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Japan: Erdbeben, Tsunami und vieleicht ein atomaren SuperGau
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 11:34    Titel: Japan: Erdbeben, Tsunami und vieleicht ein atomaren SuperGau Antworten mit Zitat

Gestern erlebte Japan das Stärkste Erdbeben das je in Japan gemessen wurde, auf der Skala ein 8,9. Wo es schon viele Tote gab, dann kam durch das Erdbeben ausgelöst ein Tsunami der Stätte verwüstet hat und die Todesopfer auf geschätzte 1000 gebracht hat. Und nun steht das AKW Fukushima vor einen atomaren Super Gau, die Kernschmelze ist schon in 2 Reaktoreingebäude in gang und ein 3 steht kurz davor.
Vor wenigen Stunden gabs bei den AKW eine Explosion woraufhin Teile des ersten Reaktorgebäudes eingestürzt seien sollen.

Die Evakuierung wurde jetzt auf 20 KM erhört, was darauf schließen lässt das der Gau wohl nicht mehr zu verhindern ist.
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 13:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn der nicht mehr zu verhindern wäre, hätte man die Zone weiter ausgedehnt als lächerliche 20 km...
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Lieutenant Colonel Tempest
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Verlass dich da nicht drauf - die Japaner sind relativ träge bei solchen Situationen. Sind zwar Spitzeningenieure, aber durch ihre absurden Hierarchien können sie nur schlecht spontan richtig reagieren. Da muss immer erst der Oberguru gefragt werden. Außerdem haben sie in der Vergangenheit solche Vorfälle auch schon runtergespielt. 99 haben zwei Trottel Uran im Eimer transportiert und alles zusammengekippt, weil sie nicht zweimal gehen wollten - damit überschritten sie allerdings die kritische Masse und haben um ein Haar eine Katastrophe ausgelöst. Die Informationen kamen natürlich alle erst mit Verzögerung, wie immer in solchen Fällen.

Das sieht man schon an den widersprüchlichen Meldungen: Der Kraftwerksbetreiber behauptet, die Explosion habe den Reaktor nicht beschädigt und die Radioaktivität gehe zurück.

Die japanische Regierung hat hingegen eine Kernschmelze bestätigt, meldet die ARD.

In Japan hat man halt auch das Problem, dass man die Leute schlecht großräumig evakuieren kann - zumal unter den derzeitigen Bedingungen, wo die Infrastruktur völlig am Boden ist.
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Stormtrooper



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 14:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bin nicht auf dem neusten Stand, aber habe im Radio was aufgeschnappt das scheinbar irgendwas explodiert sei, aber die Betonbunker gehalten haben, korigiert mich wenn ich falsch liege.

Hoffentlich passiert nicht noch mehr. Das wäre echt besch...!

Ich verstehe nicht wie man auf so einem Erdbebenbedrohtem Gebiet überhaupt Atomkraftwerke in der hohen Stückzahl bauen kann.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Die Japaner pumpen nun Meereswasser versetzt mit Bohrsäure in das Kühlsystem, man hofft so eine weitere Überhitzung zu vermeiden.

Aber man sollte nicht auch die anderen Probleme vergessen, die eine Stadt steht fast komplett in Brand, eine Ölraffinerie steht ebenfalls in Brand, es gibt Nachbeben und man sucht immer noch nach überlebenden.

Ein Vortrupp der THW von 40 Mann ist heute in Japan eingetroffen und weitere werden folgen.
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zentraldenker hat Folgendes geschrieben:
In Japan hat man halt auch das Problem, dass man die Leute schlecht großräumig evakuieren kann - zumal unter den derzeitigen Bedingungen, wo die Infrastruktur völlig am Boden ist.

Auch wieder wahr.

Stormtrooper hat Folgendes geschrieben:
Bin nicht auf dem neusten Stand, aber habe im Radio was aufgeschnappt das scheinbar irgendwas explodiert sei, aber die Betonbunker gehalten haben, korigiert mich wenn ich falsch liege.

Andersrum, die Betonhülle ist weg, aber der Stahlmantel ist noch da... und angeblich dicht. Hoffen wir, dass es stimmt.

Stormtrooper hat Folgendes geschrieben:
Ich verstehe nicht wie man auf so einem Erdbebenbedrohtem Gebiet überhaupt Atomkraftwerke in der hohen Stückzahl bauen kann.

