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BeitragVerfasst: Di, 07. Jul 2015, 22:49 
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Am 25. Mai 2018 kommt offiziell ein Han-Solo-Film im Rahmen der Star Wars Anthologies! Der Film wird erzählen, wie Han zu dem Schmuggler wurde, den wir alle kennen und lieben. Regisseure sind Christopher Miller und Phil Lord (u.a. The LEGO Movie), das Drehbuch stammt von Lawrence Kasdan und seinem Sohn Jon Kasdan!

http://jedi-bibliothek.de/blog/2015/07/ ... in-arbeit/

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 00:12 
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Wird lustig zusehen, wie sich so mancher aufführen wird wenn der neue Han Solo gecastet wird, schließlich wird Ford schlecht den jungen Han spielen können

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 00:19 
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Ja, das wird ähnliche Zustände geben wie vor 20 Jahren zu den Young Indy Chronicles :D

Aber ich find die Idee gut - das ist ein brauchbarer Stoff.

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 00:49 
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Stone Qel-Droma hat geschrieben:
Wird lustig zusehen, wie sich so mancher aufführen wird wenn der neue Han Solo gecastet wird, schließlich wird Ford schlecht den jungen Han spielen können

Schonmal "Der seltsame Fall des Benjamin Button" gesehen? :wink:
Es wäre theoretisch schon möglich, nur halt ein technischer Aufwand. Und da es ein Star Wars Film ist und dort eh schon genug Spezialeffekte vorkommen werden, denke ich werden sie eher einen anderen Schauspieler casten.

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 07:21 
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Mal abgesehen davon, dass Harrison Ford nach The Force Awakens wohl genug von Star Wars haben wird. :P

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 09:10 
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coole News. Das sollte cool werden aber es stimmt, der shitstorm ist vorprogrammiert ganz egal wer da gecastet werden wird.

Habe neulich die Comicstory zu "Agent des Imperiums" noch mal gelesen, da kommen ja ein paar wenige Details aus Solos Leben vor EP4 ans Licht, mal gespannt ob das aufgegriffen wird oder als Legend übergangen wird...

Ich frag mal in die Runde, wer wäre denn Euer Liebling für den jungen Solo?


Zuletzt geändert von tillylasvegas am Do, 09. Jul 2015, 09:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 12:18 
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tillylasvegas hat geschrieben:
Andrew Garfield (Social Network / wird der neue Spiderman)

Er wird nicht der neue Spider-Man, er ist der aktuelle Spider-Man.

tillylasvegas hat geschrieben:
Chris Evans (Fantastic Four)

Da hättest du als aktuelles Beispiel eher "Captain America" dahinter schreiben sollen.
Jungejunge wann hast du eigentlich das letzte mal einen Film gesehen? :P


Also Andrew Garfield fände ich okay.
Wen ich mir persönlich aber wünschen würde, den du noch nicht erwähnt hast: Joseph Gordon-Levitt. Er ist jung, ein Super Schauspieler und ich könnte ihn mir gut mit dem typischen Han-Solo-Charme vorstellen. :D

Die Wahl des Schauspielers hängt allerdings auch davon ab, wie jung Han in dem Film sein soll. Vielleicht sehen wir ja einen zehnjährigen Han Solo. :lol:

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 14:49 
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jaja schon gut Mr. Smartass....
Mein Spiderman ist und bleibt Tobey Maguire (so wie Michael Keaton für mich der einzig wahre Batman bleibt), alles danach habe ich nicht mehr gesehen...
Captain America habe ich auch nicht gesehen weil mir das zu "Murica Mist yeah!"-Patrioten-scheiße war.
Zudem wurde mir irgendwann nach Iron Man 63, X-Man 512 und Hulk 83 diese Marvel Sequel Inflation viel zu viel und ich hab einfach nix mehr von dem Kram geguckt.

und ich weiß ja nicht wie dein Leben so aussieht aber mit Kindern und eigener Firma kommt man in der Tat nicht mehr viel zum Kinobesuch. Mein letzter Kinofilm war glaube ich Episode 1 - 3D

Mal abgesehen davon hab ich nirgends erwähnt, dass es sich bei den Beispielfilmen um den aktuellsten des Schauspielers handelt.

Chris Pratt & Aaron Paul sind übrigens auch zwei heiß gehandelte Vertreter für die Rolle des Han Solo.


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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 15:18 
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Meine Fresse, reg dich halt über Nichtigkeiten auf! Das waren ganz normale Hinweise. :roll:

tillylasvegas hat geschrieben:
Mein Spiderman ist und bleibt Tobey Maguire

Das ist schön für dich, ändert aber nichts daran, dass Andrew Garfield entgegen deiner Behauptung nicht der neue Spider-Man (so schreibt man den übrigens) wird sondern der aktuelle (Amazing) Spider-Man ist.
Es sei denn natürlich, du besitzt einen Zeitmaschinen-PC und schreibst gerade aus der Vergangenheit zu uns. :lol:
Also nochmal zum mitschreiben:
Tobey Maguire war Spider-Man. Andrew Garfield ist jetzt Spider-Man. Und der Name von dem Schauspieler der der nächste Spider-Man für das MCU wird, fällt mir gerade leider nicht ein. ^^
Klar soweit? :wink:

tillylasvegas hat geschrieben:
(so wie Michael Keaton für mich der einzig wahre Batman bleibt)

Nein ... einfach nein. -.-

tillylasvegas hat geschrieben:
Captain America habe ich auch nicht gesehen weil mir das zu "Murica Mist yeah!"-Patrioten-scheiße war.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Captain America ein aktuelleres Beispiel für Chris Evans Schauspielkarriere wäre, als Fantastic Four. Letzterer war noch dazu ein ziemlich mieser Film. Captain America war zwar auch nicht unbedingt besser, aber ich meinte mit Captain America auch weniger den Film, sondern eher den Charakter, den Chris Evans ja in mehreren MCU-Filmen spielt. Da hättest du z.B. auch in Klammern "Marvel's the Avengers" schreiben können. :wink:

tillylasvegas hat geschrieben:
und ich weiß ja nicht wie dein Leben so aussieht aber mit Kindern und eigener Firma kommt man in der Tat nicht mehr viel zum Kinobesuch. Mein letzter Kinofilm war glaube ich Episode 1 - 3D

Hat mit dieser ganzen Diskussion nichts zu tun. Ist dein Ding wie sehr du dich heutzutage noch mit dem Thema Filme beschäftigst. Aber das ist IMO kein Grund gleich persönlich zu werden. :roll:

tillylasvegas hat geschrieben:
Chris Pratt & Aaron Paul sind übrigens auch zwei heiß gehandelte Vertreter für die Rolle des Han Solo.

Die könnte ich mir auch vorstellen. Die Ironie ist ja: Chris Pratt wird Gerüchten zufolge momentan als neuer Indy gehandelt. Ich fände es ja lustig, wenn er der neue Indy und der neue Han-Solo wird. Dann wäre er so gesehen der offizielle Nachfolger von Harrison Ford. :lol:

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 15:41 
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Also, ich bin auch sehr gespannt, wen sie da als jungen Han Solo nehmen werden. Die Rolle ist einfach so sehr mit Harrison Ford verknüpft, dass das für jeden anderen Darsteller schwierig werden wird. Auf der anderen Seite war bis vor rund 16 Jahren auch noch Sir Alec Guinness der Obi-Wan (Ben) Kenobi, und Ewan McGregor hat die Rolle dann in den Prequels mehr als adäquat ausgefüllt ...

