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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 11:58 
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@Zentraldenker: Die Frage ist eher, ob das auch in 10, 20 oder 50 Jahren noch geht oder ob das Buch dann einfach weg ist... und damit mein ich jetzt nicht für einen bestimmten Leser, sondern generell.

Luna Selene hat geschrieben:
Und was das Urlaubsargument angeht: Wenn der Akku alle ist oder das Ding nass wird, nützt das alles auch nichts mehr.

Für Akkus gibts Ladegeräte - abgesehen davon, dass ein Kindle (und andere Geräte mit e-Ink) nur beim Blättern Strom brauchen und daher Ewigkeiten mit einer Ladung auskommen.
Ein wenig Spritzwasser macht zumindest den höherwertigen Vertretern dieser Gattung auch nichts aus... und wer seinen reader in den Pool wirft, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. :P

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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 14:59 
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@Tempest: Ja, gut - das kann man natürlich nicht wissen. Aber wie gesagt, das Problem hat man seit jeher bei jeder Spielkonsole, für deren Spiele man haufenweise Geld rausgehauen hat und die jetzt schön irgendwo herumliegen und nicht mehr genutzt werden können, weil es auch schlicht keine Ersatzteile mehr für die Geräte an sich gibt. Dieses Risiko geht man eben ein. Wobei ich sagen muss, dass mein altes "Pong"-Telespiel von 1976 noch immer funktioniert (ich meine dieses Ding, was wirklich nichts anderes konnte als Pong; Module gabs da gar nicht)...

@feuchte Medien - gut, es gibt sicher Formen von "Urlaub", wo man ein ebook daheim lassen sollte. Das gilt aber dann auch im gleichen Maße für Mobiltelefone, mp3-Player, Laptop und andere Dinge, die kein Wasser vertragen (zum Beispiel auch bestimmte Lebensmittel). Aber an solche Orte würde ich eben auch keine Bücher mitschleppen. Denn auch wenn manche Bücher nach dem Nasswerden noch irgendwie lesbar sind, ist das so ziemlich das Letzte, was ich einem Buch antun möchte (kommt kurz vor dem Verbrennen).

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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 15:43 
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Luna Selene hat geschrieben:
Ich bin der größte Feind der E-Books!
Und was das Urlaubsargument angeht: Wenn der Akku alle ist oder das Ding nass wird, nützt das alles auch nichts mehr.


Eigentlich wollte ich ja nichts mehr schreiben, da es eh in der üblichen Schlacht Buch vs. eBook ausartet. Hierbei gibt es eh kein richtig und falsch, da es allein darauf ankommt, wie der jeweilige Bücher zu lesen pflegt.

Hier oben allerdings sind dann mal wieder Argumente genannt, die einfach, tschuldigung das Wort, schwachsinn sind!
Die Bücher die mit eInk arbeiten, verbrauchen nur Strom beim Blättern, schrieb Tempest ja auch schon.
Ich habe mein Kindle seit Weihnachten und habe es gerade einmal aufgeladen und das war zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal nötig, da es eh noch mehr als halbvoll war. Ich habe auch nicht wenig gelesen in der Zeit, von daher einen gewöhnlichen Urlaub von zwei Wochen sollte es locker durchhalten und selbst wenn der Akku leer ist, dann lädt man ihn halt wieder auf. Folgt man diesem Argument benötigt man auch keine Handys, MP3Player, Digitalkameras, etc. da wenn der Akku leer ist, sie sowieso nichts mehr taugen.

Zweites Argument, nass werden. Ja klar, wenn ich mein Kindle ins Wasser tauche, ist es kaputt, gilt aber auch für alle anderen elektronischen Geräte. Das man eine gewisse Sorgfalt walten lassen sollte ist auch klar aber das gilt doch auch für ein normales Buch, das tunke ich schließlich auch nicht ins Wasser oder lasse es draussen liegen wenn es gerade regnet. Mal davon ab, dass es Schutzhüllen für das Kindle gibt.

Thema Verlust von Daten. Erstens kann man die Dateien durchaus auch auf seinem eigenen Rechner speichern, Zweitkopien von digitalen Daten sollte man sich sowieso immer anfertigen.
Weiterhin ist da noch die Cloud bei Amazon, siehe Zentraldenkers Post.
Daher selbst wenn das Kindle kaputt geht, sind die Bücher noch lange nicht verloren.
Wie es mit den Dateiformaten in 20 - 30 Jahren aussieht bleibt abzuwarten. Da man aber nicht die Datei kauft, sondern die Rechte am Buch, besteht da durchaus die Möglichkeit, dass man dann einfach nur das aktuelle Dateiformat überspielt bekommt. Das muß man halt sehen wie sich das entwickelt.

Und um wenigstens ein bißchen beim Thema zu bleiben. Ich finde es durchaus interessant, dass alle SW Bücher von Blanvalet als eBook aufgelegt werden, bei dem entsprechenden Preis lasse ich mich vielleicht doch mal überreden ein SW Buch zu lesen ;) .

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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 16:30 
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Ashara hat geschrieben:
Zweites Argument, nass werden. Ja klar, wenn ich mein Kindle ins Wasser tauche, ist es kaputt, gilt aber auch für alle anderen elektronischen Geräte.

Und das ist noch nicht einmal sicher. Kann auch sein, dass es nach dem Trocknen wieder geht, kommt ganz drauf an. :P

Ashara hat geschrieben:
Thema Verlust von Daten. Erstens kann man die Dateien durchaus auch auf seinem eigenen Rechner speichern, Zweitkopien von digitalen Daten sollte man sich sowieso immer anfertigen.
Weiterhin ist da noch die Cloud bei Amazon, siehe Zentraldenkers Post.
Daher selbst wenn das Kindle kaputt geht, sind die Bücher noch lange nicht verloren.
Wie es mit den Dateiformaten in 20 - 30 Jahren aussieht bleibt abzuwarten. Da man aber nicht die Datei kauft, sondern die Rechte am Buch, besteht da durchaus die Möglichkeit, dass man dann einfach nur das aktuelle Dateiformat überspielt bekommt. Das muß man halt sehen wie sich das entwickelt.

