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Master of the force



Anmeldedatum: 05.09.2004
Beiträge: 848
Wohnort: Tja :P

BeitragVerfasst am: Di, 15. Jan 2008, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Soo, nach so langer Zeit habe ich jetzt doch endlich mal das dritte Kapitel fertig geschrieben. Manchmal hab ich Lust zu schreiben, manchmal nicht, letzteres hat leider mehr Prozent meiner Freizeit inne Razz

Ich habe mir im übrigen Tempests Rat zu Herzen genommen und den Hauptcharakter umbenannt. Viel Spaß mit Jaden Raxus Wink

Kapitel 3: Die Akademie der Jedi

Als die Demon durch den Hyperraum raste, lehnte sich Jaden müde im Pilotensessel zurück. Devon war tot. Grimmig starrte er auf die wilden Muster, die der Hyperraum auf die Cockpitfenster malte. Devon war tot und alles war Adans Schuld. Und als wäre das nicht schon genug gewesen, hat noch dieser Darth Dingsbums ihm die Genugtuung genommen, diesen schleimigen Haufen Banthamist selbst über den Haufen zu schießen. Seine Hand ballte sich zur Faust, als er sich an das würgende Gefühl in seiner Kehle erinnerte. Der Alarm piepste kurz und kündigte das Ende der Hyperraumreise an. Wie mechanisch legte der junge Kel Dor seine Hände auf die Schiffskontrollen, als die Firefly Demon zurück in den Normalraum fiel. Obwohl er innerlich aufgewühlt war, konnte er nicht umhin, das sich ihm bietende Bild zu bewundern:
Der gewaltige Gasplanet Yavin, ein orangeroter Riese schillernd vor der Schwärze des Raums, umgeben von seinen Monden. Der Anblick erinnerte ihn unwillkürlich an Taloraan, Wo er des Öfteren Blastermunition an Bord genommen hatte. Er wandte den Blick von dem Planeten ab und steuerte die Demon langsam auf eine kleine grüne Kugel in der Nähe des Gasriesen zu:
Der Dschungelmond Yavin 4, auf dem Luke Skywalker die Akademie seines neuen Jediordens errichtet hatte. Er schickte ein Funkfeuer mit seinen Identifikationscodes ab, damit man ihn einwies, und folgte der Anweisung des Lotsen zu Hangar 12. Kaum gelandet, sah er einen goldenen Droiden auf sich zukommen. Er ließ die Rampe herunter und ging von Bord, ehe er sein Schiff gegen Zugriff von außen verriegelte.
„Willkommen in der Akademie der Jedi, Sir“, wurde er von dem goldenen Droiden empfangen, „Ich bin C-3PO, Roboter-Mensch Kontakter. Wie kann ich ihnen dienlich sein?“ Jaden musterte den Droiden gründlich. Eines seiner Beine war nicht golden wie der Rest der Verkleidung, sondern silbern. Offenbar hatte dieser Droide schon so manches Abenteuer überstanden. Jaden sah sich im Hangar um, aber außer ihm und diesem Droiden waren nur Energiedroiden und ein Aufzug in diesem Hangar.
„Nun gut… mein Name ist Jaden Raxus. Ich habe eine wichtige Nachricht für deinen Meister, Goldie. Kannst du mich zu ihm bringen?“ Der Droide warf die Hände in die Luft, als wollte er Bestürzung ausdrücken.
„Es tut mir Leid, Sir, aber ich fürchte, Master Luke ist derzeit nicht zugegen. Gestatten sie, dass ich die Nachricht für ihn entgegennehme?“ Jaden schüttelte den Kopf.
„Nein, ich gestatte es nicht, Goldie, es ist wirklich wichtig.“ Der Droide verfügte über eine exzellente Mimik, er schaffte es tatsächlich, erbost auszusehen, ohne sein Gesicht auch nur eine Spur verziehen zu können. „Wie darf ich das verstehen, Sir? Halten sie mich nicht für vertrauenswürdig? Ich arbeite schon seit vielen Jahren für Master Luke, und ich habe nie Beschwerden von ihm gehört.“ Ein eigenartiger Droide, das stand fest. Dieses goldene Kerlchen hatte offenbar eine eigene Persönlichkeit entwickelt. Für gewöhnlich werden die Gedächtnisspeicher der Droiden in gewissen Abständen gelöscht. Wenn dieser Droide dem Vorgang so lange entfliehen konnte, musste er in der Tat eine besondere Rolle innehaben.
„Nun, Goldie, ich habe Zeit. Ich werde einfach warten, bis Skywalker zurückkehrt.“

Zur selben Zeit lief auf der anderen Seite der Galaxis ein Offizier eilig den Gang eines alten Sternzerstörers entlang, bestrebt, seinem Herrn Meldung zu erstatten. Als er vor der Tür zum Beobachtungsdeck stand, atmete er tief durch und betätigte mit zittrigen Fingern die Türkontrollen. Ein Besuch bei Darth Malus war gleichsam ein Spiel mit dem Tod, dessen Ausgang stets offen war. Er fand Malus im Schneidersitz auf einer Anhöhe vor, mit dem Rücken zu ihm.
„Das nächste Mal, Captain Dunce, werden sie anklopfen…“ Malus sprach leise, doch war nicht zu überhören, dass auch nur ein falsches Wort eine weitere Bestattung nötig machen konnte. Dunce schreckte zusammen und verbeugte sich rasch.
„Verzeiht mir, Mylord. Wir haben die Daten unserer Spionagedrohnen ausgewertet und können nun mit Bestimmtheit sagen, dass das beobachtete Subjekt sich auf den Weg zur Jedi-Akademie auf Yavin 4 gemacht hat. Er dürfte bereits dort eingetroffen sein.“ Als der Captain sein Anliegen vortrug, gelang es ihm, die Nervosität aus seiner Stimme zu verbannen, doch noch immer zitterte er leicht. Malus stieß mit einem zischenden Laut die Luft aus seiner Lunge und erhob sich.
„Skywalker…“ fauchte er. Dunce stand nervös und verkrampft in Türnähe und erwartete sehnsüchtig die Worte, die es ihm erlauben würden, die Gegenwart dieser Grausamkeit in Person zu verlassen. Malus starrte mit gelben Augen in die Schwärze des Alls. Sein Vorgehen hatte den gewünschten Effekt erbracht, der junge Schmuggler war auf sich allein gestellt und im Begriff, die Fähigkeiten, die in ihm schliefen, zu entdecken. Alles entwickelte sich hervorragend. Malus wandte sich um und blickte Dunce in die Augen. „Gute Arbeit, Captain, machen sie nur weiter so…“ Dunce dachte, er hörte nicht recht. Hatte ihn dieser Mann gerade gelobt? Dieser Mann, den man in der Kantine so oft nur „den schwarzen Schatten“ nannte? Er salutierte hastig und eilte durch die Tür, die sich mit einem leisen Zischen schloss.

In der Zwischenzeit konnte der goldene Protokolldroide dazu überredet werden, Jaden die Akademie zu zeigen. Nachdem sie den Fahrstuhl nach oben genommen hatten, zeigte der Droide dem Schmuggler nun die Trainingsräume.
„Dies hier ist die Schwertkampfarena, Sir. In ihr trainieren die Schüler ihre Schwertkunst und halten Turniere. Jeder der Räume, die ich ihnen zeigen werde, ist über 5.000 Jahre alt. Sie wurden für die modernen Zwecke ihrer heutigen Bewohner angepasst. Folgen sie mir nun bitte zu den Trainingsräumen, in denen die Jedi ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Macht schulen.“
Jaden wurde hellhörig. Er fing an, sein Bild von den Jedi entschieden zu verändern. Der Droide führte ihn zu einem weiteren Aufzug, der zu einer Beobachterebene führte. Hier konnte Jaden dabei zusehen, wie ein Jedi mit der Klinge seines Lichtschwerts die betäubenden Energiestrahlen von Trainingsdrohnen abwehrte oder wie andere Schüler mit Hilfe der Macht Steinblöcke in Schienen verschoben oder sie anhoben. Mehr zum Spaß als aus ernster Absicht konzentrierte sich Jaden darauf, den goldenen Droiden mit der Macht anzuheben. Als der Droide plötzlich klagend vornüber kippte, riss der Schmuggler hinter seiner Schutzmaske verblüfft die Augen auf. War er das etwa gewesen? Langsam streckte er eine Hand in Richtung des goldenen Häufleins Elend, welches seine Gleichgewichtssensorik zum Jawa wünschte, und konzentrierte sich darauf, den Droiden wieder aufzurichten. Er schloss konzentriert die Augen und stellte sich vor, wie der Fluss der Macht den Droiden umschloss und in sachte anhob. Ein schriller Ausruf der Bestürzung aus dem Sprachchip des Droiden, gefolgt von einem lauten Scheppern, als er erneut zu Boden krachte, drang durch die Beobachterebene, als Luke Skywalker höchstpersönlich in der Tür stand und amüsiert und erstaunt zugleich den Droiden aufrichtete.
„Für gewöhnlich trainiert man unterhalb dieses Fußbodens, mein Schüler“ lächelte er Jaden väterlich an. Jaden blickte den Jedi erschrocken an und schüttelte den Kopf.
„Ich bin kein Schüler, ich bin nur ein Besucher. Mein Name ist Jaden Raxus und ich habe eine Nachricht für Luke Skywalker.“
Sein Gegenüber hob eine Augenbraue, als er Jaden langsam zum Aufzug führte. Luke führte den Schmuggler durch einige Gänge, bis Jaden erkannte, dass man ihn in ein Wohnareal der Akademie führte. Luke blieb vor einer Tür stehen, gab einen Code ein und trat ein. Jaden folgte ihm in ein einfaches, dennoch gemütlich anmutendes Quartier.
„Nun, Jaden? Was wolltest du mir sagen?“ Jaden blinzelte verwirrt, ehe ihm bewusst wurde, wer dieser Mann war. „Skywalker! Nun, was ich zu sagen habe, könnte von ungeheurer Wichtigkeit für euch Jedi sein… ich glaube, dass irgendwo in dieser Galaxie ein Sith sein Unwesen treibt, umringt von einer Gruppe imperialer Hinterbliebener.“ Luke lehnte sich, sichtlich beunruhigt, an eine Wand. „Warum bist du so sicher, Jaden, dass es ein Sith war?“ Jaden starrte grimmig zu Boden. „Ich und mein Partner haben ein Rennen im Smugglers Run veranstaltet, dabei wurde er von unserem Kontrahenten tödlich verletzt. Ehe ich den Mistkerl zur Rechenschaft ziehen konnte, hat dieser Darth Dingsbums ihn schon umgebracht und mich mit der Macht gewürgt. Von einem Augenblick auf den nächsten… war er weg.“ Luke sah ihn nachdenklich an. „Wenn das, was du hier sagst, wirklich wahr ist, dann besteht Grund zur Beunruhigung. Aber woher nimmst du das Wissen, dass er imperiale Verbliebene um sich geschart hat?“
„Er hat uns, ehe wir in den Smugglers Run geflohen sind, mit zwei Sternzerstörern angegriffen. Die Information, dass er es war, habe ich von dem von ihm getöteten Mistkerl, ehe wir dieses Rennen bestritten haben.“ Luke verschränkte nachdenklich die Arme vor seiner Brust.
„Nun gut, Jaden, danke für diese Information. Das mindeste, was ich dir anbieten kann, ist, die Machtfähigkeiten, mit denen du den guten alten Dreipeo zur Verzweiflung getrieben hast, professionell zu schulen. In dieser Akademie findest du alles, was du nur dafür brauchen könntest. Du kannst dein eigenes Lichtschwert bauen, mehr über die Macht erfahren und mit den anderen Schülern der Akademie Kontakte knüpfen. Mehr als anbieten kann ich es dir nicht, doch würde es mich freuen, wenn du das Angebot annimmst. Ich habe das Gefühl, dass in dir mehr Talent steckt, als du eigentlich weißt.“ Schloss Luke mit einem flüchtigen Zwinkern. Jaden ließ den Blick durch den Raum wandern, als betrachtete er die Akademie durch die Wände hindurch. „Nun… ohne einen Partner liefen die Geschäfte eh eher schleppend, also: Okay!“ Luke lächelte, als er sich abwandte. Die derzeitige Kombination der Tür ist in dem Datenblock auf dem Schreibtisch verzeichnet. Auf ihm findest du auch einen Lageplan der Akademie, dieser Komplex kann in der ersten Zeit ziemlich verwirrend sein. Die obere Schublade des Schreibtisches ist verschlossen, darin befindet sich ein Trainingsschwert. Die Kombination findest du ebenfalls in deinem Datenblock. Es tut mir leid, aber ich muss dich jetzt verlassen. Ein alter Freund von mir hat um Hilfe gebeten, die ich ihm nicht ausschlagen kann. Ich melde mich in Kürze bei dir, um dich über deinen Trainer zu informieren.“
Und mit einem Lächeln ging Luke zur Tür hinaus, die sich hinter ihm schloss.
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Sie fragen mich, ob ich einen Gottkomplex habe? Ich BIN Gott!
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Saeese Tiin



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BeitragVerfasst am: So, 20. Jan 2008, 01:41    Titel: Antworten mit Zitat

Super! Echt geile Geschichte! Achte noch ein wenig auf ein paar schreibfehler und ausdrucksfehler, aber des ist ok, ECHT GEILE Geschichte Cool
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Bist du morgens noch nicht munter,
tja, dann wirf nen Sith vom Felsen runter!
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Dunkler Lord Nr.1



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BeitragVerfasst am: Mo, 21. Jan 2008, 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

dito! kann nur zustimmen. die rechtschreibfehler sind aber net so schlimm. würde mich freuen, wenn du in der nächsten zeit weiterschreibst!
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Zentraldenker



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Wohnort: Sind wir bald am Arsch der Welt?

BeitragVerfasst am: Mo, 21. Jan 2008, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber stammt diese Szene aus irgendeinem Videospiel? Denn die Sache mit dem Datenblock, den Kombinationen und dem Traningsschwert klingt ein bisschen danach.

Insgesamt finde ich die Story nicht übel, allerdings sollte man noch ein bisschen dran feilen, ich finde es nicht sehr realistisch, dass jeder Dödel mal eben so in der Akademie rumgeführt wird, ohne Termin oder sonst irgendwem bekannt zu sein. Falls doch, wäre das ein eklatanter Sicherheitsmangel..
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Saeese Tiin



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BeitragVerfasst am: Do, 31. Jan 2008, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, da muss ich zentraldenker recht geben, kommt mir ehrlich gesagt, auch ein wenig bekannt vor! Wink
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Mara- Chris Sky



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BeitragVerfasst am: So, 03. Feb 2008, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

@ Master of the force

Super dritter Teil! Weiter so!

@ All

Gibt es noch jemanden der eine Luke Story irgendwo schlummern hat oder schreiben möchte. Ich hätte mal Lust wieder so etwas zu lesen. Leider fällt mir selber zur Zeit nichts ein.

Mara- Chris
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: So, 03. Feb 2008, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Mara- Chris Sky hat Folgendes geschrieben:

@ All

Gibt es noch jemanden der eine Luke Story irgendwo schlummern hat oder schreiben möchte. Ich hätte mal Lust wieder so etwas zu lesen. Leider fällt mir selber zur Zeit nichts ein.

Mara- Chris

Falls du dich bei zwei Storys, die zu 90 bzw. 80 Prozent fertig sind, als Vorab-Kritikerin (und vielleicht Ratgeberin?) versuchen willst, kann ich deine Leselust befriedigen. Aber ich warne dich - du wirst dich einmal durch ca. 100 und einmal über 400 A5-Seiten kämpfen müssen.
Bei Interesse bitte melden. Wink
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Mara- Chris Sky



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BeitragVerfasst am: So, 10. Feb 2008, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

@ Annika Skywalker

Ja, immer her damit. Hab die Woche jetzt Urlaub! Wie machen wir es- per Internet oder schickst du mir Kopie?

