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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Fr, 03. Jun 2016, 16:01 
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Beiträge: 680
Tempest hat geschrieben:
Bin generell kein großer Fan von Superhelden-Filmen, außer sie haben eine Story, die sich auch außerhalb dieses speziellen Universums selber tragen kann.
Damit scheidet alles aus dem sog. "Marvel Cinematic Universe" schonmal aus.

Immer wieder schön, wenn sich Leute zu einer Diskussion melden, nur um zu sagen, dass sie das Thema eigentlich gar nicht interessiert. :eyesrolling:
Und zumindest "Civil War" hat IMO schon eine Story, die sich außerhalb des MCU selber tragen kann und ist auch nicht der einzige. Ich finde da tust du den Filmen ein wenig unrecht. [-X

Tempest hat geschrieben:
That being said: Watchmen war einer der geilsten Filme ever.

WedgeAntilles hat geschrieben:
Watchmen ist ein absolut phantastischer Film

agreed! 8)

Stormtrooper hat geschrieben:
Wenn du nun Watchmen besser findest als MCU-Filme hast du die Marvel Filme nicht richtig geschaut. Ja, Watchmen hat ne interessante Story, die aber vor lauter Brutalität unter geht.
Da kommen Szenen bei denen Leuten die Armknochen aus der Haut gedrückt werden, Rorschach zerhackt einem den Kopf, Ärme werden mit einer Kettensäge abgetrennt.
Sorry, aber schon allein solche Effekte vermiesen einem Film die "gute" Sorry.
Wenn du auf Gemetzel stehst, schau dir "Freddy Krueger" an, wenn du auf Filme stehst mit tiefgründiger Story schau dir "Beste Freunde" an.

Nur damit ich das richtig verstehe: Brutalität macht einen Film also schlechter und aus demselben Grund ist Watchmen ein schlechter Film?
Lass mich überlegen ..... Nein! :lol:
Ich schätze eher, du hast Watchmen nicht verstanden.
Der Film ist so düster und brutal, gerade WEIL er kein typisches Superhelden-Popkorn-Kino sein will! Das alles ist gewollt, der Film hat ne Message. Watchmen zeigt wie es wirklich wäre wenn sich ein paar Leute zu einer Gruppe Helden zusammentun um Verbrechen zu bekämpfen. Es ist eine realistische Darstellung dessen, wie die Menschen auf solche Vigilanten und vor allem so einem gottgleichen Wesen wie Dr. Manhattan reagieren würden.
Damit will ich nicht sagen, dass z.B. die Marvel Filme nicht auch zu großen Teilen realistisch sind, aber ja du sagst es ja schon immer: "bunt und frech". So wäre es in der Realität aber nicht. Dass in Watchmen wie du schreibst einem Verbrecher der Arm gebrochen wird, dass der Knochen rausguckt, hat nichts mit überzogener Gewaltdarstellung zu tun. Das ist einfach nur eine effektive Methode, einen Angreifer im Nahkampf außer Gefecht zu setzen, die dieser auf jeden Fall eher überleben würde, als der Polizist dem Captain America in "Civil War" einen Backstein gegen die Brust knallt (und der zerbricht dann sogar noch am eisernen Wachbrett des SEK-Beamten :lol: ).
Auch das mit Rorschachs Wandlung als er dem Kerl ein Hackbeil in den Kopf rammt, ist nicht überzogen. Da hast du die Szene wohl einfach nicht verstanden. :roll:
Alles in allem denke ich, kann man wohl sagen, du bist einfach mit falschen Erwartungen an den Film gegangen. :wink:


Witzigerweise fällt mir auf, dass Captain America 3 fast dieselbe Thematik wie Watchmen hat.
In der (Hintergrund-)Geschichte von Watchmen, gab es ja eine Superhelden-Vereinigung, die später durch ein neues Gesetz des US-Präsidenten gezwungen werden, entweder ihr Handeln einzustellen oder für die Regierung zu arbeiten. Nur der Comedian und Dr. Manhattan werden im Auftrag der Regierung nach Vietnam geschickt um den Krieg dort zu gewinnen. Alle Watchmen die trotzdem und ohne Auftrag der Regierung operieren, gelten als kriminell.
In Civil War passiert ja praktisch dasselbe, nämlich dass die Avengers einen Vertrag unterschreiben sollen, der sie unter die Kontrolle der UN stellt und diejenigen die das nicht tun und sich gegen dieses Gesetz stellen, gelten als kriminell.
Nette Parallele. :o

Dem Tempest möchte ich hiermit die Marvel-Filme, insbesondere die Captain America Trilogie zu Herzen legen. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 04. Jun 2016, 22:48 
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Registriert: Fr, 04. Apr 2003, 22:37
Beiträge: 3471
Archangel hat geschrieben:
Immer wieder schön, wenn sich Leute zu einer Diskussion melden, nur um zu sagen, dass sie das Thema eigentlich gar nicht interessiert. :eyesrolling:

Hab ich das? Das ist hier schließlich der Film-Thread und nicht der Superhelden-Film-Thread. Ich habe also nicht gesagt dass mich das komplette Thema nicht interessiert, sondern die Sparte, und dann aber auch sofort Ausnahmen genannt.

