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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Di, 30. Apr 2013, 19:11 
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Darth Spiriah hat geschrieben:
So, kleiner Zwischenstand zu den Serien, die ich aktuell schaue, und wie sie sich meiner Meinung nach entwickelt haben (keine Spoiler!):

VERBESSERUNG:
[...]Game of Thrones - die 3. Staffel hat gut angefangen mit interessanten Handlungen sowohl mit neuen als auch alten Figuren. [...]

Handlungs- und Charaktertechnisch war Game of Thrones ja schon von Anfang an überragend, was sich in absehbarer Zeit wohl auch nicht ändern wird. Soviel ich weis hält man sich ja im großen und Ganzen an die Bücher. Was mich mehr interessieren würde ist ob auf lange Sicht auch schauspielerisch das Niveau gleich bleiben wird. Bei der hohen Charaktersterblichkeit und der dementsprechenden Einführung neuer Figuren wird sich das wohl eher früher als Später zeigen.

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rechtfertigt. Aber wer einzig auf Grundlage
solcher Zeiten argumentiert, schafft sich
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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Fr, 28. Jun 2013, 13:00 
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Shimrra Jamaane hat geschrieben:
Darth Spiriah hat geschrieben:
So, kleiner Zwischenstand zu den Serien, die ich aktuell schaue, und wie sie sich meiner Meinung nach entwickelt haben (keine Spoiler!):

VERBESSERUNG:
[...]Game of Thrones - die 3. Staffel hat gut angefangen mit interessanten Handlungen sowohl mit neuen als auch alten Figuren. [...]

Handlungs- und Charaktertechnisch war Game of Thrones ja schon von Anfang an überragend, was sich in absehbarer Zeit wohl auch nicht ändern wird. Soviel ich weis hält man sich ja im großen und Ganzen an die Bücher. Was mich mehr interessieren würde ist ob auf lange Sicht auch schauspielerisch das Niveau gleich bleiben wird. Bei der hohen Charaktersterblichkeit und der dementsprechenden Einführung neuer Figuren wird sich das wohl eher früher als Später zeigen.


In der zurückliegenden 3. Staffel kamen mehrere neue Schauspieler dazu und haben sich eindrucksvoll in den bestehenden Cast eingefügt, sodass die steigende Zahl der toten "klassischen" Charaktere aus früheren Staffeln gut ausgeglichen wird. Besonders ein gewisser von Iwan Rheon gespielter Bastard und eine gewisse Großmutter haben es mir in der Staffel angetan.

Wo wir von HBO reden: Offenbar wird der Sender Neil Gaimans Roman American Gods als Serie adaptieren, für die von Anfang an sechs Staffeln geplant sind und nicht mehr (vorausgesetzt, die Zuschauer machen mit). Dabei werden Staffel 1 und 2 den Roman adaptieren, während Gaiman den Sequel-Roman schreibt, der dann auch gleich adaptiert werden wird.

Und noch einmal aktuelle Gedanken zu diversen TV-Serien:
- Game of Thrones: Nach der 3. Staffel kann ich meine uneingeschränkte Empfehlung dieser Serie erneut aussprechen. High-concept-Serie, super Drehbücher, ein außergewöhnlich talentierter internationaler Cast... der Hype um die Serie mag den einen oder anderen zwar nerven, aber anders als bei Schwachfug wie Twilight kommt der echt nicht von ungefähr. Und Tyrion rockt immer noch. ;)
- Falling Skies: An sich hat die 3. Staffel ein paar interessante Handlungsideen. Aber irgendwie sind die Darsteller überwiegend schlecht und die Drehbücher lückenhaft wie eh und je. Aber naja, viel Sci-Fi hat man ja derzeit nicht zur Auswahl, also bleibe ich vorerst mal mit dabei. Unterhaltsam ist es allemal noch, aber man darf keine zu hohen Ansprüche haben. Trotz dessen, dass Steven Spielberg hinter der Serie steht und einige namhafte Genre-Produzenten wie Remi Aubuchon (Battlestar Galactica, Caprica, 24) ihn dabei unterstützen.
- NCIS: Los Angeles - die Serie hat nachgelassen in der 4. Staffel. Bin mal auf die 5. gespannt.
- NCIS - das Mutterschiff ist noch in voller Fahrt, auch wenn man im Finale der 10. Staffel die Figuren nach den starken Charakterentwicklungen wieder etwas "gebremst" hat... ich freue mich aber auf die 11. Staffel.
- Person of Interest - das "Game of Thrones" unter den Thriller-Serien. Ich kann meine Empfehlung hierfür erneut uneingeschränkt aussprechen. Sehr guter Stoff.
- Hawaii Five-0 - die Produzenten der 3. Staffel haben zu viel geraucht... anders kann ich mir nicht erklären, wie man so gute Figuren und so gute Handlungsideen so katastrophal langweilig umsetzen kann. Dabei war die Serie echt gut. Hier bitte eine Verbesserung für die 4. Staffel...

Ansonsten freue ich mich natürlich auf die anstehenden Finalstaffeln der beiden High-concept-Charakterdramen Dexter und Breaking Bad. Werden Dexter Morgan und Walter "Heisenberg" White ihrem düsteren Schicksal entkommen? Zumindest bei letzterem glaube ich es fast nicht... aber bei Dexter besteht noch Hoffnung.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 20. Jul 2013, 18:36 
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Meine grosse Serien-Lieber der ich treu geblieben bin ist die Mutter aller TV-Serien, das gute alte Dallas ;)
Wer kennt und mag denn diese mMn tolle Serie und mag darüber diskutieren? Sollte doch eigentlich die richtige Generation sein, ist beides um die gleiche Zeit entstanden (1977 resp 1978) ;)
Für die diejenigen, die die Serie tatsächlich nicht kennen, im Moment läuft auf Super RTL "Dallas 2012"
Momentan sind sie in Deutschland in der 2. Staffel.
Doch mankann jetzt nocheinsteigem, dafür gibt es das berühmte "Bisher bei Dallas" ;)
Ich empfehle allerdings erst die Hauptpersonnen nachzuschlagen, denn im Gegensatz zu früher werden diese nicht mehr im Vorspann präsentiert.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: So, 21. Jul 2013, 00:26 
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Ich hab mir damals Dallas von A-Z reingezogen und schaue auch die neue Serie. Muss sagen, dass ich positiv überrascht bin, dass sie den Spannungsbogen auch ohne J.R. jetzt am Laufen halten. Wird sich zeigen müssen, wie lange das geht, denn irgendwann sind die testamentarischen Eingriffe des Toten dann doch witzlos. Er fehlt halt einfach im Konzept. Aber die junge Generation macht das eigentlich nicht schlecht und hat ja auch pausenlos Unterstützung durch Cameos der alten Hasen.