Wenn du den Japanern sagen kannst, wo die sonst den Strom hernehmen sollen, sind sie dir sicher dankbar.
Übrigens sind die Atommeiler dort ja nicht wirklich unsicher... 8.9 auf der (exponentiell anwachsenden) Richterskala sind eben nur leider ein Haufen Holz. Da wären von einem russischen Modell wahrscheinlich nur noch Krümel übrig.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 15:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich verstehe nicht wie man auf so einem Erdbebenbedrohtem Gebiet überhaupt Atomkraftwerke in der hohen Stückzahl bauen kann.


Na ja das AKW bei Neckarwestheim befindet sich ebenfalls in ein nicht Erdbebensichern Gebiet und das wurde nicht so Erdbeben sicher gebaut wie die in Japan und man sollte nie sagen das hier nicht so ein Starkes Beben geben kann.
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 15:53    Titel: Antworten mit Zitat

Stone Qel-Droma hat Folgendes geschrieben:
Na ja das ATK bei Neckarwestheim befindet sich ebenfalls in ein nicht Erdbebensichern Gebiet und das wurde nicht so Erdbeben sicher gebaut wie die in Japan und man sollte nie sagen das hier nicht so ein Starkes Beben geben kann.

Äh, LOL?
Doch, das sage ich. Unter Neckarwestheim stoßen nämlich nicht gleich drei Kontinentalplatten aufeinander.
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Also ein 8,9 halte ich hierzulande auch für weit hergeholt. Dass es durchaus auch mal "ordentliche" Erdbeben in unserer Gegend geben kann, ist unbestritten. Aber diese Superkatastrophenszenarien mit Vulkanausbruch im Vogelsberg sind dann doch etwas albern. Klar KANN das passieren, aber dann ist es auch egal, ob da ein AKW steht oder nicht, denn da haben wir dann ganz andere Probleme.

Wesentlich wahrscheinlicher wäre hierzulande ein möglicher GAU durch die absichtliche Unterbrechung der Kühlung durch Terroranschläge beispielsweise. Dagegen sind die AKW hier geradezu erbärmlich gesichert, wie überhaupt Deutschland diesbezüglich auf einer Insel der Glückseligen lebt. Aber ein Erdbeben steht hier auf der Bedrohungskala sicher nicht an erster Stelle.
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Liliac Duckula



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

Tempest hat Folgendes geschrieben:

Stormtrooper hat Folgendes geschrieben:
Ich verstehe nicht wie man auf so einem Erdbebenbedrohtem Gebiet überhaupt Atomkraftwerke in der hohen Stückzahl bauen kann.

Wenn du den Japanern sagen kannst, wo die sonst den Strom hernehmen sollen, sind sie dir sicher dankbar.


Och, schon mal was von Tesla gehört?
http://www.tesla-info.de/

http://members.internettrash.com/medwiss2/erfindungenfreieenergiehecht.html


Wer mal ernsthaft darüber nachdenken will…
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General Kenobi



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde es höchst tragisch, was da passiert. Man kann nur hoffen, dass die ganze Welt endlich mal kapiert, dass Atomkraft nicht die Antwort auf das Energieproblem ist, sondern bestenfalls eine Zwischenlösung.
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 20:38    Titel: Antworten mit Zitat

Liliac Duckula hat Folgendes geschrieben:
Och, schon mal was von Tesla gehört?
http://www.tesla-info.de/
http://members.internettrash.com/medwiss2/erfindungenfreieenergiehecht.html
Wer mal ernsthaft darüber nachdenken will…
http://www.minotech.de/html/freie-energie.html

Selbst wenn ich meine natürliche Skepsis gegenüber Esoterikern, die sich zu wissenschaftlichen Themen äußern, mal kurz komplett unterdrücke und so tue, als würde ich alles glauben, was da steht: Dann steht doch immer noch klipp und klar fest, dass solche Techniken nicht mal genug Energie liefern, um eine Wärmflasche aufzuheizen.
Ständig heißt es da, die Pläne seien verlorengegangen und das genaue Wirkprinzip unbekannt. Selbst wenn eine der beschriebenen Versuchsaufbauten tatsächlich nachvollzogen werden kann (selten genug), entsteht eine Ausbeute von sagenhaften 3 mV oder in ähnlichen Größenordnungen.
Das lässt mich nicht gerade das baldige Ende der Kernenergie-Nutzung voraussehen.

