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Theorie: Macher von Babylon 5 an Realserie beteiligt?

 
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 13:54    Titel: Theorie: Macher von Babylon 5 an Realserie beteiligt? Antworten mit Zitat

Ich war soeben bei www.starwars-union.de und habe folgenden News-Artikel gelesen:


"Theorie: Macher von Babylon 5 an Realserie beteiligt?
Montag, den 31. Dezember 2007 um 12:17 Uhr by JM-Talon

Zum Jahreswechsel ist traditionsgemäß Feiertagsstimmung aller Orten, was sich vor allem auch in der Abwesenheit von Neuigkeiten niederschlägt. Ein User unserer Seite, emthrax, hat da jedoch jetzt eine interessante Theorie zur Realserie aufgestellt, wo wirklich auf den ersten Blick eine ganze Reihe Bausteine zueinander passen. Zugleich gibt es allerdings - um ganz offen zu sein - auch einige Dinge, die nicht ganz so passen. Auslöser der Theorie ist Joe Michael Straczynski. Wer das ist? Nun, es ist der Macher, Autor und ausführende Produzent der TV-Serie Babylon 5. Ich sage es hier ganz deutlich: es ist blanke Spekulation - nicht mehr und nicht weniger. Was wird spekuliert? Nun, dass Straczynski zusammen mit Lucas und Spielberg an der Realserie arbeiten könnte.

Es folgen zwei Zitate von Straczynski, hier das erste Zitat vom 23. September 2007:

Im vergangenen Jahr, ziemlich unter dem Radar, habe ich mit zwei Filmemachern an einem Fernsehprojekt gearbeitet, die einige der größte SF-Filme der letzten 20 Jahre geschaffen haben. (Ich kann ihre Identitäten nicht enthüllen, aber nehmt drei beliebige ihrer Filme und Ihr habt Einspielergebnisse von mehr als 2 Milliarden Dollar.) Wir haben in aller Stille an den ersten drei Drehbüchern für eine neue SF-Serie geschrieben, die das Format ziemlich revolutionieren würden, und die an die Networks zur Auktion gegangen sind. Angebote kommen herein. Ob die Angebote genug sind, das Projekt laufen zu lassen - es ist riesig - bleibt abzuwarten. Wohin die Reise geht, wird in den nächsten Wochen entschieden werden. Bleibt dran.

Einige Wochen später, am 7. Dezember 2007, ließ Straczynski das hier - in erster Linie zum Autorenstreik - verlauten:

Zunächst einmal ist es wichtig zu betonen, dass ich den Streik mit ganzem Herzen unterstütze. Er ist notwendig und schon seit einem Jahrzehnt überfällig. Ich wünschte, er käme zu einer anderen Zeit, aber jeder wünscht das, wann auch immer es soweit ist.

Über das TV-Projekt, an dem ich mitgeschrieben habe und wo ich zusammen mit den zwei Mega-Filmemachern arbeiten würde (künftig nur "die Gruppe" genannt): wir haben die ersten drei Drehbücher in den Wochen vor dem Streik in die Versteigerung gegeben. Jeder wollte mit der Gruppe ins Geschäft kommen, auch angesichts der massiven Repräsentanz der Filmemacher (und meiner, denke ich).

Das Positive an dem Projekt war, dass jeder zugestimmt hat, dass sie so etwas nie zuvor gesehen haben. Negativ war, dass sie so etwas nie zuvor gesehen haben. Das ist ein Geschäft, wo Leute mit etwas zufrieden sind, das sie zuvor gesehen haben. Einige fanden es zu kontrovers, andere zu schräg. Einige wollten es und haben Angebote gemacht, aber nur unter der Bedingnung, dass wir es ein wenig abmildern und es konventioneller machen. Zur elften Stunde änderte jemand, der zuvor schon gepasst hatte, seine Meinung und sagte ja... aber da war es zu spät und jeder hatte damit aufgehört, Dinge zu kaufen, da der Streik vor der Tür stand.

Also ist die Gruppe zusammengetreten und was wir wahrscheinlich tun werden, ist das Projekt selbst zu finanzieren, zunächst als zehnstündige Miniserie und von dort an sehen wir weiter. Es gibt keinen Zweifel, unter Rücksicht auf die beteiligten Namen, dass wir das Ganze dann von einem Studio und/oder DVD Distributor finanziert bekommen und durch weltweite Fernseh-Vorverkäufe. Also wenn der Streik beendet ist, werden wir das Thema weiter verfolgen und die nächsten sieben Episoden schreiben, das Teil drehen und dann an den verkaufen, wer es am meisten haben möchte.