Ich drücke mich anscheinend unklar aus, was ich meine. Ich meine nicht, dass es problematisch wäre, ein letztes Jahr gekauftes Buch heute nochmal runterzuladen. Ich meine den wirklichen Verlust von Büchern, nicht nur als Datei, sondern als Werk insgesamt.

Um dazu mal ein Beispiel zu bringen: Zu meiner größten Freude wünscht sich mein lieber alter Vater zu Weihnachten oder Geburtstag regelmäßig uralte Schinken, sowas wie Jagdbücher aus Kaisers Zeiten oder (jüngstes Beispiel) eine Sammlung von Kriegsbriefen gefallener Studenten.

Das kann man entweder im Buchhandel/Antiquariat nachfragen oder bei eBay suchen, meistens findet man was.

Man stelle sich aber mal vor, es hätte damals schon ebooks und das ganze Drumherum gegeben. Woher wolltest du das Werk dann noch beziehen? Vom Verlag? Guter Witz, den gibts schon lange nicht mehr, seine "Cloud" ebensowenig. Leute, die das Buch damals neu gekauft haben, dürften nicht mehr leben, ihre Nachkommen haben den alten Krempel entweder gelöscht oder den ganzen veralteten Reader gleich weggeschmissen. (Vielleicht haben sie vorher noch versucht, die Daten umzukopieren, da man die aber nicht mehr gescheit anzeigen konnte, war ihnen der Aufwand zu groß. Oder sie haben Opas Reader tatsächlich noch eine Weile auf dem Dachboden aufbewahrt, aber irgendwann ging er nicht mal mehr an - Akku ausgelaufen oder ähnliches.) Überhaupt ist die Hemmschwelle, eine Datei zu löschen oder alte Elektronik (selbst unbeschädigte) zu entsorgen, ja bekanntlich weit niedriger als ein Buch zu vernichten - dieses würde man eher aufbewahren oder wenigstens zum Flohmarkt geben.
Also was bleibt? Vielleicht noch eine Internetsuche, aber auch da zeigt die Erfahrung ja deutlich: Neuere Titel findet man tausendfach, ältere gar nicht.

Ergo wäre das betreffende Buch weg, im ultimativen Sinn des Wortes.

Die Frage ist ob es schade drum wäre, aber das ist ja ein ganz anderes Thema. :wink:
Jedenfalls ist das eine Problematik, die es bei gedruckten Büchern schlicht nicht gibt.

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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 16:58 
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Natürlich gibt es das bei gedruckten Büchern auch. Es gibt haufenweise Bücher, die man nicht mehr bekommt, weil es nur geringe Auflagen gab, die schlicht im Altpapier gelandet sind. Bei echten großen Klassikern, die ohnehin ständig neu gedruckt werden, mag das was anderes sein. Aber es verschwinden regelmäßig Titel aus dem Gedächtnis der Menschheit, weil die Bücher nicht mehr existieren (oder nur in so wenigen Exemplaren, dass man sie nicht mehr bekommen kann). Als die Bibliothek von Alexandria abgebrannt ist, hat das die Zivilisation vermutlich auch um ein paar tausend Jahre zurückgeworfen. Sowas passiert halt.

Ich denke aber, dass es immer Leute und Institutionen geben wird, die Bücher (in welcher Form auch immer) archivieren werden. Das gedruckte Buch wird jedenfalls so schnell nicht verschwinden. Ebenso, wie ich das seit 30 Jahren prognostizierte "papierlose Büro" nicht sehe. Im Gegenteil, heute soll man ja alles selbst ausdrucken und produziert damit noch mehr Papier zum Archivieren. Und wie gesagt - das gilt doch für Musik genauso, und nicht erst seit mp3. Versuch mal, eine frühe Aufnahme aus den 20ern zu bekommen, abgesehen vom fehlenden Grammophon zum Abspielen.

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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 17:11 
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Okay, jetzt ist auch bei meinem trägen Gehirn angekommen, was Du eigentlich sagen wolltest ;) .
Was das angeht hast Du natürlich recht aber das passiert ja nicht mit jedem Text/Buch. Erhaltenswertr Exemplare wird es immer, auf welche Art auch immer, geben. Was letztendlich als erhaltenswert angesehen wird, bleibt dann jedem selbst überlassen. Es wird immer einen geben, der irgend etwas, aus welchen Gründen auch immer aufbewahrt.
(Edit: Zentraldenker war mal wieder schneller und viel ausführlicher!)

Ein ähnlicher Gedanke ist mir gekommen, als ich mir nach langer Zeit 1984 (als eBook :P ) mal wieder zu Gemüte geführt habe. In diesem Buch geht es ja auch darum, dass die Geschichte so abgeändert wird, wie es die Partei/der große Bruder gerade benötigt.
Kenner des Buches wissen, dass die Geschichtsänderung auf jedweder Ebene erfolgt, so dass später nichts mehr darüber existiert, was einst tatsächlich passiert ist (wobei das ja auch schon umgeschriebene Geschichte war), jeder Zeitungsartikel, jedes Buch, Fernsehaufzeichnung einfach alles wird geändert.
Nun, mit den eBooks bzw. den Clouds sind wir, was diese Zukunftsvision angeht, der Machbarkeit ein gutes Stück näher gekommen. Es ist kein Problem den Text eines Buches zu ändern, sobald der Nutzer das nächste Mal seinen Reader aufruft, wird einfach die geänderte Version aufgespielt.
Das ist ein Punkt von dem ich noch nicht weiß ob ich ihn gut finden soll oder ob er mir Angst bereitet.

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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 20:55 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Natürlich gibt es das bei gedruckten Büchern auch.

Sicher, ich denke aber, dass die Problematik bei eBooks eine neue Dimension bekommt. Noch nicht morgen oder übermorgen, aber langfristig schon.