... und damit das hier gar nicht erst weiter eskaliert:

Archangel hat geschrieben:
Meine Fresse, reg dich halt über Nichtigkeiten auf! Das waren ganz normale Hinweise. :roll:
(...)
Aber das ist IMO kein Grund gleich persönlich zu werden. :roll:

Das Problem hierbei ist, dass deine "ganz normalen" Hinweise leider oft auch nicht ganz so rüberkommen, wie sie vielleicht von dir gemeint sind, oder denkst du wirklich, dass folgender (sicherlich nicht böse gemeinter) Seitenhieb von dir ...

Archangel hat geschrieben:
Jungejunge wann hast du eigentlich das letzte mal einen Film gesehen? :P

... nicht trotzdem auch irgendwie "persönlich" genommen werden kann? Würde ich am Ende des Tages aber jetzt auch nicht als "beleidigender" ansehen als die Retourkutsche mit dem "Mr. Smartass", was ich auch nicht gerade wie du als "aufregen" bezeichnen würde.

Von daher: Habt euch lieb und diskutiert einfach weiter zum Thema ... :anknuddel: 8)

P.S.: Auch wenn ich die Filme mit Christian Bale ebenfalls liebe - Michael Keaton ist der einzig wahre Batman! :mrgreen: Oder doch eher Adam West ... oder ...? Da-da, da-da, da-da, da-da ... :P

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 16:59 
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Also, ich möchte keinen anderen Schauspieler in der Rolle sehen.

Sky hat geschrieben:
Auf der anderen Seite war bis vor rund 16 Jahren auch noch Sir Alec Guinness der Obi-Wan (Ben) Kenobi, und Ewan McGregor hat die Rolle dann in den Prequels mehr als adäquat ausgefüllt ...

Allerdings hat Sir Alec Guinness seine Rolle nicht so sehr geprägt wie Harrison Ford, da er charakterlich viel neutraler war.
Außerdem mußte die PT erzählt werden (und konnte nicht ohne einen Neucast der Obi-Wan-Rolle auskommen), weil die Geschichte einzigartiges Potenzial hatte (wie die PT später bewies :P :) ), im Gegensatz zu Han Solo's Vorgeschichte.

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BeitragVerfasst: Mi, 08. Jul 2015, 18:54 
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Ich fände es am besten, wenn jemand ganz neues, unverbrauchtes die Rolle des Han übernehmen würde.
Kann mir gut vorstellen, daß es viele bekannte Schauspieler gibt, die sich da garnicht rantrauen.
Ähnlich wie bei "Wetten dass..." Klar war Lanz nicht top, aber es hatte auch ein extrem schweres Erbe anzutreten . Gut für die Karriere war das sicher nicht.
So sehe ich das auch bei Han. Bei einem neuen Schauspieler verzeit man mehr und für diesen kann es ein riesen Sprungbrett sein .
Außerdem hab ich bei Filmen immer ein Problem damit, wenn jemand verschiedene "große" Charakterrollen spielt. Han Solo mit Spinnfäden an den Armen [-X

Gruß
Chopper


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BeitragVerfasst: Do, 09. Jul 2015, 11:42 
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Archangel hat geschrieben:
Hat mit dieser ganzen Diskussion nichts zu tun. Ist dein Ding wie sehr du dich heutzutage noch mit dem Thema Filme beschäftigst. Aber das ist IMO kein Grund gleich persönlich zu werden. :roll:

Gottseidank sind persönliche Angriffe ja etwas, das dir vollkommen wesensfremd ist. :lol:
Und wie relevant ist es eigentlich für eine Auflistung von Schauspielern, wie aktuell die beispielhaft genannten Filme sind? Viel entscheidender ist doch, mit welcher Rolle man sie automatisch verbindet. Du liest bestimmt oft: Harrison Ford (Indiana Jones, Han Solo). Und garantiert niemals: Harrison Ford (Richard Kimball, James Marshall).

Tsui Choi hat geschrieben:
Außerdem mußte die PT erzählt werden (und konnte nicht ohne einen Neucast der Obi-Wan-Rolle auskommen), weil die Geschichte einzigartiges Potenzial hatte (wie die PT später bewies :P :) ), im Gegensatz zu Han Solo's Vorgeschichte.

LOL. Die PT "musste" aus genau dem gleichen Grund erzählt werden wie Han Solos Vorgeschichte: Die Cash-Cow muss gemolken werden.
Welch "einzigartiges Potential" die sogenannte "Geschichte" hatte, hat die PT in der Tat bewiesen. :roll:

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BeitragVerfasst: Do, 09. Jul 2015, 19:58 
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Tempest hat geschrieben:
Welch "einzigartiges Potential" die sogenannte "Geschichte" hatte, hat die PT in der Tat bewiesen. :roll:


Ich weiß gar nicht was du hast - so konsequent jegliche innere Logik zu verweigern mag vielleicht nicht absolut einzigartig im Filmgenre sein.
Aber bemerkenswert ist es imo definitiv.

(Wobei ich hier jetzt natürlich Potential mit dem Ergebnis gleich setze, was definitionstechnisch selbstverständlich völlig verkehrt ist)

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BeitragVerfasst: Do, 09. Jul 2015, 20:04 
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Registriert: Mi, 13. Dez 2006, 22:49
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Tempest hat geschrieben:
Die PT "musste" aus genau dem gleichen Grund erzählt werden wie Han Solos Vorgeschichte: Die Cash-Cow muss gemolken werden.

Bei diesem neuen Film und all den anderen Disney-Projekten denk ich auch, daß das der Grund ist, Filme zu machen. Bei Disney ist so viel Geld im Spiel, daß die Leute in der Chefetage wahrscheinlich vor allem die Finanzen im Sinn haben.
Die PT hingegen wurde gemacht, weil Lucas seine Vision realisieren wollte. Als er sich dazu entschlossen hat, war er schon Multimillionär. Und überhaupt war Lucas' Motivation, Multimillionär zu werden, die, daß er seine künstlerischen Visionen realisieren wollte.
Erstaunlich, daß du das als langjähriger SW-Fan immer noch nicht weißt. Du bist wohl zu verbohrt. Deswegen hast du immer noch nicht ansatzweise erkannt, daß die PT großartig ist.

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BeitragVerfasst: Fr, 10. Jul 2015, 08:44 
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Wird eigentlich Stan Lee der gleiche Ausverkauf vorgeworfen wie George Lucas oder sind Star Wars Fans die einzigen, die vom Macher ihres Lieblingsuniversums erwarten immer so Underground zu bleiben wie beim ersten Film? Bzw den ersten 3 Filmen. Hat man Peter Jackson eigentlich auch als Sell-out bezeichnet weil er nach seinen B-Movies plötzlich Herr der Ringe gemacht hat?

Bitte nicht gleich wieder als Vorwurf in irgendeine Richtung aufschnappen, das ist eigentlich eher als sachlich gemeinte Frage gedacht, da ich nicht wirklich in HdR oder Marvel Foren mitlese, könnte es ja sein dass es dort auch so ist oder ist es wirklich eher so ein Star Wars Ding alles was nach dem Original kam so komplett zu sezieren? Eigentlich spricht das ja durchaus für Star Wars wenn es so wäre, denn das zeigt ja auch die Wichtigkeit mit der die Fans bei der Sache sind... !?


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BeitragVerfasst: Fr, 10. Jul 2015, 10:18 
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Registriert: Fr, 04. Apr 2003, 23:37
Beiträge: 3471
tillylasvegas hat geschrieben:
Bitte nicht gleich wieder als Vorwurf in irgendeine Richtung aufschnappen, das ist eigentlich eher als sachlich gemeinte Frage gedacht, da ich nicht wirklich in HdR oder Marvel Foren mitlese, könnte es ja sein dass es dort auch so ist oder ist es wirklich eher so ein Star Wars Ding alles was nach dem Original kam so komplett zu sezieren? Eigentlich spricht das ja durchaus für Star Wars wenn es so wäre, denn das zeigt ja auch die Wichtigkeit mit der die Fans bei der Sache sind... !?

