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BeitragVerfasst: Mo, 12. Mai 2014, 20:43 
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Darth Spiriah hat geschrieben:
Das ist ein Schritt, der einem alle Optionen offenhält und nach Festlegung der genauen kreativen Richtung gestattet, Werke wieder aufzunehmen anstatt später zu sagen "Oh, sorry, das Werk hatten wir vergessen."

Falls man das so handhabt, wäre das lobenswert. (Wobei Disney und Lucasfilm eigentlich schon genug Zeit hatten, um so weit zu kommen, ein paar alte Bücher in den Kanon aufzunehmen. Leland Chee wacht ja angeblich seit Jahren über die Kontinuität. Und die Qualität der Geschichten ist ja unabhängig von den künftigen Filmen.) Aber ehrlich gesagt bezweifle ich, daß sie dies beabsichtigen, denn falls doch, frage ich mich, warum Lucasfilm diese Option in seiner Erklärung nicht explizit erwähnt hat. Damit hätte es den Fans eine Freude gemacht. Aber wenn sie wissen, daß sie einen anderen Weg beschreiten werden, macht ihre Erklärung Sinn.

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"Es gibt keine Republik mehr, Meister Darté. Der Senat hat beschlossen, ein Imperium auszurufen, schon vergessen?"- Tsui Choi (Jedi-Meister)


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BeitragVerfasst: Mo, 12. Mai 2014, 20:57 
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Wenn man es explizit erwähnt, ist das die einzige Frage, die die Fans die nächsten Monate und Jahre stellen werden. Stattdessen hätte man gerne, dass die Leute sich für das neue interessieren.

Ich rechne ehrlich gesagt auch nicht damit, dass man das macht, und erst recht nicht im großen Stil. Ich denke, es wird bei einzelnen Details oder Figuren aus dem EU bleiben, die man übernimmt. Aufgrund der ganzen Vernetzungen kanonisiert man mit den meisten Romanen gleich mindestens fünf andere indirekt... aber wir werden sehen.

Zur Not steht das alte SWEU immer noch genauso wie zuvor, niemand ändert etwas daran, es wird halt nur nicht in der Filmkontinuität fortgesetzt. Es wird noch gedruckt und vermarktet und künftige Leser dürfen da auch reinschnuppern. Und solange SWTOR existiert, wird es tatsächlich sogar in einer Ära noch fortgesetzt.

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BeitragVerfasst: Mo, 12. Mai 2014, 21:19 
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Darth Spiriah hat geschrieben:
Aufgrund der ganzen Vernetzungen kanonisiert man mit den meisten Romanen gleich mindestens fünf andere indirekt...

Nicht unbedingt, man könnte ähnlich vorgehen, wie mit den Filmromanen (siehe weiter oben): Nur die Knoten der Vernetzung wären kanonisch, der Rest nicht.
Aber ja, noch darf man gespannt sein.

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BeitragVerfasst: Mo, 12. Mai 2014, 21:23 
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Das gäbe dann auch ein ganz schönes Flickwerk... das mit den Filmromanen verstehe ich eigentlich auch nur so, dass sie Kanon sind, weil sie die Filme nacherzählen, aber alles was darüber hinaus geht ist nicht kanonisch... also unterm Strich sind sie auch "Legends mit 90% Kanonanteil" oder so.

Bin mal gespannt, wenn ich im September A New Dawn in Händen halte, wie das alles im Detail aussieht. Ich denke, Spezies und Planeten aus dem EU wird man sich bestimmt großzügig nehmen. Hat man für Zeb in Rebels ja schon getan.

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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 03:00 
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Ich finde es sogar sehr fan-freundlich - jedenfalls den Fans gegenüber, die möglichst nichts von dem widersprüchlichen Zeug oder schlicht abstrusen Ideen auch noch verfilmt sehen wollen, die sich über die Jahre so angesammelt haben.

Und mit Verlaub: Kanon-Diskussion hin oder her, dass die Kontinuität bei einigen Geschichten von vornherein nicht stimmen konnte, weil die Autoren schlicht nicht aufgepasst haben, was sie da schreiben, war schon lange vor Produktion der PT-Filme klar. Ich erinnere da nur an die Diskrepanzen, die Zahn bei der Thrawn-Trilogie verzapft hat, was die Zeitabläufe im Imperium angeht. Denn da wusste man durch die OT-Filme ja zumindest, dass das Imperium nicht deutlich älter sein konnte als die Transformation von Anakin zu Vader, welche wiederum durch das Alter von Luke und Leia einen gewissen Rahmen hatte - von der Rebellion mal ganz abgesehen. Solche Dinger wie die Verseuchung von Honoghr vom letzten Gipskrieg und so weiter... das hat nie in die Zeitrahmen gepasst, wenn man nicht ganz blind war. Insofern war es mir schon damals piepe, ob da ein Stempel drauf gewesen wäre, dass das nun offizieller Kanon sein soll oder nicht. Denn das sind handwerkliche Fehler, die durch das Versagen der sogenannten Kontinuitätsabteilung nur noch schlimmer werden - und die können auch nicht mit Unkenntnis der PT-Ereignisse erklärt werden.

