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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 26. Apr 2015, 14:40 
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Stone Qel-Droma hat geschrieben:
Ich weis nicht warum das nicht gehen soll, aber die AT-ATs werden nicht frei beweglich sein, sondern nur auf Feste Pfade sich fort bewegen können und das soll den Spielspaß nicht mindern Oo:(


Das ist deshalb eine Design-Entscheidung, weil die AT-ATs (so, wie ich das verstanden habe) nur in einem Spielmodus vorkommen und der heißt "Walker Assault".
Ich gehe davon aus, dass das ähnlich verschiedener Spielmodi aus Enemy Territory oder Team Fortress 2 ist und es im Prinzip darum geht, dass ein Team (hier das Imperium) ein Fahrzeug (in diesem Fall den AT-AT) zu einem gewissen Punkt auf der Map bringen soll.
In Team Fortress 2 nennt sich das ganze "Frachtbeförderung" und man muss eine kleine Lore mit einer Bombe drauf zur feindlichen Basis bringen, die Lore bewegt sich entlang einer Schiene und das gegnerische Team versucht, sich über die Zeit zu retten. Unterwegs werden Punkte eingenommen (passiert automatisch, wenn die Lore dort eintrifft), an denen das angreifende Team wieder ins Spiel einsteigt.

Das ganze würde in Battlefront so ausschauen:
Wir haben die Schlacht von Hoth und die AT-ATs bewegen sich direkt auf die Basis der Rebellen zu. Ein oder zwei Spieler sind dann eben in dem oder den AT-ATs, währen das restliche Team der Imperialen diese mit AT-STs, TIEs, zu Fuß oder sonstigen Fahrzeugen vor den Snowspeedern der Rebellen verteidigt.

Das Ganze ist, so langweilig es klingt, tatsächlich eine Designentscheidung:
Da die Spiele heutzutage eine recht große Zielgruppe haben gibt es auch ziemlich viele Deppen auf den Servern, denen das Spielziel tatsächlich egal ist solange sie ihre Abschüsse machen. Das würde nur dazu führen, dass sie die AT-ATs besetzen und damit "im Kreis" laufen, damit sie genügend Snowspeeder abschießen. Das würde natürlich dem Team nichts bringen weil die Schlacht dadurch verloren geht.
Es ist also technisch (gerade bei weitläufigen Hoth-Maps) durchaus möglich, allerdings muss die Dummheit vieler Spieler kompensiert werden, damit die nicht allen das Spiel kaputt machen.

Was mich allerdings mehr stört sind so viele andere Sachen, die es im neuen Battlefront NICHT geben wird:
- Kämpfe während der Klonkriege
- Raumschlachten
- Mehr als vier (!) Planeten (Tatooine, Hoth, Endor, Sullust und in einer Erweiterung einen neuen Wüstenplaneten aus Episode VII) mit je etwa zwei Maps pro Planet
- Mehr als 40 Spieler pro Spiel (auf dem PC waren in Battlefront II 64 Spieler möglich)

Ich gehe davon aus, gerade wenn man sich die Entwicklung bei Battlefield Hardline und Battlefield 4 anschaut, dass für das Spiel innerhalb von 12 Monaten nach Release 4 Erweiterungen für je 15 EUR oder alternativ ein "Premium Paket" mit allen Erweiterungen für 50 EUR erscheinen wird. Dieses "Battle of Jakku" wird dann auch die erste Erweiterung sein (das erste Paket gab es nämlich immer für Vorbesteller kostenlos dazu).

Meine Kristallkugel wird mir sagen, dass mit jeder Erweiterung folgende Sachen kommen werden:
- je 4 neue Maps (auf neuen Planeten)
- neue Spielmodi (dann wahrscheinlich auch Raumschlachten - in den Battlefiel Spielen werden die neuen Spielmodi aber quasi nie gespielt weil viele einfach uninteressant sind)
- neue Waffen
- unnützer Kleinscheiß wie Skins o.ä.
- neue Fahrzeuge (die aber nur auf den Maps des jeweiligen DLC gespielt werden können)

Natürlich gab es Addons auch früher schon, damals hat man, je nach Spiel, für den halben Kaufpreis nochmal eine Kampagne für das Hauptspiel nachgereicht bekommen (je nach Entwickler mit relativ wenigen neuen Inhalten). Hier ist es so, dass es für den vollen Kaufpreis nochmal das Doppelte an Maps und Waffen gibt, was grundsätzlich keine schlechte Sache ist und ich habe mir damals für Battlefield 3 auch den Premiumzugang geholt weil ich gerne bereit dazu bin, nochmals Geld für neue Inhalte eines Spiels auszugeben, das mir Spaß macht.

ABER: Ich persönlich habe bei Battlefront stark das Gefühl, dass diese ganzen Begrenzungen (nur drei Planeten, keine Raumschlachten), die es in einem Star Wars Spiel nicht geben DARF, nur aus geldtechnischen Gründen zurückgehalten werden (Bei BF3 oder BF4 hat niemand von Anfang an das Gefühl gehabt, dass die nachgereichten Maps oder Spielmodi ins Hauptspiel gehörten).

Deshalb bekommt dieses Spiel von mir jetzt schon eine Absage und das Schlimme ist: Mit jeder News, die zu dem Spiel raus kommt, wird von den Entwicklern nur gesagt, was denn noch nicht im Hauptspiel vorhanden sein wird und mit jeder News habe ich immer weniger Lust, es mir zu holen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 28. Apr 2015, 19:35 
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Strassid2 hat geschrieben:

Deshalb bekommt dieses Spiel von mir jetzt schon eine Absage und das Schlimme ist: Mit jeder News, die zu dem Spiel raus kommt, wird von den Entwicklern nur gesagt, was denn noch nicht im Hauptspiel vorhanden sein wird und mit jeder News habe ich immer weniger Lust, es mir zu holen.


Und das ist auch die einzige richtige Reaktion - es nicht kaufen.
In immer mehr Spielen werden DLCs nicht als eine (mehr oder weniger sinnvolle) Ergänzung verwendet, sondern es wird von vornherein wichtige TEile des Spiels rausgenommen.
Um dann mit dem eigentlich identischen Spiel gleich 2 x Kohle abzugreifen.
Einmal beim direkten Verkauf (und ich rede hier nicht von 20 Euro Budget-Titeln, sondern von Vollpreistiteln) und dann über meist völlig überteurte DLCs.

Das wird solange anhalten, wie es genug Idioten gibt, die diese Preispolitik mittragen.

Und was ich bisher so gelesen habe, dürfte Battlefront bei diesem Spielichen gaaaanz weit vorne dabei sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Do, 30. Apr 2015, 15:23 
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Bin ganz eurer Meinung, werde es mir aber wohl trotzdem kaufen. ^^
Der Grund ist schlicht und einfach, dass Battlefield und COD nichts für mich sind aber ich endlich mal mit ein paar Kumpels online-Matches bestreiten möchte. Da kommt Battlefront gerade richtig. Es mag vielleicht kein gutes Star Wars Spiel werden, aber bestimmt ein spaßiger Multiplayer-Shooter. :wink:

Und mal ehrlich, ich hab mich zwar zuerst auch drüber aufgeregt, aber sich gegen diese DLC-Politik zu sträuben ist zwecklos. Wie Wedge schon sagt, es werden sich so oder so genug Leute das Spiel kaufen. Wenn ein paar Hardcore Fans sich dagegen widersetzen dürfte das DICE wohl kaum jucken. Ich könnte mich jetzt noch Monate lang bis zum Release daran ärgern, dass es in der Verkaufsversion nur vier Planeten geben wird, keinen Eroberungs-Modus und eine Welle an DLC zu erwarten ist. Aber ich freue mich lieber auf einige spaßige MP Matches mit Kumpels. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Mo, 04. Mai 2015, 16:59 
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Registriert: Fr, 04. Apr 2003, 23:37
Beiträge: 3475
Ich finde, wer schlechte Spiele kauft, hat gute auch nicht verdient, denn er signalisiert dem Hersteller seine Aneigung ja nicht.
Klar kann man sagen "ich allein richte eh nix aus". Aber dann muss man z.B. auch nicht wählen gehen.