Ich will auf den deinen letzten Satz mal zuerst eingehen, weil ich gerade diesen Punkt wichtig finde und wir nicht wieder die bescheuerte Diskussion brauchen, was einen "echten" Fan ausmacht. Gerade als Fan mus man auch kritisieren dürfen: einem Nicht-Fan kann es ja vollkommen egal sein, ob etas schlecht umgesetzt wird oder nicht, dem Fan dagegen nicht.
Und zum Satz davor betone ich zum wiederholten Male: Ich finde die Prequels nicht schlecht, weil sie nicht die "Originale" sind (das behaupten nur Leute immer wieder gern, die meine Argumente nicht lesen wollen). Ich finde die Prequels schlecht, weil sie schlecht sind.

tillylasvegas hat geschrieben:
Wird eigentlich Stan Lee der gleiche Ausverkauf vorgeworfen wie George Lucas oder sind Star Wars Fans die einzigen, die vom Macher ihres Lieblingsuniversums erwarten immer so Underground zu bleiben wie beim ersten Film? Bzw den ersten 3 Filmen. Hat man Peter Jackson eigentlich auch als Sell-out bezeichnet weil er nach seinen B-Movies plötzlich Herr der Ringe gemacht hat?

Ums auf deutsch zu sagen: Es interessiert mich einen Scheiß, ob ein Filmstudio "Indy" oder "Corporate" ist. Und ich verurteile niemanden dafür, Geld verdienen zu wollen. Ich habe von George Lucas nie erwartet, dass er "underground" bleibt. Ich habe allerdings gute Filme erwartet. Und die hat er nicht geliefert.
Jemanden, der schlechte Filme macht, darf man jawohl kritisieren. Ich weiß nicht, wo Tsui Choi und andere diese Heiligenverehrung hernehmen und mir was von "Vision" erzählen. GL ist ein Geschäftsmann, und das meine ich völlig wertneutral.
Persönlich hat er nebenbei meine Hochachtung für sein soziales Engagement etc, nur mit der grottigen PT hat das mal gar nichts zu tun. Die werfe ich ihm vor und werde sie ihm weiterhin vorwerfen.
Denn wenn jemand so einen inhaltsleeren Ramsch produziert, dann liegt der Verdacht nunmal nahe, dass nicht der Film selbst die herausstechende Motivation war, sondern der Erlös.
Du hast Peter Jackson erwähnt. Klasse Beispiel, aber nicht so wie du es meintest. Ich finde an den HdR-Filmen nicht alles super, aber es ist mal klar, dass sie eine hervorragende Leistung darstellen. Ohne echtes Herzblut zu inverstieren kriegt man sowas nicht hin. Ich bin bis heute noch baff, dass ein Studio ausgerechnet diesem Mann mit dieser Vorgeschichte den Film überhaupt finanziert hat. Und das ist kein Sell-Out, im Gegenteil, denn es hätte auch kolossal floppen können. Das berücksichtigen die Leute, gerade bei HdR, viel zu wenig: Es hätte spektakulär in die Hose gehen können. Filme wie Waterworld zeigen eben doch sehr eindrucksvoll, dass Budget allein noch keinen Kassenschlager macht, und Splatter-Regisseur Jackson war ein hohes Risiko: Dafür Hut ab vor dem Studio und Hut ab vor Jackson!
Warum ist er trotzdem ein Paradebeispiel fürs Cash-Cow-Melken? Weil er, nachdem das Fass erstmal angestochen war, die Chance auf noch viel mehr Geld gewittert und den Hobbit verfilmt hat. Der Hobbit aber ist, anders als HdR, keine epische Saga, sondern ein läppisches Kinderbuch von nicht einmal einem Viertel des Umfangs. Und er macht da drei überlange Filme raus. Das ist Sell-Out.
Und das gleiche hat Lucas mit der PT gemacht: Drei abendfüllende Filme aus einer hauchdünnen Story, die dazu noch von Fehlern strotzt. Das wäre jedem anderen Filmemacher um die Ohren geflogen, aber wenn ein Franchise einmal gut etabliert ist, läufts halt - genau wie bei HdR.

Tsui Choi hat geschrieben:
Bei diesem neuen Film und all den anderen Disney-Projekten denk ich auch, daß das der Grund ist, Filme zu machen. Bei Disney ist so viel Geld im Spiel, daß die Leute in der Chefetage wahrscheinlich vor allem die Finanzen im Sinn haben.

Hier ist genau die merkwürdige "Heiligenverehrung", die ich gerade erwähnte. Wieso sieht man bei Lucas Idealismus und bei Disney reinen Kapitalismus, obwohl beide dasselbe tun? Das ist einfach vollkommen willkürlich.
Ein "Visionär" hätte seine Firma (Moment, ist es eine Firma oder ist es eine "Vision"?) doch niemals überhaupt an Disney verkauft.

Tsui Choi hat geschrieben:
Die PT hingegen wurde gemacht, weil Lucas seine Vision realisieren wollte.

Und wieder: Dogma. Nicht Fakt.

Tsui Choi hat geschrieben:
Als er sich dazu entschlossen hat, war er schon Multimillionär.

Ganz im Gegensatz zu Disney, ein Unternehmen welches bekanntlich am Hungertuch nagt...

Tsui Choi hat geschrieben:
Und überhaupt war Lucas' Motivation, Multimillionär zu werden, die, daß er seine künstlerischen Visionen realisieren wollte.

Du musst es ja wissen. Ich hatte ganz vergessen, dass du Lucas' Gedanken lesen kannst.

Tsui Choi hat geschrieben:
Erstaunlich, daß du das als langjähriger SW-Fan immer noch nicht weißt.

Ich "weiß" das genausowenig wie sonst irgend ein Mensch, am allerwenigsten du. Nur, im Gegensatz zu dir behaupte ich auch nichts anderes. Und übernehme Marketingphrasen nicht als mein Glaubensbekenntnis.

Tsui Choi hat geschrieben:
Du bist wohl zu verbohrt.

Das wirds sein. :)

Tsui Choi hat geschrieben:
Deswegen hast du immer noch nicht ansatzweise erkannt, daß die PT großartig ist.

Es kann mir ja auch niemand ansatzweise erklären, woran man das erkennen kann.
Ich muss wohl nicht zum 100sten Male die diversen Fehler und Schwächen der PT aufzählen, das wurde schon dutzendfach allein in diesem Forum getan, oder ich kann dich an Confused Matthew oder Red Letter Media verweisen.
Wenn man im Gegenzug einen PT-Fan fragt, was daran jetzt überhaupt gut sein soll, kriegt man nichts als Varianten von dem, was du geschrieben hast:
"Sie ist großartig weil ich es sage und wenn du das nicht kapierst bist du borniert. Außerdem hat George Lucas es gesagt und George Lucas ist Gott".
Das ist natürlich Hammer überzeugend.

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BeitragVerfasst: Di, 14. Jul 2015, 19:42 
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Tempest hat geschrieben:
Ein "Visionär" hätte seine Firma (Moment, ist es eine Firma oder ist es eine "Vision"?) doch niemals überhaupt an Disney verkauft.

Immerhin hatte Disney Interesse an seinen Treatments gezeigt und hatte die Mittel, um die ST zu produzieren.

Tempest hat geschrieben:
Wieso sieht man bei Lucas Idealismus und bei Disney reinen Kapitalismus, obwohl beide dasselbe tun? Das ist einfach vollkommen willkürlich.

