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Luke und die Rebellen-Allianz

 
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Annika Skywalker



Anmeldedatum: 30.05.2005
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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 00:23    Titel: Luke und die Rebellen-Allianz Antworten mit Zitat

Hätte Luke sich der Allianz auch ohne die Ereignisse in E IV angeschlossen, also wenn R2 nicht mit der Botschaft für Ben bei ihm aufgetaucht wäre und eine Kette von Ereignissen losgetreten hätte? Wäre Luke vielleicht Biggs Vorbild irgendwann gefolgt? Und wenn, hätte er aus Überzeugung gehandelt, dass man das Imperium bekämpfen muss oder eher wegen Biggs, der ja sein Vorbild, vielleicht sogar so eine Art "großer Bruder" war. Was wären/sind Lukes Motive gewesen?

Wäre er ohne Leia, auf die er ja in E IV deutlich ein Auge wirft, bei der Allianz geblieben oder hätte er sich vielleicht mit Han zusammengetan, hätte es keine hübsche Prinzessin gegeben?

Interessant finde ich, dass Luke ab E V, genauer gesagt, nachdem er sich - ohne sich bei irgendwem abzumelden - nach Dagobah aufgebrochen ist, irgendwie von der Allianz "entfernt", auch im übertragenen Sinne; es rücken immer mehr seine persönlichen Ziele in den Vordergrund. Jedenfalls scheint mir das so (vielleicht täusche ich mich ja auch).
In E VI wird es noch deutlicher. Seine wenigen Handlungen für die Allianz sind eher der Sache abträglich, er gefährdet sogar mit seiner Anwesenheit die Mission auf Endor, wie er selbst sagt. Als er im Thronsaal steht und aus dem Fenster sieht, wie die Schiffe der Allianz eins nach dem anderen vernichtet werden, berührt es ihn, aber richtig ausrasten tut er erst, als Vader Leia "bekehren" will.
Sind Luke also persönliche Bindungen und Ziele wichtiger als die größere Sache - ähnlich wie einst seinem Vater?
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luke skywagner



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 07:44    Titel: Antworten mit Zitat

also ich glaube das luke biggs gefolgt wäre, da er dies auch ohne ben und leia vorgehabt hatte. die motivation das imperium zu bekämpfen war zu beginn wohl biggs, bis das mit owen und beru passiert ist.
ob er ohne leia bei den rebellen geblieben wäre, lässt sich für ich schwer beantworten, sie war schon eine große "motivation".
die erste motivation nach hoth war einmal jedi zu werden und damit natürlich auch den rebellen besser helfen zu können, aber ich glaube nach bespin hat luke nach und nach erkannt dass die rebellen alleine den imperator und vader nicht besiegen können und auf endor war es dann endgültig so weit, dass er gewusst hat dass er die sache selbst in die hand nehmen muss (oder seinem schicksal nicht entkommen kann).
dass sich seine persönlichen ziele mit dem der rebellen decken ist sehr praktisch, interessant wäre es gewesen wenn diese unterschiedlich gewesen wären, aber ich glaube er hätte sich wie auf dagobah sicher für seine persönlichen ziele entschieden. wie der vater so der sohn. einziger unterschied ist dass luke wenn es ernst wird sehr selbstlos handelt und ihm das wohl anderer wichtiger ist als sein eigenes.
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Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt.
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Den Befehl, nach Dagobah zu gehen, erhielt er ja auch von Obi-Wan, das war also keine eigene Entscheidung in dem Sinne. Nimmt man mal die Situation, dass die Rebellen auf der Flucht waren und zunächst andere Probleme hatten, als die nächste Schlacht zu planen, hat er mit seiner Jedi-Ausbildung der Sache mehr gedient als sich in irgendnem Raumschiff die Fußnägel zu schneiden.

Ansonsten ist es schwer zu sagen, was ohne Leias Nachricht geschehen wäre. Vermutlich hätte Luke noch lange Zeit auf der Farm herumgehängt, weil er nicht die Kraft und den Mut aufgebracht hätte, den Onkel seinen Mist alleine machen zu lassen - schon seiner Tante zuliebe nicht. Und wenn er es schließlich zur Akademie geschafft hätte, dann wäre er sicher dem Weg von Biggs gefolgt, der war ja auch sonst sein Vorbild. Die Frage ist, ob er je den Schritt aus der Bedeutungslosigkeit hinaus geschafft hätte, ohne die Führung von Ben, die Motivation der Sache Leias und dem Mord an seinen Pflegeeltern. Bis dahin war Luke nämlich das Schicksal der Galaxis ziemlich banane. Zum Jedi hätte er es sicherlich nicht geschafft alleine, und ohne die Macht wären seine Erfolge auch in Grenzen geblieben.

Bleibt noch die Frage, ob in diesem Szenario nur der Hilferuf Leias ihn nie erreicht hätte, oder ob sie nie von Vader gefangen wurde. Denn wenn trotzdem alles andere so abgelaufen wäre, wäre es mit der Rebellion an dem Punkt vorbeigewesen und Luke hätte sicherlich keine Gelegenheit mehr bekommen, sich der Sache anzuschließen.
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Andrieana



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Luke wäre in der Sandwüste regelrecht versumpft. Er konnte sich ja in all den Jahren noch nicht mal richtig gegen seinen Onkel durchsetzen. Ein Bürchchen wie er im Buche steht und auch die Bequemlichkeit etwas neues zu erreichen.
Krankheitbedingt, kann ich gerade keine weiteren Sätze ins Forum stellen. Keine Sorge, wird alles nachgereicht. Meine Nase tropft beinahe auf die Tastatur usw.
Da ich aber bis nächste Woche wieder fit sein will Laughing , verziehe ich mich jetzt wieder aufs Sofa
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Andrieana hat Folgendes geschrieben:
Ein Bürchchen wie er im Buche steht und auch die Bequemlichkeit etwas neues zu erreichen.