Mara- Chris- die sehr erwartungsvoll ist!
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Andrieana



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BeitragVerfasst am: So, 10. Feb 2008, 18:13    Titel: Antworten mit Zitat

@ Annika

Bin auch dankbarer Abnehmer für Geschichten. Habe endlich deine andere Geschichte wieder gefunden und bin gerade am lesen.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: So, 10. Feb 2008, 19:06    Titel: Antworten mit Zitat

@Andrieana und Mara-Chris:
schickt mir mal per PN eure Mail-Adressen.
Ihr bekommt dann auch noch die völlig überarbeitete Special-Edition meines Erstlingswerkes. Da habe ich in den letzten Monaten hart dran gearbeitet (und verbessert, wenn man ersten Kritikern glauben darf).
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Dunkler Lord Nr.1



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Beiträge: 254
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BeitragVerfasst am: So, 17. Feb 2008, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Ich präsentiere: Den 3. und Vorletzten Teil meiner Story Vorboten er Dunklen Seite


Kapitel 5


Es war Abend geworden. In der Rebellen-Basis regte sich nichts mehr. Die meisten Rebellen hatten sich in den nahe gelegenen Bungalow zum schlafen begeben.
Nur einige wenige Wachleute schlichen vor dem Büro des Commanders und dem Holo-Projektor-Raum herum.
Es war genau die richtige Zeit für Nas Orilon und seinen Meister Karia Sor Hilfe zu holen.
„Alles klar, Nas?“ fragte Karia seinen jungen Padawan. Sie hatten sich in einer engen Nische versteckt, die in der Nähe des Holo-Projektor-Raumes angelegt war. „Ja, Meister.“ antwortete Nas voller Unbehagen. Er hielt es für falsch, sich nun auch noch mit den Rebellen des Planeten zu zerstreiten. Aber wenn sein Meister einmal etwas vor hatte, war es schwierig, ihn davon wieder abzubringen.
Ganz leise, und mit der Gewandheit der Jedi schlichen sie auf den unbeleuchteten Gang hinaus. Die Halle, in der es vor wenigen Stunden noch von Rebellen gewimmelt hatte, war völlig leer. Die Schritte der Jedi waren für das menschliche Ohr unhörbar, und sogar der erfahrene und weise Jedi-Meister Karia Sor war über das Geschick seines Padawan verwundert.
Dann war es soweit, nur wenige Meter trennten sie noch von der Tür des Holo-Projektorraumes. Nas lief Schweiß über die Stirn, und er versuchte, seinen Atem so leise wie möglich zu halten.
Karia entdeckte sofort die Wache, die vor der Tür wartete. Zum Glück war es nur ein Rebell, und dieser schien äußerst müde zu sein. Perfekt! dachte Karia froh. Der Commander hatte wohl nicht damit gerechnet, dass sich Jedi unerlaubt Zutritt verschaffen würden, und hatte keine weiteren Wachen aufstellen lassen.
Er schaute auf sein Com-Link und stellte fest, dass es 0:30 Standartzeit war. Die beiden Jedi warteten noch 10 Minuten, dann ging die Wache fort. Karia schlich sich zur Tür, als die Wache außer Sichtweite war. „Nas!“ flüsterte er. „Lenk die Ablösung ab.“
Noch bevor er zuende gesprochen hatte, begann er bereits, dass Türschloss mit der Macht zu bearbeiten.

Nas lugte vorsichtig um die Ecke. Er sah bereits, wie eine Rebellen-Wache auf die zu kam. Nun war es an ihm, die Frau abzulenken. Es war eine ältere Frau Mitte 40, doch sie war zweifellos in einem niedrigeren Rang. Das würde die Arbeit erleichtern.
Der Jedi-Padawan verließ die schützende Dunkelheit und kam auf die Frau zu. Diese hob ihren Blaster sofort und richtete die Waffe auf Nas Orilon!
Dieser hob abwehrend die Arme. „Wer sind sie?!“ fuhr die Rebellin ihn an. Nas machte einen Schritt vorwärts, und stand nun direkt vor der Frau. „Mein Name ist Eron Fulx.“ Nas täuschte vor zu stottern.
„Und was willst du?“ Mit dieser Frau konnte er nicht spaßen, sie würde ihn abführen wenn er etwas falsches sagen würde.
„Ich wollte den Rebellen beitreten, und da dachte ich mir, ich suche einfach mal jemanden der mir helfen kann.“
Ein Lächeln zeichnete sich auf den Wangen der Frau ab. Zu Nas Glück ließ sie auch die Waffe sinken. „Na dann ist die Sache ganz anders.“ Der junge Jedi ließ die Arme sinken.
„Wir haben seit langem keine Neuzugänge mehr. Seitdem die Regierung davon ausgeht, dass die Republik unseren „lieben“ Nachbarplaneten gut kontrolliert, denken alle Bürger, alles sei in Ordnung.“ Nas nickte zustimmend. Die Rebellin nahm den Helm ab und setzte sich auf einen nahe stehenden Stuhl. Dann begann sie zu erzählen und zu erzählen: „Als ich hier angefangen habe, war ich anders. Ich wusste immer schon, dass gehandelt werden muss. Immer! Außerdem sind meine beiden Töchter spurlos verschwunden, ebenso mein Mann. Bestimmt hat die Regierung von Darlar sie entführt. Denn unser „lieber“ Nachbarplanet ist genauso ängstlich wie ein Trudo-Frosch! Mein Onkel, der war damals bei dem Militär, als sie unseren Planeten angriffen. Aber ichd enke, dies alles hätte verhindert werden können, wenn man nur einmal.....“ Diese Frau begann zu reden und zu reden, von der Politik und von sich selbst. Nas nickte immerzu, doch innerlich verdrehte er genervt die Augen.


Während Karia das Türschloss mit der Macht öffnete, hörte er amüsiert die Unterhaltung der Frau mit seinem Padawan. Nas würde sich sicherlich noch bei ihm deswegen beschweren.
Die Tür glitt auf. Zum Glück war sie gerade neu eingebaut worden, und so hörte niemand auch nur den leisesten Ton.
Der Meister der Jedi trat ein und die Tür schloss sich hinter ihm wieder. Nun stand er in einem ovalen Raum, der völlig leer war. Lediglich ein kleines Podest mit einem großen Gerät stand in der Mitte des Raumes. Der Langstrekcen-Holoprojektor! Karia eilte mit großen Schritten auf die Maschine zu. Sie war völlig intakt! Ein Blick auf sein Com-Link sagte ihm, dass bereits 2 Minuten verstrichen waren! Er musste sich beeilen, denn Nas konnte die Frau nicht ewig aufhalten!
Also aktivierte er den Langstrecken-Holoprojektor. Im Jedi-Temepl auf Coruscant gab es Projektoren derselben Bauart!
Mit einem leisen Knatschen erwachte die Maschine zum Leben. Karia stellte sich direkt vor die Datenübertragungsöffnung und begann mit seiner Nachricht:


Ehrenwerte Mitglieder des Jedi-Ordens. Hier spricht Karia Sor, Jedi-Meister im Auftrag der Republik auf Darlar.
Eine Tragödie hat sich abgespielt, der freie Planet Darlar, der ich gemeinsam mit meinem Padawan Nas Orilon auf unerlaubte Kriegsschiffe hin untersuchen wollte, plant die erneute Invasion des Nachbarplaneten Floot.
Ich erbitte sofortige Unterstützung durch weitere Jedi. Ich wiederhole: Um einen Krieg im
Flooti-System zu verhindern, müssen weitere Jedi als Verstärkung geschickt werden.
Möge die Macht mit uns sein.

Mit diesen Worten beendete er die Übertragung. Er konnte nur hoffen, dass die Jedi schnell Unterstützung schicken würden.
Der Jedi-Meister stellte die summende Maschine aus und ging aus dem Raum.
Plötzlich heulte ohne Vorwarnung ein Ohrenbetäubender Alarm los! Der Jedi begann zu rennen!


Die Rebellin, die gerade noch so gemütlich mit Nas gesprochen hatte, sprang auf, setzte ihren Helm auf und schrie: „Was war das?!“ Auch Nas war überrascht. Sollte sein Meister so unvorsichtig gewesen sein?
Die Rebellin preschte los, betrat den Com-Raum mit erhobenem Blaster. Im selben Moment rannte eine andere Person in sie hinein. Es war Karia-Sor, sein Meister. Die Frau stürzte zu Boden. Karia hingegen rappelte sich schnell wieder auf und rannte auf seinen Padawan zu. „Was ist los? Was habt ihr getan?“ fragte Nas seinen Meister, dieser nahm sich den Fragen jedoch nicht an und entgegnete lediglich: „Rennen!“ Die beiden Jedi rannten die Halle entlang. Was war nur geschehen? Doch es gab keine Zeit für derartige Überlegungen, jedenfalls nicht jetzt. Aus den Seitengängen kamen bereits Rebellen in die Halle hineingelaufen, manche zielten sogar mit ihren Laserblastern auf die beiden fliehenden Jedi.
Nas sprang mit Hilfe der Macht über einen Tisch, Karia wich dem Hindernis geschickt aus.
Kurz bevor die beiden das Einlasstor erreichten, stellte sich ihnen ein breitschultriger Minu entgegen. Minu waren hochgewachsene, stämmige Humanoide, die in der Galaxis als Schläger gefürchtet waren. Karia stoppte abrupt ab. Der Minu hob seine Vibro-Axt und wollte sie auf den Jedi niedersausen lassen. Doch dieser trat dem Rebellen blitzschnell in den Bauch. Der Angreifer fiel zwar nicht zu Boden, doch er begann zu taumeln und machte Platz für die Jedi.
Karia sprang mit einem Machtsprung direkt vor das Tor. Mit einem einzigen Hieb seines inzwischen gezogenen Lichtschwertes schnitt er ein Loch in das Durastahl-Tor, welches groß genug war für die beiden.
Meister und Schüler rannten hinaus in den Park vor der Basis. Aus der Halle hörten sie aufgebrachte Schreie und Alarmsirenen. Plötzlich hatte Nas das ungute Gefühl, dass sie beide in großen Schwierigkeiten steckten!
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Dunkler Lord Nr.1



Anmeldedatum: 29.06.2007
Beiträge: 254
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BeitragVerfasst am: Do, 21. Feb 2008, 17:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mich vertan, sind doch 5 Teile. Also hier der echte Vorletzte Teil von meiner Story:



Die zwei Jedi rannten aus der Halle hinaus in die dunkle Nacht von Floot. Die außergewöhnliche Dunkelheit legte sich wie ein undurchdringlicher Schatten auf die Augend er beiden, und selbst mit ihren Macht-Sinnen war es schwierig nicht über Büsche oder andere Pflanzen zu stolpern!
Karia und Nas eilten den Hügel hinab und rannten durch den Park. Plötzlich entdeckte Nas das große Metall-Tor. "Meister! Seht, das Tor!"
Karia schaute auf und versuchte etwas in der Dunkelheit zu erspähen. "Ich sehe es Nas. Es schließt sich."
Die Rebellen schlossen das Tor. Die beiden Jedi waren Gefangen...


Auf dem Schlachtschiff Esperater saß Darn Haspit wieder auf seinem Thron nahe der Brücke. Er betrachtete sich bereits als Imperator, zweifellos Größenwahn! Seine Untergebenen mussten ihn bereits mit Majestät ansprechen.
Der düstere Raum, in den nur gedämpft Licht eingestrahlt wurde, war erneut von furchtbaren Gedanken erfüllt. Der Weltraumpirat, nein Regent wie er sich nannte, hatte alles im Griff. Darlar und Floot sollte er regieren, er wusste es! Er war dazu auserkohren!
Ein Pirat trat in den Raum ein, sichtlich bedrückt von der geisterhaften Stille im Saal. "M-m-meine Majestät. Sollen wir beginnen?" Darn Haspit entgegnete schroff und ungehalten darüber, dass man ihn störte: "Ja. Leiten sie alles ein." Der Pirat verbeugte sich und schritt aus dem Raum.
Ohne die Truppen des Senator Bell Fatt von Darlar stellte ihm genügend Roboter zur Verfügung. Der Sieg war sein!
Dann stand er auf. "Die Jedi sind gefährlich, ich werde mich selbst um sie kümmern." sagte er zu einem seiner Mit-Piraten namens Chefgin. Mit diesen Worten machte er sein Shuttle bereit.


Karia Sor und Nas Orilon liefen langsamer. Sie konnten nicht entfliehen. Als sie die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten, und als die Rebellen bereits bewaffnet aus der Halle gerannt kamen, hörten sie ein lautes Brummen! Ein bekanntes Brummen eines Motors. Ein Speeder raste mit Höchstgeschwindigkeit auf sie zu. Aber nicht irgendein Speeder, sondern Joran Flies Speeder! "Seht!" rief der Jedi-Padawan und zeigte auf den sich schnell nähernden, roten Speeder. "Ich sehe ihn." sagte Karia. Der Speeder bremste ab und die beiden gesanntend er Republik stiegen ein. Joran, der sich hinter das Steuer geklemmt hatte war ein hervorragender Pilot und verlangte der Maschine Höchstleistungen ab.
Mit lautem Aufheulen hinterließ er der aufgebrachten Menge von Rebellen nur eine Staubwolke. Karia beugte sich über den Sitz von Joran und schrie über das Getöse hinweg: "Wir kommen nicht über den Zaun rüber! Es ist hoffnungslos!" Aber Joran blieb optimistisch. "Fahren wir ersteinmal zum Tor, dann sehen wir weiter."
Mit 350 KM/h rasten die 3 im Speeder auf das sich langsam schließende Tor zu. Ein Wächäuschen, besetzt mit 5 Rebellen, rannte auf die Fahrbahn und wedelte wild mit den Armen. Sie wollten dass der Speeder anhielt. Zwei der Wachmänner hatten bereits ihre Blaster gezogen und schossen auf den Speeder. Doch ihre Schüsse prallten einfach ab ohne großen Schaden zu hinterlassen. Aus dem Weg! dachte Joran mit zusammengebissenen Zähnen.
Sie kamen immer näher, die Wachleute rannten von der Fahrbahn, bis auf einen, der weiterhin mit seinem Blaster hantierte. Die Männer ließen per Hand eine Holzschranke hinunter, in der Hoffnung sie würden endlich stoppen.
Der ältere Jedi Meister erhob sich und zündete seine Lichtschwertklinge. Immer näher und näher kamen sie dem Tor, dass sich afst völlig geschlossen hatte. Nun war es an dem jungen Jedi-Padawan es aufzuhalten. Erneut klemmte er sich hinter das schwere Lasergeschütz des Speeders.
Nas drehte es mit einem geschickten Schwung herum und stellte die geeignete Zieleinstellung ein. Doch sie fuhren zu schnell, und er konnte nicht zielen.
Der Speeder zerschnitt einen Busch und Nas dachte sich: Dann eben anders! und stellte das Maschinengewehr auf Schnellschuss.
Dutzende Laserschüsse wurden abgefeuert, Nas hatte große Schwierigkeiten das Gewehr gerade zu halten. Doch er hatte Erfolg: Das kleine Wachhäuschen wurde von den roten Schüssen getroffen und barst auseinander! Die Splitter flogen in alle Richtung, ein Rebell wurde von einem der TRümmer bewustlos geschlagen.
Aber was noch wichtiger war: Das Tor schloss sich nciht völlig, es blieb stehen. Nun war ein Schlitz entstanden, gerade groß genug für den Speeder!
Sie waren nurnoch 50 Meter entfernt, immer mehr Laserschüsse wurden vom Sicherheitsperonal abgefeuert. Die meisten trafen jedoch nicht und verfehlten ihr Ziel.
Dann war es soweit, sie passierten das Ein-und Auslasstor. Verzweifelt versuchte der junge Rebell das Gefährt in die richtige Stellung zu bringen. Würde er es nciht schaffen, wären sie alle tot!
Karia visierte sein Ziel an und warf sein Lichtschwert fort! Einer der Rebellen hatte ein schweres Geschütz aufgebaut und wollte sie abschießen, doch Karias geworfenes Lichtschwert zerschnitt die Kanone sauber ind er Mitte. Schreinend rannte der verdutzte Rebell fort.
Der Speeder durchquerte das Tor, und eigenartigerweise waren immernoch 2 Rebellen auf der Fahrbahn. "Weg! Weg!" schrie Joran und fuchtelte wild mit seinem rechten Arm. Die Frau war schlau genug zu fliehen, sie sprang von der Fhrbahn. Doch der andere Wachmann schrie nur und ballerte wild ind er Gegend herum! Es geschah und der Speeder mit den Flüchtlingen überfuhr den Mann regelrecht, die Frau wurde angefahren und torkelte verletzt zur Seite, bis sie blutend zu Boden fiel.
Nun waren die Rebellen sicherlich nicht mehr ihre Verbündeten!
Dank Jorans Fahrkünsten schafften die Jedi und er es mit dem breiten Speeder zu entkommen. Zwar schrammten sie mit der rechten Seite das Tor, was zu einer starken Erschütterung führte, welche Nas beinahe aus dem Fahrzeug warf, aber es kam noch schlimmer!
Ein Rebell hatte sich auf das Tor gestellt und war auf den Speeder gesprungen. Der bewaffnete Mann gestickulierte mit einem Blaster und einem Messer in der anderen Hand. Bevor der aus dem Gleichgewicht geratene Nas reagieren konnte, landete der Eindringling einen Tritt in seinem Gesicht. Der junge Jedi wurde nach hinten geschleudert und konnte sich gerade noch am Rand eines Motors festhalten.
"Nas!" schrie Karia, der noch immer sein Lichtschwert gezündet hatte. Es galt zu ahndeln, und mit einem einzigen Schlag seiner grünen Klinge durchtrennte er den Blaster und das Messer des Feindes.
"Meister!" schrie Nas verzweifelt, er konnte sich nicht mehr lange fest halten.
Aber der Jedi-Meister hatte keine Wahl, er musste den Rebellen ausschalten bevor er seinen Schüler retten konnte.
Mit einem Tritt in den Bauch verlor nun auch der Rebell das Gleichgewicht, aber der Mann konnte sehr gut kämpfen! Er balancierte sich wieder aus und griff nach Karia Haaren. Er zog kräftig an den langen, schwarzen Haaren und Karia landete auf dem Motorkasten. Die 3 Motoren heulten erneut auf.
Sor richtete sich auf, doch sein Angriff wurde vereitelt: Der Rebell nahm das fest montierte Lasergeschütz des Speeders und schwang es so herum, dass es der erfahrene Jedi mitten in das Gesicht geschleudert bekam. Mit einem lauten Ächzer fiele r wieder hin. Sein Kopf tat höllisch weh, der Blaster war heiß gewesen, da Nas zuvor aus ihm geschossen hatte.
Nas?
Er hatte garnicht mehr geschrien! Was war geschehen?


