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Der Battlestar Galactica-Thread
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: So, 12. Feb 2006, 18:17    Titel: Der Battlestar Galactica-Thread Antworten mit Zitat

Auf mehrfachen Wunsch eröffne ich mal diesen Thread, da die neue Serie ja nun auf RTL II gestartet ist.

Also, lasst euch mal aus, wie sie euch gefällt, was euch nicht gefällt, was ihr noch erwartet usw.

Ich war schon ein Fan von der alten Galactica und ihrer Crew und entsprechend skeptisch was die neue Serie betrifft. Ein Freund hatte mal den Pilotfilm vor einiger Zeit mitgebracht und davon war ich angenehm überrascht - auch wenn die neue Serie nicht mehr allzuviel mit der alten zu tun hat. Für mich hat jede Serie ihren eigenen Charme. Natürlich waren die Charaktere der 70er Jahre-Verfilmung bei weitem nicht so komplex aufgebaut. Dafür habe ich den speziellen Witz in ihr geliebt - und besonders für Apollo geschwärmt. Für den neuen Träger dieses Namens kann ich mich nicht mehr so erwärmen ... liegt vielleicht an meinem Alter oder doch an der Figur an sich.
Für eine TV-Produktion finde ich die Serie sehr komplex gestaltet, das Thema Cylonen/künstliche Menschen/Maschinen wird besonders in der zweiten Staffel noch besonders hervorgehoben. Sicher gibt es auch manche Längen, aber es hält sich meiner Meinung nach in erträglichen Grenzen.
Mittlerweile habe ich die erste Staffel und einen Teil der zweiten Staffel in der Originalversion gesehen, wobei ich viel von den Dialogen - das gebe ich offen zu - nicht verstanden habe, weil einfach für meine Verhältnisse zu schnell gesprochen wird. Von daher bin ich froh, dass ich jetzt alles noch einmal synchronisiert hören und sehen kann.

So, das wars mal von mir für den Anfang. Jetzt seid ihr dran. Wink
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: So, 12. Feb 2006, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Also, da ich Premiere habe, habe ich bisher alle Folgen bis in die zweite Staffel hinein sehen können. Mir gefällt die Serie sehr, sie ist derzeit sogar meine Lieblingsserie. Vom Pilotfilm und der ersten Staffel habe ich mir aus den Staaten die CD kommen lassen, die Musik ist genial und läuft bei mir auf und ab! Auf die DVD warte ich aber noch... Wink
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Perpetua



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BeitragVerfasst am: So, 12. Feb 2006, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab die erste Staffel auch im Original, habe sie aber nie angeschaut, da ich auch schon gehört hatte, dass es ziemlich schwierig zu verstehen ist. Die Archer Enterprise habe ich auch schwer verstanden, vielleicht liegts an den SciFi Vokabeln? Außerdem wusste ich ja, dass RTL 2 bald damit anfängt.

Ich finde ganz besonders die kleinen Strenjänger (Vipers) einfach toll. Die machen damit Manöver, so stell ich mir Jaina Solo im X-Wing vor Smile .
Die Serie ist auf jeden Fall sehr detailverliebt, schafft es aber trotzdem, nicht ins Langweilige abzugleiten. Der blonde Sex-Häschen - Cylon der immer von Gott schwafelt geht mir fürchterlich auf den Nerv, aber das ist wohl so gewollt. Ich frag mich nur warum die weiblichen Cylonen ultrasexy sind und die männlichen Exemplare nicht! Confused

Ich bin schon gespannt ob sie es mal (nach 8 Staffeln wahrscheinlich) nach good old Terra schaffen. Ich glaube dem Oberchef (hab mir den Namen noch nicht gemerkt) gar nicht, dass er nicht an die Existenz der Erde glaubt!

Die alte Serie kenne ich nicht, insofern hatte ich auch keine Erwartungen in irgendeine Richtung.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: So, 12. Feb 2006, 21:45    Titel: Antworten mit Zitat

Perpetua hat Folgendes geschrieben:
Ich hab die erste Staffel auch im Original, habe sie aber nie angeschaut, da ich auch schon gehört hatte, dass es ziemlich schwierig zu verstehen ist. Die Archer Enterprise habe ich auch schwer verstanden, vielleicht liegts an den SciFi Vokabeln? Außerdem wusste ich ja, dass RTL 2 bald damit anfängt.


Ich denke, man versteht das schwer, weil es sehr viel Umgangssprache ist (die man ja nicht unbedingt in der Schule beigebracht bekommt) und weil sie wirklich sehr schnell, vielleicht auch etwas undeutlich sprechen. Selbst mit englischen Untertiteln habe ich wegen des Tempos, mit dem diese ausgeblendet wurden, oft passen müssen. Bei Star Wars habe ich solche Probleme bisher nie gehabt.

Zitat:
Ich finde ganz besonders die kleinen Strenjänger (Vipers) einfach toll. Die machen damit Manöver, so stell ich mir Jaina Solo im X-Wing vor Smile .

Ach ja, die schönen guten alten Vipers - die mag ich auch sehr. Sind wendige kleine Schiffe, und wenn die den Turbo einschalten, geht es ab Laughing .

Zitat:
Die Serie ist auf jeden Fall sehr detailverliebt, schafft es aber trotzdem, nicht ins Langweilige abzugleiten. Der blonde Sex-Häschen - Cylon der immer von Gott schwafelt geht mir fürchterlich auf den Nerv, aber das ist wohl so gewollt. Ich frag mich nur warum die weiblichen Cylonen ultrasexy sind und die männlichen Exemplare nicht! Confused

Die Serie wird bestimmt in der Hauptsache von Männern geschrieben - daher die sexy Cylonen-Frauen. In der Originalserie gab es zwar mehr Frauen als in SW, aber auch nicht so viele wie in der neuen Serie. Ich finde es übrigens gut, dass in der neuen Galactica die Frauen handlungstragende Rollen haben, die gut dargestellt und ausgearbeitet sind (Starbuch oder auch die Präsidentin z. B.), nicht nur nette Staffage.
Die Männer auf der Galactica waren allerdings in der alten Serie auch recht ansehnlich. Ein Alt-Star taucht übrigens in der neuen Serie auch wieder auf. Früher war er Captain Apollo, jetzt spielt er einen der Bösen an Bord.