Letztlich glaube ich aber, dass die Serie nicht allzu langlebig sein wird. Neben der inhaltlichen Problematik des fehlenden J.R. (und davon lebte Dallas nun mal), wird die Serie keine neuen Fans in ausreichender Zahl rekrutieren. Dafür fehlt den meisten der Background, und ohne die Zusammenhänge der Originalserie ist einfach das Flair nicht vorhanden. Umgekehrt werden viele alte Fans irgendwann mangels bekannter Gesichter die Segel streichen. Ob die restlichen Hardcore-Fans, die sich mit der neuen Serie anfreunden können, ausreichen wird, muss sich zeigen. "Next Generation" funktioniert nur selten wirklich gut, und das auch nur dann, wenn das Grundkonzept nicht verändert wird (siehe Star Trek).

Aber abwarten und mal sehen, wie sich das entwickelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: So, 21. Jul 2013, 07:34 
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Ich gebe dir recht. Auch ich fragte mich wie die Sache ohne den grossen J.R funktionieren soll.
Ich fand dass es sehr gut umgesetzt wurde.
Sein Sohn John Ross, den ich übrigens am Anfang arrogant und ätzend fand, entwickelt sich immer mehr in Richtung seines Vaters.
Das einzige was ich ein wenig komisch finde ist der Storybogen um Emma. Der startete gut hat aber in den letzten Folgen ein wenig die Luft verloren.
Wie es weiter geht wird sich zeigen. Eine dritte Staffel ist bereits angekündigt für das Frühjahr 2014.
Wenn es nach Zuschauerzahlen ginge hätte es bei einem der grossen US-Sender keine Chance. Deshalb haben wir Glück, dass es bei einem eher kleineren Sender produziert wird, und für dessen Massstäbe ist Dallas 2012 durchaus ein Erfolg.
Ich hoffe noch auf weitere Staffeln und sehe mir jetzt parallel die alten wieder an ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: So, 21. Jul 2013, 13:46 
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Das ist vor allem ein Pay-TV-Sender... die haben andere Maßstäbe, was die Zuschauerzahlen angeht, weil die ihre Abos sowieso verkauft haben - ein Flop wirkt sich da nicht so aus wie bei einem Sender, der auf Werbung angewiesen ist. Ob es in Deutschland noch weitergeht, steht sowieso auf wackligen Füßen. Immerhin sind sie ja schon zu SuperRTL umgezogen und das ist für so eine Serie schon fast das Abstellgleis. Das nervt mich in Deutschland sowieso - hat eine Serie nach zwei Folgen nicht den erwarteten Erfolg, wird sie sofort abgesägt. Früher hat man denen mindestens eine Staffel Zeit gegeben. Wenn man sich die ersten Folgen alter Serien ansieht, waren die nie sonderlich toll, weil immer noch am Konzept gearbeitet wird.

Aber wie gesagt, bleibt abzuwarten, wie sie das J.R.-Loch weiter füllen werden. Dieses "der äußere Feind eint die Ewings" funktioniert im Moment ganz gut, aber das kann nicht so bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Mi, 28. Aug 2013, 22:04 
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Ich hab grad im in der Werbung gesehen, dass irgendwann nächste Woche die erste Folge einer gewissen Serie namens "Under the Dome" ausgestrahlt werden soll. Wie nebenbei gut 100 Mal erwähnt wurde handelt es sich um eine Adaption von Stephen Kings "Die Arena". Ich habe das Buch gelesen und fand es um ehrlich zu sein sogar ziemlich gut. Mich würde halt nur noch interessieren, wies mit der Umsetzung aussieht. Ich hab wie gesagt heute zum ersten Mal davon gehört. Hat hier schon mal jemand im englischsprachigen TV reingeschnuppert?

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Do, 29. Aug 2013, 05:56 
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Shimrra Jamaane hat geschrieben:
Ich hab grad im in der Werbung gesehen, dass irgendwann nächste Woche die erste Folge einer gewissen Serie namens "Under the Dome" ausgestrahlt werden soll. Wie nebenbei gut 100 Mal erwähnt wurde handelt es sich um eine Adaption von Stephen Kings "Die Arena". Ich habe das Buch gelesen und fand es um ehrlich zu sein sogar ziemlich gut. Mich würde halt nur noch interessieren, wies mit der Umsetzung aussieht. Ich hab wie gesagt heute zum ersten Mal davon gehört. Hat hier schon mal jemand im englischsprachigen TV reingeschnuppert?


Reingeschnuppert habe ich noch nicht, aber auf serienjunkies.de hat UTD überwiegend gute Rezensionen und auch gutes Zuschauer-Feedback bekommen. Vielleicht werde ich aber in den nächsten Tagen mal reinschnuppern... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Do, 29. Aug 2013, 09:43 
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Also: ich hab mir mal eben den Pilotfilm angeschaut und muss sagen, dass ich die Serie sehr interessant finde und wohl weiter verfolgen werde. Ich habe natürlich nicht den Vergleich zum Roman, aber ich meine, bei den Figuren und manchen Storyelementen Stephen King wiederzuerkennen (der letzte King, den ich las, war Duma Key/Wahn), und ich denke, das heißt schon was. Ich werde nochmal hier posten, wenn ich die bisher ausgestrahlten Folgen der ersten Staffel alle nachgeholt habe, aber ich kann dir auf jeden Fall empfehlen, der Serie eine Chance zu geben, Shimrra. Du kannst mir ja sagen, was du davon hältst. :)

Wo wir bei TV-Adaptationen von Bestsellern sind: HBO will nach "Game of Thrones" nun ein weiteres Werk der modernen Weltliteratur adaptieren, und zwar "American Gods" von Neil Gaiman. Geplant ist, über eine feste Anzahl von Staffeln hinweg (ich glaube, es waren 6) den Roman sowie die derzeit noch im Schreibprozess befindlichen Nachfolgerromane mit 2 Staffeln pro Roman für's Fernsehen zu adaptieren. Die Serie ist gerade im frühen Planungsprozess, aber wie bei HBOs "Game of Thrones" und CBS' "Under the Dome" ist auch bei "American Gods" der Autor mit von der Partie, also kann es eigentlich nur gut werden... der Roman war klasse und Neil Gaimans Drehbücher für Doctor Who waren auch sehr unterhaltsam.