Schokiert blickte er sich um und sah seinen hilflosen Padawan etwa 200 Meter entfernt auf dem Boden liegen. "Neeeein!" schrie er so laut es ging, als er sah, wie bereits die ersten Rebellen Nas Hand und Fußfesseln anlegten.
Plötzlich konnte er sich nciht mehr beherrschen, er hob sein Laserschwert und schlug zu! Tänzelnd wich der Rebell aus und nahm den jedi in einen Schwitzkasten. Dessen grünes Lichtschwert glitt ihm aus der Hand und fiel auf den Sitz neben Joran, der immernoch auf das fahren konzentriert war.
Der Rebell drückte Karias Kopf herunter und führte ihn immer näher zu den Motoren des Speeders. Er wollte ihn verbrennen! Nur wenige Milimeter vor den Flammen spuckenden Motoren schaffte er es zu stoppen.
Karia nutzte die Macht, seine gesamte Erfahrung, sie durchflutete ihn!
Mit einem Tritt brachte Karia den Wachmann ins Wanken, und mit einem zweiten Tritt fiel er hin.
Der Jedi rappelte sich auf, ergriff den Gegner und wollte ihn aus dem Speeder werfen. Doch dieser verpasste Karia einen schlag, sodass er ihn einfach los ließ. Dies hatte jedoch zur Folge, dass der Mann über den Rand des Speeders fiel, genau in die Flammen des Motors! Ein lauter Schrei und der Speeder war bereits weit entfernt von dem sich windenden Wachmann.
Karia setzte sich auf den Beifahrersitz neben Joran und atmete tief ein. Joran legte ihm Mitfühlend den Arm auf die Schulter. "Wir werden Nas befreien, Meister Jedi. Wir werden es schaffen."


Hunderte Meter entfernt auf dem Boden wandte sich vor Schmerz eine verkohlte Gestalt. das gesamte Gesicht war verbrannt, und Darn Haspit schwor sich Rache für die ihn ewig zeichnenden Wunden!
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Saeese Tiin



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BeitragVerfasst am: Di, 18. März 2008, 01:25    Titel: Antworten mit Zitat

So, war jetzt soo lange net da, deswegen gleich mal die rückkehr mit ner geschichte einweihen Wink


Der Krieg der Sith



"Meister!" ,schrie eine verzweifelte Stimme aus dem Empfangsraum. "Ich habe den genauen Standort, des Versteckes der Sith herausgefunden!"
"Dann stimmt es also, die Sith müssen einen Angriff planen!", erwiderte ein Kel'Dor Jedi mit einer grauen Luftmaske. "Wir müssen die Jedi warnen! Die
Sith sind sehr stark und mit ihrem höchsten Sithlord Darken Seth, haben wir keine Chance dies zu überleben.", erklärte der Kel'Dor Jedi. Außerhalb des Jedi-Tempels laufen zwei Maskierte Gestalten auf sich zu, als sie nah genug dran waren blieben beide stehn und einer von ihnen sagte: "Ein Jedi hat unser Versteck gefunden, er überbringt jetzt wohl die Nachricht!" "Hmm, dann müssen wir Lord Seth warnen! Unser Plan darf nicht noch einmal schief gehen und nun zu dir, ich hab dir für das Spionieren eine Hohe Geldsumme versprochen!" "Ja, Sir!", erwiderte der Maskierte. "Gut dann, sollte ich das tuen!" Aufeinmal zog der andere Maskierte ein Laserschwert unter seiner Robe hervor und enthauptete den anderen mit einem gezielten Schlag auf den Kopf. "Tja, wer mit mir Geschäfte macht, der bekommt als Belohnung den Tod!" Wieder im Jedi-Tempel laufen die Dinge anders, den der gesamte Jedi-Orden ist in Gefahr! "Was solln wir tuen, es gibt nicht genügend Jedis um so einen Krieg zu unterbieten!", erzählte Ki-adi-Mundi mit hoch gezogener Stirn. "Ja, Meister Jedi, nur wir können nicht da stehn und zu schauen wie die gesamten Jedis in der ganzen Galaxie getötet werden, wir müssen kämpfen!", sagte Meister Windu. Yoda umklammerte seinen Stock und erklärte mit besorgten Gesicht: "Hmm,so sein es muss, wir wehren uns müssen, meister windu recht er hat!" "Gut, dann ist das entschieden, bereiten wir uns auf einen Sith-Krieg vor, jeder verfügbare Jedi muss kämpfen!" In Coruscant herrscht wildes Treiben, nur Meister Kennobi und sein Padawan kommen durch zur Dexters Cantina. "Meister? Glauben sie ob es einen Krieg geben würd?", fragte Anakin. "Die Zukunft ist ungewiss, ich kann es dir nicht sagen!" Analin merkte, das Obi-Wan sehr traurig war, deshalb fragte er ihn: "Trauern sie noch ihrem alten Meister nach?" "Nein, Jedi dürfen nicht Trauern!" Obi-Wan setze sich hin und sagte darauf hin nichts mehr, Anakin blieb stumm und sah Obi-Wan nur an. Auf dem Planeten Gall, ist zurzeit große Aufruhr. Lord Seth schrie: "Wie konnten die Jedi unser Versteck so schnell finden, dieser Planet ist sehr abgelegen von Coruscant! Ich bin nur von Inkompitenz umgeben, niemand kann was richtig machen!" "Aber Lord Seth, so beruhigen sie sich doch!", entgegnete sein Sithschüler. "Beruhigen?! Warum sollte ich mich bitte beruhigen, wenn unser ganzer Plan schon wieder schief geht, Meister Thedoyt starb bei dem letzten kampf gegen die Jedi und 50 Sith mit ihm!" ,brüllte Meister Seth. "Wir werden es schon schaffen, außerdem diese Spezies auf dem Planeten hier, möchte uns helfen, sie heißen Panatia( eine bärenartige große (schwarz/grau) Spezies). Unser Glück war, das sie Basic können, sonst sprechen sie nur ihre eigene! Sie sind starke Kämpfer und wollen nur für ihre ehre kämpfen, nicht für Bezahlung, das könnte uns sehr weiter helfen!" "Na dann! Wenn das uns weiterhelfen soll, hast du das Kommando über diese "Armee"! Aber wenn dieser Plan schief geht, werde ich dich töten, das verspreche ich dir! " Mit angstvollem Gesicht, erwiderte sein Schüler: "Ja-a Ja-awohl!" "Gut, dann setze diese Armee in Alarmbereitschaft, wir werden mit 40 Staffeln nach Coruscant fliegen! Dieses mal werde ich meinen Meister rächen und die jedis ein für alle mal auslöschen!" (Dabei lacht er fies!) ..........

So, das wars erstmal, Fortsetzung folgt, sobald ich kann Smile
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Bist du morgens noch nicht munter,
tja, dann wirf nen Sith vom Felsen runter!
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Plantarius



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BeitragVerfasst am: Mi, 23. Apr 2008, 09:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Literaten,

habe mich im Vorstellungsthread schon kurz vorgestellt. Also als erstes muss ich zugeben, dass ich diesen Riesenthread immer noch nicht von Anfang bis Ende durchzulesen geschafft habe, dies aber noch ganz fest vorhabe. Was ich bisher gesehen habe (ca. die ersten 10 Seiten) begeistert mich wirklich. Da sind ganz tolle Geschichten dabei, gute Handlung, fantastisch geschrieben. Applause Ich möchte den Autoren gern ein ganz großes Lob aussprechen. Ich fürchte nur, dass manche schon gar nicht mehr hier sind, weil der Anfang des Threads immerhin schon fast drei Jahre alt ist ...

Ich habe besonders in meiner Jugend geschrieben wie eine Geistesgestörte (da hatte ich noch Zeit). Nicht nur, aber auch Star-Wars-Geschichten, und eigene Geschichten. Ich hatte mal einen Roman in Arbeit, der am Ende nach jahrelanger Schreibzeit mit über tausend Seiten doch unvollendet geblieben ist ...

Das alte Zeug ist natürlich handgeschrieben und, da mit Bleistift geschrieben, kaum noch lesbar. Das allermeiste ist allerdings sowieso nie für die Öffentlichkeit gedacht gewesen. Erst die extrem wenigen neueren Geschichten, die ich in den letzten Jahren ganz selten zu meinem Vergnügen schreibe, sind am Computer erstellt. Aber da der Arbeitsalltag und der alltägliche Wahnsinn mir leider nicht mehr die Zeit und Muße läßt, die ich zum (nächtlichen) Schreiben von Geschichten (und zu manch anderen Hobbys) brauche, ist meine Produktivität fast auf null gesunken *seufz*. Naja, wie lange habe ich schon nicht mehr durch mein schwarzes Ofenrohr die Sterne betrachtet ... das läßt sich auch so schlecht mit der Arbeit verbinden.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mi, 23. Apr 2008, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ähem, alles, was aus meiner Feder stammt, überliest du bitte, ja Embarassed Embarassed (falls dich das überhaupt interessiert haben)? Embarassed Zumindest die Beiträge auf den vorderen Seiten sind längst mehrfach extrem überarbeitet und absolut nicht mehr aktueller Stand. Wink

Ansonsten wünsche ich dir aber ganz viel Spaß hier beim Lesen. Die Autoren, so sie noch aktiv im Forum sind, freuen sich immer über Lob.

Falls du eine ganz verrückte Story, die mit viel Augenzwinkern geschrieben wurde (und bald auch weitergeführt werden wird) lesen willst, schau mal in der Cantina nach dem "Wie lautet dein Piratenname"-Thread. Auf den ersten Blick vermutet man da keine SW-Fan-Story hinter, aber die Geschichte entwickelt sich genau in diese Richtung (aber Vorsicht: Da ist viel, viel Ironie und Sarkasmus drin, diese Story ist also nur geeignet für jemanden, der so etwas versteht und auch mag).
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Plantarius



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BeitragVerfasst am: Mi, 23. Apr 2008, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

WAAAS? Genau Deine Stories gehören zu denen, die ich ganz toll finde. Im Zuge meines Durcharbeitens wollte ich die betreffenden Autoren auch namentlich loben, und da bist Du mit an erster Stelle ...

Aber ich werde Deine alten Geschichten großzügig übersehen, wenn Du mich darauf hinweist, wo ich die aktuellen Fassungen finden kann. (Außerdem kenne ich das doch - das immer wieder ändern, und später denkt man nochmal anders darüber Wink )
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mi, 23. Apr 2008, 09:37    Titel: Antworten mit Zitat

Plantarius hat Folgendes geschrieben:
WAAAS? Genau Deine Stories gehören zu denen, die ich ganz toll finde. Im Zuge meines Durcharbeitens wollte ich die betreffenden Autoren auch namentlich loben, und da bist Du mit an erster Stelle ...

Ach du je - meine Storys sind doch überhaupt nicht SW-mäßig, wenn man das mal so mit der ganzen käuflichen Literatur vergleicht. Embarassed

Zitat:
Aber ich werde Deine alten Geschichten großzügig übersehen, wenn Du mich darauf hinweist, wo ich die aktuellen Fassungen finden kann. (Außerdem kenne ich das doch - das immer wieder ändern, und später denkt man nochmal anders darüber Wink )

Die aktuellen Fassungen sind bei der Autorin gegen Einsenden der Mail-Adresse per PN zu haben. Wink
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Plantarius



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BeitragVerfasst am: Mi, 23. Apr 2008, 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
Ach du je - meine Storys sind doch überhaupt nicht SW-mäßig, wenn man das mal so mit der ganzen käuflichen Literatur vergleicht. Embarassed

Naja, bis auf ganz wenige Ausnahmen ist das, was ich bisher an "käuflicher Literatur" zu SW gesehen habe schlicht und einfach Müll in meinen Augen (hoffentlich fühlt sich jetzt kein Liebhaber auf den Schlips getreten Embarassed - sorry Leute, die Geschmäcker sind verschieden). Lediglich der Roman zu Ep III ist ein echtes Highlight, wie ich finde, das hat Qualität und Tiefgründigkeit, die ich bei den anderen Filmromanen vermisse - die sind i. d. R. oberflächlich und schlecht geschrieben. Den EU-Kram kenne ich (fast) überhaupt nicht (und das bisschen, was ich kenne, weckt bei mir definitiv nicht den Wunsch nach mehr). Auch hier kenne ich nur eine Ausnahme: Darth Maul - Der Schattenjäger (so heißt es, glaube ich), das fand ich ganz gut, wenngleich auch nicht mit dem o. g. Roman vergleichbar.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mi, 23. Apr 2008, 10:26    Titel: Antworten mit Zitat

Plantarius hat Folgendes geschrieben:
Lediglich der Roman zu Ep III ist ein echtes Highlight, wie ich finde, das hat Qualität und Tiefgründigkeit, die ich bei den anderen Filmromanen vermisse - die sind i. d. R. oberflächlich und schlecht geschrieben.

Ja, der Roman zu E III gefällt mir auch sehr gut. Wirklich ein Highlight.
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Kyp-Durron



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BeitragVerfasst am: Mo, 19. Jan 2009, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hier eine Fanfictin die aus der Sicht eines jungen Padawanschülers geschrieben ist und zur Zeit der Order 66 handelt.


Kays Prüfungen - Jedischüler

Kapitel 1 - Das Ende einer Ära


Das Leben im Jedi Tempel war ein gutes Leben. Man bekam eine gute Ausbildung und Erziehung. Man war nie allein und man sorgte sich um einen. Es war wie in einer riesigen Familie. Jedi sein war etwas Besonderes. Trotzdem vermisste Kay Jun seine wahre Familie. Kay war 12 Jahre alt. Er war noch ein Jüngling. Leider hatte ihn noch kein Meister aufgenommen. Wenn er keinen fand musste er damit rechnen dass er nie ein Ritter werden würde. Wobei es für ihn nicht fest stand inwieweit die alten Regeln noch galten. Es war alles anderes geworden. In den letzten Jahren wüteten die Klonkriege. Die Jedis wurden zu Soldaten, die Verluste hoch. Nicht jeder Meister wollte oder konnte in den Umständen einen Schüler aufnehmen. trotzdem sah Kay immer wieder wie die anderen Jünglinge den Tempel verließen. Raus in die Galaxis, den Abenteuern entgegen. Auch wenn Meister Yoda immer wieder sagte:" Abenteuer, Aufregung. Ein Jedi sehnt sich nicht nach solchen Dingen.", er konnte es kaum erwarten sein Können unter Beweis zu stellen. Nun gut er war nie einer der besten Schüler, im Lichtschwerttraining war er meist bei den durchschnittlichen Schülern. Er würde noch allen beweisen was in ihm steckt. Kay kam sehr früh in den Tempel, er kam von der Welt Corellia. Seine Eltern kannte er nicht, als die Jedis ihn aufnahmen war er noch zu klein um sie wahrzunehmen. Er kannte daher das Familienleben nicht. Aber irgendwas vermisste er. Er konnte nur nicht beschreiben was. Für ihn selbst waren die meisten Jedis zu kühl, bei den anderen Jünglingen hatte er einige Freunde aber nur wenig wahre. Viele mieden ihn weil er die Eigenschaft besaß die anderen in Ärger hineinzuziehen. Er wusste selber nicht warum, er wollte eigentlich keinen Ärger. Meister Dorok meinte immer es läge an seinem corellianischen Blut. Da er selbst den Tempel nie verlassen hatte und daher Corellia nicht kannte wusste er nicht ob es daran liegen könnte.

