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 Betreff des Beitrags: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Di, 03. Sep 2013, 15:56 
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Team Rollenspiel
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Registriert: Do, 14. Jun 2012, 11:51
Beiträge: 335
Capt. Walon Braxton
Coruscant
KK Tag92, MD01 0900
Walon Braxton und das Strill Nipuck gingen durch die Korridore des Hauptquartiers.
Er war gespannt wohin die Mission sie führen würde.
Außerdem gab es einige Gerüchte das ihnen ein Klon zugeteilt wurde.
Braxton schritt ohne zu warten durch das Vorzimmer auf die Tür zum Konferenzzimmer des Generalstabs zu.
Das Geschrei des Sekretärs, es solle doch warten ignorierte er geflissentlich.
Braxton öffnete die Tür und erblickte den Adjutanten des Generals, genannt Varonz.
Neben ihm stand ein ARC-Tropper.
Sie saßen um mehrere Holokarten herum und nickten ihm kurz zu.
Varonz eröffnete die Konversation: “Morgen Braxton. Setzen sie sich doch.“
Braxton blieb stehen.
„Ist das Altersstarsinn oder was? Setzen sie sich.“
Braxton grinste amüsiert und setzte sich betont langsam.
Es war immer wieder von neuem lustig den Adjutanten des Generals zu ärgern.
Der Junge war einfach zu dämlich.
Er verkörperte den Typ von Offizier den man von einer akademischen Laufbahn her erwarten konnte.
Verweichlicht, unerfahren und überaus herrisch.
Braxton stand zwar im Rang nach über ihm, aber da Varonz der Adjutant des Generals war……
„Nun denn. Sie haben die Einsatzbefehle für mich?“
„Ja und noch etwas oder besser gesagt jemand anderes.“
Mit diesen Worten deutete er auf den ARC der neben ihm saß.
Dieser erhob sich und salutierte.
Braxton wandte sich an den ARC und fragte: „Wie heißt du Soldat?“
„CC-12297/82“, sagte Varonz ohne weiter auf den Klon zu achten.
Braxton bedachte ihn mit einem spöttischen Lächeln als er sagte: “Nun mein lieber Varonz, bei diesen Worten lief der Adjutant rot an vor Wut, ich habe ihn nach seinem Namen gefragt nicht nach irgendeiner Nummer bei der ich mir noch die Zunge breche.“
Als Varonz etwas erwidern wollte schnitt ihm Baxton mit einer Hand das Wort ab und wandte sich wieder den ARC zu.
„Ihr Name.“
„Raveen Sir. Ich wurde ihnen zugeteilt um für etwas mehr Disziplin in ihrer Mannschaft zu sorgen.
Hier sind meine Befehle vom Generalstab.“
Er überreichte Braxton das Datapad und dieser konnte noch bemerken wie Varonz hämisch grinste.
Es stand tatsächlich darin, dass der Kerl sie überwachte und nun auch disziplinarische Befehle erteilen konnte.
Braxton hatte zwar wieder die Befehlsgewalt über die Mission aber der Kerl würde ihn auf jeden Fall jetzt schon Nerven.
Andererseits konnte so ein ARC auch gut als Kanonenfutter dienen.
Lustig würde es außerdem werden wenn Raveen versuchen würde Milian Disziplin bei zu bringen.
Popcorn wäre in dieser Situation auf jeden Fall eine gute Investition.
Nun ja man würde noch sehen wohin das mit dem Kerl führte.
Braxton legte das Datapad auf den Tisch und deutete Raveen sich zu setzen.
Er blickte Varonz an als er sagte: „Meine Befehle?“
Varonz ließ sich provokant Zeit bis er zu sprechen begann.
„In letzter Zeit wurden mehrere Transporter der KUS gesichtet, die an bestimmten Koordinaten den Dschungel-Planeten Kowak im Kowak-System verließen und wieder dorthin zurückkehrten. Seltsamerweise gibt es abgesehen von diesen Transportern kaum Anzeichen separatistischer Aktivitäten auf Kowak.
Keine Blockade, keine Warnsignale von der Oberfläche oder derartiges.
Es könnte sein, dass die Separatisten nur normale Güter wie Lebensmittel oder Erze für die von ihnen beherrschten Welten von der Oberfläche abholen, doch der republikanische Geheimdienst glaubt, dass mehr dahinter steckt, dass die KUS dort etwas verbergen möchte, etwa einen geheimen Außenposten oder eine Waffenfabrik.
Ihr Team wird mit einem von uns zur Verfügung gestelltem Tarnkappenschiff-Prototyp mit aktiviertem Tarnsystem zum Planeten fliegen und die ungefähre Umgebung an der die Transporter gelandet und abgehoben sind untersuchen.
Nachdem sie das entdeckt haben, was auch immer sich dort befindet, werden Sie sich zurückziehen und der Republik ihre Beobachtungen mitteilen.
Sollte es sich wirklich um einen Außenposten der Separatisten handeln, werden wir sofort ein Bataillon Klone dorthin schicken um ihn zu infiltrieren.
Sie bekommen übrigens noch weiteren Zuwachs.“
Braxton nickte. Er überflog die Liste und las sich die Akten über die neuen Mitglieder seines Teams durch.
Darunter auch die von Raveen.
„Wenn es mit ihren alten Augen noch geht würde ich vorschlagen sie lesen draußen am Gang weiter Braxton. Brechen sie unverzüglich auf.“
Braxton wusste nicht was er sagen sollte.
Immerhin besaß Raveen so viel Taktgefühl und Disziplin keinen Gesichtsmuskel zu verziehen.
Die Schlagfertigkeit die seinen Herren verlassen hatte, kehrte nun anscheinend in das Strill.
Es sprang anmutig auf den Tisch baute sich zu voller Größe auf und ließ nun weniger elegant einen dicken Haufen auf den Holoprojektor vor Varonz Nase fallen.
Braxton sprang beschwingt auf und grinste: “Nun denn ich denke es wäre alles gesagt was es zu sagen gibt mein lieber Varonz. Kommen sie Raveen.“
Varonz Blick kochte vor Wut, doch Braxton und der Klon, waren bereits aus dem Raum entschwunden.
Braxton sandte mit seinem Commlink ein Signal an die Mitglieder seines Teams sich im Hangar ein zu finden.
Sie begaben sich derweil zum Schiff.
Der ARC erkundete das Schiff.
Während dessen aktivierte Braxton seinen Commlink und stellte eine abhörsichere Verbindung zu dem Versteck von Lari her.
Ein verkrüppelter Klon namens „Kart“ empfing das Signal und holte Lari herbei.
Braxton hatte nun für einen Augenblick Zeit ein kurzes Glück zu genießen.
Kurz nachdem er dieses Gespräch beendet hatte kamen auch schon die Mitglieder seines Teams herbei.
Braxton straffte seine Schultern und winkte sie her.

_________________
Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Di, 03. Sep 2013, 17:45 
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Team Rollenspiel
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Registriert: So, 08. Apr 2012, 21:53
Beiträge: 1460
Wohnort: Christophsis, Schweiz
Capt. Roso
Tag 92 KK MD 01 0900
Ort: Hangar auf Coruscant

Roso hatte schon eine ganze Weile bei der Ladius herumgelungert, ehe erst die übrigen Mittglieder seines Teams eintrafen und am Schluss Braxton.
Es ging also wieder los, der Alltag, sofern man es so nennen konnte, bei dieser Truppe ging wieder los. Er runzelte die Stirn. Walon wurde von einem weiteren Mandalorianer begleitet. Er schüttelte den Kopf und schalt sich einen Narren. Es war natürlich kein Mando, sondern einer dieser Klone, wenn auch dieser, so weit er es erkennen konnte, besser bewaffnet war als alle Klone die Roso bis dato gesehen hatte. Des weiteren strahlte er eine gewisse Aura der Autorität aus, welche man bei einem gemeinen (gemein=allgemein in dem Fall) Soldaten nicht erwarten würde.
Der Soldat begleitete Walon bis zum Schiff. Langsam begann Roso darüber nachzudenken, ob was schief gegangen war. Eventuell hatte das etwas mit seinen Erlebnissen der letzten Woche zu tun.
Es hatte sich einiges getan in dieser Woche, er hatte um ein Haar endlich Rache für seinen Ziehvater nehmen können, nur um dann seine Beute entkommen zu sehen und zu erfahren, das sein alter Feind noch lebt. Ein Schlag, von dem auch Roso sich erholen musste.
Die letzten Tage hatte er damit verbracht, einige Gefällen einzuholen, die ihm gewisse Leute noch schuldeten. So hatte er einiges über das Leben von Montanov in Erfahrung gebracht.

Walon erreichte das Schiff. Er begrüsste sie knapp und schilderte dann das Missionsbriefing. Roso hörte mit halbem Ohr hin. Um deren Wortlaut sollten sich andere kümmern.
Dann kam Walon zum Punkt, den selbst Roso interessierte. Der Vorstellung des Klons. Offenbar handelte es sich um einen ARC-Captain, der der Truppe zu mehr Disziplin verhelfen soll. Hmm. Ob das gut gehen würde?
Roso war es ehrlich gesagt egal. Er war sich ziemlich sicher, dass der ARC Captain einen schweren Stand haben würde.
Jedenfalls sollten sie jetzt, da alle da waren, endlich gehen


Na, was ist jetzt, gehen wir?

Fragte er, und machte sich bereit zum Start.
Sep hob die Hand


Einen Moment, da fehlt noch wer, der bei uns mitmacht ...

Ach so?

Ja, er wird gleich Eintreffen. Hoffe ich

Und übrigens fliegen wir auch nicht mit der Ladius sondern mit einem neuen Tarnkappenprototyp, wenn du zugehört hättest.


Schaltete sich Walon ein und im selben Moment ging ein Raunen durch den Hangar. En gewaltiger Trandoshaner, über 2 Meter gross, Schritt durch den Hangar auf sie zu, in der Hand ein riesiges Repetiergewehr. Deimos und Roso waren selber auch nicht gerade klein, doch sie wirkten winzig neben dem grünen Turm, wie ihn Roso im Stillen nannte.

Ah, hier ist er. Unser neuestes Mitglied. Du kennst ihn Roso, auch wenn es lange her ist: Zorkossk der Trandoshaner

Eine verschwommene Erinnerung an alte Abenteuer blitzte auf. Genau, er kannst Zor. Nun, man trifft sich immer zwei Mal.
Nun, jetzt da alles geklärt war, auf nach Kowak. Wortlos machte sich Roso auf den Weg Richtung Schiff


Hyperraum Richtung Kowak

Roso strich über die glänzenden Schalttafeln. Nun, es war nicht die Ladius, aber es hätte schlimmer kommen können. Die Hidden Republic, ein haarsträubend einfallsloser Name für ein Tarnkappenschiff wie Roso fand, glitt lautlos durch den Hyperraum.
Im Mannschaftsraum redeten seine Gefährten. Man hatte sich nur eine Woche nicht gesehen und schon hatte man wieder etwas zu reden. Wieder so eine Sache, die Roso nicht verstehen konnte. Reden, so fand er, war generell etwas überflüssiges, jedenfalls in den meisten Fällen.
Mit einem Rück traten sie aus dem Hyperraum. Wie eine riesige Kugel stand Kowak über ihnen, als sie für alle Welt unsichtbar durch den Himmel rasten. Roso kam es seltsam vor, unsichtbar dahin zu fliegen.
In Gedenken versunken lenkte er das Schiff auf die Oberfläche zu, als es einen grossen Knall gab und plötzlich tauchte die Hidden Republic auf. Der Tarnmodus hatte versagt

_________________
"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Do, 05. Sep 2013, 14:45 
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Registriert: Fr, 05. Apr 2013, 22:34
Beiträge: 689
Milian Jayden
Kowak-System.
MD02, 1000

„M.J. ich rede mit dir.“
„Was?“
„Stimmt was nicht?“
Milian blickte nach links und sah Walon, der ihn soeben aus seinen Gedanken gerissen hatte.
„Es ist nur … nichts was dich was angeht oder das du verstehen würdest.“
„Oh … okay.“
Er konzentrierte sich wieder auf das hier und jetzt. Das Schiff tauchte gerade in die Atmosphäre von Kowak ein. Nebelschwaden umgaben sie. Als sie tiefer kamen, wurde der Himmel klarer und es war ein dichter Dschungel zu sehen.
„So wir sind im Luftraum über dem eingegrenzten Zielbereich.“, sagte Roso. „Mal sehen, was die Sensoren finden.“
Er warf die Sensoren an und schon kurz darauf ertönte ein bestätigendes „Bling“.
„Jup. 5 Kilometer vor uns registriert das Schiff über 2.000 aktivierte Droiden.“
„Gehen wir näher heran.“, schlug Sargas, der links hinter Roso saß vor.
Sie flogen weiter bis Roso sagte:
„Da sind sie.“
Milian saß zu weit hinten und konnte durch die Cockpitscheibe nicht viel sehen.
„Schalte mal auf unsere Displays um, ich will auch was von der Ameisenparade sehen.“, sagte er.
Auf den Displays über ihren Plätzen sahen sie jetzt den Außenposten. Es waren mehrere Gebäude unterschiedlicher Größe, umgeben von einer stählernen Mauer. Über den Platz marschierte gerade eine Einheit B1ler, die von hier oben aus wie Ameisen aussahen. Außerdem waren mehrere Droidenkanonen aufgestellt und sie sahen einige Fähren und Vulture Droiden auf den Landeplätzen.
Roso kreiste einmal über dem Komplex.
„Alles klar, das war’s.“, sagte er schließlich. „Ich stelle eine Verbindung zu Coruscant her, damit wir ihnen Bescheid sagen können.“
Roso drückte den Knopf und es fuhr ein plötzlicher Ruck durch das ganze Schiff und ein seltsames dumpfes Heulen ertönte und verschwand wieder.
„Ähm, Rosoooo?“, fragte Milian langsam. „Was war das gerade?“
„Moment ich check mal die Syste … oh nein! bitte nicht jetzt!“
„Was?“, fragte Walon alarmiert.
„Die Tarnvorrichtung ist ausgefallen!“
„Was? Wie ist das möglich?“
„Ich hab doch gleich gesagt, auf diese republikanischen Prototypen ist kein Verlass.“, sagte September.
„Mission Abbrechen!“, rief Raveen, der auf der rechten Seite, direkt hinter Milian saß. Milian schaute über die Schulter.
„Ganz ruhig Jango 2.0. Du hast hier nicht das sagen.“
„Mein Name ist Raveen, Junge!“
„Mein Name ist M.J. nicht Junge, CC-122 … ähm … 85?“
„Spart euch das für später“, rief Walon.
Ein Warnsignal trällerte.
„Eine der Kanonen hat uns ins Visier genommen.“, erklärte Roso.
„Leite Energie in die Deflektorschilde und dann nichts wie weg hier!“, befahl Walon.
Roso hantierte an den Instrumenten herum und schlug mit der Faust auf das Display.
„Mist, das funktioniert auch nicht!“
„In was für eine Schrottmühle habt ihr mich hier geschleppt?“, beschwerte sich Raynan. Er blickte Sargas erzürnt an. „Ich könnte jetzt gemütlich Zuhause auf meiner Couch liegen. In was für eine Bantha-Poodo hast du mich da schonwieder reingezogen?“
„Ich?“, fragte Sargas nervös. „Woher sollte ich denn wissen …“
„Ganz ruhig! Ich drehe jetzt ab.“, rief Roso dazwischen und bewegte den Steuerknüppel.
Sie flogen schräg aufwärts. Ein kräftiger Ruck erschütterte die Hidden Republic. Und der Alarm heulte auf, wie in einem U-Boot.
„Sie haben uns erwischt! Eines der beiden Triebwerke ist getroffen.“
„Was heißt das?“, fragte Deimos.
„Das heißt, dass wir hier nicht mehr fort kommen. Das ist ein Tarnschiff für Spionagezwecke. So wie ich die Warnungen auf diesem Display interpretiere, ist es ganz offensichtlich nicht für solche Notsituationen gerüstet. Wir können mit einem beschädigten Triebwerk nicht in den Hyperraum springen, und wenn wir in den Orbit flüchten – falls wir mit nur einem Triebwerk überhaupt so weit kommen – werden sie uns zweifellos ihre Vulture Droiden auf den Hals hetzen.“
„Welchen dieses Schiff ebenfalls nichts entgegenzusetzen hat.“, ergänzte September und schluckte.
Milian verstand. Es ergab Sinn. Die Hidden Republic hatte außer ein paar Bordlasern keine nennenswerte Bewaffnung und war auch nicht so manövrierfähig wie zum Beispiel die Ladius oder ein einfacher Ein-Mann-Jäger. Ihre Erbauer hatten wegen der Tarnvorrichtung wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass jemals jemand das Schiff entdecken würde um es überhaupt unter Beschuss zu nehmen.
„Und was tun wir jetzt?“, fragte Raynan.
„Was ist mit der Verbindung zu Coruscant?“, fragte Walon.
„Wurde nach dem Treffer abgebrochen. Das Geschoss muss eine Kettenreaktion in der Elektronik verursacht haben oder sowas.“
„Das klügste wäre, Sie bringen uns runter.“, schlug Raveen vor.
„Ja. Das habe ich mir gerade auch überlegt.“, stimmte Roso zu.
„Und was dann? Im Dschungel nach einer Komm-Station suchen?“, fragte Milian.
„Besser als in dieser Horrormaschine zu sitzen.“, kommentierte Sargas, der langsam weiß anlief.
„Darüber machen wir uns später Gedanken.“, antwortete Roso und drückte das Steuer nach oben, sodass sie gen Boden flogen. Er gab irgendetwas in die Kontrollen ein und seufzte.
„Okay, die gute Nachricht ist: theoretisch könnten wir mit dem Ding im jetzigen Zustand noch normal landen. Die Schlechte: Ich finde keinen Platz zum landen. Überall nur dicht nebeneinander wachsende Bäume!“
„Entweder das oder die Abtastungssensoren von dem Ding spielen ebenfalls verrückt.“, gab September zu bedenken.
Roso schnaubte. „Na Klasse, auch das noch! Ein Vulture Droide hängt uns im Nacken.“
„Was nur einer?! Geht’s denn noch demütigender?“, fragte Milian.
„Ich gehe in den Gefe…“, brüllte Deimos und wollte sich abschnallen, wurde aber prompt von Roso unterbrochen.
„Es gibt keinen Gefechtsstand! Wie ich bereits sagte, dieses Schiff ist einfach nicht für Schlachten geeignet! … Ich will unsere Ladius zurück.“
„Ich kenne dich eigentlich nicht als Bruchpiloten.“, rief Zorkossk.
„Ich ihn schon.“, antwortete Walon.
„Ach wirklich? Wie sind Roso-Bruchlandungen denn so?“
„Unterdurchschnittlich schlecht und sehr holprig.“
„Ihr könnt ja gerne selber fliegen ihr Sleemos!“, brüllte Roso gereizt. „Ich bin eigentlich ein sehr guter Pilot, aber dieses Schiff ist in einem katastrophalen Zustand und damit meine ich noch nicht mal das zerstörte Triebwerk! Da kann ich …… Er hat einen Torpedo abgefeuert.“
Ein Moment der Stille. Milians Verstand blendete die Alarmsirenen aus. Es war jetzt so leise, dass er seinen eigenen Atem hören konnte, und er glaubte, die Zeit würde langsamer vergehen.
Er sah sich im Schiff um. Raveen hinter ihm, setzte seinen Helm auf und drückte sich sein Blastergewehr entschlossen an die Brust, als würde er gleich aufmarschieren.
Zorkossk packte mit einer Klaue seinen Repetierblaster und hielt sich mit der anderen am Sitz fest.
Walon senkte und schüttelte seinen Kopf.
Deimos sah verwirrt hin und her, er war wahrscheinlich der einzige, der nicht verstand was gleich passieren würde. Sargas hatte die Augen geschlossen und klammerte sich an seinen Gurten fest.
Selbst mit der Beskar’gam die Roso trug, konnte Milian erkennen, wie sich dessen Muskeln strafften, um den Steuerknüppel im entscheidenden Moment ja gerade zu halten.
September und Raynan stritten sich über irgendetwas, wobei Raynan mit erhobenem Zeigefinger abwechselnd auf Sargas und Roso zeigte.
Und Milian - er selbst dachte nur über seinen Auftrag nach. Derjenige den er erledigen sollte, befand sich ebenfalls auf diesem Schiff. Vielleicht würde er den Absturz nicht überleben.
Dieser Gedanke klang zwar kalt, doch Milian wünschte sich das nur, damit er selbst ihn nicht töten musste. Vielleicht war das Schicksal ja so gnädig, ihm diese Last abzunehmen.
Vielleicht war auch er selbst es, der hier sterben würde. Dann müsste er nicht länger über diese Sache nachdenken, denn im Jenseits, waren 4 Millionen Credits nichts wert – so vermutete er.
Im nächsten Moment donnerte es. Direkt vor ihm an der rechten Seite des Schiffs, erschien ein Loch in der Wand und eine kurze Böe aus Feuer drang herein. Die Zeit verlief wieder normal. Der Wind zog, während sie mit Hochgeschwindigkeit Richtung Erdboden flogen. Das laute Zischen übertönte fast alles in dem Schiff.
Rosos Stimme wurde zwar durch den Lautsprecher in seinem Helm verstärkt, doch Milian verstand ihn trotzdem nicht.
Irgendjemand schrie panisch. Er tippte auf Sargas.
Auf einmal fing die Wand auf der anderen Seite, parallel zu dem riesigen Loch, das der Torpedo geschlagen hatte, an Funken zu sprühen und die Decke auch. Es war so, als würde die Wand von mehreren kleinen Explosionen gesäumt.
Er konnte Walon trotz des Windsogs gerade noch so verstehen, weil er nicht weit von ihm saß. Der schrie zu Roso nach vorn, doch dieser verstand ihn offenbar nicht.
„Die Hülle hält dem Geschwindigkeitsdruck nicht stand, das Schiff bricht auseinander! Stell die Triebwerke ab!“
„Was?“
„Abstellen Roso! Du sollst sie abstellen! Du zerreißt uns sonst!“
„Ich verstehe dich nicht!“
„Abstellen verflucht nochmal!“
Und dann passierte es. Große Metallsplitter wurden aus der Wand durch das Loch gesogen und die Hülle gab nach. Die Hidden Republic brach entzwei.
Milian sah gerade noch wie Deimos nach hinten blickte und eine Hand nach ihm ausstreckte, dann verschwand der Bug der Hidden Republic aus seinem Sichtfeld. Getrieben vom Restschub auf dem Triebwerk, schleuderte der Heckteil in dem Raveen, Walon, Zorkossk und er sich befanden, unkontrolliert. Immer wenn durch das große Loch, wo vorher Roso und der Rest der Crew gesessen hatten, der Wald zu sehen war, war er etwas näher gekommen.
Bis schließlich die Äste gegen die Hülle peitschten und so wie es sich anhörte unter dem Gewicht des Metallbergs ganze Bäume entwurzelt wurden. Beim Aufschlag auf die Erde verdunkelte sich Milians Welt.