EDIT: Hab alle 10 bisher ausgestrahlten Folgen "durchgesuchtet" heute... also ich kann mir denken, dass die Story im Buch nicht so groß angelegt ist und etwas schneller vorangeht als in der Serie. Bedenkt man, dass eine 2. Staffel bestellt wurde, ist Under the Dome (die Serie) dem Buch nicht ganz getreu, sondern eine andere Geschichte mit demselben Setting und demselben Autor als Produzenten dahinter. Mir gefällt es aber ganz gut und es ist definitiv eine Serie, die ich weiter verfolgen werde. Erinnert mich ein bisschen an Lost. Für die 1. Staffel stehen noch drei Folgen aus, am Montag läuft die erste davon. Bin gespannt, wie es weitergeht.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 31. Aug 2013, 22:32 
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Darth Spiriah hat geschrieben:
EDIT: Hab alle 10 bisher ausgestrahlten Folgen "durchgesuchtet" heute... also ich kann mir denken, dass die Story im Buch nicht so groß angelegt ist und etwas schneller vorangeht als in der Serie. Bedenkt man, dass eine 2. Staffel bestellt wurde, ist Under the Dome (die Serie) dem Buch nicht ganz getreu, sondern eine andere Geschichte mit demselben Setting und demselben Autor als Produzenten dahinter. Mir gefällt es aber ganz gut und es ist definitiv eine Serie, die ich weiter verfolgen werde. Erinnert mich ein bisschen an Lost. Für die 1. Staffel stehen noch drei Folgen aus, am Montag läuft die erste davon. Bin gespannt, wie es weitergeht.

Die Story ist im Buch in der Tat eher kleiner angelegt. Dafür wird sie aber aus über einem Dutzend verschiedener Blickwinkel und mit sehr vielen parrallel ablaufenden Handlungssträngen erzählt. Ich finde gerade die vielen interessanten Charaktere kommen dadurch richtig zur Geltung. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber die Ereignisse im Buch belaufen sich auf nicht mehr als
Spoiler: zeigen
4
Tage. Daher geht die Story auch etwas langsam voran (das Buch hat ja schließlich fast 1300 Seiten). Trotzdem
steht die Charakterentwicklung meist im Vordergrund. Mich würde es allerdings ganz und garnicht stören, wenn man das meiner Meinung nach viel zu abrupte Ende etwas hinauszögern würde.
PS: Es gab einen Pilotfilm?!?
Muss man den gesehen haben?

Edit: Hab mal eben bei Serienjunkie nachgeschaut und anscheinend wurde mein Wunsch nach einem anderen Ende erhört. Die aufgeführten Charaktere sind mir auch bekannt, obwohl noch einige zu fehlen scheinen. Aus irgend einem Grund scheint man aber eine Gewisse Person zum Hauptcharakter gemacht zu haben, die im Buch schon recht früh den Löffel abgeben muss. Ich bin wirklich gespannt...

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: So, 01. Sep 2013, 16:31 
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Also... Pilotfilm = in der Regel die erste Folge einer Serie. ;) Die heißt im Original auch oft einfach nur "Pilot".

Und die vielen Charaktere und Blickwinkel hat man beibehalten, keine Angst... bis ich da jede Figur benennen konnte, gingen ein paar Folgen ins Land. :D Ist auf jeden Fall spannend und für eine amerikanische Sommerserie (Sommerserien stehen ja oft nur als Lückenfüller für das Sommerloch parat und sind dementsprechend selten anspruchsvoll) sehr gut. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Di, 03. Sep 2013, 16:56 
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Hmpf. Die gestrige Folge Under the Dome war etwas hirnlos seitens der Autoren und hat einige Handlungsstränge aus den letzten beiden Folgen überflüssig gemacht...

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Fr, 06. Sep 2013, 21:31 
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Naja, bei den Figuren wurde schon einiges verändert. Schade finde ich, dass man den ersten Stadtrat Andy Sanders ganz ausgelassen hat und Peter Randolph, der im Buch lange als stellvertretender Polizeichef fungiert gleich am Anfang hat sterben lassen. Also sind zwei der meiner Meinung nach besten Figuren gleich gestrichen worden. Irritiert hat mich auch, dass Phil Bushey mit dem Charakter im Buch abgesehen vom Kirchenradio rein garnichts zu tun hat. Aus den schon bekannten Charakteren hätte man definitiv mehr machen können.
Darth Spiriah hat geschrieben:
Hmpf. Die gestrige Folge Under the Dome war etwas hirnlos seitens der Autoren und hat einige Handlungsstränge aus den letzten beiden Folgen überflüssig gemacht...

Das hat sich am Anfang ja auch schon hier und da bemerkbar gemacht. Zum Beispiel beschwerte man sich darüber, dass die Soldaten außerhalb der Kuppel nicht mit den leuten innerhalb sprechen wollten, obwohl doch von Anfang an für jedermann erkennbar war, dass die Kuppel für Schall undurchlässig ist (Was im Buch übrigens nicht der Fall ist).
Ehrlich gesagt hätte ich bei der Vorlage schon mehr erwartet. Vor allem, wenn Stephen King auch die Finger mit im Spiel hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 07. Sep 2013, 01:23 
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Man kann ja nun nicht nur über Schall kommunizieren. Ein Zettel oder Zeichen tun es auch. Aber eben nicht, wenn einen das Gegenüber komplett ignoriert.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 21. Okt 2013, 12:18 
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So, die neue Season hat angefangen... Zeit für meinen Serienjunkie-Zwischenstand. Doch erst ein Rückblick auf den Sommer.