Wobei, Nichtwählen kann man ja sogar noch als passiven Widerstand auslegen, ein Spiel zu kaufen ist aber aktives Unterstützen des Herstellers - für ein Produkt, mit dem man eigentlich unzufrieden ist.

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Lieutenant Colonel Tempest
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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Mo, 04. Mai 2015, 19:39 
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Tempest hat geschrieben:
Ich finde, wer schlechte Spiele kauft, hat gute auch nicht verdient, denn er signalisiert dem Hersteller seine Aneigung ja nicht.
Klar kann man sagen "ich allein richte eh nix aus". Aber dann muss man z.B. auch nicht wählen gehen.

Wobei, Nichtwählen kann man ja sogar noch als passiven Widerstand auslegen, ein Spiel zu kaufen ist aber aktives Unterstützen des Herstellers - für ein Produkt, mit dem man eigentlich unzufrieden ist.

Also ... Entschuldigung bitte!!! :evil:

Erstens ist das ganz alleine meine Entscheidung!
Zweitens steht noch in den Sternen ob es wegen der bekannten Mängel wirklich schlecht wird - wie gesagt, kann es selbst wenn es nicht eins der besten SW Spiele werden würde, trotzdem ein guter MP-Shooter sein.
und Drittens: Natürlich werde ich es kaufen wenn ich mir ein eigenes Bild davon machen will! Was soll ich denn sonst tun, es stehlen?! Eieiei! :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 05. Mai 2015, 00:58 
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Registriert: Mo, 25. Jul 2005, 14:57
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Archangel hat geschrieben:
Erstens ist das ganz alleine meine Entscheidung!

Natürlich ist es das. Ich persönlich würde aber keine 50 EUR (+ weitere 40-50 für DLCs) ausgeben, wenn ich davon ausgehe, dass das Spiel absichtlich weniger ist als es sein kann, damit man es mittels DLCs "vervollständigen" kann. Nicht, weil ich das Geld nicht für ein gutes Spiel ausgeben möchte, sondern weil ich es in dem Fall nicht einsehe.

Zitat:
Zweitens steht noch in den Sternen ob es wegen der bekannten Mängel wirklich schlecht wird - wie gesagt, kann es selbst wenn es nicht eins der besten SW Spiele werden würde, trotzdem ein guter MP-Shooter sein.

1. Ist meiner Meinung nach ein Star Wars Shooter ohne die besagten Sachen kein richtiger Star Wars Shooter (die Mod für BF2142 hatte da ja schon mehr Content).
2. gibt es (wieder meiner Meinung nach) "da draußen" extrem viele hervorragende (CS:GO - sogar für nur 13,99 EUR), sehr gute (BF3 - als Budget incl. DLCs so round about 20 EUR), gute (COD:BO2 - nachwievor viel zu teuer) und weniger gute MP-Shooter (so ziemlich jedes COD seit BO2 oder die Medal of Honor Serie oder Battlefield Hardline). Klar ist die Marke Star Wars ein Anreiz, sich ein Spiel zu kaufen, aber wenn es doch im Prinzip nur Battlefield mit anderen Skins und Models ist, die Spielmechanik aber mehr oder weniger gleich bleibt, dann ist es mir persönlich keinen Neukauf wert.
Natürlich werden Leute viel Spaß damit haben, gerade weil es in Sachen Star Wars in den letzten Jahren so wenig gab. Ich möchte dir das Spiel auch nicht madig machen, aber nach dem aktuellen Stand sieht es für mich wirklich so aus als gäbe es zu wenig für zu viel Geld.

Da fällt mir gerade ein:
Das letzte richtig, richtig gute Star Wars Spiel, das ich gespielt habe, war Jedi Knight II - Jedi Outcast und das ist 13 Jahre (!) her.
Ja, ich weiß, dass es seitdem KOTOR gab und ich weiß auch, dass das von Bioware ist (deren Mass Effect Spiele ich sehr gerne gespielt habe) und ja, KOTOR befindet sich auch in meiner Steam Bibliothek, aber ich bin bisher noch nicht wirklich dazu gekommen, mich da reinzuspielen (wird aber auf jeden Fall nachgeholt - versprochen! ;)).
Aber was gab es denn die letzten Jahre? Lego Star Wars sagt mir gar nicht zu, die Clone Wars Spiele finde ich genauso miserabel wie die Serie (deren "Krieg ist ein tolles Abenteuer"-Botschaft für Kinder sowieso mehr als nur grenzwertig ist), Republic Commando war ganz nett, mehr aber auch nicht, genauso Empire at War. Die originalen Battlefront-Spiele habe ich nie gespielt.
Bei Force Unleashed und gerade den zweiten Teil weiß ich nicht einmal, wo ich anfangen soll mit den Punkten, die ich daran schlecht finde.
Ist es die Story, die wirkt als hätte sie ein 10jähriges Kind geschrieben, das es cool findet, wenn ein Jedi einen Sternenzerstörer mittels Machtgriff vom Himmel zieht? Oder der AT-STs mit seinem Lichtschwert halbiert? Ein geheimer dunkler Jedi? Ein Kampfsystem, bei dem es reicht, einen einzigen Knopf immer und immer wieder zu drücken?
DAS sollte der geistige Nachfolger von Jedi Academy sein, auf das ich fünf Jahre gewartet habe? Der riesengroße Event von der Größenordnung eines Shadows of the Empire?
Traurig war ich, mehr nicht.

Zitat:
und Drittens: Natürlich werde ich es kaufen wenn ich mir ein eigenes Bild davon machen will! Was soll ich denn sonst tun, es stehlen?! Eieiei! :roll:

Ähm auf youtube gibt es eine rege Let's Play-Community, wie beispielsweise die BattleBros für Battlefield (und dann auch Battlefront):
https://www.youtube.com/channel/UCqafLh ... omhStYcXNA

Wenn man diese Art Spiele ab und an mal gespielt hat bekommt man beim Zuschauen der Videos tatsächlich einen ganz guten Eindruck, wie sich das Spiel spielt. Den Umfang kann man ja zur Veröffentlichung auf einschlägigen Seiten nachlesen.
Ich persönlich bin ziemlich froh über diese youtube-Kanäle, denn sie haben mich vor einigen bitteren Fehlkäufen gerettet :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 05. Mai 2015, 09:00 
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Registriert: Fr, 04. Apr 2003, 23:37
Beiträge: 3475
Archangel hat geschrieben:
Also ... Entschuldigung bitte!!! :evil:

Erstens ist das ganz alleine meine Entscheidung!

Hab nie was anderes behauptet.

Archangel hat geschrieben:
Zweitens steht noch in den Sternen ob es wegen der bekannten Mängel wirklich schlecht wird - wie gesagt, kann es selbst wenn es nicht eins der besten SW Spiele werden würde, trotzdem ein guter MP-Shooter sein.

Ich habe nicht von diesem konkreten Spiel gesprochen, sondern allgemein.

Archangel hat geschrieben:
und Drittens: Natürlich werde ich es kaufen wenn ich mir ein eigenes Bild davon machen will! Was soll ich denn sonst tun, es stehlen?! Eieiei! :roll:

Seit wann muss man denn bitte die Katze im Sack kaufen? Sonmal was von Demos gehört? Fachzeitschriften? Online-Tests? YouTube?