..der eine Vorliebe für weiche Eier zum Frühstück hat... Twisted Evil
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hm, ich frage mich schon länger, ob Luke das Imperium wirklich so sehr gehasst hat, dass er sich aus Überzeugung der Rebellion angeschlossen hätte (vielleicht mehr, weil Biggs es auch getan hat). Ich meine, auch in unserer Galaxis mosern viele an dem einen oder anderen Regime herum, aber nur wenige werden zu aktiven Bekämpfern desselben. In E IV jedenfalls macht mir Luke eher nicht den Eindruck, dass er wie Biggs aus eigenem Antrieb und purem Idealismus zum Freiheitskämpfer geworden wäre (zu so etwas hat ihn Onkel Owen sicher auch nicht erzogen).

Klar, in E V kam Luke der Ausflug nach Dagobah sehr recht - aber er hätte ja mal jemandem Bescheid sagen können, wo man ihn im Notfall findet - oder kann bei den Rebellen jeder einfach so kommen und gehen wie er will? In E VI verschwindet er auch wieder ohne ein Wort.
Was seine persönlichen Ziele in E V angeht - nun im Radio Drama kommt ziemlich klar heraus, dass Luke Rache am Mörder seines Vaters will. Gut, passt irgendwie mit den Zielen der Rebellen zufälligerweise zusammen, aber wenn sein Dad der Metzger aus dem Supermarkt gewesen wäre, den er mit seinem Lichtschwert zu Hackfleisch verarbeiten wollte, wären ihm die Rebellen wohl erst einmal wurscht gewesen.
Zumindest redet Luke nie, im Gegensatz zu Leia, von den Zielen der Rebellen. Ich finde irgendwie (vielleicht täusche ich mich ja auch), er ist da wie sein alter Herr eher Personen gegenüber loyal denn der Sache. Erst am Ende von E VI ist er soweit, dass er seine Entscheidung unabhängig von seiner Loyalität anderen Personen gegenüber. Ein wichtiger Schritt zum wirklich Erwachsenwerden.
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
In E IV jedenfalls macht mir Luke eher nicht den Eindruck, dass er wie Biggs aus eigenem Antrieb und purem Idealismus zum Freiheitskämpfer geworden wäre (zu so etwas hat ihn Onkel Owen sicher auch nicht erzogen).

Das muss man ihm nicht unbedingt zum Vorwurf machen. Es ist leider so, dass die allermeisten Leute sich nicht um solche Dinge scheren, solange sie sie nicht konkret selbst betreffen. Allerdings scheidet sich die Spreu vom Weizen meist dann, wenn ein konkretes Ereignis eintritt und sich die Frage stellt, was man dann tut, wenn man die Möglichkeit hat, aktiv einzugreifen. Und da hat er ja dann durchaus die richtige Wahl getroffen.


Zitat:
Klar, in E V kam Luke der Ausflug nach Dagobah sehr recht - aber er hätte ja mal jemandem Bescheid sagen können, wo man ihn im Notfall findet - oder kann bei den Rebellen jeder einfach so kommen und gehen wie er will? In E VI verschwindet er auch wieder ohne ein Wort.

Nun war die Situation in Episode V allerdings so, dass die aus einem Notfall heraus geboren wurde. Ich denke nicht, dass er unbedingt mit der Absicht in die Schlacht um Hoth gegangen ist, anschließend sofort nach Dagobah zu fliegen. Vielmehr war das wohl eine spontane Entscheidung, derer er sich selbst ja alles andere als sicher war - wer erzählt schon gerne, dass er dem Ruf einer Halluzination auf gut Glück folgt? Abgesehen davon war die Evakuierungssituation auch ein wenig chaotisch. Letztlich wollte er vielleicht auch dafür sorgen, dass niemand vom Standort des Jedimeisters erfährt - dass solches Wissen in Händen von Vader nicht sehr günstig gewesen wäre, ist wohl klar.

In Episode VI denke ich allerdings, dass das schon abgesprochen war, das haben wir halt nur nicht unbedingt gesehen. Er hatte eben noch Jedi-Business zu erledigen, und fertig. Ich denke, die Rebellen und insbesondere Leia haben ihm da den notwendigen Freiraum zugestanden, weil ein Jedi auf Seiten der Rebellen natürlich von unschätzbarem Wert gewesen ist. Außerdem operiert man in Rebellengruppen nicht unbedingt immer nach Schema F, d.h. man erteilt zwar einen bestimmten Auftrag, überlässt aber die genaue Vorgehensweise dem Verantwortlichen vor Ort. Gerade bei den Taktiken, die die Rebellen anwenden, lässt sich ja nur schwer alles genau vorausplanen, und große Schlachten waren eher die Ausnahme. Große Teile ihrer Tätigkeit sind eher der von Spionen vergleichbar, die führt man ja auch im Einsatz nicht ständig an der Leine.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 23:22    Titel: Antworten mit Zitat

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
In E IV jedenfalls macht mir Luke eher nicht den Eindruck, dass er wie Biggs aus eigenem Antrieb und purem Idealismus zum Freiheitskämpfer geworden wäre (zu so etwas hat ihn Onkel Owen sicher auch nicht erzogen).

Das muss man ihm nicht unbedingt zum Vorwurf machen. Es ist leider so, dass die allermeisten Leute sich nicht um solche Dinge scheren, solange sie sie nicht konkret selbst betreffen. Allerdings scheidet sich die Spreu vom Weizen meist dann, wenn ein konkretes Ereignis eintritt und sich die Frage stellt, was man dann tut, wenn man die Möglichkeit hat, aktiv einzugreifen. Und da hat er ja dann durchaus die richtige Wahl getroffen.