  • Under the Dome Ich werde zwar in die 2. Staffel reinschauen, aber das Staffelfinale war mehr als nur enttäuschend. Man merkt, dass hier künstlich gestreckt wird.
  • Dexter Die letzte Staffel schwächelte an allen Ecken und Enden, schien sich dann gegen Schluss zu fangen, nur um dem Liebhaber der Abenteuer des Serienmörders aus Miami mit der allerletzten Szene der Serie eine Keule ins Gesicht zu schlagen. Aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende... und uns bleiben immer noch großartige Staffeln wie 1, 2, 4, 6 und 7 (3 und 5 waren okay, aber nicht so überragend wie der Rest). Jennifer Carpenter verdient nach wie vor einen Preis für ihre Darstellung der Debra, aber Michael C. Hall und den gesamten Produzentenstab würde ich höchstens eine vergoldete Tomate ins Gesicht werfen.
  • Breaking Bad Ja, eine Serie, die dem Hype tatsächlich gerecht wurde. Was im Serienpiloten noch als recht komische Serie mit leicht makabrem Einschlag begann, wurde am Ende eine sehr düstere Serie mit nur einer Prise Komik und einer konsequenten und kohärenten Erzähltechnik, wie man sie sonst allenfalls von Game of Thrones (und vielleicht noch Person of Interest) kennt.

So, zu den Staffel- und Serienstarts der neuen Season, die ich mir gegönnt bzw. angetan habe.
  • The Big Bang Theory (S07) Bisher ganz nett, aber der Nerdfaktor der Serie könnte wieder etwas mehr in den Fokus kommen. Die letzte Folge war etwas seltsam, da das Nerddasein fast gar keine Rolle spielte.
  • NCIS (S11) Die Serie strauchelt etwas nach ihrer phänomenalen 10. Staffel, macht aber immer noch Spaß. Lediglich der Abschied von Cote de Pablo/Ziva hätte etwas ausführlicher gestaltet werden können.
  • NCIS: Los Angeles (S05) Derzeit die unterhaltsamere der beiden NCIS-Serien, nicht zuletzt aufgrund der Charakterentwicklung bei Marty Deeks, Kensi Blye und G. Callen. Leichte, aber sehr angenehm zu schauende Serienkost.
  • Person of Interest (S03) Die Sci-Fi-Serie unter den Krimi-Procedurals, die durch ihre zahlreichen staffelübergreifenden Plots (ich zähle spontan drei, die derzeit noch laufen, plus ein neues aus der 2. Folge der neuen Staffel) und die hervorragenden Hauptdarsteller besticht. Der Staffelauftakt war etwas langsamer als gewohnt, um die Serie an ihren neuen Sendeplatz zu gewöhnen, aber besonders die Handlungsstränge von Amy Ackers "Root" und T. P. Hensons "Joss Carter" wissen durch äußerst faszinierende Entwicklungen zu begeistern. Dem Gefühl nach ist die Dramatisierung der neuen Plots bald so weit, dass eine erste "Explosion" der Ereignisse im November zu erwarten ist. (Wenn man die Dramaturgie von Staffel 1 und 2 als Modell nimmt...) J. J. Abrams und die Jonathan Nolan rocken.
  • Once Upon a Time (S03) Die Serie hat sich nach dem Tief der 2. Staffel etwas gefangen und hat vorübergehend auch durch den düsteren Neverland-Plot etwas Spannung zurückgewonnen. Der Serie fehlt aber ein längerfristiges Ziel, seitdem der Fluch gebrochen wurde. Wenn die Autoren da nicht nachhelfen, überlebt die Serie diese Staffel dramaturgisch nicht. Und: Peter Pan ist cool. Der Darsteller verdient einen Emmy.
  • Once Upon a Time in Wonderland (S01) Von den Serien, die ich schaue, ist dies der garantierte Absetzungskandidat, sofern ABC nicht die Optionen ausgehen. Ein B-Movie-Remake von Once Upon a Time mit teils recht nervigen Darstellern (besonders in der weiblichen Hälfte des Casts - Emma "Pouty-Duckface" Rigby als Red Queen, urgh). Aber der nordbritische Akzent des Knave of Hearts (Many planets have a north...) sowie John Lithgow als Stimme des White Rabbit sorgen wiederum für guilty pleasure.
  • The Walking Dead (S04) Ich frage mich, warum ich das noch schaue... es ist inzwischen recht platt und die Serie kennt kein Ziel für ihre Figuren außer "Survive!" ... aber irgendwie kommt man doch nicht los davon. Die Spannung in der Handlung hat was von einem Zombie - eigentlich tot, aber irgendwie läuft der Tote immer noch weiter.
  • Arrow (S02) Der beste Neustart der letzten Season macht vielversprechend weiter, muss aber noch ein klares Ziel für die Staffel definieren. Die Fortsetzung der offenen Handlungsstränge aus Staffel 1 läuft so weit aber ganz gut, sodass ich optimistisch bin. You have failed this city(, bitch).
  • Supernatural (S09) Es ist erstaunlich, wie sich die Serie nach der desaströsen 7. Staffel, die außer einen charismatischen Menschenfresser und einer Horde hirnloser Menschenfresser nur viele Hirnfürze der Produzenten bot, wieder so erholen konnte. Ich hoffe, die Produzenten steuern weiterhin das Ende nach der 10. Staffel an - nötig ist's irgendwann schon, den Spaß zu beenden - und bin gespannt, was für ein Spin-off man da in S09E20 starten will, doch Supernatural ist nach wie vor sehr gute Nerd-Unterhaltung. (Wenn man darüber hinwegsieht, dass Sam und Dean inzwischen immer wieder dieselben emotionalen Krisen durchmachen.)
  • Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. (S01) Coulson ist cool. Das wissen wir schon seit Iron Man bzw. spätestens The Avengers. Er kann sicher auch eine Serie tragen - etwas, das er den Autoren seiner Serie aber voraus hat, denn die versinken in platten Dialogen und meist uninteressanten Fällen der Woche. Dennoch, noch ist nicht aller Tage Ende und Potenzial ist durchaus da, also wird weitergeschaut.
  • Hawaii Five-0 (S04) Die Serie kehrt auch aus einem Tief zurück und bietet Unterhaltung auf dem Niveau von NCIS:LA. Dennoch sollte man manche länger laufende Handlungsstränge um Wo Fat endlich mal auflösen. Wo Fat ist cool, aber irgendwie ist der Plot um ihn etwas starr geworden. Und kann bitte jemand Steves Freundin erschießen? Danke.