???
„Also sind Sie bereit für den Auftrag?“
„Rund um die Uhr. Also, wen soll ich nun für deinen Auftraggeber umlegen?“
„Dieser Mann ist Ihr Ziel.“
Der gleiche Traum wie seit Tagen, obwohl es eigentlich mehr eine Erinnerung war. Er bekam dieses Bild einfach nicht mehr aus dem Kopf, als Rochelle den Holoprojektor aktivierte und ein Abbild von Captain Braxton erschien.
Welch Ironie. Es war noch nicht lange her, da hatte er ihm das Leben gerettet, und jetzt wurde ausgerechnet er angeheuert, um ihn zu terminieren. Milian fragte sich nur warum.
„4 Millionen Credits.“
Erst nach diesem Satz, fing Milian an, ernsthaft darüber nachzudenken, ob er es tun sollte. Er erinnerte sich an das letzte Gespräch mit Rochelle.
„Ich mach’s! … Nein. Ich kann das nicht. Braxton hat eine Tochter. Wenn ich ihn töte, bin ich nicht besser als diese Bastarde, die die Hutts damals ausgesendet haben, um meine Mom aus dem Weg zu schaffen.“
„Da kann ich Sie beruhigen. Walon Braxtons Tochter ist kürzlich verstorben.“
„Was?“
„Ja. Und diese Information ist übrigens erst ein paar Tage jung. … Oh nein. Ich oder mein Auftraggeber haben nichts damit zu tun, das garantiere ich Ihnen. Wir waren genauso … „überrascht“ über diese Nachricht, wie Sie jetzt gerade.“
„Ich verstehe nicht. Er meinte doch, sie lebt auf Alderaan. Das ist doch eine recht zivilisierte Welt, wie konnte sie dort sterben?“
„Das ist eine komplizierte Geschichte, aber lassen Sie es mich so erklären: sie betrat einen Pfad, auf dem sie besser nicht gewandert wäre, und als sie sich entschied wieder umzudrehen, hatte jemand etwas dagegen und sorgte dafür, dass sie nie wieder irgendwohin geht.“
Das änderte die Sache natürlich. Braxton hatte niemanden mehr und M.J. würde an dieser Sache immerhin ein stolzes Sümmchen verdienen.
„Nun Rochelle, das vereinfacht die Sache. Alles klar, sagen Sie Ihrem Boss, er kann sich auf mich verlassen.“
„Gut.“
Rochelle wendete sich, doch sie zögerte. Sie drehte sich noch einmal zu Milian um und presste ihm einen Zeigefinger auf die Brust.
„Enttäuschen Sie mich nicht!“
Dann aktivierte sie ihr Jetpack und flog davon.
Milians Entscheidung stand also fest. … Captain Walon Braxton … er würde sterben.




Kowak, Heck der Hidden Republic
MD01, 1100

Milian kam langsam zu sich, er hatte die Augen geschlossen und musste erstmal überlegen, was passiert ist. Jemand stand oder saß auf seinem Schoss und fummelte an seinen Klamotten rum. Milian lächelte.
„Hey Süße.“, murmelte er. „Da oben findest du ihn nicht. Versuchs mal Richtung Süden.“
Er öffnete die Augen und starrte direkt in die Fratze eines kowakianischen Echsenaffen.
„Waaah!“
Er schubste das Tier von sich weg. Es kreischte und brachte sich auf einem Baum in Sicherheit. Willkommen auf Kowak.
Zumindest waren sie nicht in einem See gelandet, oder auf der Kante eines Felsvorsprungs. Das Wrack lag gerade auf dem Waldboden. Die Geräusche des Dschungels umfingen ihn.
Er sah sich in dem Wrack um. Außer ihm, befanden sich noch Raveen, Zorkossk und Walon in dieser Hälfte des Schiffs. Sie saßen angegurtet in ihren Sitzen und waren noch nicht bei Bewusstsein … oder tot.
Er sah hinüber zu Braxton. Zumindest wäre es besser, wenn er es nicht überlebt hätte. Milian löste seine Gurte und ging zu Walon hinüber um seinen Puls zu fühlen.
Er hielt erschrocken inne, als irgendwo ein metallisches Rütteln ertönte. Er sah unter Walons Sitz nach, wo eine viereckige Box mit einigen Luftschlitzen festgeklemmt war. Das Strill im innern schüttelte die Box und knurrte.
Ja, dass du Drecksvieh noch lebst, ist wohl die Hauptsache, dachte er sich und wandte sich wieder seinem Captain – seinem Ziel zu. Er fühlte seinen Puls – und spürte ihn.
Er seufzte. Was nun? Er konnte ihn nicht einfach erschießen, die anderen würden es herausfinden. Er sah sich um. Auf dem Waldboden, entdeckte er einen Spitzen Stein.
Das klang nichtmal so blöd. Beim Absturz wurde die Erde aufgewirbelt und dieser Stein hatte sich in Braxtons Schädel gebohrt. Sowas konnte passieren und es war vielleicht die einzige Chance, diese Sache so geschickt über die Bühne zu bringen.
Er hob den Stein auf und ging zurück zu Walon. Er setzte mit der Spitze an seiner Stirn an schloss die Augen und zählte in Gedanken runter.
Eins … zwei … dr…
„Nein.“
Milian öffnete die Augen. Er befürchtete, der Captain war aufgewacht, doch offenbar redete er nur schon wieder während der Ohnmacht.
„Nein bitte, lasst sie gehen.“
Also schön, weiter! Eins … zwei …
„Tut ihr nichts bitte! Nehmt mich. Tötet mich!“
„Ich bin doch schon dabei.“, zischte Milian leise. „Und jetzt sei gefälligst still!“
„Bitte, lasst Lari in Ruhe … ist noch ein kleines Kind …… Hat doch nichts falsches getan!“
Milian hielt inne. Lari? Wer zum Teufel war denn das schon wieder?
Walon lächelte jetzt höhnisch.
„Du fetter Bastard! … das wird dir noch Leidtun! Es wird dir furchtbar, furchtbar leidtun!“
Wem würde es leid tun? Was hatte er denn?
Milians Instinkt schrie ihn an, er solle es einfach tun, nicht weiter hinhören. Sobald er es getan hatte, würde Braxton sowieso schweigen und zwar für immer.
Plötzlich streckte Walon sich und versuchte aufzustehen, die Gurte hinderten ihn jedoch daran. Milian warf den Stein ins Gebüsch, gerade rechtzeitig, bevor Walon die Augen öffnete.
„Hey Comodore! Sind Sie verletzt?“
„Ich glaube nicht. Was ist mit den anderen?“
Milian spähte zu Zorkossk hinüber. Sein Mund bewegte sich leicht und seine Zunge hing aus dem Maul und zuckte.
„Der Trando lebt, aber ich glaube den Klon hat’s erwischt.“
„Nein, mir geht’s gut.“, meldete sich Raveen und streckte sich.
„Okay, leider doch nicht.“
„Was ist mit Roso, Sargas, Sep …“
„Keine Ahnung. Ich weiß nicht wo der andere Teil des Schiffs runtergekommen ist … und ob er so günstig aufgekommen ist wie wir.“

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"Ich weiß nicht ob Menschen und Turianer denselben Himmel haben, aber sollten wir dort landen: ich bin an der Bar." - Garrus Vakarian, Mass Effect 3


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Fr, 06. Sep 2013, 19:13 
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Zorkossk
Kowak-System
MD02, 1000

Zuerst konnte Zorkossk seinen gewaltigen Körper nicht bewegen und war völlig weggetreten. Als er jedoch erwachte sah er wie der pelztragende Mensch, Milian hieß er glaubte Zorkossk, mit irgendetwas an dem Kopf ihres Captains wühlte. Im Nachhinein tat Zorkossk dies allerdings als Traum ab. Endlich stand er auf. Zuerst prüfte er seine Waffen. Die, welche er in einer Box unter seinem Sitz platziert hatte fand er circa zwei Meter von sich entfernt wieder. Sein ACP-150 allerdings drückte er noch immer gegen seine Brustplatte unter dem schwarzen Overall. Erst als er sich wieder voll bewaffnet hatte begann er nach den anderen Ausschau zu halten. Der Captain unterhielt sich mit dem Klon, Raveen war sein Name, so glaubte Zorkossk sich zu erinnern. Auch Milian befand sich bei den beiden und tat das was er scheinbar die meiste Zeit über tat, er redete. Zorkossk ging nun ebenfalls zu der kleinen Gruppe, um sich zu melden. Doch bevor er etwas sagen konnte ergriff Milian das Wort.

Na, ist die Eidechse aus der Winterstarre erwacht?

Für diese Spott könnte er dem Mann glatt das alberne Grinsen vom Gesicht reißen und in jeder anderen Situation hätte er das auch getan, doch nun waren sie ein Team. Also nahm er diese Beleidigung schweigend hin und ignorierte es.

Also, weiß jemand, wo wir sind? Und sagt jetzt bitte nicht "Auf Kowak".

Nein, leider nicht. Raveen versucht gerade Kontakt mit Roso aufzunehmen, leider bisher ohne...

Braxton wurde von Raveen unterbrochen.

Captain? Ja...ja hier ist Raveen. Unser Team ist vollständig...und am leben, ja...ich werde sie kurz auf Lautsprecher stellen.

Sofort konnten sie alle Rosos Worte hören.

...ten einen RV-Punkt ausmachen. Ich schlage vor, wir treffen uns in der Mitte zwischen unseren Positionen.

Da gibt es ein Problem.

Warf Zorkossk ein.

Wir haben keine Ahnung wo wir uns befinden. Und jetzt sagt bitte nicht "Auf Kowak".

Große Teile des Equipments im Cockpit sind noch intakt. Wir könnten eure Position anhand eures Signals bestimmen. Wartet einen Moment.

Das taten sie. Währenddessen beschlich Zorkossk das Gefühl, dass sie beobachtet wurden. Er sah sich um doch konnte in der Umgebung nichts entdecken. Milian bedachte Zorkossks paranoid wirkendes Verhalten mit einem hämischen Grinsen. Wieder überkam Zorkossk das Brdürfnis Milian buchstäblich in der Luft zu zerreißen, er würde sich wohl nie an Milian gewöhnen. Plötzlich ertönte Rosos Stimme wieder aus Raveens Helm.

Also wir sind circa drei Klicks voneinander entfernt. Ich schlage vor, wir machen einen RV-Punkt in der Mitte zwischen unseren Positionen aus. Da wir westlich von euch sind und ihr entsprechend östlich von uns, müsst ihr circa eineinhalb Klicks nach Westen laufen und wir die gleiche Distanz nach Osten.

Wir sollten allerdings auch einen speziellen, markanten Ort als Treffpunkt festlegen.

Gab Braxton zurück.

Oh, ja, das hätte ich beinahe vergessen. Es gibt eine Lichtung einen halben Klick westlich von der Mitte zwischen unseren Positionen. Das bedeutet aber auch, dass ihr einen halben Klick weiter laufen müsst.

Für mich ist das kein Problem, ich mache mir mehr Sorgen um den kleinen Mann hier.

Antwortete Zorkossk und deutete dabei auf Milian. Daraufhin beendete Raveen die verbindung zu Roso, ignorierte scheinbar den kleinen Streit zwischen Milian und Zorkossk und ging los Richtung Westen. Zorkossk begab sich ebenfalls auf den Weg, wobei ihn erneut das ungute gefühl beschlich, beobachtet zu werden. Da er allerdings nach erneuter Untersuchung der Umgebung nichts entdecken konnte versuchte er dieses Gefühl zu ignorieren, erfolglos.

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Don't take life so serious. It's not like you could get out alive.
-Anselm N. Rode


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Fr, 06. Sep 2013, 22:43 
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CC-12297/83, Raveen
Kowak-System.
MD02, 1000

Es war ärgerlich. Es war nicht überlebensnotwendig und wahrscheinlich das mit Abstand kleinste Übel, was ihn auf dieser Mission noch erwarten würde, dennoch war es ärgerlich. Kaum hatten sie den Planeten erreicht, wies seine Rüstung bereits neue Kratzer und Dellen auf. Raveen seufzte unhörbar.
Wenigstens gab ihm das Z-6 Rotationsgewehr auf seinem Rücken ein gutes Gefühl. Er hatte es aus dem Wrack des ach so angepriesenen Tarnkappenschiffs retten können – zerkratzt, verbogen, versengt. Aber es funktionierte noch und das war die Hauptsache.
Ein kleiner Bildschirm in seinem Helm ließ ihn Dank der 360° Funktion einen letzten Blick auf die Überreste ihres Schiffes werfen.
Hätte die Tarnkappe beim Eintritt in das System nicht plötzlich die Seiten gewechselt, wäre das alles nie passiert. Gleich nach ihrer Rückkehr nach Coruscant würde er die Verantwortlichen zur Rede stellen.
Auch, wenn er überzeugt war, dass Roso dies nach diesem Fiasko gerne auf seine eigene Art erledigt hätte.

Die Rundum-Ansicht war immer noch aktiv und seine Aufmerksamkeit fiel auf Zorkossk.
„Du bist unruhig. Was ist los?“
Es war nicht wirklich auffallend, doch vage verrieten Zorkossks Gesten, dass ihn irgendetwas beschäftigte.
„...Es ist nichts…“, antwortete der Trandoshaner mit ruhiger Stimme.
„Dann werde ich mich wohl irren, wenn ich sage, dass wir beobachtet werden?“, kommentierte Raveen trocken.
Sofort blieb Zorkossk stehen. Er Blickte den Klon überrascht an und holte Luft um eine Antwort darauf zu geben, doch Raveen kam dem zuvor.
„Verdammt. Schritt halten! geh einfach weiter!“, wies der ARC ihn scharf an.
Hastig gab sich Zork einen Ruck und ging weiter. Als er bemerkte, wie prompt er auf den Befehl des Soldaten reagiert hatte, gab er ein leises Zischen von sich.
Beiläufig kontrollierte Raveen zusätzlich mit Hilfe seiner am Helm angebrachten Zielvorrichtung weitere Perspektiven - von Infrarot bis Ultraviolett. Behutsam und nach außen hin eher beiläufig wirkend ließ er den Blick über die Gegend schweifen, bis er schließlich weitersprach.
„Ich weiß dass du ebenfalls den Verdacht hegst, Zorkossk. Aber ich bin nicht unbedingt versessen darauf, unseren Gegenspielern auffällig zu begegnen – jedenfalls noch nicht.“
Zorkossk verstand.
„Was hast Du vor?“
„Nichts im Moment“, meinte Raveen mit einem Achselzucken.
„Nach meiner Einschätzung werden sie uns noch nicht allzu bald angreifen. Sie wollen wissen, wohin wir gehen, wo unsere Gefährten sind, uns vielleicht von etwas weglocken, das wir nicht entdecken dürfen. Die Seps haben hier irgendetwas Großes vor, wieso auch sonst die ganze Geheimniskrämerei?“
Jetzt schaltete sich auch Walon ein.
„Was macht Dich da im Bezug auf unsere Angreifer so sicher? Das sind Separatisten, es gibt auf diesem Planeten keinen, der uns nicht einen Blasterstrahl zwischen die Augen jagen will. Sobald sie uns in der Falle haben, töten sie uns. Dooku – oder wer auch immer hier der Drahtzieher ist – fände es sicher nicht toll, wenn nach außen dringt, was hier vor sich geht“.
Walon hatte natürlich nicht unrecht.
Falls die Beobachter, die er und Zork ausgemacht hatten, nur dafür gedacht waren, die Falle zum Zuschnappen zu bringen, würden sie in diesem Moment in ihr Ende marschieren.
Einen Moment lang dachte er nach und wägte ihre Chancen ab.
„Unwahrscheinlich“, folgerte der ARC schließlich.
„Kein Separatist macht sich die Mühe, einen kleinen Einsatztrupp in eine ausgeklügelte Falle zu locken, um uns schließlich mit einer überlegenen Anzahl an Droiden auszuradieren. Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sie uns nach unserem Absturz für tot halten. Für den Augenblick jedenfalls.“
Die Ansicht des Troopers war für die Gruppenmitglieder offenbar nicht wirklich zufriedenstellend. Hoffnung sah anders aus. Gerade jetzt, da ihr Team zerrissen wurde, waren sie verletzlich.
Vielleicht am Boden, aber noch lange nicht zerstört.
MJ, der seit der Beilegung der kleinen Meinungsverschiedenheit mit Zorkossk still geblieben war, ergriff nun erstmalig das Wort.
„Mit anderen Worten, die Seps haben schlampige Arbeit geleistet, da wir nach ihrem Angriff offensichtlich ohne ihre Kenntnis noch am Leben sind? Das klingt ja fast so, als würdest du den Separatisten jetzt auch noch das richtige Maß an Disziplin beibringen wollen.“
Raveen ging auf den Spott nicht weiter ein. Stattdessen nahm er einen seiner beiden DC-17 Blaster aus dem Holster und entsicherte ihn.
„Genau das werde ich tun...“


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 07. Sep 2013, 11:12 
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Roso schaltete sein Funkgerät gerade ab

Wir treffen uns mit dem Rest des Teams auf einer Lichtung, eineinhalb Klicks von hier. Ihnen geht es gut und sie machen sich auf den Weg. Also los!

Alle schnappten sich ihre Ausrüstung und sonstige Sachen die beim Absturz nicht kaputt gegangen waren. Viele Sachen waren allerdings auch abhanden gekommen.
Nachdem sich das Schiff in zwei Hälften geteilt hatte waren viele Sachen durch den Sog irgendwo in dem Wald geschleudert worden. So auch die 500 Riot Gun von Raynan.
Dieser war darüber alles andere als erfreut. So musste Sargas herhalten

Sag mal, weißt du was so eine kostet? Das ist eine Rarität!

Kostet 1000 Credits und ich bin mir sicher das BlasTech mehr als eine hergestellt hat!

Hätte ich bloß nie auf dich gehört! Ich könnte jetzt in meiner Suite sitzen und das Leben genießen!

Jetzt Hör mal zu! Ich wollte dir helfen! Was kann ich dafür wenn der Tarnmodus versagt? Und "daheim" hätte dich schon längst jemand wegen deinen "Schulden" getötet!


Anstatt weiter zu argumentieren zog Raynan es vor zu schweigen. Jemeen schüttelte verständnislos den Kopf

September drehte sich zu Sargas um

Also ich hab ja keine Ahnung um was es geht, aber so musst du deinen Freund nicht anschreien.

Er ist nicht mein Freund. Höchstens "Alter Freund"

Egal, geht mich ja nichts an

Eben...


Vielleicht hatte Sep ja Recht. Sargas sollte sich entschuldigen. Er wollte sich gerade umdrehen als er eine dunkle Gestalt im Augenwinkel entdeckte. Im nächsten Moment war Raynan verschwunden.

Hilf...

RAYNAN! RAYNAN?


Alle zogen ihre Waffen in der Erwartung angegriffen zu werden. Es raschelte in den Bäumen. Doch niemand griff an.

Dunkle Magie!
Krächzte Deimos

Was auch immer es war, es hat Raynan
Bemerkte Roso

Sargas wollte gerade einen blöden Spruch ablassen als sich das Funkgerät zu Wort meldete. Es war die Stimme von Walon:
Wir werden angegriffen! ... Hilfe!... Nicht... Aargh! ... Lichtung!
Dann brach die Verbindung ab.

Roso starrte das Funkgerät an als sollte es sofort mehr von sich geben. Dann steckte er es weg.

Was auch immer los ist. Ich denke wir sollten jetzt vorsichtig weitergehen. Wir müssen uns gegenseitig schützen.
Deshalb schlage ich vor: Ich und September gehen voraus. Deimos trägt den Rest der Ausrüstung und Jemeen gibt Rückendeckung.


Die anderen nickten und liefen langsam los.
Sargas schnappte sich den Blasterkarabiner von Raynan und lief den anderen Hinterher.
Vielleicht hatte Raynan Recht gehabt, dachte er sich. Wie schön wäre es jetzt in der Suite zu liegen?

Die Gruppe bewegte sich gleichmäßig weiter. Alle drehten andauernd die Köpfe und beobachteten ihre Umgebung.
Alles war ruhig. Offenbar hatten sich die Angreifer zurückgezogen. Mit Raynan...

Sargas meldete sich wieder zu Wort
Hat irgendjemand eine Ahnung was das war?

Keine Ahnung, ich hoffe nur das Raynan überlebt und entkommen kann

Meinte Roso

Deimos grummelte immer noch irgendwas von dunkle Magie und September war in Nachdenkliches schweigen verfallen als sie auf die Lichtung kamen.

Hier sah es schlimm aus. Der Boden war zerwühlt und bedeckt mit Blut. Viel Blut. Deimos legte die Ausrüstung ab und sah sich ängstlich um. Roso und September entdeckten Walon und Milan ohnmächtig auf dem Boden. Sie gingen auf die Männer zu und sprachen sie an. Keine Reaktion.
Sargas wollte ebenfalls hineilen als er bemerkte wem das Blut gehörte.
Zorkossk. Er lag abseits der anderen. Sein linker Arm fehlte ab dem Ellenbogen.

Ach du meine Fresse! Schnell kommt mal. Hier liegt der Trandoshaner. Ihm fehlt ein Arm!

Sep stand auf und lief zu Sargas

Das wird wieder. Trandoshanern wachsen Gliedmaßen nach.

Wir haben ein viel größeres Problem: Der Klon fehlt

_________________
Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist... oder halt auch nicht
STAR WARS VII


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 07. Sep 2013, 14:11 
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Capt. Roso
MD 02 1000
Roso fluchte leise. Die Mission entwickelte sich ganz und gar nich wie sie sollte. Nun, jetzt galt es einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wo ist der Klon? Und wer hat euch angegriffen?[b]

Blaffte er M.J und Walon an

[b]Keine Ahnung. Ist nicht schade drum. Und ich bin genauso gespannt wie du, wer uns angegriffen hat


Antwortete M.J. zynisch. Roso schüttelte den Kopf. Das hatte so keinen Sinn. Sie mussten jetzt erst Mal etwas zu essen besorgen. Vorräte hatten sie sowieso schon kaum welchen dabei gehabt, und das wenige ging beim Abschuss verloren. Das diese Droiden immer das wichtigste Treffen mussten.

Nun, wir brauchen Nahrung, Leute. Also gehen wir auf die Suche und wenn wir dabei den Klon noch finden, umso besser. Also, M.J. und Deimos, da lang. Sargas da rüber. Sep und ich gehen da lang. Der Trando bleibt hier und bewacht das Lager, zusammen mit Walon

Die Gruppe folgte ohne zu murren seinen Befehlen, auch sie hatten Hunger. Sep und Roso waren erst wenige 100 Meter vom Lager entfernt, als sich der Weg gabelte. Sep schaute Roso an

Ich links, du rechts

Sie teilten sich und liefen tiefer in den Wald.
Roso sah viele fremde Pflanzen und einige kleine Tiere, doch er hatte keine Ahnung welche dieser Pflanzen geniessbar waren.
Eventuell konnte man diese Echsenaffen braten, dachte er wütend, als einer auf seinen Helm sprang und auf das Visier klopfte und laut lachte.
Er schlug ihn weg und blickte sich um. Noch 5 Minuten, dann würde er umdrehen.
Plötzlich hörte er polternde Schritte und ein panisches Brüllen. Durch das Unterholz sah er einen Wookiee wie von Sinnen auf sich zu rennen. Der Wookiee war riesig doch sein Verfolger noch grösser. Ein Rancor stampfte hinter ihm her, die Klauen ausgestreckt, die Zähne gierig gebleckt.
Roso schluckte. Dieser Rancor wollte ihm sicher an den Kragen. Er zog seine Westars und feuerte 4 Mal in rascher Folge. Die Kreatur schien es nicht einmal zu spüren. Wütend zog er eine Granate und warf sie zielsicher. Sie explodierte vor der Schnauze des Ungetüms. Schmerzgepeinigt schrie der Rancor auf und wandte sich jetzt Roso zu, wütender als zuvor.
Roso schluckte erneut. Die Granate hatte dem Viech keinen Kratzer zugefügt. Nun hatte er zwei Möglichkeiten. Davonlaufen oder... Kurzentschlossen rannte er auf den Rancor zu und sprang mit einem riesenhaften Satz auf seinen Rücken. Dieser brüllte zornig und versuchte ihn abzuschütteln. Roso zog den Beskad und wollte ihn in dem Rancor in den Schädel rammen ... und wäre fast gestürzt, als der Säbel an der Haut des Rancorn abprallte. Der Rancor beugte sich nach vorne und Roso fiel nach vorne. Klauen packten ihn. So endete es also. Er dachte an die diversen Fehler die er gemacht hatte und die er nun nicht mehr korrigieren konnte. Auch sah er seine zahlreichen Erfolge und dachte daran, dass er diese Galaxis viel zu früh verlassen musste. Ich habe versagt. Montanov lebt noch und mein Vater wird nie mehr gerächt. Bald werde ich ihn im Manda Wiedersehen. Plötzlich löste sich der Griff der Kreatur und Roso fiel aus 3 Metern Höhe zu Boden. Ihm blieb für einen Moment die Luft weg und als er die Augen aufschlug sah er den Rancor leblos am Boden liegen. Aus seinem rechten Auge ragte der Beskad. Bei seinem Sturz war er ihm aus der Hand gefallen und wie durch ein Wunder im Auge der Kreatur gelandet. Die Galaxis war offenbar noch nicht bereit ihn gehen zu lassen.
Er zog den Beskad aus dem Auge und hinter ihm ertönte ein begeistertes Brüllen.
Der Wookiee kam heran und zog ihn in eine knochenbrechende Umarmung während er aufgeregt bellte und jaulte. Was sagt er? [/i]

Helm übersetzen !