Zitat:
Ich bin schon gespannt ob sie es mal (nach 8 Staffeln wahrscheinlich) nach good old Terra schaffen. Ich glaube dem Oberchef (hab mir den Namen noch nicht gemerkt) gar nicht, dass er nicht an die Existenz der Erde glaubt!

Ich denke mal, dass sie es irgendwie zur Erde schaffen werden - hoffentlich löst der Drehbuchschreiber das etwas intelligenter als in der alten Serie. Bisher fand ich die Ideen, die die Schreiber hatten, wirklich sehr gut. In der alten Serie waren die Cylonen hirnlose Roboter, die selten einen Treffer landeten, dafür ständig selbst von den schlechtesten Schützen zerlegt wurden. Damals gab es auch keine menschlich aussehenden Cylonen und auch Baltar war irgendwie das glatte Gegenteil von dem, was er jetzt ist.
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Feb 2006, 01:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin auch angenehm überrascht von der Serie. Die subtilen Querverweise auf die Originalserie (wie die alten Vipermodelle, eine Konstruktionszeichnung der alten Cylonenmodelle auf dem Tisch des Unterhändlers ganz am Anfang, etc.) finde ich sehr gut platziert. Auch die Erklärung, dass man auf der Galactica eben alles ein bisschen altertümlicher hat (Telefone mit Schnüren usw.), kommt gut.

Dass man sich an die neuen Charakter erst mal gewöhnen muss, ist klar. Der neue Adama (übrigens der Lt. Castillo aus Miami Vice) macht seinen Job gut. Dass Starbuck eine Frau ist, ist nicht so schlimm, denn die Alte scheint einen größeren Schwanz zu haben als alle Kerle zusammen. Apollo ist nicht mehr dieser schleimige Papiliebling. Und Col. Tigh ist ein Säufer. Alles in allem recht cool.

Schön ausgearbeitet finde ich auch die wirkliche Ausrottung der Menschheit. Früher sind die ja immer nur mit ihren Pfannkuchen über die Planeten geflogen und haben in bisschen rumgeballert. Hier wird nun mit Atombomben um sich geworfen, was deutlich macht, wie komplett die Vernichtung ist.

Gut ist auch Baltar, der mehr oder weniger in die Rolle des Verräters hineinrutscht, und nicht einfach der Verräter ist, der er in der Originalserie war.

Die Cylonenbraut nervt mich etwas. Die ist mir einfach zu blond. Aber es kann ja nicht alles perfekt sein. Krass fand ich, wie sie dem Baby den Hals gebrochen hat. Aua.

Ich hoffe nur, dass diese Serie nicht so sinnlos endet wie das Original.
Das fand ich damals mehr als enttäuschend.

Gruß
Joe
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Feb 2006, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Ich bin auch angenehm überrascht von der Serie. Die subtilen Querverweise auf die Originalserie (wie die alten Vipermodelle, eine Konstruktionszeichnung der alten Cylonenmodelle auf dem Tisch des Unterhändlers ganz am Anfang, etc.) finde ich sehr gut platziert. Auch die Erklärung, dass man auf der Galactica eben alles ein bisschen altertümlicher hat (Telefone mit Schnüren usw.), kommt gut.

Ja, das ist mal etwas ganz anderes ... auch die Idee mit Computerviren und so ist nicht schlecht (davon hat man in den 70ern natürlich noch keine Ahnung gehabt). Ich weiß, dass in anderen Foren meist kritisiert wird, dass das Equiment so altertümlich ist und auch, dass die Kleidung so "normal" wirkt und die Landschaften auf den Planeten so vertraut ... warum sollte das eigentlich nicht so sein? Die Menschen der 13 Stämme von Kobol werden sich vermutlich auf erdähnlichen Planeten niedergelassen haben, da sie nur dort überleben konnten. Okay, über die Sache mit der Kleidung lässt sich sicher diskutieren ... aber direkt stören tut es mich eigentlich nicht.

Zitat:
Dass man sich an die neuen Charakter erst mal gewöhnen muss, ist klar. Der neue Adama (übrigens der Lt. Castillo aus Miami Vice) macht seinen Job gut. Dass Starbuck eine Frau ist, ist nicht so schlimm, denn die Alte scheint einen größeren Schwanz zu haben als alle Kerle zusammen. Apollo ist nicht mehr dieser schleimige Papiliebling. Und Col. Tigh ist ein Säufer. Alles in allem recht cool.

Mir gefällt es sehr gut, dass die Charaktere facettenreich dargestellt sind und Raum haben, sich zu entwickeln. So etwas kommt leider in den meisten Serien zu kurz, obwohl gerade in einer Serie dafür Platz wäre. Diese Charaktere in "Galactica" wirken sehr viel realistischer als die Charaktere in vielen anderen SiFi-Serien, weil sie nicht nur Stärken haben, sondern auch Schwächen, eine Vergangenheit, Geheimnisse - davon wird man ja in den nächsten Folgen noch viel mehr erfahren.


Zitat:
Gut ist auch Baltar, der mehr oder weniger in die Rolle des Verräters hineinrutscht, und nicht einfach der Verräter ist, der er in der Originalserie war.

Bei Baltar bin ich mir noch nicht sicher, ob ich ihn mag oder nicht. Manchmal bekomme ich echt Mitleid mit dieser Figur. Er wirkt so zerrissen.


Zitat:
Ich hoffe nur, dass diese Serie nicht so sinnlos endet wie das Original.
Das fand ich damals mehr als enttäuschend.


Ich habe damals leider nur den dritten Kinofilm im TV gesehen. Da war ja von der Ursprungsbesetzung kaum noch etwas übrig und die Handlung in diesem letzten Film .... naja. Die beste Szene darin war die, als die Cylonen auf der Hallooween-Party aufgetaucht sind.
Aber ich denke, wenn die neue Galactica die Erde je findet, dann werden die Autoren schon bessere Ideen für die Umsetzung haben. Was ich bis jetzt von der Serie gesehen habe (ich bin ja schon etwas weiter als RTL II), lässt jedenfalls hoffen.
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Feb 2006, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

@ Annika: Richard Hatch spielt zwar einen Ex-Terroristen (Tom Zarek),

SPOILERaber im Laufe der zweiten Staffel wird er mehr und mehr zum Guten WinkSPOILER





SPOILERAchja, das mit der Existenz der Erde: Adama tut so, alsob er wüsste, wo sie liegt. Ihm ist auch nicht bekannt, dass es sie gibt.