Abgesehen davon... stimme ich deinen Aussagen sowas von zu, dass es fast schon beängstigend ist. :)
Ich bin auch kein Fan von sinnlos brutalen Filmen, aber die Betonung liegt halt auf sinnlos.
Einen Film ausschließlich wegen Gewalt schlecht zu finden ist genauso platt und unsinnig wie ihn ausschließlich wegen des Genres, eines bestimmten Schauspielers, wegen CGI oder irgend eines einzelnen stilistischen Elements schlecht zu finden.
Wie es auch platt ist, einem brutalen Film von vornherein jede mögliche Tiefgründigkeit abzusprechen und ihn direkt mit Freddy Krüger auf eine Stufe zu stellen.
Das ist nicht besser als wenn manche Leute jede Comic-Story grundsätzlich und automatisch für kindisch und banal halten.
Dass beides nicht so sein muss zeigt Watchmen sehr gut.

Zu den Marvel-Filmen: Gut möglich, dass ich denen Unrecht tue, ich habe (einfach mangels Interesse) natürlich längst nicht alle gesehen.
Sondern nur Iron Man (OK), Iron Man 2 (extrem schlecht), Thor (schlecht), Guardians of the Galaxy (schlecht), und Avengers.
Letzteren hauptsächlich, weil mir alle möglichen Leute erzählt haben wir grandios der sei und dass man kein Fan des Universums oder von Superhelden im Allgemeinen sein müsse, um den geil zu finden. Das Gegenteil war richtig. Die eigenständige Story, also unabhängig von den (einfach mal als bekannt vorausgesetzten) Hintergrundgeschichten der Einzelfiguren, war ebenso belanglos wie banal. Als Popcornkino war das jetzt kein total schlechter Film, aber für mich einer der überbewertetsten Streifen aller Zeiten.

Ich bin seitdem skeptisch, wenn mir Filme dieser Reihe empfohlen werden - allerdings wurde mir insbesondere "Winter Soldier" schon so häufig empfohlen, dass ich in die CA-Reihe dann doch vielleicht mal reinschauen werde... will ja auch nicht ganz unbelehrbar sein. :)

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Lieutenant Colonel Tempest
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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: So, 05. Jun 2016, 15:49 
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Beiträge: 537
Wohnort: Manda’yaim
Um ehrlich zu sein, bin ich mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem ich von den Marvelfilmen von Disney nicht allzuviel erwarte bzw. erwarten kann.
Und der Hype darum entzieht sich mir völlig.

Civil War war/ist für mich derzeit der langweiligste Film in diesem Jahr.
Der Trailer hat ja die Vermutung nahegelegt, dass der Film politisch wäre und der Film war es am Ende so gut wie gar nicht. Das Politische des Filmes durfte man schon im Trailer sehen und mehr gab es einfach nicht.
Bis auf ein paar neue interessante Figuren gab es nichts besonderes in diesem Film zu sehen.

Mein Favorit in diesem Jahr ist bisher Batman v Superman, welchen ich drei Mal im Kino gesehen habe.
Die ganze Aufregung bzw. negative Kritik dazu ist für mich nicht im geringsten nachvollziehbar.

Ach ja, Episode 7 habe ich auch drei Mal im Kino gesehen. Der dritte Besuch fand im IMAX statt und war sehr geil, denn der Sound und die Bildeffekte haben in solch einem Saal einfach einen besonderen Stellenwert.

Ret'urcye mhi

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: So, 05. Jun 2016, 18:53 
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Tempest hat geschrieben:

Zu den Marvel-Filmen: Gut möglich, dass ich denen Unrecht tue, ich habe (einfach mangels Interesse) natürlich längst nicht alle gesehen.
Sondern nur Iron Man (OK), Iron Man 2 (extrem schlecht), Thor (schlecht), Guardians of the Galaxy (schlecht), und Avengers.
Letzteren hauptsächlich, weil mir alle möglichen Leute erzählt haben wir grandios der sei und dass man kein Fan des Universums oder von Superhelden im Allgemeinen sein müsse, um den geil zu finden. Das Gegenteil war richtig. Die eigenständige Story, also unabhängig von den (einfach mal als bekannt vorausgesetzten) Hintergrundgeschichten der Einzelfiguren, war ebenso belanglos wie banal. Als Popcornkino war das jetzt kein total schlechter Film, aber für mich einer der überbewertetsten Streifen aller Zeiten.

Ich bin seitdem skeptisch, wenn mir Filme dieser Reihe empfohlen werden - allerdings wurde mir insbesondere "Winter Soldier" schon so häufig empfohlen, dass ich in die CA-Reihe dann doch vielleicht mal reinschauen werde... will ja auch nicht ganz unbelehrbar sein. :)


Winter Soldier (wie bescheuert ist diese Titelwahl eigentlich? Originaltitel ist The First Avenger.
OK, dass man den im deutschen nicht nehmen will ist verständlich, da damit der Großteil nix anfangen kann - wer kannte zum damaligen Zeitpunkt denn die Avengers in D? Fast keiner.
Aber dann die Wahl "Winter Soldier"??? Erstens wieder auf englisch und zweitens von einer Figur die endgültig keiner hier kennt???) hat mir sehr gut gefallen (nach dem ich den ersten Captain America schlecht fand)

Zur besseren Einschätzung deinerseits hier meine Einstufung der dir bekannten Filme:

