken!

Oder lest ihr prinzipiell keine Fanfiction?

Doro


Bleibe ruhig Smile

Du kannst es doch, meiner Meinung nach. Beweisen muß du dies nicht mehr. Ich sag ja, schreib ein Buch und schick das Manusskript an einen Verlag......... oder wie funzt sowas ???
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 13:15    Titel: Freu... Antworten mit Zitat

Hallo Liliac, Nomi und Jedi Lord!

Vielen Dank für Eure freundlichen Statements...

tut doch immer wieder gut! Mr. Green

Ich habe vor allem die vielen hier im Forum angesprochen, die sich hie und da beklagen, dass es sowas nicht gibt... oder ihren Wunsch danach ausdrücken... ich dachte immer, so innerhalb einiger Tage lesen die doch alles, was hier neu ist...!

Diese Begegnungen, von denen ich geschrieben habe, waren mir ein innerstes Bedürfnis, sozusagen... damit sich Kreise schließen.

Ob es mal ein deutsches Star-Wars-Buch mit Kurzgeschichten geben wird? Das wäre doch nett...

Viele Grüße von der Mosel!

Doro

P.S. Dieses Zitat unten ist von Ian McDiarmid auf der DVD zum Soundtrack.
Hinreißend...
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gone-inzane



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das alte Thema mal geteilt, so daß es nun einen eigenen Fan-Fic-Thread gibt. Also, ran an die Feder.
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VongKrieger



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doro, ich hab greade zum ersten Mal einige deiner Werke gelesen und finde sie einfach toll! Very Happy

mach weiter so und wenn du wirklich mal ein Buch rasubringts sag, Bescheid ich kauf eines! Smile
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Geiles neues Album.....
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Doro



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Jun 2005, 21:34    Titel: Fanfiction Antworten mit Zitat

Danke! Smile Smile Smile

Bin in letzter Zeit richtig auf den Geschmack gekommen, was Fanfiction betrifft.
Auch lesen, meine ich! Das ist sehr unterhaltsam...

Ansonsten habe ich mir noch einen Stapel SW-Bücher aus der Bibliothek geholt. (Lese gerade "Der Pakt von Bakura" - nicht übel! Frage mich nur, wieso Leia und Han da so viel streiten... Wink )

Doro
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Fr, 08. Jul 2005, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Nachdem Doro so mutig war, ihre FanFiction hier einzustellen und ich mich nach dem Lesen meiner vor 25 Jahren geschriebenen Geschichten rund um Star Wars motiviert fühlte, zu schreiben, werde ich auch mal eine Szene aus einer Geschichte hier zur Kritik einstellen - ich hoffe, es lässt sich einigermaßen gut lesen Embarassed
Zum Hintergrund: Es ist ein Ausschnitt aus einer Liebesgeschichte zwischen Luke und einer Jugendliebe, die er auf Tatooine kennengelernt hat, als sie dort einen kurzen Zwischenstop einlegen musste. Das war ca. 6 Monate vor ANH. Luke trifft seine Jugendliebe dann kurz nach EV auf einem Rebellenstützpunkt wieder, wobei meine Titelheldin Eliza Milton zunächst nicht sicher ist, dass Luke ihre Romanze von Tatooine ist. Die beiden müssen nach einem missglückten gemeinsamen Einsatz in einer Bergregion landen und auf Hilfe warten. Eliza ist zwar macht-begabt, hat aber nur rudimentäre Kenntnisse, die sich vor allem auf telephatische Kräfte beschränken.

Hier also der Ausschnitt (möge die Macht mit mir und meine Kritiker gnädig sein Embarassed ):

Die Sonne versank langsam majestätisch mit glutrotem Schein hinter den Bergen von Surinaru. Bald würde eine kalte Nacht die friedliche Bergwelt bis zum nächsten Sonnenaufgang in einen tiefen Schlaf versetzen.