Wenn man nun schon einen Schnitt macht, dann bitte richtig und nicht halbherzig. Wer soll denn entscheiden, welche EU-Werke "wertig" genug sind und welche nicht? Die Fans? Welche Fans? Jedes noch so miese EU-Buch hat seine Fans (warum auch immer). Also wäre es unfair und unlogisch, nicht einen Reset zu machen und die Chance zu ergreifen, es besser zu machen. Wer sich bisher alles nur wegen dem Star Wars-Label unabhängig von der Qualität des Inhalts angetan hat, den dürfte das ohnehin nicht stören. Und der Rest wird damit leben müssen und unter dem Strich wird der Großteil der Fans damit besser fahren.

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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 08:32 
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Tsui Choi hat geschrieben:
Man hätte vielleicht jetzt in Voraussicht manche Geschichten aus dem Kanon streichen müssen/sollen, die restlichen hätten dann ihre Gültigkeit für immer behalten dürfen. Die neuen Filmen hätten sich dann diesen alten guten Geschichten anpassen müssen oder zumindest nicht mit ihnen kollidieren dürfen. Was soll denn daran so unmöglich oder so schlecht sein?

Wie Zentraldenker sehr schön ausgeführt hat, stecken selbst die als sehr gut geltenden Titel wie die Thrawn-Trilogie voller Fehler und Widersprüche.
Also ist die entscheidende Frage: Was aus dem EU ist gut genug (lies: widerspruchsfrei und logisch und durchdacht genug), um zu bleiben? Hier ist dann in der Tat die Frage, welchen Maßstab man anlegt.
Ist man sehr streng (wie Disney jetzt scheinbar ist), verprellt man die EU-Fans, ja, aber hört doch auf zu behaupten, dass der andere Weg, der laschere Weg, problemloser wäre.
Ja, die kritischeren Fans, die das EU lieber heute als morgen komplett loswürden (wie Xontra) mögen in der Unterzahl sein, aber dazu kommen ja noch die krassen handwerklichen Probleme, die man sich aufhalst, wenn man einen neuen Film unter Beachtung des ganzen alten EU-Krempels drehen will. Lies mal meinen vorletzten Beitrag.

Tsui Choi hat geschrieben:
Einfach alles für ungültig zu erklären ist ein Armutszeugnis und zeigt, daß Disney/Lucasfilm das SW-Phänomen nicht begriffen haben.

Ich gebe dir zum Teil recht, da hat tatsächlich jemand einen wichtigen Aspekt des SW-Fandoms nicht verstanden. Nämlich den, da für die meisten Fan der schöne Schein wichtiger ist als der schnöde Fakt. Ich wiederhole da gern nochmal meinen letzten Beitrag: Man hätte den sogenannten "Kanon" einfach weiterhin so nennen können, auch wenn er alles andere als kanonisch ist.
Das hat man nicht gemacht, weils verlogen wäre. Und deshalb ist es gerade kein Armutszeugnis.

Tsui Choi hat geschrieben:
Es ist eben kein Superheldenuniversum, das man alle 20 Jahren neu interpretieren darf.

Ach was? Woher nimmst du denn bitteschön diese Erkenntnis? Wo genau warst du die letzen 20 Jahre?

Tsui Choi hat geschrieben:
Die guten Sachen im EU waren für SW eine Bereicherung. Und daß das EU schon überladen ist, sehe ich als weiteren Grund zu versuchen, einen Teil davon zu retten: Es kann doch nicht alles schlecht sein. Oder meint Disney, daß alles bisherige EU zu schlecht für den Kanon waren, und daß alle künftigen Werke besser werden?

Das Problem ist hier - nochmal - die Abgrenzung, was gut und was schlecht ist. Es gibt auch Darksaber-Fans (!).
Und selbst wenn du zwei EU-Bücher finden könntest, die unbestritten als gut gelten, würden sie doch mit einiger Wahrscheinlichkeit sowohl der OT als auch sich gegenseitig widersprechen (dank der großartigen Arbeit der Lucasfilm-Kontinuitätsabteilung).
Und welches von beiden lässt du dann fallen? Oder schreibst du beide neu? Oder wie?
Du kannst die Ställe des Augias nicht mit einer Zahnbürste säubern. Entweder du schaust einfach weg... oder du leitest einen Fluss um. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 13:25 
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Muss auch mal meinen Senf dazugeben. Ich stimme Stone mit seiner Meinung völlig zu.