Roslin jedoch entwickelt sich im Laufe der ersten Staffel zur religiösen Führerin, bis sich die beiden ja bekanntlich zerstreiten- was ich übrigens als sehr kontrovers und glaubhaft empfand. Besonders als Tigh dann nach dem Attentat auf Adama am Ende der ersten Staffel das Kommando übernimmt und durch die Einsetzung des Kriegsrechts nur Mist baut und alles an der Kippe stand. Echt genial gemacht.
SPOILER
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Zuletzt bearbeitet von Sheridan am Mi, 15. Feb 2006, 10:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Ani



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Feb 2006, 15:44    Titel: Antworten mit Zitat

Im Moment hab ich noch nicht so recht den Draht zu den neuen Folgen Galactica. Ich fand die alten echt spitze und kultig!!! Bin mir aber ziemlich sicher, dass es alles nur eine Frage der Zeit ist.

Ich denke, man kann das Remake nicht wirklich mit dem Original vergleichen. Man läßt die Charaktere anders entwickeln.
Und die Zylonen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren Wink . Plötzlich sind sie so menschenähnlich dargestellt und haben sogar (siehe Blondi) Verlangen nach Sex Rolling Eyes

Na gut: nehmen wir es, wie es kommt! Alte Folgen ausblenden - neue gucken!
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Runaway



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Feb 2006, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Die alte Serie habe ich immer sehr gerne geguckt, aber nun habe ich letztens in den Pilotfilm der neuen reingeschaut und finde die sehr langweilig...

Man findet viel zu wenig Bezug zu den alten folgen... Desweiteren finde ich die Helden sehr schlecht Sad
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Mo, 13. Feb 2006, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

Glaub mir Ani, es lohnt sich. Ich war auch erst saumäßig skeptisch, aber im Nachhinein ist es meine Libelingsserie geworden. Im Laufe der Folgen wird es mehr und mehr zu einer Allegorie zwischen und um alle Religionen- und weißt somit erstaunliche Parallelen zur heutigen Zeit auf.
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Laeusel



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BeitragVerfasst am: Di, 14. Feb 2006, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Runaway hat Folgendes geschrieben:
Man findet viel zu wenig Bezug zu den alten folgen... Desweiteren finde ich die Helden sehr schlecht Sad

Die neue Serie hat mit der alten eigentlich rein gar nichts zu tun.
Sie baut nicht darauf auf, sie fuehrt sie nicht weiter.
Sie steht vollkommen fuer sich und will auch gar nicht
mit der alten in Verbindung gebracht werden.
Eigentlich tut sie so als haette es die alte nie gegeben.
Das ist auch gut so, denn so koennen auch Menschen, die die
alte Serie nicht kennen, gut mit der neuen klar kommen
ohne das sie das Gefuehl haben irgendwas, was frueher passiert
ist, verpasst zu haben.

Und wenn man die neue Serie auch unter diesem Aspekt sieht
und versteht, ist sie echt saugut.
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Ciao
Laeusel Cool

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Aber anstelle von jemandem zu sterben, den man liebt, scheint
mir ein guter Weg zu sein, um zu gehen."
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Ceri



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BeitragVerfasst am: Di, 14. Feb 2006, 14:31    Titel: Antworten mit Zitat

Laeusel hat Folgendes geschrieben:
Das ist auch gut so, denn so koennen auch Menschen, die die alte Serie nicht kennen, gut mit der neuen klar kommen
ohne das sie das Gefuehl haben irgendwas, was frueher passiert
ist, verpasst zu haben.


Solche Menschen wie ich Wink Ich kenn die alte Serie nämlich gar nicht, wann ist die denn gelaufen? Ich vermute mal vor meiner Zeit *g*
Die neue find ich jedenfalls super. Manchmal erinnern mich die Viper-Szenen ein gaaaanz kleines bisschen an die X-Wing Bücher (nur von dem "Überflug" im ersten Teil war ich etwas enttäuscht, ich dachte da kommt jetzt ein tolles Manöver *g* ). Was mich am Ende des Pilotfilms auch überrascht hat, war diese Legende von der Erde. Ich hab irgendwie gedacht, das sei so wie bei Firefly, dass alles von der Erde ausgeht, aber dieser Blickwinkel ist viel interessanter. Bin schon mal gespannt wie's am Mittwoch weitergeht Smile
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<3 Wedge Wink
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Di, 14. Feb 2006, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

SPOILER Freu dich auf die Doppelfolge "Home" in der zweiten Staffel, da wird der Blickwinkel aus Sicht der Kolonien näher erklärt.





Beispiel Caorica, lat. "Ziege"- wie ein Sternbild, was man von der Erde aus sieht.



Oder "Sagitaria"- also Schütze. So verstehen wir den Blickwinkel erst. Denn alle Kolonien lassen sich von der Erde aus sehen.



Ich bin "Waage", würde also in der 9. Kolonie leben, die sich Libra nennt.
SPOILER
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Zuletzt bearbeitet von Sheridan am Mi, 15. Feb 2006, 10:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Laeusel



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BeitragVerfasst am: Di, 14. Feb 2006, 16:39    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte nicht zuviel verraten. Wink
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Di, 14. Feb 2006, 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Laeusel hat Folgendes geschrieben:
Bitte nicht zuviel verraten. Wink


Oder einfach als Spoiler kennzeichnen. Wink
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Mi, 15. Feb 2006, 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, sorry Wink
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Thegreatfox



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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2006, 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Also ganz ehrlich ist die neue Battlestar Galactica meine neue lieblings SF-Serie.

Das Design der Galactica ist gelungen, die Zylonen sind Klasse designt, Die Story hat potenziel, und die "Museumsstücke" der alten Galactica Serie sind echt witzig platziert.

Auch der Sound ist nett. Endlich gehts im Weltall mal ruhiger zu. Eigentlich ja komplett ohne Ton.

Nur dass die Galactica keine Grosskampfschiff-Waffen hat, stört mich. Nur die dummen Flak-Kanonen könnens ja nich sein.