Da Kay eigentlich immer bereit war etwas zu unternehmen und er sich schnell zu langweilen begann, durchsuchte er schon früh den Jedi Tempel. Er schätze dass er ihn besser als Meister Windu oder gar Meister Yoda kannte. Schon oft hatte er wegen seiner Exkursionen Ärger bekommen, manchmal nahm er andere Jünglinge mit, was nur zu oft damit endete das das den Ärger nur vergrößerte. Schnell hatte er seinen Ruf weg im Tempel. Mit 8 schaffte er es sich so zu verlaufen in den Katakomben das 3 Meister, 5 Ritter und etwa 12 Padawane nach ihm suchten. Aber trotzdem akzeptierte man ihn, er tat seine Aufgaben und war ein offener junge. Irgendwie freundete er sich sogar mit Jocasta Nu an. Sie konnte sehr, sehr schroff sein wenn etwas nicht nach ihren Wünschen geschah. Alles was in ihrer Bibliothek passierte lief nach ihren Willen. Sie war wirklich der Ansicht wenn in den Aufzeichnungen, die auch 1000 Jahre alt sein konnten, etwas nicht stimmte das es nicht an den Aufzeichnungen liegen konnte. Kay musste schmunzeln, nur zu gut erinnerte er sich daran wie sie einmal Meister Kenobi, einen der bekanntesten Jedi Ritter überhaupt, anfuhr weil er in ihrer Bibliothek bemerkte das Aufzeichnungen über ein Sternensystem nicht stimmen konnten. Selbst Meister Kenobi versuchte sie zu meiden. Für Kay war Jocasta das was einer Mutter am nächsten kam. Er war gern in der Bibliothek, sie war so groß und er konnte da auch mal alleine sein, ohne dass er dafür Ärger bekam. Wichtiger waren die vielen Abenteuer die da versteckt waren. Aufzeichnungen von Jedis vergangener Tage, Abenteurern, Welten und Kriegern. So war die Welt da draußen so wollte er sie erleben. Er las alles über Nomi Sundrider und den Gräueltaten von Exar Kun. Wie die Sith gegen General Hoth auf Ruusan kämpften und den Geheimnis der Entstehung des Corellia Systems. Ja, er fühlte sich wohl, dort konnte er ewig bleiben.

Kay kam gerade von einer Training Stunde über Levitation. "Größe bedeutet nichts", allmählich begann er diese Texte zu hassen. Kay lief die große Halle entlang, sie war fast leer. Vor einigen Jahren war der Tempel immer voll. Seit den Ausbruch der Kriege war er fast leer, nur die Jünglinge und ein paar Meistern waren oft nur da. Hin und wieder kehrten ein paar Jedis von ihren Missionen zurück, ihre Geschichten beeindruckten die Jünglinge und sollten sie anspornen mit ihrer Ausbildung gut weiterzumachen. Man benötigte alle Jedis die man bekommen konnte, das erkannte sogar er. Durch die Leere des Tempels fühlte er sich noch einsamer. Auch machten ihm die Exkursionen keinen Spaß mehr wo draußen echte Abenteuer warteten. Falls er überhaupt ein Padawan werden sollte.

"Kay Jun." hörte er Meister Yoda rufen.
"Ja, Meister." Kay ging dem kleinen Meister entgegen. Yoda war der älteste und ein Geschätzter Jedi im Tempel. Trotz des Krieges kümmerte er sich weiterhin um die Jünglinge. Er wusste auf fast allen Fragen eine Antwort oder ließ seine Schüler die Antwort selbst finden. Als Kay bei dem Meister anlangte verbeugte er sich kurz.
"Deine Ausbildung im Tempel bald beendet sein soll. Einen Meister du finden musst."
Yoda sprach nur das aus was Kay lange wusste.
"Ja, Meister. Das hoffe ich. Ich bin sicher dass ich viel mehr erlernen kann an der Seite eines Meisters."
Yoda sah den Jungen eindringlich ein.
"Der Krieg bald beendet sein muss. Die Jedis sind Wächter des Friedens, keine Soldaten. Viele Meister neue Padawane brauchen werden. Alte Padawane zu Rittern wurden. Helfen ich werden zu finden einen Meister."
"Danke Meister Yoda." Kay wusste nicht was er sonst sagen sollte. Das Yoda ihm hilft wollte überraschte ihn. Er nahm immer an das der grüne Meister nicht viel von ihm hielt.
"Jocasta Nu gut von dir sprechen. Zu einer Mission auf Kashyyyk ich aufbrechen werde, bei meiner Rückkehr wir finden werden deinen neuen Meister." Yoda sprach wie immer langsam und seine großen Augen schienen den Jungen zu durchbohren.
Kay bedankte sich noch einmal und Yoda entließ den Jungen. Es schien doch noch Hoffnung zu bestehen.

Die nächsten Wochen vergingen seltsam. Die Stimmung im Tempel war schlecht. Durch Yodas Abwesenheit viel ein Großteil des Unterrichts aus. Meister Windu der im Tempel verbleib war zu sehr mit den Krieg beschäftigt als das er sich um die Schüler kümmern konnte. Andere Anwesende Jedis durchforsteten die Archive und ihre Kontakte um neue Wertvolle Informationen erlangen zu können um den Kriegsverlauf verändern zu können. Seit dem Angriff auf Coruscant war die Situation angespannt gewesen, nun war sie kaum noch auszuhalten. Jeder spürte das sich was zusammenbraute. Kay war zu jung um alles zu verstehen, auch mangelte es ihm an den richtigen Informationen.

Eines Abends lief Kay einen der vielen und scheinbar endlosen Flure entlang. Plötzlich fegte Anakin Skywalker an ihm vorbei. Er achtete kaum um seine Umgebung. Skywalker war im Tempel, im Ganzen Orden und sogar außerhalb wohl der bekannteste Jedi. Die Klonkriege und seine Heldentaten machten ihn berühmt. Skywalker, der Held von Jabiim, der Mann der den Kanzler befreite und dessen Flugkünste überall angesehen waren. Er war wohl auch der einzige Jedi der einen schwarzen Mantel trug. Selbst als Padawan soll er sich immer eigen benommen haben, er fragte sich ob es so war wie bei ihm. Man erwartete viel von den jungen Jedi, er solle der Auserwählte sein. Der der die Macht ins Gleichgewicht bringt und die Sith endgültig besiegen soll. Die Prophezeiung wurde schon früh im Tempel gelehrt. Wie so vieles. Nach wenigen Sekunden war Skywalker außer Sichtweite. Der Jüngling bekam nur noch am Rande mit wie die wenigen im Tempel verbliebenen Meister den Tempel verließen. Da Meister Yoda noch auf Kashyyyk war, leitete Meister Windu den Trupp. Kay hatte keine Ahnung was sie vorhatten, er hatte auch eigene Probleme. Bis morgen musste er noch ein kompliziertes Sullustanische Rätsel lösen. Er hatte nicht vor wieder als einziger seine Aufgaben nicht gemacht zu haben. Gerade jetzt da Yoda sich für ihn einsetzen wollte. Also ging Kay früh auf sein Zimmer. 2 Stunden lang zermarterte er seinen Kopf, er war sich sicher dass die Aufgabe nicht zu lösen sei. Bestimmt war dies wieder ein Test wie man mit irgendeiner Ausweglosen Situation umgeht. Solche Tests waren eigentlich Meister Yodas Spezialität. Plötzlich überkam den Jungen eine Idee. Endlich schien die Antwort nahe zu sein. Ja, er hatte es. Kay grinste, nur noch ein paar Rechnungen und die Lösung war ihm sicher.

Plötzlich ertönte Lärm aus dem Eingangsbereich. Kay wollte schon aufstöhnen das man seine Konzentration so kurz vor der Lösung störte als er Begriff das es sich bei den Lärm um laserfeuer und Schreie handelten. Nachdem Kay begriff dass etwas nicht stimmte stürmte er aus dem Zimmer in Richtung des Ursprunges des Lärmes. Unterwegs traf er auf weitere verwirrte Jedis. Kay rannte an ihnen vorbei, gerade die Jünglinge und Padawane zögerten und einige sah er miteinander diskutieren. Der junge Jedi Schüler wählte einen Weg der ihn nicht direkt in die Halle führen würde. Auf einer weiteren Gang konnte er mehrere Meter über den Eingang alles betrachten. Ihm stockte der Atem. Es roch verbrannt und unter ihn breiteten sich immer mehr Klontruppen aus. Sie schossen, aber nicht auf Eindringlinge die den Tempel angriffen. Sie waren die Angreifer. Das konnte nicht stimmen. Sie kämpften doch alle zusammen für die Republik. Kay konnte auch ein paar Lichtschwerter erkennen. Ein paar Jedis leisteten verzweifelt Gegenwehr. Sie wurden von der Überzahl der Soldaten kaltblütig in die Enge gezwängt und niedergeschossen. Sie töteten Jedis. Er konnte mindestens 8 Tote Jedis erkennen, darunter mind. 3 Jünglinge. Kay wurde noch nie vorher mit dem Tod konfrontiert und so prasselten alle Eindrücke nur auf ihn ein. Tränen begannen sich über sein Gesicht auszubreiten. Als immer mehr Klone den Tempel betraten und auch die anderen Gänge unter Feuer nahmen wurde ihm klar dass er weg musste. Er wusste nicht wohin nur das er sich beeilen sollte. Also rannte er. Mehr konnte er auch nicht tun. Kay besaß nicht mal ein eigenes Lichtschwert. In den Übungen hatte er ein Übungschwert, damit konnte er den Klontruppen nichts antun und er war sich seinen Grenzen wohl bewusst. Um ihn herum prasselten Schüsse ein, Kay sah sich noch mal kurz um bevor er den offenen Gang Verlies. Ein paar Truppler zielten in seine Richtung und er sah etwas anderes. Eine dunkel gekleidete Gestalt war unter den Soldaten, er schien sie anzuführen. Leider konnte man das Gesicht nicht erkennen, eine Kapuze verdeckte sein Gesicht. Kay fragte sich ob es sich um den gefürchteten Sithlord handeln konnte, wer sonst könnte den Tempel überfallen? Bevor er sich aber groß weitere Gedanken machen konnte rannte Kay weiter. Als er in den Wohnbereich angekommen war fand er eine kleine Gruppe weitere Schüler. Sie waren sogar noch jünger als er.

"Was passiert hier?" fragten ihn mehrere Kinder durcheinander.
"Der Tempel wird angegriffen. Klontruppen, es sind Klontruppen. Sie töten alle Jedi." Kay atmete kaum so schnell kam seine Antwort herausgeschossen. In den Gesichtern der Kinder erkannte er ihre Angst. Es gab aber keine Zeit um es ihnen langsam und vorsichtig beizubringen. Die Soldaten könnten jeden Moment auftauchen.
"Was sollen wir tun?", "Wo sind die Meister?", "Unsere Klone greifen uns an?", viele Fragen prasselten auf Kay ein. Er selbst kannte ja selbst die Antworten nicht. Aber sie mussten endlich was unternehmen.
"Wir müssen hier verschwinden. raus aus den Tempel. Hier drin sind wir gefangen. Meister Windu Verlies den Tempel, er kann uns nicht schützen." sagte Kay bestimmt.
Die Kinder waren schockiert.
"Wir können den Tempel nicht verlassen. Man wird uns hier helfen." sagte einer der Jünglinge.
"Ja, Meister Yoda und Meister Windu werden uns zu Hilfe kommen. Sie lassen den Tempel nicht im Stich." erwiderte der nächste.
"Wir haben keine Zeit, ich kenne eine Möglichkeit den Tempel zu verlassen. Folgt mir." Versuchte Kay so sicher wie möglich zu sagen, er wusste das Verbleiben im Tempel würde sie nur in Gefahr bringen.
"Nein, wir sollten nach oben. Im Ratssaal können wir uns verstecken bis Hilfe eintrifft. Und wenn noch Meister da sind werden wir sie dort finden.“
Kay hörte zustimmendes Gemurmel von den anderen Jünglingen. Sie hatte alle Angst und niemanden der ihnen sagte was richtig sei, also wollten sie das was sie kannten. Die Fremde machte ihnen alle Angst. Der Jeditempel würde nie fallen, das wussten sie. Zumindest wurde es ihnen so beigebracht. Es gab noch eine kurze Diskussion, Kay wurde klar dass er sie nicht überreden konnte. Sicher war das wenn sie da bleiben würden sie alle sterben. Die Jünglinge sahen sich an hier würde sich ihr Weg trennen.
"Möge die Macht mit dir sein." sagten die Jünglinge zu Kay.
"Möge sie über euch wachen.", erwiderte Kay. Dann trennten sie sich. Kay war wieder allein.

Als er wieder losrannte sah er den Jungen nach, sie nahmen den Turbolift zum Jedirat. Dort oben gab es keinen Ausgang, keine Fluchtmöglichkeit. Er hoffte dass sie es schaffen würde aber das lag nun im Willen der Macht. Kay wusste was er tun musste. In seinen Ausflügen lernte er einen kleinen Schacht kennen den man früher wohl nutze um Lebensmittel in den unteren Bereich des Tempels transportieren zu können. Dazu musste er aber zu der Bibliothek gelangen, aus der Richtung waren Schüsse zu vernehmen. Aber es war seine einzige Chance, die Klone würden sicher alle Aus- und Eingänge bewachen. Als er sich einen neuen Gang näherte tauchten plötzlich mehrere Klone auf:" Da ist noch einer von ihnen. Feuer frei.“ Kay konnte grade noch ausweichen, die Schüsse prasselten um ihn herum ein. Er verdankte seinen Leben seiner Schnelligkeit. Als er einen anderen Weg einschlagen musste hörte er die Tritte der Klone, sie waren ihm auf den Fersen. Er konnte nur rennen. Die Schüsse kamen immer näher. Kay näherte sich der Bibliothek. Er konnte nicht mehr, die Anstrengungen waren zu groß. Er war nicht so trainiert wie die Soldaten, das spürte er. "Gleich haben wir ihn." hörte er einen Klon rufen. Kay befand sich inmitten der Bibliothek, hier war er früher gern gewesen nun jagten man ihn hier und er würde an dem Ort sterben. Kay war der Verzweiflung nahe und in seiner Hektik strauchelte er. Wo jede Sekunde Wertvoll war flog er hin wie ein Tollpatsch. Plötzlich schlugen mehrere Schüsse über ihn ein, das Straucheln rette sein Leben. Kurzfristig. Kay drehte sich um und sah wie sich 4 Truppler mit gehobenen Blastern näherten. Diesmal gab es kein entkommen. Sein Mund war trocken, er hechelte vor Erschöpfung und konnte nicht einmal um Gnade bitten. Er hatte doch nie jemanden etwas getan. Gerade als die Truppler anlegten ertönte ein ihm gut bekanntes Geräusch, es war ein Summen, ein Summen was er nur zu gern hörte. Völlig überraschend für die Truppler tauchte eine lange Gestalt auf, in ihrer Hand war ein Lichtschwert. In kurzer Zeit waren 2 Truppler niedergestreckt. Mit dem Schwert konnte sie die Blasterschüsse der beiden verbleibenden Soldaten ablenken. Die Soldaten versuchten sich zurückzuziehen aber sie waren zu langsam. Die Jedi kam ihnen näher und mit 2 schnellen streichen waren auch die letzten Soldaten auf den Boden. Das alles geschah in wenigen Sekunden. Kay konnte es nicht glauben, er hatte nie erwartet das Jocasta Nu so mit ihren Lichtschwert umgehen konnte. Die alte Jedi sah ihn nur an und reichte ihm ihre Hand. Plötzlich wurde ihm klar dass er nicht strauchelte, es war Jocasta gewesen, sie rettet sein Leben.

"Danke." brachte er nur hervor.
Jocasta lächelte, er sah sie selten lächeln. "Du musst gehen junger Jun.", sagte sie.
Kay konnte kaum glauben was sie sagte. "Sie müssen mitkommen, es sind zu viele. Ich kenne einen Ausweg."
"Nein Kay“, sie hatte ihn noch nie vorher mit Vornamen angesprochen, er war stets der junge Jun für sie gewesen. "das hier ist meine Arbeit," mit ihren Händen zeigte sie auf die Archive, "hier werde ich bleiben. Niemand wird diese Archive entweihen, über sie aufzupassen ist meine Aufgabe."
"Aber Meister..." weiter kam er nicht, sie unterbrach ihn mit einer Handbewegung.
"Kay, er kommt. Verschwinde und Versteck dich. Schnell. Ich werde dir Zeit beschaffen."