Für mich ist das EU der wichtigste Bestandteil im Star Wars Universum. Die Filme sind nur ein ganz kleiner Teil von Star Wars. Ich bin mit dem EU aufgewachsen und und bin dadurch erst zum Star Wars Fan geworden. Ohne das EU wäre Star Wars für mich nur eine gute Film Serie gewesen, mehr aber auch nicht. Ich hätte mich nie eingehender mit Star Wars beschäftigt.

Und jetzt wird all den Fans die Star Wars über Jahre durch das EU verbunden geblieben sind, der Finger gezeigt. Und jetzt glauben auch noch viele dem dünnen Geschwätz von Disney/LucasFilm, dass es einen gemeinsamen Kanon geben wird und damit alles besser wird? Wacht auf Leute! Das ist Werbegeschwätz, damit die Leute wieder schön dümmlich die neuen ("verbesserten") Bücher und Comics kaufen.

Ich bleibe Star Wars Fan aber ich werde nicht alles blind hinnehmen, was mir Lucas/Disney vorsetzt. TCW habe ich mir schon nicht mehr angesehen, Rebels auch nicht und die neuen Filme werde ich mir ganz bestimmt auch schenken. Für mich bleibt Star Wars weiterhin mein geliebtes EU und die 6 Filme.


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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 14:05 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Ich finde es sogar sehr fan-freundlich - jedenfalls den Fans gegenüber, die möglichst nichts von dem widersprüchlichen Zeug oder schlicht abstrusen Ideen auch noch verfilmt sehen wollen, die sich über die Jahre so angesammelt haben.

Wenn man nun schon einen Schnitt macht, dann bitte richtig und nicht halbherzig. Wer soll denn entscheiden, welche EU-Werke "wertig" genug sind und welche nicht? Die Fans? Welche Fans? Jedes noch so miese EU-Buch hat seine Fans (warum auch immer).


Ich bin der erste, der sich in den letzten Jahren wortreich über die unzähligen Widersprüche im EU aufgeregt hat. Vor allem die aktuelle Kinderbuchschwemme war mir ein Dorn im Auge. Trotzdem finde ich den Schritt jetzt das EU zu rebooten völlig falsch, und ich wundere mich etwas über den breiten Zuspruch, der dieser Entscheidung folgt.
Denn, es ging doch nie darum jedes grottenschlechte Buch in Episode 7 zu erwähnen, nur weil es noch Bestandteil des EU ist, sondern es wäre darum gegangen ein komplexes SW-Universum nicht zu zerstören, welches sich um die Filme herum entwickelt hat, und das viele Perlen enthält, die es wert sind Kanon zu bleiben statt auf dem Müll zu landen.


Tempest hat geschrieben:

Welche Wahl hätten die Filmemacher für E7, würden sie das bisherige EU respektieren?

a) Das EU nachverfilmen. Problem: Langweilig für die, dies schon kennen, abschreckend für die, die noch nie was damit anfangen konnten, und mit hoher Wahrscheinlichkeit widersprüchlich zur OT.

b) Eine neue Geschichte erzählen, aber das EU-Umfeld beachten. Problem: Quasi unmöglich. Erstens ist das Post-Endor-EU schon ziemlich "voll" und zweitens müsste man dann jede Menge Kram nebenbei erklären, den EU-Fans schon wissen, die anderen Kinogänger aber nicht. Ergebnis: Stundenlange Exposition, die jeden zum Gähnen bringt.


Zu a.): Das stand, ausser in kruden Gerüchten, nie zur Debatte und würde auch nicht funktionieren. Zumindest nicht in einem Kinofilm. Im Rahmen einer Zeichentrickserie ginge dies schon, ist aber ein anderes Thema.

Zu b.): Ich meine, dies wäre nicht unmöglich gewesen wenn man mit etwas Augenmaß an die Sache rangegangen wäre.
Da ja eigentlich keine ST geplant war , wurde im EU dafür kein Platz gelassen, das stimmt. Man hätte aber ohne grosse Mühe die letzten 2-3 Romanserien als Infinities deklarieren- und den Rest des EU bestehen lassen können.
Ein Schnitt nach dem Schwarmkrieg wäre z.b. sinnvoll gewesen.
Der Umstand, dass eine "Menge Kram" erklärt werden müsste, spricht, wie ich finde, sogar FÜR das EU. Denn, zwischen Episode 6 und 7 liegen nunmal 30 Jahre auf die man eingehen MUSS, denn die Galaxis wird in dieser Zeit im nicht Dornröschenschlaf gelegen haben.
Und, abgesehen von den unsäglichen Widersprüchen, hat das EU einen sehr, sehr grossen Pluspunkt: Nämlich einen relativ stimmigen übergeordneten Handlungsverlauf.
Was ist also im EU in dieser Periode passiert, was hätte beim beachten des EU der einen oder anderen Erklärung bedurft?:

Das Imperium wurde immer weiter zurückgedrängt, während sich die neue Republik immer mehr ausdehnte bis es zum Friedensvertrag kam. Luke lernte Mara Jade kennen, gründete seine Jedi-Akademie und es gab den ein oder anderen dunklen Jedi der bekämft werden musste. Leia brachte Jacen, Jania und Anakin zur Welt. Der Skywalker-Nachkomme bekam den sinnvol gewählten Namen Ben, und irgendwann kam es zum verhängnisvollen Yuuzhan Vong – Krieg.

