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 Betreff des Beitrags: [FanFiction] Sargas Jemeen
BeitragVerfasst: Mo, 28. Okt 2013, 10:50 
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Registriert: Mi, 27. Feb 2013, 21:56
Beiträge: 804
Wohnort: Irgendwo im Nirgendwo
Rückblende Sargas Jemeen

24 Jahre zuvor (954 NSR, 46 VSY)
Corellia, Villa der Familie Jemeen


Die ersten Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster auf ein großes Bett.
Darin lag ein Junge von 14 Jahren. Das braune Haar verwuschelt, die Augen geschlossen.
Sein Name war Sargas Jemeen.
Er war der Sohn eines reichen Kaufmannes und dessen Frau, der Senatorin von Corellia.
Zur Zeit befand er sich mit den beiden in ihrer Villa in der Hauptstadt Coronet.
Es wurde immer heller im Zimmer und schließlich schlug er die Augen auf.
Langsam wurde er wach und blickte sich um.
Es sah alles aus wie immer. Neben dem großen Fenster stand sein Tisch. Darauf lagen viele Data-Pads. Auf ihnen waren Geschichten gespeichert. Über Helden und Schurken, über den Kampf zwischen Gut und Böse.
Daneben befand sich ein Schrank. Darin hatte er seine Kleidung. Ganz unten befand sich eine Kiste. Versteckt. Die durfte niemand finden. Darin befanden sich seine Süßigkeiten. Seine Mutter würde ihn töten, wenn sie das mitbekäme, er durfte nämlich nicht naschen. Aber zum Glück gab es ja nette Dienstboten, die sich über einen kleinen Nebenverdienst freuen.
Auf der anderen Seite befand sich ein großer Sessel. Darin lümmelte Sargas gerne stundenlang herum. Er liebte diesen Sessel. Es war ein Unikat. Ein Geschenk. Hergestellt von seinem Großvater.

Doch obwohl alles so vertraut aussah hatte Sargas ein komisches Gefühl. Etwas war anders. Entschieden anders als sonst. Doch er kam nicht darauf, was es war.
Vielleicht war es auch nur Einbildung und alles war wie immer.
Es musste doch alles wie immer sein. In diesem Haus ist noch nie etwas passiert, dass wirklich schlimm war.
Abgesehen von ein paar Streichen die ein paar unfreundliche Dienstboten 4 Jahre zuvor abbekommen haben.

Sargas stand auf. Er reckte sich und ging zum Fenster. Im Hof sah er das Blumenbeet. Es war seiner Mutter sehr wichtig. Als kleines Kind hatte er oft Ärger bekommen, wenn er etwas am Beet angestellt hatte.
Nicht weit entfernt davon war die Werkstatt seines Vaters. Immer wenn er nicht gerade mit irgendwelchen Leuten über irgendwelche Geschäfte redete, baute er da drinnen an irrwitzigen Flugapparaten. Das Erfinden war seine eigentlich Leidenschaft. Nur konnte man leider nicht davon leben. Sargas liebte es wenn er einfach nur dasitzen konnte und zusah, wie sein Vater das zukünftige baute.

Doch wieder hatte er ein schlechtes Gefühl.

Er zog sich um und verließ das Zimmer.

Als er das Esszimmer betrat merkte was nicht stimmte und warum.
Es roch nicht nach Essen.
Normalerweise wurde morgens immer etwas zum Frühstück gekocht. Doch jetzt hatte es den Anschein als wäre gar nicht gekocht worden.

"Was ist denn hier los?" Fragte sich Sargas.

Er lief in die Küche.
Diese befand sich ein Stockwerk weiter unten.
Auch hier roch es nicht nach Essen.
Es roch eher verbrannt.

"Die Küche wird doch wohl nicht brennen."
Mit bangen Schritten betrat er die Küche.

Sie brannte schon mal nicht. Dass war schon mal gut.
Es hatte den Anschein als sei hier den ganzen Morgen niemand gewesen.

Sargas ging zum Fenster und suchte nach dem Ursprung des Gestankes. Er konnte die Einfahrt sehen.
Das Tor war offen!
Er schwenkte seine Sicht zum Haupteingang.
Auch dieser war offen!
Einbrecher?

Dann knallte es unglaublich laut. Trümmer fielen aus den oberen Stockwerken nach unter. Rauch stieg den Himmel entgegen. Jemand fluchte in einer Sprache die Sargas noch nie gehört hatte.
Dann Schritte. Ein Scharren. Und Klimpern.
Seit wann klimpern Einbrecher?

Geld! Sie holten das Geld aus dem Tresor!

Wo wahren bloß seine Eltern und die Wachen?
Er hatte schon die schlimmsten Befürchtungen.

Dann lief er los. Den Weg zurück nach oben ins Esszimmer. Auch hier war niemand. Er lief weiter. In den Garten. Er rannte hinüber zum anderen Flügel des Gebäudes. Dort befand sich das Schlafzimmer seiner Eltern.