@ General Kenobi: Die Behauptung, die Verfechter der Kernkraft seien in diese Technologie "verliebt" und würden sie trotz Alternativen gern bis in alle Ewigkeit beibehalten wollen, ist falsch. Aber die Alternativen müssen eben erst mal da sein - auf Bäumen wächst der Strom nunmal nicht.
Die Grünen, die auch in diesen Tagen mal wieder lautstark die Abschaltung der Atommeiler fordern, betonen zwar gern die Gefährlichkeit und Unbeherrschbarkeit dieser Form der Energiegewinnung - das ist schön publikumswirksam.
Was sie dir verschweigen, ist, dass das entstehende Defizit dann teilweise im Ausland eingekauft werden würde (weil ausländische Atommeiler natürlich viel besser sind als inländische, weil man sie nicht so sieht), und teilweise durch über 20 neue Braunkohlekraftwerke aufgefangen werden würde, welche die größten Dreckschleudern ganz Europas sind.
Und das ist in den Augen einer "grünen" Partei besser? Wohl kaum, wenn sie ehrlich wären. Aber die Atomkraft ist ja ein so schönes Angriffsziel, da sie den Leuten Angst macht. Das kann man großartig populistisch ausschlachten.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: Sa, 12. März 2011, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Samstag, 12. März 2011

22:45 Uhr: Die Zahl der Personen, die am AKW Fukushima Radioaktivität ausgesetzt worden sind, könnte nach Angaben der japanischen Atomaufsichtsbehörde bis zu 160 betragen. Bei neun Personen war bereits vermutet worden, dass sie der Strahlung ausgesetzt waren. Die Angaben stützen sich auf lokale Behörden.

22:15 Uhr: Laut japanischer Atombehörde arbeitet auch in Block 3 des AKW Fukushima 1 das Notkühlsystem nicht.



http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/erdbeben_in_japan_regierung_ruft_atomaren_notstand_aus/
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: So, 13. März 2011, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ein atomarer Unfall ist für die betroffenen Menschen in der nahen Umgebung eine riesige Katastrophe.
Sie ist jedoch nicht das Hauptproblem der Atomindustrie.
Ein Reaktorunfall ist extrem unwahrscheinlich und selbst im schlimmsten Fall sind die Auswirkungen nicht mal annähernd so schlimm, wie gemeinhin dargestellt.

Bereits relativ wenige Kilometer davon entfernt, (und hier redet man nicht von dreistelligen Kilometerzahlen, sondern eher von 10-20km) ist die Überlebensrate riesig. Auch die Spätfolgen sind - ins Verhältnis gesetzt, z.B. zu den jährlichen Todeszahlen im deutschen Straßenverkehr - relativ niedrig.

Die Amerikaner haben viele Atomtests gemacht, bei denen völlig ungeschützte Soldaten nur ein paar Kilometer entfernt die Explosion beobachtet haben, Kameraleute haben es gefilmt und Bilder gemacht.
Und kurz nach der Explosion sind sie in die heiße Zone rein.
Ja, von diesen Leuten sind viele später an Krebs erkrankt - aber selbst da nicht alle. Und das waren Leute, die wenige Kilometer von einer Atombombenexplosion entfernt waren - und dann auch noch näher rangingen.

Die Städte Hiroshima und Nagasaki hatten natürlich massig Tote - jene, die direkt bei der Explosion umkamen oder wenige Tage später an den Folgen. Also auch hier: Alle die sehr nahe dran waren.
Danach gab es selbstverständlich erhöhte Krebsraten und so weiter - aber nicht mal annähernd in dem Umfang der einem gerne suggeriert wird nach dem Motto: Nach ner ATomexplosion ist das ganze Land hinübe, für die nächsten 1000 Jahre und mehr.

Es wurden massig Atombomben in der Atmosphäre hochgejagt, in der Erde und so weiter - Auswirkungen? Nicht messbar.

Tschernobyl: Auch hier: Die Leute im engen Umkreis, oder gar jene, die direkt beim offenen, zerstören Reaktor waren sind gestorben.
Heute Leben schon wieder Menschen im Sperrgebiet, was nicht allzu groß gezogen ist. (Ok, ich gehe davon aus, dass die Menschen die 10km vom REaktor entfernt heute wohnen eine deutlich niedrigere Lebenserwartung haben - aber es zeigt: Ein paar Jahrzehnte kann man auch dort leben)
Auswirkungen auf Deutschland? Praktisch nicht existent.