Ich finde das klingt alles recht stimmig und füllt die "fehlenden" 30 Jahre perfekt aus. Die Widersprüche hätte man links liegen lassen können und einer komplett neuen Geschichte für das Kino hätte auch nichts im Wege gestanden.
Der Yuuzhan Vong - Krieg wäre das aktuelle Pendant der Klonkriege gewesen, die ja in Episode 4 auch nur einmal (!) erwähnt wurden.
Stattdessen müssen diese 30 Jahre jetzt neu gefüllt werden; na dann mach mal Disney!

Tempest hat geschrieben:

OT und PT sollen für E7 ja weiterhin als Einschränkung gelten, nur eben das EU nicht. Und das wurde bei der PT auch schon nicht beachtet, also was ist jetzt so groß anders?


Das ist nicht richtig. Bestes Beispiel Coruscant. Dieser Planet war schon seit Jahren im EU bekannt und wurde, genau wie dort beschrieben, in Episode 1 eingefügt. Diverse EU-Storyelement werden in Episode 2 und 3 erwähnt und die bereits gedrehte Hochzeit zwischen Han und Leia wurden nicht in die SE aufgenohmen, weil dies den Geschehnissen in dem Roman "Entführung nach Dathomir" widersprochen hätte. Es gibt noch einige Beispiele mehr, die ach so lieblose PT und das EU gingen also Hand in Hand. Ich hätte mir gewünscht man hätte dies beibehalten (OHNE ein neues "besseres" EU aus dem Boden zu stampfen.

Darth Spiriah hat geschrieben:


Ich hoffe ja, dass man die Kinder der Großen Drei mehr oder weniger getreu übernimmt (wobei beim Namen Anakin wohl fragwürdig ist, ob man zwei Film-Anakins haben will...). Die Figuren fand ich sehr interessant und auch Ben Skywalker war gegen Ende eine wirkliche Sympathiefigur mit einer großartigen Chemie mit seinem Vater Luke.


Genau das ist der springende Punkt. Völlig neue Nachkommen der Hauptcharaktere würden mir den Spass gehörig trüben. Aber das muss man nach der, von vielen begrüssten, Abschaffung des EU befürchten.

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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 15:47 
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Ich hätte auch mit neuen Nachkommen "Spaß", wenn sie denn gut geschrieben und geschauspielert werden. :D

Aber ich freue mich natürlich auch über jedes bekannte SWEU-Element.

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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 18:32 
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Darth Spiriah hat geschrieben:
Das gäbe dann auch ein ganz schönes Flickwerk...

Flickwerk? Ich meinte es eher so, daß man die unkanonischen Bücher einfach komplett ignorieren könnte.

@Zentraldenker&Tempest: Ich dachte nicht an das Post-Endor-EU. Nach dem zu urteilen was ich davon mitbekommen habe, hätte man da vielleicht nur die X-Wing-Reihe retten können. Damit allein hätte man den Fans aber schon eine große Freude bereitet.
Am Prä-Endor-EU haben auch viele Autoren gearbeitet, und vor allem haben sie zumindest teilweise darauf geachtet, den Filmen und den anderen Werken nicht zu widersprechen. Ich finde es schade, alles wegzuwerfen, denn so viele Widersprüche gab es da selbst nach TCW meiner Meinung nicht, daß dies gerechtfertigt wäre.
Und zur Frage der Auslese: Man hätte Umfragen unter den Fans machen können, Disney und Lucasfilm hätten aber auch gerne ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen folgen können. Natürlich hätte man es sowieso nicht allen recht machen können, aber allein dadurch, daß man sich mit dem EU auseinander gesetzt hätte und eine Auswahl getroffen hätte, hätte man den Fans gezeigt, daß man mit ihrem mehr oder weniger geliebten EU respektvoll umgegangen wäre. Gute Bücher wären in den Kanon aufgenommen worden, und die Stimmung im Fandom wäre viel besser.

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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 18:39 
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Wenn du so selektierst, was "gut" ist, beleidigst du vielleicht auch den einen oder anderen Autor... ;) Auch Autor vieler "guter" SW-Bücher hatten schon mal einen "Hirnfurz". :D

Abgesehen davon gibt es nicht so viele Bücher, die der allgemeine Konsens schlecht findet (Kristallstern z.B.)

