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Star Wars PocketModel TCG von WizKids

 
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Boushh



Anmeldedatum: 14.04.2003
Beiträge: 1424
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BeitragVerfasst am: Di, 13. Feb 2007, 18:36    Titel: Star Wars PocketModel TCG von WizKids Antworten mit Zitat

Es wird noch ein neues SW Spiel geben, das Juni 2007 erscheinen soll:

http://www.wizkidsgames.com/wk_article.asp?cid=41243

Auf den ersten Blick schaut es recht witzig aus, erinnert ein wenig an die SSB Miniatures. Wie bei den Trading Cards kauft man die Karten + Raumschiffe tütchenweise ein und weiß vorab nicht, was drin ist. Also wieder eine spassige Sammelei, die mit der Zeit ganz schön ins Geld gehen kann Wink
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Sky74



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BeitragVerfasst am: Sa, 29. März 2008, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hat sich eigentlich schon irgendjemand außer mir diese PocketModels von WizKids zugelegt? Ich hab mir die eigentlich hauptsächlich aus Neugierde geholt und wegen der Collector's Tins davon, die ganz gut aussehen. Ich werde sie aber wohl nicht auf Vollständigkeit sammeln, zumal ich das System auch nicht 100%ig ausgereift finde - dazu geht da zu schnell was kaputt an den Teilen, wenn man die zusammensteckt und mal nicht aufpasst. Aber witzig sind sie doch irgendwie ...

Jedenfalls erschien bereits Anfang März mit 'Order 66' eine neue Reihe an Game-Packs sowie ein Theme-Deck zum Spiel. Geboten werden mehr als 40 komplett neue Modelle, wobei jede Packung wie gewohnt bis zu acht neue Einheiten, 6 Karten, 2 Miniwürfel und die kompletten Regeln enthält. Das Theme-Deck umfasst u. a. 30 vorsortierte Karten, 8 Modelle, ein Strategieheft und eine Checkliste:



Star Wars PocketModel TCG: Order 66
Game Pack / WizKids / $4,99

Star Wars PocketModel TCG: Order 66 - Elite Assault
Theme Deck / WizKids / $9,99

Hier gibt's auch noch Previews von WizKids:

Order 66 Sneak Peek #1

Order 66 Sneak Peek #2

Order 66 Sneak Peek #3


Bildquelle: Amazon.de
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Farbauti



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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Aug 2008, 08:12    Titel: Antworten mit Zitat

Früher war die Sache so herrlich einfach. Man kaufte sich ein Spiel, brachte es nach Hause, packte es aus und eventuell musste man noch ein paar Spielhilfen zusammenstecken. Man las die Anleitung, machte ein Probespiel, dann verstand man die Anleitung und konnte spielen. Irgendwann wurde das Spiel langweilig. Dann verschwand der Spielekarton im Regal und geriet in Vergessenheit.

Schlaue Leute (wie Ikone Richard Garfield) kamen anfang der 90er Jahre auf die Idee, Spiele zu erfinden, die man durch Nachkaufen von Boostern erweitern konnte. Dies funktionierte am einfachsten mit Spielkarten aus denen man sich ein Kartendeck zusammenstellte. Und damit waren die Collectable & Customizable Card Games (CCCG) geboren. Immer noch gab es ein Basisspiel. Man las die Anleitung, machte ein paar Probespiele und stellte fest, dass einem die wirklich guten Karten noch fehlten. Also ging man los, gab nochmal ein Vielfaches des Geldes aus, das das Basisset gekostet hatte und konnte so zumindest immer wieder mit neuen Kombinationen spielen. Die wirklich guten Karten bekam man dennoch nie und musste sie von Freunden (oder inzwischen auf eBay) eintauschen. Daher der ebenfalls gebräuchliche Name Trading Card Games (TCG). Und wenn das Spiel drohte langweilig zu werden, kaufte man sich neue Booster aus immer neueren Editionen.

Damit war der Absatzmarkt gesichert, aber ein anderes Problem entwickelte sich daraus. Um neuen Interessenten das Spiel näher zu bringen, mussten immer Startersets verfügbar sein. Doch die Masse an Spielern brauchte diese Einstiegshilfe nicht mehr. Der nächste logische Schritt führte daher zu Spielen, die man allein mit einem Booster-Pack spielen konnte. Wizkids hat es mit dem Pirates Tabletop vorgemacht. Pro Pack gab es (meist) zwei Schiffe - die man in Überraschungsei-Manier zusammenstecken durfte -, eine Insel, einen Würfel und die Anleitung. Die Regeln waren entsprechend einfach gehalten, damit man ad hoc losspielen konnte.