Bestände das einzige Problem der Atomkraft in einem atomaren GAU wäre das nicht dramatisch.
Das große Problem sehe ich in der völlig unklaren Endlagerung.
Denn hier ist es keine Frage, ob eine sehr kleine Wahrscheinlichkeit eintrifft oder nicht, die Brennstäbe treffen zu 100% ein.

Es ist deswegen richtig, von der Atomkraft wegzukommen, sie ist keine Dauerlösung.
ABER: Es ist völlig egal ob wir die in Deutschland noch 15 Jahre haben oder nicht. Der MÜll der da zusätzlich anfällt ist vernachlässigbar, die Welt steht kein bisschen besser da ob wir jetzt aussteigen oder in 15 Jahren.
Und vor allem: Wir brauchen Alternativen. Alternativen, die momentan noch nicht vorhanden sind, egal was irgendwelche grünen Spinner ständig behaupten. (Zumal die gleichen Spinner ja auch konsequent gegen den Ausbau von Leitungen sind, die z.B. für regnerative Energien zwingend erforderlich sind)
Unsere Kraftwerke abzuschalten um den Strom aus dem Ausland zu kaufen, bringt uns nichts, der Welt nichts, der Umwelt nichts.

Den Unfall von Japan jetzt zu instrumentalisieren wie es die Grünen tun ist mehr als nur erbärmlich. (Aber genau das, was ich von dem Gesindel erwarte)
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Tempest



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BeitragVerfasst am: So, 13. März 2011, 02:18    Titel: Antworten mit Zitat

WedgeAntilles hat Folgendes geschrieben:
Bestände das einzige Problem der Atomkraft in einem atomaren GAU wäre das nicht dramatisch.
Das große Problem sehe ich in der völlig unklaren Endlagerung.
Denn hier ist es keine Frage, ob eine sehr kleine Wahrscheinlichkeit eintrifft oder nicht, die Brennstäbe treffen zu 100% ein.

Absolut richtig. Aber auch in diesem Punkt brächte ein deutscher Alleingang nichts, denn Brennstäbe u.A. aus Frankreich kommen z.T. auch zu uns. Müllverschiebung ist auch ein Teil der ach so tollen Globalisierung... übrigens ein weiterer Punkt, über den die Grünen niemals ein Wort verlieren.

WedgeAntilles hat Folgendes geschrieben:
Es ist deswegen richtig, von der Atomkraft wegzukommen, sie ist keine Dauerlösung.
ABER: Es ist völlig egal ob wir die in Deutschland noch 15 Jahre haben oder nicht. Der MÜll der da zusätzlich anfällt ist vernachlässigbar, die Welt steht kein bisschen besser da ob wir jetzt aussteigen oder in 15 Jahren.
Und vor allem: Wir brauchen Alternativen. Alternativen, die momentan noch nicht vorhanden sind, egal was irgendwelche grünen Spinner ständig behaupten. (Zumal die gleichen Spinner ja auch konsequent gegen den Ausbau von Leitungen sind, die z.B. für regnerative Energien zwingend erforderlich sind)
Unsere Kraftwerke abzuschalten um den Strom aus dem Ausland zu kaufen, bringt uns nichts, der Welt nichts, der Umwelt nichts.

Den Unfall von Japan jetzt zu instrumentalisieren wie es die Grünen tun ist mehr als nur erbärmlich. (Aber genau das, was ich von dem Gesindel erwarte)

Du sprichst mir aus der Seele.
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General Kenobi



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BeitragVerfasst am: So, 13. März 2011, 12:35    Titel: Antworten mit Zitat

@Tempest: Nicht falsch verstehen, ich habe nie behauptet die Verfechter der Atomkraft seien irrational oder in die Technik verliebt usw. Ich selbst finde, dass die Atomkraft eine wichtige Technologie ist, auf die man nicht von heute auf morgen verzichten kann. Nur mir ist auch klar, dass die Atomkraft keine Endlösung auf das Energieproblem (steigender Energieverbrauch weltweit, Begrenztheit fossiler Brennstoffe) oder Umweltproblem (radioaktiver Abfall; bis jetzt gibt es kein vernünftiges Endlager) ist. Und nun kommt auch noch, wie man eindrucksvoll in Japan sieht, ein Sicherheitsproblem hinzu. In Deutschland sind Erdbeben sicher nicht das Problem, aber dafür gibt es andere.

Dessen sollte man sich einfach bewusst sein.
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Dark Jedi



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BeitragVerfasst am: So, 13. März 2011, 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin schon seit Tschernobyl gegen Atomenergie, weil es einfach nur dämlich und dumm ist.