Eliza lag noch immer in Lukes Armen und ließ sich von der Flut der Gefühle verzaubern, die seine unmittelbare Nähe und seine Berührung in ihr auslösten.
Luke strich ihr eine blonde Haarsträhne aus der Stirn und ließ seine Finger durch ihr Haar gleiten. „Du bist noch genauso schön wie damals“, flüsterte er nach einer Weile zärtlich und küsste sie auf die Nasenspitze.
„Damals??“
„Damals, als wir uns auf Tatooine das erste Mal ineinander verliebt haben“, sagte er leise.
„Du warst der junge Farmer?“ Eliza konnte es nicht glauben, obwohl sie es die ganzen Wochen über schon gehofft und irgendwie geahnt hatte, aber sie hatte nicht den Mut gehabt, ihn darauf anzusprechen. „Und du hast mich nicht vergessen, obwohl das nun doch schon so viele Jahre her ist?“ – „Wie könnte ich meine erste große Liebe vergessen – auch wenn wir nur einen Tag miteinander verbringen durften!? Und wie könnte ich mich nicht an die vielen folgenden Tage und schlaflosen Nächte erinnern, in denen ich immer an dich denken musste? Ich habe wochenlang gelitten und mein Onkel dachte schon, er müsste mich zur Medi-Station bringen.“ Das Blau seiner Augen war noch immer so strahlend, wie damals auf dem glühend heißen Wüstenplaneten. Eliza fühlte das vertraute wohlige Kribbeln in sich aufsteigen, das sie damals auf Tatooine fast um den Verstand gebracht hatte und sie strahlte ihn glücklich an.
„Glaubst du, wir können da wieder anfangen, wo wir damals aufhören mussten?“ Luke sah sie hoffnungsvoll an. „Wir sollten es vielleicht versuchen“, meinte Eliza lächelnd und schlang ihre Arme um seinen Hals. Dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn lange und leidenschaftlich. Sie hatte ja so viel nachzuholen.
„Nicht versuchen“, flüsterte Luke, als er atemlos nach Luft schnappte, „tun.“
Eliza entspannte sich vollkommen während der Zärtlichkeiten, die sie und Luke austauschten und gab sich den Strömungen der Macht hin. Sie drang in Lukes Gedanken ein, verschmolz sich mit diesen, und was sie entdeckte überraschte sie nicht sehr. In seinen Gedanken sah sie ein großes rundes Bett in einem von spärlichem Kerzenschein und einem offenen Kamin erhellten Raum. Die Bettlaken waren zerwühlt und das leicht flackernde Licht des offenen Feuers malte bizarre Muster auf die nackte Haut, die unter einem roten Seidenlaken hervorblitzte. Auf der Haut glitzerten Schweißperlen. Eliza vertiefte sich weiter in Lukes Fantasien. Seine Augen waren geschlossen , seine Gesichtszüge völlig entspannt und zeigten ein sanftes Lächeln. Eliza konnte nicht anders - sie fügte seinen Visionen ihre eigenen hinzu und in seinen Gedanken erschienen daraufhin ein Paar jadegrüne Augen, die ihn voll Sehnsucht und Leidenschaft zu verschlingen schienen, ein paar rote Lippen, die die seinen bedeckten und mit Tausenden von Küssen schweigen und genießen ließen. Suchend tasteten ihr Finger nach dem Laken, fanden es und schoben es sanft zur Seite. Ihr schlanker Körper schmiegte sich nun mit sinnlichen rhythmischen Bewegungen eng an den seinen, so dass sie seine Wärme spüren und in ihren eigenen Körper fließen lassen konnte. „Hey, das ist Missbrauch ...“, hauchte in ihrem Kopf Lukes Stimme. „Missbrauch?“ fragten ihre Gedanken mit leichtem Erstaunen zurück, „es tut mir leid, ich ... ich wollte dich nicht ...“ Eliza begann das Gedankenband zu lösen. „Hey, ich lasse mich gerne auf diese Weise von dir missbrauchen, mein Liebling“, hauchte sein gedankliches Echo, „ich wollte nur fragen, ob du dir bewusst bist, dass du die Macht für etwas missbrauchst, für das sie nicht gedacht ist.“ Eliza drang wieder tiefer in seine Gedanken ein, festigte das Band von neuem. „Oh“, gab sie sanft zurück, „jetzt wo du es sagst ... nun, dann müssen wir wohl einen realeren Ort finden, an dem wir unsere Beziehung vertiefen können.“ Sein geistiges Abbild zog das ihre wieder näher zu sich heran, bedeckte ihre Augen und ihren Mund mit heißen, fordernden Küssen. Für einen kurzen Augenblick hielt er damit inne und seufzte: „Ich glaube, die Macht wird uns dieses eine Mal sicher verzeihen, dass sie uns zu einem, hm, unkeuschen Zweck dienlich war – ich kann jetzt einfach nicht auf diesen realeren Ort warten. Lass es uns hier und jetzt an diesem Ort tun.“
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LordTyranus