[Du hast mir das Leben gerettet. Du bist mein bester Freund. Ich stehe in deiner Lebensschuld mein Retter]


Übersetzte sein Übersetzunsgprogramm.
Lebensschuld? Was war das?


Moment, wie ist das?

[Ich werde dich begleiten und beschützen.

Okay, ähm, aber das kommt mir ziemlich ungelegen


Der Wookiee brummte ärgerlich und dieses Mal bedurfte es keiner Übersetzung.

Okay okay. Kein Problem. Dann kommst du halt mit uns, aber mach keinen Unsinn. Wie heisst du?

Grashook

In Ordnung. Hei, hast du zufällig einen Klon gesehen? So gross, mit einer Rüstung wie ich nur weniger schön?


Der Wookiee brüllte begeistert und bedeutende ihm zu folgen.
Misstrauisch folgte er ihm. Das hatte ihm gerade noch gefehlt, ein riesiges Pelzvieh mit sich herum zu schleppen.
Der Weg führte ein paar Minuten durch den Wald, ehe sie zu einer provisorischen Hütte kamen. Dort befand sich Raveen, gefesselt und ziemlich sauer


Captain Roso, was hat das zu bedeuten? Binden Sie mich auf der Stelle los

Oh ja, natürlich. Grashook bind ihn los


Mürrisch band der Wookiee ihn los. Der Klon steckte sich und grummelte
Roso wandte sich an den Wookiee


Hast du die Gruppe angegriffen? Nein? Ah so, du hast den Klon gefunden und dann hast du ihn gefangen? Aha, rein beruflich.
Nun Captain, wir sollten gehen. Grashook, komm mit


Der Wookiee summte zufrieden und ging in die Hütte. Einen Augenblick später kam er zurück, am Rücken eine riesige Keule. Das Ding war fast so hoch wie der Klon. Der Wookiee wog sie in der Hand und schwang sie probehalber. Dann schlug er mit unglaublicher Wucht auf einen 20 Meter hohen Baum. Dieser zersplitterte unter der Kraft des Hiebes. Zufrieden schnallte er sie sich wieder auf den Rücken.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Nach einem flotten Marsch kamen die drei beim RV-Punkt an. Alle anderen waren bereits zurück und warteten ungeduldig


Da seid ihr ja. Nun, jedenfalls hast du den Klon gefunden. Und sonst, was essbares?

Leider nein

Nun, wir auch

Das ist blöd. Hmm ... Ja, Grashook, was ist denn? Um was es geht? Nun, wir brauchen Essen. Du kennst etwas! Ja aber war .. Ein Botaniker? Ah so, Botaniker und Geologe. In Ordnung. Also, was kann man den essen?


Der Wookiee zeigte auf eine Pflanze die überall aus dem Boden spross.
Sie war gross und fett und sah auch sonst ziemlich ungesund aus.
M.J. Maulte


Bist du sicher? Nun, das sieht jedenfalls viel besser aus

Der Wookiee jaulte warnend

Aufpassen kleiner, die Dinger seien Hochgiftig

Sagte Roso, als er sich die Übersetzung seines HUD angehört hatte.

Nun, wir müssen wohl oder über diese Dinger essen, ehe wir ein Dorf

Er wurde unterbrochen, als der Wookiee wütend brüllte. Zorkossk hatte die Lichtung betreten. Der Wookiee hob die Keule und stürmte auf ihn los.
Zorkossk zischte überrascht und wich zurück


Nein, Gra, warte, der gehört zu uns

_________________
"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 07. Sep 2013, 22:57 
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Der Wookiee schien Rosos Warnung schlichtweg zu ignorieren. Stattdessen raste er weiterhin ungebremst auf Zorkossk zu. Wer konnte ihm das auch verübeln? Die Wookiees und die Trandoshaner waren seit Generationen in einen Konflikt verstrickt. Das Volk von Gra war schon seit jeher den Angriffen der Echsen-Artigen Spezies ausgesetzt und das rechtfertigte jede Art von Zorn.

Fierfek! Unsere Lage ist schlimm genug. Müssen gerade jetzt auch noch alte Schulden beglichen werden?

Raveen sah dem Schauspiel nicht noch länger zu. Grashook konnte den schwer angeschlagenen Trando mit Leichtigkeit in Stücke reißen und der ARC wollte – konnte – es nicht zulassen, dass jemandem in seinem Team etwas zustieß,- schon gar nicht wegen einem dummen Zufall.
Kurzerhand stellte er seinen Blaster auf „Betäuben“ und schoss auf das aufgebrachte Pelzknäuel.
Die Energie reichte nicht aus, um eine Kreatur seiner Statur vollkommen außer Gefecht zu setzen, dennoch genügte es, um Gra den Wind aus den Segeln zu nehmen. Verwirrt stützte der Wookiee sich an einen Baum, um nach der Betäubungsladung wieder zu Kräften zu kommen.
Alle starrten Raveen an.

„Ganz ruhig.“,

erwiderte er auf die Vorwurfsvollen Blicke. Roso ging ein paar Schritte auf den Wookiee zu. Es sah so aus, als würde er ihn stützen wollen. Jedoch hielt ihn eine unsichtbare Kraft scheinbar davon ab, seinem neuen Freund die helfende Hand zu reichen. Stattdessen musterte er den Wookiee nur. Welche Beziehung der Mandalorianer zu dem hochgewachsenen Gra hatte, musste sich erst noch zeigen.

„Roso, würdest du deinen neuen bepelzten Freund vielleicht über unsere Teammitglieder aufklären, bevor die Betäubung nachlässt? Es ist nämlich nicht unbedingt in meinem Interesse, zuzusehen, wie Zork hier Stück für Stück auseinandergenommen wird!“

Zorkossk schluckte. Trotz seiner bedrohlichen Erscheinung wirkte er regelrecht hilflos. Die Situation schien ihn etwas zu überfordern, doch damit war er nicht der Einzige.
Roso erkannte, dass es Sinn machte, den Rat des Klons zu befolgen. Es würde ein schlechtes Licht auf ihn werfen, wenn er bei einem Einsatz unter seinem Kommando ein Teammitglied verlieren würde.
Er kniete neben den Wookiee und legte eine Hand auf dessen Schulter.

„Nun hör mal zu. Dass du unseren Commando in Blau-Weiß am Leben gelassen hast war ja schon mal ein guter Anfang.
Aber könntest du dich bitte beherrschen, damit du auch den Rest meines Teams am Leben lässt? Diese Echse da drüben gehört zu mir, verstanden? Alles Teil einer militärischen Operation. Alte Blutfehden haben hier nichts verloren!“

Der Wookiee heulte darauf eine Antwort.

„Was? Jaja, ich werde dafür Sorge tragen, dass er dich nicht angreift. Wir wollen ja schließlich beide nicht, dass du so endest wie dein Artgenosse hier---“

Roso deutete auf MJ, der daraufhin sichtlich erschrak. Er trug immer noch die Jacke aus Wookiee-Fell. Roso hatte das Gefühl, dass die beiden keine besten Freunde werden würden.
Schließlich erklärte Gra sich bereit, dem Team beizutreten.

„Dann sind wir ja alle wieder glücklich!“,

sagte Walon gespielt heiter. Doch dann wurde er wieder ernst und blickte Roso an.

„Die schlechte Nachricht ist natürlich nach wie vor, dass wir keine Verpflegung, kein Transportmittel und keine Orientierung haben. Wir sollten langsam damit anfangen, einen echten Plan zu haben, dem wir folgen können.
Pelzknäul wohnt doch hier. Hat er denn nichts, was wir als Anhaltspunkt nehmen könnten?“

„Genau, immerhin nehmen wir jede Hilfe die wir kriegen können. Ich habe es satt, ohne System auf diesem Planeten herumzuirren.“,

beschwerte sich September.
Die Macht – oder was auch immer – hatte sie wohl nicht ganz verlassen. Der Wookiee war tatsächlich eine taktisch günstige Gelegenheit. Er wusste sicher mit Abstand mehr als sie über den Planeten, über die Gefahren und vielleicht auch über…

„Grashook. Auch wenn es hier noch nicht danach aussieht, aber es herrscht Krieg. Der galaxisweite Konflikt tobt inzwischen nicht mehr nur an den Fronten entscheidender Planeten oder Handelsrouten.
Nein, selbst hier existiert er, und die Republik weiß es. Darum sind wir hier. Es gibt Informationen über eine Präsenz der Separatiten hier auf Kowak. Als wir im Orbit von Droidenjägern abgeschossen wurden, haben sich diese Infos nur bewahrheitet. Bitte, du musst uns helfen, niemand sonst wäre dazu imstande. Ist dir in der letzten Zeit etwas aufgefallen? Etwas, das nicht sein sollte? Lärm, Maschinen, Gerüche, irgendetwas?“

Der Wookiee dachte darüber nach, das bemerkte Raveen. Gra schien unsicher zu wirken. Verdrängte er vielleicht unangenehme Erfahrungen mit den Droiden?
Er hatte keine Lust, weiter über das Wenn und Aber nachzudenken.
Raveen war niemand, der nachgab, wenn er wusste, was auf dem Spiel stand. Er kniete sich vor Grashook. Sein Blick, sein starres Helmvisier, war fest auf den Wookiee gerichtet.

„Gra, ich muss es wissen! Was ist auf diesem Planeten geschehen?“

Raveen blickte ihm nach wie vor starr in die Augen und verlieh seinen Worten Nachdruck. Dann endlich antwortete der Wookiee.
Raveen sprang auf und entsicherte seinen zweiten DC-17.

„Was? Was hat er gesagt? Roso!“

Roso schien ebenso aufgeregt sein. Zum ersten Mal seit dem unrühmlichen Absturz schien wieder etwas voranzugehen, wenn auch vielleicht nur wenige Schritte.

„Es gab Maschinen. Einige Klicks östlich. Da ist etwas, was da nicht sein sollte. Er zeigt uns den Weg!“

Ein erster Anhaltspunkt. In dem ganzen Chaos eine hoffnungsvolle Wendung. Während alle Gruppenmitglieder dem Wookiee im schnellen Schritt folgten, hielt ARC Commando Raveen noch einmal inne.
Im Schutze seines Visiers begann er, sich Sorgen zu machen. Er hoffte, dass es sich bei Grashooks Entdeckung nicht um eine gewaltige separatistische Kriegsmaschinerie handeln würde, die ihre Hoffnungen wie eine alderaanische Glaskugel zerbrechen lies – und die Wahrscheinlichkeit dafür war gar nicht mal so gering.

Möge Coruscant uns beistehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: So, 08. Sep 2013, 10:09 
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Walon schritt mit Roso dem Wooie hinterher.
Der Rest seiner Truppe schritt im Gänsemarsch hinten drein.
Braxton hatte den Streit zwischen dem Wookie und dem Trandoshaner mit Interesse verfolgt.
Das der Klon diesen Streit kurzerhand mit seinem Blaster gelöst hatte fand er nur richtig.
Wo würde es sie schließlich hinführen wenn sie sich gegenseitig nieder machten.
Die Seperatisten würden sich ins Fäustchen lachen wenn sie einen Trupp republikanischer Söldner erwischen würden die sich gegenseitig verhauten.
Braxton drehte sich kurz um und sah seiner Truppe zu wie sie hinter ihm herkam.
Die Laune schien nicht gerade die Beste zu sein, doch das hier war schließlich kein Kuraufenthalt.
Braxton wunderte sich etwas wieso die Seps sie noch nicht niedergemacht hatten.
Sie hatten zweifellos bereits die Trümmer ihres Tarnkappenschiffes gefunden.
Es war eigentlich ein Kinderspiel.
Und die verfluchten Seps konnten sich wohl denken, dass sie Republikaner waren oder zumindest für diese arbeiteten.
Der Seniorenclub Alderaan würde hier sicherlich keinen Ausflug mit einem Tarnkappenschiff machen.
Es machte ihn nervös das sie eine Sache die durchwegs logisch und einfach erschien nicht einfach durchführten.
Sie würden ihnen sicherlich einen harten Kampf liefern aber im Grunde genommen waren sie so gut wie chancenlos.
Einfach einkreisen und zusammenschießen, so hätte Braxton es gemacht.
Braxton ging weiter hinter dem Wookie nach.
Das Strill lief in einiger Entfernung im Wald herum und jagte wahrscheinlich irgendein Urwaldvieh.
Milian trug seine Wookiefellweste mit deutlich weniger Selbstbewusstsein als bisher.
Braxton musste grinsen. Möchtegernsenator Sargas würde diese wohl als politisch inkorrekt bezeichnen angesichts des neuen Teammitglieds.
Nachdem sie schon eine Weile schweigend durch den Urwald gegangen waren hob der Wookie seine pelzige Pranke und die Truppe kam sofort zum Stehen.
Etwas schien sich zu nähern.
Braxton deutete den anderen sich in einer Art Halbkreis zu verteilen.
„Roso, September, könnt ihr mit euren Helmen etwas erkennen?“
Zu seiner großen Überraschung schüttelten beide den Kopf.
Braxton beschlich ein ungutes Gefühl.
Was konnte der Wookie wahrnehmen was die beiden Mandos in ihren Superdosen nicht konnten?
Droiden konnten es nicht sein, die hätte man schnell bemerken können.
Also musste es etwas sein was organischen Ursprungs war.
Ein Raubtier vielleicht?
Braxton warf einen beunruhigten Blick in das Dickicht.
Wenn es keine Raubtier was war es dann?
Er bemerkte wie der Schwanz des Trandos ebenfalls zuchkte.
Er witterte es also ebenfalls.
Das Strill war in der Zwischenzeit wieder zu Braxton gestoßen und stand nun angespannt neben ihm.
Braxton sah wieder zu September hinüber doch dieser schüttelte wieder den Kopf.
September nahm mit seinem Helm noch immer nichts wahr.
Durch dieses Dickicht konnte eben selbst die beste Technik nicht immer helfen.
Braxton wandte sich an den Wookie.
„Was hast du?“
Der Wookie brummte wieder vor sich hin und Braxton gefiel das gar nicht.
Etwas bewegte sich offensichtlich auf sie zu.
Doch wenn sie hier sitzen bleiben würden, dann konnte man sie leicht einkreisen oder sie an einer Stelle angreifen an der sie schwächer waren.
Braxton deutete seiner Gruppe auf zu stehen und trat nun vor zu dem Wookie.
Die kleine Truppe setzte sich in Bewegung und schritt nach vor.
Braxton lief ein Schaudern über den Rücken.
Aus diesem Dickicht konnte ein Angriff von allen Seiten her kommen.
Er konnte nur hoffen das die Mandos mit ihren Helmen und das Strill schnell genug die Lunte rochen und sie vorwarnten.
Doch wie immer in solchen Situationen, in denen Braxton ein kurzes Schaudern überkam, bekam er kurz darauf eine Stinkwut.
Er machte größere und feste Schritte nach vorne, als würde er den Urwald einreißen wollen.
Und für seine Männer würder er das auch tun.
Als sie wieder ein paar schier endlos lange Sekunden durch das dichte Blätterwerk des Waldes gegangen waren, nun etwas resoluter, erkannten sie das etwas nicht stimmte.
Das Strill Nipuck sprang nach vorne in ein Gebüsch, worauf prompt ein Schmerzenschrei ertönte.
Was diesen Schrei ausstieß erfuhren sie postwendend als sich um sie herum das Blätterwerk teilte.....

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Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: So, 08. Sep 2013, 20:39 
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September
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Aus dem Dickicht stiegen nun gut sichtbare, kleine Gestalten. Sie schienen humanoid nur waren sie sehr klein, vielleicht so groß wie Septembers Arm, manche sogar kleiner. Alle waren sie bemalt, mit grüner und schwarzer Farbe, deshalb konnten sie sie nicht sehen. Außerdem mussten sie sich fest auf den Boden gepresst und ihren Körper völlig ruhig gestellt haben, um den Sensoren zu entgehen. Sie standen nun also schwer bewaffnet einer Horde kleiner Ureinwohner gegenüber.

Ehrlich, die große Echse hat es geschafft sich von einer Horde kleinwüchsiger den Arm abhacken zu lassen.

Kommentierte Milian, doch daraufhin striff ihn ein Messer, das von einem der ureinwohner ausging. Nun verstand er, wie sie es geschafft hatten die Haut des Trandoshaners zu durchbrechen. Die Klinge war so scharf, dass sie mit der kleinsten Berührung eine Kerbe in Milian Wookieepelz geschnitten hatte.

Hmhm, auch die Kleinwüchsigen sind offenbar nicht begeistert von deinem Gerede.

Gab Zorkossk breit grinsend zurück. September hingegen dachte darüber nach, ob sie die Ureinwohner bekämpfen sollten oder nicht. Er entschied sich für ersteres und gab den anderen dies zu verstehen. Braxton und Raveen waren sicher nicht davon begeistert, dass September nun den Anführer spielte, doch sie nahmen es hin. September begann mit seiner verp zu feuern, woraufhin die ersten Ureinwohner fielen. Die anderen Ureinwohner, völlig überwältigt von dem Umstand, dass September ihre Artgenossen scheinbar durch Magie zum sterben brachte, blickten nur erschrocken zu ihm hinüber. Die anderen eröffneten gar nicht erst das Feuer, da die Ureinwohner sich nicht wehrten. Die Ureinwohner standen nun wie versteinert vor ihnen und blickten sie verwundert an. Vier ihrer Artgenossen, vielleicht sogar ihrer Freunde, waren soeben getötet worden, trotzdem schienen die anderen Septembers Verp viel interessanter zu finden. Einer unter ihnen, der wohl der Anführer der gruppe war, stand nun auf und ging zu September. Er gab Laute von sich und deutete auf alle möglichen Dinge, bevor er seine Hände hob und etwas schrie, wie:

Surpo Dusci!

Wobei er auf das Team zeigte. Septembers klägliche Kommunikationsversuche waren erfolglos. Die kleinen Humanoiden zerrten an ihren Rüstungen und Extremitäten. Sie wollten scheinbar, dass das Team sie begleitet.

Erstaunlich, wie schnell die ihre Furcht verloren haben.

Bemerkte Raveen.

Und das nur weil der Eisenmann ein paar von ihnen umgelegt hat, umgekehrte Psychologie

Fügte Milian witzelnd hinzu. Sie wurden in eine Art Sidlung geführt, die, überraschenderweise, auf ihre Größe zugeschnitten war. Plötzlich platzte es aus September heraus:

Ich habe etwas im Übersetzer gefunden. Das ist eine leicht abgewandelte Form des Jawa-Dialektes. Ich weiß, ws er gesagt hat unzwar: Abendessen! Nein ich mache Spaß. Es heißt "Große Führer" keine Ahnung, ws das heißen soll.

Daraufhin stürmte der Anführer der Ureinwohner in die Gruppe und begann zu sprechen. Septembers Helm begann zu übersetzen.

Ihr seid es tatsächlich. Der andere sagte ihr würdet kommen. Seid ihr da, um die eisernen zu besiegen?

Braxton nickte, in der Hoffnung der kleine Mann würde das verstehen. Offenbar tat er das, denn er sprang vor Freude in die Luft und schrie:

Holt den anderen. Er richtig.

Braxton versuchte den Mann etwas zu fragen

Wisst ihr, wo die eisernen sind?

Dabei gestikulierte er wild, doch leider ohne Erfolg. Der Mann stand nur fragend da. Endlich kamen weitere kleine humanoide mir Raynan. Sofort fragte Sargas:

Wie konnten die dich entführen ,und wie hast du mit denen gesprochen?

Das ist doch ganz leicht, die sprechen Jawa.

_________________
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-Anselm N. Rode


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 21. Sep 2013, 21:44 
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Milian Jayden

Kowak
MD02, 1200

Raynan fragte die Eingeborenen, wo der Außenposten den sie entdeckt hatten etwa lag. Der Anführer deutete Richtung Südosten. Sie bedankten sich bei den kowakianischen Jawas und verließen die Siedlung in diese Richtung. Alle fragten sich wahrscheinlich, was sie in dieser Basis wohl vorfinden würden. Milian war der einzige, den noch etwas anderes beschäftigte. Wie sollte er seinen Auftrag nur zu Ende bringen? Und vor allem …
Er drängelte sich zu Braxton vor.
„Hey Comodore. Wer ist eigentlich Lari?“
Braxton sah ihn mit einer Mischung aus Angst und Verwirrung an.
„Sie sprechen wenn Sie Bewusstlos sind. Habe ich Ihnen schonmal gesagt, wissen Sie noch?“
„O ja stimmt. … Lari ist meine Enkelin und das einzige was ich in der Galaxis zurückließe, würde ich jetzt oder auf einer anderen Mission sterben würde.“
„Aha. … Wie alt ist sie denn?“
Braxton lachte. „Auf jeden Fall vieeel zu jung für dich Milian.“
„Nein nein. Ich frag nur aus reiner Neugier.“
„Sie ist drei.“
„Aber wenn ihre Tochter … na Sie wissen schon. Wer kümmert sich denn jetzt um sie?“
„Ich habe einen alten Bekannten damit beauftragt. Aber … wenn ich nicht in diesem Dschungel festsitzen würde, wäre ich jetzt wahrscheinlich auch bei ihr.“
Milian nickte nur und beließ es dabei. Mehr musste er nicht wissen. Braxton hatte also noch mindestens eine Bezugsperson da draußen, die ihn betrauern und Vermissen würde.
Da war es wieder. Der Banthamasiff war wieder da. Er konnte es nicht tun. Nicht wenn er damit einem Kind, seinen einzigen Verwandten nehmen würde. Es war so wie er es vor einigen Tagen Rochelle gesagt hatte: Tötete er Braxton, war er nicht besser wie diese Gangster der Hutts damals.
Rochelle … vielleicht wusste sie eine Lösung. Aber um Kontakt zu ihr herzustellen musste er allein sein. Das würde noch warten müssen.
Vor ihnen hörte der Wald plötzlich auf und eine Lichtung öffnete sich. Darauf grasten viele Tiere. Milian sah eine Herde Reeks die mit einem großen Alphatier an der Spitze Richtung Dschungel wanderten. Einige seltsame gelbe Laufvögel, die er noch nie gesehen hatte, spielten auf der Wiese und ein paar andere tranken an einem See und rannten aufgeschreckt davon, als direkt vor ihnen ein Acklay aus dem Wasser sprang und nach ihnen schlug.
„Roso!“, rief September. Sie sahen alle zu ihm hinüber. Er hatte seinen Helm abgesetzt und starrte auf die Lichtung.
„Ist das das, wofür ich es halte?“
Sie gingen zu ihm und sahen es. Diese 10 Meter hohen, grauhäutigen Geschöpfe waren vierbeinig und hatten spitz zulaufende Mäuler mit zwei gigantischen Stoßzähnen, und ihre Schritte ließen die Erde erbeben.
„Allmächtiger.“, keuchte Sargas. „Das … wisst ihr was das für Tiere sind?!“
„Wie könnte ich diese Schädel nicht wiedererkennen.“, sagte Roso.
Milian sprach aus, was alle dachten.
„Mythosaurier!“
Diese Tiere galten eigentlich als, seit vor fast 7000 Jahren ausgerottet. Dennoch trampelten sieben dieser Tiere über die Steppe vor ihnen.
„Wie ist soetwas überhaupt möglich?“, fragte Raynan. „Nicht nur das mit den Mythosauriern, sondern diese ganzen Tiere allgemein. Auf Kowak gibt es laut offiziellen Informationen doch eigentlich nur Echsenaffen.“
„Wären da nicht gerade solche Brocken dabei“, Zorkossk deutete auf die Mythosaurier „würde ich darauf tippen, dass sie sich heimlich auf Raumschiffe geschlichen haben.“
Der Wookiee gröllte etwas. Roso übersetzte:
„Grashook meint, er wusste gar nicht, dass die Fauna hier ungewöhnlich ist. Diese Tiere lebten schon hier, bevor er sich hier häuslich niedergelassen hat.“
„Noch ein Rätsel dass es zu lösen gilt.“, sagte Braxton.
Sie blieben noch eine Weile so stehen und beobachteten das Geschehen auf der Steppe. Unwissend, dass sie beobachtet wurden …