Was ich verwunderlich finde, dass man ja anscheinend seit dem GAU noch immer keine richtige effiziente alternative gefunden hat. Ich meine, sonst würde es sowas doch wohl schon geben... oder? Zumindest wäre es echt traurig, wenn es Leute geben würde, die so eine Erfindung blockieren würden.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: So, 13. März 2011, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade hat einer von der Japanischen Regierung wieder seine aussage von einer Kernschmelze zurückgezogen und versichert es gab keine Kernschmelzung.

Was dieses hin und her soll versteht keiner, vor allem wie man sich sicher sein Kann das keine Kernschmelzung im gange ist, da ja keiner das Gebäude betreten kann.


Und bei der Brennenden Ölraffinerie gabs erneut Explosionen, die Feuerwehr bekommt das Feuer nicht unter Kontrolle.

Ich hoffe das die UN mal langsam in die gänge kommt und die Hilfskräfte mal langsam Koordiniert, das THW Team ist immer noch am Flughafen und wartet auf ihren Einsatz.


Gerade wurde Gemeldet das man den Atomaren Notstand stufe 1 (niedrigste Stufe) für das AKW Onagawa, ausgerufen hat.
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: So, 13. März 2011, 15:34    Titel: Antworten mit Zitat

Dark Jedi hat Folgendes geschrieben:
Ich bin schon seit Tschernobyl gegen Atomenergie, weil es einfach nur dämlich und dumm ist.

Was ich verwunderlich finde, dass man ja anscheinend seit dem GAU noch immer keine richtige effiziente alternative gefunden hat. Ich meine, sonst würde es sowas doch wohl schon geben... oder? Zumindest wäre es echt traurig, wenn es Leute geben würde, die so eine Erfindung blockieren würden.


Tja, Strom erzeugt man halt leider nicht einfach so.
Es existieren diverse Möglichkeiten, die allesamt Vor- und Nachteile haben, aber eines gemeinsam haben: Sie sind alleine nicht in der Lage den Strombedarf zu decken.

Das mag in 50 oder 100 Jahren anders aussehen, zumindest theoretisch ist eine Kernfusion möglich, wodurch man praktisch unendlich viel Strom ohne Abfallprodukte hätte.
Nur sind wir technisch und wissenschaftlich schlicht und ergreifend noch meilenweit davon entfernt.
Aber immerhin, da es in der Theorie möglich ist und keine physikalischen Gesetze dagegen sprechen (in der Sonne passiert es ja), kann es in einigen Jahrzehnten vielleicht möglich sein.

Bis dahin müssen wir uns mit dem behelfen was wir haben. Und das ist alles andere als perfekt.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: So, 13. März 2011, 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

2 Naturaktstrophen und 2 gefährdete AKWs reichen ja nicht nun auch noch ein Vulkan.

Zitat:
Sonntag, 13. März 2011

15.30 Uhr: Im Südwesten Japans hat der Vulkan Shinmoedake Asche und Gestein in die Atmosphäre geschleudert. Die Asche sei dabei bis in eine Höhe von 4000 Metern gelangt, teilen die Behörden mit. Sie beschränken den Zugang zum Gebiet um den Vulkan. Der 1420 Meter hohe Shinmoedake liegt rund tausend Kilometer vom Erdbebengebiet entfernt.

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/erdbeben_in_japan_regierung_ruft_atomaren_notstand_aus/
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Tempest



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 02:24    Titel: Antworten mit Zitat

Das wäre fast komisch, wenn da kein Vulkan ausgebrochen wäre... schließlich besteht Japan im Grunde ja aus nichts anderem, und wenn die Erde so erschüttert wird... da ist vielen Leuten augenscheinlich das Prinzip von Ursache und Wirkung nicht ganz klar, wenn da noch Überraschung aufkommt.

Ich rege mich sowieso über die Berichterstattung auf. Wie die da (nicht nur bei drittklassigen "News"-Sendungen, sondern auch bei der Tagesschau) mit betroffenen Gesichtern sitzen und fassungslos fragen "Ja wie war denn sowas nur möglich?"
Und wenn ich noch einmal den Begriff "aus heiterem Himmel" höre, muss ich kotzen.
Dieses Beben kam nicht aus heiterem Himmel. Das ist wie wenn man durch einen Wald geht und "aus heiterem Himmel" steht da ein Baum.