Ich habe ja fast befürchtet, dass du es wieder als persönlichen Angriff wertest, Arch, aber so war es nicht gemeint. Ich habe wirklich ganz allgemein gesprochen. Und zwar wegen der schlechten Erfahrungen, die wir in den letzten 15 Jahren mit LucasArts machen mussten.
Strassid2 hat das gut auf den Punkt gebracht... wobei ich noch etwas früher ansetze, ich fand den ersten Jedi Knight schon daneben, weil man den rauhbeinigen Schlagetot Kyle Katarn kurzerhand zum Jedi machen musste (genausogut könnte man Chuck Norris für eine Gandhi-Rolle casten), nur damit man auf Biegen und Brechen Lichtschwerter unterbringen konnte.
Dabei sag ich gar nicht, dass die resultierenden Spiele immer unbedingt schlecht waren, mir geht nur das Prinzip gegen den Strich.
In den letzten Jahren seiner jämmerlichen Existenz hat LA nur noch wie am Fließband Mainstream-Spiele mit SW-Skin rausgehauen. Toll war keins von denen.
Und wer sagt, ein gewinnorientiertes Unternehmen funktioniert halt so, liegt falsch, wofür gerade LA früher mal ein leuchtendes Beispiel gewesen ist. Die hatten nämlich schon bei Firmengründung extrem starke Lizenzen wie eben SW und Indiana Jones. Und trotzdem gibt es heute Klassiker wie Day of the Tentacle, Sam & Max oder Monkey Island. Wobei man sich ja für letzteres 2009 mit einer Special Edition auch noch selbst gefeiert hat, obwohl man so ein Spiel ans Neuentwicklung zu der Zeit nicht mal mehr mit der Kneifzange angefasst hätte.
Und selbst die Lizenztitel waren damals mutiger. Mein Lieblings-SW-Spiel ist bis heute TIE Fighter. Darin gibts nicht nur keine Lichtschwerter (!), sondern man kann noch nichtmal die "Guten" (!) spielen, auch nicht optional. War trotzdem erfolgreich und ist bis heute legendär.
Warum gab es so was später nie wieder? Irgendein Schlaumeier bei LA wird irgendwann gemerkt haben, dass man sich überhaupt nicht solche Mühe geben muss, um SW-Spiele zu verkaufen, weil die sogenannten "Fans" eh alles gut finden, wo ein entsprechender Schriftzug drauf ist. Warum soll das nur bei Büchern und Filmen klappen? Seitdem gabs von LA nur noch Ramsch, der sich aber trotzdem immer ausreichend gut verkauft hat. Und je länger er sich verkauft hat, desto geringer wurden die Chancen, mal wieder ein gutes Spiel sehen zu dürfen... bis Disney dem Elend ein Ende gemacht hat.

Und deshalb hab ich was gegen kritiklose Alleskäufer.
(Wobei ich, wohlgemerkt, nicht sage, dass du dazugehörst... ich kenne deine Kaufgewohnheiten ja gar nicht. Ich rede immer noch ganz allgemein.)
Weil diese durch ihre Anspruchslosigkeit nämlich jeden Innovationszwang bei den Herstellern töten, sich aber dann beklagen, dass nur noch Spiele mit einer 5 hinten dran erscheinen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 05. Mai 2015, 20:25 
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Tempest hat geschrieben:
Irgendein Schlaumeier bei LA wird irgendwann gemerkt haben, dass man sich überhaupt nicht solche Mühe geben muss, um SW-Spiele zu verkaufen, weil die sogenannten "Fans" eh alles gut finden, wo ein entsprechender Schriftzug drauf ist. Warum soll das nur bei Büchern und Filmen klappen? Seitdem gabs von LA nur noch Ramsch, der sich aber trotzdem immer ausreichend gut verkauft hat. Und je länger er sich verkauft hat, desto geringer wurden die Chancen, mal wieder ein gutes Spiel sehen zu dürfen... bis Disney dem Elend ein Ende gemacht hat.

Und deshalb hab ich was gegen kritiklose Alleskäufer.
(Wobei ich, wohlgemerkt, nicht sage, dass du dazugehörst... ich kenne deine Kaufgewohnheiten ja gar nicht. Ich rede immer noch ganz allgemein.)
Weil diese durch ihre Anspruchslosigkeit nämlich jeden Innovationszwang bei den Herstellern töten, sich aber dann beklagen, dass nur noch Spiele mit einer 5 hinten dran erscheinen.


Der Niedergang von LA ist sicherlich der extremste, aber generell lässt sich das auch bei z.B. Bioware und Blizzard leider sehr deutlich feststellen.
Was Bioware die letzten Jahre ablieferte war bestenfalls noch solide.
Die Blizzardspiele sind vom Gameplay her immer noch sehr gut, aber es gab bei Blizzard immer noch etwas anderes, das sie ausgezeichnet hat: Die Story. Charaktere.
Das ist - egal ob Starcraft 2, Diablo 3, inzwischen so dermaßen platt und erbärmlich dass es zum heulen ist.
Wenn man da nen betrunkenen Penner vom Firmenparkplatz aufklaubt und ihn zwingt die "Story" zu schreiben könnte sie auch nicht schlechter sein.

Schade, dass es wohl kaum noch Leute gibt die darauf wert legen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 10. Mai 2015, 10:39 
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Zitat:
Star Wars Battlefront: Darum gibt es keine Weltraum-Schlachten


Entwickler Dice verrät, weshalb ihr eure Schlachten in Star Wars Battlefront nicht in den Weltraum verlagern könnt.

So sagt der Geschäftsführer Patrick Bach von Dice, dass sich die Spieler auf das Kampfgeschehen an der Front konzentrieren sollen. Dabei solle dann niemand ausbrechen und einfach in den Weltraum fliegen, berichtet psu.com.

An sich verständlich, da Weltraum-Schlachten tatsächlich dazu verleiten könnten, das Geschehen auf dem Planeten zu vernachlässigen. Natürlich könnte es auch sein, dass Entwickler Dice nicht mehr genug Zeit für ordentliche Kämpfe im Weltraum hat.

Schließlich soll Star Wars Battlefront rechtzeitig auf den Markt kommen, da der Termin auch mit dem Kinostart des siebten Films abgestimmt ist.


http://www.spieletipps.de/n_33921/


Stellt sich die Frage was für Schlachten Dice den eigentlich plant? Man sollte nicht vergessen es heißt Rebellion vs Imperium und da gibt es eigentlich keine gigantischen Schlachten, sondern nur kleine Geplänkel. Die Rebellen haben nun mal nicht die Soldaten um groß Offensive zu starten, da heißt es eigentlich nur rein und raus und nicht Planet einnehmen und halten. Und die Raumschlachten würden sich auch nur auf kurze Überfälle und auf Blockaden durchbrechen beschränken, so eine Schlacht wie in EP VI ist schon sehr seltene ausmahne.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 10. Mai 2015, 18:46 
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Denke da kann man sicher sein, dass hier beide Seiten 1:1 gleich stark sein werden.
Das hat zwar mit dem eigentlichen Setting nichts mehr zu tun, aber aus spieltechnischer Sicht imo das einzige Sinnvolle und Machbare.
(In wie fern man da dann unbedingt ein SW Setting für braucht lasse ich dahingestellt)

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Mo, 11. Mai 2015, 09:30 
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Ihr zwei wisst aber schon, dass dieser Kritikpunkt von wegen Rebellen und Imperium dürften nicht gleichstark sein, ebenso auf alle anderen SW Battlefront Games anwendbar ist, nicht nur auf das neue von DICE, ja? :roll:

Die Begründung von DICE für die fehlenden Raumschlachten finde ich aber auch dämlich.
Gerade Weltraumschlacht wäre halt ein Spielmodus gewesen, der es von Battlefield und co. abgehoben hätte! Aber hey, im Weltall gibt's halt fast nur weiße Sterne auf schwarzem Untergrund, keine Wälder mit Bäumen und Blättern, an deren detaillierter Maserung man eindrucksvoll die Leistung der neuen Frostbite-Engine demonstrieren könnte. ](*,)

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Mo, 11. Mai 2015, 15:21 
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Archangel hat geschrieben:
Ihr zwei wisst aber schon, dass dieser Kritikpunkt von wegen Rebellen und Imperium dürften nicht gleichstark sein, ebenso auf alle anderen SW Battlefront Games anwendbar ist, nicht nur auf das neue von DICE, ja? :roll:

Das kann man sogar noch weiter verallgemeinern; gleiches Problem hatten auch schon frühere Spiele wie z.B. Galactic Battlegrounds, Rebellion und Empire at War - ohne dass diese dadurch alle superschlecht gewesen wären (Rebellion hab ich z.B. ganz gern gespielt).
Ein generelles Problem des Settings ist es aber trotzdem - und nur weil's das früher auch schon gab, macht es das eigentlich nicht besser.