Kay wusste dass es keinen Sinn machte ihr zu widersprechen. Er kannte sie zu gut, was sie wollte setzte sie durch. Also begann er wieder zu rennen. Als er weitere Schritte hörte warf er sich auf den Boden. Der Ausgang war zu weit entfernt um ihn schnell erreichen zu können. Er musste sich verstecken. Kay sah hinter einer der vielen Büsten die in den Archiven standen auf die Szenen. Jocasta Nu stand Selbstsicher da, in ihrer Hand ihr blaues Lichtschwert erhoben. In den Raum tauchte eine weitere Gestakt auf. Kay erkannte ihn nicht, wusste aber das es die schwarzgekleidete Figur war der den Angriff im Eingangsbereich leitete.
"Die Daten der Bibliothek wirst du nicht erhalten, Verräter." hörte er Jocasta sprechen.
"Ich bin nicht an den Daten interessiert alte Frau." Kay hörte eine dunkle Stimme, aber sie kam ihm bekannt vor. Dann ging alles schnell, die dunkle Gestalt griff mit einem blauen Lichtschwert an. Jocasta versuchte sich zu wehren aber sie konnte den Angreifer nicht standhalten. Der Kampf dauerte nur Sekunden. Als die Jedi zurückwich hob die dunkle Gestalt eine Hand und ballte seine Hand zu einer Faust. Jocasta schien zu röcheln und fasste sich an ihren Hals. Plötzlich erhob sie sich in die Lüfte. Die dunkle Gestalt kam ihr näher.
"Wie lautet der Code für die Funkanlage. Ich brauche die Unterlagen für das Notrufsignal. Gib es mir und du wirst Leben." ertönte die dunkle Stimme.
Jocasta röchelte:" Niemals Feigling, du hast die Macht verraten und in meinen hallen studiert. Das Schicksal wird dich treffen wie du unser bestimmt hast. Meister Kenobi wird dich stellen."
Als die Gestalt den Namen Kenobi hörte schien er alles andere zu vergessen. Er erhob sein blaues Lichtschwert und stieß es in ihre Brust. Dann warf er sie auf den Boden. Als sie dort lag und um ihr Leben kämpfte beugte er sich über sie.
"Du wirst vor mir gehen, alte Frau." sagte er leise zu ihr. Kay saß in seiner Ecke und hoffte dass der Sith ihn nicht bemerken würde, dort starb Jocasta. Eine der Personen die ihm am nächsten stand. Seine Hand legte er vor seinen Mund, er fürchtete sonst schreien zu müssen.
Plötzlich bewegte sich de Kopf der dunklen Gestalt, die Kapuze bewegte sich als wenn er etwas gehört hätte. Auf einmal trat ein Klontruppler ein.
"Lord Vader." sagte der Soldat stramm.
"Ja, Captain." Die Gestalt drehte sich langsam um. Dabei nahm er die Kapuze hinunter und Kays Herzschlag wurde immer schneller. Er war Erschüttert und wäre am liebsten den Verräter, wie Jocasta ihn nannte, um den Hals gefallen. Da stand er der Held der Klonkriege, der Auserwählte und vielversprechende ehemalige Padawan von Obi-Wan Kenobi. Anakin Skywalker. Skywalker führte die Soldaten in den Tempel, Skywalker tötete Jedis und verriet die Macht und den ganzen Orden. Skywalker zerstörte sein Leben.
"Sir, im oberen Ratssaal scheinen sich mehrere Jedis verbarrikadiert zu haben. Sollen wir stürmen?"
Skywalker oder Vader wie ihn der Klon nannte schien zu überlegen:" Nein, ich kümmere mich persönlich um die Jedi. Sie wissen noch nicht wozu sie im Stande sein können."
"Jawohl Sir." Der Soldat salutierte und verließ den Raum. Kay hoffte dass die Jünglinge nicht den Saal erreicht hatten, es würde ihr sicheres Ende bedeuten. Skywalker würde kein Erbarmen kennen.
Skywalker sah noch einmal die am Boden liegende alte Jedi an und folgte den Truppler.

Als sich Kay sicher war das die Soldaten weg waren kroch er vorsichtig zu ihr. Sie lag einfach da, in ihrer Brust klaffte ein kleines Loch und es roch nach Blut. Das Lichtschwert verschloss aber die Wunde so dass nicht viel Blut austrat. In seinem Gesicht waren Tränen, je näher er ihr kam umso mehr wurde es. Als er sie erreichte sah er dass sich ihre Brust anhob und senkte, sie Atmete.
"Kay", röchelte sie.
"Ja Meister." schluchzte er.
"Du musst den Tempel verlassen." Kay erkannte das ihr jedes Wort schwerfiel " Ich werde nun für immer hier bleiben. Nimm mein Lichtschwert, du wirst eins gebrauchen. "
"Meister Nu, ich werde euch nicht zurücklassen." schluchze er.
"Es ist der Wille der Macht, ich habe genug erlebt. Deine Zeit ist nun dran. Geh und sieh nicht zurück. " Von draußen waren metallische Schritte zu hören, Schritte von Stiefeln.“Möge die Macht dich immer begleiten, vergiss nie was du heut gelernt hast."
Dann starb sie. Kay hielt ihre Hand als ihr Puls nachließ. Ihr Herz hört auf zu schlagen. Als sich die Schritte näherten nahm er ihr Schwert und rannte wieder los. Er wollte nicht sterben.

An den Rest konnte er sich nur Schemenhaft erinnern. Kay ging in den unteren Bereich des Tempels, die Säuberungstrupps waren noch nicht soweit. An den Schüssen und Schreien wusste er ungefähr wo sie sich befanden. Auch bildete sich Rauch, irgendwo musste es auch brennen. Der Jediorden begann aufzuhören zu existieren. Kay bewegte sich automatisch. Er musste Raus. Da ihn keine Klone mehr behinderten kam er schnell vorwärts. Auch traf er auf keine weiteren Jedis mehr. Kay erreichte den Schacht und nutze Jocasta Lichtschwert um die Tür schnell zu öffnen. Geheimniskrämerei war nicht mehr nötig, er würde wohl nie in den Tempel zurückkehren. Als er den Schacht langsam erklomm konnte er die frische Luft spüren. Er sah sich schnell um, als er keine Soldaten entdeckte rannte er über die freie Fläche in Deckung der nächsten Duratsahlgebäude. Dort drehte er sich um, der halbe Tempel brannte. In der Luft konnte er Transporter mit Klonen erkennen die auf den Tempel zusteuerten. Als er die ersten Menschen sah, versteckte er das Lichtschwert unter den Mantel. Es sollte ihn niemand als Jedi erkennen. Kay bewegte sich weiter, er würde sich in den tieferen Ebenen verstecken müssen. Vielleicht gab es noch weitere Überlebende Jedis. Als er sich umsah und die Oberfläche von Coruscant betrachtete wusste er dass er ab sofort wirklich alleine war.


Zuletzt bearbeitet von Kyp-Durron am Di, 10. Feb 2009, 18:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Di, 03. Feb 2009, 23:32    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die orginelle Geschichte, Kyp-Durron. Sie liest sich gut und flüssig und du beschreibst die Vorgänge im Tempel sehr anschaulich und die Gefühle von Kay sehr gut, auch dein Stil gefällt mir sehr. Weiter so.
Wenn du noch die Farbe von Vaders Schwert in Blau änderst (zur Zeit von Order 66 hat er noch kein rotes) und ein kleines bisschen an Grammatik, Ausdruck und Rechtschreibung feilst, ist deine Geschichte perfekt. Falls du dafür ein paar Tipps brauchst, schick mir einfach eine PN. Ich helfe dir gerne.

Hast du schon mehr geschrieben oder ist das dein Erstlingswerk?
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Plantarius



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BeitragVerfasst am: Mi, 04. Feb 2009, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kyp-Durron,

tut mir wirklich leid, dass ich erst jetzt antworte, aber ich wollte Deine Geschichte in Ruhe lesen und dann auch etwas dazu schreiben. Und das braucht Zeit ...

Die Geschichte gefällt mir gut. Schön, dass es doch jemand aus dem Tempel heraus geschafft hat Very Happy . Weißt Du schon, wie es mit Kay Jun weitergehen soll? Gibt es noch mehr Geschichten über ihn? Wie schlägt sich ein Junge so ganz allein durch? Da gibt es noch viel Geschichtenstoff. Smile

Ich hoffe, Du bist einverstanden, wenn ich Dir ein paar Anmerkungen zu der Geschichte schreibe, was mir als Leser von außen auffällt.
Im ersten Absatz:

Kyp-Durron hat Folgendes geschrieben:
Trotzdem vermisste Kay Jun seine wahre Familie.
...
Seine Eltern kannte er nicht, als die Jedis ihn aufnahmen war er noch zu klein um sie wahrzunehmen. Er kannte daher das Familienleben nicht.

Hier sehe ich einen Widerspruch. Um seine Familie zu vermissen müsste er sich an sie erinnern, also schon recht alt gewesen sein, als er zum Jedi-Orden kam. Das war er aber offenbar nicht.

In der Bibliothek:

Kyp-Durron hat Folgendes geschrieben:
Kay hörte eine dunkle Stimme, aber sie kam ihm bekannt vor. Dann ging alles schnell, die dunkle Gestalt griff mit einem roten Lichtschwert an.

Zu diesem Zeitpunkt hat Anakin/Vader noch sein blaues Lichtschwert. Dieser Einwand gilt allerdings nur, wenn Du keine andere Erklärung hast (wäre bei Fanfiction möglich - er könnte z. B. Dookus Lichtschwert an sich genommen haben).

Etwas weiter unten:

Kyp-Durron hat Folgendes geschrieben:
Er war Erschüttert und wäre am liebsten den Verräter, wie Jocasta ihn nannte, um den Hals gefallen.

Jemanden um den Hals fallen ist eigentlich eine Liebesbekundung. Du meinst sicher, Kay wäre ihm am liebsten an die Gurgel gesprungen. Wink .

Dies sind meine Vorschläge, um Deine schöne Geschichte noch etwas runder zu machen. Ansonsten: Weiter so! Das ist wirklich eine schöne Geschichte! Vielen Dank dass Du sie hier eingestellt hast und uns daran teilhaben läßt.


An alle anderen Embarassed Embarassed Embarassed
Ich komme nicht durch ... es ist sooo viel hier ... so viele tolle Geschichten. Und ich hatte mir vorgenommen, zu allem etwas zu schreiben. Das ist wohl etwas unrealistisch Wink .
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mo, 09. Feb 2009, 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Inspiriert durch eine Diskussion in einem anderen Unterforum, wage ich mich, hier mal eine völlig überarbeitete Szene einzustellen, die auf der Tosche-Station einige Monate vor E IV spielt. Ich denke, die Vorgeschichte zu der Szene erklärt sich von selbst aus den Dialogen. Wink