Eine große Auswahl an Möglichkeiten hatte er ja auch nicht gerade. Er hätte allein auf Tatooine bleiben und die Farm wieder aufbauen können, aber da hatte er wohl keine Lust zu. Hey, er hätte auch seinen Antrag bei der Akademie wieder stellen können, anstatt Ben zu folgen, aber da lockte wohl doch zu sehr das Abenteuer (und die hübsche Prinzessin). Naja, und zunächst hieß es ja auch nur, dass er Ben nach Alderaan begleiten solle - von Todessternen und Müllpressen ahnte niemand was. Ab da hatte Luke dann auch gar keine Wahl mehr, außer die, mit Han fortzugehen (aber Han war nun mal nicht Leia Laughing ).

Zitat:
Zitat:
Klar, in E V kam Luke der Ausflug nach Dagobah sehr recht - aber er hätte ja mal jemandem Bescheid sagen können, wo man ihn im Notfall findet - oder kann bei den Rebellen jeder einfach so kommen und gehen wie er will? In E VI verschwindet er auch wieder ohne ein Wort.

Nun war die Situation in Episode V allerdings so, dass die aus einem Notfall heraus geboren wurde. Ich denke nicht, dass er unbedingt mit der Absicht in die Schlacht um Hoth gegangen ist, anschließend sofort nach Dagobah zu fliegen. Vielmehr war das wohl eine spontane Entscheidung, derer er sich selbst ja alles andere als sicher war - wer erzählt schon gerne, dass er dem Ruf einer Halluzination auf gut Glück folgt?

Na, er hätte doch einem der anderen Piloten zumindest mal sagen können, dass er erst später zum Sammelpunkt kommt (wohin er fliegt hätte er nicht unbedingt verraten müssen) - hätte ja auch sein können, dass die Rebellen ihn verdächtigt hätte, desertiert zu sein.

Im Script von E V gab es übrigens eine kurze, leider geschnittene Szene, in der Luke Leia gegenüber andeutet, dass er für einige Zeit verschwinden wird. Die Szene kam kurz vor der Szene auf der Krankenstation mit dem Kuss.
Zitat:
Abgesehen davon war die Evakuierungssituation auch ein wenig chaotisch. Letztlich wollte er vielleicht auch dafür sorgen, dass niemand vom Standort des Jedimeisters erfährt - dass solches Wissen in Händen von Vader nicht sehr günstig gewesen wäre, ist wohl klar.

Gut, das ist natürlich ein Argument - aber wie oben schon gesagt, er hätte ja nicht verraten müssen, wohin er geht, sondern einfach nur Bescheid sagen müssen, dass er was zu erledigen hat und man sich um ihn keine Sorgen machen muss.
Im Radio Drama kommt noch deutlicher raus, dass er ganz bewusst nichts sagt, sondern so tut, als fliege er zum Sammelpunkt. Luke wartet hier, bis alle anderen Piloten im Hyperraum verschwunden sind, bevor er abdreht Richtung Dagobah. Da könnten sich die Kameraden schon gewundert haben, wohin und warum ihr Commander denn so geheimnisvoll verschwindet.

Zitat:
In Episode VI denke ich allerdings, dass das schon abgesprochen war, das haben wir halt nur nicht unbedingt gesehen.

Gut, wenns abgesprochen war, dann erklärt das auch, warum ihn nie jemand fragt, wo er denn die ganze Zeit gesteckt hat.

Zitat:
Er hatte eben noch Jedi-Business zu erledigen, und fertig. Ich denke, die Rebellen und insbesondere Leia haben ihm da den notwendigen Freiraum zugestanden, weil ein Jedi auf Seiten der Rebellen natürlich von unschätzbarem Wert gewesen ist. Außerdem operiert man in Rebellengruppen nicht unbedingt immer nach Schema F, d.h. man erteilt zwar einen bestimmten Auftrag, überlässt aber die genaue Vorgehensweise dem Verantwortlichen vor Ort.

Da hast du sicher recht - trotzdem sollte doch bei aller Freiheit auch ein gewisses Maß an Kommunikation vorhanden sein, sonst endet das Ganze am Ende in "Stell dir vor es ist Krieg der Sterne und keiner geht hin".
Wie wir aus dem Vorspann von E VI wissen, hat Luke ja am Anfang noch nicht einmal einen Schimmer vom DS II, kommt dann aber gerade recht und gut gelaunt zur Einsatzbesprechung angeflogen.

Zitat:
Gerade bei den Taktiken, die die Rebellen anwenden, lässt sich ja nur schwer alles genau vorausplanen, und große Schlachten waren eher die Ausnahme.

Gerade eine große Schlacht erfordert aber doch sicher einiges an Koordination, und da sollte man zumindest wissen, wo die wichtigsten Leute sich gerade rumtreiben und ob sie es pünktlich zur Schlacht schaffen

Zitat:
Große Teile ihrer Tätigkeit sind eher der von Spionen vergleichbar, die führt man ja auch im Einsatz nicht ständig an der Leine.

Da stimme ich dir zu - aber an solchen Aktionen war dann sicher auch nur eine überschaubare Menge an Personen beteiligt, da kann man die Zügel sicher lockerer halten.
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Mi, 18. Feb 2009, 23:44    Titel: Antworten mit Zitat

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
Naja, und zunächst hieß es ja auch nur, dass er Ben nach Alderaan begleiten solle - von Todessternen und Müllpressen ahnte niemand was.

Stimmt, aber auch da hätten sie einfach Leia vergammeln lassen können. Sie zu befreien, war zwar nett, aber auch nicht vorgesehen.

Zitat:
Na, er hätte doch einem der anderen Piloten zumindest mal sagen können, dass er erst später zum Sammelpunkt kommt (wohin er fliegt hätte er nicht unbedingt verraten müssen) - hätte ja auch sein können, dass die Rebellen ihn verdächtigt hätte, desertiert zu sein.