Das ist Plattentektonik. Wir wissen seit Jahrzehnten, wie das funktioniert. Die Platten driften und bauen Spannung auf. Irgendwann bricht von der einen Platte was weg, die andere schnappt zurück, und es gibt ein Mordsbeben. Wir haben ebenfalls gewusst, dass Japan seit 1923 viel zu verdammt ruhig gewesen ist. Und dass der unvermeidliche Schlag desto heftiger ausfällt, je länger sich der Druck aufbaut.
Schon seit Jahren bezeichnen Katastrophenanalytiker Tokio als "the city waiting to die". Das war nie eine Frage des ob, sondern nur des wann.
Ich will nicht zynisch klingen, indem ich angesichts einer solchen Katastrophe von Glück rede. Aber objektiv betrachtet ist das ganze noch nicht mal ganz unglimpflich abgegangen.
Denn zwei Dinge sollten klar sein, erstens: Besser jetzt als morgen. Denn dann wäre es noch übler ausgefallen.
Zweitens: Ein paar Kilometer weiter südlich, und die Kacke wäre erst richtig am Dampfen gewesen.

Was machen die Medien wohl, wenn die Hälfte von La Palma abbricht und 'ne Riesenwelle schiebt, oder wenn, noch schlimmer, uns der Yellowstone um die Ohren fliegt?
Sind auch beides unvermeidliche Ereignisse. Wir hoffen bloß, dass wir sie nicht mehr erleben.
Aber ich seh jetzt schon wieder die betroffenen Gesichter: "Aus heiterem Himmel..."
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Andrieana



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 04:58    Titel: Antworten mit Zitat

Die warnen ja in Tokio schon lange vor einem großen Beben, ebenso wie in Istanbul. Sie wissen es kommt, können aber leider nicht sagen wann
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General Kenobi



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, Potentiale für einen Ersatz der Atomkraft gibt es schon. Zunächst einmal wird bereits ein Teil (einstelliger Prozentbereich) des Stroms in Deutschland aus regenerativen Energien bezogen. Und zum zweiten ist es auch eine Tatsache, dass zu bestimmten Zeiten die aus Windkraft gewonnene Energie nicht abgenommen wird, weil im Hintergrund noch die AKWs laufen.

Das Problem bei Windkraft und Solarenergie im zum einen der Wirkungsgrad und zum anderen die Inkontinuität der Stromerzeugung. Die Sonne scheint nicht ständig und Wind ist insbesondere von der Wetterlage abhängig. Man braucht also entweder extrem viel Redundanz, um Lastspitzen und Klimatiefs abzufedern, oder entsprechende Speichermöglichkeiten (z.B. Pumpspeicherkraftwerke). Und es gibt weitere interessante Ansätze, beispielsweise die Wasservielfalt skandinavischer Länder.

Ich finde es auch fatal, wenn der Eindruck erweckt wird, es gäbe keine Alternative zur Atomkraft. Technologische Alternativen gibt es, man muss sich nur konsequent für sie entscheiden, weiterentwickeln und durchsetzen. Das braucht natürlich seine Zeit (einige Jahrzehnte), aber man muss es eben auch angehen.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

Heute ist auch das Gebäude von Reaktor 3 Explodiert, nach Aussage der Regierung ist aber nur die Außenhülle Explodiert und die Innere Schutzglocke noch intakt. Die Strahlung habe sich auch nicht erhört.
Und das Erdbeben wure von 8,9 der Skala auf 9,0 erhöht.
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WedgeAntilles



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 12:21    Titel: Antworten mit Zitat

General Kenobi hat Folgendes geschrieben:
Naja, Potentiale für einen Ersatz der Atomkraft gibt es schon. Zunächst einmal wird bereits ein Teil (einstelliger Prozentbereich) des Stroms in Deutschland aus regenerativen Energien bezogen. Und zum zweiten ist es auch eine Tatsache, dass zu bestimmten Zeiten die aus Windkraft gewonnene Energie nicht abgenommen wird, weil im Hintergrund noch die AKWs laufen.