Wizards of the Coast (WotC) - als Herausgeber von Magic the Gathering sozusagen die Mutter aller CCCGs - hat diesen neuesten Trend etwas verschlafen. Zusammen mit Hasbro hatte WotC die Star Wars Miniatures - fertig bemalte Kunststofffiguren - auf den Markt gebracht. Und auch im Rollenspielbereich ist WotC mit deren d20-Version des Star Wars-Systems präsent. Umso überraschender ist die Tatsache, dass das Star Wars Pocketmodel TCG nicht von WotC sondern von Wizkids stammt.

Wizards brachte etwa zur selben Zeit zwar ebenfalls ein Modelle-aus-Plastikkarten-stanzen-und-stecken-Spiel heraus, allerdings blieb die Qualität dieser Transformers-Modelle deutlich hinter denen von Wizkids zurück. Da merkt man eben doch die bisherige Erfahrung der Piratenschiffer.

Doch zurück zu den Star Wars Pocketmodels. Wobei die Bezeichnung "Pocket" etwas irreführend ist, denn während andere Spiele im Scheckkartenformat daher kommen, sind die Pocketmodels-Booster doppelt so groß gehalten. Auch hier ist alles enthalten, was man für ein erstes Spiel braucht: Zwei Plastikkarten mit Raumschiffen, sechs Spielkarten, zwei Würfel und die Anleitung. Für viel mehr als ein Probespiel taugt ein Booster aber leider nicht, denn die offiziellen Regeln schlagen ein Kartendeck von 30 Karten pro Spieler vor. Und selbst wer fünf Booster sein Eigen nennt, ist noch weit davon entfernt, ein abgestimmtes Deck oder eine ausgewogene Flotte zu haben. Spaß macht das Spielen allemal.

Die Anleitung ist kurz und verständlich gehalten, sofern man des Englischen mächtig ist. Noch ist keine deutsche Version davon in Sicht oder doch? An ein, zwei Stellen hätten ein paar erklärende Worte nicht geschadet, z.B. wenn es um die Interpretation von bestimmten Spielkarten geht. Das Spielprinzip ist schnell gelernt und bietet eine Vielzahl an Strategien. Wobei auch gesagt werden muss: Dieses Spiel ist nichts für Taktiker; dafür ist das Zufallselement des Kartenziehens und Würfelns einfach zu groß. Ziel des Spiels ist es, alle ausliegenden Objective-Karten (zu Beginn drei Stück) oder die gesamte Flotte des Gegners zu vernichten. Dies erreicht man nur durch Angriffe mit der eigenen Flotte.

Die Spielkarten unterteilen sich in sogenannte Objective-Karten und Combat-Karten. Objectives sind immer geographische Orte (z.B. "Jedi Tempel" oder "Coruscant Industrial Zone"). Sie bringen dem Spieler meist permanente Vorteile wenn sie offen ausliegen, sind aber gleichzeitig verlockende Angriffsziele für den Gegner. Combat-Karten können wie der Name schon sagt nur während eines Kampfes gespielt werden und haben lediglich temporäre Auswirkung, wie z.B. die Erhöhung der Kampfwerte. Viele dieser Karten haben noch einen zweiten Effekt, doch ist dieser meist auf bestimmte Schiffe beschränkt. Erkennbar ist dies an einem aufgedruckten Icon.

Jede Plastikkarte beinhaltet ein bis vier Schiffsmodelle, je nach Schiffsgröße. Pro Booster sind immer mindestens vier Schiffe enthalten. Es gibt drei Seltenheitsgrade: common, uncommon und rare. Das Verhältnis beträgt offiziell 9 zu 3 zu 1. Allerdings hat Wizkids bestätigt, dass bei der Erstausgabe dieses Verhältnis etwas verschoben sein kann. Wer Glück hat, bekommt also mehr Uncommons und Rare. In der ersten Edition gab es 18 verschiedene Schiffstypen und von jedem Typ wieder mehrere individuelle Schiffe:
* Corellian Corvette (z.B. die Tantive IV)
* Nebulon-B Frigate
* Lambda-Class Shuttle (z.B. die Tydirium)
* Providence-Class Carrier (wie die Invisible Hand)
* YT-1300 Transporter (ja, auch der Millennium Falcon)
* Venator-Class Star Destroyer
* V-Wing
* ARC-170 Fighter
* Geonosian Fighter
* Droid Trifighter
* Droid Fighter
* ETA-2 Interceptor
* A-Wing
* X-Wing (z.B. Luke’s X-Wing)
* Y-Wing
* Tie Fighter
* Tie Interceptor
* Tie Advanced
Neben den regulären Booster Packs gibt es noch das „Imperial Power-Up Pack“, das acht exklusive Schiffe beinhaltet, wie z.B. den Sternenzerstörer „Devastator“ oder „Darth Vader’s Lambda-class Shuttle“. Und seit einiger Zeit ist auch schon die Nachfolge-Edition "Ground Assault" draußen.