Lucas erzählt auf den DVDs, daß er von Beginn an frustriert war, weil er nicht die finanziellen und technischen Möglichkeiten hatte, Ep.IV so zu drehen, wie er wollte. (Daher die Special Edition 20 Jahre später.) Er hat sich die Rechte am SW-Merchandising gesichert, um die OT entsprechend seinen eigenen Vorstellungen fortsetzen zu können. Und als er die PT gemacht hat, hat er sie auf seine Weise gemacht: mit großzügigem Einsatz von CGI. Er ist also seinen Visionen gefolgt.
Was mir willkürlich erscheint ist die Behauptung, die PT sei kommerziell und die OT nicht.

Tempest hat geschrieben:
Ich muss wohl nicht zum 100sten Male die diversen Fehler und Schwächen der PT aufzählen, das wurde schon dutzendfach allein in diesem Forum getan, oder ich kann dich an Confused Matthew oder Red Letter Media verweisen.

Red Letter Media kenn ich nicht, aber Confused Matthew ist ein Typ, der sich blöd stellt und skandalisiert ist, weil im Film nicht alles erklärt wird und die Fantasie des Zuschauers gefragt ist. Seine Kritik ist wohl nicht ganz ernst gemeint und soll PT-Hater wie dich belustigen.

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BeitragVerfasst: Di, 14. Jul 2015, 21:06 
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Tsui Choi hat geschrieben:
Red Letter Media kenn ich nicht, aber Confused Matthew ist ein Typ, der sich blöd stellt und skandalisiert ist, weil im Film nicht alles erklärt wird und die Fantasie des Zuschauers gefragt ist. Seine Kritik ist wohl nicht ganz ernst gemeint und soll PT-Hater wie dich belustigen.


Dass du es jedoch nicht schaffst Confused Matthews Kritikpunkte zu widerlegen lassen wir jetzt mal dezent unter den Tisch fallen.

Blöd stellt er sich ganz bestimmt nicht an, im Gegenteil. Er stellt die Fragen die auftauchen, wenn man sich die Mühe macht für länger als 5 Sekunden (boah ist das Lichtschwert aber geil) über einen Film nachzudenken.
Wenn man ihm einen Vorwurf machen kann, dass er manche Dinge vielleicht etwas überanalysiert und seine (durchaus stringenten) Gedankengänge teiweise etwas zu weit führend sind.
Sachlich falsch sind seine Kritikpunkte in den allerseltensten Fällen.

Aber nimm doch mal die ersten 5 Minuten seiner Kritik an der PT und widerlege sie.

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BeitragVerfasst: Di, 14. Jul 2015, 21:45 
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Tempest hat geschrieben:
Und zum Satz davor betone ich zum wiederholten Male: Ich finde die Prequels nicht schlecht, weil sie nicht die "Originale" sind (das behaupten nur Leute immer wieder gern, die meine Argumente nicht lesen wollen). Ich finde die Prequels schlecht, weil sie schlecht sind.

Wissen wir. Aber deswegen musst du nicht Jedem dem sie gefallen damit auf den Zeiger gehen dass du sie schlecht findest und warum. Ist es so schwer für dich zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, denen die PT trotz deiner Kritikpunkte gefällt und denen deine ständigen Attacken dagegen mit der Zeit an den Nerven zehren? :roll:


Tempest hat geschrieben:
Ein "Visionär" hätte seine Firma (Moment, ist es eine Firma oder ist es eine "Vision"?) doch niemals überhaupt an Disney verkauft.

Und was hätte er deiner Meinung nach sonst tun sollen? Einfach nichts tun, bis er stirbt und sich dann drei oder vier Konzerne + seine Erben um die Marke streiten? Irgendjemand muss diese "Vision" schließlich nach seinem Tod weiterführen. Oder willst du, dass Star Wars mit ihm stirbt?
Und Lucas wird das bestimmt nicht entschieden haben indem er "Ene Mene Miste" gespielt oder an einem Glücksrad gedreht hat. Er wird sich das schon gründlich überlegt haben und Disney war nun wirklich nicht die schlechteste Wahl. Du sagst ja sogar selber dass du nicht schlecht findest, was man bisher von TFA gesehen hat. So, where's your point? :-|

Tempest hat geschrieben:
Ich muss wohl nicht zum 100sten Male die diversen Fehler und Schwächen der PT aufzählen, das wurde schon dutzendfach allein in diesem Forum getan

Du hast vollkommen Recht: dieses Thema wurde hier schon zur Genüge hoch und runter gekaut! Die einzige Frage ist nur, warum gerade derjenige der das sagt, dieses Thema immer und immer wieder ausgräbt. :mrgreen:

WedgeAntilles hat geschrieben:
Dass du es jedoch nicht schaffst Confused Matthews Kritikpunkte zu widerlegen lassen wir jetzt mal dezent unter den Tisch fallen.

Na und? Müssen wir das um die PT gut zu finden?

Hier mal ein tolles Vergleichsbeispiel: Twilight!
Für mich der größte Käse und dazu noch eine Vergewaltigung des Vampir-Mythos. Aber es gibt genug Leute die es trotzdem mögen. Warum? Ich habe ein paar gefragt und ganz ehrlich da bekommst du auch keine besseren Antworten wie:
"Ja mir gefällt dieses ganze Mysteriöse und wie sexy Robert Pattinson ist und diese ganze Liebesgeschichte das ist so romantisch und spannend, und deswegen sind das meine Lieblingsfilme."
Ich habe auch zuerst versucht etlichen Leuten zu erklären warum die Filme Müll sind, aber es war ihnen egal. Sie wollten es nicht hören und ich kann es nicht ändern. Also denk ich mir mittlerweile immer wenn ich irgendwo was von nem Twilight Fan lese: "Meine Fresse ... wem's taugt! Von mir aus. :roll: "

Und genau so sieht es bei mir und der PT aus - und Tsui Choi wird das vermutlich ähnlich sehen (bitte korrigiere mich wenn ich falsch liege :) ). Egal mit welchen Supertollen Argumenten ihr kommt, warum die PT eurer Meinung nach schlecht ist, es geht mir einfach nur am Poppes vorbei. Ich bin mit der PT aufgewachsen, mochte sie von Anfang an und das wird sich auch niemals ändern.
Ende der Diskussion! :wink:

EDIT: und schonmal für die Admins: sorry for all the OT!

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BeitragVerfasst: Di, 14. Jul 2015, 21:55 
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Archangel hat geschrieben:
Und was hätte er deiner Meinung nach sonst tun sollen? Einfach nichts tun, bis er stirbt und sich dann drei oder vier Konzerne + seine Erben um die Marke streiten? Irgendjemand muss diese "Vision" schließlich nach seinem Tod weiterführen. Oder willst du, dass Star Wars mit ihm stirbt?

Aha, 3 oder 4 Konzerne hätten sich um die Marke gestritten - interessant.
Hätte ich auch Chancen gehabt SW zu erben?

Zitat:
Du sagst ja sogar selber dass du nicht schlecht findest, was man bisher von TFA gesehen hat. So, where's your point? :-|

Darum geht es nicht - es geht um die Definition von Vision.
Wenn einer von einer Vision beseelt ist kann er diese eben nicht verkaufen.
(Meinetwegen kann man noch drüber streiten wenn er sonst in der Gosse verhungert.)
Wenn ich als Reicher etwas verkaufe um mehr Geld zu haben, ist dieses Ding was ich verkaufe für mich nicht so fantastisch wichtig.
Sonst hätte ich es nicht verkauft.
q.e.d.


Zitat:
Na und? Müssen wir das um die PT gut zu finden?