Das ist eben genau das Problem von "wir nehmen ein massenkompatibles 08/15-Setting und drücken einfach einen SW-Stempel drauf".

Das Ergebnis ist nicht zwangsläufig ein schlechtes Spiel. Aber oft genug eben leider kein SW-Spiel.

Nebenbei: Es wäre durchaus mal ein geiles Konzept, die Rebellen tatsächlich als Guerrilla-Truppe spielen zu müssen. Also dass man z.B. Spionage betreiben muss, um schwach bewachte Angriffspunkte zu finden, alte Schrott-Ausrüstung in Schuss halten muss, mühsam eine Truppe aufbauen muss, die wahnsinnig genug ist, täglich ihr Leben zu riskieren (und ihrerseits keine Spione enthält), ständig Geld-Sorgen hat... und einem im Fall des Entdeckt-Werdens als einzige Option die Flucht bleibt.

Das wäre mal ein einigermaßen frisches Szenario und zudem auch noch passend. Aber gerade weil es solch ein Spiel noch nicht dutzendweise gibt, traut sich keine Spieleschmiede da ran. Da müsste man ja tatsächlich selber ein Konzept entwickeln, das geht natürlich gar nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 12. Mai 2015, 15:38 
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Jetzt sind sie beleidigt. :roll:

http://www.gamepro.de/playstation/spiel ... 85761.html

Gut gemacht! Habt ihr toll hinbekommen, alles nur eure Schuld! :lol: :lol: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 24. Mai 2015, 15:17 
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@Archangel
Klar hatten BF 1 und 2 auch das Problem, das es so wirkte als ob die Rebellen Zahlenmäßig und Rüstungstechnisch gleich auf mit dem Imperium ist, aber das ist ja kein Grund es auch im neuen BF so weiter zumachen. Wie Tempest richtig anmerkte, wäre das wohl für die Entwickler zu viel Arbeit mal was neues zu wagen.

Fakt ist halt, die Rebellen waren in der Unterzahl, hatten Probleme ihre Reihen überhaupt aufzustocken und dazu schlechte Ausrüstung und das wenige Gute wie die X-Flügler waren keine Massenware. Hier wäre ein Spielkonzept angebracht, wo die Rebellen Spionage/Sabotage betreiben, Ausrüstung klauen und Attentate durchführen. Die Aufgabe des Imperiums wäre dann genau dies zu verhindern, die Rebellen Basis aufzuspüren und sie an der Flucht zuhindern. Dies wäre ein glaubhaftes Szenario. Zumindest würde mich das mehr Interessieren als das was ich in jeden anderen Shooter, die meist sogar mehr Inhalt haben, eh schon bekomme.


Zitat:
Star Wars: Battlefront - Photogrammetrie wurde "bis ins letzte Detail" verwendet

22.05.2015 um 20:30 Uhr: Die Entwickler bei DICE wollen für Star Wars: Battlefront das Star-Wars-Universum auch in Details so genau wie möglich wiedergeben. Aus diesem Grund hat das Team auch das Lucasfilm Cultural Arts Museum und die Originalschauplätze der Filme besucht und dort mehrere Terabyte an Aufnahmen gemacht, die die Grundlagen für das Spiel liefern.

Der Besuch von DICE bei Lucasfilm und an den Originalschauplätzen diente laut einem Blogeintrag der Entwickler dem Zweck, Originalgegenstände und Originalschauplätze aufzunehmen. Von riesigen Riesenmammutbäumen über Helme von Sturmtrupplern bis hin zur ehrfürchtig behandelten Darth-Vader-Maske wurden Aufnahmen per Photogrammetrie erstellt. "Photogrammetrie ist im Wesentlichen die Technik, stehende Bilder so zu verarbeiten, dass darauf ein hochauflösendes 3D-Gitter entsteht", so Andrew Hamilton, der Lead Environment Artist.

"Es gibt verschiedene Ansätze um das zu erreichen, aber alle bestehen darauf, Fotos von einem Gegenstand im echten Leben aufzunehmen und diese durch Photogrammetrie-Software laufen zu lassen." Diese Software erstellt Referenzpunkte, die auf den verschiedenen Aufnahmewinkeln basieren und verbindet diese zu einer sehr detaillierten Grundlage für niedriger aufgelöste 3D-Gitter, die in Spielen verwendet werden können. Allerdings ist auch danach noch einige Handarbeit durch die Grafiker notwendig. Trotzdem sorgt diese Technik dafür, dass Star Wars: Battlefront so nah am Aussehen des Star-Wars-Universums aus den Filmen ist wie kein anderes Spiel zuvor. "Wie viel näher kann man sein, nachdem man diese Technik verwendet, um eine praktisch exakte digitale Replik der Originalmodelle zu erstellen, die die Fantasie der ganzen Welt beflügelt haben?", so Hamilton.

Der Character Artist Björn Arvidsson stand bei den Arbeiten "knietief" in Modellen von Charakteren, Raumschiffen und anderen Gegenständen und war rund um die Uhr so mit Aufnahmen beschäftigt, dass er beim ersten Besuch gar nicht realisierte, wo er eigentlich war. "Aber beim zweiten Besuch wurde mir plötzlich klar, wo ich war, was ich tat… dass ich all diese unglaublichen Dinge sah. Als ich darüber nachdachte, wie wenig Leute tatsächlich die Möglichkeit haben, dort hin zu gehen, erfüllte mich Ehrfurcht", so Arvidsson. Egal ob Lichtschwerter oder Boba Fetts Rüstung, alles wurde von den DICE-Kameras aufgenommen. Nur die Maske von Darth Vader mit ihrer schwarzen, reflektierenden Oberfläche war ein Problem

In der Natur hingegen wurden die Riesenmammutbäume von "Endor" ebenso aufgenommen wie Felsen oder ganze Felsenkliffs. Hier war das Wetter ein Problem, da während Regen keine Aufnahmen möglich waren und nach einem Regen viele Objekte feucht waren und Licht reflektierten. Aufnahmen von extremen Gegenden wie das kalte Finse in Norwegen oder das Death Valley in Kalifornien solle dem Spieler Orte wie Hoth und Tatooine näher bringen und das Gefühl erzeugen, sich wirklich dort zu bewegen.


http://www.pcgameshardware.de/Star-Wars ... l-1159725/

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 07. Jun 2015, 15:25 
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Wohnort: Schwarzwald
Anthony Daniels leiht auch in BF, C3PO seine Stimme
http://mein-mmo.de/star-wars-battlefront-c-003-po/

Na ob er als Held auftauchen wird und die Imps in die Flucht schnattern wird :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Fr, 12. Jun 2015, 17:21 
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Zitat:
Star Wars Battlefront - Deluxe-Edition bringt Bonusinhalte mit sich
Electronic Arts und DICE haben nun eine “Deluxe Edition” für den kommenden Mehrspieler-Shooter “Star Wars Battlefront” angekündigt, die einige Bonusinhalte mit sich bringen wird.