Aber ich fieber jedesmal bis zur neuen Folge am nächsten Mittwoch.
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Ani



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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2006, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hab die Folge gestern Abend leider verpasst!
Haben sie die Erde schon gefunden Wink Laughing ?
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Perpetua



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BeitragVerfasst am: Do, 16. Feb 2006, 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Gestern ist eigentlich nicht viel passiert, finde ich. Von der Erde sind sie noch ein Stückchen entfernt, fürchte ich. Smile
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Ashara



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BeitragVerfasst am: Mo, 20. Feb 2006, 22:06    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich bisher noch nicht in diesen Thread getraut, da ich mich nicht verspoilen lassen wollte.
Leider hatte ich bisher keine Zeit mit der Serie anzufangen. Nun haben wir aber am Sonntag die Folgen der Mini-Serie gesehen und dann heute die ersten beiden Folgen der ersten Staffel.

Ich muß Annika Skaywalker zustimmen, was das englisch betrifft. Ich habe mich doch schwer getan das meiste zu verstehen. Mittlerweile geht es aber, da ich mich an die Stimmen gewöhnt habe und ich werde mit die Folgen wohl nur im englischen ansehen.

Nun aber zur Serie selbst, mit den alten Galactica Folgen darf man sie wahrlich nicht vergleichen und das ist vielleicht auch der Grund wieso ich mich erst einmal nicht an diese Serie herangetraut habe.

Nun muß ich aber sagen, dass mich der Look echt begeistert hat, schön düster und dramatisch. Erinnert mich vom Stil an Space Operas wie B5 oder DS9.
Die Charaktere scheinen recht gut herausgearbeitet zu sein, wobei mir Starbuck nicht so gut gefällt. Die ist mir momentan noch zu männlich, außerdem verstehe ich ihr englisch nicht Wink .
Baltar ist einfach nur genial, da bin ich wirklich neugierig wie sich das ganze weiter entwickeln wird.

Eine gute Idee war es meiner Meinung nach auch, dass die Cylonen teilweise absolut menschlich sind. Ich bin wirklich neugierig, wie sich das mit Boomer weiter entwickeln wird. Die Blonde Tussi hingegen nervt etwas, die erinnert mich zu sehr an Callisto aus Xena.

Auf jeden Fall hat die Serie ein enormes Potenzial und ich werde mich jetzt bemühen die erste Staffel so schnell wie möglich zu sehen, damit ich hier auch mal mitreden kann.

Anscheinend kennt ihr ja schon alles. Wink
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Do, 23. Feb 2006, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hat jemand die Folge gestern gesehen? Dank der deutschen Synchro habe ich jetzt auch diverses kapiert, was mir im Original glatt durchgegangen ist.
Schön das Richard Hatch wieder an Bord ist - obwohl es schon komisch ist, dass er jetzt "auf der anderen Seite steht". Ich hoffe, man sieht noch mehr von ihm. Leider ist er ja - zumindest hier in Deutschland - wie auch Mark Hamill - nach seinem Erfolg damals ziemlich von der Bildfläche verschwunden. Schade! Für sein Alter hat er sich auch erstaunlich gut gehalten. Wink
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Fr, 24. Feb 2006, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja, schade ist nur, dass Dirk Benedikt nichts mit dem Remake zu tun haben will, weil sein Charakter jetzt eine Frau ist... Laughing
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Fr, 24. Feb 2006, 16:18    Titel: Antworten mit Zitat

Sheridan hat Folgendes geschrieben:
Oh ja, schade ist nur, dass Dirk Benedikt nichts mit dem Remake zu tun haben will, weil sein Charakter jetzt eine Frau ist... Laughing


...die allerdings deutlich männlicher ist als er je war Laughing
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Ani



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BeitragVerfasst am: Fr, 24. Feb 2006, 17:26    Titel: Antworten mit Zitat

Es freut mich zu hören, dass Richard Hatch dabei ist!! Ich hab die beiden letzten Folgen verpasst und vorher war er noch nicht zu sehen.
Bin sehr gespannt, ihn wieder zu sehen!!

Das mit Dirk Benedikt ist ja lustig Very Happy ! Starbuck "jetzt" ist wirklich um einiges heftiger als Starbuck "damals". Laughing
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Fr, 24. Feb 2006, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ani hat Folgendes geschrieben:
Es freut mich zu hören, dass Richard Hatch dabei ist!! Ich hab die beiden letzten Folgen verpasst und vorher war er noch nicht zu sehen.
Bin sehr gespannt, ihn wieder zu sehen!!

Das mit Dirk Benedikt ist ja lustig Very Happy ! Starbuck "jetzt" ist wirklich um einiges heftiger als Starbuck "damals". Laughing


Keine Bange - Richard Hatch kommt noch öfters zum Einsatz. Auf der Galactica-Homepage gibt es auch einiges von ihm zu lesen zu Galactica und zu ihm persönlich.
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: Sa, 25. Feb 2006, 13:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stell hier einfach mal meine Rezessionen der bisherigen Folgen (außer der aktuellen vom Donnerstag) rein, die ich bereits geschrieben habe - ich muss daraufhinweisen dass diverse Punkte bereits geklärt sind, bei einigen Dingen lag ich falsch.
Dennoch ist die Quintessenz richtig und nachwievor stimmend.

Der Übersicht halber Poste ich jede einzelne Folge (sind 4 Stück) in einem neuen Posting, ich denke da hat jeder mehr davon als wenn es ein ellenlanger Text wird.


So, habe jetzt auch den ersten Teil gesehen. Vorneweg: Ich kenne die Originalserie nicht, weiß nur in groben Zügen um was es dort ging.



Enttäuschend, sehr enttäuschend.

Der Regisseur scheint den Zuschauer in diversen Bildern geradezu auf Knien anzuflehen Emotionen zu zeigen, nur versagt er dabei leider größtenteils.
Atombomben die fallen, Menschen die flüchten - all das hat man schon gesehen, nur besser.
Die Musik ist stellenweise recht gut, aber auch ihr merkt man viel zu deutlich das Betteln um Anteilnahme an.

Die Charaktere sind bescheiden und die Dialoge teilweise lächerlich (mag sein dass das an der Synchro liegt)
Das Umgehen mit Vorgesetzten, aber auch andere wirken schlicht konstruiert.
Der Aufbau der Charaktere ist eindimensional, platt und Standard. Hier kann sich natürlich noch was tun, hier muss sich noch ne Menge tun.