Saris Kat’bora

Kowak, Außenposten „Factory K“
MD02, 1206

Zufrieden nahm der General einen weiteren Schluck von seinem Kakao, während er auf dem Bildschirm zusah, wie der Gruppe beim Anblick der Mythosaurier beinahe die Augäpfel aus den Höhlen fielen. Ja sie waren schon ein bemerkenswerter Anblick diese Tiere. Aber er war schon zu lange hier um ihnen erstaunt hinterher zu sehen. Die Humanoiden die gerade von seinem Spionagedroiden beobachtet wurden, interessierten ihn im Moment mehr.
Über Zorkossk und Raynan Kayllin war er zu spät informiert worden, ebensowenig wusste er natürlich über diesen Wookiee Bescheid. Aber ansonsten war bisher alles nach Plan verlaufen. Sie hatten Factory K gefunden, er hatte ihr Schiff abgeschossen und sie lebten noch. Letzteres war am Wichtigsten. Er wollte ja schließlich noch seinen Spaß mit ihnen haben.
Er hakte noch einmal in Gedanken das Schicksal seiner Spielfiguren ab.
Walon Braxton: Glückssache. Entweder Jayden erledigte seinen Job oder er überlebte und Kat’bora konnte sich noch etwas amüsantes mit ihm einfallen lassen.
Milian Jayden: Würde er seinen Auftrag erfüllen, würde er ihn reichlich belohnen, so wie dieser es mit Rochelle abgemacht hatte. Er war schließlich kein hinterhältiger Halunke, der sein Wort nicht hielt. Würde Jayden allerding scheitern, so würde er ihn wohl oder übel bestrafen müssen.
September: Vorausgesetzt Jayden erledigte den Job, würde er September an Rochelle ausliefern. Er hatte keine Ahnung was sie von ihm wollte, die mandalorianischen Archive waren zu schlampig verwaltet und unvollständig um ihm diese Information zu liefern. Vielleicht war es eine Art Blutfehde, diese Chiss waren sonderbare Wesen. Es spielte keine Rolle. Aus den Augen aus dem Sinn, wie man so schön sagte.
Sargas: Er hatte sich bereits mit diesen Rodianern abgesprochen. Sie hatten seinen Kopf gewollt, doch er hatte ihnen angeboten, dessen Schulden zu decken, sollte Sargas seinem Angebot zusagen, ab sofort für die KUS zu arbeiten. Sie hatten eingewilligt. Hoffentlich war dieser Veteran schlau genug, nach dem Leben zu greifen.
Roso: Er musste sich merken, seinetwegen noch mit Filius Montanov Kontakt aufzunehmen. Er würde vielleicht ein hübsches Sümmchen springen lassen, wenn Kat’bora ihm diese Last von den Schultern nahm.
CC-12297/83: Diese Klone galten zwar als starrköpfig, doch mal sehen ob man ihm doch irgendwie die Augen öffnen konnte, damit er sah wie lohnend es wäre für die KUS zu arbeiten. Er könnte ihn zur Republik zurückschicken – In der Rüstung eines normalen Klonkriegers natürlich – und als Spion innerhalb der GAR einsetzen.
Die einzigen für die er sich jetzt noch etwas einfallen lassen musste, waren Zorkossk, Kayllin und dieses zottelige, ausgewilderte Untier. Doch das würde nicht viel ändern. Möglicherweise würde ihre Gruppe auf dem Weg zu Factory K sogar noch dezimiert.
Er drückte einen Knopf auf dem Holoprojektor und es erschienen drei Kommandodroiden.
„Haben Sie den SOS-Sender wieder instand gesetzt?“
„Ja General. Er ist bereit zur Reaktivierung.“
„Perfekt. Schaltet ihn ein und zieht euch sofort zurück.“
Die Droiden sahen sich gegenseitig an. „Sir, sollen wir diese Eindringlinge denn nicht ausschalten?“
„Ich schätze zwar eure Bereitschaft, aber nein danke. Das wird nicht nötig sein. Überlasst sie … der Natur.“
„Wie Sie wünschen.“
Er unterbrach die Verbindung und trank seinen Kakao aus und lehnte sich entspannt zurück.
Jetzt ging die Show erst richtig los.




„Was zum …“, fing September an und hielt sich eine Hand an den Helm, als hätte jemand etwas gesagt und er es nicht verstanden.
„Ich empfange es auch.“, sagte Roso.
„Es ist ein SOS Signal.“
„Im Ernst?“, sagte Milian. „Das Tarnschiff kann sich also nicht richtig tarnen, hat keine anständigen Bordkanonen und keinen intakten Deflektorschild, kann aber anderthalb Tage nach dem Absturz von selbst ein SOS Signal aussenden.“
„Das kommt garantiert nicht von der Hidden Republic.“, erklärte Roso. „Ich selbst habe versucht ein SOS Signal abzusetzen. Hat nicht funktioniert. Wenn es manuell nicht geht, dann schon gar nicht automatisch.“
„Außerdem kommt es aus einer ganz anderen Richtung. Nordosten.“, ergänzte September.
„Ein Schiff? Ich sehe aber gar keinen Rauch.“, stellte Braxton fest, als er in die ferne sah.
„Vielleicht sind sie vor uns abgestürzt und konnten ihren Sender erst jetzt reparieren.“, spekulierte Roso.
„Darauf können wir doch scheißen oder? Gehört nicht zu unserem Auftrag.“, meinte Raynan.
„Schon. Aber streng genommen gehört es auch nicht zu unserem Auftrag, uns durch diesen Busch zu kämpfen.“, warf Milian ein.
„Die Mission hat Vorrang.“, sagte Raveen.
„Ich stimme zu.“, sagte Deimos.
„Aber wir würden auch wollen, dass man uns in diesem Dschungel aus der Patsche hilft.“, gab Zorkossk zu bedenken.
„Wir wollen es immer noch.“, korrigierte Sargas.
„Möglicherweise hatten sie Vorräte an Bord. Proviant, Waffen und Munition, vielleicht können wir mit deren Instrumente sogar Coruscant erreichen.“, sagte September.
Roso sah zu Braxton. Der überlegte einige Sekunden bevor er nickte.
„Gut. Sehen wir es uns an.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: So, 22. Sep 2013, 12:33 
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Kowak
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Roso hörte sich den SOS-Code erneut an. Er runzelte die Stirn. Der Code war schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Gebrauch. Ausserdem war er eindeutig der Vorläufer des Codes, den die reichen und mächtigen Senatoren heute benutzten. Wer oder was auch immer diesen Code absendeten, sie mussten Geld gehabt haben, und zwar nicht zu knapp.
Nun, es konnte nicht schaden, der Sache auf den Grund zu gehen.
Die Gefährten machten sich auf den Weg, in Richtung des Signals. Immer tiefer führte der Weg in den Wald hinein. Je näher sie dem Signal kamen, desto dichter und seltsamer wurde der Wald.
Grashook heulte etwas.
Roso wandte sich zu ihm um


Was sagst du? Da sind Bäume, die es hier nicht geben sollte? Alderaanische Wassereichen? Baumriesen von Kashyyyk?
Und wie glaubst du ist das möglich ... Ach. Gar nicht? Nun, wir werden es vielleicht bald erfahren.


Mit einem mulmigen Gefühl wandte er sich um. Irgendetwas stimmte hier überhaupt nicht. Zuerst diese riesigen Tiere, die es nicht geben dürfte, dann Pflanzen und Bäume, die eindeutig nicht von hier kommen könnten und zu guter Letzt ein Stamm Jawas, die hier lebten, als sei es das natürlichste der Welt.
Er fragte sich, wie das alles sein konnte.
Er schüttelte den Kopf. Dies war etwas, was ihm überhaupt nicht behagte. Er hatte es lieber, wenn die Dinge einfach sind, erklärbar und innerhalb dieser abstrusen Realität erklärbar. Seit Tausenden von Jahren ausgestorbene Mythosaurier liessen sich nicht mit seinem Weltbild vereinbaren. Ausserdem war er sauer auf seinen Dad, dass dieser ihn immer angelogen hatte und gesagt hatte, es gäbe keine Mythosaurier mehr. Roso dachte an diese unbeschwerte Zeit zurück. Manchmal vergass er, dass es eine Zeit gegeben hatte, in der es einen anderen Roso als den Roso aus Stein gegeben hatte. Nun, es hatte keinen Sinn darüber nachzugrübeln. Die Dinge liessen sich nun mal nicht mehr ändern.
Wenige Minuten später trafen sie auf eine hohe Mauer.


Da müssen wir rauf

Erwähnte Walon, was Roso in die Kategorie überflüssiges Geschwätz einordnete.
Er blickte die Wand hoch. 25 Meter schätze er, glatter Fels ohne Geiffe für die Hände.
Gra grummelte, es handle sich um poliertes, mustafarianisches Lavaglas. Ein einst sehr teures Gut, dessen Wert allerdings in den letzten 50 Jahren auf kaum mehr als eine Handvoll Credits pro Kilo gesunken war.
Roso verdrehte die Augen. Gut zu wissen. Kommentarlos hob er die Arme und lies ein Seil aus seinen Armreifen hervorschnellen.
Oben verankerte es sich in der glatten Oberfläche. Roso zog prüfend, ob es sein Gewicht trug und lies sich dann nach oben ziehen.
Immer wieder stiess er sich von der Oberfläche ab, damit er schneller vorwärts kam. Jedenfalls war dies so geplant. Er hätte besser zugehört, als Gra die Konsistenz des Materials geschildert hatte. Seine Stiefel glitten auf dem Glatzen Glas aus und er rutschte weg. Er knallte mit dem Kopf gegen die Wand, hinterliess ein paar hässliche Sprünge im ansonsten makellosen Glas und wurde dann schmerzhaft die Wand hochgeschleift. Zu seiner grossen Erleichterung kam er schon mach wenigen Sekunden oben an.
Einen Moment lag er schwer atmend auf dem Rücken, ehe er sich mühsam aufrappelte. Nach und nach kamen jetzt die anderen oben an und zwar, wie Roso mürrisch feststellte, um einiges eleganter als er.
Nun erst kam er auf die Idee, sich umzublicken. Offenbar befanden sie sich in einem riesigen ... Zoo. Überall befanden sich Käfige, doch keine modernen. Sie waren tatsächlich noch mit echten Eisenstangen verschlossen. An den Toren waren Öffnungen, die Roso aus historischen Holovids eindeutig als Schloss erkannte. Was hatte das zu bedeuten?
Auch die anderen staunten nicht schlecht, als sie den Zoo erblickten.
Roso machte einen Schritt in Richtung der Käfige, als sich, bläulich schimmernd, ein Hologramm aus dem Boden erhob.
Der Mann sprach


Liebe Fremde. Schön, das endlich jemand den Weg hierhin gefunden hat.
Da ihr diese Nachricht gefunden hat, heisst dies wohl unglücklicherweise, dass ich gestorben bin.
Dies hier ist der Privatzoo, den ich zu Lebzeiten angelegt habe. Wenn ihr ein wenig früher gekommen wäret, hättet ihr hier die grösste Ansammlung von exotischen Tieren gefunden, die es jenseits des Mittleren Randes gibt.
Aber meine Angestellten hatten die Anweisung, im Augenblick meines Todes die Tiere frei zu lassen. Mögen meine geliebten Tiere diese schöne Welt bevölkern.
Ich wünsche euch viel Vergnügen auf Kowak


Das Hologramm verblasste.
Walon wischte die Platte, welches sich unter dem Holoprojektor befand ab. Dort stand geschrieben


Janus Magdanus
800 nach der Schlacht von Ruusan bis 878 nach der Schlacht von Ruusan
"Das Unmögliche wird nicht für immer unmöglich bleiben"

Dieser Mann war also vor über 100 Jahren gestorben. Kein Wunder gab es ganze Populationen dieser Raubtiere auf Kowak. Schliesslich hatten sie 100 Jahre gehabt sich zu vermehren.

Lasst uns den Zoo mal genauer ansehen

Meinte Sep.
Roso ging zu einem Käfig. Laut der Inschrift hatten sich einst Acklays hier befunden.
In einem weiteren hatte offenbar ein Rancor gelebt.
Auch Jawas hatte es hier gegeben. Dies erklärte natürlich einiges.
Das Haus der Jawas war wohl einst ein prächtiges Gebäude gewesen, in dem sich die verschiedensten Jawas befunden hatten.
Der Zoo war riesig. Er erstreckte sich über mindestens 10 Quadratkilometer. In den meisten Gebäuden befanden sich nur weitere Käfige, in denen exotische Fiere gehaust hatten.
In einem Haus fand er, unter einer dicken Staubschicht, eine kleine Bibliothek.
Er musterte die Titel. Es befanden sich Bücher wie "Raubtiere dieser Galaxis" und "Alle Tiere dieser Galaxis in 99 Bänden"
Einige Bücher, die ihm nützlich erschienen, lud er sich auf sein HUD. Etwas Lektüre konnte nie schaden.
30 Minuten später machte sich der Trupp zum Gehen bereit.
Sie hatten gesehen, was es zu Sehen gab und wollten keine Zeit verschwenden.


Aussenposten Factory K
Vergnügt beobachtet Kat'bora, wie die Söldner den Privatzoo durchsuchten.
Nun, jetzt konnte die Show befinden.
Er streckte die Hand aus und wollte den Befehl zum Angriff geben.
Bevor er allerdings die Droiden informieren konnte, blinkte das Gerät. Ein ankommender Anruf.


Ah, Montanov. Ihr seit es. Was gibt es?

Ich habe gehört, ein gewisser Roso befindet sich auf Kowak. Ist da was dran? Warum weiss ich noch nichts davon


[/i]Der General schluckte. Woher wusste er das? Eigentlich wollte er ihn zuerst finden, bevor er ihn als Druckmittel einsetzen wollte [/i]

Nun ... ja. Er befindet sich tatsächlich hier. Aber woher wissen Sie...

Das tut nichts zur Sache. Aber ich werde jetzt die Sache übernehmen. Ich werde eine meiner Spezialeinheiten schicken

Nicht nötig, wir haben alles im Griff. Ausserdem darf Grievous nichts davon erfahren. Es würde für sie und mich teuer zu stehen kommen. Selbst ihre Organisation kann es nicht mit der Gange. KUS aufnehmen.

Unterschätzen Sie uns nicht. Aber nun gut, wir überlassen es ihnen. Dies ist ihre Gelegenheit sich zu beweisen. Aber seien sie gewarnt:
Wenn ihre Droiden ihn töten werden sie die Verantwortung tragen, dies ist ihnen bewusst?

Selbstverständlich

Vergessen sie nicht, wem sie die Treue Schulden.
Wenn sie mir Roso ausliefern wird die Belohnung fürstlich sein.


Das Hologramm erlosch.
Kat'bora schaute noch eine Weile auf die Stelle, wo es sich gerade befunden hatte. Nun, dies war nicht ganz so, wie er es sich vorgestellt hatte.
Es war ein gefährliches Spiel, welches er hier spielte.
Doch der Gewinn würde beträchtlich sein, weshalb er das Risiko einzugehen bereit war.
Und nun würden in wenigen Sekunden alle Probleme zu Ende sein.
Er wandte sich dem Bildschirm zu. Und seine Augen weiteten sich. Die Söldner waren nicht mehr zu sehen. Wo waren sie hin?
Er vergrösserte den Sichtbereich, doch sie blieben verschwunden.
Er aktivierte das Com und brüllte.


Starten sie sofort die Vulture-Jäger. Findet diese Söldner

_________________
"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Fr, 27. Sep 2013, 20:03 
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September
Kowak
MD 02, 1200

Es war wirklich beachtlich, was der Mann hier geschaffen hatte. Tierarten, die lange als ausgestorben galten, hat er hier gehalten. Natürlich wusste September, dass er jetzt den Professor kontaktieren sollte, doch eine Zeit lang war er in seinen eigenen Überlegungen gefangen. Wie hatte Magdanus all dies hier errichtet? Woher nahm er die Tiere, wenn es sie schon seit Jahrtausenden nicht mehr gab? Wo waren all diese Tiere nun? Er warf sich selbst aus seinen Gedanken und überließ es damit dem Professor, sich um diese Fragen zu kümmern. Er stellte fest, dass all diese Anlagen noch völlig intakt zu sein schienen. Die Separatisten hatten offenbar kein Interesse an einem riesigen Zoo. Der Professor würde sich über den Zustand freuen, sofern er so gut bleiben würde. Doch September konnte ihn erst kontaktieren, sobald alle anderen schliefen, oder er sich von der Gruppe trennen konnte. Daher war der zentrale Punkt, um den er sich kümmern musste, die Findung eines Nachtlagers. Zwar war dieser Zoo ein riesiger Komplex, doch waren viele der Gehege Freiluftgehege, weshalb diese als Nachtlager nicht in Frage kamen. Andere wiederum waren verdacht, boten aber aufgrund ihrer Glaswände nicht genügend Deckung im falle eines Angriffs. Plötzlich schrie Sargas freudig auf, so als hätte er 1000 Credits in seiner Hose gefunden.

Hey, seht! Da drüben ist eine Art Kontrollgebäude!

Tatsächlich befand sich, weniger als einen halben Klick von ihnen entfernt, ein Gebäude abgesondert von allen anderen. Sie gingen behutsam darauf zu, alle zogen sie ihre Waffen. September holte seine mandalorianische Blasterpistole hervor und schoss auf die Verriegelung.

Du hättest auch vorher versuchen können den kleinen Knopf auf dem Schaltfeld zu drücken, Eisenmann.

Kommentierte Milian. Zorkossk schob Milian zur Seite und drückte ihm seinen APC-150 in die Hand.

Halt das, kleiner.

Milians Beine gaben unter dem Gewicht der Waffe nach und er stolperte nach hinten. Zorkossk kicherte dunkel und schob die Tür mit seiner verbliebenen rechten Hand auf. Er schnappte sich die Waffe wieder, entsicherte sie und betrat als erster den Raum. Er stand völlig leer, bis auf einen laufenden Computer, zwei Schreibtische, ein paar Stühle und einen Waffenschrank. Milian begab sich zum Waffenschrank, September setzte sich an den Computer und die anderen bagannen, die Schreibtische zu durchwühlen.

Hier ist gar nichts, bis auf ein paar Dokumente über kranke Tiere.

Sagte Raynan. September hatte seinerseits seinen Helm abgelegt und durchforstete den Computer.

Hier ist auch so gut wie nichts, außer vielleicht...Moment, hier ist ein Plan des Geländes. Wir befinden uns hier, ziemlich genau in der Mitte des Zoos.

Inzwischen hatten sich alle außer Roso, der sich an einer Tür zu schaffen machte, um September versammelt und studierten den Plan. Braxtons blick hellte sich deutlich auf, als er etwas entdeckte.

Seht mal, hier. Es ist ein Gebäude eingezeichnet, das als Forschungszentrum deklariert wurde. Circa 20 Klicks von uns entfernt, entgegengesetzt der Richtung aus der wir kamen.

Hey, ich habe hier auch was!

Rief Roso und winkte dabei mit einem Schlüsselbund und deutete durch die Tür, die er soeben geöffnet hatte.

2 Speeder samt Schlüsseln umsonst.


September
Kowak
MD 02, 2100

Die Gruppe hatte beschlossen in dem Kontrollgebäude ihr Lager aufzuschlagen, bevor sie am nächsten Tag zu dem Forschungszentrum aufbrechen würden. September hatte sich gemeldet, eine Schicht die Wache zu übernehmen, allerdings nicht ohne Hintergedanken. Als er sich sicher war, dass Raynan schlief, den er abgelöst hatte, begab sich September nach draußen, um den Professor zu kontaktieren. Er stellte einen kleinen Sender auf, verschlüsselte die Frequenz mit einem Code, den der Professor selbst programmiert hatte und praktisch nicht zu knacken war, und wählte die geheime Nummer des Professors.

September, hallo! Schön, von dir zu hören.

Ertönte eine gedämpfte, tiefe Stimme aus Septembers Helm-Komlink.

Hallo, Professor Jizax.

Ist deine Mission bisher erfolgreich verlaufen?

Nun ja...Ja und Nein. Wir haben den KEK/G noch nicht ausfindig gemacht, aber dafür etwas anderes.

Da du dich auf Kowak befindest, gehe ich davon aus, dass du Janus' Zoo gefunden hast?

Ja, richtig.

Nun DAS ist sehr erfreulich! Ich war schon kurz davor meinen Glauben an den alten Janus zu verlieren. Wie ist sein Zustand? Ist er stark beschädigt? Haben die Seps etwas zerstört?

Nein, er ist völlig intakt, aber wie es aussieht hat Janus aber alle Tiere freigelassen. Glücklicherweise interessieren sich die Seps nicht für Zoologie und haben die Tiere und den Zoo in Ruhe gelassen. Sogar die Technik funktioniert noch. Zork hat uns eine Tür geöffnet, hinter der sogar noch alle Computer funktionieren.

Es freut mich das zu hören. Janus' Arbeit ist auch viel zu wertvoll, um ihre Resultate zu vernichten. Apropos Zork, wie geht es ihm?

Naja, ihm wurde ein Arm abgeschnitten, aber er kommt klar. Das wächst schließlich wieder nach.

Oh, da hätte ich etwas für ihn, Medix. Es enthält Wachstumshormone und sogenannte "gedopte" Stammzellen, die sich um ein Vielfaches schneller entwickeln als normale. Ich habe es vor einigen Monaten erfunden. Damit müsste sein Arm in zwei Tagen wieder vollständig ausgebildet sein.

Das ist schön und gut, aber du verkaufst deine Erfindungen ja nicht, schon gar nicht hier

Ich habe dir 5 Dosen in dein Medi-Kit gepackt, ganz links in der Seitentasche.

Oh, gut. Vielen Dank, Professor. Ich wede sie ihm gleich verabreichen.

Und, September, hast du die Kekse gefunden, die ich dir eingepackt habe?

Ach, du warst das. Die sind toll.

Sehr gut, das heißt, der Droide, den...

Da kommt jemand!

September unterbrach die Verbindung als er Milian kommen sah. Dieser löste September ab, der sofort in das Gebäude ging. Mithilfe seines HUDs prüfte er Zorkossks Körperfunktionen. Er schlief. September zog eine Spritze aus seinem Medi-Kit hervor auf der in rot „Medix“ stand. Es befanden sich wirklich 5 Dosen davon in seinem Medi-Kit. Er ging wieder zu Zorkossk, rammte die Spritze in seinen Armstumpf und presste damit das Serum in Zorkossks Arm

Mit den besten Grüßen vom Professor.

Murmelte September dabei.

Ich wusste nicht, dass du hier im Kontakt mit ihm stehst.

Plötzlich durchfuhr es September wie ein Blitz. Zrokossk hatte nicht geschlafen.

Wie kannst du von hier aus überhaupt kommunizieren? Wir konnten doch die Reps nicht kontaktieren, weil kein gerät zur Hand war.

Hör zu Zork, das hier darfst du niemandem erzählen. Ich will keinen unter uns töten müssen, also bitte behalte dein Wissen für dich.

Na gut, weil du es bist. Wärst du dieser Milian würde ich deinen Schädel knacken und dir den Kopf dafür abreißen.

Erneut erschrak September. Er hatte den Transmitter des Professors draußen stehen lassen. Sofort stürmte er nach draußen, um Milian vielleicht noch daran hindern zu können, ihn zu finden, doch als er den Transmitter erreichte war Milian nirgends zu sehen. Er steckte ihn schnell ein bevor Milian nach einer Umrundung des Gebäudes wiederkam. Bevor September sich beruhigt schlafen legte genehmigte er sich noch einen der Kekse von Professor Jizaxs neuem Droiden, sie waren köstlich.