Das bedeutet, dass wir auf kreativer Ebene keinerlei Kompromisse machen müssen, es wird exakt so sein, wie wir es möchten.

Soweit Straczynski... Fassen wir zusammen: ein Einspielergebnis von über 2 Milliarden Euro haben diese Filmemacher erwirtschaftet. Das ist viel Holz. Zwei Namen... Da würden spontan George Lucas (Star Wars) und Steven Spielberg (Jurassic Park, E.T. usw.) passen, so emthrax Theorie. Das wäre möglich - Spielberg war zu Prequelzeiten auch schon das eine oder andere Mal zu Gast und hat durchaus auch ein wenig mitgesprochen, wenn es um die Filme ging. Lucas und Spielberg sind bekanntlich alte Freunde. Passen würde auch der Zeitrahmen, den Straczynski hier schildert. Auch von Lucasfilms Seite aus wurde besonders im November informiert, dass erste Entwürfe existieren und dass alles Weitere dann bis Ende Februar geschrieben werden sollte. Mehr dazu findet Ihr im Newsarchiv. Dann jedoch kam der Autorenstreik. Passen würde auch zumindest ein Teil der Aussagen zu den Studios: die Realserie soll unkonventionell werden. Seit zwei Jahren wird betont, dass es um Nebendarsteller geht, dass verschiedene Handlungen thematisiert werden, die zum Teil abgeschlossene Handlungsbögen beinhalten - keine Jedi, kein Luke, kein Vader. Nebenschauplätze - eine komplett neue Serie im Universum von Star Wars, die über Dinge handelt, die wir nicht kennen. Ein wenig Babylon 5 im Star-Wars-Universum quasi...

Es gibt allerdings auch Punkte, die mehr oder weniger deutlich dagegen sprechen: die Rede war in mehreren Meldungen von zunächst 13 Folgen für die Realserie, hier ist von 10 Folgen die Rede. Und etwas seltsam ist an all dem Geschriebenen, dass nach Lesart der Berichte seitens McCallum und Lucasfilm die Serie so oder so vorfinanziert und produziert werde. Nach Fertigstellung werde man sie an die Studios verkaufen. Es passt daher eigentlich nicht ganz, dass hier quasi schon drei Drehbücher an Studios zu Verkaufszwecken geschickt wurden. Ganz im Gegenteil widerspricht es doch ziemlich konkret den Aussagen Rick McCallums. Das jedoch muss nicht allzu viel bedeuten, denn McCallum & Co. reden viel und je öfter sie reden, desto widersprüchlicher wird es.

Schließen wir mit dem Fazit: ob diese Sache mit der Realserie etwas zu tun hat, ist total ungewiss. Kann sein, muss nicht sein. Kann sogar sehr wohl auch nicht sein! Wenn es stimmen sollte, werden wir es irgendwann erfahren. In dem Fall: gut kombiniert, Sherlock emthrax! Wink Sollte das Ganze nicht mit der Realserie zu tun haben, wird trotzdem mit Spannung zu erwarten sein, was für ein Projekt Straczynski da in der Mache hat - es könnte in direkter Konkurrenz zur Realserie stehen, wenn es wirklich so groß ist, wie er es hinausposaunt..."


Was denkt ihr dazu? JMS und Star Wars??? 10 Folgen? Oder alles nur Zufälle? Welche beiden anderen Sci-Fi- Schöper kämen neben Spielberg und Lucas vielleicht in Frage? Könnte es vielleicht auch etwas mit Star Trek zu tun haben oder geht es um einen Roland Emmerich bzw. James Cameron, die ja auch große Sci-Fi- Erfolge hatten?
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 13:59    Titel: Antworten mit Zitat

Da geb ich in etwa genausoviel drauf wie auf die Gerüchte vor zehn Jahren, wer und was alles an Episode I beteiligt sein würde.

Da hat sich jemand was zurechtgestolpert, mehr nicht.
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Sky74



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, möglich ist alles - und ich würde mich sehr freuen, wenn Straczynski daran beteiligt wäre (und noch dazu Spielberg). Aber um zu erfahren, ob's wirklich wahr wird, hilft wohl erst mal nur weiter abwarten...

Auffällig sind die "passenden Puzzleteile" allerdings schon. Und was die 13 vs. 10 Folgen angeht: Vielleicht meinte er ja, dass zusätzlich zu den drei vorhandenen Drehbüchern noch 10 weitere geschrieben würden, so dass es dann 13 wären. Oder er meinte das mit dem "10-stündig" tatsächlich wörtlich, denn 13 Folgen á ca. 45 Minuten sind ja ungefähr 10 Stunden. Oder...