Die "Präsidentin" kommt in den letzten Minuten als Witzfigur rüber, während die Menschheit ausgelöscht wird will sie eine handvoll Leute retten.

Schauspielerisch überzeugt es mich ebenfalls nicht, bestenfalls Durchschnitt.

Die technische Ausstattung ist merkwürdig. So tauchen feindliche Fighter erst kurz vor Ankunft auf (wobei man natürlich sagen kann dass ein Transporter kaum militärischen Standard hat), Raketen erscheinen aus dem nichts...


Die Effekte schwanken zwischen gut und billig, insgesamt wirkten die kurzen Raumschlachten für mich keinesfalls überzeugend. Aber gewisse Einstellungen hatten etwas, kann durchaus was werden.

Die Story an sich wirkt (wie die Dialoge) sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen.
Abnehmen tut man sie nicht eine Minute, die Vernichtung der Erde hat beispielsweise Outer Limits nahzeu konstant besser, überzeugender und emotional ergreifender hinbekommen.
Einer der Hauptgründe warum man weder mit der Menschheit an sich noch mit den Charakteren mitleidet, wenn viele Szenen gerade zu: ACHTUNG SERIE KEINE REALITÄT herausbrüllen.
Die "Erklärung" wie die Erde und die Kolonien kurzerhand vernichtet werden sind mehr als bescheiden. Warum versucht man da überhaupt irgendwas zu erklären?
Grundsätzlich gilt: Wenn ich eine Erklärung anbiete sollte die in sich halbwegs schlüssig sein, nachvollziehbar und - wenigstens in Grundzügen - logisch.
Ist man dazu nicht in der lage bringt man andere Elemente rein, beispielsweise eine extreme feindliche Übermacht oder sonst etwas.

Wie die Technik und der Strom ausfiel und dergleichen war schlicht planlos, da sinnlos.
Zunächst war die Idee ja durchaus sinnvoll: Ein Zylon der als Mensch getarnt ist erschleicht sich Zugang zu Aufmarschplänen und dergleichen.
Nur: Warum dann so überhastet? Warum führt man den Krieg nicht einfach ein paar Wochen in denen sich dann die Vorteile der Spionage durchsetzen?
Klar, das wirft neue Probleme auf, warum praktisch nur die Galactica sich absetzten kann beispielsweise, warum nicht schon früher Evakuierungen.
Evt. hätte sich ne große Endschlacht angeboten in denen die Zylonen einen großen letzten Trumpf ausspielen können. (Beispielsweise geknackte Codes was sie zuvor verheimlicht hatten)

"Oh, unser Strom ist weg"
"Kampfstern xy hatte keinerlei Strom mehr"
Das wirkt einfach völlig schwachsinnig und unglaubwürdig.

Sex.
Sex als Mittel zum Zweck ist völlig in Ordnung, dagegen hab ich nichts (im Gegenteil^^)
Aber gerade in den ersten 45 Minuten war es platt und primitiv. Nix gegen nen guten Porno, aber dann schau ich mir den direkt an.
Hier wirkte es völlig aufgesetzt, auch hier scheint mir der Regisseur nicht in der Lage zu sein mit potentiellen Stilmitteln umzugehen.
Was sollten die ganzen Szenen? Den sehr zähen Beginn interessanter machen? Hauptsache mal nackte Haut zeigen und das Zielpublikum (männlich, relativ jung) erfreuen?

Erinnert ein bisschen an Alone in the Dark, Boll ist ebenfalls völlig unfähig im Umgang mit solchen Elementen.

Das einzige was Sinn gemacht hat war die Szene zwischen der Zylonin und dem Typ vom Verteidigungsministerium. Da ist es sinnvoll und notwendig gewesen.
Aber das zweite beispielsweise als sie ihn mit seiner anderen Freundin antrifft war ebenfalls nur dazu da den männlichen Zuschauer zu erfreuen.

Insgesamt ist der Regisseur für mich unfähig, jedenfalls was ich bis jetzt gesehen habe.



Es bleibt ne Serie der man anmerkt dass es ne Serie ist, die einen kalt lässt, stellenweise langweilt und der man weder Story noch Charaktere abnimmt.

Sehr sehr enttäuschend, hatte ich bis dato doch viel gutes darüber gehört.
Ich werde mal noch 2,3 Folgen anschauen, durchaus möglich dass sich mein Eindruck noch ändert, ist eine Serie doch oft wie eine Droge: Die ersten ein, zwei mal findet man bescheiden, danach immer besser.

Dennoch bleibt für mich die Frage ob ich tatsächlich die gleiche Serie gesehen wie gelesen habe - noch ist mir die Diskrepanz zu groß um erklärlich zu sein^^
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: Sa, 25. Feb 2006, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

So, hab jetzt auch die zweite Folge gesehen.

Vorneweg: Ich war positiv überrascht, ich fands auf jeden Fall besser als den Teil von Mittwoch.

Fangen wir mit dem Positiven an
Es gab zwei gute Sprüche, von denen ich einen leider wieder vergessen habe.
"Die Menschen haben ein Recht darauf sich zu beschießen" *g*
Das triffts ziemlich gut^^

Die Präsidentin war um Längen besser dargestellt als noch zuvor.
Ihre Handlungen haben nicht mehr das Stigma des übermoralischen die die Realität völlig aus den Augen verliert.
Sie sind jetzt nachvollziehbar und - ganz wichtig für eine Präsidentin - sinnvoll.

Eine sehr gute Stelle war die mit dem Mädchen, was sich auf einem der Transporter die keinen Sprung schaffen zurückblieb.
Allerdings zeigt sich auch in dieser guten Stelle die Unfähigkeit des Regisseurs.
Die Szene ist gut, zweifellos. Aber sie verschenkt viel Potential.
Sie ist gut, verschenkt aber sinnloserweise erstklassig zu werden.
Das Mädchen wird viel zu offensiv eingesetzt, das ganze zieht sich mit Blenden zu lange.
Der Regisseur scheint dem Zuschauer nicht zuzutrauen die Bedeutung zu erfassen wenn er sie nicht mit dem Holzhammer zeigt.
Weniger ist hier mehr.
Andeutungen und Subtilität erzeugen weit beklommenere Atmosphäre als alles langatmit auszubreiten.
Weniger ist mehr.