_________________
Don't take life so serious. It's not like you could get out alive.
-Anselm N. Rode


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 28. Sep 2013, 00:25 
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ARC-Commando Raveen
Kowak
MD 02, 1200

Raveen hatte einen unruhigen, kurzen Schlaf. Dass regelmäßig für eine Wache gesorgt war, beruhigte ihn in keinster Hinsicht.
Er mochte keiner dieser Jedi-Ritter sein, doch sein Unbehagen war sicher nicht unbegründet.
Nun…vielleicht war es ja tatsächlich unbegründet, gestand er sich sein.
Doch nach einem Tarnkappenschiff das nicht funktionierte, einem Stamm Arm-Abhackender Jawas, Wookiees, Rancoren und einem Zoo mit als ausgestorben geltenden Geschöpfen mitten im Nirgendwo überraschte ihn auf dieser „Mission“ nichts mehr.
Er war ab jetzt lieber auf alles gefasst.
Immerhin hatten sie bisher alles gesehen, was man sich vorstellen konnte – mit Ausnahme ihrer eigentlichen Gegner. Das stimmte ihn nachdenklich.
Er entschied, aufzustehen. Die Rüstung war zum Schlafen sowieso ungeeignet – Raveen wollte sie aber unter keinen Umständen ablegen. Im Falle eines Angriffs wollte er stets unverzüglich bereit sein.
Im Dunkeln griff er nach seinem Helm, den er neben sich abgestellt hatte. Die vagen Lichter wurden vom Visier seines Helms gespiegelt und bewegten sich wie kleine Sterne darüber hinweg, als Raveen den Helm hin- und herwog.

Sein Chrono am Unterarmpanzer verriet ihm, dass Milian inzwischen Wachdienst haben musste.
Der Klon griff nach seinen Blastern, steckte sie ins Holster zurück und ging hinaus in die Nacht.
Einige Schritte entfernte er sich von ihrem Lager und setzte sich auf eine Bank, die früher wohl für den Zoo-Direktor gedacht war, um seine Sammlung selbstgefällig überblicken zu können.
So ließ auch Raveen seinen Blick über das Gelände schweifen. Die Systeme seines Helms waren bis auf das Nötigste abgeschalten, sodass er auch die kühle Nachtluft ungefiltert einatmen konnte.
Was sollte nun geschehen? Sobald die Nacht vorüber war mussten sie weiterziehen, das war unabdinglich.
Doch was dann? Wohin dann?
Diese Frage stellte er sich nicht zum ersten Mal.
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als sich auf einmal etwas am Lager bewegte – jemand. Milian? Nein, er hatte ihn vorhin um das Haus herumgehen sehen.
Zur Unterstützung schaltete er einen weiteren Sensor seines Helms ein, um die Umrisse in der Finsternis besser ausmachen zu können.
Eine Mandalorianische Rüstung.
September.
Was tat er da? Eine kleine Apparatur…eine Bombe? Nein eher ein Kommunikator, schätzte Raveen.
Bei dem Anblick ballte er seine behandschuhte Hand zu einer Faust.
Mit solch einer Apparatur hätte man jederzeit locker die Republik kontaktieren können. Wir hätten schon seit Tagen einen Kreuzer im Orbit haben können.
Das was September da verheimlichte war unter normalen Umständen Verrat am Oberkommando.
Aber was heißt schon normal? Dieser Einsatz setzt in dieser Hinsicht unübertroffen besondere Maßstäbe...
Das war also sein Team?
Roso und der Wookiee schienen stets Loyal zur Sache zu sein, doch über Persönlichkeiten wie Milian Jayden oder auch diesem September konnte er sich nicht im Klaren werden.
Wenn sie nicht bald damit anfangen würden, mit offenen Karten zu spielen, würde sie das alle noch in den Untergang treiben – egal ob durch sich selbst oder den Feind.
Abermals musste Raveen den Kopf schütteln.
Die Dinge mussten sich ändern. Wie er erkennen konnte, hatte ohnehin gerade der Sonnenaufgang begonnen. Ein guter Zeitpunkt also, um den Mitstreitern eine Lektion zu erteilen.
Er warf noch einen letzten Blick auf die aufgehende Sonne...
Wenn er mit seinem Helm in die Sonne sah, passierte normalerweise nichts, da das Visier gut genug beschichtet war, um keine Schäden an den Augen davonzutragen. Wieso sah er dann diese schwarzen Punkte, wenn er dorthin blickte?
Aber...die Punkte bewegten sich. Nein, es lag nicht an seinen Augen, es waren Flugobjekte.
Jetzt nahm er seine Helmsysteme wieder vollkommen in Betrieb. Die verstärkten Audiosensoren verrieten ihm das monotone Brummen der sich im Anflug befindenden Jäger.
Dieses Geräusch würde er selbst aus tausend Explosionen heraushören können, so oft hatte es schon vernommen.
Vulture Droiden, je einen Hyänen-Bomber flankierend.
Sie hielten genau auf ihn – auf sie – zu.
Planlos schienen sie damit zu beginnen, hier und da ein Bombardement durchzuführen, um die Beute aufzuscheuchen.
Nur wenige Parsec noch…jetzt waren sie genau über ihnen – Raveen sah eine weitere Bombe fallen.
Als sie die Erde berührte schien Kowak in gleißendem Licht zu verbrennen.
Raveen raffte sich vom Boden wieder auf, warf sich in das wenigstens Sichtschutz gewährende Gestrüpp und sah aus dem Augenwinkel, wie Milian von der Wache aufgeschreckt war und jetzt im Laufschritt zurück ins Gebäude floh, und zwar offensichtlicher wie es nicht hätte sein können.
„Milian, NEIN!“,
schrie Raveen. Er wusste, dass Milian ihn ohnehin nicht hören konnte.
„Keinen Funken Disziplin, das ist noch unser Untergang!“
Tatsächlich kehrten die Vulture Droiden um und flogen erneut über sie hinweg – doch ein Angriff blieb aus.
Es war gut gegangen. Sie waren alle noch am Leben.
Als sich der Klon schließlich sicher war, dass die Droiden außer Reichweite waren, raffte er sich vom Gestrüpp auf.
Sein Kama war teilweise von der Wucht gerissen und der aufgewirbelte Schmutz hatte seine Markierungen an der Rüstung teilweise unkenntlich gemacht.

„Und wo die herkommen gibt es noch einige mehr“,

sagte Raveen schließlich zu sich selbst, als er – mit einer Hand an seinem Blaster – zum Lager zurückstapfte.

„Jetzt wird sich einiges ändern müssen.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 12. Okt 2013, 20:24 
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Milian Jayden

Kowak, Zoo
MD 02, 2200

Als September im Gebäude verschwand, zückte Milian seinen Holoprojektor. Er hatte jetzt einen Plan, wie er seinen Auftrag beenden konnte, ohne Braxton direkt zu töten. Es fehlte nur noch eine Sache und dafür musste er mit Rochelle Kontakt aufnehmen.
Kein Empfang. Natürlich nicht, das hatten sie ja schon mehrmals probiert.
Er sah sich in der Umgebung um und entdeckte zu seiner Überraschung einen tragbaren Transmitter. Wahrscheinlich von September. Scheinbar war er nicht der einzige mit Geheimnissen.
Mithilfe des Transmitters und des Codes den Rochelle ihm gegeben hatte, konnte er ein Signal zu ihrem Projektor herstellen. Sie nahm die Anfrage an und ein Bild von ihr erschien.
Sie trug einen hellen Anzug mit Rock und schon wieder dieses raubtierhafte Grinsen.
„Hallo Jayden. Was gibt es neues? Haben Sie es schon getan?“
„Nein aber ich bin kurz davor. Ich habe jetzt einen Plan. Aber bevor ich das tue, musst du etwas für mich tun.“
„Wie ist das gemeint?“
„Lari Braxton. Sie muss irgendwo auf Coruscant sein und wird wohl von mindestens einem republikanischen Veteranen versorgt und wahrscheinlich von ein paar Klonen bewacht.“
„Wollen Sie etwa dass ich ein dreijähriges Kind töte?“
„Was? Nein! … Moment du wusstest von ihr?“
„Selbstverständlich.“
„Warum hast du mir das verschwiegen?“
„Es ist irrelevant. Wenn Sie Braxton in den Kopf schießen wird er unweigerlich sterben, egal ob er eine Enkeltochter hat oder nicht.“
„Tu nicht so unschuldig! Du weißt genau wie ich das meine!“
„Wie auch immer. Was wollen Sie jetzt von mir?“
„Ich hab so das Gefühl, dass es jemand auf Lari abgesehen hat. Zuerst stirbt ihre Mutter, dann versteckt ihr Großvater sie und übergibt sie an einen Waffenbruder. Ich will dass du auf sie Acht gibst, halte dich im Hintergrund, aber behalte sie im Auge!“
„Interessant. Und Kraft welchen Amtes, wollen Sie mir diesen Befehl erteilen?“
„Als dein zukünftiger Auftraggeber Pateesa. Sobald ich von dieser Mission zurück bin und du die Belohnung von deinem Boss bekommen hast, arbeitest du für mich und zwar nur noch für mich!“
„Ihnen ist schon klar, dass ich nicht umsonst den geheimen Bodyguard für ein Kind gebe.“
„Kein Problem. 4 Mio. Credits sind mehr als genug zum teilen. Du bekommst 25%.“
Rochelle zögerte zuerst.
„Na schön wie Sie wünschen Jayden. Aber wagen Sie es bloß nicht, mit mir zu feilschen!“
Milian grinste. „Hey ich bin vieles. Ein Mörder, ein Wilderer, ein Meisterschütze, ein Frauenheld aber bestimmt kein Betrüger. Vertrau mir!“
Bei „Vertrau mir“ zuckte Rochelle merkbar zusammen. „Das … wird schwer.“
„Aber machbar?“
„Ich glaube schon.“
„Okay.“
Er hörte, wie sich die Eingangstür des Hauptgebäudes öffnete. Zum Glück war er weit genug weg um nicht sofort entdeckt zu werden.
„Ich muss Schluss machen. Wir sehen uns auf Coruscant.“
Er schaltete das Gerät ab, ließ aber den Transmitter stehen. Vielleicht würde September danach suchen.
Unauffällig als würde er normal patroullieren, bog er um die Ecke des Gebäudes, als er es halb umrundet hatte und beim Haupteingang ankam, saß nicht weit davon Raveen auf einer Parkbank. Als er an die Stelle zurückkam, wo der Transmitter gestanden hatte, war dieser verschwunden. Der Chiss hatte ihn sich also zurückgeholt.
Milian machte noch drei Umrundungen. Inzwischen sollte Sep wieder eingeschlafen sein. Der ARC saß noch draußen auf der Bank, doch das spielte keine Rolle, er würde für seinen Plan einfach einen anderen Ausgang nehmen, damit Raveen ihn nicht sah.
Milian ging hinein und vergewisserte sich, dass jeder schlief, dann nahm er sein Präzisionsgewehr und stellte den Hebel auf Betäubung. Leise schlich er zu Braxtons Schlafplatz … doch der war leer.
Er sah sich alarmiert um, doch Braxton stand nicht wie befürchtet mit erhobenem Blaster hinter ihm. Zwar hatte er einen Blaster gezogen, doch er stand vor dem schlafenden Roso und zielte auf dessen Kopf. Braxtons Augen waren geschlossen. Schlafwandeln konnte er also auch noch.
Milian zielte auf ihn und flüsterte: „Hey Comodore!“
Der Captain öffnete seine Augen und schüttelte den Kopf.
„Was … Was ist …?“
„Psssst!“, machte Milian. Braxton drehte sich zu ihm herum.
„MJ? … Warte nicht schießen! Ich wollte Roso nicht …“
„Sein Sie still!“, fauchte er.
Braxton ließ die Waffe fallen und nahm die Hände los.
„Es ist alles wieder in Ordnung. Du musst mich nicht erschießen. Also … nimm die Waffe runter!“
Milian schüttelte den Kopf.
„MJ, du sollst …“
Er drückte ab und schickte den Captain ins Land der Träume. Gerade noch rechtzeitig bemerkte er wie Nipuck sich aufrappelte und betäubte es ebenfalls, bevor es einen Warnruf abgeben konnte.
Die anderen hatten es nicht mitbekommen.
Er schulterte Walon Braxton, brachte ihn durch einen der anderen Augänge nach draußen und betrat das große Außengehege, das er sich schon zuvor ausgesucht hatte.
Über dem Gehege gab es einen Kran der wahrscheinlich dazu gedacht gewesen war, die Tiere die hier einmal Zuhause waren zu füttern. Und genau das hatte Milian jetzt vor. Er löste den Haken vom Kranseil und band es um Braxtons Knöchel, dann stieg er in das Führerhaus und hob ihn einige Meter an. Da hing er nun, kopfüber baumelnd. Das perfekte gefundene Fressen.
Er ging wieder hinunter zu ihm und sah ihm ins Gesicht.
„Kein Unschuldiger, aber auch kein Mörder.“, bemerkte er zufrieden über sich selbst.
Am Boden lag etwas metalisches. Es war Braxtons Holoprojektor. Milian zeichnete noch eine Abschiedsbotschaft für ihn auf und stellte den Projektor so ein, dass er auf Braxtons Vitalzeichen reagierte, sodass die Botschaft abgespielt wurde wenn er aufwachte. Wenn der Captain Pech hatte, dann würde er nicht mehr rechtzeitig aufwachen um die ganze Botschaft zu sehen zu bekommen.
Milian öffnete das Tor, das vom Gehege nach draußen in den Dschungel führte. Wahrscheinlich wurden durch diese Tore die Tiere in die Freiheit entlassen, aber das war jetzt egal. Er schraubte die zwei kleinen Kanister mit dem Lockstoff die er gefunden hatte auf und ließ sie Quer durchs Gehege rollen. Der Dschungel war groß und bevölkert genug. Irgendein Raubtier würde schon darauf reagieren und auf einen Braxton am Seil stoßen.
Er legte den Projektor auf den Boden, verließ das Gehege und schob das große Gittertor zu.
„Leben Sie wohl, Captain.“



Auf seinem Rückweg, als schon die Sonne aufging, sah er schwarze Punkte am Himmel näher kommen. Zuerst dachte er es wären Vögel, doch dann wurden die roten Augen der Hyena-Bomber und Vulture-Droiden sichtbar und sie warfen Bomben über dem Zoo ab. Milian tat das erste was sein Instinkt ihm zurief und stürmte in das Gebäude, um die anderen zu warnen. Jemand rief ihm etwas zu, doch er achtete einfach nicht darauf.
Als er innen ankam, waren alle schon wach und hatten ihre Waffen gezogen.
„Was ist passiert?“, fragte Roso.
„Droidenjäger!“
„Warum haben sie uns nicht erwischt?“
„Sie sind weitergeflogen.“, sagte Raveen, der auf einmal hinter Milian stand. „Und Sie Jayden, werden auch bald fliegen. Nämlich aus dem Team, wenn Sie sich nicht endlich ein wenig Disziplin aneignen! Wegen Ihnen weiß der Feind jetzt, dass wir hier sind!“
„Ich wollte nur die anderen warnen, während du dich wie eine feige Wompratte unter einem Felsen verkrochen hast Kumpel.“
„Sie haben nicht das Recht …“
„RUHE!“, rief Roso. Beide schwiegen. Roso sah sich um. Ungewöhnlich unruhig, so sah man ihn selten.
„Wo zum Teufel steckt Walon?“
Jetzt sahen sich alle im Raum um.
„Vielleicht musste er mal austreten.“, meinte Raynan.
„Ich hab ihn raus- aber nicht mehr reingehen sehen.“, log Milian.
„Na Klasse, Ihren Dienst haben Sie auch nicht richtig erfüllt!“, schimpfte Raveen.
„Langsam gehst du mir auf den Geist Klönchen.“
„Bist du dir sicher, dass du ihn rausgehen sehen hast?“, fragte Roso.
„Ich weiß, was ich gesehen habe.“, antwortete Milian.
„Und ich weiß, wenn ich einen Lügner sehen!“, brüllte Zorkossk plötzlich auf. Er packte Milian am Hals und drückte ihn gegen die Wand. „Was ist wirklich passiert? Was hast du ausgefressen? Sag es oder ich fresse etwas von dir!“
Er hob drohend die andere Klaue, die ihm inzwischen nachgewachsen war.
Eine schmale Klinge erschien an Zorkossks Hals.
„Lass ihn runter!“, verlangte Deimos.
„Zork hör auf. Ich glaube nicht, dass Milian lügt.“, riet September.
„Niemals! Er hat den Captain ermordet und seine Leiche versteckt. Wie sonst willst du sein Verschwinden erklären?“, sagte Sargas.
„Vielleicht hat sich dein toller Captain ja verlaufen.“
„Was meinst du damit?“
„Du folgst ihm doch auf Schritt und Tritt. Überall wo er ist bist du auch. Du bist wie das Strill, ein Haustier.“
„F*** you Sep!“
Beide zogen ihre Waffen und zielten aufeinander.
„Schluss jetzt!“, rief jemand. Es war Roso. Er hielt einen Thermaldetonator in einer Hand und eine Blaster in der anderen. Der Zeitzünder piepte bereits.
„Captain Roso, das ist …“
„Halt den Rand Fett-Klon!“, schnitt er Raveen das Wort ab. „Du kommst aus einem Reagenzglas und wurdest in einer Trainingseinrichtung ausgebildet. Du bist nicht auf der Straße aufgewachsen so wie wir. Du meinst du könntest alles lösen indem du deine Disziplin durchsetzt, aber so funktioniert das nicht immer. Du hast keine Ahnung von gar nichts! Und jetzt lassen erstmal alle ihre Waffen fallen und der Trandoshaner den Nal-Huttaner!“
Sie taten was er sagte. Der Detonator piepte immer schneller. Roso näherte sich Milian.
„Nun MJ, wo ist Braxton?!“

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"Ich weiß nicht ob Menschen und Turianer denselben Himmel haben, aber sollten wir dort landen: ich bin an der Bar." - Garrus Vakarian, Mass Effect 3


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Mo, 14. Okt 2013, 19:37 
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Capt. Walon Braxton
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Braxton öffnete langsam die Augen. Er brauchte eine Weile bis er wusste wo er sich befand.
Er fluchte lautstark. Braxton sah sich um und entdeckte einen Projektor.
Offensichtlich war er auf seine Vitalzeichen eingestellt, denn nun begann dieser eine Nachricht ab zu spielen.
„Hallo Comodore“, erklang Milians Stimme.
Braxton fluchte geistreich.
Die Aufnahme ging weiter: „Ich hoffe sie nehmen es nicht persönlich aber ich habe meine Gründe.
Bevor sie losfluchen Chef, hören sie mir erst einmal zu. Ihre Enkelin steht unter gutem Schutz. Unter meinem. Nun ja, genau genommen unter dem Schutz einer von mir engagierten Kopfgeldjägerin.
Sie können also in Ruhe abtreten.“
Braxton taxierte den Projektor mit einem eisigen Blick und schwieg.
Milians Stimme erklang noch einmal:“Achja und ihr dämliches Mistvieh von einem Strill das immer die Luft verpestet hat, jetzt kann ichs ja sagen, habe ich gnädiger Weise nur betäubt. Es wird bestimmt einen hübschen Preis erzielen. In diesem Sinne Commodore……“
Die Aufnahme war beendet und Braxton hing wieder in der Stille Kowaks herum
Er schaute sich nun genau um.
Das Gitter des Käfigs war nicht sorgfältig verschlossen, sodass jederzeit Raubtiere eindringen konnten.
Und es roch nach Lockmittel im Käfig welches am Boden verteilt war.
Braxton tastete an seinem Gürtel und stellte fest das sein Blaster und seine sonstige Ausrüstung fehlten.
Nur noch ein Messer, versteckt am Handgelenk war ihm geblieben.
Braxton versuchte an sein Bein heranzukommen.
Er schaffte es unter großer Anstrengung und hakte sein Messer ein.
Der Captain begann langsam zu sägen. Es ging nur sehr langsam voran.
Braxton musste schon nach kurzer Zeit immer wieder Pausen einlegen da es schier unmöglich war sich die ganze Zeit zu seinem Bein zu strecken.
Außerdem war es ein Seil aus Metalldraht.
Nachdem Braxton eine Weile das Drahtseil bearbeitet hatte war er schon kurz davor sich zu befreien als er einen Schatten wahrnahm der sich am Käfigeingang bewegte.
Braxton versuchte zu erkennen was es war. Die Nacht hatte zwar bereits dem Tag Platz gemacht, jedoch war dieser ziemlich regnerisch und düster.
„Passend“, dachte sich der Captain.
Braxton fluchte als er erkannte was sich da am Käfigeingang bewegte. Ein Vornskr.
Es zwängte sich durch die Öffnung in den Käfig hinein.
Zu Braxtons Endsätzen tauchten noch vier weitere am Eingang auf.
Braxtons dachte schnell nach. Er musste hier so schnell wie möglich vom Haken runter.
Aber selbst dann waren seine Chancen nur begrenzt, um es vorsichtig aus zu drücken.
Er machte sich sofort an die Arbeit und sägte an dem Seil.
In der Zwischenzeit hatten es alle Vornskr in den Käfig geschafft und betrachteten den hilflosen Braxton am Seil.
Er musste trotz der brenzligen Situation eine Pause einlegen.
Braxton musste zusehen wie eines der verdammten Viecher zum Sprung ansetzte.
Der Captain machte sich bereit. Einen Sprung konnte er vielleicht mit seinem Messer abfangen wenn er Glück hatte. Eines dieser Viecher würde er noch mitnehmen. Er würde kein leichtes Frühstück werden.
Der Vornskr fixierte ihn mit seinem wilden raubtierhaften Blick und sprang los.
Dann ging alles sehr schnell.
Ein grauer Schatten flog durch die Luft und fing den Vornskr in der Luft ab.
Nipuck. Das Strill wälzte sich mit seinem Gegenüber auf dem Boden. Die anderen Vornskrs wandten sich von Braxton ab und ihrem neuen Gegner zu.
Nipuk war zwar ein gewaltiges Strill aber er würde gegen dieses Rudel nicht lange durchhalten.
Das Strill konnte ihm jedoch Zeit verschafften.
Braxton achtete nicht auf dem Kampf unter ihm und nicht auf das Keuchen und winseln seines Strills.
Es gab nur noch das Seil und ihn.
Plötzlich war er durch und viel mit einem Krachen zu Boden.
Braxton sah im ersten Moment nur Sterne. Zu seinem Glück viel dem Rudel das nicht sofort auf.
Es war viel zu sehr mit Nipuck beschäftigt.
Nipuck blutete aus mehreren tiefen Wunden und dort wo sein rechtes Auge gewesen war war nun ein klaffendes, blutendes Loch.
Braxton nahm das Messer vom Boden und wollte seinem Strill zur Hilfe kommen als er plötzlich von einem Vornskr, dass er offensichtlich übersehen hatte von hinten angefallen wurde.
Er schlug hart am Boden auf. Braxton wälzte sich mit dem Raubtier am Boden und stach drauf ein so oft er nur konnte.
Das Vornskr riss ihm mit seiner Pranke den Brustpanzer auf biss ihm in den Arm.
Kurz bevor Braxtons Kräfte endgültig zu erlahmen drohten traf er das Vieh direkt in die Stirn. Es sackte über ihm zusammen.
Braxton wälzte sich unter dem Vornskr hervor.
Keinen Moment zu früh wie er feststellte.
Nipuck lag am Boden und bewegte sich nicht mehr und nun wandte sich das Rudel Braxton zu.
Er taumelte blutüberströmt rückwärts und hielt das Messer mit ausgestrecktem Arm in Richtung der Raubtiere.
Captain Braxton wusste, dass es nun vorbei war.
Braxton musste zusehen wie das gesamte Rudel begann den Kreis enger zu ziehen.
Plötzlich ertönte ein lautes Krachen. Deimos versuchte sich durch den Käfigeingang zu zwängen, schrie brüllte und wedelte mit seiner Schlagwaffe in Richtung der Vornskrs.
Braxton fragte sich wo wohl die anderen blieben.
Schließlich schaffte es Deimos gerade noch rechtzeitig durch den Eingang und warf sich zwischen Braxton und das Rudel.
Die Vornskrs die kurz zuvor noch unschlüssig waren was nun zu tun war, Braxton verspeisen oder Deimos töten, stürzten sich nun auf den armen Riesen von Dathomir.
Dieser schwang seine Waffe behände und streckte damit zwei der Raubtiere nieder, doch schließlich wurde er umgerissen.
Zum Glück von Deimos und auch Braxton tauchten Roso und Milian am Eingang auf und nahmen das Rudel unter Feuer.
Schließlich lagen alle Vornskrs tot am Boden.
Was tat Milian hier?
Im ersten Moment hatte Braxton nicht daran gedacht und war nur froh gewesen das dieser ebenfalls hier war um ihm aus der Patsche zu helfen
Doch jetzt dachte er angestrengt nach.
Milian hatte ohne Zweifel auf fremden Befehl hin gehandelt.
Er hatte zwar gute Lust ihn zu vermöbeln und ihn dann hier ebenfalls auf zu hängen; jedoch war da noch etwas anderes was ihn zurück hielt.
Er hatte den Selben Auftrag für Roso bekommen. Wer versuche sie hier gegeneinander aus zu spielen?
Roso trat zu ihm und half Walon hoch. Gleichzeitig richtete er seinen Blaster auf Milian.
September und der Rest der Truppe stießen nun ebenfalls zu ihnen.
Der Wookie half Deimos hoch, der so wie Braxton ebenfalls blutüberströmt war.
September und die anderen richteten ihre Waffen auf Milian.
„Noch etwas zu sagen, Verräter?“, knurrte der Trando.
„Soso hier ist also der Commodore…“, sagte September und zielte auf Milians Kopf.
„Ich…… habe ihn doch gerade mit Roso gerettet.“
„Du hast ihn auch in diese Lage gebracht und deinen Freund Deimos nebenbei auch“, knurrte Roso.
Milian versuchte etwas zu erwidern doch der ARC Raveen schnitt ihm das Wort ab.
„Wir exekutieren ihn. Auf mein Kommando…“
„Halt!“, schrie Braxton.
Das Blut rann ihm ins Gesicht als er sagte: „Das Kommando habe hier immer noch ich. Nehmt die Waffen runter. "
Alle gehorchten etwas verdutzt.
„Milian wenn ich wieder auf den Beinen bin werde ich dich dermaßen vermöbeln das dir dein Gesicht hinten wieder austritt."
Der ARC setzte zur Erwiderung an: „Sir, sie stehen offenbar unter Einfluss ihrer Verwundung. Sie sind nicht zurechnungsfähig. Darf ich sie daran erinnern….“
„Klappe halten Soldat, sagte nun Roso, und hören sie dem Captain zu. Er kann sich ohnehin nicht mehr lange auf den Beinen halten.“
„Milian hat offensichtlich für einen fremden Auftrag gehandelt. Doch das ist nicht alles. Ich hatte die Selbe Instruktion für Roso. Ich sollte ihn umbringen..“
Nach einem kurzen schockierten Schweigen sagte Roso trocken: „Irgendjemand will uns hier ans Bein pissen, so viel steht fest.“

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Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Di, 15. Okt 2013, 17:50 
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Sargas Jemeen
MD03.0500

Alle starrten wie gebannt auf Roso, den Detonator der in seiner Hand immer noch blinkte, und auf Milian, der auf einmal gar nicht mehr so cool wirkte.
Man konnte nur noch das entfernte Heulen der Droidenjäger hören.