Ich denke spekulieren kann man viel, aber interessant ist die Meldung auf jeden Fall, wenn Straczynski die Aussagen wirklich so gemacht haben sollte! Smile
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Sky74 hat Folgendes geschrieben:
Oder er meinte das mit dem "10-stündig" tatsächlich wörtlich, denn 13 Folgen á ca. 45 Minuten sind ja ungefähr 10 Stunden. Oder...


Wenn in Amerika von Serienfolgen gesprochen wird, ist meistens von "Stunden" die Rede, weil die Werbung da schlicht mitgerechnet wird. Also beispielsweise Trailer, die Doppelfolgen ankündigen, sprechen meist von "Two-Hour Special" etc. Insofern würde ich vermuten, dass 10 Stunden mit zehn Folgen gleichzusetzen sind.
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Sky74



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Insofern würde ich vermuten, dass 10 Stunden mit zehn Folgen gleichzusetzen sind.

Ja, sehe ich an sich auch so, aber bei den vagen Infos bislang kann man ja eigentlich spekulieren wie man will. Hoffen wir einfach, dass es möglichst bald mal ein offizielles Statement von Lucasfilm mit konkreten Eckdaten zur Serie gibt - und/oder auch von Straczynski zu seiner neuen Serie, falls sie letztlich doch nichts mit Star Wars zu tun haben sollte. Auch die würde mich dann nämlich interessieren... Smile
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Tsui Choi



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 16:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Einige wollten es und haben Angebote gemacht, aber nur unter der Bedingnung, dass wir es ein wenig abmildern und es konventioneller machen.

Da die Serie aber statt Jedi und Vader belangloses Zeug wie Boba-Fett-Abenteuer und Podrennen beinhalten soll, gibt es nichts "abzumildern", oder? Twisted Evil

Zitat:
aber da war es zu spät und jeder hatte damit aufgehört, Dinge zu kaufen, da der Streik vor der Tür stand.

Müßte die Serie vom Autorenstreik nicht eher profitieren? Sie wird ja nicht von Hollywood produziert. Oder gehört unser George auch dem Establishment an, das die Autoren nicht angemessen vergütet?
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Sheridan



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte, Lucas ist das schon in den 70ern ausgetreten? Confused
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Tsui Choi



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BeitragVerfasst am: Mo, 31. Dez 2007, 18:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Lucas hat sich schon in den Siebzigern von Hollywood abgegrenzt, aber wenn er seine Autoren nicht besser bezahlt als die Hollywood-Macher, gehört er halt trotzdem dem Establishment an, das die Drehbuchautoren nicht angemessen vergütet. Wink
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Ace



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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Jan 2008, 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

Passt zwar zeitlich nicht direkt, aber ich habe hier ne DVD rumliegen (B5 Vergessene Legenden) die 2 Babylon5 Folgen beinhaltet und von denen ich sicher weiß, dass sie von Straczynski (und Mitstreitern) aus eigener Tasche produziert wurden.
Was man an der Qualität leider deutlich merkt Sad

Aufbauend auf diesen wollte er weitere Folgen drehen, sobald sich ein Geldgeber findet oder die Produktionskosten durch den DVD Verkauf direkt reinkommen.

Es könnte also gut sein, dass es sich bei dem Statement um die Fortsetzung obiger Folgen handelt.

Ich stelle mir das prinzipiell eh komisch vor, dass Lucas seine Serie in eine Auktion gibt, um Geldgeber zu finden!?
Die SW Serie wird er doch wohl sicher aus seiner eigenen Tasche finanzieren, allein um als Einziger das Sagen zu haben.
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: Mi, 02. Jan 2008, 18:09    Titel: Antworten mit Zitat

Klingt viel zu gut um wahr zu sein.

Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass Strazynski freie (oder ziemlich freie) Hand bekäme, und genau darauf legt er aber wert - was ein Glück ist, denn genau dadurch wurde B5 zu dem was es ist, dem besten SF Universum aller Zeiten.

Lucas will alles selber machen und bestimmen, JMS auch - wie soll das funktionieren? Auf ne Quelle von SWU würd ich eh nix geben, dass sie den oberen Einwand nicht bemerkt haben (und dadurch gesehen habe dass ihre Theorie gelinde gesagt Schwachsinn ist) spricht Bände.
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