Was meint ihr so zu den von mir aufgelisteten Serien?

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Fr, 21. Feb 2014, 22:02 
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Uneingeschränkte Empfehlung: True Detective

Diese achtteilige Krimi/Thriller/Charakterstudie-Miniserie (alle 8 Folgen haben denselben Autor + denselben Regisseur) erzählt über mehrere Zeitebenen minutiös die Ermittlung in einer Reihe von Ritualmorden, doch der wahre Fokus liegt auf den Abgründen und philosophischen Disputen der beiden Hauptcharaktere, dem "tough guy" Martin Hart (Woody Harrelson) und dem Nihilisten Rustin "Rusty" Cohle (Matthew McConaughey). Die Serie hat einen sehr langsamen Erzählstil (jemand meinte mal: Wenn du vor der 1. Folge ein Baby zeugst erwartest du am Ende der Folge, dass es bereits geboren ist, und bist überrascht, dass nur eine Stunde vergangen ist), in den man aber wirklich eintauchen kann. Ab und an entlädt sich das aber auch "kathartisch" in visuell und erzählerisch packenden Sequenzen, die man nur mit "Shit goes down" betiteln kann.

Apropos visuell: genauso "emotionally bleak" wie die Handlung und ihre Charaktere sind auch die leicht entsättigten Landschaftsbilder der Südstaaten der USA. Viel Liebe zum Detail, die der von Breaking Bad oder Lost entspricht, atemberaubende Landschaftsaufnahmen und auch ein von Kritikern als Meilenstein der TV-Geschichte gelobter auf die Sekunde genau 6 Minuten langer "long shot" aus Charakterperspektive am Ende von Folge vier laden die Augen zum Zuschauen und Genießen ein.

Die Serie hat ein Anfang, ein Mitte und ein Ende - die Staffel erzählt eine abgeschlossene Geschichte und sollte eine 2. Staffel kommen, wird diese komplett neue Figuren und Handlungen haben. Es ist so, als würde man ein in sich abgeschlossenes Buch komplett verfilmen und dabei keine Szene und Zeile auslassen, und das dann noch weiter visuell ausschmücken. Eine Serie, die den Zuschauer belohnt und fasziniert. Aber nichts für Ungeduldige.

Hier das Intro, das einen guten Vorgeschmack auf den Ton und die Optik der Serie gibt: https://www.youtube.com/watch?v=FxXRkqXfhYM

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Kennt ihr shameless?

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Ich empfehle REVENGE :)

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Bei Revenge hab ich 5 Folgen oder so geschaut und es hat mich immer mehr gelangweilt... muss ja nicht jedermanns Sache sein. :D

Ich empfehle derzeit The Flash. Eine positive Superheldenserie - nach dem ganzen düsteren (wenngleich guten) Serienstoffen schadet etwas Heiterkeit nicht.

Gotham kann ich auch empfehlen, wenn man auf Mafiaserien steht. Den Batman-Plot wiederum finde ich störend.

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*entstaub*

Habe jetzt die hochgelobte Serie "Rom" fast durch, aber ich bin schwer enttäuscht.
Die letzten paar Folgen der zweiten Staffel schaue ich mir nicht mal mehr an.

Die Handlung ist an die Geschichte angelehnt, ist aber voller - teils lächerlicher - Fehler und Ungenauigkeiten. (So bezeichnet sich Caesar z.B. als Soldaten, der die Religion den Priestern überlässt. Ne, klar, als ehemaliger Flamen Dialis und als amtierender Pontifex Maximus (das höchste priesterliche Amt, ähnlich zum Papst) hat er absolut nix mit Religion zu tun...)
Und anstatt die tatsächlichen politischen Geschehnisse halbwegs vollständig abzubilden werden riesige Teile davon schlicht unterschlagen.
Aber dafür kommt elendig lang völlig frei erfundene Bereiche zwischen Atia und Servilia (die es immerhin tatsächlich gegeben hat und die tatsächlich auch Caesars Geliebte war. Aber das war es dann auch schon mit den Tatsachen).

Kleopatras Darstellung - mehr oder weniger als billige Nutte - mag halbwegs dem entsprechen, zu was Octavian sie gemacht hat, hat jedoch mit einem korrekten und realistischen Bild nichts zu tun.

Die letzte Schlacht von Brutus und den anderen Caesar-Mördern? Keinerlei Übereinstimmung.

Die Rolle Ciceros und sein Einfluss auf den Senat? Völlig übertrieben.

Und wie gesagt fehlen riesige Teile komplett. Caesars und Antonius geplanter Krieg gegen Parthien? Nicht existent. Und so weiter.

Wenn man von dieser Epoche nicht viel mehr weiß, als dass Caesar eben ermordet wurde ist die Serie vielleicht nicht schlecht.
Ansonsten aber stößt man unablässig auf Dinge, die einen mal mehr mal weniger vor den Kopf stoßen.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Fr, 13. Jan 2017, 21:21 
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*entstaub Teil 2*

Zu Revenge: Ich fand die Staffel 1 sehr interessant, leider krankt die Serie wie so viele Serien darunter, dass man sie nicht kurz und sinnvoll abschließen kann.
Wodurch TrueDetective so hervorragend wurde macht man in Revenge nicht - es auf eine Staffel zu beschränken.
Mehr gibt der Stoff nämlich schlicht nicht her, ohne völlig kontruiert, an den Haaren herbeigezogen und damit langweilig zu werden.
Die erste Staffel kann man sich durchaus anschauen, dann sollte man es aber definitiv gut sein lassen.



Hart Of Dixie - eine Serie mit Charme, allerdings genügt wenn man ehrlich ist die 1. Staffel.
Danach wiederholt sich vieles, manches überspringt man im Vorspulmodus.
Dennoch ist auch Staffel 2 - 4 noch ansehbar, wenn man nichts besseres zu tun hat. Aber wenn man zeitlich eng ist eher nur Staffel 1 ansehen, was verpassen tut man nicht mehr wirklich.