Ich habe nichts mit dem Verschwinden des Captains zu tun!

Milian unterbrach die Stille mit seinem Geschrei unangenehm abrupt.
Er blickte von einem zum anderen, doch überall fand er nur abwesende Gesichter.


Entweder sagst du uns jetzt augenblicklich wo er ist oder ich lass dich diese Bombe schlucken! Also sag uns gefälligst was wir wissen wollen, du verlogener Häufen Banthaa-Dreck!

Wäre die Situation nicht so ernst gewesen hätte Sargas fast lachen können. Immerhin sah man es nicht All zu oft dass es dem sonst so vorlauten Jayden mal die Sprache verschlug.
Roso wollte gerade wieder losbrüllen als Raveen sich neben ihn stellte. In seiner Hand hielt er eine Data-Pad mit Emblem der Republik.


Wenn uns der sehr geehrte Mr Jayden nicht antworten will, dann kann ich da womöglich helfen.

Milian wurde blass. Er wollte etwas sagen, doch der Klon hin die Hand.

Halt! Einer nach dem anderen. Ich bin gerade dabei den Captain zu finden. Was allerdings keine All zu schwere Aufgabe sein dürfte. Ich habe nämlich jedem von euch außer Roso und Braxton einen Peilsender verpasst. So kann ich die Route die du in den letzten Stunden gelaufen bist auf den Milimeter genau verfolgen.

Sargas schaute verwundert an sich herunter.
"Wo hat der denn hier bitteschön was versteckt?

Raveen tippelte weiter auf seinem Pad herum.


Okay, okay! Ich sage euch wo der Captain ist.

Ach ja?

Ich führe euch hin. Er ist in einem Käfig, nicht weit von hier.


Raveen klatschte in die Hände.

Danke. Das hätten wir ohne deine Hilfe nicht herausgefunden.

Milian zog die Augenbraue hoch.

Aber sie haben uns doch einen Peilsender verpasst. Dann hätten sie es doch sowieso herausgefunden.

Dann viel Spaß bei der Suche nach einem nicht vorhandenen Peilsender.


Milian klatschte sich die Hand an die Stirn und in den Köpfender anderen strahlten Glühbirnen auf.

Roso klopfte dem Klon anerkennend auf die Schulter.


Gar nicht mal so schlecht für einen Fett-Klon aus dem Reagenzglas, was? Ich bin nämlich gar nicht so dumm wie viele meiner Brüder.

Vielleicht sollte ich meine Meinung ihnen gegenüber ein wenig ändern.

Wäre doch ein Anfang oder? Aber bevor wir hier einen Freudentanz tanzen sollte wir besser mal den Captain befreien.


Die Gruppe schulterte ihre Waffen und nahm Jayden in die Mitte, damit er ja nicht abhauen konnte. Dann maschierten sie nach den Anweisungen von Milian los.
Dabei musste Sargas immer wieder zum Himmel schauen.
Ob noch mehr von den Jägern kommen würden? Immerhin wäre ihre Position ja kein Geheimniss mehr.
Doch offenbar waren die Seperatisten gerade beim Frühstücken oder so, denn der Himmel war frei von "Ungeziefer".
Als die Gruppe eine Viertel Stunde gelaufen war kam ein Käfig in Sicht. Darin befand sich offenbar eine Person. Gefesselt.
Am liebsten hätte Sargas Milian sofort den Kopf weggepustet. So etwas gehörte mit der härtesten aller Strafen bestraft, denn draußen näherten sich Raubtiere die nicht gerade freundlich aussahen.
Sargas konnte sich boß nicht mehr an ihre Namen erinnern.
Er hob sein Gewehr und zielte. Doch die Tiere bewegten sich zu schnell als dass er sie hätte erledigen können.


Zu viel Bewegung.

Sargas tippte auf sein Gewehr und und Roso verstand.
Er bedeutete der Gruppe, dass sie jeden Laut vermeiden sollte und begann sich an den Käfug zu schleichen.

Im inneren kämpfte ein Strill gegen die Raubtiere.

Auf einmal ging alles sehr schnell
Deimos rannte los und schlug auf die Käfigtür ein und brüllte.
Roso und Milian rannten hinterher.

Zuerst dachte Sagas dass Milian abhauen wollte, doch er feuerte ebenfalls und sich nicht von Rosos Seite.
In Sekundenschnelle war die Gefahr beseitigt.
Die Gruppe stand nun im Käfig.
Waffen gerichtet auf Milian

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Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist... oder halt auch nicht
STAR WARS VII


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Mi, 16. Okt 2013, 16:42 
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September
Kowak
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Innerlich musste September über diese Situation beinahe lachen. Es wollte tatsächlich jemand die Offiziere gegeneinander ausspielen. Wieso allerdings gerade Milian involviert war, erschien September schleierhaft. Dachte der Strippenzieher hinter diesem Konflikt etwa Milian hätte Autorität oder gar eine Führungsposition innerhalb des Teams inne? Milian spielte sich zwar oft als solche auf, dennoch sah ihn niemand wirklich als eine Art Team-Leader. Wieso also er? Wollte jemand September einen Gefallen tun? Der Professor oder Montanov? Nein, in dem Falle würde Roso nicht zum Ziel werden. Er beschloss, vorerst nichts damit zu tun zu haben, bis er vom Gegenteil überzeugt wurde und hörte stattdessen den Fragen der anderen zu.

Wie bei der Macht der Zählerin kamst du auf die Idee Braxton zu verfüttern?!

Brüllte Zorkossk los.

Wie schon gesagt, es handelt sich hierbei wahrscheinlich um einen fremden Auftrag. Ich gehe davon aus, dass du, Milian, genausowenig wie ich, weißt, wer dein Auftraggeber ist?

Korrekt. Ich bekam ihn über einen Mittelsmann. Aber wieso sollst du, Commodore, unseren liebsten mandalorianischen Captain umbringen? Ich meine, wer hätte Interesse daran, die Führungspersonen des Teams aus dem Weg zu räumen?

Nachdem er den letzten Satz beendet hatte, warf Milian September einen kurzen Blick zu, als würde er ihn verdächtigen. Hatte Milian September etwa doch gesehen, als dieser Kontakt zum Professor aufnahm? Das würde seinen Verdacht begründen, aber wenn dem so wäre, wäre Milian längst damit herausgeplatzt, um seine eigene Haut zu retten. September könnte es ihm nicht übel nehmen, er würde das gleiche tun. Doch September fiel plötzlich ein, dass er selbst keinen blassen Schimmer hatte, was hier vor sich ging. Daher konnte er nur unschuldig sein. Allerdings war er sich da gar nicht mal so sicher. Dieses ganze Szenario stank förmlich nach Montanov, obwohl es auch von September selbst hätte kommen können.

Nun, da sie alle drei aufgrund dieser Situation nicht mehr imstande sind, unvoreingenommene Entscheidungen zu treffen, übernehme ich jetzt das Kommando!

Warf Raveen plötzlich ein.

Moooment mal! Du bist nicht befugt deine Vorgesetzten aus dem Amt zu entheben. Das wäre die Aufgabe des Generalstabes. Hier übernimmt niemand einfach das Kommando!

Entgegnete Sargas.

So leid es mir tut, aber in einem Punkt muss ich dem Klon Recht geben. Roso, Walon und Milian können nicht mehr unvoreingenommen agieren und Entscheidungen treffen, da für jeden von ihnen von einem der anderen eine Gefahr ausgeht. Ob sich die Klärung dieses Konfliktes bis nach der Mission aufschieben ließe, sei mal so dahingestellt.

Gab September zu bedenken und zog damit sämtliche Blicke der Gruppe auf sich, als hätte er soeben angekündigt einen Hutten als Ganzes zu verspeisen.

Also ich bin ja dafür wir köpfen den kleinen. Dann können Walon und Roso das unter sich ausmachen. Zwei Captains sind so wie so zu viele für ein Team.

Mischte Zorkossk sich ein.

Will jetzt noch jemand seinen Senf dazu geben, oder können wir dieses Problem ein für allemal aus der Welt schaffen?

Erwiderte Milian sichtlich verärgert.

Also ich fand meinen Vorschlag äußerst problemlösend.

Gab Zorkossk mit einem breiten Grinsen, das seine Zähne entblößte, zurück. Nun begann auch Raynan mitzudiskutieren.

Also, um ehrlich zu sein, ich finde den Vorschlag des Reptils gar nicht so schlecht. Schließlich stellt ihr drei jetzt eine Bedrohung für alle dar. Wenn wir zu keiner Lösung kommen fangen wir an uns gegenseitig zu zerschießen und am Ende steht ein Überlebender hier und verrottet auf Kowak oder wird von einem der Zootiere gegessen.

Ein wenig verärgert ergriff Raveen erneut das Wort.

Ich schlage vor, das ganze militärisch zu lösen. Captain Braxton hat, trotz seines Auftrages nicht versucht, Captain Roso zu töten. Milian Jayden hingegen hat versucht Captain Braxton zu töten und ist damit ein Verräter, der bestraft werden muss. Mit dem Tode.


Zorkossk
Kowak
MD03; 0530

Zrokossk leckte sich mit seiner langen Zunge die Lippen. Er würde so oder so auf seine Kosten kommen. Er griff bereits nach seiner Machete als Captain Braxton seine Stimme erhob.

Hier, unter meinem Kommando, wird niemand exekutiert. Ja, Milian wollte mich umbringen. Ja, dafür werde ich ihm mit bloßen Händen das Gesicht zermatschen und ja, auch ich erhielt einen ähnlichen Auftrag. Dennoch sollten wir uns nicht gegenseitig bekämpfen und damit alle in Gefahr bringen. Wir sollten uns vielmehr Gedanken darüber machen, wer hinter alldem steckt.

Enttäuscht nahm Zorkossk die Hand von der Machete. Doch plötzlich kam ihm eine Idee.

Wir sind doch, wenn auch nicht fest angestellt, Beamte der Republik. Wieso lösen wir das hier nicht schön republikanisch-demokratisch?

Das klingt akzeptabel, und auch irgendwie sinnvoll.

Antwortete Raveen. Deimos, der bisher lediglich beobachtend da gestanden hatte, ergriff nun zum ersten Mal das Wort.

Heißt das abstimmen, Echsenmann?

Ja, das heißt es, Hornmann.

Daraufhin nickte Deimos zustimmend. Auch Raynan nickte und Sargas, der einst Senator werden wollte, nickte ebenfalls.

Na gut.

Begann Zorkossk hämisch, fast schon bösartig, grinsend.

Wer stimmt also…für meinen Vorschlag?

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Don't take life so serious. It's not like you could get out alive.
-Anselm N. Rode


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Do, 17. Okt 2013, 20:57 
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Captain Roso
Kowak
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Roso hatte bis jetzt tatenlos zugehört, doch jetzt reichte es. Wütend machte er einen Schritt nach vorne und hob drohend die Stimme.

Einen Moment! Niemand nimmt Roso seinen Posten Weg. Niemand. Auch keine Marionette der Republikanischen Regierung

Er richtete den Blaster auf den verdutzten Raveen

Sie wissen dass ich das melden muss...

Begann er lahm.
Der Wookiee brüllte. Und legte eine Hand an seine Keule.
Roso streckte ihm die Hand entgegen.


Lass es bleiben.

Sagte Sargas müde

Genau. Und jetzt wird abgestimmt. Wer will Roso des Amtes entheben?

Er hob die Hand, zögerte, als niemand seinem Aufruf folge leistete.

Na dann lasst sie in der Tasche

Murmelte er.

Nun, wollen wir jetzt abstimmen?

Nichts da!


Schaltete sich jetzt auch Walon ein

Roso hat völlig recht. Niemand nimmt uns ohne Grund den Posten weg. Und es stimmt auch niemand ab

Ganz recht, Kraft der mir von General verfügten Kräfte beschliesse ich


Begann Raveen, doch weiter kam er nicht. Roso zog die Hand zurück und schlug ihm eine runter. Verdutzt stürzte der ARC-Soldat nach hinten. Alle schrieen durcheinander und es herrschte ein einziges Chaos. Der Wookiee, dem das alles zu bunt wurde, packte den nächst besten, in dem Fall September, und schleuderte ihn durchs Lager. Der Trandoshaner brüllte nun ebenfalls und warf sich auf den Wookiee. Unter Brüllen und Fauchen gingen die Riesen aufeinander los.
Raveen erhob sich wieder und hieb nach Roso, doch dieser druckte sich und er traf M.J. Dieser reagierte umgehend und packte Raveen an der Gurgel. Walon schien sich aber an die Raubtiere zu erinnern und packte M.J. am Hals.
Als sich nach einer Weile wieder alle beruhigt hatten, setzten sie sich in eine Kreis und schwiegen sich an.
Jedenfalls waren sie so weit wie vorher. M.J. wurde nicht hingerichtet, Roso und Walon blieben Captain und Raveen blieb Klon ohne Captain zu sein.
Plötzlich tönte ein empörter Aufschrei. Raveen blickte auf seinen Brustpanzer. Den deutete er anklagend auf Roso.


Da ist ein Kratzer in meiner Rüstung. Jetzt ist das Mass erreicht!

Roso schaltete die Audiofunktion seines Helmes aus und las in "Shryiiwook: die Mittelstufe".

Danach legten sie sich schlafen. Und der Tag sollte mit einer sehr unangenehmen Überraschung starten.


To be continued :)

_________________
"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Fr, 18. Okt 2013, 19:32 
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Captain Walon Braxton
Kowak
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Die Sonne schien bereits in ihrer vollen Pracht. Walon streckte sich. Ihm tat jeder Muskel weh. Die verdammten Viecher hatten ihn etwas mitgenommen. Er trug nun eine schöne Narbe im Gesicht und am Arm bekamen die bereits vorhandenen neuen Zuwachs. Die anderen hatten sich bevor sie die Wache eingeteilt hatten, die Wunden von Braxton und Deimos versorgt.
Er fluchte leise als er sich erhob. Auch am Rücken hatten ihn diese Kreaturen erwischt. So schlimm hatte er schon lange nichts mehr abbekommen.
Doch dank der Heil- beziehungsweise Flickkunst seiner Männer war er nun wieder halbwegs kampftauglich.
Es stand auf und kletterte über den schlafenden Deimos der laut schnarchte. Er trat hinaus ins freie wo bereits September und der Wookie ein Gespräch zu führen schienen.
Raveen sah konzentriert in die Ferne. Offensichtlich schob er momentan Wache.
Braxton sah sich um. Sein Strill fehlte ihm etwas. Er hatte es zwar erst seit kurzem an seiner Seite gehabt aber er hatte sich rasch an dessen Nähe gewöhnt. Außerdem hatte es ihm noch ein zusätzliches Sicherheitsgefühl gegeben wenn dieses gewaltige Raubtier neben ihm her getrottet war.
Nun lag es tot im Boden von Kowak. Verfluchter Milian.
Mit ihm würde er später noch sprechen müssen, wegen dem Teil in Milians Botschaft mit Lari.
Er schritt zu seiner Ausrüstung und legte sie wieder an. September hatte freundlicherweise seinen Brustpanzer wieder zusammengeflickt.
Der Captain legte seinen Gürtel mit der Blasterpistole an, überprüfte seine Messer und lud sein Gewehr durch.
Die anderen sahen ihm dabei interessiert zu. Sollten sie ruhig sehen, dass er, wenn auch etwas zerschunden, wieder bereit war sie an zu führen.
Die versuchte Meuterei der heutigen Nacht hatte er noch nicht vergessen. Und den Anstifter schon gar nicht. Raveen saß da und studierte noch immer Kampfbereit die Umgebung.
Roso war nun ebenfalls aus dem Zelt getreten. Er hatte die Wache vor Raveen gehabt.
Braxton nickte ihm zu. Dann straffte er sich.
„ Ich würde nun endlich gerne bei den Seps anklopfen und dann runter von diesem verdammten Planeten. Weckt den Rest. Raveen kommen sie mit, wir sehen uns mal ein bisschen um. Ich möchte ungern vom Frühstück ins Grab marschieren.“
Roso, September und der Wookie begannen den Rest der Truppe wach zu rütteln.
Braxton ging voraus mitten in den Wald hinein. Der Klon ging hinter ihm her. Beide sagten kein Wort.
Sie gingen etwa zehn Minuten in östliche Richtung. „Ich denke nun können wir in einem Kreis um das Lager herumgehen, Raveen.“
Der Klon nickte zustimmend und ging hinter dem Captain her. Als sie das Lager fast umrundet hatten wurde das Gelände etwas abschüssig. Baxton schlug einen Weg ein, der den Pfad herunter führte.
Er hielt bei einem kleinen Vorsprung da es nun schon etwas zu steil war, um noch weiter vor zu dringen.
Raveen scannte die Gegend mit Hilfe seines HUDs.
„Captain, das Seperatistennest ist noch ca. einen Tagesmarsch von unserer jetzigen Position entfernt. Wenn wir uns ranhalten.“
„Das werden wir.“
Der Klon und Walon erhoben sich. Als Raveen den Pfad wieder hinauf gehen wollte hielt Braxton ihn am Arm fest und drehte ihn sich zu sich um.
„Eine Sache noch Soldat. Sie sollten vielleicht aufhören ständig die Anstandsdame zu spielen. Das zieht hier nicht. Ich kenne ihren Auftrag und ihre Akte. Sie sind ein hervorragender Soldat und ein sauberer Kerl. Bringen sie das hier ein und nicht die Vorschriften. Dann werden die anderen sie auch etwas ernster nehmen.“
Der Klon starrte ihn eine Weile an bis er schließlich den Helm abnahm und sagte: „Danke. Ich werde darüber nachdenken Sir.“
„Gut“, knurrte Braxton und übernahm nun wieder die Führung.
Als sie wieder auf ihrem ursprünglichen Weg angelangt waren überkam Braxton ein ungutes Gefühl.
Hier stimmte etwas nicht. Dann wurde er von hinten umgerissen. Zuerst dachte er, dass es wieder Vornskr waren, doch dann erkannte er einen Ikotchi der auf ihm kauerte. Aus den Augenwinkeln konnte er erkennen wie Raveen versuchte mehrere Droiden mit seinem Gewehr in Schach zu halten.
„Captain, ich könnte hier ihre Hilfe gebrauchen!“, brüllte er und feuerte auf die anrückenden Droiden.
Braxton rang noch immer mit dem Ikotchi. Dieser versetzte ihm einen Kopfstoß, wodurch Braxton kurz die Engel singen hörte.
Der verfluchte Hund musste offensichtlich zu den Seps gehören. Vermutlich gehörten die Droiden einem Spähtrupp an, den der Kerl angeführt hatte. Interessant, welches Personal die Seps hier aufboten. Die weitaus spannendere Frage war jedoch weshalb die Seperatisten sie erst jetzt angriffen.
Doch darüber musste man sich später Gedanken machen.
Der Ikotchi hatte inzwischen einen zweiten Blaster gezogen und feuerte einen Schuss auf Braxton ab. Dieser drehte sich schnell weg und das Blasterfeuer schlug in einen Baum.
Er zückte seine eigene Blasterpistole und feuerte ihm eine Ladung direkt in die Brust. Dieser kippte nach hinten und war tot bevor er auf dem Boden aufschlug.
Der vermutliche Plan des Ikotchis war wohl gewesen Braxton gefangen zu nehmen. Zum Glück für Braxton. Dieser hob nun sein Gewehr vom Boden auf welches er fallen gelassen hatte und sprang nun Raveen zur. Sie lieferte sich ein kurzes Feuergefecht mit den Droiden. Doch sie hatten hier eine deutliche Übermacht um sich. Die Büchsen versuchten sie nun ein zu kreisen. Wenn sie nicht den Abhang hinunter wollten mussten sie sich wohl oder übel zurückziehen. Das ganze hatte nur einen Haken. Dies war die Gegenrichtung zum Lager. Raveen hatte offensichtlich dieselben Gedankengänge gehabt, denn nun zogen sie beide dichter ins Buschwerk zurück, dass Blasterfeuer pfiff ihnen um die Ohren.
Ein kurzer zufälliger Blick durch das Dickicht in den Himmel in Richtung des Lagers ließ Braxton etwas ernüchtern.
Dort wo Braxton ungefähr das Lager vermutete stieg eine Rauchsäule in den Himmel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 19. Okt 2013, 17:52 
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ARC-Trooper CC-12297/83
Raveen
Kowak
MD03, 0935

Alles ging rasend schnell.
Der kleine Spaziergang mit Braxton hatte sich in ein Feuergefecht auf Leben und Tod verwandelt.
Raveen presse sich mit dem Rücken an einen Baumstamm, um vor dem Blasterfeuer der Droiden Schutz zu finden, sodass er selbst das Feuer erwidern konnte.
Der Feind hatte jedoch mehr den Überraschungseffekt als die zahlenmäßige Überlegenheit zum Vorteil; in Wirklichkeit wurden sie augenscheinlich nur von einer Truppe in der Größe einer regulären Patrouille ins Visier genommen.
Das alles passte einfach nicht zusammen.
Sie waren hier auf Kowak bislang in einen Krieg verstrickt, der sie noch nicht eingeholt hatte.
Sah man von den Vulture-Droiden ab, blieb seit sie hier angekommen waren jeglicher Feindkontakt vollkommen aus.
Und dennoch hatten sich viele Aspekte des Krieges bereits bis in ihre Truppe hinein gefressen und verzehrten Verstand und Logik, sodass jeder nur ein Opfer des jeweils anderen wurde, anstatt gemeinsam den eigentlichen Feind zu vernichten, der sich bislang bei der Verfolgung der Dinge nur laut lachen konnte.
Aber wenn dem so war, dass sich der Feind daran ergötze, wie sich das Team nach und nach selbst ausschalten konnte, warum wurden sie dann gerade jetzt angegriffen?