Und auch hier verfehlst du den Punkt.
Wenn man behauptet Matthew hätte keine Ahnung und wäre ein Idiot muss man das selbstverständlich belegen - in dem man seine Punkte widerlegt.

Zitat:
Hier mal ein tolles Vergleichsbeispiel: Twilight!

Die Filme kenne ich nicht.
Die Bücher habe ich gelesen.
Und sie haben mir gut gefallen.


Zitat:
Egal mit welchen Supertollen Argumenten ihr kommt, warum die PT eurer Meinung nach schlecht ist, es geht mir einfach nur am Poppes vorbei.

Und genau das hat euch noch NIE einer abgesprochen.
Weder Tempest, Zentraldenker, ich oder sonst wer haben jemals jemandem "untersagt" etwas gut zu finden.
Das macht Confused Matthew übrigens auch nicht.
Wir haben diverse (viele) Punkte bei denen wir sagen: Dies ist schlecht, das ist schlecht, das ist unlogisch, das ist idiotisch.
Und belegen diese Punkte.
Das bedeutet nicht, dass man die Filme nicht trotzdem gut finden kann.
(Ich selber schaue mir Ep 1-3 durchaus nicht ungern an).

Nur anders rum wird ein Schuh draus: Ihr seit doch diejenigen, die darauf beharren, wir hätten unrecht und die PT wäre ein "Meisterwerk" oder ähnliches.

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BeitragVerfasst: Di, 14. Jul 2015, 22:29 
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WedgeAntilles hat geschrieben:
Darum geht es nicht - es geht um die Definition von Vision.
Wenn einer von einer Vision beseelt ist kann er diese eben nicht verkaufen.
(Meinetwegen kann man noch drüber streiten wenn er sonst in der Gosse verhungert.)
Wenn ich als Reicher etwas verkaufe um mehr Geld zu haben, ist dieses Ding was ich verkaufe für mich nicht so fantastisch wichtig.
Sonst hätte ich es nicht verkauft.
q.e.d.

Das wird wahrscheinlich jeder für sich selber definieren, was eine Vision ist. Für mich ist eine Vision ein Traum, eine Idee die ich habe und die ich um jeden Preis in die Tat umsetzen will. Wenn ich das Ergebnis danach - nicht sofort danach sondern nach mehreren Jahrzehnten Bestand wohlbemerkt und weil ich evtl. nicht mehr lange zu leben habe - verkaufe, hört es dann auf meine Vision zu sein? Korrigiert das dann nachträglich die Vergangenheit, sodass dieser Traum doch nicht so wichtig war?

WedgeAntilles hat geschrieben:
Wenn man behauptet Matthew hätte keine Ahnung und wäre ein Idiot muss man das selbstverständlich belegen - in dem man seine Punkte widerlegt.

Hab ich nie behauptet. Ich schrieb nur ein paar Zeilen weiter unten, dass mir die Argumente gegen die PT von ihm, dir und Jedem anderen im Prinzip egal sind und es nichts an meiner Meinung ändert.

WedgeAntilles hat geschrieben:
Die Filme kenne ich nicht.
Die Bücher habe ich gelesen.
Und sie haben mir gut gefallen.

Jetzt könnte man sich darum streiten, was das größere "Verbrechen" ist. Wenn einer die SW PT mag oder wenn einer Twilight mag und die SW PT kritisiert. ROFL :mrgreen:

WedgeAntilles hat geschrieben:
Und genau das hat euch noch NIE einer abgesprochen.

Aber dann .... WARUM? Warum fangt ihr dann immer wieder damit an? :cry:
Ich meine, was wollt ihr? Begreift ihr wirklich nicht wie Vielen das mittlerweile auf die Nerven geht? Bitte! Ihr mögt die PT nicht und habt gute Argumente dafür. Ich glaube das hat inzwischen Jeder hier begriffen.
Kann man es nicht endlich mal dabei belassen? ](*,)

WedgeAntilles hat geschrieben:
Nur anders rum wird ein Schuh draus: Ihr seit doch diejenigen, die darauf beharren, wir hätten unrecht und die PT wäre ein "Meisterwerk" oder ähnliches.

Ich schreibe nirgends dass ihr Unrecht habt, nur dass ich da anderer Meinung bin. Das ist ein Unterschied.
Aber ja, ich persönlich halte die PT für ein Meisterwerk. Und nochmal: Darf ich das nicht? Ist das verboten?

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BeitragVerfasst: Mi, 15. Jul 2015, 00:41 
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Klar darfst du das. Aber wir dürfen eben auch was anderes sagen. Und das geht in dein "End of discussion" - Hirn offenbar nicht rein. Wenn irgendwer nur ansatzweise nicht deiner Meinung ist, diskutierst Du nicht, sondern wirst ausfallend.

Wenn du (oder auch andere) nicht Willens und/oder in der Lage sind, über etwas zu diskutieren, dann lasst es eben. Aber das hier ist und bleibt ein Diskussionsforum und da darf (und SOLL) jeder seine Meinung vertreten, wenn er das möchte. Was Tempest und Wedge hier kritisieren, ist eher, dass Ihr nicht mit Argumenten kommt, sondern einfach erklärt: "ist so, fertig". Gut, dann haltet Euch aber auch künftig aus der Diskussion raus - oder diskutiert anständig. Sonst schreibt einen Blog ohne Kommentarfunktion, dann stört euch auch keiner mit Argumenten.

Und im Übrigen hab ich mit der PT weniger Probleme als beispielsweise Tempest. Ich halte sie in meiner Rangfolge für deutlich besser als ROTJ, was für mich der schlechteste Film ist. Aber für mich ist die PT eine vertane Chance, die durch größtenteils unnötige Hudeleien nicht das geworden ist, was sie hätte sein können. Ja, es ist Lucas' Sache und sein Baby. Also darf er es auch verhunzen. Man darf das auch toll finden. Aber: Man darf es eben auch weniger toll oder sogar kacke finden.

Wer sich nicht auf diese minimalen Nenner einigen kann, sondern mit "Ich will nicht diskutieren, also hört gefälligst auf damit" kontert, ist hier schlicht fehl am Platze.

Und bevor jetzt wieder irgendwelche Ausfälligkeiten kommen: Lass sie einfach stecken. Denn ob dir das klar ist oder nicht, KEINER in diesem Forum legt ein derartiges Benehmen an den Tag. Egal, wie uneinig ich mit Leuten wie Tsui Choi in Diskussionen bin, ich glaube nicht, dass von irgendeiner Seite (selbst wenn es mal hier und da persönlich wurde) auf plumpe Beleidigungen rausgelaufen ist, wie sie von Dir seit Tag 1 immer wieder kommen. Und mit Verlaub: DAS ist es, was mit Sicherheit sehr viel mehr nervt als selbst die kleinlichste Diskussion. Wie gesagt, dazu ist das Forum da. Für Schulhof-Beleidigungen eher nicht.

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BeitragVerfasst: Mi, 15. Jul 2015, 02:14 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Klar darfst du das. Aber wir dürfen eben auch was anderes sagen. Und das geht in dein "End of discussion" - Hirn offenbar nicht rein. Wenn irgendwer nur ansatzweise nicht deiner Meinung ist, diskutierst Du nicht, sondern wirst ausfallend.

Na dann zeig mir mal die Stelle in meinem letzten Beitrag wo ich ausfallend wurde. :roll:

Zentraldenker hat geschrieben:
Was Tempest und Wedge hier kritisieren, ist eher, dass Ihr nicht mit Argumenten kommt, sondern einfach erklärt: "ist so, fertig".

Richtig, weil es auch so ist. Ich habe sogar erklärt warum. Was gibt es dann bitte noch zu kritisieren?