Iron Man 1: Gut - sehr gut.
Iron Man 2: In Ordnung
Thor: Schlecht
Guardians of the Galaxy: Furchtbar
Avengers: Hat mir viel Spass gemacht, ABER: Es ist ein reiner Popcorn-Film, bei dem man die Charaktere durchaus etwas kennen sollte. Eine allgemeine Behauptung der Film wäre "gut" auch ohne Interesse an den Superhelden ist imo lächerlich.
Er ist imo ein reiner Popcorn-Film, nicht mehr nicht weniger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 06. Jun 2016, 10:58 
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Du hast dich da etwas vertan, Wedge. "Captain America: The Winter Soldier" ist der Orignaltitel. Im Deutschen hat man den Film schändlicherweise "The Return of the First Avenger" genannt (Captain America 1 hieß ja "Captain America: The First Avenger") und den neuesten Streifen, "Captain America: Civil War", nennt man hierzulande "The First Avenger: Civil War", da die Deutschen wohl wenig mit amerikanischem Patriotismus anfangen können, aber auf englische Titel stehen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 06. Jun 2016, 17:41 
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Beiträge: 680
Tempest hat geschrieben:
und Avengers.
Letzteren hauptsächlich, weil mir alle möglichen Leute erzählt haben wir grandios der sei und dass man kein Fan des Universums oder von Superhelden im Allgemeinen sein müsse, um den geil zu finden. Das Gegenteil war richtig. Die eigenständige Story, also unabhängig von den (einfach mal als bekannt vorausgesetzten) Hintergrundgeschichten der Einzelfiguren, war ebenso belanglos wie banal.

Naja, wenn es deiner Meinung nach "belanglos" ist, ob die Erde nun von Aliens unterjocht wird und Thanos mit dem Tesserakt einen der Infinity-Steine - die mächtigsten Artefakte des Universums - in die Finger bekommt (aber ich unterstell dir einfach mal, dass du letzteres wohl nicht wusstest) ... :roll:

Tempest hat geschrieben:
Ich bin seitdem skeptisch, wenn mir Filme dieser Reihe empfohlen werden - allerdings wurde mir insbesondere "Winter Soldier" schon so häufig empfohlen, dass ich in die CA-Reihe dann doch vielleicht mal reinschauen werde... will ja auch nicht ganz unbelehrbar sein.

You are Welcome! :)

Nogo Dar hat geschrieben:
Civil War war/ist für mich derzeit der langweiligste Film in diesem Jahr.
Der Trailer hat ja die Vermutung nahegelegt, dass der Film politisch wäre und der Film war es am Ende so gut wie gar nicht.

Ist halt IMO auch ein Fehler, von einem Superheldenfilm einen Polit-thriller zu erwarten. Ich habe das nie, daher wurden meine Erwartungen auch nicht enttäuscht. :wink:

Nogo Dar hat geschrieben:
Mein Favorit in diesem Jahr ist bisher Batman v Superman

Welchen ich noch nicht gesehen habe, weil ein Kumpel im Kino war und gesagt hat dass er schlecht und enttäuschend sei und auch genau das, was du von Civil War behauptest: langweilig.
Ich schätze BvS ist dann wohl auch so ein Film wo sich die Geister scheiden.

WedgeAntilles hat geschrieben:
Guardians of the Galaxy: Furchtbar
Tempest hat geschrieben:
Guardians of the Galaxy (schlecht)

Irgendwie stößt es bei mir gerade auf völliges Unverständnis, wie man gerade als Star Wars Fan, Guardians of the Galaxy schlecht finden kann.
Versteht mich nicht falsch, das ist jetzt nicht böse gemeint, aber Guardians of the Galaxy ist IMO schon fast ein SW im Marvel-Gewandt. Ne Gruppe verschiedener Charaktere die sich vorher noch nicht kannten und sich mit einem mächtigen Imperium anlegen und Weltraumschlachten gibt es auch. .... UND wir sind Groot! :D
Wie kann man das nicht mögen? :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 06. Jun 2016, 21:44 
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Wohnort: Manda’yaim
Archangel hat geschrieben:
Nogo Dar hat geschrieben:
Civil War war/ist für mich derzeit der langweiligste Film in diesem Jahr.
Der Trailer hat ja die Vermutung nahegelegt, dass der Film politisch wäre und der Film war es am Ende so gut wie gar nicht.

Ist halt IMO auch ein Fehler, von einem Superheldenfilm einen Polit-thriller zu erwarten. Ich habe das nie, daher wurden meine Erwartungen auch nicht enttäuscht. :wink:

Nun, interessanterweise war aber der zweite America ein Polit-Thriller, der übrigens genau deshalb auf meiner Marvelliste ganz oben ist.
Und wie ich schon schrieb, im Trailer wurde es nun einmal suggeriert, dass der Film wohl sehr politisch sei.
Hinzu kommt, dass Civil War wohl auch mittlerweile der dreizenhte Marvelfilm aus dem Hause Disney ist, daher scheine ich etwas übersättigt zu sein. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass ich bis auf den zweiten Amazing Spider-Man alle möglichen Comicverfilmungen gesehen habe.
(3x Iron Man, 2x Thor, 1x GotG, 1x Ant-Man, 3x Captain America, 2x Avengers, 1x Hulk)

Außerdem brauche ich dann definitiv nicht mehr in eine Marvelverfilmung gehen, wenn ich davon nun recht wenig erwarten darf/kann. Dann investiere ich das Geld lieber in einen potenziellen Sehenswürdigen.