Electronic Arts und DICE haben mitgeteilt, dass man im Rahmen der ersten Gameplay-Demo die Schlacht von Hoth präsentieren wird. Die Präsentation findet am kommenden Montag im Rahmen der Electronic Arts-Pressekonferenz um 22 Uhr unserer Zeit statt.

Darüber hinaus haben die Verantwortlichen nun die “Deluxe Edition” des Mehrspieler-Shooters “Star Wars Battlefront” enthüllt, Diese wird neben dem eigentlichen Hauptspiel auch verschiedene digitale Bonusinhalte enthalten. Unter anderem bietet man uns die zwei Emotes “Ion Shock” und “Victory”. Zudem werden der DL-44-Blaster von Han Solo und die ionischen Granaten, die vor allem gegen Fahrzeugen nützlich sind, hinzugefügt. Außerdem erhält man auch den Ionen-Torpedo, der gegnerische Fahrzeuge verfolgt.

Bestätigt wurde die “Deluxe Edition” zum Preis von 69,99 US-Dollar bisher lediglich für den amerikanischen Raum. “Star Wars Battlefront” erscheint hierzulande am 19.November 2015 für die PlayStation 4, Xbox One und den PC.


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http://www.ps4news.de/news/deluxe-edition-bringt-bonusinhalte-mit-sich-45961

Ich finde ja nicht das die 5 Bonusinhalte, einen Mehrwert von 10€ rechtfertigt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Fr, 12. Jun 2015, 20:19 
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Vor allem dass es alles nur Ingame-Boni sind. Wenn ich ne Collectors Edition von irgendeinem Spiel kaufe, dann tue ich das nicht, wegen irgendwelcher Extra-Furz-DLC sondern erwarte dass da mindestens ein was Plastisches dabei ist! Sowas wie ein Artbook oder eine Figur, und wenns nur ein paar Postkarten wären. Aber wenn nichts von alledem dabei ist und die Hülle nicht einmal ein Steelbook ... was zur quieckenden Ballonsau will ich dann damit? :-s
Ich stimme dir hier ausnahmsweise zu, Stone. Fünf Extra-Waffen sind zwar ganz nett, aber bestimmt keine 10€ Aufpreis wert. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Sa, 13. Jun 2015, 19:29 
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Gibt für die Ingamewaffen ja zudem noch zwei Möglichkeiten:
1) Schwach -> nutzlos
2) stark -> pay 2 win light.

So oder so miserabel gemacht.
Sollen sie meinetwegen 1,2 Skins reinmachen und dann halt noch ein paar Dinge die man in die Hand nehmen kann (Rebellenabzeichen, was weiß ich, ist ja nicht schwierig)

Aber bestätigt eindrucksvoll den Eindruck den man bisher vom Spiel bekommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Sa, 13. Jun 2015, 23:57 
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WedgeAntilles hat geschrieben:
Aber bestätigt eindrucksvoll den Eindruck den man bisher vom Spiel bekommt.

Ich finde es ja ernsthaft erstaunlich, mit welch Sicherheit mit wirklich jeder News neue Spieler (außer den harten Fanboys halt) verschreckt werden.
Natürlich werden das Spiel noch extrem viele Leute kaufen... wobei, wenn ich mir die Spielerzahlen von BF:Hardline so anschaue weiß ich nicht, wie gut ein neuer "Military"-Shooter von DICE bzw. EA bei den Spielern ankommt.
Achja, bevor ich es vergesse, hier ist die Quelle für die aktuellen Spielerzahlen:
https://www.bf-games.net/news/10754/bat ... leich.html
Sieht aber so aus als würden solche... durchwachsenen Spiele auf Konsolen viel besser ankommen als auf PC, aber da wird das aktuelle Call of Duty ja auch sicher öfter gespielt als auf PC (laut Steam Statistiken sagenhafte 3200 mal in diesem Moment - der Vorgänger von 2012 wird knapp 7000 mal gespielt, der von 2013 überhaupt nicht). Außerdem gab es auf Konsolen ja noch nicht das große Komplettpaket in Form von Battlefront 2 in der Größe wie auf dem PC damals oder in Form von Mods für Battlefield Spielen.

Naja, schade um die Lizenz, wie auch beim kommenden Need for Speed, das ja ein "zurück zu den Wurzeln" sein soll, aber so wirkt als hätten die Köpfe bei EA nicht verstanden, dass Sim City u.a. wegen dem always-on-Zwang so mies bei den Fans angekommen ist und bauen ihn deshalb auch ins Need for Speed ein.
Naja, es sind ja wieder Steam Sales und da habe ich bei der Hitman Collection zugeschlagen und die gesamte Spieleserie für 7,99 EUR geschossen und ganz ehrlich? Als ich den ersten Teil gestartet habe war es sofort wieder da: Das schöne Gefühl ein Spiel spielen, das bei seiner Veröffentlichung hervorragend war und sich auch noch relativ gut gehalten hat. Ein Spiel, das nach 15 Jahren durchaus schrecklich aussieht, in der Handhabung sperrig und absolut nicht intuitiv ist, aber trotzdem einer hervorragenden Generation von PC-Spielen angehört.
Natürlich ist wieder eine gehörige Portion Nostalgie dabei, aber ich bin der Meinung, dass die Generation Pentium 3 - Pentium 4 so viele unglaublich gute Spiele hervorgebracht hat (ohne die Klassiker der 90er schlechtreden zu wollen), während ab etwa 2005 mit der (nicht mehr ganz ;)) aktuellen Konsolengeneration ein stetiger Abwärtstrend begonnen hat, da durch die verbesserten grafischen Möglichkeiten bei vielen Studios zu wenig Wert auf das Gameplay an sich gelegt wurde. Da wird ein Kevin Spacey als Antagonist besetzt oder der Soundtrack von Hans Zimmer komponiert, während Gelder für Werbekampagnen rausgehauen werden, mit denen kleinere Studios ganze Spiele machen könnten, anstatt etwas am Gameplay an sich zu machen. Aber die Masse der Spieler möchte heutzutage nunmal weng spielen müssen und einfach viel schön inszenierte Action haben. Trauriges Beispiel hierfür ist Cryteks Spiel Ryse - Son of Rome. Dort gibt es im Spiel Quick Time Events, bei denen man keine einzige Taste drücken muss weil sie einfach keinen Einfluss auf das Spiel haben: Man kann nicht scheitern.
Okay, zum Glück ist es nicht ganz so schlimm, weil immer wieder durch Kickstarter oder andere Kampagnen kleine Studios gute Spiele veröffentlichen, die anspruchsvoller sind und mehr Spaß machen :D


Zuletzt geändert von Strassid2 am So, 14. Jun 2015, 02:02, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 14. Jun 2015, 01:19 
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2005 war ungefähr die Zeit, als alle merkten das Videospiele zu den lukrativsten Einnahme Quellen sind, was sogar mehr Geld als Filme einspielt. Ab da tummelten sich in den Manager-Ebenen immer mehr Leute die nur auf das Schnelle Geld aus sind, die haben immer mehr die verdrängt die noch Freude an Videospiele hatten, an das erschaffen und das Teilen mit gleichgesinnten.
Das traurige ist, das die Gamer heutzutage das Spiel der Seichten Unterhaltung (In allen Bereichen) bereitwillig Unterstützen, ich kanns schon fast den jungen Generationen das nicht vorwerfen da sie es kaum anders Kennen, die haben ja fast nur Seichte Unterhaltung erlebt und freuen sich deshalb immer über eine bessere Grafik und erst wenn man bei der Realitätsnahen Grafik angekommen sind, werden sich die Entwickler wohl wieder die Mühe machen um bessere Storys und Gamplay zu entwickeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 14. Jun 2015, 10:51 
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So EA Hat sich zu der Kitik geäußert

Zitat:
'Die Deluxe Edition gibt euch Zugang zur gleichen Ionengranate, Inonentorpedo und DL-44, die Spieler in-game verdienen müssen, welche nicht die Deluxe-Edition erwerben,'

http://www.playnation.de/spiele-news/st ... 61171.html

Aber wieso man deshalb mehr bezahlen sollte wird nicht erwähnt, traurig ist es nur das es bestimmt genug Schafe gibt die die Delux Version vorbestellen werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 14. Jun 2015, 12:48 
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Strassid, ich stimme dir völlig zu.
Mit den Konsolen begann generell in der PC Branche in vielen Fällen ein deutlicher Niedergang.
(Es gibt auch noch phantastische Spiele, auch von großen Studios - z.B. die neue X-Com Aufflage von vor 2? Jahren.)