Zentraldenker hat geschrieben:
Gut, dann haltet Euch aber auch künftig aus der Diskussion raus - oder diskutiert anständig.

Anständig? Hast du mal einen von ihren Beiträgen gelesen? :shock: Wie soll man mit Jemandem "anständig diskutieren" der immer denkt er hat Recht und seine Meinung als die einzig wahre hinstellt und immer, in fast jedem Thema hier, die exakt gleiche Diskussion anfängt?
Und Oh tut mir ja Leid, dass mir eine Diskussion auf die Nerven geht, die jetzt wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten hier wütet. Was bin ich nur für ein Doofy, dass ich behaupte, ihr Standpunkt wäre inzwischen jedem klar und sage sie sollen das Thema endlich mal ruhen lassen. Welch Schande! :roll:

Zentraldenker hat geschrieben:
Und bevor jetzt wieder irgendwelche Ausfälligkeiten kommen: Lass sie einfach stecken.

Ich werde eigentlich gar nicht so oft ausfällig. Wird nur oft falsch interpretiert. ^^

Zentraldenker hat geschrieben:
Denn ob dir das klar ist oder nicht, KEINER in diesem Forum legt ein derartiges Benehmen an den Tag. Egal, wie uneinig ich mit Leuten wie Tsui Choi in Diskussionen bin, ich glaube nicht, dass von irgendeiner Seite (selbst wenn es mal hier und da persönlich wurde) auf plumpe Beleidigungen rausgelaufen ist, wie sie von Dir seit Tag 1 immer wieder kommen. Und mit Verlaub: DAS ist es, was mit Sicherheit sehr viel mehr nervt als selbst die kleinlichste Diskussion. Wie gesagt, dazu ist das Forum da. Für Schulhof-Beleidigungen eher nicht.

Also das finde ich jetzt wirklich unerhört. Ich bin vielleicht nicht so über-freundlich wie die meisten hier aber BELEIDIGT habe ich zumindest in dieser Diskussion Niemanden. Schulhof-Beleidigungen .... geht's eigentlich noch abwertender? Ich kann dazu nur das gleiche wie oben sagen: zitiere meine angeblichen Beleidigungen. Zeige sie mir, denn ich weiß wirklich nicht was du meinst.

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BeitragVerfasst: Mi, 15. Jul 2015, 11:21 
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Tsui Choi hat geschrieben:
Immerhin hatte Disney Interesse an seinen Treatments gezeigt und hatte die Mittel, um die ST zu produzieren.

Wo ist das denn ein Argument? Die Gegenseite hatte also Interesse und Geld. Das ist kein Argument, das ist gerade mal ein notwendiges Kriterium...

Tsui Choi hat geschrieben:
Lucas erzählt auf den DVDs, daß er von Beginn an frustriert war, weil er nicht die finanziellen und technischen Möglichkeiten hatte, Ep.IV so zu drehen, wie er wollte. (Daher die Special Edition 20 Jahre später.)

Lucas erzählt ziemlich viel, wenn der Tag lang ist. Dass er in den 70ern nicht die Mittel für CGI-Aliens hatte, ist glaubhaft. Dass er nicht die Mittel hatte, Greedo zuerst schießen zu lassen, das aber schon immer seine "Vision" war, eher nicht.
Heißt auf deutsch: Dass die SE die Version der Filme ist, die Lucas schon immer machen wollte und nur nicht konnte, ist schlicht und ergreifend gelogen.
Übrigens war George Lucas 1988 selbst der festen Überzeugung, dass man an Filmen nicht nachträglich herumpfuscht, eine Meinung, die er sogar vor dem Kongress sehr nachdrücklich vertreten hat. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Tsui Choi hat geschrieben:
Er hat sich die Rechte am SW-Merchandising gesichert, um die OT entsprechend seinen eigenen Vorstellungen fortsetzen zu können.

Das war clever von ihm. Werfe ich ihm nicht vor. Ist in keinster Weise Teil meiner Kritik. Aber was das jetzt mit einer Vision zu tun hat...

Tsui Choi hat geschrieben:
Und als er die PT gemacht hat, hat er sie auf seine Weise gemacht: mit großzügigem Einsatz von CGI. Er ist also seinen Visionen gefolgt.

Auch gegen CGI spricht im Prinzip überhaupt nichts, man darf es nur nicht so weit triben, dass der ganze Film steril wirkt und die Schauspieler nichts mehr haben womit sie interagieren können.
Übrigens hat GL auch hierzu in den 70ern und 80ern sehr interessante Dinge zu sagen gehabt; nämlich dass Effekte einen guten Film unterstützen können, niemals aber einen schlechten Film gut machen oder gar den Inhalt des Films definieren dürfen.
Man muss wirklich fast soweit gehen, im GL von damals und dem von heute zwei unterscheidliche Personen zu sehen.
Manchmal wünschte ich, der von damals könnte durch die Zeit reisen und dem von heute mal gründlich den Kopf waschen.
Alles egal, der Punkt ist: Wieso muss der exzessive Einsatz von CGI jetzt auch plötzlich Teil einer "Vision" sein und nicht einfach Pragmatismus?

Tsui Choi hat geschrieben:
Was mir willkürlich erscheint ist die Behauptung, die PT sei kommerziell und die OT nicht.

Geld verdienen wollte GL auch mit der OT, selbstverständlich. Aber anders als die PT war es kein Selbstläufer. Beschäftige dich mal etwas mit der damaligen Zeit; SciFi-Filme galten als sichere Flops, die wollte einfach keiner sehen; deshalb wollte ja auch zunächst kein Studio SW überhaupt produzieren (worüber viele heute - sehr zu Unrecht - lachen. Hinterher ist man immer schlauer!).
Die Frage ist also: Wieso hat GL ausgerechnet mit so einem Risikoprojekt versucht, Geld zu verdienen? Und sogar so sehr daran geglaubt, dass er sich die Marketing-Rechte gesichert hat (die ihm das Studio nur zu gern überlassen hat, da der Film ja eh nicht erfolgreich werden würde)?
Naja, er muss wohl fest an die inhaltlichen Qualitäten des Films geglaubt haben, und hat deshalb - mit hohem Einsatz - darauf gewettet und gewonnen.
Wie hoch war der Einsatz bei der PT? Null. Denn dass sie finanziell erfolgreich sein würde, war von vornherein klar.
Das allein wertet die Filme noch nicht ab, die Frage ist aber: Hätte GL diese PT in dieser Form und mit dieser Story auch dann gedreht, wenn das ganze Umfeld noch so riskant gewesen wäre wie in den 70ern? Hätte sich irgend ein Aas für diese Filme interessiert, wenn sie nicht in einem bereits berühmten Universum spielen würden?
Die Antwort ist Spekulation, aber ich sage: wohl kaum. Zieh der PT den SW-Teppich weg und es bleibt nichts übrig. Die Filme sind inhaltlich nicht stark.
Nun halte ich GL nicht für einen Idioten. Deshalb glaube ich, dass er sehr genau weiß, wie schwach die PT ist. So schwache Fillme zu drehen kann mit Idealismus nicht erklärt werden, also bleibt für mich nur der Kommerz als Beweggrund.
Die Aussage "Diese Geschichte ist so gut, dass sie erzählt werden muss" ist nur glaubhaft, wenn die Geschichte dann auch tatsächlich gut ist. So einen Spruch hat meines Wissens nach aber selbst GL nie gebracht, das war deine Aussage.

Tsui Choi hat geschrieben:
Red Letter Media kenn ich nicht, aber Confused Matthew ist ein Typ, der sich blöd stellt und skandalisiert ist, weil im Film nicht alles erklärt wird und die Fantasie des Zuschauers gefragt ist. Seine Kritik ist wohl nicht ganz ernst gemeint und soll PT-Hater wie dich belustigen.