Zitat:
Nogo Dar hat geschrieben:
Mein Favorit in diesem Jahr ist bisher Batman v Superman

Welchen ich noch nicht gesehen habe, weil ein Kumpel im Kino war und gesagt hat dass er schlecht und enttäuschend sei und auch genau das, was du von Civil War behauptest: langweilig.
Ich schätze BvS ist dann wohl auch so ein Film wo sich die Geister scheiden.

Anhand der Kommentare zu dem Film gebe ich dir recht, dass dieser Film sehr kontrovers diskutiert wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 29. Okt 2016, 13:12 
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So es ist endlich soweit, UWE BOLL hört auf, weil er mit Filme kein Geld mehr macht :D

Zitat:
DA WERDEN SO EINIGE AUFATMEN: UWE BOLL MACHT SCHLUSS!
22 Kommentare - Fr, 28.10.2016 von R. Lukas - Uwe Bolls filmische Schreckensherrschaft hat ein Ende, nicht weil er keine Lust mehr hat, sondern weil ihm das Geld ausgegangen ist. Schade...?!

Uwe Boll, dieser Name jagt vielen Cineasten einen kalten Schauer über den Rücken. Kaum ein Regisseur eckt dermaßen an, ist berüchtigter und für die überwiegende Mehrheit talentfreier. Aber Boll hat seine Nische und auch seine Fans gefunden, andernfalls hätte er uns nicht über so lange Zeit hinweg mit seinen Werken beglücken können. Die seiner Meinung nach natürlich die besten von allen sind, er wird ja nur missverstanden.

Nun jedoch ist die Zeit gekommen, sich aus dem Film-Business zu verabschieden - gezwungenermaßen, wie Boll sagt. Und wie üblich nimmt er dabei kein Blatt vor den Mund. Der Markt sei tot, man verdiene kein Geld mehr mit Filmen, da der DVD- und Blu-ray-Absatz in den letzten drei Jahren weltweit um 80% gefallen ist. Das ist auch der wahre Grund für seinen Rücktritt: Er kann es sich einfach nicht leisten, noch weiter Filme zu machen.

Nie haben ihm andere Leute Geld gegeben, er hat seit 2005 alles aus eigener Tasche finanziert. Und wenn er nicht diese blöden Videospielverfilmungen gemacht hätte (Alone in the Dark, BloodRayne, Schwerter des Königs - Dungeon Siege, Far Cry), hätte er nie so viel Kapitel anhäufen können, um etwa seinen Darfur-Film zu drehen. Er brauche keinen Ferrari und keine Yacht, meint Boll, habe selbst in seine Filme investiert und dabei Geld verloren.

Sollte er Wort halten und wirklich nie wieder hinter der Kamera stehen, wäre Rampage - President Down, der dritte Teil seiner brachialen Rampage-Reihe, der heute fürs Heimkino erscheint, sein letzter Streifen. Filme wie dieser oder Darfur und Assault on Wall Street sind es, auf die Boll wegen ihres "Realismus" besonders stolz ist. Viel besser als Wall Street - Geld schläft nicht von Oliver Stone, besser recherchiert und besser geschrieben, nur ohne Michael Douglas. Seine Filme behandeln echte Probleme, sind kein Jason Bourne oder ähnlicher Quatsch, wo man sich Sachen ausdenkt, sondern real. So kennt man ihn, den Herrn Boll.
http://www.moviejones.de/news/news-da-werden-so-einige-aufatmen-uwe-boll-macht-schluss_26997.html?1#commentstop

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 29. Okt 2016, 17:31 
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Beiträge: 3471
Zitat:
Aber Boll hat seine Nische und auch seine Fans gefunden, andernfalls hätte er uns nicht über so lange Zeit hinweg mit seinen Werken beglücken können.

Der Autor hat Uwe Bolls Geschäftskonzept nicht verstanden. Der Grund, weshalb er den Ramsch so lange finanzieren konnte, und das ganz ohne Fans, liegt im Minderwertigkeitskomplex der deutschen Filmwirtschaft begründet. Irgendwann in den 70ern hat jemand festgestellt, dass deutsche Filme kein Aas hinterm Ofen hervorlocken, während Blockbuster nur aus Hollywood kommen. Das Resultat waren Filmförderfonds und absurde Steuervergünstigungen für Fimemacher. Wenn Produktionskosten zu 100% steuerlich absetzbar und die Besteuerung der Einnahmen nach deren Höhe gestaffelt ist... wird die Produktion beschissener Filme für Maden wie Boll fast zwangsläufig zu einem interessanten Geschäftskonzept, das sollte wohl klar sein.
Das hat irgendwann auch der dümmste kapiert, weshalb diese Vergünstigungen inzwischen weitestgehend aufgehoben sind.

Leute die mal einen Uwe-Boll-Film gesehen haben (oder beliebigen anderen deutschen Film-Schrott) und sich klar machen, dass der Schund vollständig steuerfinanziert ist, sollten sich jedenfalls nicht mehr über die GEZ beschweren...

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: So, 08. Jan 2017, 02:58 
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Beiträge: 1787
Wohnort: Schwarzwald
Komme gerade aus der Spät Vorstellung von Assassins Creed und meiner Meinung nach ist es die beste Spielverfilmung die es bis dato gibt. Kann die schlechten Kritiken einfach nicht nachvollziehen, allein das Argument das man den ersten Teil verfilmt habe, stimmt sowas von überhaupt nicht ja es geht auch um einen Eden Apfel, aber wie wir aus den Spielen Wissen gibt es davon mehrere und zum anderen ist die Geschichte drumherum eine andere.