Wayward Pines: Fängt interessant an.
Und ist ab Folge 6? in der die "Auflösung" kommt für mich nicht mehr zu ertragen gewesen.
Habe eine Folge später aufgehört.
Es ist von Anfang an klar, dass die Erklärung nicht wirklich überzeugend sein wird.
Aber was hier geboten wird hat nicht irgendwie Logiklöcher oder ähnliches - es ist ein einziges solches Loch.


Downton Abbey, Staffel 1 - 4
Die erste Staffel ist unerreicht, aber auch die späteren Staffeln machen noch viel Spass.
Schwächelt ein kleines bisschen zwischendrin, erholt sich aber wieder - und bleibt generell immer so gut, dass man gerne weitersieht.
Ich komme jetzt zu Staffel 5 und freue mich drauf :)


Vikings Staffel 1-2
Mittelmaß. Das trifft die Serie recht gut. Werde auf keinen Fall weiterschauen.
Eigentlich gibt es in der Serie nichts, was wirklich super ist.
Es ist auch nicht mies, aber es fehlt einfach viel zu viel.
Außerdem erwarte ich von einer Serie die ein historisches Setting aufgreift, eine gewisse Glaubwürdigkeit.
Diese hat die Serie in viel zu vielen Bereichen schlicht gar nicht.
Was soll zum Beispiel der Mist mit den Prophezeihungen, die so detailliert sind dass sie sich ausschließlich mit echter Magie erkären lassen? (Wenn ein Seher einen Sohn prophezeit - kein Problem. Ist ne 50-50 Chance. Wenn ein Seher aber prophezeit, dass Kind hätte Schlangenaugen ist das eine 1:10 Millionen Chance und völlig unmöglich. Und dann gibt es noch weitere Prophezeihungen.) Glauben die Macher, dass es damals wirklich Hexen und Co gab? Natürlich muss es bei einem Vikingersetting einen Seher geben - aber lasst es doch bitte, dem (sowie anderen Charakteren) echte magische Fähigkeiten zu geben.
Ich habe nichts gegen Magie in Serien - wenn es zum Setting passt.

Ebenfalls unerträglich ist die inzwischen perverse politische Korrektheit der Gleichberechtigung.
Eine Frau muss heutzutage natürlich mit Schwert und Schild im Schildwall der Wikinger kämpfen.
Oh bitte, Frauen sind Männer nun mal körperlich unterlegen. Aber das ist ja heutzutage nicht mehr erlaubt. (Wieso wird bei olympischen Spielen eigentlich zwischen Männern und Frauen getrennt?)
Hier verliert die Serie die letzten Reste von Atmosphäre und Glaubwürdigkeit, jedes "ja, so könnte es gewesen sein" Gefühl wird vollkommen ausgelöscht.
Genau deswegen schaue ich mir aber eine Serie an, die in einem histoschen Setting spielt.


Masters of Sex 1+2
Sehr gut. Ohne dass ich mich jetzt in der wahren Geschichte der beiden Protagonisten gut auskennen würde, scheint die Serie die Geschichte doch ziemlich gut wiederzugeben.
So sollte eine Serie mit historischem Background sein.


The Royals 1
Hat mir eine Menge Spass gemacht, ich freue mich auf die nächste Staffel.
Ist völlig überdreht, ich kann verstehen wenn die Serie einem nicht gefällt.
Aber die königliche Familie als intrigante, drogenabhängige, sexbesessene Brut zu zeigen hat mich super amüsiert.
Wird gegen Ende hin ernsthafter, aber nicht wirklich plausibler. Da das aber von Anfang an nie das Ziel war - wen interessierts? So kommt mehr Story mit rein, das tut der Serie gut und macht Freude für Staffel 2.


The Paradise 1
Basiert auf dem gleichnamigen Buch von Zola (was sich übrigens zu lesen lohnt).
Hat allerdings mit dem Buch nicht so gigantisch viel zu tun (ich sah die Serie zuerst, las erst dann das Buch).
Interessantes Setting, mir gefiel die erste Staffel gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Di, 25. Apr 2017, 22:06 
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Black Flags 1-2: 5 von 10, kann man schauen, kann man genau so lassen ohne was verpasst zu haben. Anderes Setting (Piraten), interessierte mich wegen dem Roman Die Schatzinsel. (Der heutzutage übrigens nicht mehr wirklich lesenswert ist, da sein Schreibstil wirklich langweilig ist.) Werde nach Staffel 2 jedenfalls nicht weiterschauen (falls es da eine weitere gibt)

Castle Staffel 1-7: 8 von 10.
Wird im Laufe der Staffeln schlechter, Staffel 8 nicht mehr angeschaut da zu miserabel.
Ein Schriftsteller, der mit dem Bürgermeister befreundet ist und der Anregungen für neue Romane sucht - und deswegen eine Detective begleitet.
Wahnsinnig amüsant, sehr sympathische Charaktere. Und WOW - seine Teenangertochter ist einfach mal sympathisch. Keine drogenabhängige dumme Nutte die aufsässig ist und ihren Vater hasst. Sondern einfach mal ein sympathisches, gut erzogenes Mädchen. Super!
Natürlich ist das Grundgerüst nichts neues und vorhersehbar. Er verliebt sich in sie (Kate), sie ist am Anfang einfach nur genervt von ihm. Macht aber nix, unglaublich viel Witz und Humor in der Serie.
Insgesamt gibt es aber zu viele Staffeln, Staffel 7 fängt unglaublich mies an, die letzte Hälfte ist dann in Ordnung.
Generell gibt es mehrere Handlungsstränge (der Mord von Kates Mutter, der "Dreifachmörder") die sich über die Staffeln hin erstecken und am Anfang noch interessant sind, spätestens ab Staffel 3 / 4 aber nur noch langweilen und auf die Nerven gehen. Da völlig unplausibel konstruiert. Wie immer halt in Serien, wenn man "Spannung" erzeugen will und einen Handlungsstrang unendlich weiter fortführen will.
Diese Folgen werden beim zweiten Mal schauen einfach übersprungen.

Lucifer Staffel 1-2 - 7 von 10, Staffel 2 eher schwächer.
Der Teufel macht Urlaub in LA.
Amüsante Serie, die nichts neu erfindet. Er erzählt jedem dass er der Teufel ist, was natürlich keiner glaubt. Und er verliebt sich in eine Detektivin, die erstaunlicherweise gegen seine Kräfte imun ist.
Teilweise sehr gute Wortspiele und Humor mit drin, ich hatte eine Menge Spass dabei.
Vergleichbar mit Castle vom Setting her.
Die Fälle sind - entgegen CSI und Co - eigentlich nicht das entscheidende.