„Ah, da kommt ja Wormie – hey, Leute, Luke ist da!“ Camie brüllte so laut, dass es auch die anderen, die sich draußen vor der Hintertür über die neuesten Landspeeder-Modelle unterhielten, mitbekom­men mussten.
„Hey Leute!“, grüßte Luke fröhlich. Dann stutzte er. Irgendetwas lag in der Luft, da war er sich ganz sicher. Eine seltsame Stimmung herrschte im Raum, und alle sahen ihn irgendwie merkwürdig an.
Camie, wie immer darauf bedacht, ihre Reize zur Schau zu stellen, grinste und sah Beifall heischend in die Menge, als sie sagte: „Na, Luke, hast du endlich deine Unschuld verloren?“
Luke sah sie überrascht an. Was wurde denn hier ge­spielt?
„Hey, du Herzensbrecher, nun erzähl’ schon wie’s war“, drängte Windys Stimme vom Tresen her, „Camie hat dich vorgestern draußen mit `ner Fremden wild 'rumknutschen sehen. Die soll gar nicht übel ausgesehen haben. Ein Wunder, dass sie sich mit dir abgegeben hat.“
„Ja, und du sollst ganz schön zur Sache gegangen sein, hätte ich gar nicht von dir gedacht, wo du doch bis jetzt noch nie ein Mädchen gehabt hast“, mischte sich von weiter hinten Deak ein, „aber diese seltene Gelegenheit wolltest du dir wohl nicht entgehen lassen, was?“
„Hey, Skywalker, wenn da was Interessantes gelaufen ist, her mit den Details!“
„Wo ist die Kleine denn überhaupt? Willst du sie uns nicht vorstellen?“
Von überall her prasselten nun Bemerkungen auf Luke ein – die eine mehr, die andere weniger anzüglich. Er wusste für einen Moment nicht, was er sagen oder tun sollte, und konnte sich nicht entscheiden, ob er wü­tend werden sollte oder verlegen.
„Oder“, kam es jetzt lauernd von Camie, „hat sie dich vielleicht schon wieder verlassen und sich einen erfahrenen Kerl gesucht, der weiß, wo es lang geht?“
Diese Bemerkung traf Luke wie ein Messerstich ins Herz, und am liebsten hätte er ihr eine schallende Ohrfeige ver­passt. Wäre sie ein Mann gewesen, hätte er es getan, ob­wohl er normalerweise Schlägereien verabscheute.
‚Mit den Fäusten kann man nicht die Meinung in den Köpfen der Leute ändern, sondern nur die Farbe ihres Gesichts’, pflegte sein Onkel immer zu sagen, und Luke fand, er hatte recht.
„Wenn ihr Wert auf meine Anwesenheit legt, dann hört endlich auf, so einen Blödsinn zu reden“, knurrte Luke, „ansonsten kann ich auf eure Gesellschaft gut verzich­ten.“
„Oh, Camie, da hast du wohl ins Schwarze getroffen“, lästerte Windy weiter, „das war wohl nur was für eine Nacht.“
„Was wisst ihr schon von Liebe“, ereiferte sich Luke, und sein Gesicht lief vor Verlegenheit und aufkeimen­dem Zorn rot an, „für euch ist Liebe doch bloß eine Show, die ihr für die anderen hier abzieht, um damit an­zugeben. Von echten Gefühlen weiß von euch keiner etwas.“
„Hört, hört, unser Wormie weiß jetzt endlich, was wahre Liebe ist“, spottete Fixer, der von draußen herein­kam und die letzten Worte aufgeschnappt hatte. Gönnerhaft fügte er hinzu: „Sehen wir es ihm nach, Freunde, es war sicher sein erstes Mal – da glaubt man noch an wahre Liebe.“
„Ach, und nach drei Monaten ist es dann bei uns beiden wohl schon vorbei mit der großen Liebe“, maulte nun Camie beleidigt und versetzte Fixer einen Rippenstoß, den er lachend abfing. „Baby, du bist und bleibst meine Nr. 1“, grinste er breit, bevor er sie demonstrativ küsste und dabei einen großen Teil ihres Gesichts mit seiner Zunge ableckte, bis die anderen im Raum johlten und feixten vor Vergnügen, „viel Auswahl hat man hier ja nicht.“ Die Ohrfeige, mit der sich die erboste Camie bei ihm für die Bemerkung revanchierte, kommentierte Fixer laut lachend mit den Worten: „Vorsicht, Babe, sonst halte ich vielleicht doch nach einer Alternative Ausschau ... wenn selbst unser Wormie hier in dieser Einöde ein Mädel aufgetrieben hat, dürfte das für einen Kerl mit meinem Charme erst recht kein Problem sein.“
Camie warf Fixer ein „Widerlicher Schuft!“ an den Kopf und wischte sich die feuchten Spuren seiner Zunge angewidert von den Wangen, als sie sich schmollend hinter den Tresen zurückzog und demonstrativ ganz auf Deak konzentrierte. Der ließ sich dieses seltene Vergnügen weiblicher Aufmerksamkeit nur zu gern gefallen.
Fixer tat so, als sei ihm das alles egal. Statt dessen widmete er sich wieder Luke, um seinem nach Abwechslung lechzenden Publikum eine Show zu bieten, über die man in der Tosche-Station noch lange reden würde. „Nun rück' schon raus, Wormie, wo hast du die Sahneschnitte aufgegabelt, mit der Camie dich gesehen hat?“, bohrte er lauernd.
Luke kniff den Mund fest zusammen. Er hatte keine Lust zu antworten und bemühte sich daher, seine Lippen unter Kontrolle zu halten, die ihm in der Hitze eines Wortgefechts mit seinen Freunden schon oft einen Streich gespielt und Dinge gesagt hatten, die ihm bestenfalls den Spott, schlimmstenfalls offene Ablehnung der anderen jungen Leute eingebracht hatten. Heute Abend würde er besser auf seine Worte achten. Er würde nicht zulassen, dass die anderen über Eliza herzogen, und daher würde er ihnen nichts über sie verraten. Absolut nichts!
Fixer konnte an dem deutlich geröteten Gesicht und dem fast schon verzweifelten Blick des jungen Skywalker ablesen, wie es um dessen Selbstbeherrschung stand – es würde erfahrungsgemäß nur noch ein oder zwei gut platzierte Bemerkungen brauchen, bis er ihn da hatte, wo er ihn haben wollte. „Hey, Camie-Baby, wie sah die Dame eigentlich aus? Du hast sie doch vorgestern gesehen.“
Die junge Frau rang einen Moment mit sich, wollte sich ihrem wenig einfühlsamen Liebhaber eigentlich nicht so schnell versöhnlich zeigen, doch siegte schließlich die Aussicht, Luke in Rage zu bringen und so etwas Abwechslung in den langweiligen Tag zu bringen über ihren Zorn auf Fixer. „Sie war blond“, gab sie süffisant zur Antwort, „und sie sah irgendwie gewöhnlich aus. Na, du weißt schon ... sie war so ein Typ, wie die, die sich in Mos Eisley 'rumtreiben, so eine Schlampe, auf die die Frachter-Piloten stehen.“
Fixer hob viel sagend die Augenbrauen und höhnte: „Sie sah also so wie eine Kellnerin aus der Cantina im Raumhafen aus, die für genügend Geld einfach alles und das auch noch mit jedem tut.“ Er grinste spöttisch. „Für ein Greenhorn und einen Möchte-gern-Piloten wie Wormie war sie dann genau die Richtige zum Anlernen. Jetzt sind deine Ersparnisse wohl dahin, Skywalker.“
„Das ist nicht wahr! Camie lügt! Sie hat Eliza überhaupt nicht richtig gesehen, sonst hätte sie gesehen, dass sie keine hässliche Kellnerin ist ... sie ist wunderhübsch und überhaupt nicht gewöhnlich und sie hat auch noch nie mit irgendwem irgendwas für Geld gemacht ...“, platzte es zornig aus Luke heraus, mitten in Fixers Lästereien hinein. Er bebte vor Wut am ganzen Körper.
„Oh, sie braucht es so nötig, dass sie es sogar umsonst macht?“, setzte der zufrieden grinsend noch eins drauf, „Leute, sieht so aus, als sollten wir mal einen netten Gemeinschaftsausflug nach Mos Eisley machen und in der Cantina nach dieser Eliza fragen.“ Als Belohnung gab es nun zustimmendes enthusiastisches Pfeifen und Grölen seines dankbaren Publikums, vor dem er sich breit grinsend und Bescheidenheit heuchelnd theatralisch verbeugte.
Ein heftiges Zittern ging durch Luke, als er kurz davor war sich wider jegliche Vernunft, getrieben von purem Zorn, auf den kräftigen Mechaniker zu stür­zen. Alle Muskeln seines Körpers spannten sich an, warteten nur auf ein Zeichen, in Aktion treten zu dürfen. Merkwürdigerweise spürte Luke neben einer kaum zu bändigenden Wut auch eine nie gekannte Kraft in sich. Und er hatte zu seiner eigenen Verwunderung keinerlei Angst, sich dem wesentlich kräftiger gebauten und fast einen Kopf größeren Fixer zu stellen. Wie in Trance bewegte er sich auf den siegessicher lachenden Herausforderer zu, die Fäuste wütend geballt. Er holte weit aus, wollte seinem 'Freund' gerade eine Lektion erteilen, als ihn plötzlich unerwartet etwas mit aller Macht zurück riss. Mit einem gequälten Aufstöhnen prallte Luke rücklings gegen einen Tisch, rang für einen Moment vor Schmerz verzweifelt nach Luft. Dann sank er keuchend zu Boden, wo er benommen liegen blieb. Während er verlegen auf den seltsamerweise ausbleibenden Spott der anderen jungen Leute wartete, halfen ihm unerwartet kräftige Arme wieder auf die Beine, und die sonore, besänftigende Stimme eines älteren Mannes belehrte ihn: „Die Ehre deiner Freundin solltest du nicht mit deinen Fäusten verteidigen, junger Skywalker. Wenn sie die richtige Frau für dich ist, wird sie es mehr zu schätzen wissen, wenn es dir genügt selbst zu wissen, was die Wahrheit ist.“
Luke starrte verwirrt in die wachen, hellen Augen eines älteren Mannes, der unbeirrt fortfuhr mit seiner Lektion: „Oft sagen andere uns nur schreckliche Dinge, um uns in Rage zu bringen und ihren eigenen Vorteil daraus zu ziehen.“ Der in eine dunkelbraune, verschlissene Robe gekleidete Alte klopfte Luke beruhigend auf die Schulter. „Dein Freund dort zum Beispiel ...“ Er deutete auf Fixer, der sich nach dem Eingreifen des Alten so unauffällig wie möglich mit den anderen jungen Leuten in eine Ecke der Tosche-Station zurückgezogen hatte. „... dein Freund wollte den anderen auf deine Kosten ein bisschen Spaß, wenn man das noch so nennen kann, bereiten, und du hast dich von ihm mit Worten manipulieren lassen. Du solltest bei solchen Menschen sehr vorsichtig sein, mein junger Freund, und dich immer nach ihren wahren Absichten fragen.“
Luke nickte niedergeschlagen, rieb sich den schmerzenden Rücken und sah dabei fasziniert in das von der starken Sonne gegerbte, runzlige Gesicht des alten Eremiten, den die meisten in Anchorhead – und da machte auch sein Onkel keine Ausnahme – als verrückten Spinner abtaten, von dem man sich tunlichst fern halten sollte. Trotzdem behandelten ihn alle, wenn er sich doch einmal in die Siedlung begab, um Einkäufe oder sonstige notwendige Dinge zu erledigen, mit Respekt, und der Einsiedler zeigte sich stets freundlich und dankbar dafür.
Der Alte half ihm nun fürsorglich auf die Beine, während Luke ihn immer noch verwirrt anstarrte, bedeutete ihm dann mit einer Geste, ihm nach draußen zu folgen.
„Sie sind Ben Kenobi“, brachte Luke schließlich hervor, als sie vor dem Eingang der Tosche-Station standen, „Sie waren ein paar Mal auf unserer Farm ... aber mein Onkel hat nicht mit Ihnen reden wollen und Sie weggeschickt.“
Der alte Mann nickte. „Ja, ich war einige Male bei euch draußen“, bestätigte er, „ich wollte dir etwas bringen, eine Art Geschenk, aber dein Onkel war dagegen. Er fand es unpassend und absolut nutzlos für einen Farmer.“ Als er die Neugier des jungen Mannes geweckt sah, hob er beschwichtigend die Hände. „Es ist jetzt nicht wirklich wichtig und auch nicht eilig, junger Skywalker. Wenn die Zeit reif ist, werden sich unsere Wege wieder kreuzen.“ Kenobi lächelte geheimnisvoll. „Bis dahin solltest du dir gut überlegen, mit wem du dich anlegst und ob die Sache einen offenen Kampf wirklich wert ist.“
„Aber Fixer hat meine Freundin beleidigt, ohne sie überhaupt zu kennen ... er hat widerliche Dinge über sie gesagt, die überhaupt nicht stimmen“, begehrte Luke heftig auf, „ich musste sie einfach verteidigen.“
Kenobi lächelte wieder gütig. „Du kennst die Wahrheit ...“
„Aber ...“, wollte Luke protestieren, doch Kenobi fuhr ruhig fort: „... und deine Freundin kennt sie auch. Nur das ist wichtig, nicht das, was andere behaupten. Ich bin sicher, die junge Dame denkt genauso, mein Freund. Sie schien mir anders zu sein, als die meisten jungen Frauen in ihrem Alter ... außergewöhnlich könnte man sogar sagen.“
„Sie haben uns vorgestern zusammen gesehen?“ Luke war überrascht und verlegen zugleich. Sämtliches Blut schoss ihm ins Gesicht.
Ein Nicken kam als Antwort und dazu noch eine interessierte Frage. „Ja, ich war zufällig zur gleichen Zeit im Beggar's Canyon wie ihr beide. Wie heißt die junge Dame eigentlich? Woher stammt sie?“
„Eliza ... sie heißt Eliza Milton und sie stammt von Terta“, berichtete er dann leise, „das heißt, jetzt lebt sie allerdings im Sardon-System bei ihrem Vater. Und wenn ich meine Ausbildung auf der Akademie endlich gemacht habe, dann suche ich mir dort Arbeit als Pilot.“ Luke stockte, als er merkte, dass er begann aus seinen Tagträumen zu erzählen. Sein Gesicht glühte nun rot vor Verlegenheit.
Über das Gesicht des Einsiedlers huschte kaum wahrnehmbar ein nachsichtiges Lächeln, als er dem jungen Farmer unterbrach und ihm riet: „Es ist besser, nicht zu weit in die Zukunft zu schauen, junger Luke, und deine Gedanken auf die Gegenwart zu konzentrieren.“
Luke senkte den Kopf und seufzte unglücklich: „Ach, wenn Eliza nur hier bei mir auf Tatooine wäre anstatt mehrere Hyperraumsprünge entfernt ...“
Der Alte schmunzelte weise und auch ein bisschen verschmitzt: „Alles ist gut so wie es ist, junger Skywalker, alles hat seinen tieferen Sinn.“ Als Luke ihn ungläubig ansah, fügte er freundlich hinzu: „Mit der Zeit wirst du es verstehen. Hab ein bisschen Geduld und vertraue auf die Wege der Macht.“ Damit klopfte er dem jungen Mann beruhigend auf die Schulter, drehte sich um und war einen Augenblick später in der anbrechenden Dunkelheit verschwunden.
Nachdem er einige Zeit verwundert auf die Stelle gestarrt hatte, an der die Dämmerung den alten Kenobi verschluckt hatte, rannte er zu seinem Speeder, den er in der Nähe des Eingangs abgestellt hatte, sprang hinein und brauste davon. Er störte sich nicht daran, dass die Triebwerke des alten Gleiters gequält aufjaulten, als er sie zu Höchstleistungen antrieb, so lange bis seine Wut auf Fixer und die ganze Meute, die sich seine Freunde nannte, vom Fahrtwind endlich abgekühlt worden war.
Kurz bevor die Farmgebäude in Sichtweite kamen, ließ er die X-34 endlich langsamer werden, hielt schließlich ganz an und legte seinen Kopf müde auf das Steuer. Warum hatte er sich nur von Fixer und Camie provozieren lassen? Der merkwürdige alte Eremit hatte recht - wichtig war nicht, was die anderen dachten, sondern was tatsächlich wahr war. Wenn er sich doch nur besser unter Kontrolle hätte, nicht immer so impulsiv handeln würde ... eine Sache, die ihm auch sein Onkel immer wieder vorhielt. Er hätte es gerne geändert, seine spontanes Handeln unterdrückt, doch irgendwie wollte es ihm nicht gelingen, gingen sein Temperament immer wieder mit ihm durch. Der Onkel hatte einmal kopfschüttelnd gemeint, dass er dieses überschäumende Temperament nur von seinem Vater geerbt haben konnte – aber mehr hatte Owen Lars seinem Neffen auch auf dessen penetrantes Drängen hin nicht verraten wollen. Lukes Vater war ein Thema, das bei seinem Onkel und merkwürdigerweise auch bei seiner Tante tabu war. Leider ... Luke hätte so gerne mehr über ihn erfahren, mehr als die Tatsache, dass er Navigator auf einem Gewürzfrachter gewesen war. Er hätte so gerne gewusst, wie er ausgesehen, wie er als junger Mann gewesen war, welche Träume er gehabt hatte, wie er seine Mutter kennen gelernt hatte ... Ein unglückliches Seufzen entfuhr dem jungen Farmer, als er sich eingestand, dass er über seine Mutter noch weniger wusste als über seinen Vater. Er wusste rein gar nichts über sie, nicht einmal ihren Namen kannte er, auch ein Hologramm hatte er nie von seinem Vater oder ihr gesehen. Manchmal fragte er sich insgeheim, warum alle Welt so ein Geheimnis aus seinen Eltern machte. Was war so Besonderes oder gar so Furchtbares mit ihnen passiert, dass niemand darüber reden wollte?
Ein Vibrieren an sei­nem Gürtel riss ihn aus seinen Gedanken. Er konnte sich im ersten Moment nicht erklären, woher es kam, und so begann er umständlich seine Gürteltaschen abzutasten. Schließlich bemerkte er in einer davon das Hyperkom, Elizas Abschiedsgeschenk für ihn. Mit fahrigen Fingern nahm er es heraus, inständig hoffend, dass er nicht zu lange gebraucht hatte und die Verbindung schon wieder beendet war. Als er ungeduldig ei­nen der Knöpfe drückte, entsprang der glänzenden Kugel ein kleines holographisches Bild.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Di, 10. Feb 2009, 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich zitiere hier mal die Szenen-Kritik von Zentraldenker aus einem anderen Thread, in dem ich sie verlinkt hatte:

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Sehr schön geschrieben. Könnte man beinahe nahtlos in den EpisodeIV-Roman einfügen (den ich rein zufällig gerade mal wieder lese). Ich hätte vielleicht den Hinweis von Ben auf das Geschenk nicht gemacht, denn so wie ich Luke kenne, hätte ihm das keine Ruhe gelassen und er wäre vorher zu Ben gegangen, um das Teil abzustauben. Aber ansonsten durchaus stimmig.

Wenngleich ich Bens Rat nicht teilen kann. Sicherlich ist es in Prinzip nicht wichtig, was andere über einen denken, oder zumindest sollte es so sein. Aber wenn einer meine Freundin, Frau, Schwester oder gar Mutter als quasi-Hure hinstellt, dann kann er den Hut abnehmen. Gerade ein Ritter sollte wissen, wann man die Ehre einer Holden zu verteidigen hat. Rein philosophisch passt es aber natürlich in die Qui-Gon/Annie/Greedo-Story, war ja ähnlich. Wobei es mir schon noch einen Unterschied macht, ob jemand was über mich sagt, oder eben über jemanden, der mir wichtig ist.

EDIT: Noch vergessen; die meisten Frauen, die ich kenne, würden sich schön bedanken, wenn sie als Huren bezeichnet werden und ich sagen würde "Ach was, nimm das nicht so wichtig, wir beide kennen ja die Wahrheit.."... da nehm ich lieber Gift... Laughing

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BeitragVerfasst am: Di, 10. Feb 2009, 01:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Sehr schön geschrieben. Könnte man beinahe nahtlos in den EpisodeIV-Roman einfügen (den ich rein zufällig gerade mal wieder lese).

Danke. Embarassed

Zitat:
Ich hätte vielleicht den Hinweis von Ben auf das Geschenk nicht gemacht, denn so wie ich Luke kenne, hätte ihm das keine Ruhe gelassen und er wäre vorher zu Ben gegangen, um das Teil abzustauben. Aber ansonsten durchaus stimmig.

Das "Geschenk" kann man weglassen. Es könnte wirklich sein, dass es Luke zu neugierig macht. Daran hatte ich nicht gedacht.

Zitat:
Wenngleich ich Bens Rat nicht teilen kann.

Vorschläge für einen jedihaften Rat in dieser Situation sind gerne gesehen. Wink

Ich hatte gehofft, dass Bens Erläuterungen zu den Manipulationsversuchen von Fixer durch diese Beleidigungen Luke zeigen würden, was gespielt wird (im übrigen sind die Parallelen zu den späteren Provokationsversuchen des Imps auf E VI ganz bewusst - "Handele nach dem, was du gelernt hast, denn retten kann es dich.").

Zitat:
Rein philosophisch passt es aber natürlich in die Qui-Gon/Annie/Greedo-Story, war ja ähnlich.

Daran war die Szene (natürlich) auch angelehnt.

Zitat:
EDIT: Noch vergessen; die meisten Frauen, die ich kenne, würden sich schön bedanken, wenn sie als Huren bezeichnet werden und ich sagen würde "Ach was, nimm das nicht so wichtig, wir beide kennen ja die Wahrheit.."... da nehm ich lieber Gift...

Luke hat Glück - seine Freundin ist (wenn auch nur mit der Philosophie, weniger mit den Kampfkünsten) der Jedi vertraut - sie würde verstehen, was Ben meint. Wink
Das kommt leider in diesem Ausschnitt aus dem umfangreichen Gesamtwerk nicht heraus.