Vor allem verstehe ich eines nicht ganz: Im Fernsehen ist das erzählerische Niveau in den letzten 10-15 Jahren massiv gestiegen.
Serien wie A Game Of Thrones ist da nur ein Beispiel unter vielen:
Anspruchsvolle Geschichten, die unglaublich erfolgreich sind.

Und gleichzeitig ist ein anderer Bereich der Unterhaltung - PC-Spiele - im Storytelling unglaublich seicht und schlecht geworden.
Stellvertretend und besonders eindrucksvoll sieht man das an Bioware und Blizzard.
Nehmen wir z.B. von Blizzard Starcraft / Diablo, also zwei der ganz großen Marken.
Starcraft 1 und Diablo 1+2 hatten keine weltbewegende Story. Brauchen sie auch gar nicht.
Aber sie hatten solide, gute Geschichten, die sehr gut erzählt wurden. Hervorragende Atmosphäre, stimmig erzählt.
Was aber ist bei den Nachfolgern passiert?
Das Storytelling ist so dermaßen abgrundtief schlecht geworden, dass man sich fragt, was für ein besoffener Penner dafür verantwortlich sein muss.
Das Gameplay ist super, das passt wirklich klasse. (Ich habe mehrere hundert Stunden bei Diablo 3 verbracht.)
Und hier merkt man auch in vielen Details eine große Liebe der Entwickler zu ihrem Produkt. Da merkt man, dass da Leidenschaft am Werk ist.
Aber die Story ist so dermaßen schlecht, platt und mies erzählt dass es einen ernsthaft schüttelt.

Warum diese unterschiedliche Entwicklung?


Zurück zum Topic:
EA hat es mit der Delux-Edition nicht kapiert, um was es hier geht.
Es handelt sich um ein Vollpreisspiel, bei dem es nicht so sein sollte, dass Leute, die noch mehr bezahlen, Vorteile haben, die andere erst (mühsam?) ingame freischalten müssen.
Das ist ein Geschäftsmodell, das für Free2Play möglich ist.
Eine Sonderedition muss für die Fans andere Anreizpunkte setzen, die sich nicht auf bessere Ingame-Charakterwerte beziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Mo, 15. Jun 2015, 23:47 
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Auf der E3 wurde nun endlich Multiplayer Gameplay veröffentlicht:
https://www.youtube.com/watch?v=jXU5k4U ... e=youtu.be

Also mal ganz unabhängig von den ganzen negativen News und der bisherigen Prognose ... das sieht schon heftig aus. :shock:
Oder wie Jar Jar sagen würde: Superheftig!!! :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 16. Jun 2015, 16:30 
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Alle Zweifel bleiben bestehen, das einzige was gezeigt wird ist das es ne schöne Grafik bekommt und das war vorher auch klar, die Kritikpunkte bleiben aber dennoch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 16. Jun 2015, 18:29 
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Stone Qel-Droma hat geschrieben:
Alle Zweifel bleiben bestehen, das einzige was gezeigt wird ist das es ne schöne Grafik bekommt und das war vorher auch klar, die Kritikpunkte bleiben aber dennoch.

Deswegen schrieb ich ja unabhängig davon! -.-
Und doch, das Gameplay hat uns eine jede Menge mehr über das Spiel erzählt, als nur dass es eine überragende Grafik hat wenn du mal aufgepasst hättest. :roll:

- Das Gameplay ist flüssig und ungeheuer dynamisch
- Raketenwerfer (und wahrscheinlich auch diverse andere Items) muss man erst einsammeln
- Man kann den AT-AT zwar nicht steuern, aber den Kopf mit den Geschützen kontrollieren
- Man kann vom AT-AT offenbar Luftschläge anfordern
- Es gibt mehrere AT-ATs im Modus "Walker Assault" (wäre auch zu einfach mit nur einem)
- Die Karten scheinen trotz voriger Skepsis groß genug zu sein
- Jedi/Sith-Gameplay ist wohl nicht mehr so schwammig wie noch in Battlefront 2
- Wenn sich zwei Helden mit Lichtschwertern gegenüberstehen, kann man anscheinend ein richtiges Duell ausfechten (wird jedenfalls angedeutet)

Und allgemein bin ich damit zufrieden endlich mal Gameplay gesehen zu haben. Solche Trailer sind ja nun doch nicht wirklich aussagekräftig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 16. Jun 2015, 20:34 
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Archangel hat geschrieben:

- Das Gameplay ist flüssig und ungeheuer dynamisch
- Die Karten scheinen trotz voriger Skepsis groß genug zu sein


Rein Interessehalber: Wie kommst du auf diese Aussagen, aufgrund von komplett zugeschnittenen Szenen?
OK, es ruckelt nicht, aber äh ja, das ist jetzt ja nicht wirklich überraschend, oder?

Ich sage nicht, dass das Gameplay nicht dynamisch ist, ich sage auch nicht dass die Maps zu klein sind - weil man das aufgrund von ein paar zusammengeschnittenen Szenen völlig unmöglich auch nur im Ansatz glaubwürdig beurteilen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Di, 16. Jun 2015, 22:02 
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WedgeAntilles hat geschrieben:
Rein Interessehalber: Wie kommst du auf diese Aussagen, aufgrund von komplett zugeschnittenen Szenen?

Tja mal überlegen .... vielleicht weil das kein Zusammenschnitt aus Szenen ist?! :roll:
Hast du dir den Clip überhaupt richtig angesehen? Es ist die gleiche Schlacht, es wird nur ständig die Perpektive gewechselt. Mal sieht man es aus der Sicht von einem Rebellen, dann von einem Snowtrooper, dann von einem Piloten im Schneegleiter usw..
Auf Jeden Fall ist es aussagekräftiger als der Gameplay-lose Trailer von der Celebration. Und was ich gesehen habe hat mir gefallen, da kannst du noch so sehr den Nörgelgriechen raushängen lassen. Amen. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: Mi, 17. Jun 2015, 19:11 
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Archangel hat geschrieben:
Tja mal überlegen .... vielleicht weil das kein Zusammenschnitt aus Szenen ist?! :roll:
Hast du dir den Clip überhaupt richtig angesehen?

Natürlich habe ich den Clip angeschaut.
Kein Zusammenschnitt? Dann haben wir wohl was anderes gesehen.

Zitat:
Es ist die gleiche Schlacht, es wird nur ständig die Perpektive gewechselt. Mal sieht man es aus der Sicht von einem Rebellen, dann von einem Snowtrooper, dann von einem Piloten im Schneegleiter usw..

Ach jetzt doch ein Zusammenschnitt?

Und genau darum geht es: Wie groß eine Map wirklich ist lässt sich anhand dessen nicht abschätzen.
Und schon gleich 10 mal nicht ob das Spiel "ungeheuer dynamisch" ist.
Das ist so, wie wenn du ein Fußballspiel anhand von 60 Sekunden in der Sportschau beurteilen willst.
Es sind selbstverständlich Szenen aus einem Spiel, aber ob die anderen 89 Minuten evt. grauslich schlecht sind sieht man eben nicht.
Du kannst durch Schnitte und Musik ALLES lebhaft wirken lassen.
Vermutlich sogar eine Beerdigung.