Es ist ja schließlich nicht so, als hätten wir in der letzten Zeit nicht oft genug bewiesen, dass wir dazu fähig sind

Dachte Raveen, während er einem weiteren Blasterstrahl knapp auswich.

Jemand am anderen Ende freut sich jedenfalls über unsere Uneinigkeiten. Also haben wir es nicht nur mit Droiden zu tun. An oberster Befehlskette steht also ein Separatistischer Anführer…Nicht Dooku oder Grievous, die würden sich um so einen Planeten nicht scheren. Es ist jemand anders---

In diesem Moment erwischte ihn ein Lasterblitz an seinem Schulterschutz und hinterließ einen schwarz verkohlten Fleck auf der von der Bruchlandung ohnehin verschrammten blauen Markierung.

---und zwar jemand, der sich verdammt wichtig tun will!

Braxton, wir müssen raus hier!
Schrie er zu seinem Gefährten, der sich geduckt hinter einem Haufen Holz hielt, um seinerseits das Feuer zu erwidern.

„Irgendwelche Vorschläge, Commander?“

Braxton stellte das Feuer ein und sah Raveen in dem Durcheinander an.
„Ach wissen Sie, in diesem Fall bin ich ehrlich gesagt vollkommen flexibel!“

Raveen schüttelte den Kopf.
„Jemand muss zu den anderen zurück um zu helfen. Hier unten sind wir keine Hilfe!
Gehen Sie. Sehen Sie nach den anderen und schlagen Sie die Büchsen zurück, ich gebe Ihnen Deckung und halte die Stellung!“

„Und wie bei allen Echsenaffen komme ich hier weg?“
Hakte Braxton nach.

Das war eine gute Frage seitens des Commanders. Raveen sah sich um. Bäume, Laub, dicke Äste… Moment mal!

„Commander, rennen Sie sobald ich das Zeichen gebe!“

Es gab keine Widerworte. Er nickte.
Und CC- 12297/83 wäre kein ARC-Soldat, wenn er nicht in größter Präzision schießen könnte.
Er legte seine DC-17 Blaster an und feuerte genau an eine instabile Stelle eines verdorrten Astes, der hoch im Baumwipfel am Stamm hing.
Treffer.
Der Ast krachte hinunter, riss einen Kampfdroiden mit sich und versperrte den anderen Büchsen vorerst den Weg.

„Commander, JETZT!“

Er zögerte nicht und rannte los. Offenbar vermissten die Droiden seine Präsenz nicht, ansonsten hätten sie sich vielleicht umgedreht und den flüchtenden Braxton bemerkt und versucht ihn aufzuhalten.
Aber sie taten es nicht.
Ihr einziges Vorhaben bestand darin, den herabgeschossenen Ast zu umgehen und den Klonsoldaten direkt anzugreifen.
Raveen riss sich aus seiner Deckung, gab drei Schüsse ab, von denen einer einen Droiden erledigte, rollte sich ab und peilte den nächsten Schutzgebenden Stamm an.

„STEHENBLEIBEN, ABSCHAUM. SPERRGEBIET – ZUTRITT UNTERSAGT!“

Brachte der Commander der Droiden aus seinem Stimmprozessor hervor.

…Was?“,
wunderte sich Raveen.
Er schüttelte die Frage ab und streckte einen weiteren Droiden nieder. Doch sie kamen immer näher und näher auf ihn zu. Langsam gingen ihm die Tricks aus,- nicht, dass er keine Tricks mehr gehabt hätte; die Umgebung lies diese nur schlichtweg nicht zu.
Noch drei Droiden.
Anbei bemerkte er, dass sich der Boden unter seinen Stiefeln komisch anfühlte; anders als ein paar Schritte zuvor.
Sein Herz raste, er musste schnell sein, sofort Handeln wenn er alle drei auf einmal erwischen und überleben wollte.
Hinter einem Stamm kauerte er, wartete ab…
Dann passierte der erste Kampfdroide die Deckung. Raveen stürmte vor, packte den Arm des Droiden, der den Blaster hielt, drückte ihn nach oben sodass er nicht mehr auf ihn zielen konnte.
In dieser Sekunde feuerte er seinen eigenen Blaster ab und ein blauer Laserstrahl durchbohrte den zweiten Droiden, der klappernd auf den Waldboden fiel.
Doch viel Zeit blieb ihm nicht, um sich über den Treffer zu freuen. Noch immer drückte er den mit dem Blaster bewaffneten Arm des ersten Droiden nach oben. Dieser begann langsam zu versuchen, sich aus dem Griff zu befreien, packte mit der freien Hand Raveen an der Kehle.
Dann kam ihm eine Idee.
Rasant drehte sich der ARC um und noch im selben Moment feuerte der Commander der Droiden, der jedoch anstatt Raveen nur den letzten verbleibenden Kampfdroide traf, den der Klon bei seinem Manöver als Schutzschild benutzt hatte.
Die Wucht des Blasterstrahls ließ Raveen jedoch etwas nach vorne taumeln.
Dann regte sich der Boden unter ihm, er verlor den Halt unter seinen Füßen –
und stürzte.
Alles was ihm einfiel, war seinen Seilwerfer während dem Fall auf die Wand abzufeuern, doch der Waldboden war zu weich um einem Anker den nötigen Widerstand zu geben.
Und so stürzte Raveen hinab.

Der Fall endete schneller als erwartet – und auch wesentlich weicher, letzteres hatte er dem lockeren Waldboden zu verdanken.
Ein paar Sekunden blieb er benommen liegen.
Dann riss er sich den erstarrten Droide vom Rücken, setze sich in die Hocke und sah sich um.
Er erspähte Kisten mit Material und weiteren undefinierbaren Gegenständen – alle gekennzeichnet mit dem markanten Emblem der Separatistenarmee.
Weiter konnte er ein paar technische Geräte erkennen, einen leeren Droidentransporter mit Platz für 10 Soldaten und in den Boden eingelassene Kabel und Rohre, die zur Versorgung einer größeren Einrichtung oder eines Objektes dienten.
Raveen hatte Recht behalten – die Droiden waren nicht ihretwegen gekommen, das alles war reiner Zufall.
der ARC stand auf, schleppte sich zu einer der Konsolen und stütze sich dort ab.
Auf dem Bildschirm zu sehen waren grüne Symbole, die die Funktionstüchtigkeit aller Systeme anzeigten, dazu technische Daten und Werte und duzender weiterer grün blinkender Lichter.
Er seufzte.
Jedes dieser Lichter stellte die Funktionstüchtigkeit weiterer Außenposten dar.
Jeder dieser Posten beherbergte wie dieser hier mindestens 10 Kampfdroiden, die sich schnell weit über 100 hochrechnen lassen.
Und ebenso war jeder dieser Posten dafür geschaffen, Rohstoffe und Energie zu einem einzigen Punkt zu befördern.
Und an diesem Punkt befand sich etwas wirklich großes, von dem die Republik längst hätte erfahren sollen.
Dieser Punkt war ihr Ziel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 26. Okt 2013, 16:19 
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September
Kowak
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Der Angriff durch die seperatisten war viel zu schnell erfolgt, als dass das Team sich darauf hätte vorbereiten können. Das Gebaüde, welches sie zuvor als Unterschlupf genutzt hatten, war nunmehr ein Haufen rauchenden Durastahls. Glücklicherweise hatte sich das Team zuvor auf die Abreise vorbereitet, weshalb der Großteil ihrer Ausrüstung nicht zu Schaden gekommen war. Lediglich Zorkossks ACP-150er und Septembers Granaten-Gürtel wurden von den separatistischen raketen zerstört. Inzwischen hatte das Team allerdings mit weitaus größeren Schwierigkeiten zu kämpfen. genauer gesagt mit einer regelrechten Übermacht an Kampfdroiden. 20 zählte September allein auf der nördlichen Seite des Gebäudes. Auf dieser Seite stand er zusammen mit Sargas und Deimos, hinter einigen Kisten Schutz suchend.

Wir brauchen zwangsläufig einen Plan.

Begann September.

Also hier mein Vorschlag: Sargas, du und ich, wir locken die Droiden in diese Richtung und schalten dabei so viele von ihnen aus wie möglich, ohne zu sterben.

Jetzt deutete er auf einen, etwa 10 Meter entfernten Käfig.

Wenn wir dahinter Deckung gefunden haben, werden die Droiden ungefähr hier stehen. Dann sind sie nah genug bei Deimos, sodass er sie von hinten...

...sodass er sie von hinten demontieren kann.

Beendete Deimos den Satz.

Das ist sehr riskant. Sie werden uns mit 20 Mann unter Beschuss nehmen. Wir müssten schon unglaubliches Glück haben, um das unbeschadet zu überstehen.

Wandte Sargas ein.

Wenn wir weiter hier bleiben kommen die Blechmänner und zerschießen uns von Nähe.

Gab Deimos zurück. Daraufhin erklärte Sargas sich einverstanden. Sofort kamen sie aus ihrer Deckung und wie erwartet rückten die Droiden vor, als September und Sargas sich hinter die Käfige zurückfallen ließen. Sargas schoss einen Droiden an, der sich jedoch wieder aufrappelte. Daraufhin entfernte September ihm mit zwei gezielten Schüssen beinahe chirurgisch den Kopf. Noch drei weitere Droiden ließen September und Sargas zu Schrott werden bevor sie sich auf die Käfige zu bewegten. Zwei Blastersalven trafen Septembers Brust, doch seine Beskar'gam schützte ihn. Als September sich jedoch in Deckung begeben wollte, erreichte eine Salve seinen Kopf. Alles, was er nun noch sehen konnte, war ein gleißend heller, roter Lichtblitz. Sargas zog ihn in Deckung und brüllte etwas, doch September konnte kein Wort verstehen, weil die Systeme seines Helms verrückt spielten. Er vernahm durch das Helmvisier lediglich einen großen Schemen, der mit einem Stab reihenweise andere Schemen niedermähte. September erlangte sein Augenlicht wieder und erkannte, dass die Droiden auf dieser Seite des Gebäudes besiegt worden waren. Daraus schloss er, dass der Schemen Deimos gewesen sein musste, was bedeutete, sein Plan war aufgegangen.
1:0
Dachte September. Doch gerade in dem Moment erblickte er einen Mann in voller mandalorianischer Rüstung, nein, es war keine volle Rüstung, etwas fehlte. Da fiel es September auf: Der Helm. Ein mandalorianischer Helm rollte vor einem taumelnden Roso her. Bei dem Versuch, nach ihm zu greifen ging Roso zu Boden und versuchte gar nicht erst, wieder aufzustehen. Sofort sprang September auf aber er war noch immer benommen von dem Kopftreffer, den er hatte wegstecken müssen. Nur wenige Meter neben Roso fiel er nun selbst zu Boden. Er versuchte, sich zu erheben, doch seine Augen unter dem Helm wurden schwer und er fiel in Ohnmacht. Das letzte, was er vorher dachte war
1:1

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Don't take life so serious. It's not like you could get out alive.
-Anselm N. Rode


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: So, 08. Dez 2013, 00:06 
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Captain Walon Braxton
Kowak
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Capt. Braxton fluchte leise vor sich hin als er durch das dichte Blätterwerk Kowaks in Richtung des Lagers rannte.
Er hoffte seine Truppe noch vor den Seperatisten zu erreichen.
Und dann Raveen.
Der ARC brauchte schon mehr als Glück um das zu überleben.
Braxton hatte kein schlechtes Gewissen, den ARC zurück zu lassen.
Dieser hatte es selbst angeboten. Und so war das nun mal im Feld.
Braxton rannte weiter.
Er musste das Lager erreichen, koste es was es wolle.
Seiner Truppe und der Mission Willen musste er es erreichen.
Braxton gestand es sich zwar nicht gerne ein, aber irgendwie gefiel ihm die Truppe.
Gut den verfluchten Milian konnte sich die Seps gern holen aber der Rest…
Sargas, Roso, September….
Braxton rannte noch schneller bis sich der Wald lichtete.
Er wurde langsamer und lauschte angestrengt.
Kampfeslärm tönte aus der Richtung des Lagers.
Braxton fluchte geistreich, nahm sein Blastergewehr von den Schultern und schlich näher an das Lager heran, schob ein paar Äste zur Seite und spähte auf das Lager.
Besser gesagt auf das was von dem Lager übrig war.
Braxtons Befürchtungen hatten sich bewahrheitet.
Die Seperatisten hatten das Lager überfallen.
Auf der nördlichen Seite des Lagers, formierten sich gerade 23 Droiden.
Roso und September lagen regungslos am Boden, etwas weiter entfernt konnte Braxton den massigen Körper Deimos erkennen, vom Rest der Truppe war nichts zu sehen.
Weitere Droiden schritten aus dem Geäst westlich des Lagers.
Ihre Zahl schwoll nun auf 40 an.
Braxton fluchte, er konnte sie nicht alle mit dem Blastergewehr töten.
Sie würden nicht lange brauchen um ihn ausfindig zu machen.
Und für eine Granate standen sie zu dicht an Roso, September und Deimos dran und Captain Braxton wusste nicht ob sie noch lebten.
Er musste unbedingt mehr in Erfahrung bringe.
Braxton wagte sich aus seinem Versteck und schlich geduckt hinter ein paar Kisten näher an den Ort des Geschehens heran.
Der Captain hob vorsichtig den Kopf und spähte in Richtung der Droiden.
Sie unterhielten sich gerade mit einander, falls man das bei Droiden so nennen konnte.
Der Anführer hielt offenbar gerade Rücksprache mit der Zentrale.
6 weitere Droiden, diesmal von Süden her, gesellten sich zu den anderen Büchsen die bereits warteten.
Sie kommunizierten kurz und reihten sich dann ein.
Ein anderer Droide sammelte die Waffen seiner Leute ein.
Sogar die Rüstungen der Mandos wurden ausgezogen und auf einen Haufen geworfen.
Plötzlich regte sich Deimos, und versuchte auf zu stehen.
Die Droiden die zuerst unschlüssig gewirkt hatten was nun zu tun war schossen mit Betäubungsschüssen auf ihn, bis er wieder zusammenbrach.
Braxton fluchte leise und dachte angestrengt nach als von der Ferne ein leises Motorengeräusch ertönte.
Mit lautem Krach drang aus dem dichten Wald Kowaks ein kleiner Transporter auf die Lichtung.
Der Captain stöhnte auf, was kam wohl noch alles?
Der Transporter fuhr dicht an den Trupp Droiden heran.
Diese nahmen Roso, September und Deimos und wuchteten sie in den Transporter.
Braxton musste etwas unternehmen koste es was es wolle. Sie lebten offensichtlich noch, denn Leichen ab zu transportieren kam den Seperatisten normalerweise nicht in den Sinn.
Wenn sie erst einmal in der Basis waren konnte er sie unmöglich alleine befreien.
Gerade als sich Braxton erheben wollte leuchtete etwas aus südlicher Richtung auf.
Braxton kniff die Augen zusammen und sah noch einmal hin.
Tatsächlich.
Hinter einem alten Energieverteiler saß jemand.
Braxton jubelte innerlich, sprang auf und rannte geduckt hinter Kisten, kleineren Käfigen, kleinerem Buschwerk und anderem auf den Punkt zu.
„Captain Braxton?“ Milians Stimme.
War der verfluchte Mistkerl also doch nicht tot.
Naja der Tag war noch lang, dachte sich Braxton und antwortete: „Natürlich“
„Nicht schießen es ist der Captain!“
Ein erfreutes Knurren ertönte als Braxton um die Ecke kam.
Milian schlug ihm kurz auf die Schulter, der Trando und der Wookie nickten ihm zu.
Eigenartig, vor ein paar Stunden noch wollten sich der Wookie und der Trando an die Kehle gehen und nun lagen sie hier gemeinsam im Dreck und sahen ihn an.
Welch Launen der Krieg doch manchmal mit sich brachte.
„Na Boss irgendwelche Ideen?“
„Wo ist Sargas ich habe ihn nicht bei den anderen liegen sehen?“
„Ich habe keine Ahnung wo sich der Hr. Senator herum treibt. Entweder ist er tot oder er hat sich rechtzeitig abgesetzt als die Droiden unsere Mandos und Deimos überrannt haben“
„Hoffen wirs für ihn“, brummte Braxton.
„Und unserer Anstandsdame?“, fragte Milian.
„Tot, keine Ahnung. Ist eine ziemlicher Held, aber das ist dann was für den Bericht des Generlastabs. Viel wichtiger ist es jetzt die drei dort zu befreien. Mir nach!“
Braxton pirschte sich näher an die Droiden heran seinen Trupp im Schlepptau.
Er war heilfroh die anderen hinter sich zu haben.
Die Droiden hatten sich in der Zwischenzeit ordentlich in Dreierrreihen hinter dem Transporter formiert. Braxton hatte noch immer keinen Plan.
„Ähm Captain wenn wir die drei befreien wollen sollten wir uns beeilen“, merkte Milian an.
Der Captain sah dem Transporter zu wie er langsam Fahrt aufnahm.
Braxton sprang auf und rannte auf den Transporter zu, die Ladeluke schloss sich.
Es war der einzige Plan den er auf die Schnelle hatte entwickeln können.
Genau genommen war es gar kein Plan.
Blasterschüsse zischten Braxton um die Ohren und einer traf streifte ihn am Bein.
Mit einem Hechtsprung landete Braxton hart in dem kleinen Transporter.
Er versuchte sich schnell auf zu richten doch der Transporter war nicht für ihn ausgelegt. Braxton konnte nicht aufrecht stehen.
Hinter ihm schloss sich die Ladeluke.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Mo, 23. Dez 2013, 21:27 
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Kowak
Capt. Roso
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Benommen von einem gewaltigen Schlag wehrte Roso sich nicht, als zwei Droiden ihn auf die Ladefläche eines Transporters warfen. Er prallte schmerzhaft gegen die Seitenwand des Transporters und für einen Augenblick wurde ihm schwarz vor Augen. Einen Moment später schlug er die Augen wieder auf und schloss sie unwillkürlich wieder. Dicht über seinem Kopf zischte Blasterfeuer durch. Zwei Droiden hatten sich aufgestellt und feuerten aus zwei schweren Repetierblastern. Daraus schloss Roso, dass die restliche Truppe noch da draussen sein musste. Ein dumpfer Schlag ertönte. Aus den Augenwinkeln sah Roso, dass Walon sich auf den Transporter geworfen hatte. Nun entdeckte er auch Deimos und September. Deimos richtete sich schwankend auf und schwang seine Fäuste Richtung der Droiden. Diese feuerten, doch sie hatten keine Chance gegen die Urgewalt des Zabrak. Walon duckte sich, als ein Sperrfeuer auf sie niederprasselte, griff nach einem Blaster, den ein Droide fallen gelassen hatte und schoss zurück. Deimos versuchte, Septembers Arm zu packen, doch ein Geschoss traf ihn in den Magen und er wurde ächzend rückwärts ab dem Transporter geschleudert. Walon, der sich tapfer wehrte, wurde ebenfalls zurück gedrängt. Die Türen des Transporter schlossen sich nun endgültig. September und Roso waren gefangen.

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"Well, the Force is what gives a Jedi his power. It's an energy field created by all living things. It surrounds us and penetrates us; it binds the galaxy together."
―Obi-Wan Kenobi — Episode IV "A New Hope"—


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: So, 29. Dez 2013, 18:12 
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Raveen
Kowak

Unterdessen war der Kampflärm nicht abgebrochen. Je mehr Schüsse fielen, desto mehr spornte es Raveen an, den losen Hang aus Blättern und Erde nach oben zu klettern, um seinem Team zur Hilfe zu eilen. Es machte ihn wütend, zu spüren, wie er immer wieder vom losen Untergrund herabglitt.
So wird das nichts.
Als er zum wiederholten Mal an seinen Ausgangspunkt zurückrutschte, kniete er nieder und durchwühlte mit seinen Handschuhen das Laub nach seinem Seilwerfer, mit dem er herabgestürzt war, als der Widerhaken am Terrain versagte.
Da! Seine Hände stießen auf etwas Hartes. Vorsichtig ertastete er sich den Griff, dann zog er den Seilwerfer behutsam unter der Blätterdecke hervor und befreite das Gerät von Schmutz und Ungeziefer.
Schließlich legte er den Hebel frei, mit dem er das abgefeuerte Seil wieder einziehen konnte.
Kurz überprüfte Raveen, ob alles noch funktionstüchtig war, dann sah er den Hang hinauf. Nach wie vor konnte man die Spur erkennen, die er beim herunterrutschen hinterlassen hatte.
Wenn man so tief fällt, kann es nur noch nach oben gehen.
Mit beiden Händen umfassend legte er den Seilwerfer an und zielte dabei auf einen der zahlreichen Bäume, die oberhalb des Abhangs thronten.
Ein Schuss und der Haken wickelte sich um einen starken Ast. Prüfend zog Raveen am Seil, stellte fest, dass dieses nun wirklich Halt bot und ließ sich nach oben ziehen. Dabei stieß er sich am Untergrund ab so gut dieser es zuließ.
Als er endlich oben angekommen war, ließ er sich ein paar Male hin- und her schaukeln, bis sein Schwung ausreichte, um in sicherer Entfernung zum Hang zu landen.
Sofort huschte er hinter einen dickeren Stamm, legte das Zielvisier seines Helms an und betrachtete die Display-Anzeigen, die erschienen als er endlich freien Blick auf die tobende Schießerei hatte.
Duzende Droiden hatten sich am Ort des Geschehens eingefunden. Auch wenn seine Teamkollegen die Anzahl der Feinde gut zu dezimieren vermochte, waren sie in der Defensive. Besonders die Anwesenheit eines Droidentransporters erregte Raveens Aufmerksamkeit.
Etwas ging am Heck des Fahrzeuges vor. Er stellte seine Anzeige schärfer.
Walon der alte Narr hatte sich auf den Transporter geworfen und rang um einen Blaster, den ein Droide fallengelassen hatte. Seinen eigenen schien er verloren zu haben, das Magazin war leer oder er wurde zerstört.
Wilde Theorien über den Kampf schwirrten in Raveens Kopf umher. Das wurde abrupt unterbrochen, als Deimos ein Blasterstrahl direkt in den Magen traf. Der Treffer warf ihn zurück und er blieb an Ort und Stelle liegen. Im selben Moment erspähte er, wie September auch den Halt verlor, als er Deimos‘ rettende Hand nicht mehr erreichen konnte.
Ohne eine andere Chance fiel er in den Transporter, eher sich die Luke vollständig schloss.
Wen Raveen bislang nicht erspäht hatte, war Roso. Tot? Vermutlich nicht. Der einzige sinnvolle Schluss, den er ziehen konnte, war, dass er ebenfalls im Transporter sein musste, wie auch immer ihn die Droiden da hinein bekommen hatten.
Kopfschüttelnd klappte er seine Zielanzeige wieder nach oben. Er erkannte, wie die Maschinen des Gefährts ihre Leistung erhöhten und mit erhöhter Geschwindigkeit dem Schlachtfeld entrannen.
Die Route des Transporters überkreuzte sich dabei aber mit Raveens Position.