Die Schiffe haben abhängig von ihrer fiktiven Größe (nicht alle Modelle haben verständlicherweise denselben Maßstab) unterschiedliche Baukosten (Build-Stars). Pro Runde darf jeder Spieler bis zu fünf Build-Stars aktivieren, also ein fünf-Sterne-Schiff, fünf ein-Stern-Schiffe oder eine beliebige Mischung. Die so gewählten Schiffe können sich bewegen oder feindliche Schiffe angreifen oder versuchen, einen Schauplatz (Objective) einzunehmen.
Neben den Baukosten sind vier weitere Attribute auf jedem Basisplättchen eines Schiffes notiert: Attack, Defense, Damage und Shields. Kämpfe werden "Schiff gegen Schiff" ausgetragen, egal wie groß die beiden Kontrahenten sind. Der aktive Spieler bestimmt eines seiner Raumschiffe und eine gegnerische Einheit. Beide Schiffe greifen sich immer gleichzeitig und gegenseitig an. Im Kampf würfelt jeder Spieler für sich mit zwei Würfeln (2w6) und addiert den Attackewert. Erreicht oder übertrifft man den Verteidigungswert des Gegners, fügt man der Einheit die angegebenen Schadenspunkte zu. Dazugerechnet werden eventuelle Boni von gespielten Combat-Karten. Pro Schadenspunkt (der hübsch mit einem Damage-Counter in Form einer Flamme auf die Modelle gesteckt werden kann) wird ein Schildpunkt eliminiert. Hat eine Einheit keine Schilde mehr, ist sie zerstört. Vernichtete Schiffe werden in den Reservestapel zurückgestellt; können unter bestimmten Bedingungen aber wieder ins Spiel gebracht werden.
Im Zwei-Personen-Spiel ist das virtuelle Spielfeld in drei Zonen aufgeteilt, in denen sich die Schiffe aufhalten können. Kämpfe können nur innerhalb einer Zone ausgetragen werden. Entfernung und Stellung der Schiffe zueinander haben keine Bedeutung, weshalb das Spiel zu Recht nicht als Tabletop bezeichnet wird. Die Typisierung als Trading Card Game ist wegen der 3D-Modelle aber auch nicht ganz passend. Erwähnenswert wäre hier noch, dass nach derzeitigen offiziellen Regeln und FAQ die Flottenzusammenstellung nicht zwingend canon sein muss. Es können also X-Wings und Tie Fighters gemeinsam gegen Tie Interceptors in den Kampf ziehen. Aber solange man nicht wirklich viele Modelle zur Auswahl hat, bleibt auch kaum eine andere Wahl.

Noch ein Wort zu den beigelegten Mirco-Würfeln in jeder Packung. Natürlich müssen die dabei sein, damit man wie versprochen gleich losspielen kann. Wegen besserer Handhabung empfiehlt es sich aber, normalgroße Würfel aus dem eigenen Fundus zu verwenden.
Zur Kenntlichmachung der Hauptkampfzone (Contested Zone) eignet sich ein einfacher Bogen Papier. Auch Mehrspieler-Partien sind kein Problem. Weitere Mitspieler werden einfach zusätzlich um die Hauptkampfzone herum angesiedelt, wobei im Uhrzeigersinn durchgewechselt wird.

Happy Gaming, und möge die Macht mit euch sein!
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Sky74



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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Aug 2008, 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Na, wenn das nicht mal ein informativer Beitrag zu dem hier ja bisher eher weniger beachteten Thema war ... Smile Danke, Farbauti! Hast du das denn jetzt alles extra hier fürs Forum getippt?

Übrigens gab es nach der oben geposteten 'Order 66'-Erweiterung auch Ende Mai noch 'Scum and Villainy'-Game-Packs sowie ein passendes "Theme Deck" ('Thermal Detonation') und ganz aktuell nun eine The Clone Wars-Wave, die ich bisher nur im News-Bereich angekündigt hatte:



Star Wars: The Clone Wars PocketModel TCG
Game Pack / WizKids / ca. 3,50 €

Star Wars: The Clone Wars PocketModel TCG - Anakin's Assault Force
Starter Set / WizKids / ca. 8 €

Star Wars: The Clone Wars PocketModel TCG - Obi-Wan's Attack Battalion
Starter Set / WizKids / ca. 8 €

Star Wars: The Clone Wars PocketModel TCG - Force of Commerce
MegaShip Pack / WizKids / ca. 6 €

Star Wars: The Clone Wars PocketModel TCG - Resolute
MegaShip Pack / WizKids / ca. 6 €


Im September soll es dann weitergehen mit einer neuen 'Collector's Tin' zu The Force Unleashed.


Bildquelle: Amazon.de
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