Wenn er sich unerlaubt von der Truppe entfernt, hätte er jeden, dem er davon erzählt hätte, zum Mitwisser gemacht. Derjenige hätte dann die Wahl gehabt, ihn zu decken (und selbst in Schwierigkeiten zu geraten), oder aber ihn melden zu müssen. Also relativ zwecklos, und gerade Leute mit niederen Rängen zieht man in sowas nicht ohne Not rein. Dass nach der Schlacht um Hoth der eine oder andere als vermisst galt, davon geh ich erst einmal aus - die wussten auch erst einmal nicht, was überhaupt aus Leia geworden war.


Zitat:
Gut, das ist natürlich ein Argument - aber wie oben schon gesagt, er hätte ja nicht verraten müssen, wohin er geht, sondern einfach nur Bescheid sagen müssen, dass er was zu erledigen hat und man sich um ihn keine Sorgen machen muss.

Naja, aber gerade das macht man eigentlich nicht, wenn man sich beim Militär einfach mal ne Auszeit nimmt, denn denen ist es eigentlich wurst, ob man was zu erledigen hat. Genausogut könnte man in der Schule Bescheid geben, dass man jetzt schwänzen geht. Aus welchem Grund auch immer. In der Regel geht man einfach, wenn man weiß, dass man die Erlaubnis ohnehin nicht so einfach bekommt.

Zitat:

Da könnten sich die Kameraden schon gewundert haben, wohin und warum ihr Commander denn so geheimnisvoll verschwindet.

Dann wundern sie sich eben. Besser, als wenn die meinen, ihren Commander begleiten zu müssen, was auch denkbar gewesen wäre.


Zitat:
Da hast du sicher recht - trotzdem sollte doch bei aller Freiheit auch ein gewisses Maß an Kommunikation vorhanden sein, sonst endet das Ganze am Ende in "Stell dir vor es ist Krieg der Sterne und keiner geht hin".

Das kommt ganz auf die Mission an. Viele Missionen würden scheitern, wenn man großartig Kommunikation aufrecht erhalten will. Und da Luke in Episode VI ja schon als Jedi firmiert, wird man kaum Rechenschaft von ihm verlangt haben.

Zitat:
Wie wir aus dem Vorspann von E VI wissen, hat Luke ja am Anfang noch nicht einmal einen Schimmer vom DS II, kommt dann aber gerade recht und gut gelaunt zur Einsatzbesprechung angeflogen.

Gut gelaunt war er eigentlich nicht. Aber ich hatte auch nicht den Eindruck, dass das irgendjemand gekümmert hätte. Offenbar war Luke in keine der Phasen eingeplant worden - an die Endormission hat er sich einfach drangehängt, aber ansonsten lief die Planung ohne ihn. Gut möglich, dass er denen lange vorher erklärt hat, dass er sich auf den Abschluß seiner Ausbildung konzentrieren muss und nebenbei auf die Befreiung von Han. Also musste es auch ohne ihn gehen - und das funktionierte ja auch. Für die Schlacht war es letztlich ja banane, was der da mit Daddy auf dem Todesstern getrieben hat.


Zitat:
Gerade eine große Schlacht erfordert aber doch sicher einiges an Koordination, und da sollte man zumindest wissen, wo die wichtigsten Leute sich gerade rumtreiben und ob sie es pünktlich zur Schlacht schaffen

Ja, aber wenn die ihn eben gar nicht so sehr als Aktivposten in der Schlacht eingeplant hatten, dann werden sie ihn auch nicht daran beteiligen. Darüber hinaus gehe ich mal davon aus, dass sogar der Großteil der beteiligten Truppen nicht wirklich über den neuen Todesstern informiert war. Auch die Rebellen mussten ihre Operationen geheim halten, also erfährt das gemeine Personal nur: Zum Zeitpunkt X hat man sich am Punkt Y einzufinden, genaue Anweisungen folgen zu gegebener Zeit, sofern sie von den bekannten Befehlen abweichen. Mag nicht die Neugier des Einzelnen befriedigen, aber einer Einberufung folgt man, man diskutiert sie nicht. Und mehr muss man als Soldat auch erst einmal nicht wissen, sofern es nicht der Aufgabenerfüllung dient.

Zitat:

Da stimme ich dir zu - aber an solchen Aktionen war dann sicher auch nur eine überschaubare Menge an Personen beteiligt, da kann man die Zügel sicher lockerer halten.

Nicht zwangsläufig. Die Natur der Rebellion war größtenteils eine Untergrundbewegung mit autark handelnden Zellen. Die Organisation in eine große, ernstzunehmende Streitmacht erfolgte ja nur schrittweise. Ist bei Terrorzellen ganz ähnlich. Die eine weiss meistens gar nichts von der anderen - so kann beim Verlust einer Zelle der Rest ungefährdet weiteroperieren.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Do, 19. Feb 2009, 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Na, er hätte doch einem der anderen Piloten zumindest mal sagen können, dass er erst später zum Sammelpunkt kommt (wohin er fliegt hätte er nicht unbedingt verraten müssen) - hätte ja auch sein können, dass die Rebellen ihn verdächtigt hätte, desertiert zu sein.

Wenn er sich unerlaubt von der Truppe entfernt, hätte er jeden, dem er davon erzählt hätte, zum Mitwisser gemacht.

Dann habe ich dich weiter oben wohl missverstanden - ich dachte, es wäre gar kein unerlaubtes Entfernen, wenn Luke sich zu Jedi-Geschäften ausklinkt.

Zitat:
Derjenige hätte dann die Wahl gehabt, ihn zu decken (und selbst in Schwierigkeiten zu geraten), oder aber ihn melden zu müssen. Also relativ zwecklos, und gerade Leute mit niederen Rängen zieht man in sowas nicht ohne Not rein.