Nene, Neustart war schon eine gute Idee.

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BeitragVerfasst: Di, 13. Mai 2014, 20:36 
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Darth Spiriah hat geschrieben:
Wenn du so selektierst, was "gut" ist, beleidigst du vielleicht auch den einen oder anderen Autor... :wink:

Als Künstler sollte man mit Kritik umgehen können. Umgekehrt könnten SW-Schriftsteller der kanonischen Bücher Anerkennung genießen. :wink:

Darth Spiriah hat geschrieben:
Abgesehen davon gibt es nicht so viele Bücher, die der allgemeine Konsens schlecht findet (Kristallstern z.B.)

Mein Eindruck ist eher, daß bei vielen Büchern eine ziemlich klare Tendenz zu erkennen ist. Aber selbst wenn nicht, darf Lucasfilm von mir aus wie gesagt gerne selbst aussortieren.

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 01:26 
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Also ich gebe zu, dass ich bei "EU" fast immer an Post-Endor denke, das ist wohl auch der größte Teil. Das Zeug, das 5000 Jahre vor Yavin spielt, ignoriere ich ohnehin schon immer, denn das finde ich aus vielen Gründen albern. Brauchbar sind jedoch manche Werke, die im Umfeld der Filme angesiedelt waren. So mochte ich den Ansatz von "Shadows of the Empire", weil das recht gut integriert wurde. Auch wenn es hier einige Schwächen gab, hat diese Story sich nahtlos zwischen Ep V und VI eingefügt und ist von der Sorte, die nette Zusammenhänge herstellt, die man aber nicht zwangsläufig zur Kenntnis nehmen muss. Sprich: Es tut dem Film-Universum nicht weh. In diese Kategorie fallen auch viele der durchaus sehr guten Comics, die in den letzten Jahren erschienen und sich zwischen den Filmen bewegen (ich mochte immer die Stories rund um "Imperium" und "Rebellion", die nichts kaputt gemacht haben und dennoch bemüht waren, sich gut einzufügen). So etwas verändert aber nicht die "historischen" Fakten, da sie sich immer im Rahmen der vorgegebenen Filmhandlung bewegen und nette Details aufgreifen. Im Prinzip gehört sogar das humoristisch ausgelegte "Tag & Bink" dazu - denn alles, was man da sieht, KÖNNTE genauso passiert sein in den Filmen, man kann jedenfalls nicht beweisen, dass es nicht so war. Und solche Erzählkunst, die unterhält und neue Perspektiven eröffnet, ohne den ursprünglichen Stories auch nur im mindesten zu widersprechen, das verstehe ich unter gelungener Kontinuität. Selbst bei einer vergleichsweise "albernen" Story wie die genannte.

So etwas kann also meinetwegen durchaus im Kanon verbleiben - da es eben keine Rolle spielt, ob es wirklich "passiert" ist oder nicht - für die, die diese Geschichten kennen, ist es ein Blick hinter den Vorhang, aber die, die es nicht kennen, haben auch nichts verpasst. Das wäre bei einem Großteil des vorhandenen EUs nicht so.

Dass bei der aktuellen Diskussion in erster Linie das Post-Endor-EU maßgeblich ist, liegt aber natürlich auch daran, dass Episode VII naturgemäß in der Ära stattfindet, die nach Endor kam. Insofern ist es für die neuen Filme nicht wirklich relevant, was es an EU-Material zwischen Episode IV und V oder zwischen Ep I und II gab, weil das für das Vorhaben nicht von Belang wäre. Aber da das Beil nun mal für alle EU-Projekte fällt, ist das eben auch bei den "besseren" Nicht-Post-Endor-Werken der Fall. Die aber - wenn sie wirklich gut eingefügt sind - von Unwissenden aber auch null vermisst werden, weil sie nicht erforderlich für das Verständnis sind. Sie erweitern einfach den Horizont etwas.

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 10:59 
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Darth Spiriah hat geschrieben:
Ich hätte auch mit neuen Nachkommen "Spaß", wenn sie denn gut geschrieben und geschauspielert werden. :D

Ich auch; das schrieb ich ja auch, aber Spaß ohne Anführungszeichen wäre mir weit lieber. :lol:

Darth Quinlan hat geschrieben:

Und jetzt wird all den Fans die Star Wars über Jahre durch das EU verbunden geblieben sind, der Finger gezeigt. Und jetzt glauben auch noch viele dem dünnen Geschwätz von Disney/LucasFilm, dass es einen gemeinsamen Kanon geben wird und damit alles besser wird? Wacht auf Leute! Das ist Werbegeschwätz, damit die Leute wieder schön dümmlich die neuen ("verbesserten") Bücher und Comics kaufen.