Empire - Staffel 1, 3 von 10.
Hochgelobte Serie. Keine Ahnung wofür. Die Musik gefällt mir ziemlich gut, daher auch 3 Punkte. Sonst weniger.
Ansonsten hat die Serie eigentlich gar nichts. Langweilige Charaktere, nervige Charaktere, sterotypen. Miese Plots. Lächerliche Handlungswendungen die spannend sein wollen aber einfach nur zur totalen Beliebigkeit führen. (Oh, der schwule hat ein unbekannte Kind. Ach ne, ist doch nicht sein. Oh, die tödliche Krankheit auf der die ganze Serie aufbaut ist vielleicht doch was ganz anders. Oder doch wieder nicht?) Daher stinklangweilig. Interessiert sich ernsthaft jemand dafür was mit den Gestalten in der Serie passiert? Ich nicht, habe die erste Staffel nach etwa 3/4 abgebrochen.


The Flash 1 - 5 von 10.
Sympathische Charaktere, 08/15 Stories.
Der Untergang der Story wird schon von Anfang an besiegelt, in dem klar wird, dass Zeitreisen eine Rolle spielen.
Bis das zum Ende der Staffel 1 der Fall ist sind die einzelnen Fälle recht unterhaltsam, ohne aber irgendwas neues zu bringen. Und natürlich kommt der Faktor: "Wenn es das Drehbuch braucht kann er alles - oder halt nichts" ständig ins Spiel.
Lächerlich auch die Versuche, manche Dinge "wissenschaftlich" festzuahlten. Wie schnell Flash läuft und dergleichen. Lachnummer, da es vorne und hinten nicht passt.
Am Ende der Staffel 1 denkt man für eine halbe Minute: "Hey, ist ja jetzt sogar etwas besser gelöst als befürchtet" bis dann in den letzten 2 Minuten Szenen kommen, in denen man beim besten Willen nicht mehr sagen kann, ob das ernst gemeint ist oder ob das jetzt eine Satire ist.
Staffel 2? Danke, ohne mich.

Peaky Blinders, Staffel 1: 7 von 10
Durch das interessante, unverbrauchte Setting eine 7. Rein von der Story her eine 6 von 10.
Es geht um die STadt Birmingham und um die Gang die sie beherrscht. Spielt nach dem ersten Weltkrieg.
Wirkt halbwegs realistisch und ist sehenswert.
Staffel 1 genügt mir jedoch, mehr muss ich nicht sehen. Abschluss ist gut so, kann man so stehen lassen. Vermutlich wird alles was jetzt noch in den späteren Staffeln kommt mehr oder weniger ne Variante von schon gesehenem sein.

Shaun the Sheep Staffel 1-4: 10 von 10
Einfach genial.


Als nächstes werde ich wohl in The Knick, Wölfe und Manhatten reinschauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Fr, 16. Jun 2017, 11:12 
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The Knick - 5 von 10
The Knick ist (fiktives) ein Hospital in den USA, ca. 1900.
Es geht also um die Entstehung dessen, was wir als moderne Medizin bezeichnen.
Bekanntlich befand sich der Zustand der Medizin ja nach einer Hochzeit im alten Ägypten und in Rom in katastrophalem Zustand (der Religion sei dank) und erholte sich über Jahrhunderte gar nicht.
Das finstere Mittelalter wirkte sehr lange nach.
Dazu nimmt die Serie noch das Problem der Rassentrennung mit auf.
Außerdem geht die Serie auf die damals weit verbreitete Opiate-Sucht (gerade von Ärzten) ein, der Hauptprotagonist ist Kokain abhängig.
Ein prinzipiell interessantes Setting, wodurch man sich die Serie anschauen kann.
Kann, aber definitiv nicht muss.

Die zweite Staffel werde ich mir nicht holen, eine genügt mir da wirklich.


Manhatten - 7 von 10 (gegen Ende 6 von 10)
Es geht - welch Überraschung - um das Manhatten Projekt der Amerikaner im zweiten Weltkrieg.
Ein neues, interessantes und spannendes Setting.
Und die Atmosphäre kommt gut rüber.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich über das Manhatten Projekt nur sehr rudimentär Bescheid weiß. Was sicherlich ein großer Vorteil ist, da ich schlicht bei vielen Dingen nicht weiß ob das halbwegs der Wahrheit entspricht oder nicht.
In der Serie gibt es zwei konkurrierende Wisschenschaftsgruppen, die die Atombombe auf unterschiedlichem Weg erreichen wollen.

Das Gefühl der Überwachung und Bespitzelung durch die Army kommt gut rüber.
Dazu gibt es natürlich die - in 99% aller Serien wohl zwingend notwendigen - Seifenopernelemente.

Allerdings fängt die Serie auch wiederholt von dem Atomwaffenprogramm des 3. Reiches an.
Wie weit die seien und dergleichen, laut einem Spion weiter fortgeschritten als das der USA.
Immer wieder blendet die Serie auch kurz nach Deutschland rüber und man sieht Heisenberg in einem Labor und einer großen Anlage und später wird der Spion als hochrangiger Wissenschaftler der mit Heisenberg zusammenarbeitet präsentiert.
Und genau hier fängt auch schon das Problem an:
Ja, die USA glaubten, dass das dritte Reich an einem Atomwaffenprogramm arbeitete. So weit so gut, das kann die Serie natürlich thematisieren.
Nur: Die Serie impliziert durch die Blenden nach Deutschland (sowie durch die hohe Qualifizierung des Spions) eindeutig, dass es dieses Programm gab.
Und das ist halt Unsinn.
Es gab in Deutschland kein Atomwaffenprogramm.

Wenn also die Serie bereits solche einfachen Hintergründe ohne großen Nutzen und völlig ohne Not fälscht - stimmt dann überhaupt irgendwas an der Serie?

Es gibt noch eine zweite Staffel, vermutlich werde ich mir diese zweite Staffel noch anschauen.
Wer sich jedoch gut mit der Thematik auskennt sollte es sich schon gut überlegen, ob er die Serie anschauen will.