Du sagst es.
Zeitweise.
Wenn wir akzeptieren, dass wir halt auch mal für einige Stunden oder Tage keinen Strom haben können wir selbstverständlich auf die regenrativen Energien setzen.^^

/quote]
Das Problem bei Windkraft und Solarenergie im zum einen der Wirkungsgrad und zum anderen die Inkontinuität der Stromerzeugung. Die Sonne scheint nicht ständig und Wind ist insbesondere von der Wetterlage abhängig. Man braucht also entweder extrem viel Redundanz, um Lastspitzen und Klimatiefs abzufedern, oder entsprechende Speichermöglichkeiten (z.B. Pumpspeicherkraftwerke). Und es gibt weitere interessante Ansätze, beispielsweise die Wasservielfalt skandinavischer Länder.
[/quote]
Richtig. Wobei ich von Solarenergie wenig bis gar nichts halte. Da wurde in den letzten 10 Jahren und in den kommenden 10 Jahren Subventionen in Höhe von 100 - 200 Milliarden!!! Euro reingesteckt. Für was? Für praktisch nix.
Und der Strom der erzeugt wird macht - da er zu Tageszeiten kommt wo ihn keiner braucht und er extrem unbeständig ist - die vorhandenen Netze kaputt.
Windkraft ist da sehr viel zuverlässiger und berechenbarer (alleine schon weiler nachts auch weht), wenn hier große Windparks an den Küsten Europaweit zusammengeschaltet werden kann das äußerst sinnvoll sein.
Auch Desertec halte ich vom Prinzip erstmal für interessant.
Aber wie du sagst, dazu benötigen wir massig Leitungsausbau, Pumpspeicherwerke und so weiter. (Skandinavien hast du ja auch schon genannt).
Problem: Das kostet Geld, richtig viel Geld. Und das Geld wäre sogar da gewesen, wenn man es statt in die Photovoltaik darain gesteckt hätte.
(Die Grünen sind natürlich gegen diesen Leitungsausbau, aber das Thema hatten wir ja schon)


Zitat:

Ich finde es auch fatal, wenn der Eindruck erweckt wird, es gäbe keine Alternative zur Atomkraft. Technologische Alternativen gibt es, man muss sich nur konsequent für sie entscheiden, weiterentwickeln und durchsetzen. Das braucht natürlich seine Zeit (einige Jahrzehnte), aber man muss es eben auch angehen.

Auf Sicht von 30-50 Jahren gebe ich dir recht.
Aber heute?
Aktuell müsste Atomkraft durch (Braun)kohle Kraftwerke ersetzt werden, durch Öl oder Gas.
Alles Alternativen die genauso wenig gewollt werden.
Wenn die Photovoltaiklobby in Deutschland nicht so gigantisch wäre, wären wir auch schon wieder einen Schritt weiter. Denn regenerative Energien können viel bewirken - wenn man sein Geld und seine Förderung richtig einsetzt.
Nicht wenn man zielgerichtet das teuerste und nutzloseste raussucht und 90% seines Budgets da rein pumpt.


Insgesamt lässt sich sicherlich sagen, dass die Welt viel zu spät angefangen hat nach Alternativen zu Kernkraft, Köhle, Öl und Gas zu suchen (und dann auch noch falsche Schwerpunkte setzt).
Hier wäre man vermutlich schon bedeutend weiter, wenn man 20 Jahre früher damit begonnen hätte.
Und bereits damals war absehbar, dass Atomstrom durch den Müll riesige Probleme mit sich bringt (das war ja nie auch nur ansatzweise gelöst), dass Öl- und Gas ausgehen wird.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

Endlich auch wens wohl fast zu spät ist, hat Japan die USA um Hilfe gebeten um die Reaktoren zu kühlen.

Na ja die Rotationssache wurde um 10 cm verschoben, wodurch die erde etwas schneller wurde. Aber das hat keine Auswirkungen und da die Erde eh immer langsamer wird, hat sie in 1 Monat wieder die gleiche Geschwindigkeit wie vor dem Beben.

10.000 Menschen werden noch Vermisst .

120 Menschen seien schon Verstrahlt.

390.000 Menschen in Notunterkünfte.

10.000 - 11.000 Tote.

Trinkwasser Knappheit und die Leute dürfen nur für 2 € Tanken, damit für die Rettungskräfte genug Sprit da ist.


Ich weis nicht, könnte man nicht mit Flüssigstickstoff die Reaktoren Kühlen.
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General Kenobi



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte die USA hatten schon gleich nach dem Vorfall die Luftwaffe mit Kühlmittel hingeschickt, oder nicht?