Ich glaube auch nicht, dass es in Zukunft weniger Widersprüche geben wird, da ausgerechnet die infantile, zusammengeschusterte Serie TCW ebenso kanonisch sein soll wie die Filme (der reine Hohn), wird dies auch gar nicht zu realisieren sein. Ich meine pazifistische Mandalorianer und ein roboterbeiniger Darth Maul sind jetzt schon Kanon, während das viel ernsthaftere, erwachsenere Klonkriegs-EU auf dem Müll landet. :eyesrolling:
Und, da jetzt schon mehrere Bücher angekündigt sind, ist davon auszugehen, dass das neue EU ebenso mit Veröffentlichungen überschwemmt wird wie das Alte. Folglich sind zahlreiche Widersprüche vorprogrammiert.

Deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, dass man nur die Buchreihen aus dem Kontinuum hätte nehmen sollen, welche den neuen Filmen direkt im Wege stehen (z.B.: "Das Verhängnis der Jedi-Ritter") anstatt das komplette EU zu schließen.

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 13:18 
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Bollux, wenn du meinst, TCW wäre auch nicht blöder als das EU und wenn man den Schrott als Kanon beibehält, hätte man auch das EU erhalten können... kann ich dir eigentlich nicht widersprechen, da haste schon recht. :roll:
Der Grund für diese Entscheidung ist natürlich simpel, TCW läuft noch und wirft dicke Merchandise-Einnahmen ab.
Dem lieben Geld ist die Kontinuität eben nachrangig, warum soll das bei Disney anders sein als vorher bei LF.
Außerdem wird TCW auch einem Post-Endor-Film nicht so leicht in die Quere kommen.

Bollux hat geschrieben:
Bestes Beispiel Coruscant. Dieser Planet war schon seit Jahren im EU bekannt und wurde, genau wie dort beschrieben, in Episode 1 eingefügt. Diverse EU-Storyelement werden in Episode 2 und 3 erwähnt und die bereits gedrehte Hochzeit zwischen Han und Leia wurden nicht in die SE aufgenohmen, weil dies den Geschehnissen in dem Roman "Entführung nach Dathomir" widersprochen hätte. Es gibt noch einige Beispiele mehr, die ach so lieblose PT und das EU gingen also Hand in Hand.

Da allerdings kann ich wieder nur widersprechen. Von einer Hochzeitszene zwischen Han und Leia weiß ich zwar nichts (Quelle?), aber was Coruscant angeht, wird es kaum etwas mit Respekt vor Timothy Zahn zu tun gehabt haben, sondern einfach daran, dass Lucas diese eine Idee zufällig gefallen hat. Gleichzeitig wurde nämlich klargemacht, dass es in der SW-Galaxis keine unbekannten Planeten gibt. Keine "unknown Regions" aber bedeutet: Kein Thrawn. Da wurden also beide Thrawn-Trilogien völlig ohne Not gekippt.

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 14:46 
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Tempest hat geschrieben:
Bollux, wenn du meinst, TCW wäre auch nicht blöder als das EU und wenn man den Schrott als Kanon beibehält, hätte man auch das EU erhalten können... kann ich dir eigentlich nicht widersprechen, da haste schon recht. :roll:

Nein, das meine ich eben nicht. Ich finde, TCW IST blöder als das EU. Und deshalb hätte man dieses beibehalten sollen.

Tempest hat geschrieben:

Da allerdings kann ich wieder nur widersprechen. Von einer Hochzeitszene zwischen Han und Leia weiß ich zwar nichts (Quelle?), aber was Coruscant angeht, wird es kaum etwas mit Respekt vor Timothy Zahn zu tun gehabt haben, sondern einfach daran, dass Lucas diese eine Idee zufällig gefallen hat.


Es eigentlich egal aus welchem Grund Lucas Coruscant verwendet hat. Fakt ist das EU wurde in der PT berücksichtigt. Das kann man nicht leugnen. Von der Sache mit den unbekannten Regionen weiß ich wiederum nichts. Das ändert aber nichts daran, dass das EU damals zumindest nicht komplett ignoriert wurde.
Das mit der Hochzeitsszene habe ich mal irgendwo gelesen, wahrscheinlich im "Moviestar". Ich habe jetzt beim googeln allerdings nur sehr Vages dazu gefunden. Mag sein, dass es ein Gerücht ist. Aber, es gibt ja auch noch einige andere Beispiele.

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 14:55 
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Bollux hat geschrieben:
Nein, das meine ich eben nicht. Ich finde, TCW IST blöder als das EU. Und deshalb hätte man dieses beibehalten sollen.

Mein Fehler, ich hab das falschrum geschrieben. Ich meinte natürlich: "... dass das EU auch nicht blöder it als TCW". :)

Bollux hat geschrieben:
Es eigentlich egal aus welchem Grund Lucas Coruscant verwendet hat. Fakt ist das EU wurde in der PT berücksichtigt. Das kann man nicht leugnen.