Jedenfalls ist die Optik top, das 3D sehr gut umgesetzt, die Schauspieler liefern gute Arbeit ab und die Story stimmig. Der Animus zwar ungewohnt, aber eine super neu Erfindung, die so mehr Sinn macht als der Stuhl/Couch zuvor.

Klar die Gegenwart ist das Haupt setting, was natürlich daran geschuldet ist, das es der erste Film ist und man den Zuschauer erstmal einführen muss, was mir aber an den Vergangenheitssequenzen gefallen hat, ist das man diese nur per Untertitel übersetzt hat und man alle schön Spanisch sprechen ließ :D

So nu lasse ich erstmal die Eindrücke sacken und geh erstmal schlafen, aber ich hoffe jedenfalls auf ein Teil 2 :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 09. Jan 2017, 20:41 
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Habe am Freitag Stolz und Vorurteile und Zombies gesehen.
Sehr amüsanter Film, schöne Ausstattung und die Kombination aus Zombies und (vermutlich) Originalzitaten funktioniert super.

Hat mich dazu gebracht, als nächstes Stolz und Vorurteile zu lesen.


Da wir es von den Comic Verfilmungen hatten: Da kann man inzwischen echt auch nix mehr erwarten.
Gab es bisher doch ein paar die ich gern gesehen habe, waren die letzten nur noch schwach.

Captain America 3: Schwach angefangen, dann stark nachgelassen.
Ein erbärmlicher Film, bei dem einfach nichts schlüssig ist.
Damit haben wir einen schwachen ersten Teil, einen wirklich guten zweiten Teil und einen miesen dritten Teil.

Batman vs Superman: Auch hier - schwach angefangen, dann stark nachgelassen.
Der nächste erbärmliche Film. Eigentlich sehr ähnlich wie Captain America 3.
Wer von den beiden mieser ist? Keine Ahnung.

Deadpool: Mittelmaß.
Kann man sehen, kann man auch lassen. Ohne das geringste zu verpassen.
Wenigstens leidet man beim anschauen nicht wie bei CA 3 oder BvsS.
Aber sehr enttäuschend, nach dem was ich gehört hatte hätte ich mir da weit mehr versprochen.


Kommen wir noch zu einem wirklich guten Film:
Maggie.
Ein Film ohne Action / Effekte / Showdown oder sonst was.
Eine Krankheit hat weite Teile von Amerika erfasst (eine Mischung Zombie / Tollwut) - wer davon befallen ist lebt noch eine Weile, verliert aber immer mehr seine Menschlichkeit. Bis er schließlich gefährlich wird und andere angreift - und damit infiziert.
Die Beschreibung des Films ist völlig falsch und weckt auch völlig falsche Erwartungen.
Maggie (Arnold Schwarzeneggers Tocher) ist infiziert worden. Er holt sie nach Hause.
Laut Beschreibung macht er sich auf die Suche nach einem Heilmittel, das ist falsch - wäre als Farmer auch völlig Schwachsinn.
Es geht nicht darum, sich durch Zombiehorden zu metzeln.
Es geht um die Beziehung zwischen einem Vater und seiner tödlich erkrankten Tochter und ihrer Stiefmutter. Und dem Problem, dass - je länger die Krankheit andauert - die Gefahr die durch die Tochter ausgeht größer wird.

Super gespielt, ein Film der wirklich alles richtig macht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Di, 10. Jan 2017, 05:10 
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Beiträge: 680
Stone Qel-Droma hat geschrieben:
Komme gerade aus der Spät Vorstellung von Assassins Creed und meiner Meinung nach ist es die beste Spielverfilmung die es bis dato gibt. Kann die schlechten Kritiken einfach nicht nachvollziehen, allein das Argument das man den ersten Teil verfilmt habe, stimmt sowas von überhaupt nicht ja es geht auch um einen Eden Apfel, aber wie wir aus den Spielen Wissen gibt es davon mehrere und zum anderen ist die Geschichte drumherum eine andere.

Liegt nicht nur an dem Grund, wie du es erklärt hast, sondern dass man um eine Videospielverfilmung wirklich bewerten zu können, sich auch zumindest ansatzweise mit dem Franchise auskennen muss, da die halt nicht immer für die "Dummen" oder den Mainstream gemacht sind.
Siehe Silent Hill (die meiner Meinung nach beste Videospielverfilmung aller Zeiten). Ich habe zwei Teile gespielt und dann den Film angesehen - fand ihn super. Geholfen hat wahrscheinlich auch, dass ich durch die Spiele wusste, wie ich an den Film rangehen muss und was ich zu erwarten habe -> Silent Hill ist kein hirnloser Teenie-Horror, da muss man mit Kopf rangehen, muss mitdenken und einige Zusammenhänge selber interpretieren. Es ist halt kein Mainstream Film aber ich war mir damals sicher, auch Jemand der die Spiele nicht kennt, könnte den Film Klasse finden.
Dann hat mein älterer Bruder, der jetzt weniger Gamer ist als ich (zockt zwar, aber fast nur Fifa oder Wrestling) ihn sich auch angesehen, ohne Vorwissen und kam zu mir: "Was ist denn das für ein Scheißfilm? Der ergibt ja gar keinen Sinn! So ein Schwachsinn!"