Downton Abbey Staffel 5 - 7 von 10
Die Faszination der ersten Staffel ist natürlich nicht mehr da.
Und ohne jeden Zweifel sind die Plots keine 7 von 10 sondern vielleicht 5 von 10.
Aber hey, die Kostüme, die phantastischen Kulissen, da macht das Schauen einfach Spass.
Und da mir die Weihnachtsfolge wieder wirklich gut gefiel habe ich mich spontan doch für die 7 entschieden. Zugegebenermaßen vermutlich einen Punkt zu hoch, aber es ist halt Downton...
Staffel 6 hole ich mir, aber ganz sicher ist die Serie kein Pflichtkauf mehr.
Staffel 1 war es noch und gehörte für mich zum Besten und Faszinierendsten was ich im Serienbereich gesehen hatte.


Wölfe verschiebt sich, da ich mich entschieden habe erst mal das Buch zu lesen.
Aber meine Leseliste noch recht lang ist...

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Mo, 25. Sep 2017, 14:53 
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Am 7.12.2017 ist ein großer Tag für alle NICHT-Netflix-Nutzer und GILMORE GIRLS -FANS

:in_love:

GILMORE GIRLS: EIN NEUES JAHR erscheint endlich auf DVD!!!

:in_love:

https://www.youtube.com/watch?v=tEXXw7iI8vM

:in_love:

WANN IST DEZEMBER!!!!!!!!!!!!! :eyesrolling:

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Zeit heilt keine Wunden
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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Sa, 28. Okt 2017, 20:13 
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Registriert: Mo, 02. Jun 2003, 20:30
Beiträge: 2398
Wohnort: Reutlingen
Ich habe mir - nach einigen Jahren - mal wieder Babylon 5 angeschaut.

Es ist - immer noch - die beste Serie aller Zeiten.
Es gibt keine Serie, weder Game of Thrones noch sonst eine, die besser ist als B5.

Das Storytelling, die Charaktere, die Chemie, der Humor und gleichzeitig die Ernsthaftigkeit, die Plausibilität der gesamten Welt, der Handlungsbogen, die innere Logik und Stimmigkeit.
Unerreicht.
Dazu eine gute Musik.
Und Raumkämpfe, die das Beste sind was es im SF Genre gibt. Weil sie sich echt anfühlen. Weil man wirklich das Gefühl hat, dass da Raumjäger gegeneinander kämpfen. Weil die Physik mit beachtet wird.
Ja, die Effekte sind - gerade in der ersten Season - selbstverständlich schwach. Jedes mittelmäßige Computerspiel hat das hundertfache oder tausendfache an Pixeln und Polygonen.
Aber dennoch wirken die Kämpfe besser als z.B. bei Star Trek - weil es sich "echt" anfühlt.

Das gesamte Universum fühlt sich echt an.
Wenn es in 250 Jahren eine Raumstation mit Außerirdischen gibt - so könnte sie wirklich sein.

Die Entwicklung und Handlungsweise der einzelnen Charaktere und der gesamten Story wirkt jederzeit vollkommen überzeugend.
Hier ist nicht der böse Narn oder der Böse Zentauri, einfach weil sie halt böse sind.
Es gibt Ereignisse, die ihr Eigenleben entwickeln.
Es passiert nichts weil es halt gerade irgendwer sich so ausgedacht hat - nein, alles ist wie aus einem Guss.
Durchdacht. Plausibel. Glaubwürdig. Nachvollziehbar. Mitreißend. Faszinierend. Spannend.

Es gibt tonnenweise Ereignisse und Szenen die einem in Erinnerung bleiben. Es sind teilweise Kleinigkeiten, die der Serie eine so unglaubliche Tiefe und Emotionalität verleihen. (Stichwort: Folge "Gropos")

Ja, es gibt einzelne kleine Dinge die nicht ganz nachvollziehbar sind. Es gibt ein paar Storyelemente, die später nicht mehr aufgegriffen werden (teilweise durch zwingende personelle Änderungen verursacht.)
Das ist bei mehren Saisons unausweichlich.

Es gibt nichts, was bei B5 schlecht ist. (Damit meine ich jetzt nicht, dass es keine einzige Folge gibt in denen es nicht auch Fehler gibt - Stichwort "Grey 17 is missing".)

Es gibt nichts, was man innerhalb der Serie hätte besser machen können.

Babylon 5 ist das Beste das jemals im TV zu sehen war.
Babylon 5 ist die Krönung der menschlichen Schöpferkraft.
Wenn Gott persönlich eine Fernsehserie schreiben würde, wäre es Babylon 5.

Die letzten zwei Sätze sind selbstverständlich übertrieben, aber nur ein bisschen ;)

Das EU zu Babylon 5 ist unterschiedlich.
Die Filme dazu sind teils gut gelungen, teils eher schwach.
Crusade ist leider ziemlich schlecht.
Die ersten geschriebenen Bücher schwanken zwischen mies und in Ordnung. Die späteren sind teilweise exzellent. Das sind Einzelbücher (To Dream in the City of Sorrows, The Shadow Within) als auch die Trilogien (Legions of Fire, Psi-Corp) die das Universum sehr bereichern und einige Storyelemente die in der Serie an sich (mit voller Absicht) nicht gezeigt werden weiterführen und abschließen.

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 Betreff des Beitrags: Re: TV-Serien-Thread
BeitragVerfasst: Di, 07. Nov 2017, 20:07 
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Registriert: So, 26. Apr 2009, 09:11
Beiträge: 1787
Wohnort: Schwarzwald
Amazon und Warner verhandeln gerade um eine Herr der Ringe Serie, es ist nicht bekannt ob man die Original Frodo und Co Geschichte neu herausbringen möchte, oder man sich auf andere Geschichten in Mittelerde bedienen möchte.
http://www.moviejones.de//news/news-mei ... l#comments


Ich kann nur sagen, das mir die Idee, die Original Story als Serie gut gefällt. Da man sich mit einer Serie viel mehr an der Vorlage Orientieren kann und die Komplexe Geschichte nicht so gehetzt erzählen muss wie einen Film, wo man sie in wenigen Stunden erzählt haben muss. Den so gut die Filme Handwerklich sind, so wie die Besetzung Optimal war, so wurde vieles doch verändert, oder gar weggelassen.

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