Er hätte es nach der Heilung im Bacta-Tank ja mal mit Rieekan besprechen können, dass er bei nächster Gelegenheit seine Jedi-Ausbildung zum Wohle der Rebellion vervollständigen muss. Hey, oder in 3PO einspeichern können für den Notfall (naja, okay, dann hätte er es gleich ans schwarze Brett nageln können ... Laughing ).

Zitat:
Zitat:
Gut, das ist natürlich ein Argument - aber wie oben schon gesagt, er hätte ja nicht verraten müssen, wohin er geht, sondern einfach nur Bescheid sagen müssen, dass er was zu erledigen hat und man sich um ihn keine Sorgen machen muss.

Naja, aber gerade das macht man eigentlich nicht, wenn man sich beim Militär einfach mal ne Auszeit nimmt, denn denen ist es eigentlich wurst, ob man was zu erledigen hat. Genausogut könnte man in der Schule Bescheid geben, dass man jetzt schwänzen geht. Aus welchem Grund auch immer. In der Regel geht man einfach, wenn man weiß, dass man die Erlaubnis ohnehin nicht so einfach bekommt.

Bei Luke ging es aber doch um was Besonderes, so eine Art Weiterbildung, Lehrgang, Schulung oder wie immer das beim Militär genannt wird. Du hast doch geschrieben, dass die Rebellen von Lukes Jedi-Berufung wussten und das für die Allianz als nützlich ansahen. Da wäre eine Auszeit zwecks Fortbildung doch sicher in Ordnung gewesen. Dass Luke nicht ins Detail gehen konnte, weil er den letzten Jedi-Meister der Galaxis nicht in Gefahr bringen wollte, dürfte auch akzeptabel gewesen sein unter den gegebenen Umständen.
In der Schule bekommt man unter gewissen Voraussetzungen auch mal Sonderurlaub (geschwänzt hat Luke ja eigentlich nicht wirklich, denn er hat sich ja zum Wohl der Allianz weitergebildet und nicht irgendwo auf Bespin im Casino 'ne Runde gezockt Laughing ).

Zitat:
Zitat:
Da könnten sich die Kameraden schon gewundert haben, wohin und warum ihr Commander denn so geheimnisvoll verschwindet.

Dann wundern sie sich eben. Besser, als wenn die meinen, ihren Commander begleiten zu müssen, was auch denkbar gewesen wäre.

Dann hätte der Commander gleich mal seine Autorität unter Beweis stellen können. Wink


Zitat:
Zitat:
Da hast du sicher recht - trotzdem sollte doch bei aller Freiheit auch ein gewisses Maß an Kommunikation vorhanden sein, sonst endet das Ganze am Ende in "Stell dir vor es ist Krieg der Sterne und keiner geht hin".

Das kommt ganz auf die Mission an. Viele Missionen würden scheitern, wenn man großartig Kommunikation aufrecht erhalten will. Und da Luke in Episode VI ja schon als Jedi firmiert, wird man kaum Rechenschaft von ihm verlangt haben.

Rechenschaft nicht - ein Minimum an Information schon, allein schon, damit sich die Pläne verschiedener Parteien nicht in die Quere kommen. Ich behaupte ja auch gar nicht, dass jeder Techniker eingeweiht sein muss, was geplant war.
Wenn ich einen Termin plane, muss ich zumindest wissen, ob die Teilnehmer im Hause sind, auf Dienstreise (wo genau kann mir egal sein) oder im Urlaub (den man vielleicht verschieben kann) oder krank (und damit nicht einplanbar), sonst sitze ich nachher allein in meiner Besprechung.

Vielleicht müsste man aber mal genauer wissen, welche Position Luke in E VI bei den Rebellen gehabt hat; vielleicht galt er zu der Zeit schon mehr als eine Art freiberuflich tätiger Jedi.

Zitat:
Zitat:
Wie wir aus dem Vorspann von E VI wissen, hat Luke ja am Anfang noch nicht einmal einen Schimmer vom DS II, kommt dann aber gerade recht und gut gelaunt zur Einsatzbesprechung angeflogen.

Gut gelaunt war er eigentlich nicht. Aber ich hatte auch nicht den Eindruck, dass das irgendjemand gekümmert hätte. Offenbar war Luke in keine der Phasen eingeplant worden - an die Endormission hat er sich einfach drangehängt, aber ansonsten lief die Planung ohne ihn. Gut möglich, dass er denen lange vorher erklärt hat, dass er sich auf den Abschluß seiner Ausbildung konzentrieren muss und nebenbei auf die Befreiung von Han. Also musste es auch ohne ihn gehen - und das funktionierte ja auch.

Ja, hat funktioniert ... wenn auch mit klitzekleinen Schwierigkeiten ... Laughing Laughing

Zitat:
Für die Schlacht war es letztlich ja banane, was der da mit Daddy auf dem Todesstern getrieben hat.

Bring mich nicht auf dumme Ideen für meinen ultimativen Kurz-Fan-Cut. Wenn ich auch noch Luke rausschneide, lassen sich Jedi-Meisterin und Liliac auch noch Streichhölzer anreichen. Shocked


Zitat:
Zitat:
Gerade eine große Schlacht erfordert aber doch sicher einiges an Koordination, und da sollte man zumindest wissen, wo die wichtigsten Leute sich gerade rumtreiben und ob sie es pünktlich zur Schlacht schaffen

Ja, aber wenn die ihn eben gar nicht so sehr als Aktivposten in der Schlacht eingeplant hatten, dann werden sie ihn auch nicht daran beteiligen. Darüber hinaus gehe ich mal davon aus, dass sogar der Großteil der beteiligten Truppen nicht wirklich über den neuen Todesstern informiert war.