Zentraldenker hat geschrieben:
Ich denke aber, dass es immer Leute und Institutionen geben wird, die Bücher (in welcher Form auch immer) archivieren werden.

Klaro, die Frage ist nur was archivierungswürdig ist und wer das entscheidet. Und wenn erst "kleinere" Autoren anfangen, ihre Werke einfach selber zu publizieren, was per eBook ja kein großes Problem ist und auch eigentlich einer der Vorteile... aber wenn die Verlagsinstanz wefgällt, wer entscheidet dann noch, was überhaupt "bewahrenswerte" Literatur ist und was literarischer Spam?
Auch hier gilt, dass das im Kern keine unbedingt neue Fragestellung ist, aber in neuer Dimension.

Zentraldenker hat geschrieben:
Und wie gesagt - das gilt doch für Musik genauso, und nicht erst seit mp3. Versuch mal, eine frühe Aufnahme aus den 20ern zu bekommen, abgesehen vom fehlenden Grammophon zum Abspielen.

Naja, aber bei Musik gibt's ja wenigstens nicht soviel Neues. :lol:
http://www.youtube.com/watch?v=48hr0lRD1eo

Spaß beiseite, auch bei der Musik ist es nicht so, dass Stücke ausschließlich in Dateiform produziert werden, sondern es kommt alles noch auf CD raus. Klar wird auch die nicht auf ewig lesbar sein, doch traue ich so einer Scheibe immer noch eine höhere Lebenserwartung zu als wenn nur bei ein paar Leuten eine Datei auf 'ner Festplatte liegt.

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BeitragVerfasst: Fr, 27. Jan 2012, 21:49 
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Ja, da hast du sicher recht - aber wer entscheidet das heute? Die gleichen Leute, die Verlage leiten oder Musikstücke veröffentlichen. Vor 20 Jahren waren die Leute froh, wenn sie ein einigermaßen vernünftig klingendes Demotape zustande gebracht haben und das wurde dann an alle möglichen Musikverlage geschickt. Publikum konnte man vielleicht mit der Band bei Auftritten im örtlichen Bürgerhaus erreichen. Egal wie gut (oder schlecht) man war - wurde man nicht entdeckt, hat das nichts genützt.

Heute kann jeder, aber wirklich jeder, mit relativ geringem Geldeinsatz Tracks in Studioqualität produzieren und über Internetplattformen sofort ein Riesenpublikum erreichen. Das wirft natürlich ganz andere Fragen beim Marketing auf, das ist ganz klar.

Im Endeffekt wird sich das durchsetzen, was sich auch heute schon am Markt durchsetzt. Blödsinnigen Senf gibts und gab es schon immer - nur dass man heute eben sehr viel schneller mehr Leute erreicht. Zudem gibt es ja die Neigung der Leute, alles Gedruckte (und alles, was irgendwo im Internet steht) für bare Münze zu nehmen, aber das ist ein anderes Thema.

Unter dem Strich hast du recht - es wird natürlich immer Leute geben, die entscheiden, was "lesewürdig" ist und was nicht. Die hat es auch immer gegeben. Nur war es eben zuvor nie so einfach, auch wirklich jedem die Möglichkeit zu geben, seine Meinung kund zu tun. Gerade am Buchmarkt ist es ja nun alles andere als einfach, überhaupt einen Verleger zu finden - und ein Erfolg ist es deswegen auch noch lange nicht. So gesehen haben das schon immer irgendwelche Leute nach Profit entschieden (abgesehen von Nieschen- und Gutmenschenverlagen vielleicht). Wobei man aber auch vorsichtig sein sollte - wer je vorhat, sein Werk an einen Verlag zu verkaufen, sollte es tunlichst unterlassen, es in irgendeiner Form bereits vorab (auch nur in Teilen) elektronisch zu veröffentlichen. Das ist für beinahe jeden Verlag schon ein Ausschlusskriterium, jemanden unter Vertrag zu nehmen. Davon abgesehen denke ich auch nicht, dass das "echte" Buch (zumindest wirklich große Werke) in absehbarer Zeit je verschwinden werden.

Und auch, wenn ich keine Bücher wegwerfe, halte ich längst nicht alles, was gedruckt wird, auch wert, erhalten zu werden. Und ein Recht auf kommerzielle Veröffentlichung existiert auch nicht - man kann alles schreiben, was man will. Man kann aber keinen zwingen, es zu lesen. Die ebooks bieten aber auch einen Zugang für jedermann, den es vorher so nicht gab. Gerade für die kostenlosen Klassiker.

Noch ein Wort zur Datensicherheit: Dass tatsächlich ein größerer Teil der Weltliteratur (oder auch sonstiger Daten) wirklich verloren geht, ist nahezu unmöglich. Das wäre dann denkbar, wenn wirklich alles apokalyptisch zusammenbricht, aber dann ist auch sonst alles egal und Bücher werden vermutlich nur noch als Brennstoff dienen, damit man nicht erfriert. Sofern aber das Internet oder Teile davon überleben, wird auch nichts wirklich vergessen. Denn alles, was auf irgendwelchen Servern gespeichert ist, wird in jeder Sekunde kreuz und quer auf andere Server in der Welt gebackupt und davon wird dann wieder ein Backup gemacht und so weiter. Deswegen ist es ja auch so schwer, einmal ins Web gestellte Dinge wieder zu entfernen. Speziell Datenbanken wie eine Cloud, bei denen es auf Datensicherheit ankommt, sind kaum totzukriegen. Vielleicht Datenverlust für einzelne Personen, unauffindbare Daten, oder man kann sie nicht mehr zuordnen. Aber irgendwo schwirrt das schon immer rum.

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BeitragVerfasst: So, 12. Feb 2012, 00:28 
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Kurz zur Info: Ich war so frei und habe Darth Willis Liste im ersten Beitrag (danke noch mal dafür!) durch die finale Gesamtübersicht aller nun erhältlichen Titel (zzgl. der für die nächsten Monate noch zu erwartenden) ersetzt. Ich werde die Übersicht dort dann auch regelmäßig aktualisieren. Zudem sind alle Titel direkt mit Amazon-Links versehen. Natürlich kann man die E-Books aber auch bei allen anderen einschlägigen Onlineanbietern bekommen.