Schauspielerisch und dialogtechnisch war die Serie allgemein besser, auch wenn diverses immer noch sehr gekünstelt wirkte.
(Wie der Assistent der Erde von der Frau im Gang geküsst wird beispielsweise)
Aber die Szenen waren in der Minderheit.

Tiefpunkt der Schauspieler und der Charaktere an sich ist für mich ohne jeden Zweifel Starbuck.
Sicherlich ist der Job für die Schauspielerin undankbar. Der Charakter ist in keiner Weise ein Charakter und man merkt ihm jede Sekunde an dass es wohl urpsünglich mal ein Mann war.
Er ist platt, überzeichnet und einfältig.
Die Schauspielerin passt sich dieser Leitung leider an und zusammen wirkt der ganze Charakter nur aufgesetzt und als Fremdkörper.


Die Ungereimtheiten der Serie setzen sich allerdings ebenfalls nahtlos fort.

Der EMP den Apollo auslöst um die Sprengköpfe zu zerstören (oder lahmzulegen, was auch immer)
Ahja, sehr interessant - also, Sprenköpfe mit vergleichsweise einfacher Technik von technisch höher Entwickelten Gegnern die noch weit entfernt sind erwischt es also, das eigene Schiff - ein ungeschützer, ziviler Transporter - juckt es nicht?
Sorry, das ist dämlich.
Ein allgemeines Problem in vielen Serien und Filmen: Die Macher benutzen militärische oder wissenschaftlich/technische Argumente, Ausdrücke und Ereignisse ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben was dahintersteht.
Das wirkt lächerlich, das ist lächerlich.

Schlimm auch in sich unlogische Sachen. (Ich gehe hier ausdrücklich NICHT von einer Standardlogikg aus, nach dem Thema: Überlichtgeschwindigkeit ist Unlogisch, Lichtschwerter sind unlogisch - diese ganzen Dinge sind in ihrem Universum logisch)
Als die Galactica sich aufmunitioniert fällt eine Box um und ein Sprenkopf kuller hinaus.
Der explodiert.
Äh hallo?
Die Unlogik hier übertrifft ne ganze Masse.
1) Ich dachte es handelt sich hier um Sprenköpfe für die Galactica?
Die Sprengkraft ist ja ein Witz, jede heutige Handgranate hat da mehr.
Viele Leute in der Nähe, keinem passiert was.

Und jetzt kommt die Unlogik der Szene an sich:
2) Obwohl die Sprenkraft ja scheinbar lächerlich ist sind Adama und der Waffenhändler so abgeschnitten dass sie nicht mehr zu den anderen zurückkönnen???
Sorry, entscheidet euch.

3) Abgeschrieben hatte man die ganze Szene natürlich bereits durch die Explosion.
Wieso explodiert das bitte?
Typischer Hollywood Käse.
Ein Sprengkopf der explodiert weil er nen Meter runterfällt.
Soll man da lachen oder weinen?
Auch hier gilt wieder: Der Regiesseur hat 0 Ahnung von der Materie und von dem was er eigentlich macht.
Erbärmlich.

4) Wenn man den Sprenkopf explodieren lässt - wo sind die Sekundärexplosionen?
Entweder oder.


Kommen wir noch mal zu den Charakteren zurück.
Gaius.
Eventuell irre ich mich (sind ja erst zwei Folgen), aber Gaius soll doch eigentlich eine Art tragische Gestalt darstellen, die zur Vernichtung der 12 Galaxien führte. (Vergleichbar mit Anakin^^)
Nur: Logisch überlegt scheint dies überhaupt nicht zuzutreffen. Dazu nachher die Erläuterung.
Zunächst muss geklärt werden, was six die er ständig sieht eigentlich ist.
Die Folge bietet uns zwei Erklärungen an:
a) Gaius bildet sich alles nur ein
b) Sie ist eine Art Implantat

a) ist lächerlich und wird von der Serie selber deutlich mit diesem Prädikat versehen.
b) Dies erfordert ein unglaubliches Medizinisches Wissen.
Hinzu kommt dass die Zylonen scheinbar kaum von Menschen zu unterscheiden sind - sie bestehen aus Blut, Organan...

Die Zylonen sind den Menschen in der Medizintechnik also Lichtjahre voraus - denn die Menschen scheinen auf unserem medizinischen Stand im großen und Ganzen verharrt zu sein.

Elektronisch sind die Zylonen wohl ebenfalls ein paar Generationen voraus:
Dies impliziert die problemlose Lahmlegung der Schiffe (trotz Hintertüren, so was erfordert Vorsprung)
Der Chip von Gaius ist nicht nur Biologisch ein Meisterwerk sondern auch elektronisch.
Die ganze KI Forschung der Menschheit wurde ja nach den Zylonen wohl gestoppt, die Zylonen sind jedoch sehr weit fortgeschritten.
[Merkwürdig ist hier auch die scheinbar stoffliche Form die sie bei Gaius hat - jedenfalls verhält er sich exakt so wie wenn sie stofflich ist. Auch dies mag mit völlig utopisch medizinischem Wissen nnoch möglich sein, unterstreicht aber noch mal das unten aufgezeigte Bild der völlig überlegenen Zylonen]

All das zeichnet ein Bild der übermächtigen Zylonen.
Wer medizinisch und elektronisch derartig fortgeschritten ist, wird dies auch im Militärwesen sein.
Hierzu muss man sich unsere Welt sowie die Umstände der Zylonen ansehen.
Die Zylonen befinden sich in Vorbereitungen zu ihrem Krieg gegen die Menschen.
Eine medizinisch / technische Überlegenheit geht auf der Erde ebenfalls mit einer militärischen überein.
Besonders wenn es dazu notwendigkeit gibt - das alte Europa ist ein schönes Beispiel.
Militärtechnisch hoch entwickelt, kulturell niedrig.

Dass die Zylonen nur im medizinisch/technischen überlegen sein sollen ist in keinster Weise logisch.