Aber dafür gibt es noch das Gegenstück zu der Szene, das ein paar Jahre später in der Post-Endor-Phase meines Persönlichen EU (die Szene ist auch nur ein Auszug aus einer längeren Geschichte, dürfte aber auch allein stehend verständlich sein) spielt.
Schauen wir mal, was aus der Tosche-Clique geworden ist Cool :

Alte Freunde
Mit entschlossenen Schritten durchquerte Luke den belebten Hangar. Noch vor wenigen Jahren hatte ihn das aufgeregte Treiben hier in allergrößtes Erstaunen versetzt, doch jetzt berührte es ihn nicht mehr. Er hatte nicht einmal einen Blick dafür übrig. Zu viel war geschehen, seit er das erste Mal hier gewesen war. Oft kam es ihm vor, als sei das damals nicht er selbst, sondern ein ganz anderer Feuchtfarmer gewesen, der nur zufällig den gleichen Namen gehabt hatte. Bei diesen Gedanken huschte in kurzes Lächeln über seinen Mund.
Er ließ den Hangar, völlig versunken in Gedanken an die Vergangenheit, hinter sich, überließ es seinen Füßen, ihm den rechten Weg zu zeigen – und staunte, als er sich vor dem Eingang der Cantina-Bar wiederfand. Das Gebäude wirkte noch ein bisschen heruntergekommener als damals schon, als er hier mit dem alten Ben auf der Suche nach einem ebenso fähigen wie verschwiegenen Piloten gewesen war, um unbehelligt vom Imperium von Tatooine zu verschwinden. Der Pilot und sein Co-Pilot, den Kenobi hier für den Preis seines alten X-34 Landgleiters und noch ein paar Zusatzcredits angeheuert hatte, waren über die Jahre hinweg zu Lukes engsten Freunden geworden und nicht mehr aus seinem Leben weg zu denken, und genau wie damals, wartete im Hangar der 'Rasende Falke', um ihn wieder von hier fort zu bringen. Doch die Erinnerung daran, wie das große Abenteuer einst für ihn begonnen hatte, schien nicht der Zweck zu sein, aus dem ihn sein Unterbewusstsein - oder vielleicht auch die Macht - hierher geführt hatte. Neugierig betrat der Jedi die Bar, in der er den größten Abschaum der Galaxis finden würde, wenn sich das Publikum hier nicht stark verändert hatte.

„Hier, Ihr Drink, Sir.“ Die Kellnerin stellte das Glas ohne aufzusehen ebenso routiniert wie gleichgültig vor Luke ab, um sich gleich der nächsten Bestellung zu widmen, doch ein „Danke dir, Camie“ ließ sie noch einmal aufblicken. Sie riss ungläubig die Augen auf, als sie den Gast erkannte.
„Luke ...“, flüsterte sie mehr als überrascht. Er nickte freundlich zur Bestätigung.
„Ich ... hätte nicht gedacht, dich hier noch einmal wiederzusehen, hier auf diesem öden Staubkorn“, meinte Camie verlegen, während sie betont gelangweilt mit einem schmuddeligen Lappen die eingetrockneten Ränder diverser Flüssigkeiten auf der Theke abwischte.
„Ich bin nur zu Besuch hier“, antwortete Luke. Er nippte an dem Getränk, während er Camie genauer betrachtete. Das Gesicht der Frau wirkte fahl, zerknittert, ihr Blick war eine Mischung aus Hoffnungslosig- und Traurigkeit gepaart mit einer Prise Zorn auf das Leben an sich und ihr eigenes im Besonderen. An die Keckheit und die Arroganz, die Camie noch vor wenigen Jahren zur Schau getragen hatte, erinnerte nichts mehr.
„Wie geht es Fixer? Seid ihr noch zusammen?“, fragte er freundlich.
Camie rang sichtlich mit einer Antwort, schließlich sagte sie leise: „Naja, irgendwie sind wir noch zusammen, ja, kann man so sagen.“
„Irgendwie?“ Lukes Blick verriet Erstaunen.
„Im Moment sehen wir uns nicht sonderlich oft“, brummte Camie, „er hat im Moment eine andere Beziehung ... so nebenher. Wenn die Kinder nicht wären ...“
„Ihr habt Kinder?“
Sie nickte mit gesenktem Blick. „Ja, vier sind es, einmal Zwillinge.“ Sie füllte Lukes Glas unaufgefordert noch einmal auf, als er leer getrunken hatte. „Geht aufs Haus“, versicherte sie schnell.
„Danke, Camie.“ Luke hob das Glas in ihre Richtung, prostete ihr zu.
Sie holte tief Luft, dann erkundigte sie sich mit unverhohlener Neugier: „Und wie ist es dir so ergangen, seit du von hier fort bist? Hast du deine verrückten Träume wahr machen können – Pilot sein, fremde Welten sehen, Abenteuer erleben und all das?“
Luke nickte verschmitzt. „Ja, habe ich – alles davon und das reichlich.“
Camie seufzte. „Wenn die anderen das wüssten, würden sie wohl absolut neidisch sein auf dich.“ Sie stockte kurz. „Eigentlich waren wir wohl oft nur so gemein zu dir, weil wir neidisch auf dich und deine Träume waren, glaube ich“, gestand sie dann, „wir hatten nichts von all dem, waren mit unserem bisschen Leben einfach nur aus Bequemlichkeit zufrieden.“
Luke sagte darauf nichts, sondern trank einen großen Schluck, die Augen auf Camie gerichtet, die noch mehr auf dem Herzen zu haben schien.
„Und du, Luke? Hast du eine Beziehung, vielleicht bist du sogar verheiratet?“
„Ja, eine Beziehung habe ich, verheiratet bin ich nicht.“ Er schmunzelte. „Noch nicht, aber hoffentlich bald.“
„Bei dir klingt das so, als wäre Verheiratetsein etwas Schönes.“ Camie schüttelte missmutig den Kopf. „Kenne ich die Glückliche, eine von Tatooine? Bist du deshalb zurückgekehrt, um sie zu dir zu holen?“ Neugier vertrieb nun endlich die Teilnahmslosigkeit in den Augen der Cantina-Kellnerin.
„Du hast sie schon einmal gesehen, vor ein paar Jahren ... in Anchorhead.“
„Oh“, entfuhr es der jungen Frau, wobei ihr das Blut ins Gesicht schoss, „ich erinnere mich dunkel ... wie hieß sie noch gleich? Elsa? Die Cantina-Kellnerin?“
„Eliza ... und sie war nie eine Cantina-Kellnerin und wird es auch nie sein“, verbesserte er sie sanft und ohne Groll, „ich glaube sogar, sie war noch niemals in ihrem Leben in einer Cantina.“ Er schmunzelte.
„Hey, Camie, Zuckermäuschen, vergiss nicht unsere Verabredung nach Dienstschluss“, rief nun eine Stimme quer durch den Raum, „ich bräuchte mal wieder ein bisschen weibliche Gesellschaft heute Nacht ... ich bezahle dich auch gut für ein paar Extras. Hatte einen fetten Deal heute, daher kann ich spendabel sein. Die Gelegenheit solltest du dir nicht entgehen lassen, bei dem Hungerlohn, den du hier kriegst.“
Die Frau zuckte bei den Worten des Humanoiden, dessen Gesicht von allerlei Narben und anderen Entstellungen übersät war, kurz zusammen, dann straffte sie die Schultern, reckte das Kinn in die Höhe und rief zurück: „Keine Angst, Dickie, ich habe gleich Feierabend, dann werde ich mich um dich kümmern – wie immer.“
„Recht so, Babe“, kam es zurück, „ich habe gerade noch ein paar Kumpels zu unserer Party eingeladen, die auch einsam sind. Macht dir ja nichts aus, nicht wahr?“
Camie biss sich auf die Lippen und wandte rasch ihr errötendes Gesicht von Luke ab.
„Camie ...“ Luke fasste sie sanft an der Schulter und drehte sie wieder zu sich um. Er spürte den Ekel und die Scham der jungen Frau, die um so viele Jahre älter aussah, als sie tatsächlich war, da das Leben, das sie führte, deutlich seine Spuren darin hinterlassen hatte – und nicht nur in ihrem Gesicht fanden sich diese Spuren, auch tief in ihrer Seele waren sie durch die Macht zu spüren. „Camie ...“
Die Frau seufzte kurz auf, atmete tief durch und zog schniefend die Nase hoch. „Das von damals tut mir Leid, Luke“, brachte sie mit rauer Stimme hervor. Sie goss ihm noch einmal das Glas voll. „Geht auch noch auf mich.“ Als sie sich selbst ebenfalls einen Drink eingeschenkt hatte, prostete sie Luke zu und trank in einem Zug leer. „Das mit den hässlichen Behauptungen über deine zukünftige Frau meine ich ... und alle anderen Male auch, bei denen ich gemein zu dir war.“
„Schon gut, Camie, das ist alles längst vergessen und verziehen“, versicherte Luke ihr ruhig und freundlich. Er streichelte freundschaftlich ihren Arm. „Ohne euch wäre ich vielleicht nicht da, wo ich jetzt bin, sondern auch noch immer hier auf diesem öden Staubkorn. In gewisser Weise habt ihr mir gezeigt, was ich nicht werden wollte, und so konnte ich herausfinden, was ich wirklich sein und erreichen wollte.“
Camie schniefte noch einmal, nahm sich rasch einen weiteren Drink, den sie wieder in einem Zug leer trank. „Ich sollte damit endlich aufhören, bevor es zu spät ist“, murmelte sie zu sich selbst. Laut sagte sie: „Bist ein feiner Kerl, Luke, und wahrscheinlich warst du das auch schon immer und ich habe es bloß nicht sehen wollen.“ Sie nahm noch rasch einen Drink, dann holte sie unter der Theke eine kleine Tasche hervor und streifte sie sich über die Schulter. „Ich muss jetzt gehen. Mein Dienst hier ist vorbei. Jetzt geht die Party los.“ Sie stellte ihm die Flasche hin, aus der sie ihnen beiden eingegossen hatte. „Bedien dich einfach, geht alles auf mich ... mit dem Fusel lässt sich das Leben hier etwas einfacher ertragen.“
Luke sah sie eindringlich an, lächelte zaghaft und meinte: „Vielleicht solltest du dein Leben überdenken, noch einmal neu anfangen, Camie, irgendwo an einem schöneren Ort mit mehr Möglichkeiten für dich und deine Kinder. Es ist noch nicht zu spät.“
Sie nickte, zuckte unschlüssig die Schultern und meinte: „Ja, vielleicht überdenke ich mein Leben und fange noch einmal irgendwo von vorne an.“ Sie drehte sich um, um zu gehen, doch aus einem Impuls heraus wandte sie sich noch einmal um, beugte sich über den Tresen und drückte Luke einen scheuen Kuss auf die Wange.
„Danke dafür, dass du mir nichts nachträgst ... und für deinen guten Rat.“
„Gern geschehen. Ich hoffe, du befolgst ihn.“ Er sah sie zuversichtlich an, wünschte ihr in Gedanken, dass sie den Absprung wirklich wagte.
„Sag mal, Luke, was machst du eigentlich jetzt ... was genau bist du geworden?“, fragte sie plötzlich nachdenklich.
„Ich bin ein Jedi – wie mein Vater es auch schon war.“
Camie nickte nachdenklich, dann lächelte sie. „Ja, irgendwie passt das zu dir.“ Sie lächelte. „Also dann ... leb wohl, Jedi ... und grüß mir deine zukünftige Frau herzlich. Ich glaube ...“ Sie dachte kurz nach, war sich dann ihrer nächsten Worte ganz sicher: „... ich glaube, ihr beide werdet sehr glücklich miteinander werden. Sie ist zu beneiden ... und du auch, denn sie ist wirklich bildhübsch und hat gar keine Ähnlichkeit mit einer hässlichen, abgetakelten, verbrauchten Cantina-Kellnerin, die für Geld alles tun würde.“
Luke lächelte begütigend. „Fang einfach irgendwo neu an, Camie, dann wird alles auch für dich besser. Du musst es nur wollen - und auch tun.“
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Kyp-Durron



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BeitragVerfasst am: Di, 10. Feb 2009, 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Freut mich das sie euch meine Story gefällt. Das mit Vaders Schwert ist bei mir wohl untergegangen^^. Muss ich ändern und zur Frage obs weiter eght, ja heute. Habe noch ein Kapitel fertiggestellt aber danach muss ich erst weiterarbeiten dran. Im Kopf habe ich schon ein paar Ideen doch fehlt mir noch die Entscheidene fürs 3 Kapitel.


Ansonsten habe ich eine reihe Kurzgeschichten beednet die um das Leben der normalen Soldaten handelt. Mittlerweile beginne ich sogar meine Erstfiguren in den Nachfolgenden Storys mit einzubauen und diese somit detailierter betrachten zu können.

Aber hier ersteinmal die Fortsetzung.


---------------------------------------

Kays Prüfungen

Kapitel 2 - Auf der Flucht



Kay lief, er entfernte sich immer mehr von den Jeditempel. Den Ort wo er aufwuchs und lebte. Alles was er besaß oder jeden den er kannte war dort. War. Mittlerweile hörte der Tempel auf zu existieren. Noch konnte sich der junge Jedischüler wenig Gedanken darüber machen. Das wichtigste erst einmal war es Abstand zu gewinnen. Auf den Weg durch Coruscant begegneten ihn ein paar Klontruppler. Er wich ihm aber aus. Sie begannen ein Netz um den brennenden Tempel zu ziehen. Etwa 20 Minuten später verschwand der Junge erschöpft in eine der vielen Gassen. Die ganze Situation schien ihn erst jetzt wirklich klar zu werden. Von der Gasse konnte er noch immer den Tempel und die Flammen sehen. Er musste an Jocasta denken, wie sie starb um ihn zu verstecken. Er dachte an die anderen Jünglinge die wohl mittlerweile von Skywalker gefunden waren und die vielen anderen Jedis die ihr Leben im Tempel ließen. In seinem verdreckten Gesicht begannen sich Tränen auszubreiten. Alles was er kannte war vorbei. Die Träume einen Meister zu finden wischen der Realität. Von nun an war er gejagt und er wusste das. Wie sollten die Jedis gegen die Unmengen von Klonen bestehen? Sie waren überall in der Galaxis. Bein der Macht, ob sie die Jedi Generäle im Feld genauso töteten? Kay begann zu zittern, das ganze war zu viel für ihn. Im Tempel war er recht Selbständig und tat oft was er wollte, doch das nun war etwas völlig anderes. Hier ging es um sein Überleben und er wusste das. Kay atmete tief durch, er musste sich beruhigen. Mithilfe einer Jedientspannungstechnik begann er wieder die Kontrolle über sich zu erlangen. Er verwarf die Gedanken an das was er erlebte, er musste sich auf das jetzt konzentrieren. Er musste Überleben. Nach einigen Minuten überlegen entschloss er erst einmal so weit vom Tempel zu gehen wie möglich. Es würden sicher weitere Truppler kommen um nach Flüchtlingen zu suchen. Desweiteren musste er die verräterische Jedirobe loswerden. Das wichtigste war das Lichtschwert. Auf keinen Fall wollte Kay es hier lassen, also musste er es gut verstecken. Er war sich sicher es noch zu gebrauchen. Er würde in der Menge auf Coruscant untertauchen müssen, bis er weitere Jedis fand. Als erstes warf er seine Robe weg, er wusste dass die wenigsten Einwohner Coruscants überhaupt je einen Jedi gesehen hatten. Ohne die Robe und einen Lichtschwert würde man ihn nie erkennen. In einer Pfütze zu seiner rechten sammelte sich Kondenswasser, es war dreckig aber er konnte damit den Ruß des Rauches aus dem Tempel abzuwaschen. Seine Hosen begann er zu zerreißen, er wollte als einer der vielen Obdachlosen Kinder des Planeten durchgehen. Wer vermutet denn schon ein kleines Kind als Jedi? Aus Teilen seiner Robe und des Stoffgürtels bastelte er sich eine art kleinen Rucksack, indem versteckte er das Lichtschwert. Er war zu groß als es ersteinmal an sich zu tragen, später würde er schon ein besseres Versteck finden. Dann lief er wieder los, er verweilte bereits zu lange. Als er in der Menge untertauchte hörte er wie man Rätselte als die vielen Wesen den brennenden Tempel erblickten. Die wenigsten schienen sonderlich schockiert zu sein. Keiner sprach von Hilfe, viele versuchten es sogar den Ort zu mieden, immerhin war er voller Soldaten.

Als Kay einen größeren Menschenauflauf entdeckte wurde auch er Neugierig. Langsam konnte sich Kay durchquetschen. An eine der Wände waren die aktuellen Holonews zu sehen. Kay konnte den Tempel erkennen. Im Hintergrund war der Sprecher zu hören: “ ... als heute Abend ein Putschversuch der Jedis gegen den obersten Kanzler unternommen wurde. Mehrere Mitglieder des Jedirates versuchten unter Aufwendung aller Gewalt die Kontrolle des Senates und somit der Republik zu erlangen. Kanzler Palpatine schaffte es unter Aufbringung seiner ganzen Kräfte diesen hinterhältigen Angriff zu entgehen. Bei den gescheiterten Putsch wurde der Kanzler wohl schwer verletzt, genaue Angaben zu seinen Zustand liegen und zurzeit noch nicht vor. Das Büro des Kanzlers ließ verlauten dass ab sofort alle Jedis zu Feinden der Republik ernannt wurden und Maßnahmen zu deren Ergreifung eingeleitet wurden.”
Kay wurde ganz Bleich wie er das hörte. Ein Putschversuch? Unmöglich. Das konnte nicht sein. Alles was er wusste war das ein paar Mitglieder des Rates den Tempel verließen, aber Meister Windu würde nie versuchen die Republik zu kontrollieren. Sie waren Jedis, Wächter des Friedens. Wenn die Meister zum Kanzler unterwegs waren mussten sie einen guten Grund haben. Und wie konnte Palpatine ihnen entkommen? Es waren die besten Kämpfer des Ordens dabei. Und warum nannte der Captain Skywalker Vader? Warum verriet er die Jedis? Er verstand das alles nicht. Doch immer mehr Fragen machten sich breit. Fragen die er einmal beantwortet wissen wollte. Die Sith, überkam es ihm. Sie mussten hinter allem stecken. Wer sonst? Verteidigte ein Sithlord den Kanzler, tötete er die Meister? Kay wusste es nicht. Als er ein paar Mitglieder der CSF (Coruscant Security Force) sah begann er sich wieder auf das Jetzt zu konzentrieren. Er versuchte ihren Blicken zu entgehen und hörte sich in der Menge um.