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BeitragVerfasst: Fr, 17. Feb 2012, 03:28 
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Ist doch mal ne Super Nachricht wilkommen im 21 Jahrhunder Blanvalet.

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BeitragVerfasst: Fr, 24. Feb 2012, 00:40 
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Tempest hat geschrieben:
Spaß beiseite, auch bei der Musik ist es nicht so, dass Stücke ausschließlich in Dateiform produziert werden, sondern es kommt alles noch auf CD raus.

Das ist bei Büchern doch auch nicht anders: Sie kommen einerseits als eBook raus und andererseits ganz normal in Papierform in den Laden. Es gibt auch musikalische Veröffentlichungen, die nicht mehr auf CD oder Vinyl rauskommen sondern nur noch als mp3, gerade von kleineren Künstlern.
Das ist, denke ich, ein Punkt, den viele nicht verstehen: eBooks lösen gedruckte Bücher nicht vollständig ab, sondern laufen quasi nebenher.
In den USA war der Trend zum eBook schon vor ca. 10 Jahren da (nach Europa ist es halt erst in den letzten Jahren gekommen) und dort kommen eBooks ja auch neben Printausgaben raus.
Anderes Beispiel: Tages-/Wochenzeitungen verkaufen sich immernoch prächtig obwohl man auch alles im Netz lesen kann.

Zitat:
Klar wird auch die nicht auf ewig lesbar sein, doch traue ich so einer Scheibe immer noch eine höhere Lebenserwartung zu als wenn nur bei ein paar Leuten eine Datei auf 'ner Festplatte liegt.

Die Lebensdauer einer CD wird mit maximal 50 Jahren angegeben, wenn sie konstant im Dunkeln gelagert wird (ohne Benutzen oder dergleichen ;) ) - es wurde vor ein paar Jahren gesagt, dass der Datenverlust von CDs bei normaler Beanspruchung schon nach 15 Jahren erkennbar wird.

Argumente gegen einen eBook-Reader in der Art von "Wenn er nass wird geht er kaputt" kann ich auch nicht sonderlich ernst nehmen:
Meine Bücher werden nicht nass, also wird es mein Reader (Kein Kindle sondern der von Sony ^^) auch nicht. Warum auch? Mein Handy geht nicht baden, mein PC auch nicht, genauso wenig Radio oder andere Elektrogeräte, also werde ich den Reader auch nicht unbedingt in der Badewanne benutzen (was ich mit gedruckten Büchern auch nicht mache).

Bei mir war es ein Hin und Her mit einem eBook-Reader:
Vor 10 Jahren war ich tierisch scharf drauf, konnte mir aber keinen holen, da es in Europa aus lizenztechnischen Gründen nicht möglich war. In den letzten Jahren dachte ich mir eher, dass man sowas doch nicht braucht.
Als ich mich dann vor ein-zwei Monaten aber damit auseinander gesetzt habe habe ich herausgefunden, dass das ja eigentlich doch eine feine Sache ist (mit e-ink sehr angenehm zu lesen) und lustigerweise ist das "Dann sieht man seine gesammelten Bücher nicht mehr im Regal" das Hauptargument für mich gewesen, einen Reader zu kaufen: Ich habe nämlich einfach bei all den gedruckten Büchern und DVD-Hüllen im Regal kaum noch Platz für neue Bücher ^^ (das war auch einer der Gründe für einen mp3-Player bei mir :D).

Alles in Allem würde ich bei dem Thema sagen, dass es einfach Geschmackssache ist ob man jetzt in den Laden geht und sich die gedruckten Bücher kauft oder ob man sich die elektronische Variante aus dem Netz holt. Vom Lesekomfort sind beide Varianten fast identisch und inhaltlich zum Glück auch. Die meisten Argumente dagegen wie z.B. dass der Akku ja schnell alle ist (mein Reader hat nach fast 2 Monaten lesen noch mehr als die Hälfte des Akkus voll), dass der Reader nicht nass werden darf (wenn mir ein Buch im Urlaub ins Lagerfeuer fällt ist es auch hin) sind ja auch nachweislicher Humbug, weshalb es meiner Ansicht nach einfach nur darauf ankommt ob man lieber ein volles Bücherregal und teilweise extrem dicke Bücher in der Hand haben oder einfach alles in einem dünnen Reader oder auf dem Rechner (oder Smartphone, Tablet, usw.) haben möchte.


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BeitragVerfasst: Fr, 24. Feb 2012, 21:01 
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Strassid2 hat geschrieben:
Vom Lesekomfort sind beide Varianten fast identisch

Das ist eben nicht so. Beim Lesekomfort kommt es nicht nur darauf an, ob die Schrift gut und leicht lesbar ist. Wenn ich beim Lesen die ganze Zeit im Hinterkopf habe, dass ich mit dem Ding vorsichtig umgehen muss, geht das ganze Lese-Gefühl flöten. Kein vernünftiger Einband, kein Vorsatzpapier und wenn das buch irgendwie illustriert ist, wirkt das nur noch halb so gut.

Außerdem: Ich hätte im Urlaub wenig Lust, mit einem iPad oder so am Strand zu sitzen. Mal abgesehen davon, dass es mir nicht im Traum einfallen würde, ein technisches Gerät mit in den Urlaub mitzunehmen.

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"Die Welt wäre wahrhaft paradiesisch, wenn man sich bloß vier kleine Worte merken würde: Der Mensch ist schlecht." - Martin Crane


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BeitragVerfasst: Fr, 24. Feb 2012, 22:36 
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Luna Selene hat geschrieben:
Strassid2 hat geschrieben:
Vom Lesekomfort sind beide Varianten fast identisch

Das ist eben nicht so. Beim Lesekomfort kommt es nicht nur darauf an, ob die Schrift gut und leicht lesbar ist. Wenn ich beim Lesen die ganze Zeit im Hinterkopf habe, dass ich mit dem Ding vorsichtig umgehen muss, geht das ganze Lese-Gefühl flöten. Kein vernünftiger Einband, kein Vorsatzpapier und wenn das buch irgendwie illustriert ist, wirkt das nur noch halb so gut.