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BeitragVerfasst am: Sa, 09. Jul 2005, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Ist gut geschrieben. Also teilweise würde ich nicht merken, dass es Fanfiction ist, aber manchmal merkt man es dann schon noch, aber wenn Du perfekte Stories schreiben würdest, dann hättest Du wohl schon ein Buch auf dem Markt. Wink

Leider muss ich sagen, dass ich Schnulzen nicht so gerne mag, aber das betrifft nur meinen eigenen Geschmack. In deiner Geschichte komen ja sicherlich auch noch ein paar rasante teile vor oder??? Die würden mich mal interessieren.
Aber ansonsten: Daumen hoch.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Sa, 09. Jul 2005, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

LordTyranus hat Folgendes geschrieben:
Ist gut geschrieben. Also teilweise würde ich nicht merken, dass es Fanfiction ist, aber manchmal merkt man es dann schon noch, aber wenn Du perfekte Stories schreiben würdest, dann hättest Du wohl schon ein Buch auf dem Markt. Wink

Leider muss ich sagen, dass ich Schnulzen nicht so gerne mag, aber das betrifft nur meinen eigenen Geschmack. In deiner Geschichte komen ja sicherlich auch noch ein paar rasante teile vor oder??? Die würden mich mal interessieren.
Aber ansonsten: Daumen hoch.


Danke für den Kommentar. Diese Szene habe ich gestern nach einer "inneren Eingebung" runtergeschrieben und da werde ich sicher noch nach und nach die Ecken und Kanten abschleifen.
Ein paar "rasante Szenen" werde ich sicher noch einbauen, obwohl ich gestehen muss, dass ich da nicht so geschickt drin bin. Und - wie schon oben angekündigt - war die ursprüngliche Story wirklich nur als Liebesgeschichte gedacht, da meine Freundin und ich damals fanden, auch der gute alte Luke müsste "etwas fürs Herz" haben. Die Szene, die du hier gelesen hast, ist allerdings neu, da ich die Original-Story jetzt noch einmal überarbeiten und ergänzen werden. Nebenbei bemerkt: Als 16jährige hätte ich so eine Szene bestimmt nicht schreiben können, da mir das ziemlich peinlich Embarassed gewesen wäre, solche Szenen zu Papier zu bringen und dann am Ende noch von jemandem lesen zu lassen.
Naja, ein bißchen habe ich auch jetzt noch mit mir gerungen, ob ich sie einstellen soll. Embarassed

Aber ich habe noch eine andere, alte Story von mir entdeckt, wo meine Heldin eine Mission mit dem guten alten Han erledigt - da geht es etwas rasanter zu und es gibt jede Menge schlagfertige Dialoge. Leider ist die Story damals mit Schreibmaschine getippt worden und ich muss sie erst mal digitalisieren (und überarbeiten).
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LordTyranus



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BeitragVerfasst am: Sa, 09. Jul 2005, 10:51    Titel: Antworten mit Zitat

Stellst Du deine Storie denn irgendwo ins Netz????
Ich finde bei Luke ist es immer schwerer sich eine Love Story vorzustellen als bei Han, geht zumindest mir so.
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