“ Diese Jedis, wundert mich nicht dass sie nur nach Macht trachteten.”
“Endlich bekommen sie was sie verdienen.”
“Bin gespannt ob ihnen die Macht nun hilft.”
“Und das wo die Republik im Krieg ist, diese Verräter.”

Keiner sprach sich für die Jedis aus. Man verdammte sie sogar. Das war etwas was Kay nie sah. Er war immer von Jedis umgeben, er kannte sie und wusste wie sie wirklich waren. Aber diese Wesen nicht. Sie lebten ihr Leben und hörte nur irgendwelche Geschichten. Sie wussten nicht was los war. Kay war sich sicher viele würden ihn ausliefern wenn sie wüssten das er zu den Orden gehörte. Er durfte es niemanden erzählen. Kay begann wieder zu laufen. Er konnte das Gerede nicht ertragen. Seine Welt brach zusammen und diese Wesen schienen sich zu freuen. Der Jedischüler war total durcheinander. Es konnte nicht alles wahr sein. Warum konnte er nicht einfach aufwachen und aus dem Alptraum erwachen? Kay lief weiter, er hatte Durst, wollte aber nicht anhalten. In seinen Gedanken versunken lief der Junge weiter. Er schien nicht zu bemerken dass die Straße immer voller wurde. Auf einmal erwachte er aus seinen Gedanken. Er erkannte dass um ihn herum Klone waren. Verdammt, verfluchte er sich selbst für seine Unachtsamkeit. Er bewegte sich mitten auf eine Straßensperre zu. Umdrehen konnte er auch nicht mehr. Hinter ihn achteten Soldaten auf mögliche Flüchtlinge. Wenn sie ihn entdeckten war alles aus. Er bekam Angst. Wusste nicht was er tun konnte. Immer näher bewegte sich die Menge auf die Kontrolle zu. Kay überlegte noch wie er am beste verschwinden konnte. Am Anfang der Menge konnte er eine weibliche Biravian hören die zu den Klonen sprach:" Ich hoffe ihr bekommt sie alle." Ihre Stimme klang voller Hass." Kein Wunder das es den Separatisten gelang hier zu landen. Die Jedis waren die ganze Zeit Verräter. Ihr tut einen großartigen Job.“ Kay ließ sich langsam zurückfallen. Er brauchte Zeit, aber er bekam keine Lösung. Hinter ihm näherten sich weitere Klontruppler. Auf einmal schien es Ärger am Kontrollpunkt zu geben. Die Klonsoldaten kontrollierten 3 Jugendliche. Eine Frau und 2 Männer. Er konnte sie nicht erkennen, sah nur dass etwas aus einer Tasche fiel. Und der Rest ging schnell. Man hörte Wilde Rufe der Zivilisten:" Jedi, Jedi."

Es brach eine Panik aus und ein Lichtschwert wurde aktiviert. Dann sah er weitere Lichtschwerter. Sie versuchten die Laserstrahlen der Soldaten abzuwehren. Das alles in der Menschenmenge. Es war furchtbar. Er hörte Schreie, er konnte nicht erkennen ob die Zivilisten von Lasern der Klone oder den Lichtschwertern getroffen wurden, die Menschen rannten und weiterer Soldaten kamen zur Hilfe. Kay wusste das er nichts ausrichten konnte, der Platz würde bald von Soldaten wimmeln und er selbst war erst ein Jüngling und nicht gut genug im Lichtschwertkampf um einen Unterschied zu machen. Aber der Junge erkannte seine Chance. In der Panik war es unmöglich die Kontrolle durchzuführen. Also begann Kay wieder zu rennen. Er verhielt sich wie die Menge und würde so durch die Kontrolle schlüpfen. Kay drehte sich noch einmal zu seinen Jedikameraden um. Einer der Jedis versuchte gerade einen Klon anzugreifen als Plötzlich eine Frau sich ihm in den Weg stellte. Es sah aus als würde sie den Klon schützen wollen. Das Lichtschwert tötete sie. Dasselbe Schicksal würde auch ihn treffen wenn er bleiben würde. Komische Situation, die Klone der Republik greifen die Jedis an, welche als Hüter des Friedens gelten und Zivilisten versuchen ihre Soldaten zu schützen. Mehr Gedanken konnte der Junge nicht an die Bizarre Szene verwenden, er war durch die Kontrolle. Er lief immer schneller. Der ganze Checkpoint wurde in ein Schlachtfeld. Es schien das weitere Jedis sich zu erkennen gaben. Bald würde es von Klonen nur wimmeln und er wusste sie kennen kein Erbarmen.


Nach dem Schusswechsel begannen viele der Wesen zu rennen. Kay wurde geradezu mitgerissen. Er versuchte zu sehen was aus der Jedi wurde. Aber er konnte nichts erkennen. Sah nicht ob sie überlebte oder gefangen genommen wurde. Nur ein weiteres Opfer an diesen Tag. Zumindest war er der Kontrollen entronnen. Die Truppler bemerkten ihn nicht. Es ging dann immer weiter. Kay konnte bald nicht mehr, er wusste nicht wie lange genau aber er war nun schon seit Stunden auf der Flucht. Er war müde, hungrig und durstig. Seine Füße taten ihm weh. Alles was er wollte war Essen und Schlaf. Mittlerweile war Kay in den tieferen Regionen der Stadt vorgedrungen. Die Ebene schien eine Art Unterhaltungsviertel zu sein. Kay fand in einer weiteren Gasse ein paar Kisten. Die Gasse war schmal und dunkel. Auch lag dort einiger Müll herum. Alte Kleider bedeckten den Boden. Er nutze die Kleider um sich hinter den Kisten eine kleine Unterkunft zu bauen. Sein Lichtschwert legte er nahe dem Kopf nachdem er sich auf den Kleidern hinlegte.

Der 12 jährige schleif nur unruhig. Aber sein Körper war erschöpft. Es störte ihm nicht das er in einer Gasse auf den Boden lag. Er musste sich herholen. Die Anstrengungen des Tages waren zu viel für ihn gewesen. In seinen Träumen verfolgten ihn die Erlebnisse. Er durchlebte noch einmal die Jagd durch den Tempel, sah Skywalker wie er Jocasta tötete, sah die vielen Menschen die gegen die Jedi aufgebracht waren und die bizarre Szene die sich ihm bei dem Kontrollposten gab. Als er aufwachte war er immer noch verstört. Sein Körper war schweißgebadet aber er fühlte sich ausgeruht. Dafür hatte er ein starkes Hunger und Durstgefühl und das schlimmste war er fühlte sich wieder allein. Kay stand auf und sah sich um. Die Gasse war klein und voller Dreck doch zum Glück so abgelegen das man ihn in Ruhe gelassen hatte. Auf den Boden entdeckte der Junge eine kleine Wasserpfütze. Vorsichtig legte er seinen Finger hinein und probierte das Wasser. Er hoffte das es Trinkbar war und kein Destilliertes oder anderes Schmutzwasser. Es war zwar dreckig aber trinkbar fand er und benutze seinen Hände um ein paar Schlucke zu trinken. Mittlerweile musste er sich nicht mehr als Obdachloses Kind tarnen, er sah nun von alleine so aus und tatsächlich war er es auch. Kay packte seine Sachen wieder zusammen, versteckte das Lichtschwert und begab sich auf die Straße. Noch erhellte Licht die Ebene auf die er sich befand. Die Sonne kam also noch hier runter, das hieß er war noch nicht ganz in den tieferen gefährlichen Regionen dieser Stadtwelt. Weiter unten konnte man nichts mehr von dem Himmel sehen. Zuviel Gebäude waren auf die tieferen Ebenen gebaut worden.

Kay lief die Straße weiter. Er hatte noch immer Hunger. Nach einigen Minuten kam der Junge an eine belebtere Straße vorbei. Hier musste man Essen finden können. An einen der vielen Läden, die genauso verschmutz waren wie er, sah Kay wieder eine kleine Menschenmenge. Neugierig ging er in diese Richtung. Die Leute lauschten den aktuellen Holonachrichten. Kay stockte der Atem er konnte die Stimme von Meister Windu hören.

Meister Windu: Wir sind nicht hier, um zu diskutieren.
Palpatine: Nein, Ihr seid hier um mich ohne ein Verfahren gefangen zu nehmen. Ohne auch nur den Anschein von Legalität zu erwecken. Das ist es also: die Jedi übernehmen die Republik.
Meister Windu: Kommt mit uns. Jetzt sofort.
Palpatine: Ich werde nichts dergleichen tun. Wenn ihr vorhabt, mich zu ermorden, so könnt ihr das hier erledigen.
Meister Windu: Versucht nicht, Wiederstand zu leisten.
Auf einmal war das Klingen eines Lichtschwertes zu vernehmen und die Stimme des Nachrichtensprechers erklang wieder: “Dieser kurze Ausschnitt wurde heute Morgen dem Senat mitgeteilt und ist Beweis für den Verrat der Jedi an der Republik. Unser oberster Kanzler konnte zum Glück den Angriff mehrerer Jedi Meister wiederstehen.

Kay konnte nicht glauben was er hörte. Wenn die Meister so drastische Maßnahmen ergriffen mussten sie ihre Gründe haben. Und wie konnte der Kanzler gegen die besten Kämpfer des Jediordens bestehen. Dann überkam es ihm. Der Sithlord. Palpatine musste der geheimnisvolle Sithlord sein nach dem die Meister so lange suchten. Das würde erklären warum man ihn vom Amt entheben wollte und warum er die Jedi zum Feind der Republik erklärte. Dann war alles nur ein Spiel. Der ganze Krieg. Alles war umsonst. Die ganzen Opfer der Jedi, der Klone und der vielen zivilen Opfer. Und wieder hörte er die Menschen um ihn herum wie sie sich gegen die Jedi aussprachen. Kay verließ die Menge.

Der Jüngling fand ein kleines Dinner. Vorsichtig schlich er sich hinein. Auf einen der Tische stand ein angegessener Teller. Er erkannte zwar nicht was es war aber das interessierte ihn auch nicht wirklich. Schnell griff er danach und versuchte das Essen in seiner Kleidung zu verstecken. Er hatte noch nie gestohlen. Als er hochblickte erkannte er eine Bedienung die ihn direkt anblickte. Sie schaute kurz zur Theke und als sie ihren Chef in eine andere Richtung sehen sah nickte sie ihm freundlich zu. Kay erwiderte das Nicken und verließ das Dinner. Draußen stopfte er beinah alles auf einmal in seinen Mund. Endlich etwas zu Essen.

Plötzlich hörte er eine Stimme hinter sich.
„Nicht schlecht kleiner, aber wenn du so überleben willst musst du noch viel üben.“
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Rosh



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BeitragVerfasst am: Di, 10. Feb 2009, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Kyp..gut, verdammt gut. Ich freue mich auf Nachschub.
SChade, dass es nicht als Roman erscheint Wink
Wollte dich schon nach dem 1. Teil bitten, etwas aus der Handlung von "Order 66" hinzuzufügen Very Happy Schön, dass es geklappt hat.
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Es gibt Versuche, es gibt Erfolge. Die Geschichte preist lediglich die Erfolge. (Sprichwort der Caamasi)

Nu kyr'abyc, shi taab'echaaj'la.
(nicht fort, nur marschierend in weiter Ferne)
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Plantarius



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BeitragVerfasst am: Mi, 11. Feb 2009, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wow Shocked jetzt geht's aber los hier.

Zuerst "Lukes Freunde" (sofern man solche Leute als Freunde bezeichnen darf)

Sehr gut, Annika, aber das weißt du ja schon.

Der alte Ben hat aber auch Sinn für Humor Shocked . Er hätte den armen Luke ja nicht zu aller Peinlichkeit auch noch vor versammelter Mannschaft auf den Tisch knallen müssen ...

Zentraldenkers Einwand hat was, das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Gerade ein Ritter sollte wissen, wann man die Ehre einer Holden zu verteidigen hat.

Im Prinzip richtig, auf die Jedi-Ritter aber vielleicht nicht anzuwenden - denn nachdem sie selbst eigentlich keine Holde haben sollten, sind sie in dieser Beziehung möglicherweise nicht so bewandert. Insofern könnte Ben ein solcher aus "normaler" Sicht als Peinlichkeit zu betrachtender Rat durchaus plausibel erscheinen.

Zum zweiten Teil in der Cantina:

Mannomann, ist das traurig, Crying or Very sad wirklich deprimierend. Armes Mädel.

-------------------------

An Kyp-Durron: Echt toll! Eine sehr gute Geschichte, das gefällt mir sehr, sehr gut! Da beginnt ja jetzt ein hartes Leben für den armen Jungen. Ganz schön schlimm, was er da hören und erleben muss.

Ist übrigens wirklich eine interessante Frage, wie die Bevölkerung wohl darauf reagiert, dass alle Jedi, auch die Kinder und Jugendlichen, einfach so mir nichts, dir nichts getötet werden. Ich frage mich, wie Palpatine das so plausibel erklären konnte, dass so drastische Maßnahmen in einer zivilisierten Gesellschaft akzeptiert werden. Sie werden ja schließlich nicht eingesperrt und vor Gericht gestellt, sondern kurzerhand ermordet. Deshalb frage ich mich, ob dies der Bevölkerung wirklich bewusst war?

Das hat jetzt nichts mit deiner Geschichte zu tun, Kyp-Durron, das kommt mir nur aus diesem Anlass gerade in den Sinn.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mi, 11. Feb 2009, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Plantarius hat Folgendes geschrieben:
Wow Shocked jetzt geht's aber los hier.

Zuerst "Lukes Freunde" (sofern man solche Leute als Freunde bezeichnen darf)

Naja, als ich einmal mit der Szene anfing, konnte ich mich nicht mehr bremsen. Da flossen die Gemeinheiten nur so aus den Fingern (oh Gott, vielleicht schlummert eine Art Sith Lady in mir und ich weiß nichts davon Shocked ). Ehrlich gesagt, hat das Schreiben der Szene wahnsinnige Spaß gemacht Embarassed .

Zitat:
Der alte Ben hat aber auch Sinn für Humor Shocked . Er hätte den armen Luke ja nicht zu aller Peinlichkeit auch noch vor versammelter Mannschaft auf den Tisch knallen müssen ...

Das ist ein bisschen hart, ja, gebe ich zu. Vielleicht sollte Ben Weichei Luke sanft gegen eine Wand ziehen Mr. Green.

Zitat:
Zentraldenkers Einwand hat was, das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Welchen Einwand meinst du? Den mit dem LS-Geschenk?


Zitat:
Zum zweiten Teil in der Cantina:

Mannomann, ist das traurig, Crying or Very sad wirklich deprimierend. Armes Mädel.

Die Mühlen der Macht mahlen langsam, aber gerecht ... und jeder Frevel trägt die Strafe in sich Mr. Green.



Zitat:
Ist übrigens wirklich eine interessante Frage, wie die Bevölkerung wohl darauf reagiert, dass alle Jedi, auch die Kinder und Jugendlichen, einfach so mir nichts, dir nichts getötet werden. Ich frage mich, wie Palpatine das so plausibel erklären konnte, dass so drastische Maßnahmen in einer zivilisierten Gesellschaft akzeptiert werden. Sie werden ja schließlich nicht eingesperrt und vor Gericht gestellt, sondern kurzerhand ermordet. Deshalb frage ich mich, ob dies der Bevölkerung wirklich bewusst war?

Das könntest du im "Unlogisches ..."-Thread mal zur Debatte stellen.
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Plantarius



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BeitragVerfasst am: Do, 12. Feb 2009, 18:40    Titel: Antworten mit Zitat

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Zentraldenkers Einwand hat was, das ist mir noch gar nicht aufgefallen.

Welchen Einwand meinst du? Den mit dem LS-Geschenk?

Ja.

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
Das könntest du im "Unlogisches ..."-Thread mal zur Debatte stellen.

Sogleich gemacht.
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