Außerdem: Ich hätte im Urlaub wenig Lust, mit einem iPad oder so am Strand zu sitzen. Mal abgesehen davon, dass es mir nicht im Traum einfallen würde, ein technisches Gerät mit in den Urlaub mitzunehmen.


Wobei du aber zugeben musst dass das rein subjektiv ist und erst mal nur für dich gilt. Andere Menschen können abweichende Vorlieben in der Hinsicht haben. Ich habe auch lieber ein Buch aus Papier in der Hand, da ich da eher traditionalistisch bin, aber ich würde nicht sagen, dass das zwangsläufig für Jedermann "besser" sein muss. Selbst ich habe inzwischen ich die Klassiker der englischen Literatur, die ich für mein Studium brauche, auch als E-Books auf mein Netbook gezogen. Das ist einfacher und günstiger.

Was mir bei Star Wars als E-Book fehlen würde, ist der Sammel-und-Prahl-Effekt. Heute erst hat mein Englisch-Nachhilfeschüler mein großes SW-Regal entdeckt und sich begeistert gleich mal Paul S. Kemps "Betrogen" ausgeliehen, um in die TOR-Ära einzusteigen. Das geht mit E-Books nicht so gut.

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BeitragVerfasst: Sa, 25. Feb 2012, 00:58 
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Ich muss sagen ich bin mittlerweile mit meiner Meinung umgefallen ;)

Ich hab mir vor ein paar Tagen einen Ebook-Reader zugelegt und muss sagen ich bin begeistert.

Bisher war ich eigentlich auch jemand von der Fraktion der die Bücher gerne sammelt, allerdings ist mir auch bewusst geworden das ich meine Bücher eigentlich eh nur auf dem Dachboden liegen habe und der Zustand wird sich aus Platzmangel auch nicht so schnell ändern. Abgesehen davon könnte ich mich an kein Buch erinnern das ich doppelt gelesen hätte.

Man kann sagen was man will, aber abgesehen vom farbigen Cover ist der Ebook Reader eigentlich das bessere zum lesen und vor allem auch super für Unterwegs. Klein, braucht so gut wie keinen Strom, ein gutes Stück leichter als ein Buch und zur Not kann man damit auch Inet Surfen über Wlan (Was allerdings nur eine Notlösung ist). Und wie vorher im Thread schon erwähnt, ein Wörterbuch ist mit dabei und man kann sich auch leichter mal an ein englisches Buch wagen (Für normal nur Deutschleser).

Aber im Endeffekt solls doch jeder so halten wie er will, für mich war das erscheinen der Ebooks in Deutsch eigentlich ein Kaufargument.


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BeitragVerfasst: Sa, 25. Feb 2012, 18:01 
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Luna Selene hat geschrieben:
Wenn ich beim Lesen die ganze Zeit im Hinterkopf habe, dass ich mit dem Ding vorsichtig umgehen muss, geht das ganze Lese-Gefühl flöten.

Dann möchte ich nicht wissen wie deine Bücher aussehen. Ich wiederhole mich jetzt einfach mal und sage dass ich mit einem eBook-Reader genauso umgehe wie mit meinen normalen Büchern. Das heißt nicht, dass ich ihn einfach überall hinwerfen würde, sondern dass ich mit meinen gedruckten Büchern immer sehr pfleglich umgehe weil ich es beim Lesen nicht ausstehen kann, wenn Bücher komplett zerlesen sind (ein Grund, warum ich keine Bücher aus Büchereien ausleihe) oder wenn sie nass wurden (es stört mich einfach, wenn das Papier dann wellig ist).
Außerdem les ich gerade dickere, gebundene Bücher nur ungern, weil sie nicht so schön in der Hand liegen beim lesen (gerade wenn man am Anfang oder am Ende des Buches ist), sie sind schwer und wenn ich auf Reisen bin und sie mitschlepp dann nimmt das viel Platz im Koffer oder Rucksack weg. Für mich sind die halt nur was fürs Regal, wenn ich die Wahl habe werden auch Bücher mit broschiertem Einband oder mittlerweile eBooks gekauft.

Zitat:
Kein vernünftiger Einband, kein Vorsatzpapier und wenn das buch irgendwie illustriert ist, wirkt das nur noch halb so gut.

Wie bereits eben geschrieben:
Wenn sie zu nobel aufgemacht sind (und das ist für mich nunmal schon ein gebundenes Buch) ist es für mich nicht so schön zu lesen, weil es eben zu unhandlich und die meiner Meinung nach nur zum ins Regal stellen und nicht zum lesen sind. Aber auch hier gilt wieder: Meine persönliche Vorliebe und nichts, was man allgemeingültig beweisen könnte ;)

Zitat:
Außerdem: Ich hätte im Urlaub wenig Lust, mit einem iPad oder so am Strand zu sitzen.

Ich würde auch nicht auf die Idee kommen mich mit einem Buch an den Strand zu setzen, eben weil ich da viel zu sehr drauf aufpasse.
Ok, ich würde auch nicht auf die Idee kommen generell ans Meer zu fahren, aber hier ist sie wieder: Die persönliche Vorliebe.

Zitat:
Mal abgesehen davon, dass es mir nicht im Traum einfallen würde, ein technisches Gerät mit in den Urlaub mitzunehmen.

Nicht? Also ich hab mein Smartphone immer dabei. Es gibt auch Leute, die nehmen ihren Laptop mit in den Urlaub. Sei es für die Zugfahrt, oder im Hotelzimmer mal ins Internet zu gehen. Damit mein ich auch nichtmal ins Internet zu gehen um in Facebook rumzuhängen, sondern einfach um sich Infos über Ausflugsziele oder Zugverbindungen o.ä. zu holen, falls es spontan zu irgendwelchen Änderungen kommt. Digicams oder analoge Kameras nimmt auch sogut wie jeder mit: Schließlich will auch jeder Fotos davon machen wo er war.