Zitat:
Auf Jeden Fall ist es aussagekräftiger als der Gameplay-lose Trailer von der Celebration. Und was ich gesehen habe hat mir gefallen, da kannst du noch so sehr den Nörgelgriechen raushängen lassen. Amen. :)

Natürlich ist es aussagekräftiger.
Und ich habe in keiner Weise genörgelt, das habe ich sogar explizit geschrieben.
War dir vermutlich zu viel Text oder du willst es nicht kapieren.

Es geht mir darum, dass du auf einen Post von Stone von angeblichen Fakten geschrieben hast, die schlicht und ergreifend nicht beurteilbar sind anhand dessen was wir bisher gesehen haben.


Was du beurteilen kannst - du aber lustigerweise nicht erwähnt hast - ist die Sprachausgabe.
Da die gesamte Sprachausgabe die man bisher gehört hat sehr gut ist, dürfte das für den Rest des Spiels ebenfalls gelten.
Das kam sehr atmosphärisch und glaubwürdig rüber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 21. Jun 2015, 11:03 
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WedgeAntilles hat geschrieben:
Mit den Konsolen begann generell in der PC Branche in vielen Fällen ein deutlicher Niedergang.

Nicht direkt, der Niedergang begann erst, als das gleiche Spiel für zwei Konsolen und den PC erschienen ist, wobei die PC-Version im Prinzip nur eine emulierte Version der Konsolen war, die keinerlei großer Anpassungen unterzogen wurde. Dann sind in Shootern die Hitboxen der Gegner halt so groß, dass man nur noch grob in die Richtung zielen muss um Treffer zu landen. Ich weiß ja, dass Konsolenspieler viel von sich halten, wenn sie Shooter mit Gamepad spielen, aber mal ehrlich: Ohne die leichte, zuschaltbare Aimhilfe und diese übermäßig großen Hitboxen würde das keinen Spaß machen.

Zitat:
(Es gibt auch noch phantastische Spiele, auch von großen Studios - z.B. die neue X-Com Aufflage von vor 2? Jahren.)

Das hat mir ziemlich viel Spaß gemacht aber irgendwie hat es nach zwei Stunden angefangen, ständig bei mir abzustürzen.
Dafür suchte ich momentan wieder Civilization V. Für mich war Teil 3 immer der absolut beste Teil der Reihe aber mittlerweile hat mich der hier in seinen Bann gezogen. Die Civ-Spiele haben etwas bei mir geschafft, was ich sonst noch nirgends erlebt habe: Durch die minimalistische Darstellung passiert so unheimlich viel in meinem Kopf.

Metro 2033 und Metro Last Light gehören für mich auch zu den hochwertigeren Spielen zur Zeit:
Erwachsene Inszenierung, eine gute Story, die vorhanden ist und keinerlei Kompromisse im Gamedesign.

Grand Theft Auto mochte ich früher auch immer. Vice City und San Andreas waren klasse, GTA4 war erst enttäuschend, dann aber beim zweiten Durchspielen wirklich unglaublich gut. Jetzt habe ich mir Teil 5 geholt und muss sagen, dass es mich enttäuscht hat. Was bringt mir eine riesige, detaillierte Spielwelt und drei spielbare Charaktere, wenn die Story so unglaublich schlecht erzählt ist? Mir geht es nicht um die Qualität der Geschichte an sich sondern darum, wie sie dem Spieler einfach so hingeworfen wird. Die Missionen sind zu leicht und nicht mehr so ausgefallen und abwechslungsreich wie früher und das Ende ist eine echte Frechheit:
Spoiler: zeigen
Jeder der drei Charaktere hat anscheinend einen "Nemesis", die sie dann halt reihum umbringen (immer ein Charakter einen Bösen, den er nicht kennt, wegen Zurückverfolgbarkeit). Die Probleme sind:
1. Die Bösen hat man teilweise nur in einer Mission mal gesehen oder von ihnen gehört
2. Für einen bösen (den, den man länger kennt) übernimmt man im halben Spiel Aufträge und kann ihn nicht ausschalten weil er belastendes Material gegen einen hat und dann geht es einfach mal doch
3. den letzten der Bösen packe ich in einer automatischen Zwischensequenz in den Kofferraum eines Wagens und muss dann selbst mit ihm fünf Minuten durch die Gegend fahren nur um ihn ins Meer zu schieben. Man beachte: Während der Fahrt passiert NICHTS außer, dass er aus dem Kofferraum versucht mich zu bestechen! NICHTS! Kein Hinterhalt, kein Fluchtversuch, nichts!


Zitat:
Vor allem verstehe ich eines nicht ganz: Im Fernsehen ist das erzählerische Niveau in den letzten 10-15 Jahren massiv gestiegen.
Serien wie A Game Of Thrones ist da nur ein Beispiel unter vielen:
Anspruchsvolle Geschichten, die unglaublich erfolgreich sind.

Und gleichzeitig ist ein anderer Bereich der Unterhaltung - PC-Spiele - im Storytelling unglaublich seicht und schlecht geworden.

Weißt du, was daran tragisch ist? Es gab in den letzten Jahren zwei unglaublich erfolgreiche Titel, die anspruchsvollere und erwachsenere Geschichten hatten.
Das waren Heavy Rain und Beyond: Two Souls
Traurig daran ist, dass ausgerechnet diese beiden Perlen reine Konsolenspiele sind.
Okay, dafür sind sie vom Gameplay her nicht so unglaublich gut :D

Zitat:
Warum diese unterschiedliche Entwicklung?

Ich habe da neulich in der Kommentarsparte von gamestar.de oder 4players.de etwas zu dieser Skrupellosigkeit, mit der EA und ActivisionBlizzard irgendwelchen Müll für viel Geld raus hauen (es ging um das Always-On im neuen Need for Speed glaube ich). Auf jeden Fall meinte der User, dass es bei EA so ist, dasssie mehr aus Dummheit Features einbauen, die kein Spieler will (sei es Origin oder dieses Always-On bei spielen, die keinen Onlinemodus brauchen sollten wie Sim City oder Need for Speed), nur um sich dann zu wundern, dass sich das Spiel schlecht verkauft und die Spieleserie auf Eis zu legen.
Bei ActivisionBlizzard ist es aber so, dass sie sich durchaus darüber im klaren sind, dass sie aufgrund der Veröffentlichungen in den letzten 15 Jahren so einen riesen Vertrauensvorschuss bei den Fans haben, dass sie gewisse Bereiche durchaus vernachlässigen können.
Bei Call of Duty ist es das jährliche Aufwärmen mehr oder weniger des gleichen Spiels, incl. ein paar neuer Multiplayermaps und Skins für nochmal 50 EUR. Okay, das klappt nicht mehr wirklich: Auf Steam sind die einzigen beiden Call of Dutys, die unter den 100 meistgespielten Titeln sind, der Multiplayer von Black Ops 2 (2012) und Modern Warfare 3 (2011) - die beiden Teile danach sind anscheinend nur für Konsolenspieler interessant... was wieder einmal zeigt, dass sie an hochwertigeren Spielen interessiert sind :D
Blizzard wiederum bringt einfach viel wenigere Spiele heraus, die vom Gameplay her anscheinend für Liebhaber des Genres anscheinend das beste auf dem Markt sind (anscheinend deshalb weil ich weder MMOs mag, noch MOBAs, Action-Rollenspiele wie Diablo oder Echtzeit-Strategiespiele). Da World of Warcraft ja wahrscheinlich noch in 20 Jahren mit wenig Aufwand mehr als genug Geld drucken wird reicht das bei denen auch.
Lustigerweise kann sich diese Firma dann auch erlauben, deine ganzen persönlichen Daten bei der Anmeldung zu verlangen (keine Ahnung, ob das noch so ist) oder Diablo 3 mit einem Always-On-Zwang zu versehen, der zwar bei Amazon schlechte Bewertungen erzeugt, aber dem finanziellen Erfolg keinen Abbruch tut.
Bei Starcraft 2 habe ich es so verstanden (kann mich natürlich auch irren, da nie gespielt), dass eigentlich ziemlich viel nur von 2D zu 3D übernommen wurde. Keine neuen Fraktionen, nur wenige neue Einheiten, etc.
Hätte EA das bei den C&C Teilen gemacht wäre der Aufschrei groß gewesen, dass sich ja nichts tut. Naja, okay, EA hat C&C anderweitig getötet und zwar nachhaltig.