Nun zurück zu Assassins Creed: hab den Film nicht gesehen, aber was du schreibst vonwegen Edenapfel, das klingt als hätten die betreffenden Kritiker um sich über die Spiele "schlauer zu machen" einfach nur "Assassins Creed" in die Youtube-Suche eingegeben und das einzige was hängen geblieben ist war - Ha, da ist ja auch ein Edenapfel! :roll:
Nein damit Videospielverfilmungen richtig funktionieren, muss man IMO die Vorlage kennen. Weil solche Filme meistens auch viel auf den Wiedererkennungs-Bonus aufbauen, damit dass sie sich treu an die Vorlage halten und unzählige Anspielungen enthalten. Aber wenn du von dem Spiel noch nie was gesehen hast, bringt dir das halt nichts.

Bestes Beispiel, wo mir diese Tatsache sehr bewusst wurde:
Warcraft: The Beginning.
Ich bin Konsolero bis ins Mark und kannte mich daher weder mit Warcraft noch WOW aus. Trotzdem hat mich der Film interessiert. Vielleicht weil ich einfach mal wieder einen frischen Fantasy-Film sehen wollte, vielleicht aber auch nur wegen der eindrucksvollen Riesen-Orks, das sei mal dahingestellt. :lol:
Jedenfalls habe ich ihn mir dann auf Blu-Ray angesehen und ich hab schon vorher viel davon gehört, dass es sich sehr an die Vorlage halten und hunderte Easter Eggs aus den Spielen drin sein sollen. Das ist alles sicher schön für Jemanden der diese kennt - tu ich aber nicht. Und so war's für mich eben nur ein 08/15 Fantasy-Abenteuer und das letztlich leider auch im negativen Sinne. Ich fand ihn sehr mittelmäßig. Kann man sich ansehen, ist jedoch weit davon entfernt auf einer Stufe mit Herr der Ringe oder Game of Thrones zu stehen. :(
Letzten Endes wünschte ich mir, ich hätte damals meine Zweifel über Bord geworfen und einfach ohne groß nachzudenken ins Kino gegangen. Ich wäre zwar einigermaßen enttäuscht wieder rausgekommen, wäre aber weniger Geld los gewesen, als bei Blu-Ray-Kauf. :?
Die Frage die ich mir also nach Warcraft stellte war: hätte er mir besser gefallen können, wenn ich die Vorlage gekannt hätte? Und wenn ja, wie viel besser hätte er mir gefallen? Nur ein klein wenig oder doch bedeutend besser?
Letzteres werde ich wohl nie beantworten können, aber Fakt ist: Ja, um einen unbestimmten Wert besser gefallen hätte er mir höchstwahrscheinlich, weil ich dann die Welt schon gekannt und die Handlung mehr hätte nachvollziehen können!

Deswegen mein Rat: wenn ihr euch eine Videospielverfilmung ansehen wollt, zockt vorher das Spiel/die Spiele oder informiert euch zumindest darüber (gibt ja genug Quellen im Internet). Ansonsten lasst es lieber bleiben. :wink:
... Gut außer bei den Resident Evil Filmen! Da kann ich aus Erfahrung sagen, dass der Kuhdung der sich Handlung nennt, durch das Wissen der Spiele auch nicht attraktiver wird. Denn in diesem speziellen Ausnahmefall haben Spiel und Film bis auf diverse Monster und Charakternamen so gut wie gar nichts gemeinsam. :mrgreen:

Desweiteren muss ich mal wieder über des Wedges eigenartigen Filmgeschmack den Kopf schütteln ...
Ich frage mich ernsthaft wie man die Zombie-Parodie eines Bestsellers (wer kommt überhaupt auf solche dummen Ideen?) besser als den genialen Deadpool finden kann. Ich hatte gehofft, bei Jemandem wie dir, der sich immer so gibt, als hätte er die Weisheit der Filmkunst mit Löffeln gegessen, wäre in der Lage, die Genialität von Deadpool zu erkennen. :shock:

WedgeAntilles hat geschrieben:
Captain America 3: Schwach angefangen, dann stark nachgelassen.
Ein erbärmlicher Film, bei dem einfach nichts schlüssig ist.

Könntest du das wenigstens genauer erklären? Ich frage mich, was da erbärmlich gewesen sein soll.
Schauspieler: Top.
Effekte: Top.
Thematik: interessant.
Handlung: Ging in Ordnung.
Balance zwischen Action und ruhigeren Szenen: Top.
Humor: genügend Vorhanden aber Gott sei dank nicht mehr so übertrieben viel wie im zweiten Avengers.
Das einzige was ich negativ fand - hab ich damals in meiner Review auch geschrieben - war halt, dass der Film für die Thematik zu Lari-Fahri war. Sprich: am Ende ist im Großen und Ganzen alles wieder gut, Verluste:
Spoiler: zeigen
Null


Das fand ich schade. Davon ab: ein Super-Film.
Wo da nichts schlüssig gewesen sein soll, sehe ich nicht. Wobei ich mir allerdings ziemlich sicher bin, dass sich dieser Kommentar, dass "alles" nicht schlüssig sei, in Wirklichkeit nur auf ein oder zwei Dinge bezieht und das nur durch die natürlich pessimistische Ausdrucksweise des WedgeAntilles hochgeschaukelt wird. :roll:

WedgeAntilles hat geschrieben:
Batman vs Superman: Auch hier - schwach angefangen, dann stark nachgelassen.