Äh nein. Er stellt zurecht fest, dass die PT keine kohärente Geschichte erzählt, weil essentielle Dinge nicht erklärt werden. Das hat mit mangelnder Fantasie nichts zu tun; genausogut könnte ich dir ein weißes Blatt Papier reichen und dich dann als fantasielos beschimpfen, wenn du kein künstlerisches Meisterwerk erkennen kannst. Die PT erzählt keine Geschichte, sie erwartet vom Zuschauer, sich die selbst dazuzudenken.
Wenn du anderer Meinung bist, erkläre mir doch mal bitte mal (nur für den Anfang) diese drei, für die PT-Handlung sehr wichtigen Dinge:
1. Warum wollen sich die Separatisten von der Republik abspalten?
2. Warum will die Republik sie daran hindern? D.h. was steht für die Republik eigentlich auf dem Spiel?
3. Was ist ein Sith?
Bitte nutze kein Wissen aus externen Quellen oder pure Spekulation.
Dann frag dich: Stell ich mich jetzt auch nur blöd, um irgendwelche "Hater" zu belustigen, oder sind diese wichtigen Informationen tatsächlich nicht in den Filmen enthalten?
Wenn diese Filme es aber nicht nötig haben, eine in sich schlüssige Handlung zu erzählen und alles einfach der Fantasie des Zuschauers zu überlassen, was bleibt dann überhaupt an "Film", außer bunter Bilder und Lichtschwerter?

Übrigens zu Red Letter Media: Sein Stil ist... ich sag mal gewöhnungsbedürftig, aber wenn du dich drauf einlässt ist er sachlich fundierter und vor allem ausführlicher als Confused Matthew. Eine bessere Kritik der Filme gibts meines Erachtens nach nicht.

Archangel hat geschrieben:
Und was hätte er deiner Meinung nach sonst tun sollen? Einfach nichts tun, bis er stirbt und sich dann drei oder vier Konzerne + seine Erben um die Marke streiten? Irgendjemand muss diese "Vision" schließlich nach seinem Tod weiterführen. Oder willst du, dass Star Wars mit ihm stirbt?
Und Lucas wird das bestimmt nicht entschieden haben indem er "Ene Mene Miste" gespielt oder an einem Glücksrad gedreht hat. Er wird sich das schon gründlich überlegt haben und Disney war nun wirklich nicht die schlechteste Wahl. Du sagst ja sogar selber dass du nicht schlecht findest, was man bisher von TFA gesehen hat. So, where's your point? :-|

Es war mir fast klar, dass du das wieder (absichtlich?) falsch verstehen würdest.
Ich habe überhaupt nichts gegen Disney, und auch nichts dagegen dass Lucas seine Firma an die verkauft hat.
My point is: Es ist total widersinnig von Tsui Choi, Disney als seelenlose Geldmacher hinzustellen, aber nicht den heiligen Lucas mit den genau identischen Argumenten in die gleiche Ecke zu stellen. Meine Argumentation an der Stelle ging gegen Tsui Choi, nicht gegen Lucas und erst recht nicht gegen Disney. Gehe ich recht in der Annahme, dass du mein Posting mal wider nicht ganz gelesen hast?

Archangel hat geschrieben:
Jetzt könnte man sich darum streiten, was das größere "Verbrechen" ist. Wenn einer die SW PT mag oder wenn einer Twilight mag und die SW PT kritisiert. ROFL :mrgreen:

Wow. Du verstehst also nicht nur die PT-Kritik nicht, du verstehst sogar nicht, warum wir die PT überhaupt kritisieren. Macht weitere Argumentation da überhaupt Sinn? Naja, ich versuchs mal.
1. Ich habe die Twilight-Bücher ebenfalls gelesen. Waren durchaus unterhaltsam, wenn auch natürlich keine Weltliteratur, und außerdem eindeutig für eine weibliche Zielgruppe ausgelegt. Aber, wie gesagt: Durchaus unterhaltsam, spannend, und zumindest im ersten Band auch teilweise recht lustig.
2. Habe auch den ersten Film gesehen. Fand ich (abgesehen davon, auch hier natürlich nicht die Zielgruppe zu sein), handwerklich nicht gut gemacht, und die Effekte waren so lächerlich dass man sie besser ganz weggelassen hätte.

Ist der Film schlecht? Jop. Muss ich deshalb Leute dumm anmachen, die ihn trotzdem mögen. Nö.
Ich mag auch Sharknado und Ein ausgekochtes Schlitzohr. Auch "schlechte" Filme kann man "gut" finden.

So, und jetzt kommt der entscheidende Punkt, bitte ausnahmsweise sorgfältig lesen:
Du darfst die PT gerne gut finden. Weder ich noch Wedge noch Zentraldenker noch irgendjemand sonst haben dir jemals das Recht dazu abgesprochen (interessanterweise ein Punkt, den auch Confused Matthew sehr oft herausstellen muss). Nur: Objektiv gesehen ist sie halt schlecht. Und ja, schlechter als Twilight. Ob man jetzt auf den ganzen Vampir-, Werwolf- und Schnulzenkram nicht abfährt, spielt dafür erst mal keine Rolle. Sowohl die Story als auch die Charaktere sind in der PT schlechter ausgearbeitet (und das will grade bei letzteren durchaus was heißen) und es gibt bei weitem mehr interne logische Widersprüche.

Wenn du sagen würdest: Mir egal, ich find sie halt trotzdem gut, wär das gar kein Problem.
Was du aber sagst ist: Nein, eure Kritik ist unberechtigt, die Fehler und Mängel sind alle nicht da, ihr seid Hater und Nörgler.

Solange du das machst, werden wir dir weiterhin sagen, dass du Unrecht hast. Wir haben berechtigte Kritik und wir haben Argumente (im Gegensatz zu dir). Egal wie oft du "Ende der Diskussion" schreibst.

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BeitragVerfasst: Mi, 22. Jul 2015, 22:19 
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Archangel hat geschrieben:
Tsui Choi wird das vermutlich ähnlich sehen (bitte korrigiere mich wenn ich falsch liege ). Egal mit welchen Supertollen Argumenten ihr kommt, warum die PT eurer Meinung nach schlecht ist, es geht mir einfach nur am Poppes vorbei.

Ich höre mir Argumente gegen die PT durchaus interessiert (und teilweise verwundert) an. Die meisten Kritikpunkte an ihr sind aber nicht stichhaltig.

Archangel hat geschrieben:
Ich bin mit der PT aufgewachsen, mochte sie von Anfang an und das wird sich auch niemals ändern

Ich habe die OT mit 12 gesehen, die PT erst im Erwachsenenalter. Trotzdem gefällt mir die PT viel besser! 8)

Tempest hat geschrieben:
Die Gegenseite hatte also Interesse und Geld. Das ist kein Argument, das ist gerade mal ein notwendiges Kriterium...

1. Wollte Lucas in Rente gehen und vielleicht hat er sonst niemanden gefunden, der fähig genug und bereit war, seine ST zu realisieren.
2. Hatte er seine Kerngeschichte bereits erzählt; Möglicherweise hatte er gar keine Vision mehr für die ST. Dann hätte SW verkauft, um seine neuen Visionen zu realisieren: für wohltätige Zwecke spenden und seine persönliche Filme drehen.

Tempest hat geschrieben:
Dass die SE die Version der Filme ist, die Lucas schon immer machen wollte und nur nicht konnte, ist schlicht und ergreifend gelogen.

Vielleicht war diese Aussage von Lucas nicht dazu gedacht, auf die Goldwaage gelegt zu werden? Jedenfalls spricht viel dafür, daß die SE näher an seiner ursprünglichen Vision ist als die OT.