Ansonsten finde ich es sehr interessant, was Frau Merkel heute verzapft: Der Ausstieg vom Ausstieg aus dem Ausstieg der Atomkraft in Deutschland. Gut, ist erstmal nur für 3 Monate, aber jetzt sollen ja schon die ersten alten AKWs abgeschaltet werden und laut tagesschau ist die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung dafür. Da kann man als Politiker im Wahlkampf schlecht nein sagen.

Inwieweit das sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Wenn unsere AKWs so unsicher sind, dass man sie jetzt gründlich überprüfen und die beiden ältesten ganz abschalten will, dann war das auch schon vor einem Jahr bekannt, als man groß und breit erzählte, sie wären sicher vor jeder denkbaren Gefahr. Nun ist das plötzlich anders.

Egal wie rum, diese Regierung hat in meinen Augen das letzte bisschen Glaubwürdigkeit auf dem Altar des Populismus geopfert. Ich prophezeie, dass der nächste Bundeskanzler nicht von CDU/CSU oder FDP sein wird. Man kann nur hoffen, dass es der zukünftige grüne Umweltminister nicht zu bunt mit uns treibt... Rolling Eyes
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Jango*Fett



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BeitragVerfasst am: Mo, 14. März 2011, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

ich hoffe die AKWs halten stand, das wäre das schlimmste was Japan passieren kann Sad hoffe das alles nimmt ein gutes Ende im Bezug auf die AKWs.
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Zentraldenker



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BeitragVerfasst am: Di, 15. März 2011, 00:09    Titel: Antworten mit Zitat

Stone Qel-Droma hat Folgendes geschrieben:
Endlich auch wens wohl fast zu spät ist, hat Japan die USA um Hilfe gebeten um die Reaktoren zu kühlen.

Das haben sie schon am Freitag gemacht. Das Problem ist, dass das ganze System da kaputt ist und man keinen normalen Kühlzyklus mehr herstellen kann. Das Ding wird nur noch von außen mit Wasser gekühlt, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Großartig zaubern kann da keiner mehr.

Zitat:
120 Menschen seien schon Verstrahlt.

Wobei das auch schon wieder so ein Medienausdruck ist. Da gilt jeder, bei dem sie eine etwas erhöhte Strahlung festgestellt haben, als "verstrahlt". Zum Vergleich: Die derzeitige Belastung entspricht in etwa der einer Röntgenaufnahme. Ist natürlich immer noch zu hoch auf Dauer und im Vergleich zum natürlichen Strahlungshintergrund tausendfach höher. Wirklich bedenklich ist das aber noch nicht und hat auch nichts mit ernsthafter Verstrahlung zu tun, die beispielsweise damals die Feuerwehrleute in Tschernobyl abbekommen haben. Sollte man also weder verharmlosen noch übertreiben.

Zitat:

Ich weis nicht, könnte man nicht mit Flüssigstickstoff die Reaktoren Kühlen.


Das wäre nicht die schärfste Idee. Denn da würde vermutlich das Material des Druckbehälters nicht lange mitmachen und Risse bekommen. Außerdem ist das Zeug zu flüchtig und die Mengen, die man da braucht, kann man gar nicht ohne Weiteres hinbringen und einleiten. Vergesst mal nicht, dass die komplette Infrastruktur dieses Landes im Eimer ist.
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Stone Qel-Droma



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BeitragVerfasst am: Di, 15. März 2011, 07:54    Titel: Antworten mit Zitat

Heute ist der Reaktorblock 2 Explodiert, dabei wurde auch der Reaktor selbst bestätigt. Weshalb Gesundheitsgefährdende Strahlung Austritt.
Die Menschen im Umkreis von 30 Km sollen in Häusern bleiben.

Zurzeit besteht Nordwind, der die Radioaktive Wolke nach Tokyo Trägt, ob und wie viel Strahlung Tokyo abbekommen könnte ist noch unklar, sicher ist aber das eine Evakuierung einer Stadt mit der Größe von Tokyo nicht machbar ist.

Das THW Team kehrt auch nach Hause zurück, da man nicht mehr mit Überlebenden rechnen kann.

Zitat:
Das haben sie schon am Freitag gemacht. Das Problem ist, dass das ganze System da kaputt ist und man keinen normalen Kühlzyklus mehr herstellen kann. Das Ding wird nur noch von außen mit Wasser gekühlt, weil sie keine andere Möglichkeit haben. Großartig zaubern kann da keiner mehr.

Da hatten sie um Hilfe bei der Vermissten suche gebeten, aber um den Reaktor zu kühlen erst gestern was wohl auch schon zu spät ist.
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