Nur: Damit negiert sich Gaius Rolle.
Die Zylonen scheinen den Menschen sowieso weit überlegen, wozu der ganze Aufwand?
Vergleichbar ein bisschen mit folgendem:
Die USA treten mit dem heutigen militärischen Stand in den ersten Weltkrieg ein - wozu großartige Spielchen?
Die Überlegenheit ist groß, der Gegner kann einfach zerdrückt werden.

Auch wenn wir unterstellen dass es sich für die Zylonen lohnt weil ihr Vorsprung nicht ganz so groß ist: Die ganze Aktion optimierte nur ihre Verluste.
Notwendig war sie nicht wirkilch.
Die Menschen scheinen sowieso keine Chance gehabt zu haben.

Somit wird Gaius zu einer Irrelevanz, die unbedeutend ist.
Sicher, durch ihn gelang es den Menschen nicht noch ein paar Schiffe mehr zu zerstören, aber im Endeffekt ist das völlig egal.

Merkwürdig ist auch die Zylonische Streitmacht - warum fliegt sie nicht einfach in die Wolke und killt die Galactica?
Ja ich weiß - der Sturm beeinflusst ihre Systeme und so weiter.
Aber: Die Zylonen an Bord der Galactica sind dort Stundenlang und nichts passiert. So schnell geht das scheinbar nicht. (Sonst wäre es auch höchst unrealistisch)
Ein paar Fighter mal ne Stunde reinfliegen zu lassen kann wohl nicht so unmöglich sein...

Der Kampf schwankte wieder zwischen gut und weniger gut:
Die Raketen gefallen mir sehr gut, die Flugsequenzen sind viel zu hektisch.

Ebenfalls planlos: Alle hören den Rückruf nur unsere zwei Helden Starbuck und Apollo wieder nicht?
Sorry, was soll so was.
Wenn der Regiessuer sowas haben will soll er es erklären - sie sind von feindlichen Fightern abgeschnitten oder sonst was.
Warum der Adama sie persönlich reinholen muss entbehrt jedem Sinn


Die Endsequenz mit der Religion ist ebenfalls äußerst merkwürdig - zunächst kommen die Götter und dergleichen ins Spiel.
Kurz darauf stellt Adama die Erde als Realität dar, von der er weiß wo sie liegt.
Auch hier gilt: Ja was denn nun?
Entweder ist die Erde religiöses Symbol oder nicht.
Beides geht nicht.

Allgemein ist die Erde völlig weit hergeholt - die Idee dass eine Legende wie die Erde plötzlich als Tatsache dargestellt wird von der die Flottenkommandeure wissen wo sie ist, ist lächerlich.
Vergleichbar mit der Aussage dass die Präsidenten der USA wissen wo der Heilige Gral sei.
Das ist mystischer und religiöser Quark.
Das mag in eine Fantasywelt des Mittelalters oder sonst wo noch reinpassen..
In eine Zukunftswelt ganz sicher nicht mehr.

Leider kam hier am Ende wieder das extrem künstliche und konstruierte durch was jede Glaubwürdigkeit entbehrt.



Insgesamt dennoch besser, vielleicht auch weil ich mir überhaupt nichts mehr versprochen hatte, da ist es leicht zu überraschen und unmöglich zu enttäuschen.
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: Sa, 25. Feb 2006, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Die Mittelmäßigkeit setzt sich fort.

Gut rüber kommt die Müdigkeit und die Stimmung in diesem Moment.
Unklar bleibt jedoch warum die Menschen nicht einfach weiter springen.
Ich bin mir hier nicht im klaren: Springen die nur in einem relativ kleinen Gebiet hin und her? Also in ihrem bekannten, relativ engen Weltraum?

Oder setzen die sich ab, in unbekannte Gefilde?

Falls ersteres macht es Sinn, falls zweiteres ist es sinnlos.

Einfach ein paar zufällige Sprünge, schon müssten sie unauffindbar sein.
Signale die mögliche Zylonen ihrer Flotte schicken dürften problemlos aufspürbar sein.
Falls nein gilt - mal wieder: Wenn die Zylonen soooo überlegen in allen Gebieten sind ist die gesamte Serie sinnlos, insbesondere der Gaius Part.

Die Zylonen - zumindest ihre weiblichen Körper - sind völlig langweilig und scheinen außer Nymphomanisch veranlagt zu sein sonst nichts zu können.
Ein Wunder dass Six überhaupt was zu Stande gebracht hat und nicht nur ans f**** dachte.

Ihr Gelaber über Gott geht nicht nur Gaius auf die Nerven sondern strapaziert auch die Zuschauer.

Weiterhin mies bleibt Starbuck, auf jeden Fall ein Stück Kontinuität.

Die Rückblende auf Caprica ist mittelmäßig gelungen.
An sich nicht unbedingt schlecht, stört sie doch ein bisschen die herrschende Atmosphäre.
Ob ein Roboter der ne relativ große Explosion überlebt sich von einer 9 mm Pistole überhaupt ankratzen lässt sei mal dahingestellt, ich wags zu bezweifeln.

Negativ der Assistent der Präsidentin.
Man nimmt der Serie hier schlicht nicht ab dass sie sich von der Erde entfernt ist, der Mensch würde in eine heutige Serie passen, in einer SF Serie wirkt er mehr als deplaziert.
Wieviele Hemden und Krawatten er zum Wechseln dabei hat ist auch erstaunlich. Allgemein verschlechtert sich das Erscheinungsbild der Protagonisten nicht wirklich.

Die Olympic Carrier: Schlecht war die Szene nicht, aber auch nicht übertrieben toll. Durchschnitt eben, wie bestenfalls die ganze Serie an sich auch.
Ein Schiff dass urplötzlich wieder auftaucht was eigentlich kaum sein kann, dass nicht antwortet, das Befehle zum stoppen ignoriert und dass Atomwaffen an Bord hat - warum wird da so ein Theater drum gemacht?
Abschießen und fertig.
Ne andere Möglichkeit gibt es bei DER Anhäufung von Beweisen dass da was nicht stimmt sowieso nicht.
Wieder mal negativer Höhepunkt: Starbuck.

Die gesamte Befehle scheinen sowieso eher eine Art unverbindlicher Vorschlag zu sein der zur Diskussion steht. Entweder tut mans, oder auch nicht, oder erst nach langem Geschwafel.
Kein Wunder dass die Menschen den "Krieg" verlieren wenn die Pflichtausübung bei jedem so aussieht.