Zitat:
Zurück zum Topic:
EA hat es mit der Delux-Edition nicht kapiert, um was es hier geht.
Es handelt sich um ein Vollpreisspiel, bei dem es nicht so sein sollte, dass Leute, die noch mehr bezahlen, Vorteile haben, die andere erst (mühsam?) ingame freischalten müssen.

So ähnlich gab es das aber schon damals für Battlefield 3 (und auch für 4 wenn ich mich recht erinnere): Man konnte sich "Head Start Kits" kaufen. Da legt man zwischen 7,99 und 18,99 (oder 29,99 für alle) hin und kann sich dann entweder alle Extras für Flugzeuge (wichtig, weil man am Anfang nicht einmal zielsuchende Raketen oder Täuschkörper hat), Fahrzeuge oder die einzelnen Klassen freischalten.
Andererseits bin ich der Meinung, dass in Spielen seit Modern Warfare 1 (2007) sich die einzelnen Waffen in Spielen so extrem wenig unterscheiden, dass man nicht zwangsläufig einen Vorteil hat, wenn man Gewehre nutzt, die erst später im Spiel freigeschalten werden. Viele der Aufsätze in Battlefield hatten als Wirkung sowieso nur, dass der Rückstoß (der ja eh nur minimal erkennbar war, gerade wenn man nur Feuerstöße abgegeben hat) verringert wird. Schaden machen die Gewehre alle etwa gleich schnell und Zielfernrohre hat man so schnell freigeschalten, dass ich eigentlich nur jeden auslache, der Geld dafür ausgibt.

Archangel hat geschrieben:
- Das Gameplay ist flüssig und ungeheuer dynamisch

Das Gameplay ist genauso flüssig und dynamisch wie in jedem anderen actionorientieren Shooter auch. Vor allem war das Gameplay eins:
Inszeniert
Vielleicht weißt du es ja nicht, aber: Bei Messen werden "Gameplays" gezeigt, die schön komprimiert das zeigen, was cool aussieht. Das war kein Trailer, in dem einfach ein normales Spiel gezeigt wurde sondern ein Gameplay-Trailer mit 100% gescripteten Sequenzen. Man kann wirklich sehen, dass sie einfach einen Punkt nach dem Anderen auf einer Liste abgearbeite haben:

1. Echo Basis? Check
2. Raketenrucksack? Check
3. AT-AT-Gameplay? Check
4. Orbitalschlag? Check
5. Snowspeeder legt AT-AT? Check
6. Jedi-Gameplay? Check
7. Tie-Fighter-Gameplay? Check

Ingame wirst du es aber wahrscheinlich eher weniger erleben, dass einer in letzter Sekunde seinen Schild über dir aufbaut, damit du vor einem Orbitalschlag geschützt bist. Weißt du, woher ich das weiß? Weil ich die Battlefield Spiele gespielt habe und weiß, wie klein da Teamwork auf Servern geschrieben wird.

Zitat:
- Man kann den AT-AT zwar nicht steuern, aber den Kopf mit den Geschützen kontrollieren

Gut erkannt Sherlock, das ist aber schon seit Wochen bekannt und wurde hier von mir auch schon angesprochen.

Zitat:
- Die Karten scheinen trotz voriger Skepsis groß genug zu sein

Findest du? Ich sehe zwei AT-AT-Bahnen: Eine links am Berg entlang und eine weiter unten im Tal. Dass die ganze Ebene im Tal begehbar seien wird wird es aus Gameplay-Gründen eher nicht geben, auch wird es wohl auch eher so sein, dass die Map bzw. die Spawnpunkte sich um die Walker konzentrieren werden (incl. Bestrafung für Verlassen des Gebietes), ähnlich dem Rush-Modus in den Battlefield Spielen.
Es wirkt nur größer weil die Flieger so viel Platz haben müssen.

Zitat:
- Jedi/Sith-Gameplay ist wohl nicht mehr so schwammig wie noch in Battlefront 2

Aber nicht auch nur ansatzweise erwähnenswert, wenn man seit Battlefront 2 auch noch andere Spiele mit Nahkämpfen gespielt hat -> unspektakulär

Zitat:
- Wenn sich zwei Helden mit Lichtschwertern gegenüberstehen, kann man anscheinend ein richtiges Duell ausfechten (wird jedenfalls angedeutet)

Du meinst diese aufs übelste gescriptete Sequenz mit Luke und Vader?
Achso, stimmt ja, du denkst auch, das wäre ungeschnittene, ungescriptetes Gameplay in dem Trailer :D

Zitat:
Und allgemein bin ich damit zufrieden endlich mal Gameplay gesehen zu haben. Solche Trailer sind ja nun doch nicht wirklich aussagekräftig.

Ich auch: Jetzt weiß ich nämlich, dass es so aussehen wird, wie ich mir dachte :D

Archangel hat geschrieben:
Tja mal überlegen .... vielleicht weil das kein Zusammenschnitt aus Szenen ist?! :roll:
Hast du dir den Clip überhaupt richtig angesehen? Es ist die gleiche Schlacht, es wird nur ständig die Perpektive gewechselt. Mal sieht man es aus der Sicht von einem Rebellen, dann von einem Snowtrooper, dann von einem Piloten im Schneegleiter usw..

Ja und hinter allem ist die Regie von EA/DICE. Wie naiv muss man denn sein, dass man das hier für richtiges Gameplay hält? :D
Die Kamera wechselt zufällig immer dort hin, wo gerade eine neue Situation anfängt, wenn die alte Situation vorbei ist. Nur weil da kein "Schnitt" zu sehen ist heißt das nicht, dass... ach ich lass es bei dir bleiben. Du verstehst einfach zu wenig :D

Zitat:
Nörgelgriechen

Keinerlei Ahnung der gute Archangel, aber naja, ich lass es lieber bleiben bevor du wieder ausfallend wirst und herumjammerst, dass dir keiner deine Meinung lässt :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Star Wars: Battlefront [2004-]
BeitragVerfasst: So, 21. Jun 2015, 13:57 
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Schafft ihr es eigentlich mal, eine Diskussion zu führen, ohne dabei immer gleich mal mehr, mal weniger versteckte Seitenhiebe auf eure Diskussionspartner mit einzubauen und diesen wahlweise ständiges Genörgel oder gnadenlose Schönfärberei und Naivität vorzuwerfen? Alle Meinungen - ob nun positiv oder negativ - haben hier ihre Berechtigung und sind willkommen, aber legt diese doch bitte so dar, dass ihr dabei euer Gegenüber nicht persönlich angreift! Falls ihr das nicht schafft, werde ich hier mal einige Threads rigoros ausdünnen, die Beiträge von sämtlichen persönlichen Sticheleien befreien und sie, wenn es gar nicht anders geht, auch ganz schließen. Noch hoffe ich aber darauf, dass ihr es irgendwie schafft, auch mal zivilisiert miteinander umzugehen. Ihr wisst ja, die Hoffnung stirbt zuletzt ... :roll:

... und ich möchte auch gar nicht, dass ihr weiter auf diesen Kommentar von mir eingeht. Diskutiert hier und in anderen Threads einfach weiter sachlich zum jeweiligen Thema und gut ist. Danke.

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