Logisch, ich ging nur immer davon aus, dass zumindest Leia nicht irgendein Mitglieder der Allianz war, sondern eine Führungspersönlichkeit, ebenso Luke, wenn auch nicht in ganz so hoher Position wie Leia. Aber vielleicht habe ich mich da getäuscht.

Zitat:
Zitat:

Da stimme ich dir zu - aber an solchen Aktionen war dann sicher auch nur eine überschaubare Menge an Personen beteiligt, da kann man die Zügel sicher lockerer halten.

Nicht zwangsläufig. Die Natur der Rebellion war größtenteils eine Untergrundbewegung mit autark handelnden Zellen. Die Organisation in eine große, ernstzunehmende Streitmacht erfolgte ja nur schrittweise. Ist bei Terrorzellen ganz ähnlich. Die eine weiss meistens gar nichts von der anderen - so kann beim Verlust einer Zelle der Rest ungefährdet weiteroperieren.

Hoffentlich kamen die sich da nicht hin und wieder bei solchen Aktionen gegenseitig in die Quere ... Shocked
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BeitragVerfasst am: Do, 19. Feb 2009, 01:17    Titel: Antworten mit Zitat

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
Dann habe ich dich weiter oben wohl missverstanden - ich dachte, es wäre gar kein unerlaubtes Entfernen, wenn Luke sich zu Jedi-Geschäften ausklinkt.

Da bezog ich mich auf Episode VI, denn da war die Situation etwas anders. Zum einen war er da schon ein gereifter Fast-Jedi, wusste also genau, was er wollte, und musste nicht selbst spekulieren, ob er überhaupt irgendwo ankommt. Zum anderen war er in Episode V offenbar noch sehr in die militärische Struktur eingebunden. Ob das in Episode VI noch so war, weiss ich natürlich nicht, aber ich denke, man hat ihn da auch offiziell anders gesehen als noch zu Hoth-Zeiten, wo er primär der "gute Pilot" war, der den Todesstern zerstört hat, weniger der große Jedi-Nachwuchs.


Zitat:
Er hätte es nach der Heilung im Bacta-Tank ja mal mit Rieekan besprechen können, dass er bei nächster Gelegenheit seine Jedi-Ausbildung zum Wohle der Rebellion vervollständigen muss.

Ich denke, er war sich da gar nicht so sicher, ob er das wirklich machen soll, und was der General angesichts des Mangels an Führungskräften (laut Radiodrama der Grund für Lukes rasche Beförderung zum Commander) davon gehalten hätte, kann ich mir gut vorstellen.

Zitat:
Bei Luke ging es aber doch um was Besonderes, so eine Art Weiterbildung, Lehrgang, Schulung oder wie immer das beim Militär genannt wird. Du hast doch geschrieben, dass die Rebellen von Lukes Jedi-Berufung wussten und das für die Allianz als nützlich ansahen.
Wie gesagt, da bezog ich mich auf Episode VI - in Episode V war das vermutlich kein Thema, weil Luke bis zu seiner Vision im Schnee ja nicht davon ausgehen konnte, irgendwann zum Jedi ausgebildet zu werden. Die hätten ihn vermutlich wieder in den Bactatank gesteckt.

Zitat:

In der Schule bekommt man unter gewissen Voraussetzungen auch mal Sonderurlaub (geschwänzt hat Luke ja eigentlich nicht wirklich, denn er hat sich ja zum Wohl der Allianz weitergebildet und nicht irgendwo auf Bespin im Casino 'ne Runde gezockt Laughing ).

Ich denke, deswegen gabs auch keine großartigen Konsequenzen für seine Entfernung von der Truppe. Zumal die anderen ja auch gut hätten annehmen können, dass Luke zusammen mit Han und Leia unterwegs war, deren Verbleib ja auch unklar war - und nach Bespin war Luke auch wieder mit von der Partie.

Zitat:
Dann hätte der Commander gleich mal seine Autorität unter Beweis stellen können. Wink

Die Autorität eines Commanders, der sich selbst nicht an Befehle hält, ist im Allgemeinen insgesamt nicht sehr hoch.


Zitat:
Rechenschaft nicht - ein Minimum an Information schon, allein schon, damit sich die Pläne verschiedener Parteien nicht in die Quere kommen. Ich behaupte ja auch gar nicht, dass jeder Techniker eingeweiht sein muss, was geplant war.
Wenn ich einen Termin plane, muss ich zumindest wissen, ob die Teilnehmer im Hause sind, auf Dienstreise (wo genau kann mir egal sein) oder im Urlaub (den man vielleicht verschieben kann) oder krank (und damit nicht einplanbar), sonst sitze ich nachher allein in meiner Besprechung.

Das ist das Schöne beim Militär - da wird im Bedarfsfall die Alarmierungsstufe geändert, Urlaubssperre verhängt, und die Befehle ausgegeben. Wer im Urlaub ist, hat sofort die Rückreise anzutreten, und sich bei seiner Befehlsstelle melden. Wer krank ist, hat gefälligst gesund zu werden. Und da gibts in der Regel auch kein vollständiges Briefing, sondern nur die Order, wo und wann er sich einzufinden hat, selbst für höhere Ränge. Dafür hat man ja einen Stab, der sowas plant, und über den entsprechenden Informations- und Kompetenzvorsprung verfügt. Selbst bei umfassenden Operationen wird den einzelnen Einheiten in der Regel nur das mitgeteilt, was sie direkt für die Erfüllung ihres Auftrages zu wissen haben. Alles andere wäre überflüssig und zeitraubend, und zudem ein Sicherheitsrisiko.

Zitat:
Vielleicht müsste man aber mal genauer wissen, welche Position Luke in E VI bei den Rebellen gehabt hat; vielleicht galt er zu der Zeit schon mehr als eine Art freiberuflich tätiger Jedi.
Zumindest macht er ja schon einen auf Jedi - bei Jabba. Und Chewie erzählt Han das auch.