Ähm ... NEIN!
schwach angefangen, okay. Die erste Hälfte war auch für mich als Fan des Genres ... schnarchig. Aber bei der zweiten Hälfte (etwa ab dem Kapitol) hat er nochmal aufgedreht, das konnte man sich ansehen. Plus: das Ende war sehr überraschend.
Spoiler: zeigen
Dass Superman schon im zweiten Film des DCU stirbt (auch wenn er wahrscheinlich wiederauferstehen wird) hätte ich wirklich nicht gedacht. Da saß ich ehrlich mit runtergeklappter Kinnlade vorm Fernseher. :shock:

Außerdem: du schreibst ja schon über Comic-Verfilmungen, man könne "nix mehr davon erwarten". Nun, wenn du schon pessimistisch rangehst, darfst du wohl nicht überrascht sein, wenn solche Filme dich nicht überraschen. :wink:

WedgeAntilles hat geschrieben:
Kommen wir noch zu einem wirklich guten Film:
Maggie.

Habe ich noch nicht gesehen, aber will ich schon länger. Dass der gut ist, kann ich mir tatsächlich vorstellen.
Und Arnie ist eh einer meiner Lieblingsschauspieler. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Di, 10. Jan 2017, 13:18 
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Mad Max - Fury Road
Hier kommt es denke ich sehr darauf an, was man von dem Film erwartet.
Ich selber kenne die Teile 1-3 nicht.
Vor allem der erste soll wohl aber ein ziemlich plausibles und nachvollziehbares Setting haben.
Wenn man jetzt von Fury Road etwas in der Art erwartet und erhofft wird man den Film furchtbar finden.
Ich wusste bereits, dass weder Setting, Story noch sonst was glaubwürdig ist, das der Film aber auch nicht haben will.
Mit diesem Ansatz habe ich den Film gesehen und habe ihn genossen.

Natürlich wirkt das Setting in keiner einzigen Sekunde auch nur im Ansatz so was wie realistisch. Aber der Film macht ebenfalls von der ersten Sekunde an ziemlich klar, dass er sich selber nicht ernst nimmt und auch nicht mehr bieten will als gute Bilder und geilen Sound.
Allerspätestens mit dem ersten Blick der fahrenden Bühne auf der Metal gespielt wird dürfte das dem Letzten klar sein.
Und genau das hält der Film auch ein.
Die Musik ist der Hammer, die Optik klasse.
Mehr gibt es aber auch nicht.
Das Setting spielt - im Gegensatz eben zu Mad Max 1 - keinerlei Rolle und könnte auch in der jetztzeit spielen. Oder mit Pferden im Mittelalter, völlig egal.

Wie gesagt, wenn man das im Voraus weiß und sich daran nicht stört kann man mit dem Film unglaublich viel Spass haben.

Wenn man etwas düsteres a la Mad Max 1 will - Finger weg.


Death Race 1 - 3
Erstaunlich gute Filme.
Ich hatte mir da nicht wirklich viel von erwartet, aber gerade der erste erzählt eine erstaunlich plausible Geschichte.
Natürlich muss einem Gewalt gefallen, außerdem ist es extrem wichtig den Film auf englisch zu sehen. Hier ist gerade der englische Sprecher und die englische Sprache für die Film im Film Ankündigungen von "Death Race" schlicht unersetzbar und trägt einfach massig zum Flair und zur Stimmung bei. (Das ist ähnlich wie bei den Computerspielen Unreal Tournament - die englische Kommentare sind so unendlich viel cooler als das deutsche Pendant das man beinahe das Gefühl hat ein anderes Spiel zu spielen.)
Etwas schade ist, dass nach ca. 2/3 des Films die Gefängnisdirektorin viel zu stark in die Rennen eingreift - hier verliert der Film dann leider manches seines bis dahin wirklich realistischen Szenarios. (Im Film wird vorher gezeigt, dass auf die Rennen eine große Wettindustrie existiert - und das die Faszination mit ausmacht. Aber wenn da offensichtlich direkt eingegriffen wird, wird jedes Wettsystem ad absurdum geführt. Keiner würde sich für Fußball interessieren, wenn der Schiedsrichter die Regeln völlig willkürlich festlegen und ändern kann.)

Dennoch bleiben 3 Filme die man zwar sicherlich nicht zwingend gesehen haben muss, die aber doch einfach Spass machen.

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Bob Dylan


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 Betreff des Beitrags: Re: Film-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 10. Jul 2017, 19:58 
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Registriert: Mo, 02. Jun 2003, 20:30
Beiträge: 2398
Wohnort: Reutlingen
Mansfield Park - 7 oder 8 von 10
Eine Jane Austen Verfilmung. Sehr gelungen.
Ein recht junges Mädchen lebt bei ihrer Familie in armen Verhältnissen.
Eine Tante holt sie auf ein Anwesen (eben das besagte Mansfield Park), wo sie dann die nächsten Jahre lebt und aufwächst.
Ich habe mir daraufhin das Buch zugelegt - auch hier gilt: Trotz seines hohen Alters definitiv noch sehr lesenswert.
Jane Austen schafft es, einen tollen Einblick in die damalige Zeit zu geben.
Lohnt sich zum anschauen und wie schon geschrieben auch zum lesen.

Stolz und Vorurteile - 7 oder 8 von 10.
Jane Austen Verfilmung. Sehr sehenswerter Film, sehr lesenswertes Buch. Auch heute noch.