Raveen griff an seine Gürteltasche, erfühlte dabei die vertraute Form eines Gegenstandes, verschloss die Tasche wieder und eilte durch das Dickicht an eine Stelle, die der Transporter passieren würde.
Er legte sich flach auf den Boden, so flach er nur konnte und hoffte dabei, dass keins seiner Rüstungsteile zu weit nach oben abstehen würde.
Innerhalb seines Helms schloss er die Augen und spannte sich an.
Immer näher kam das Geräusch der Repulsor-Antriebe. So lange, bis es direkt über ihm war. Der Gedanke, dass die Droiden ihn vielleicht entdecken könnten, brannte sich ihm in den Kopf. Falls dies geschehen würde, läge er wie auf dem Präsentierteller, vollkommen ohnmächtig, seine Waffen auch nur ziehen zu können. Doch er zwang sich zur Konzentration und verbannte die möglichen Folgen seines Tuns. Für Solche Gedanken war es jetzt zu spät.
Die Repulsoren schienen Raveen nun beinahe zu erdrücken. Doch er widerstand dem, riss seine Gürteltasche auf und platzierte den Gegenstand an der Unterseite des metallischen Kolosses.
Als er merkte, dass alles nach Plan verlaufen war, sackte er zusammen.
Nach Plan? Reine Improvisation trifft es wohl eher.
Zitternd hob er seinen Arm, klappte erneut sein Zielvisier nach unten und konnte erleichtert feststellen, dass auf einer graphischen Anzeige ein sich bewegender Punkt zu blinken begann.
Position verfolgen.

Einen Moment blieb er liegen, dann stemmte sich Raveen auf und eilte auf seine Kameraden zu.
Der Anblick war ernüchternd. Deimos lag immer noch auf dem Boden, ebenso wie Walon, der seine Position auf dem Transporter wohl hatte aufgeben und sich herunterwerfen müssen. Ihn hatte ebenfalls ein Schuss getroffen, jedoch nur an seinem Bein.
Milian kam nun auch aus seiner Deckung. Seine Rolle als Verräter schien er wohl aufgegeben zu haben – zumindest kurzzeitig. Vielleicht hatte er auch nur um sein eigenes Überleben gekämpft. Raveen wusste es nicht. Er war nicht da, als sein Team ihn gebraucht hatte.
Zumindest der Wookiee und der Trando schienen gemeinsame Sache gemacht zu haben, beide waren am Leben, weder von den Droiden noch vom jeweils anderen waren sie kritisch verletzt worden.
„Deimos!“
schrie Raveen, als er sich neben den Zabrak kniete.
„Verdammt Junge, tu mir das nicht an.“
Er sah Milian an.
„Was ist passiert?“
Wieso fragte Raveen das? Er wusste es, er hatte es durch sein Visier selbst gesehen. Doch wusste er nicht, was er sonst hätte sagen sollen.
„Direkter Blastertreffer in den Magen. Das hätte September beinahe gerettet, aber…“
Milian zögerte. Raveen seufzte schließlich.
„Es ist in Ordnung. Hier-“
Eine weitere Tasche seines Gürtels beherbergte ein Medipack, das er ihm geschickt zuwarf.
„Sieh was du mit ihm machen kannst. Wir haben später genug Zeit, uns die Geschichte zu erzählen.“
Milian nickte. Er machte kehrt und wechselte ein paar Worte mit dem Trando und seinem bepelzten Freund, beide standen ihm mit Rat und Tat zur Seite.
Notlagen schweißen einander zusammen
dachte Raveen mürrisch.
Schließlich wandte sich auch er ab und kniete sich zu Braxton nieder. Mit einer Hand fasste er ihn an der Schulter, mit der anderen gab er ihm am Rücken Hilfestellung und lehnte ihn an einen Stein. Er öffnete die Augen.
„Ich…hab den Droiden in Ihrem Namen gesagt, sie sollen sich anständig benehmen aber…Sie wissen ja wie das bei dieser Sorte so ist…“
Braxton lächelte schief, die Heiterkeit verflog jedoch schnell.
„Haben…die Bösen jetzt gewonnen?“
„Nein.“,
antwortete Raveen hastig.
„Nein…“.
Hilflos zuckte er mit den Achseln.
„Dejarik, Captain.“
„Was?“
Walon runzelte verwirrt die Stirn.
„Wer Dejarik spielt weiß, dass man zwei Spielfiguren verlieren und dennoch als Sieger den Tisch verlassen kann."
Er beugte sich noch näher zu Braxton hinunter, bis sein Helm beinahe dessen Gesicht berührte.
"Captain, das Spiel hat gerade erst begonnen.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Di, 31. Dez 2013, 16:47 
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Kowak
September
MD03; 1000

Als September seinen schummrigen Zustand verlassen konnte erkannte er seine äußerst missliche Lage. Er befand sich mit Roso in einem Droiden-Transporter, vermutlich auf dem Weg in das Lager des Feindes. Roso befand sich ebenfalls in einem Zustand des erwachens. Kaum hatte er September bemmerkt begann Roso zu sprechen.

Und, irgendeinen Plan, Herr trickreich?

So überraschend es auch kam, September hatte tatsächlich einen Plan.

Ja, durchaus.

September deutete auf einen metallischen Haufen, den zwei verschiedenfarbige mehrteiler krönten.

Die Blechbüchsen haben uns doch tatsächlich unsere Ausrüstung da gelassen. Wie überaus zuvorkommend.

Mit einem leichten Lächeln auf dem Gesicht antwortete Roso

Also so doof hätte ich selbst die nicht eingeschätzt.

Schnell hatten Rosos und September ihre Rüstungen wieder angelegt und sich ihre Bewaffnung aus dem Haufen gesucht, zumindest den Teil ihrer Waffen, den die Droiden eingepackt hatten. September konnte seinen E-11 nirgends finden, weshalb er lediglich seine Verpine holsterte und sich einen Droiden-Blaster nahm. Die beiden Mandalorianer waren nun wieder voll ausgerüstet.

Ok, und wie geht es weiter?

Fragte Roso.

Du bist der Captain.

Gab September höhnisch grinsend zurück.

Genau und als solcher befehle ich unserem großen Pläneschmieder sich etwas auszudenken.

Haach, was würdest du nur ohne mich machen? Nun gut. Ich sehe für uns nur zwei Möglichkeiten:1. Wir öffnen diese Tür und gehen außen rum oder 2. wir öffnen diese Tür und gehen innen rum.

Dann nehmen wir Nummer 2.

Wies Roso an. Dementsprechend schoss September auf das Türschloss, woraufhin sich eine Luke zum Cockpit das Transporters öffnete. Im Cockpit befanden sich zwei verdutzte Droiden, die sich nach zwei gezielten Blastersalven nicht mehr dort befanden. Roso schob einen von ihnen beiseite, um das Steuer zu übernehmen. Er ließ sich von dem Navi-Computer eine Karte anzeigen, auf der eine Route vermerkt war.

Und, wo fahren wir hin?

Fragte September.

Dorthin.

Gab Roso zurück und deutete dabei fast beiläufig auf den Endpunkt der Route auf der Karte. Dieser war ein großes, hexagonisches Objekt, das die Basis der Separatisten zu sein schien.

Hm...wir haben eine Gratisfahrt zu unserem Ziel bekommen, wie nett.

Sagte September.

Aber eine Frage noch: Was befindet sich im hintersten teil des Transporters?

Droiden.

Antwortete Roso.

Viele.

Dann sollten wir uns dieses teils wohl schnellstmöglich entledigen.

Bemerkte September.

Ich habe eine Idee.

Sagte Roso darauf.

Ich gebe dem restlichen Team unsere Position durch, dann können wir uns sammeln und uns vorbereiten. Ich denke nämlich nicht, dass wir diese Basis allein einnehmen können. Du kümmerst dich währenddessen um unser unliebsames Gefährt.

Roso stoppte den Transporter und September erwühlte sich zwei Thermaldetonatoren aus dem Haufen im Frachtraum. Diese Platzierte er innerhalb des Transporters und an der Tür des hinteren Bereiches. Nun verließ auch Roso das Cockpit. September zündete die Detonatoren während Roso mit Walon sprach. Derweil fiel September auf, dass sie sich auf einer leichten Anhöhe befanden, von der aus er bereits die Basis der Separatisten sehen konnte.
Wir sind also wieder im Spiel. Bleibt nur zu hoffen, dass die anderen es auch sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: So, 19. Jan 2014, 22:25 
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Kowak
Sargas Jemeen
MD03.1000


Klatsch, Klatsch!

Das hat gesessen.
Sargas kam zu sich. Wer zum Teufel hatte ihn warum geschlagen?
Als er die Augen öffnete sah er, dass alles falsch herum war.
War er jetzt völlig blöd?
Als seine Ohren wieder halbwegs funktionierten hörte er über sich jemanden reden.

Na? Ich dachte du bist tot!

Über ihm befand sich Raynan. Jetzt erst erkannte Sargas, dass er in einem Netz, ungefähr 3 Meter über dem Boden hing.

Was ist denn passiert?

Was passiert ist? Du stellst Fragen. Als ich dich nach hinten gezogen habe, weil die Seps kamen, sind wir irgendwie in diesem Netz gelandet und du hast dir den Kopf angeschlagen.

Toll. Wie kommen wir hier wieder raus?

Ich hab ein Messer, wollte dich aber wach haben, bevor wir auf dem Boden landen


Und ein paar Augenblicke später knallte Jemeen auf den Boden.
Er rappelte sich mühsam hoch und rieb sich mit schmerzverzogenem Gesicht die Schultern.
Dann schnappte er sich sein Gewehr, welches etwas entfernt lag und lief los.
Raynan, der gerade seinen Blaster kontrolliert hatte, folgte ihm eilig.

Hey! Nicht so schnell! Warte auf mich.

Wütend drehte sich Sargas um

Nein, wegen die bin ich doch in dieser verdammten Lage. Hättest du mich kämpfen lassen wären wir jetzt bei den anderen. Oder siehst du hier zufälligerweise unser Lager?

Mit diesen Worten deutete er auf den Wald um sich herum. Überall wuchsen die Bäume hoch in den Himmel, doch das Lager oder sonst irgendwas vertrautes war nicht in Sicht.
Inzwischen war Sargas wieder losgelaufen und Raynan hetzte hinterher.

Ja, das wollte ich ja nicht.

Jemeen grummelte irgendwas vor sich hin
Einige Minuten lang liefen sie schweigend durch den Wald, ohne auch nur die geringste Spur der anderen zu finden.

He, Raynan, tut mir leid. Es war nicht so gemeint. Ich habe nur überhaupt keine List hier durch den Wald zu wandern. Wir sollten endlich unser Ziel erfüllen und dann wieder abhauen. Aber ohne die anderen sind wir verloren, da wir nichts zur Orientierung haben.

Der Wald sah aber auch überall gleich aus. Nichts wirkte vertraut. Auf Couruscant hätte man sich einfach ein Lufttaxi holen können, aber hier...

Langsam wurde es Mittag, die Sonnen stand schon hoch am Himmel.
Die beiden Söldner liefen in die Richtung, in der sie den Stützpunkt der Feinde vermuteten. Dort würden sie dann hoffentlich auf den Rest des Teams treffen.
Allerdings endete ihre Reise auf einem Felsvorsprung.

Sargas kratzte sich am Kopf und nahm sein Gewehr in die Hand. Mit dem Zielsucher erkundete er das Gebiet unter ihnen.

Sargas! Hörst du das?

Was?

Da ist ein Brummen. Unter uns im Wald. Wie von einem großen Düsenschlitten oder so.


Jetzt hörte es auch Sargas.
Mit dem Fernrohr konnte er unter sich ein Fahrzeug ausmachen.

Wir müssen ihn folgen!

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Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist... oder halt auch nicht
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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Do, 30. Jan 2014, 22:13 
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Deimos

Kowak, einige Kilometer vor Factory K
MD03, 1015

Rache.
Die Liste der Dinge die Deimos in seinem Leben am meisten bedeuteten war kurz, doch diese Sache war nun ein weiteres mal an die Spitze gerückt. Er hatte es nie anders gelernt, er musste sich rächen, an dem Schlammkriecher, der ihr Schiff abgeschossen hatte, der Milian dazu gebracht hatte fast Captain Braxton zu töten, der diese Droiden geschickt hatte die ihn angeschossen hatten, und der nun beinahe Roso und September in Gefangenschaft genommen hätte.
Zorkossk und Grashtook hatten seine Arme um ihre Schultern gelegt und schleiften ihn zu der Anhöhe, wo die beiden Eisenmä … Mandalorianer warteten.
Obwohl seine Wunde noch brannte, stieß Deimos seine beiden Helfer zur Seite und ging eiligen Schrittes weiter. Milian schloss schnell zu ihm auf.

„Deimos, jetzt warte doch! Du bist geschwächt!“

„Aber … immer noch stark genug!“, presste er hervor.

„Gönn dir doch mal einen Moment Ruhe!“

„Ich gönne mir Ruhe, wenn diese Basis zerstört ist und wir wieder auf Coruscant sind!“

„Ja, falls du bis dahin noch überlebst.“

„Ich muss Milian ausnahmsweise Recht geben.“, warf Raveen ein. „Sie sind durch Ihre Verwundung in Ihren Handlungen eingeschränkt und sollten sich gut überlegen, ob Sie bei der bevorstehenden Stürmung dieses separatistischen Außenpostens wirklich mitmachen wollen.“

„Das steht außer Frage!“, brummte Deimos.

„Deimos …“, wollte Braxton ihm Vernunft einreden, doch der unterbrach ihn.

„Nein! Ich habe diese Angriffe auf unser Leben lange genug geduldet, jetzt wird zurückgeschlagen!“

„Der Typ gefällt mir immer besser!“, grinste Zorkossk worauf Grashtook ebenfalls etwas brüllte.
Als sie bei Roso ankamen, kamen auch Sargas und Raynan aus dem Wald.
„Morts-Explosion Captain!“, meinte Raynan zu Roso.

„Wo wart ihr?“, wollte Braxton wissen.

„Wir haben uns in den Wald zurückgezogen.“, antwortete Raynan.

„Nein. Du hast mich in den Wald zurückgezogen!“, korrigierte ihn Sargas.

„Wie auch immer … wir sind in den Wald und dann gab es diverse Komplikationen die wir überwunden haben.“

„Alles sehr nett, aber wie geht’s jetzt weiter?“, fragte Milian.
Roso deutete demonstrativ auf den Außenposten am Horizont.

„Das ist unser Ziel! Wir gehen da rein, finden was auch immer die Sepis dort bauen, erobern die Komm-Zentrale und fordern Verstärkung.“

„Wie kommen wir da rein?“, fragte Zorkossk. „Sie werden uns wohl kaum durch die Vordertür lassen. Haben wir etwas dabei, das genug Sprengkraft hat um diese Mauern zu durchbrechen?“

„Ich glaube nicht.“, sagte Braxton. „Aber vielleicht könnten wir …“

Während die anderen sich berieten, beobachtete Deimos eine Herde Mythosaurier in der Ferne und in ihm entwickelte sich ein Plan.
„Roso!“, rief er. Der Mandalorianer kam zu ihm.
„Was ist?“

„Diese Mythosaurier … euer Volk hat sie vor Jahren ausgerottet oder?“

„Das ist korrekt.“

„Warum haben sie das getan? Was weiß man über diese Tiere?“

„Ich kann mich nur auf alte Schriften berufen. Sie wirkten sanftmütig, waren jedoch sehr aggressiv wenn es darum ging, ihr Revier und ihre Herde zu verteidigen. Sie standen bei den aufbauten unserer Städte im Weg, deshalb mussten sie weg.“

„Wie stark sind diese Biester?“

„Ziemlich stark. Es kursieren Gerüchte, dass sie damals sogar einige unserer ersten Gebäude eingerissen haben. Aber ich verstehe nicht, was das mit unserem Problem zu tun haben soll.“

„Glaubst du, man kann auf ihnen reiten?“

„Ich glaube ich verstehe worauf er hinaus will.“, meinte September.

„Was denn?“,fragte Roso verwirrt. Grashtook knurrte ihm etwas zu.

„Oh, achso … ein sehr gewagter Plan, könnte aber klappen. Dazu müssten wir allerdings zuerst eins dieser Biester einfangen.“

„Moment!“, mischte Raveen sich ein. „Wenn ich das richtig verstanden habe, dann wollen wir einen Mythosaurus satteln und damit durch die Außenmauer brechen? Das ist vollkommen verrückt!“

„Hast du etwa einen besseren Plan?“, fragte Roso.

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"Ich weiß nicht ob Menschen und Turianer denselben Himmel haben, aber sollten wir dort landen: ich bin an der Bar." - Garrus Vakarian, Mass Effect 3


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Fr, 31. Jan 2014, 19:27 
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September
Einige Klicks vor "Factory K"
MD03 1020

Der große scheint doch etwas in seinem riesigen Schädel zu haben. Dieser Plan ist so abwegig und bescheuert, dass er schon wieder funktionieren könnte. Und, wenn wir schon an die Mythosaurier ran müssen, kann ich dem Professor auch gleich eine DNA-Probe verschaffen.

Das Team überlegte nun schon einige Minuten, kam jedoch zu keinem Ergebnis. Niemand wusste, wie ein Mythosaurier zu reiten war. Schließlich hatte es bis dato noch niemand versucht. Raynan hatte vorgeschlagen, dem Tier ein Seil umzuwerfen und das als Zügel zu verwenden, was aufgrund der erforderlichen Größe des Seiles nicht sonderlich sinnvoll war. September hatte hingegen eine seiner Meinung nach weitaus bessere Idee.

Ich glaube ich habe eine Lösung für unser Problem!

Begann er.

Wir beschießen einen Mythosaurus. Dieser wird sich selbstverständlich dem Angreifer zuwenden und einen Gegenangriff einleiten, der vermutlich daraus bestehen wird, wütend auf ihn zuzurennen. So können wir ihn gegen die Mauern leiten.

Ach?!

Reklamierte Milian spöttisch.

Und wer ist der Glückliche, der die, weiß nicht 7 Klicks?, zu besagter Wand vor dem Vieh herrennen darf?

September warf Zorkossk provokant grinsend sein Jetpack zu.

Er!


Zorkossk
Einige Klicks vor "Factory K"
MD03 1020

Manchmal war es wirklich unangenehm der "Mann des Vertrauens", wie September es nannte, des selbsternannten großen Pläneschmieders dieses Teams zu sein. Septembers Plan war aufgegangen. Ein wütender, riesiger, weiblicher Mythosaurus rannte hinter dem vergleichsweise kleinen, fliegenden Zorkossk hinterher, weil dieser ihm immer weiter Schrotpartikel aus seinem ACP-Strahlengewehr in den Brustkorb pumpte. Das ein oder andere Mal hatte Zorkossk bereits befürchtet gefressen zu werden, weil das Tier bemerkenswert nah an ihm vorbei zuschnappte, obwohl September versichert hatte, es würde die geschwindigkeit seines Jetpacks nicht erreichen können. Zorkossk betete zu der großen Zählerin, dass er recht behielt. Inzwischen konnte er die Basis schon sehen. Oder auch nicht, da er sich immer wieder umdrehen musste, um dem Mythosaurier mit einer weiteren Salve bei Laune zu halten. Als jedoch die Hälfte des Schrotes beinahe Roso traf, hörte er ein genervtes "HEY!" durch sein Headset. Den zweiten teil von Septembers Plan hatte Zorkossk beinahe vergessen. Der Rest des Team hatte sich mit mehrzweck-Seilen an dem Mythosaurus festgeschnalt und ieß sich von ihm tragen. Alle waren sie auf voller Spannung, jederzeit bereit sich abzukoppeln, um nicht von dem Tier gegen die Mauer geschleudert zu werden. Lediglich September hing lässig freihändig mit seinem Gürtel an der Schnur und stocherte etwas aus dem Fleisch des Mythosaurus heraus, was er in einen kleinen Behälter gab und zurück in seine Gürteltasche steckte. Zorkossk feuerte eine letzte Salve ab. Der Saurus brüllte laut. Nun war es zeit die Laufbahn des Mythosaurus zu verlassen. Zorkossk drehte hart zur Seite ab, zu spät für den Mythosaurier, als dass er hätte ebenfalls wenden können. Nun ließen auch die anderen von dem Tier ab, das kurz darauf durch das Haupttor raste und dabei ein stück der nebenliegenden Mauer einriss. Als sie sich allesamt einige hundert Meter vom Tor entfernt samelten klopfte September Zorkossk auf die Schulter.

Und? War das jetzt soo schlimm?

Er hatte zwar seinen Helm auf, doch Zorkossk wusste, dass September grinste.

Also dann. Ich sollte vielleicht den Vorgesetzten die Teambesprechung überlassen. Habt ihr was zu sagen?...Nein? Alles klar. Dann das gleiche wie immer. Rein, holen, was wir wollen, raus.

Zorkossk fing an zu glauben, das wäre das Motto von Septembers gesamter Karriere.

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-Anselm N. Rode


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 Betreff des Beitrags: Re: Mission 2/Kowak
BeitragVerfasst: Sa, 01. Feb 2014, 19:21 
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Team Rollenspiel
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Beiträge: 335
Capt. Walon Braxton
MD 03. 1030

Capt. Braxton ärgerte sich schon wieder grün und blau über seinen Haufen.
Zuerst hatten diese mandolorianischen Hornochsen den Transporter hochgejagt anstatt ihn dazu zu verwenden in die Basis hinein zu kommen.
Es wäre so einfach gewesen, unauffällig mit dem Transporter das Gelände zu betreten.
Stattdessen mussten sie im Frontalangriff mit Hilfe einer Saurierdame das Tor öffnen.
Zugegeben, es hatte vorerst funktioniert.
Doch nun war die gesamte Basis auf den Beinen.
Braxton hoffte das die dreimal verfluchten Droiden und ihre lebenden Kollegen erst einmal mit dem Urvieh fertig werden mussten welches sie in Basis gejagt hatten.
Der Captain hatte schon wieder eine Stinkwut im Bauch. Diese Mission stank ihm gewaltig.
Er rannte auf das Tor zu und seine Truppe folgte ihm.
Sie stürmten in das innere, der Basis und Braxton fluchte abermals.
Das Saurierweibchen lag in seinen letzten Zügen und neben ihr standen zwei Seperatisten Panzer. Diese hatten offensichtlich kurzen Prozess mit dem Vieh gemacht. Der Exerzierhof glich einem Schlachtfeld, überall lagen Trümmer der Außenmauer und Reste von provisorischen Unterständen.
Das Hauptgebäude schien allerdings noch intakt, rechts davon auf östlicher Seite befand sich eine Art Raumhafen auf denen mehrere Truppentransporter der Seperatisten standen.
Braxton schlug einen Haken und duckte sich hinter eine noch stehende Wand.
„Hat jetzt auch jemand einen Plan was wir nun machen sollen? Ich meine jetzt sind wir drinnen und dann?“, fragte Sargas und blicke zu Capt. Braxton.
„Wie wäre es wenn wir die Bar besuchen? Die nicht Droiden hier müssen sich doch irgendwo besaufen“, meinte Milian und grinste.
Braxton verdrehte genervt die Augen. Allerding musste er zugeben das ein guter Whiskey jetzt durchaus nach seinem Geschmack gewesen wäre.
„Ein erheiternder Gedanke, aber ich würde lieber auf dem Rückweg nach Corouscant wieder auf Nar Shaada stehen bleiben. Zur Sache jetzt. Ich habe mir folgendes überlegt.
Wir bilden zwei Teams. Das eine kümmert sich um unsere Abreise und das andere sieht sich während dessen noch den Hauptkomplex an. Vielleicht finden wir ja noch etwas.
Wenn nicht hauen wir ab und kommen mit Verstärkung wieder. Roso , September, Grashtook, und Zorkoosk ihr kümmert euch um ein Transportmittel und zwar um ein schnelles wenn ich bitten darf.“
„Und wie wollt ihr uns dann finden?“
„Wir gehen einfache den Leichen nach“, antwortete Braxton, stand auf und schlich in geduckter Haltung auf das Gebäude zu.

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Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude.


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