Zitat:
Ja, hat funktioniert ... wenn auch mit klitzekleinen Schwierigkeiten ... Laughing Laughing

...bei denen Lukes An- oder Abwesenheit keine Rolle für den Ausgang gespielt hätte. Den Zauber bei den Ewoks hätte Han mit dem Blaster schneller hinbekommen, und außer Vader auf die Fähre aufmerksam zu machen, hat Luke nichts zur Mission beigetragen...


Zitat:
Bring mich nicht auf dumme Ideen für meinen ultimativen Kurz-Fan-Cut. Wenn ich auch noch Luke rausschneide, lassen sich Jedi-Meisterin und Liliac auch noch Streichhölzer anreichen. Shocked

Oder einen Eierkocher... Laughing


Zitat:
Logisch, ich ging nur immer davon aus, dass zumindest Leia nicht irgendein Mitglieder der Allianz war, sondern eine Führungspersönlichkeit, ebenso Luke, wenn auch nicht in ganz so hoher Position wie Leia. Aber vielleicht habe ich mich da getäuscht.

Er hatte sicher -zumindest in Episode VI- eine Sonderstellung, aber selbst das Führungspersonal ist sicher nicht umfassend in sämtliche Details eingeweiht. Was man nicht weiß, kann man eben nicht verraten, wenn es darauf ankommt.

Zitat:

Hoffentlich kamen die sich da nicht hin und wieder bei solchen Aktionen gegenseitig in die Quere ... Shocked


Sowas kann natürlich theoretisch immer passieren. Allerdings wird das Oberkommando schon dafür sorgen, dass solche Zellen, die nichts voneinander wissen, in Gegenden operieren, wo sie sich nicht auf die Zehen treten. Aber selbst, wenn das mal passiert, ist das allemal besser als ein Netzwerk, das sofort zusammenbricht, wenn eine Masche durchschnitten wird. Interessant wird eine engere Vernetzung erst dann, wenn größere Zusammenhänge in den Operationen nötig sind, bzw. auch sichergestellt sein muss, dass sich die einzelnen Zellen nicht aus Versehen in eine größere Operation einmischen. Führt aber jetzt etwas weit.
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Do, 19. Feb 2009, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Dann hätte der Commander gleich mal seine Autorität unter Beweis stellen können. Wink

Die Autorität eines Commanders, der sich selbst nicht an Befehle hält, ist im Allgemeinen insgesamt nicht sehr hoch.

Na, bis dahin hatte sich Luke doch an Befehle gehalten. Da hätten die Jungs also spuren müssen. Laughing


Zitat:
Das ist das Schöne beim Militär - da wird im Bedarfsfall die Alarmierungsstufe geändert, Urlaubssperre verhängt, und die Befehle ausgegeben. Wer im Urlaub ist, hat sofort die Rückreise anzutreten, und sich bei seiner Befehlsstelle melden. Wer krank ist, hat gefälligst gesund zu werden. Und da gibts in der Regel auch kein vollständiges Briefing, sondern nur die Order, wo und wann er sich einzufinden hat, selbst für höhere Ränge.

Klar, Voraussetzung für eine Rückrufaktion ist aber, dass ich weiß, wie und wo ich die Leute erreichen kann. Die Rebellen konnten ja nicht mal gerade einen Aufruf zur Versammelung am Sammelpunkt übers Radio losschicken. Ob deren Funk (oder was auch immer die verwenden zur Kommunikation untereinander) bis Dagobah gereicht hätte und auch wirklich dort empfangen würde (Lukes Instrumente im X-Wing fallen doch völlig aus - da hat Yoda seine grünen Finger im Spiel), ist ziemlich ungewiss. Empfangsstrahlen gab es ja wohl nicht (kleiner Insider-Witz Laughing ).

Zitat:
Vielleicht müsste man aber mal genauer wissen, welche Position Luke in E VI bei den Rebellen gehabt hat; vielleicht galt er zu der Zeit schon mehr als eine Art freiberuflich tätiger Jedi.
Zumindest macht er ja schon einen auf Jedi - bei Jabba. Und Chewie erzählt Han das auch.

Zitat:
Zitat:
Ja, hat funktioniert ... wenn auch mit klitzekleinen Schwierigkeiten ... Laughing Laughing

...bei denen Lukes An- oder Abwesenheit keine Rolle für den Ausgang gespielt hätte. Den Zauber bei den Ewoks hätte Han mit dem Blaster schneller hinbekommen, und außer Vader auf die Fähre aufmerksam zu machen, hat Luke nichts zur Mission beigetragen...

Wie unvernünftig von ihm sich der Mission anzuschließen ... könnte man ja fast als Sabotage auslegen Razz .

Zitat:
Zitat:
Bring mich nicht auf dumme Ideen für meinen ultimativen Kurz-Fan-Cut. Wenn ich auch noch Luke rausschneide, lassen sich Jedi-Meisterin und Liliac auch noch Streichhölzer anreichen. Shocked

Oder einen Eierkocher... Laughing

Dann lieber die Streichhölzer. Razz
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Do, 19. Feb 2009, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Rebellen konnten ja nicht mal gerade einen Aufruf zur Versammelung am Sammelpunkt übers Radio losschicken.


So macht mans aber normalerweise - speziell bei versteckt operierenden Zellen. Dann werden eben beispielsweise codierte Zeitungsanzeigen geschaltet ("9-Zimmer-Wohnung rosa zu vermieten"), oder verschlüsselte Radiomeldungen gegeben. So haben die Mitglieder der französischen Resistance beispielsweise Informationen und Anweisungen über die britische BBC bekommen - oder heutzutage läuft sowas dann über Al Jazeera oder das Internet.