Darth Spiriah hat geschrieben:
Was mir bei Star Wars als E-Book fehlen würde, ist der Sammel-und-Prahl-Effekt.

Da muss ich sagen, dass ich mein Star Wars Regal sogar ziemlich unschön finde ^^
Knapp 100 Bücher von diversen Verlagen in den unterschiedlichsten Formaten. Ein regelrechter Flickenteppich in meinem Regal. Aber ich weiß allerdings auch nicht, wie dein Regal ausschaut ;)

Dermion hat geschrieben:
Bisher war ich eigentlich auch jemand von der Fraktion der die Bücher gerne sammelt, allerdings ist mir auch bewusst geworden das ich meine Bücher eigentlich eh nur auf dem Dachboden liegen habe und der Zustand wird sich aus Platzmangel auch nicht so schnell ändern. Abgesehen davon könnte ich mich an kein Buch erinnern das ich doppelt gelesen hätte.

Das sieht bei mir ähnlich aus:
Ich Kann mich nicht dazu überwinden, irgendwelche Bücher wegzugeben (Selbst Palpatines Auge ist noch in meinem Regal). Es ist halt auch so, dass ich nicht nur Star Wars Bücher habe und dass sich meine Interessen auch ständig wechseln. Tatsächlich ist es seit kapp 15 Jahren so, dass ich alle paar Jahre zwischen Star Wars und Star Trek wechsle und es von Star Trek ja auch gefühlte 1000 Bücher gibt und alle paar Jahre die Bücher aus dem Regal mit den Büchern vom Dachboden zu tauschen mag ich auch nicht :D

Mittlerweile kaufe ich auch quasi nur noch Bücher als eBook, außer es ist, wie beim Star Trek Deep Space Nine Relaunch in Buchform der Fall, dass die Bücher, wenn sie im Regal stehen, ein zusammenhängendes Bild darstellen, weil sowas dann doch schön im Regal ausschaut :)


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BeitragVerfasst: Sa, 25. Feb 2012, 20:05 
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Strassid2 hat geschrieben:
Luna Selene hat geschrieben:
Wenn ich beim Lesen die ganze Zeit im Hinterkopf habe, dass ich mit dem Ding vorsichtig umgehen muss, geht das ganze Lese-Gefühl flöten.

Dann möchte ich nicht wissen wie deine Bücher aussehen. Ich wiederhole mich jetzt einfach mal und sage dass ich mit einem eBook-Reader genauso umgehe wie mit meinen normalen Büchern. Das heißt nicht, dass ich ihn einfach überall hinwerfen würde, sondern dass ich mit meinen gedruckten Büchern immer sehr pfleglich umgehe weil ich es beim Lesen nicht ausstehen kann, wenn Bücher komplett zerlesen sind (ein Grund, warum ich keine Bücher aus Büchereien ausleihe) oder wenn sie nass wurden (es stört mich einfach, wenn das Papier dann wellig ist).

Ich meinte damit nicht, dass ich achtlos mit meinen Büchern umgehe. Sicher, so ein neues Buch ist natürlich schön, aber wenn man es dann oft gelesen hat und man es ihm auch ansieht, dann merkt man, dass dieses Buch eine Geschichte zu erzählen hat. Und nicht nur die, die drinsteht. Ein Buch ist zum Lesen da, nicht dazu, es so lange wie möglich neu aussehen zu lassen.

Strassid2 hat geschrieben:
Zitat:
Mal abgesehen davon, dass es mir nicht im Traum einfallen würde, ein technisches Gerät mit in den Urlaub mitzunehmen.

Nicht? Also ich hab mein Smartphone immer dabei. Es gibt auch Leute, die nehmen ihren Laptop mit in den Urlaub. Sei es für die Zugfahrt, oder im Hotelzimmer mal ins Internet zu gehen.

Normalerweise gehe ich zelten (ich war erst zweimal in meinem Leben in einem Hotel). Wenn man den Textreader oder was auch immer dann mal im Vorzelt liegen lässt und er die Nacht über im Nassen liegt...

Strassid2 hat geschrieben:
Darth Spiriah hat geschrieben:
Was mir bei Star Wars als E-Book fehlen würde, ist der Sammel-und-Prahl-Effekt.

Da muss ich sagen, dass ich mein Star Wars Regal sogar ziemlich unschön finde ^^
Knapp 100 Bücher von diversen Verlagen in den unterschiedlichsten Formaten. Ein regelrechter Flickenteppich in meinem Regal. Aber ich weiß allerdings auch nicht, wie dein Regal ausschaut ;)

Ich sehe schon, wir werden uns niemals einig werden. Unser Geschmack ist zu verschieden. Es sieht doch toll aus, wenn man so viele unterschiedliche Bücher im Regal zu stehen hat. Obwohl eine Serie auch einen hübschen Eindruck macht.

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BeitragVerfasst: Sa, 25. Feb 2012, 22:09 
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Ich habe meine Bücher einigermaßen so sortiert, dass Heyne-Ära und Blanvalet-Ära sowie die Panini-Romane halbwegs getrennt voneinander sind. Die alten Blanvalet-Romane hatten ja auch noch eine einheitliche Umschlaggestaltung; die Serien heutzutage (Verhängnis der Jedi-Ritter z.B.) haben eine einheitliche Gestaltung und die Einzelromane im Großformat haben zumindest dasselbe Rückendesign, sodass sie im Regal gut zu einander passen.