Ja, aber im gleichen Zug wurde dem EU widersprochen. Das kann man ebenfalls nicht leugnen. Deshalb finde ich "Hand in Hand" gehen da doch eine eher gewagte Formulierung.

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 15:05 
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Also was Coruscant angeht, hat Lucas in erster Linie den Namen übernommen. Das Erscheinungsbild von "Imperial Center" war doch mehr oder weniger bereits in Konzepten vorhanden (siehe McQuarrie). Dass dabei dann auch einige Details übernommen wurden, die inzwischen von Zahn ausgearbeitet wurden, ist nun keine große Überraschung. Aber die gewaltige Inspiration war es (abgesehen vom Namen vielleicht) eher nicht. Hätte es Zahn nicht gegeben, dann wäre der Name möglicherweise ein anderer gewesen, aber unter dem Strich wäre die Hauptstadt in der PT nicht sonderlich anders gewesen.

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Das die Thrawn Trilogie gekippt würde kann man so nicht sagen. Die PT sagt lediglich, dass es zur Zeit der Jedi keine unbekannten Regionen gab. Da ihr Archiv vernichtet wurde kann das Wissen um die Planeten sehr gut verloren gegangen sein.

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"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 15:32 
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Also, das ist genau die Art von absolut haarsträubender Erklärung, die EU-Fans leider immer wieder bemühen müssen, um da noch ansatzweise Kontinuität zu konstruieren.
Das Wissen um die Planeten der Galaxis wäre doch nicht nur im Jedi-Archiv vorhanden, sondern auch bei Forschern, Händlern, Militärs etc... insbesondere dann, wenn es sich auch noch um bewohnte Welten handelt!
Das ist so als wenn die deutsche Nationalbibliothek vernichtet würde und kein Mensch hätte je von Namen wie Goethe und Schiller gehört.

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Any society that would give up a little liberty to gain a little security will deserve neither and lose both. - B.Franklin


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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 16:51 
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Nein, da stimme ich nicht mit dir überein. Die Galaxis ist um ein einiges grösser als die Erde und ich bin mir nicht sicher, wie viel wir noch über die zahlreichen Heilligen und Persönlichkeiten der katholischen Kirche wissen würden wenn ebendiese vernichtet werden würde und ihre Archive vernichtet werden würden.
In der SW Galaxie kann es gut sein, dass sehr unbekannte Planeten tatsächlich nur den Jedis bekannt waren. Diese Welten mögen bevölkert sein, aber denkst du wir kennen jedes kleine Volk das auf dieser Welt lebt? Ich glaube es nämlich nicht.

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"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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BeitragVerfasst: Mi, 14. Mai 2014, 18:25 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Aber da das Beil nun mal für alle EU-Projekte fällt, ist das eben auch bei den "besseren" Nicht-Post-Endor-Werken der Fall.

Das "Legends"-Label wäre aber für diese Werke unnötig entwertend. Außerdem könnte das neue EU nicht auf sie aufbauen, ganz zu schweigen von der Möglichkeit, daß es (oder die Spin-off-Filme) sie einfach überschreibt.
Aber warten wir's ab!

Bollux hat geschrieben:
ausgerechnet die infantile, zusammengeschusterte Serie TCW ebenso kanonisch sein soll wie die Filme (der reine Hohn)

Ja, einige Sachen aus TCW haben im Kanon nichts zu suchen. Aber vielleicht stand im Kaufvertrag der SW-Marke, daß TCW kanonisch bleiben mußte? Lucas hatte im Vorfeld der Serie gesagt, daß die Darstellung der Ereignisse identisch mit der der Filme sein würde. Schade, daß er nicht Wort gehalten hat...

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"Es gibt keine Republik mehr, Meister Darté. Der Senat hat beschlossen, ein Imperium auszurufen, schon vergessen?"- Tsui Choi (Jedi-Meister)


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BeitragVerfasst: Do, 15. Mai 2014, 11:47 
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Mal ne Frage: Wo in der PT wird gesagt, dass es keine unbekannten Regionen gibt?


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BeitragVerfasst: Do, 15. Mai 2014, 13:02 
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Roso Fett hat geschrieben:
Nein, da stimme ich nicht mit dir überein. Die Galaxis ist um ein einiges grösser als die Erde...

Schonmal kein Argument. Denn dafür gibts da ja auch entsprechend mehr Lebewesen und damit einen größeren Wissensfundus.

Roso Fett hat geschrieben:
...und ich bin mir nicht sicher, wie viel wir noch über die zahlreichen Heilligen und Persönlichkeiten der katholischen Kirche wissen würden wenn ebendiese vernichtet werden würde und ihre Archive vernichtet werden würden.