Emma - 6 von 10
Wieder eine Jane Austen Verfilmung. Auch dieser Film macht Spass, ich persönlich fand Stolz + Vorurteile bzw. Mansfield Park aber noch besser.

Mission Impossible 5 - Rogue Nation. 4 von 10
Der Film ist nicht unerträglich, aber er hat ein Problem: Er ist schlicht und ergreifend langweilig und belanglos.
*Actionszene* *möchtegern cooler Spruch* *Actionszene* *uninteressante Story* *Actionszene* *uninteressante Story* *möchtegern witziger Spruch*...
Nach der Hälfte habe ich ausgeschaltet.
Man leidet bei dem Film nicht direkt, hat aber auch keinerlei Veranlassung ihn weiterzuschauen.
Ähnlich wie ein Testbild wenn ich es mir recht überlege. Z.B. dieses Aquarium was es mal gab - ist ja nicht hässlich oder furchtbar soder so, aber schaut das sich jemand längere Zeit an?


Mulholland Drive - 1 von 10
Ein toller, anspruchsvoller Film.
Wäre er gern.
Selten einen größeren Dreck gesehen.
Nach 30 Minuten ausgeschaltet - und das war ziemlich genau 25 Minuten zu spät.


Wolf of Walstreet - 4 von 10
Völlig überschätzt. Meine Vorfreude wurde schon gedämpft, als ich die Laufzeit sah - fast 3 Stunden. Oh je, wenn das mal gut geht.
Ging es natürlich nicht. Die Regel: "Filme über 2 Stunden taugen nix" stimmte leider wieder.
Fürs Protokoll: Es gibt Ausnahmen. In sehr seltenen Fällen. 90%, eher 95% aller Filme über 2 Stunden sind bestenfalls mittelmäßig.
Der Film fängt sehr amüsant an und macht einige Zeit durchaus Spass.
Ab ca. der Hälfte wird er leider schwächer - und ist in der letzten Stunde nur noch Schrott.
Ich habe die letzte Stunde im Vorspulmodus angeschaut.
Szenen ziehen sich elendig lange hin, sind teilweise derartig schwachsinnig, dass ich mir nur noch an den Kopf fassen kann (die Szene mit den zuerst nicht wirkenden Drogen, später Teile mit dem schweizer Bankdirektor). Was sollte das sein? Wirkt wie billigster Klamauk.
Und immer wieder die gleichen Szenen, Ansprachen an Mitarbeiter und so weiter. Ist das erste Mal toll. Das dritte mal noch halbwegs ok. Aber dann?
Viel zu lang.

Und trotzdem schafft es der Film, einen über ziemlich relevante Dinge völlig im Unklaren zu lassen. Was da jetzt eigentlich genau illegales gelaufen ist z.B. Vermutlich kapieren das die Macher selber nicht.
Der Protagonist wendet sich in einigen Szenen direkt an das Publikum.
Mehrmals setzt er da zu einer Erklärung an, was er jetzt genau tut.
Gerade bei dem IPO der Modefirma. Und bricht dann ab mit "Das kapieren sie sowieso nicht"
Äh - doch? Vielleicht nicht von euch auf andere schließen?
Ihr macht also ernsthaft einen 3 Stunden Film und schafft es trotzdem, dass es inhaltlich kaum was hergibt?

Wieso dann 3 Stunden? Warum nicht 90, höchstens 120 Minuten? Was genau soll an eurem Film 3 Stunden untehalten?
Die Titten?
Ja, nackte Haut sieht man mehr als gewöhnlich.
Nur: Das trägt keine 3 Stunden und ganz ehrlich: Die Nacktszenen versprühten keine Erotik und waren völlig uninspiriert.
Nicht falsch verstehen - gerade die Szenen mit den Drogen und den Nutten sind sicherlich absichtlich nicht erotisch anziehend gefilmt. Das ist in dem Kontext auch sinnvoll. Aber auch die Szenen mit seiner Frau sind langweilig und schwach inszeniert.
Ich habe schon viele Filme mit erhelblich weniger nackter Haut gesehen, die aber dennoch deutlich erotisch ansprechender gewesen sind.

Sehr große Enttäuschung in wirklich allen Belangen.


Walk the Line - 9 von 10
Das Leben von Johnny Cash.
Fantastischer Film, der wirklich alles richtig macht.
Phoenix und Witherspoon machen einen unglaublichen Job, die Musik ist einfach stark. Der Anfang im Folsom Prison ist unglaublich.
Allerdings muss man Cashs Musik natürlich mögen. Wenn man die nicht mag ist der Film nicht das richtige.
Aber wer mit seiner Musik etwas anfangen kann - unbedingt anschauen!

Sucker Punch - 9 von 10
Ein sehr schwieriger Film, den man eigentlich überhaupt nicht beschreiben kann.
Wird sicherlich vielen überhaupt nicht gefallen in seiner Art.
Ich finde ihn fantastisch.
Und ganz generell: Die ersten 10 Minuten sind atmosphärisch das Beste und Eindruckvollste, dass ich jemals in einem Film gesehen habe.
Alleine wegen diesen 10 Minuten muss man sich den Film unbedingt ansehen.

Wenn einem die späteren Stilelemente nicht gefallen - einfach ausschalten. Ihr erkennt sie sofort wenn ihr sie sieht.

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