Erst vorgestern habe ich von meinem Englisch-Nachhilfeschüler Bewunderung für das Regal erhalten und eine Kommilitonin, die unlängst bei mir war, um auf die Romanistik-Klausur zu lernen, meinte beim Vorbeigehen so, sie könne mit SW nicht viel anfangen, aber sie findet, die Bücher sehen ziemlich cool aus. ;)

Was die verschiedenen Geschmäcker betrifft: Ich finde, verschiedene Geschmäcker machen diese Welt doch erst interessant (wenn auch nicht immer im positiven Sinne, zugegebenermaßen), denn ohne sie wären wir alle geistig uniformiert. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass Blanvalet jetzt ermöglicht, dass jeder sein SW-Lesebedürfnis nach seinen individuellen Vorlieben befriedigen kann. Der "Traditionalist" hat weiterhin seine gedruckte Ausgabe und der E-Book-Freund kommt von nun an auch auf seine Kosten, ohne dass der Traditionalist dabei etwas einbüßt. Klingt für mich zumindest so, als wäre das eine sogenannte "Win-Win-Situation".

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BeitragVerfasst: Sa, 25. Feb 2012, 23:35 
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Eben - manchmal hört es sich so an, als würde man sich für das eine oder andere Medium entscheiden müssen und das andere nicht mehr nutzen können. Ist ja nicht so, als ob meine Bücher jetzt alle zu Staub zerfallen, nur weil ich einen ebook-Reader nutze.

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BeitragVerfasst: Do, 17. Mai 2012, 23:53 
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Habe die Liste im ersten Beitrag mal wieder aktualisiert. Vor allem sei darauf hingewiesen, dass auch die bei Panini erschienenen Romane zu The Old Republic bereits als eBook erhältlich sind. Revan erschien zeitgleich mit der gedruckten Ausgabe am 12. März, die anderen beiden Bände sind seit dem 13. Februar erhältlich. Interessant hierbei ist, dass alle drei Bände in elektronischer Form jeweils nur €4,99 kosten, gedruckt hingegen €12,95 bzw. €14,95, sodass der Preisvorteil schon deutlich ist ... allerdings kann man es sich in Bits und Bytes halt auch nicht ins Regal stellen ... :wink: Wer gern auf dem E-Reader liest, hat hier aber auf jeden Fall eine günstige Alternative zum traditionellen Buch.

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BeitragVerfasst: Fr, 18. Mai 2012, 11:16 
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Sky hat geschrieben:
Habe die Liste im ersten Beitrag mal wieder aktualisiert. Vor allem sei darauf hingewiesen, dass auch die bei Panini erschienenen Romane zu The Old Republic bereits als eBook erhältlich sind. Revan erschien zeitgleich mit der gedruckten Ausgabe am 12. März, die anderen beiden Bände sind seit dem 13. Februar erhältlich. Interessant hierbei ist, dass alle drei Bände in elektronischer Form jeweils nur €4,99 kosten, gedruckt hingegen €12,95 bzw. €14,95, sodass der Preisvorteil schon deutlich ist ... allerdings kann man es sich in Bits und Bytes halt auch nicht ins Regal stellen ... :wink: Wer gern auf dem E-Reader liest, hat hier aber auf jeden Fall eine günstige Alternative zum traditionellen Buch.


Anzumerken sei aber das die 4,99 nur für den Amazon Kindle gelten. Leider....
Ich hab noch nicht genau recherchiert, aber Amazon hat öfter diese "guten" Angebote, die halt auf den Kindle gebunden sind. Von daher würde es sich ab und an lohnen sich das Gerät zu kaufen anstatt ein offenes.

Andere Ebook-Shops haben zumindest das momentan 3te Buch noch nicht im Sortiment.
Wenn ich auch ein Befürworter von Ebooks bin, es ist in bestimmten Bücherbereichen echt lästig legal an Bücher zu kommen.


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BeitragVerfasst: Fr, 18. Mai 2012, 16:22 
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Dermion hat geschrieben:
Anzumerken sei aber das die 4,99 nur für den Amazon Kindle gelten. Leider....

Danke für den Hinweis, Dermion! Ich war selbst nur durch Zufall bei Amazon über die TOR-eBooks gestolpert und war davon ausgegangen, dass die dann auch generell auf anderen Plattformen als dem Kindle erhältlich seien. Ich wollte aber eh nächste Woche mal bei Panini nachhören, wie das bei denen in Zukunft mit Star Wars-eBooks aussieht, dann frage ich auch gleich danach, wie es mit anderen Anbietern aussieht.

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BeitragVerfasst: Mi, 23. Mai 2012, 15:23 
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Update in Sachen Panini-eBooks:
Die drei TOR-Romane von Panini sind abseits vom Kindle grundsätzlich auch für andere Plattformen als eBook erhältlich - und auch dort jeweils zum Preis von €4,99. Aktuell sind sie z. B. bereits über :arrow: PagePlace verfügbar und auch via Apple sollten sie zu haben sein. Weitere Onlinebuchhandlungen (Libri etc.) sollten Anfang Juni nachziehen.

Zudem gibt es übrigens auch für alle Fans digitaler Comics Hoffnung: Hier hat Panini ganz neu die Plattform :arrow: paninidigits.com gestartet. Aktuell sind zwar noch keine Star Wars-Comics verfügbar, aber Panini plant in naher Zukunft auch die ersten Titel aus der weit, weit entfernten Galaxis dort anzubieten.

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BeitragVerfasst: Do, 24. Mai 2012, 17:01 
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Sehr schön, danke für den Tip, den Händler kannte ich noch gar nicht.
Ich hab mich bisher immer an die "normalen" größeren Buchhändler gehalten.


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BeitragVerfasst: So, 10. Jun 2012, 18:42 
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Mal eine Frage:
Ist schon etwas bekannt, ob die Star Wars Bücher des Heyne Verlags auch als eBooks erscheinen?

Was mir neulich aufgefallen ist: Es gab ja in den letzten Jahren quasi die große Suche nach "Kommando Han Solo", das meines Wissens nach eins der wenigen Goldmann Bücher ist, die recht schnell "verschollen" waren. Dann hat man es nur bei ebay gefunden, da aber auch nur für 40 EUR und aufwärts. Ich sag jetzt im Anbetracht der eBook-Neuauflage nur: Ich bin so froh, dass ich es mir damals nicht für den Preis geholt habe :D
Gibt es eigentlich offizielle Infos, warum das nie wieder von Goldmann/Blanvalet neu aufgelegt wurde?