Komisches Beispiel. Vielleicht gibt es außerhalb der katholischen Kirche wirklich keine vollständigen Aufzeichnungen über alle ihre Heiligen, weil das ja gewissermaßen "hauseigenes" Wissen ist.
Aber wieso soll es, außer ausgerechnet den Jedi-Orden, keine Sau intressieren, welche Planeten und Völker es in der Galaxis gibt? Da müssen doch andere Organisationen (wie schon erwähnt z.B. Händler oder Militärs) ebenfalls Archive haben!
Wissen, das für so unendlich viele Leute relevant und wichtig ist, ist einfach nicht an nur einem einzigen Ort gespeichert, das ist Unfug.

Roso Fett hat geschrieben:
In der SW Galaxie kann es gut sein, dass sehr unbekannte Planeten tatsächlich nur den Jedis bekannt waren.

Nochmal, wieso ausgerechnet nur den Jedi? Haben die ein Monopol auf Planetenkunde oder was?

Darth Quinlan hat geschrieben:
Mal ne Frage: Wo in der PT wird gesagt, dass es keine unbekannten Regionen gibt?

Episode II, auf Obi-Wans Frage, ob Kamino vielleicht nicht auf den Sternkarten ist, sagt die Archivarin: "If an item doesn't appear in our records, it does not exist!"

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BeitragVerfasst: Do, 15. Mai 2014, 13:55 
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Zitat:
Darth Quinlan hat geschrieben:
Mal ne Frage: Wo in der PT wird gesagt, dass es keine unbekannten Regionen gibt?

Episode II, auf Obi-Wans Frage, ob Kamino vielleicht nicht auf den Sternkarten ist, sagt die Archivarin: "If an item doesn't appear in our records, it does not exist!"


War letztendlich natürlich doch anders... :P

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BeitragVerfasst: Do, 15. Mai 2014, 15:26 
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Klar. Weil ein Planet aus der Datenbank entfernt wurde. Überhaupt wird diese etwas arrogante Archiv-Schnalle nicht wirklich jedes Staubkorn verzeichnet haben - PT-Jedi sind nunmal nichts als arrogante Schnösel. Aber wir reden hier von "unknown Regions".
Man kann wohl kaum so einen großen blinden Fleck in seinen Karten haben und trotzdem so einen Spruch von der Leine lassen.

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BeitragVerfasst: Do, 15. Mai 2014, 15:50 
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Abgesehen davon hat Obi-Wan die Info ja dann postwendend von einem dahergelaufenen Koch mit vier Armen erhalten. So wahnsinnig geheim kann das Wissen also auch nicht sein.

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BeitragVerfasst: Do, 15. Mai 2014, 16:12 
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Nun, allerdings ist bekannt, dass es Regionen außerhalb der Republik gibt (wird durch Episode II ja auch bestätigt), also ist nicht ganz ausgeschlossen, dass es weitere (kleinere) politische Mächte in der Galaxis gibt. Und was unbekannte Regionen angeht - in den Yoda-Folgen und den Mortis-Folgen in The Clone Wars (zwei der stärksten Story Arcs der Serie, nur so nebenbei) führt es die Protagonisten auch in unbekannte Systeme und auch in den Filmen gibt es ja weniger erforschte Systeme. Allerdings gebe ich dir Recht, Tempest, große blinden Flecke wird man wohl nicht haben (wobei Größe bei solchen galaktischen Dimensionen natürlich relativ ist). Aber alle Planeten der Galaxis wird keiner verzeichnet haben...

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BeitragVerfasst: Fr, 16. Mai 2014, 00:44 
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Han72Solo hat geschrieben:
Wenn es Dich nie interessiert hat, was im EU abgeht, dann wäre EVII auch für Dich neu gewesen, wenn das EU Bestand gehabt hätte.


Nur weil es mich nicht interessiert heißt das doch nicht, dass ich gar nichts gelesen habe oder nicht weiß, was passiert. :eyesrolling:


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BeitragVerfasst: Fr, 16. Mai 2014, 09:45 
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Ach ja, kleiner Hinweis zur Kontinuitätsabteilung.

Das SWEU existiert quasi seit 1977. Leland Chee bekam seinen Job aber erst Ende der 90er, als Episode I anstand und die Anzahl der Bücher usw. schlagartig zunahm. Die Sachen, die von da an kamen, waren auch mehr oder weniger stimmig untereinander, es sei denn, George Lucas hat dazwischengefunkt mit Prequels und TCW. Chee hat z.B. mit Pablo Hidalgo die ursprüngliche Klonkriegstimeline der alten Clone-Wars-Serie und der (damit stimmigen) Bücher und Comics geplant, die dann durch die 2008er-Serie überschrieben wurde.

Sowas passiert jetzt ja nicht mehr, da die kreativen Verantwortlichen nun überall dieselben sind. Die Kontinuitätswächter machen schon seit jeher gute Arbeit, man muss sie nur lassen. Und jetzt lässt man sie.

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