Nervig auf jeden Fall auch RTL2 mit ständigen Einblendungen.


Es bleibt ein bisschen Licht, einiges an Schatten und insbesondere viel Dämmerung.
War im ersten Teil des Pilotfilms noch ganz klar Nacht schien nach Teil zwei desselbigen die Dämmerung anzubrechen.
Doch dieses Zwielicht hat sich in keinster Weise aufgelöst, meine Hoffnungen dass die Serie den Sprung ins Licht schafft sind bis jetzt nicht eingetroffen.
Sie dämmert eben so vor sich hin, zu schlecht um sich drauf zu freuen, zu gut um sie bereits komplett abzuschreiben.


Ich habe inzwischen gewisse Probleme in der Ambiente an sich.

Rekapitulieren wir:
Die Meschen kommen ursprünglich von der Erde. Alle Menschen die wir in BSG sehen sind also Nachfahren der ersten Kolonisten. Richtig?

Die Erde ist nur noch ein Mythos, eine Legende.
Demnach muss die Kolonisierung Jahrhunderte her sein, eher Jahrtausende.
Des weiteren steht zu vermuten dass die Zivilisation degeniert ist - sonst dürfte die Erde nicht in Vergessenheit geraten sein und ihr Standort in den Computern gespeichert bleiben.
Schließlich werden die Kolonisten wohl kaum nachdem sie auf den Welten ankamen ihre Schiffe mit denen sie von der Erde aufbrachen vernichtet haben.
Bleibt die Zivilisation die sie aufbauen auf hohem Niveau übernehmen sie auch das Wissen, speichern die Computerdaten in neue, Erhalten sich das Wissen der Erde.

Die Frage ist auch wie sie zu den Koloniewelten gelangten - im Kälteschlaf mit langsamen Raumschiffen, oder mit den Schiffen die sie heute noch haben.
Sind es die gleichen, gleicher Antrieb... müsste die Erde nachwievor gespeichert sein, zudem ist es unlogisch dass die Erde nie wieder besucht wurde und von der Erde auch nix kam.
Logischer erscheint da der Kälteschlaf.
Aber dann hat sich die Menschheit sehr viel weiterentwickelt - auch dies dauert Jahrzehnte, eher Jahrhunderte. (Denn es sind ja nur relativ wenige!)

Kurz: Es müssen definitiv Jahrhunderte vergangen sein und vermutlich gab es eine Phase des Niedergangs.
So weit, so klar.

Irgendwann begannen die Menschen aber wieder sich fortzuentwickeln.

Und nach all den Jahrzehnten und Jahrhunderten, nach einer völlig unterschiedlichen Entwicklungsphase sieht alles GENAU so aus wie bei uns heute?
Gleiche Kleidung, gleiche Architektur...

Das nervt jedes mal wenn man es sieht.
SF die nicht abgehoben ist, ok.
Aber SF die mit einem anderen background exakt das Heute widerspiegelt ist ein Witz und lächerlich.


Je länger ich über die Serie nachdenke desto erbärmlicher wird sie, traurig aber wahr
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: Sa, 25. Feb 2006, 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Die Serie steigert sich.

War sie bis jetzt unteres Mittelmaß schaffte es die aktuelle Folge deutlich darüber hinaus und ist für mich jetzt im Bereich von 7 Punkten angesiedelt: Gutes bzw. überdurchschnittliches Mittelmaß.

Die erste Folge die einen nicht mit schweren Regiefehlern malträtiert, allgemein gab es eigentlich nichts was wirklich negativ war.

Postiv aufgefallen ist der gute Vorspann (den ich die Folge zuvor verpasst hatte)

Das praktisch Nichtvorhandensein von Starbuck war eine Wohltat und trug nicht unwesentlich dazu bei die Folge mit mehr Freude als die anderen anschauen zu können.

Die Präsidentin scheint auch endgültig es geschafft zu haben auf eine sinnvolle Seite zu kommen (wobei das schon bei dem Abschuss der vorigen Folge nahezu klar war), ein Charakter der zunächst grauslich war passt inzwischen.

Negativ bleibt die extreme Analogie zur heutigen Erde (Colonia One mit Blaustich und dergleichen), lächerlich wirkt das "Pokern" mit den anderen Karten.
Ein verzweifelter Versuch mal was unterschiedliches reinzubringen.
Es wirkt lächerlich, es ist lächerlich, aber da nur kurz nicht wirklich störend.

Six ist und bleibt eine Lachnummer und wirkt auf mich einfach erbärmlich.


Neutral ist der Boomercharakter und ihre Geschichte.
Optisch und schauspielerisch sicherlich attraktiv bin ich mir noch nicht sicher was ich von ihrer Rolle halten soll.
Hier gibt es großes Debakelpotential - die Aufklärung warum sie nicht weiß dass sie eine Zylonen ist muss im Laufe der Staffeln noch kommen, und zwar eine gute, glaubwürdige Erklärung.
Mir fällt bis jetzt nichts ein was ich als stimmig erachte.
Gelingt es der Serie dies glaubwürdig rüberzubringen ist es sicherlich ein starker Charakter.
Schafft sie es nicht, wird das ganze zu einer Farce.
Ich bin gespannt darauf.


Insgesamt also wie gesagt eine gute, solide Folge, ohne mich bis jetzt jedoch vom Hocker zu reißen.
Dennoch: Klarer Aufwärtstrend.
Jetzt gilt es diesen Trend beizubehalten und die 4-Folge-Linie nachhaltig zu druchbrechen um einen soliden Widerstand zu bilden *g*l
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Bezorar



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BeitragVerfasst am: Mo, 27. Feb 2006, 18:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mich ja irren, aber ich glaube, dass die Karten beim Pokern auch schon in der alten Galactica diese Form hatten. Ist also nicht wirklich neu, sondern eher eine Homage an die alte Serie zu sehen.

Ich finde die Folgen eigentlich durchweg spannend und recht komplex. Ich muss dazu sagen, dass ich im Moment mitten in der 2. Staffel bin.

Nachdem ich mich erst einmal davon gelöst habe, die neue Serie mit der alten Serie zu vergleichen, komme ich auch gut mit den geänderten neuen Charakteren, inklusive Starbuck klar.
Das ist alles nicht so wild.
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