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BeitragVerfasst: So, 10. Jun 2012, 19:17 
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Strassid2 hat geschrieben:
Mal eine Frage:
Ist schon etwas bekannt, ob die Star Wars Bücher des Heyne Verlags auch als eBooks erscheinen?

Da ist bisher nichts abzusehen. Ich würde mich zwar freuen, wenn Blanvalet als aktueller Lizenznehmer die rechtlichen Fragen dazu klären würde und auch diese mit ins eBook-Programm aufnähme (womöglich sogar in überarbeiteter Übersetzung), aber bislang ist dazu nichts geplant. Heyne selbst dürfte hier übrigens - auch wenn beide zur Random-House-Gruppe gehören - keine Rechte für Nachdrucke oder halt eBook-Fassungen mehr besitzen. Ihr könnt Blanvalet ja mal direkt anschreiben und nachhaken, damit sie sehen, dass Interesse da ist. :wink:

Strassid2 hat geschrieben:
Was mir neulich aufgefallen ist: Es gab ja in den letzten Jahren quasi die große Suche nach "Kommando Han Solo", das meines Wissens nach eins der wenigen Goldmann Bücher ist, die recht schnell "verschollen" waren. Dann hat man es nur bei ebay gefunden, da aber auch nur für 40 EUR und aufwärts. Ich sag jetzt im Anbetracht der eBook-Neuauflage nur: Ich bin so froh, dass ich es mir damals nicht für den Preis geholt habe :D
Gibt es eigentlich offizielle Infos, warum das nie wieder von Goldmann/Blanvalet neu aufgelegt wurde?

Kommando Han Solo erschien im Juli 2000 direkt bei Blanvalet, während einige der Bände davor halt zuerst unter dem Goldmann-Label erschienen und ab 1999 dann von Blanvalet nachgedruckt wurden. Auch von Kommando Han Solo dürfte es aber trotzdem - wie von den übrigen X-Wing-Romanen - bei Blanvalet mehrere Auflagen gegeben haben ... bis man sich dann halt irgendwann mit Blick auf die Absatzzahlen entschied, keine Nachdrucke mehr zu machen. So weit erst mal ein ganz normaler (wenn auch für Fans trauriger) Vorgang. Warum dann nun speziell dieser Band so hohe Preise auf dem antiquarischen Sektor erzielt hat, kann ich auch nicht sagen. Möglich, dass die Gesamtauflage in absoluten Zahlen hier tatsächlich kleiner war. Genauso ist aber auch denkbar, dass das ein rein künstlich in die Höhe getriebener Preis war (z. B. weil mit Han Solo ein beliebter Held im Titel war oder was auch immer). Jedenfalls erfreulich, dass sich die Preise für vergriffene Bücher offenbar etwas zu normalisieren scheinen, wo es sie nun auch als eBooks gibt.

Am Rande, falls sich jemand wundert, warum es Darth Scabrous noch nicht als eBook gibt: Die genauen Gründe, warum dieser Roman nicht zeitgleich mit der Druckausgabe als eBook gekommen ist, weiß ich leider auch nicht, aber zumindest hat man mir seitens des Verlags versichert, dass die eBook-Version auf jeden Fall noch kommt. Ein genauer Termin konnte allerdings bei meiner letzten Nachfrage noch nicht genannt werden.

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BeitragVerfasst: So, 10. Jun 2012, 19:44 
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Sky hat geschrieben:
Am Rande, falls sich jemand wundert, warum es Darth Scabrous noch nicht als eBook gibt: Die genauen Gründe, warum dieser Roman nicht zeitgleich mit der Druckausgabe als eBook gekommen ist, weiß ich leider auch nicht, aber zumindest hat man mir seitens des Verlags versichert, dass die eBook-Version auf jeden Fall noch kommt. Ein genauer Termin konnte allerdings bei meiner letzten Nachfrage noch nicht genannt werden.


Vielleicht muss es noch vom Azubi abetippt werden ins Epup Format ;)


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BeitragVerfasst: So, 10. Jun 2012, 19:57 
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Dermion hat geschrieben:
Vielleicht muss es noch vom Azubi abetippt werden ins Epup Format ;)

Tja, vielleicht hat er sich tatsächlich zu sehr dabei gegruselt ... :twisted:

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BeitragVerfasst: Mo, 11. Jun 2012, 09:47 
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Es gibt die Panini-Bücher jetzt übrigens auch bei Kobo, jeweils auch für 4,99€

Ich schätze mal bis E-Books und normale Bücher zum gleichen Zeitpunkt rauskommen wird es noch ein wenig dauern, oder sagen wir bis alle das tun. Gerade in Deutschland. Anscheinend hat man wieder mal Angst vor bösen Raubkopierern.

Und um das zu verhindern gängelt man die ehrlichen Käufer mit überzogenen Ebook-Preisen und DRM ;-) Ich mein vom System Ebook bin ich ja mehr oder weniger mittlerweile überzeugt, allerdings finde ich die Preispolitik teilweise einen Witz.

Die aktuelle Verhägnis der Jedi-Ritter Reihe kostet halt anstatt 9,99€ immer noch 8,99€ als Ebook und bei den meisten Büchern ist es ähnlich. Ist eine schöne Gewinnmaximierung.


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BeitragVerfasst: Mi, 11. Jul 2012, 13:30 
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Wie ist das denn wenn ich ein e-Book runterlade und auf einem Tablet lesen möchte? Benötige ich dafür dann ne App, oder geht das über das Betriebssystem? Ist es dann auch egal ob ich das E-Book bei Amazon oder iShop gekauft habe?

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BeitragVerfasst: Mi, 11. Jul 2012, 14:07 
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das kommt erstmal aufs Tablet an, ich hab da zwar nur bedingt Erfahrung, aber soweit ich das gesehen hab, hat eigentlich jeder EBook-Händler eine App mit der du zumindest die Ebooks vom jeweiligen Shop lesen kannst.


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