Zum Thema "Lucas idealistisch, Disney kapitalistisch": Ich komme direkt zum Punkt: Ich bin der Überzeugung, daß man sich nicht ohne Leidenschaft und künstlerische Ambitionen eine so geniale Geschichte wie die SW-Geschichte ausdenken kann.
Disney hingegen arbeitet nicht mal direkt an den neuen Filmen, sondern überläßt die Arbeit Lucasfilm, wo Leute tätig sind, die schon zu Lucas' Zeiten involviert waren.

Zentraldenker hat geschrieben:
Wenn du (oder auch andere) nicht Willens und/oder in der Lage sind, über etwas zu diskutieren, dann lasst es eben. Aber das hier ist und bleibt ein Diskussionsforum und da darf (und SOLL) jeder seine Meinung vertreten, wenn er das möchte. Was Tempest und Wedge hier kritisieren, ist eher, dass Ihr nicht mit Argumenten kommt, sondern einfach erklärt: "ist so, fertig". Gut, dann haltet Euch aber auch künftig aus der Diskussion raus - oder diskutiert anständig. Sonst schreibt einen Blog ohne Kommentarfunktion, dann stört euch auch keiner mit Argumenten.

Wir hatten in der Vergangenheit auch vernünftige Diskussionen, aber das war jetzt leider plump von dir: Ich habe hier formal "anständig" diskutiert und doch kommt es zu dieser überzogenen Reaktion. So machst du den Leuten Lust, sich in diesem Forum an Diskussionen zu beteiligen! :roll: Nicht jeder Kommentar muß zwingend mit einem Argument versehen werden. Wenigstens haben Archangel und ich erkannt, daß das hier kein OT vs. PT-Thread ist, weswegen ich meine Kommentare zu dem Thema bewußt knapp gehalten habe. Ich werde schauen, in welchem Thread ich die offen gebliebenen Fragen zu dem Thema beantworten kann.

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BeitragVerfasst: Mi, 22. Jul 2015, 23:36 
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Tsui Choi, diese Zeilen waren offensichtlich NICHT auf deine Beiträge zur Diskussion gemünzt - wie ich im letzten Absatz des betreffenden Beitrags geschrieben habe, halte ich deine Diskussionsbeiträge (zumindest meistens) für diskussionswürdig (und das meine ich im Wortsinne positiv: Würdig der Diskussion) - ganz unabhängig davon, ob ich die Meinung nun teile oder nicht. Das sind "fachliche" Auseinandersetzungen, und davon lebt eine Diskussion auch.

Was mir nicht passt, sind diese "Klappe zu, Affe tot"-Beiträge von Archangel, die zum Großteil auch noch mit entsprechenden verbalen und persönlichen Entgleisungen versehen werden. Da endet für mich die Diskussion und das meinte ich mit dem von Dir zitierten Teil.

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BeitragVerfasst: Mi, 22. Jul 2015, 23:59 
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@Zentraldenker: Ach so, das "Ihr" war etwas mißverständlich. Dann nehm ich die Vorwürfe in deine Richtung zurück, sorry!

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BeitragVerfasst: Do, 23. Jul 2015, 12:03 
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Tsui Choi hat geschrieben:
Ich höre mir Argumente gegen die PT durchaus interessiert (und teilweise verwundert) an. Die meisten Kritikpunkte an ihr sind aber nicht stichhaltig.

Nur sagst du uns nicht warum nicht. Aber da verweise ich einfach auf die Fragen in meinem letzten Beitrag.

Tsui Choi hat geschrieben:
1. Wollte Lucas in Rente gehen und vielleicht hat er sonst niemanden gefunden, der fähig genug und bereit war, seine ST zu realisieren.

Ja, nur ist es jetzt nicht mehr "seine" ST.
Ein idealistischer Visionär (und als solchen willst du Lucas ja nur zu gern sehen) verkauft seine "Vision" nicht, weil er in Rente gehen und sie nicht mehr selbst realisieren will. Dass sind vollkommen pragmatische Argumente, die für einen Visionär eben gerade nicht stichhaltig sind.

Tsui Choi hat geschrieben:
2. Hatte er seine Kerngeschichte bereits erzählt; Möglicherweise hatte er gar keine Vision mehr für die ST. Dann hätte SW verkauft, um seine neuen Visionen zu realisieren: für wohltätige Zwecke spenden und seine persönliche Filme drehen.

Ach so. Dann ist er also ein Visionär, der seine Visionen einfach wechselt wie ein altes paar Socken. Auch das entspricht keinesfalls der Bedeutung des Wortes "Visionär".

Tsui Choi hat geschrieben:
Vielleicht war diese Aussage von Lucas nicht dazu gedacht, auf die Goldwaage gelegt zu werden?

Ja genau, das wollte ich hören. Du kannst nicht alles was GL sagt für bare Münze nehmen. Schön, dass wir uns da jetzt einig sind.

Tsui Choi hat geschrieben:
Zum Thema "Lucas idealistisch, Disney kapitalistisch": Ich komme direkt zum Punkt: Ich bin der Überzeugung, daß man sich nicht ohne Leidenschaft und künstlerische Ambitionen eine so geniale Geschichte wie die SW-Geschichte ausdenken kann.

Einen Film wie "Frozen" auch nicht.
Und ich könnte mal wieder darauf hinweisen, dass die PT schwerlich überhaupt eine Geschichte hat, geschweige denn eine geniale, aber da drehen wir uns im Kreis.
Übrigens ist auch die Geschichte der OT im Grunde absolut banal, sie lebt einzig von den Charakteren (und davon hat die PT keine).

Tsui Choi hat geschrieben:
Disney hingegen arbeitet nicht mal direkt an den neuen Filmen, sondern überläßt die Arbeit Lucasfilm, wo Leute tätig sind, die schon zu Lucas' Zeiten involviert waren.

Stimmt, hast Recht. Die hätten den Laden schließen, auf die Erfahrung der LF-Mitarbeiter pfeifen und einfach alle entlassen sollen. Das wäre weit weniger böse und kapitalistisch gewesen.

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BeitragVerfasst: Do, 23. Jul 2015, 12:42 
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Tsui Choi hat geschrieben:
Ich komme direkt zum Punkt: Ich bin der Überzeugung, daß man sich nicht ohne Leidenschaft und künstlerische Ambitionen eine so geniale Geschichte wie die SW-Geschichte ausdenken kann.


Mal ganz nüchtern gefragt: In wie fern hebt sich die OT denn Storytechnisch von einem von zig anderen Märchen (gerne auch: Von einem von Disney produzierten Zeichentrickfilm) ab?
Genau, gar nicht.

SW lebt von den Charakteren, toller Musik, interessanten Schauplätzen, Optik, einem teilweise fremden und doch vertrauten (eben der Kampf gut gegen böse) Universum, das die Fantasie anregt.

Die Story ist eine ganz einfache von gut und böse, dazu gibt es mystische Elemente (Magie) und Schwertkämpfe. Am Ende noch die Läuterung eines Schurken, um den Oberschurken zu besiegen.
Eben genau wie zig andere Märchen auch. Diese Art von Geschichte wurde schon im alten Rom und Griechenland erfolgreich aufgeführt.
Warum auch nicht, da gibt es ja absolut nichts dagegen zu sagen.


Aber genau so wenig wie ein lustiges Taschenbuch Weltliteratur ist, ist die SW Geschichte der OT mehr als ein wunderschön erzähltes Märchen.
Denn siehe oben, die Punkte die SW so faszinierend machen haben nur recht wenig mit der erzählten Geschichte zu tun.



Zur Story der PT sage ich nichts.

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