Bei der Bundeswehr war für den V-Fall immer vorgesehen, merkwürdige Schlüsselworte zu verwenden. Jeder, der mal einen LKW gekauft hat, dürfte das kennen, da gabs vom Kreiswehrersatzamt dann immer einen Brief, wo das jeweils gültige Codewort für den V-Fall drinstand (das hat immer mal gewechselt). Bei einer ernsten Krise bzw. der Feststellung des V-Falls wäre dann über Radio z.B. "lila Pferd" verkündet worden, und alle LKW-Besitzer hätten gewusst, dass sie ihren LKW an einer vorher im Schreiben mitgeteilten Stelle abzugeben hatten. Gleiches gilt für Verkehrsflugzeuge. Und früher erhielt auch jeder Wehrpflichtige nach Abschluß seiner Dienstzeit Unterlagen, wo und unter welchen Umständen er sich zu melden hat, wenn bestimmte Dinge in Kraft treten.

So und ähnlich wurde und wird das schon immer gemacht - als sie beispielsweise die Templer ausgerottet haben (Order 66 reloaded), musste das ja auch koordiniert, aber dennoch geheimgehalten werden. Also erhielten alle Befehlsstellen versiegelte Umschläge mit Anweisungen des Königs, die Ritter zu inhaftieren bzw. zu töten, falls sie Widerstand leisteten. Damit das zeitgleich passieren konnte, hieß es, dass es beim nächsten Vollmond zu öffnen war. Und das in einer Zeit, wo sowas extrem schwierig zu koordinieren war. Mit den technischen Möglichkeiten von heute bzw. den anzunehmenden Möglichkeiten der GFFA denke ich, dass das kein großes Problem dargestellt hätte. Man kommuniziert dann eben nicht im Klartext, das empfiehlt sich ohnehin nicht.

Zitat:
Empfangsstrahlen gab es ja wohl nicht (kleiner Insider-Witz ).

Die gibts nur dort, wo die Wüsten staubfrei und sauber sind. Twisted Evil
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Do, 19. Feb 2009, 23:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Die Rebellen konnten ja nicht mal gerade einen Aufruf zur Versammelung am Sammelpunkt übers Radio losschicken.


So macht mans aber normalerweise - speziell bei versteckt operierenden Zellen. Dann werden eben beispielsweise codierte Zeitungsanzeigen geschaltet ("9-Zimmer-Wohnung rosa zu vermieten"), oder verschlüsselte Radiomeldungen gegeben. So haben die Mitglieder der französischen Resistance beispielsweise Informationen und Anweisungen über die britische BBC bekommen - oder heutzutage läuft sowas dann über Al Jazeera oder das Internet.


Das klappt dann aber auch nur auf unserer zivilisierten - auf Hoth oder Dagobah wird es sicher schwierig, zumal wenn Yoda auch noch die Elektronik durcheinanderwirbelt.
Dass es in der GFFA durchaus Problem beim Empfang von Nachrichten gibt, sehen wir in E II.

(Mal leicht OT: Wieso erinnert mich die Sache mit den Codewörtern jetzt gerade an die Komödie "Spion in Spitzenhöschen"?! Laughing Richtig, da wurde ständig mit solchen komischen Codes um sich geworfen, die eigentlich nichts zu bedeuten hatten, von der Gegenseite aber für irgendetwas Wichtiges und Geheimes gehalten wurden. Den Film muss ich mir mal wieder anschauen. Laughing Laughing )
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Do, 19. Feb 2009, 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:
Das klappt dann aber auch nur auf unserer zivilisierten - auf Hoth oder Dagobah wird es sicher schwierig, zumal wenn Yoda auch noch die Elektronik durcheinanderwirbelt.
Dass es in der GFFA durchaus Problem beim Empfang von Nachrichten gibt, sehen wir in E II.

Schon richtig, aber wenn er grundsätzlich Probleme mit der Technik hat, ob nun Kommunikation oder Schiff kaputt, dann fällt er sowieso aus. Wer nicht direkt erreicht werden kann, muss eben dann über "tote Briefkästen" -wie Zeitungsanzeigen oder Vergleichbares- informiert werden, die er regelmässig zu überprüfen hat. Wenn er das aus irgendeinem Grund nicht tut - dann ist er halt nicht zu erreichen und fällt aus.

Zitat:
Mal leicht OT: Wieso erinnert mich die Sache mit den Codewörtern jetzt gerade an die Komödie "Spion in Spitzenhöschen"?


Ja, das war zu der Zeit sehr in Mode.
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Liliac Duckula



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BeitragVerfasst am: Fr, 20. Feb 2009, 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Annika Skywalker hat Folgendes geschrieben:

(Mal leicht OT: Wieso erinnert mich die Sache mit den Codewörtern jetzt gerade an die Komödie "Spion in Spitzenhöschen"?! Laughing Richtig, da wurde ständig mit solchen komischen Codes um sich geworfen, die eigentlich nichts zu bedeuten hatten, von der Gegenseite aber für irgendetwas Wichtiges und Geheimes gehalten wurden. Den Film muss ich mir mal wieder anschauen. Laughing Laughing )


Ich sagen nur:
"1… 2…3… 4… 5… Okey Vladimir das reicht für heute."
"Mary hat ein weisses Lamm, sein Fell ist weiss wie Schnee…"
"Vladimir schickt mich!" Laughing Laughing Laughing

"Wer ist Vladimir?!"
"Ein Hund."
"Ich will nicht wissen wofür sie ihn halten sondern was er ist!"

Sorry Leute ich LIEBE einfach diesen Film!
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“Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.” Mahatma Gandhi
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Annika Skywalker



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BeitragVerfasst am: Fr, 20. Feb 2009, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Liliac Duckula hat Folgendes geschrieben:

Sorry Leute ich LIEBE einfach diesen Film!

Lass dich drücken - ich liebe diesen Film auch! Zwei knuddelnde Smilys
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