Aus dem Augenwinkel sah er eine Bewegung hinter sich. Ungefähr dort wo der Rauch aus den Fenstern kam.

Doch er hatte keine Zeit sich darum zu kümmern.

Er hatte schließlich das Zimmer seiner Eltern erreicht.

Dort war das reinste Chaos.
Alles lag auf dem Boden verstreut und in mitten des Chaos befanden sich seine Eltern.

Sein Vater blickte auf, ein Sturmgewehr in Hand
"Sargas... Versteckt dich im Schrank!"
Er deutete mit der Hand auf den großen Schrank hinter sich.
"Nein, ich bin kein kleines Kind mehr! Ich werde euch helfen!"
Widersprach Sargas.
Sein Vater wollte gerade etwas erwidern als seine Mutter ihn unterbrach.
"Geh sofort in den Schrank!"
Seine Mutter brüllte fast. Ihr Gesicht war tiefrot und sie atmete schwer.

Sargas wollte keinen Streit, also begab er sich in den Schrank.
Was sollte er hier drin? Hier würde er doch niemals unentdeckt bleiben. Er war doch gesehen worden.

Von draußen drang viel Lärm an sein Ohr.
Seine Eltern sagten kaum etwas. Beide suchten offenbar etwas, wahrscheinlich den Schmuck der Mutter, den sie versteckt hatte und das Versteck wahrscheinlich wieder vergessen hatte oder irgendetwas anderes von hohem Wert.

Sargas verharrte ruhig im Schrank. Er versuchte sich zu beruhigen.
Er dachte an das Überlebenstraining aus der Schule. Ihm und seinen Klassenkameraden wurde gezeigt wie sich sich im Fall einer "kriminellen Handlung oder eines kriminellen Übergriffes in einem privaten oder öffentlichen Raum verhalten sollten".
Leider war das schon sehr lange her. Er konnte sich kaum noch Erinnern.
Er wusste allerdings noch, dass man sich niemals den Gegnern stellen sollte, wenn sie deutlich in der Überzahl waren.
Außerdem sollte man sich einen sicheren Ort suchen, was dieser Schrank auf keinen Fall sei.

Draußen wurde es jetzt lauter. Es kamen offenbar Leute in den Raum. Da nicht geschossen wurde vermutete Sargas, dass es die Sicherheitsmannschaft war.
Er hörte wie sein Vater fragte so sie denn so lange geblieben sind.
Die Antwort konnte er nicht verstehen.

Dann ein lauter Schrei! Stimmen wurden lauter. Draußen vor dem Zimmer und im inneren.
Jemand schrie qualvoll. Sargas hielt sich die Ohren zu. Offenbar wurde jemand getroffen.

Es vielen Schüsse. Die Angreifer waren offenbar genau vor dem Raum und griffen an.
Sargas konnte in seinem Versteck nur hören was geschah, er wollte es auch gar nicht sehen. Er hielt sich die Ohren zu und versuchte zu überblenden was draußen vor sich ging.
Er konnte nicht fassen was da passierte.

Auf einmal schlug ein Gegenstand direkt neben ihm im Schrank ein. Er erschrak sehr. Als er sich wieder beruhigt hatte wurde es im Schrank hell. Der Schrank brannte! Er musste sofort raus, auch wenn er dann entdeckt werden würde.

Er stürmte in das Chaos des Raumes. Überall war Rauch, es doch nach verbrannter Haut, brennendem Holz und Plasma.
Zuerst konnte er nicht viel erkennen. Dann entdeckte er seine Eltern hinter ihrem Bett. Sein Vater feuerte auf die Eindringlinge die im Türrahmen standen und seine Mutter lag versteckt hinter dem Bett und hielt sich die Ohren zu. Er wollte zu ihnen, doch er hätte keine Chance durch den Feuersturm gehabt. Also presste er sich an die Wand und versuchte sich vor den Einbrechern zu verstecken. So viel er gesehen hatte waren es Ubesen. Er erkannte sie an ihren typischen Atemmasken. Er konnte sich allerdings auch täuschen, da sie ja Atemmasken trugen.
Sein Wissen half im in dieser Situation allerdings nicht weiter.

Der Kampf neigte sich nun langsam aber sicher zu einer Niederlage. Immer mehr Wachleute fielen.
Inzwischen hatte sich dieser im ganzen Zimmer verteilt, so dass fast jeder Winkel beschossen wurde. Die Einbrecher Befanden sich jeweils rechts und links neben der Tür.

Sargas entdeckte ein DL-44-Blasterpistole. Sie lag in seiner Reichweite neben einem toten Wachmann. Er nahm sie an sich und steckte sie ein.

Plötzlich hörten die Gegner auf zu schießen. Es kamen nur noch unregelmäßige Schüsse von den Wachmännern. Was war denn jetzt schon wieder da draußen los?

Jetzt schien es als wären die Eindringlinge verschwunden. Von draußen hörte man gar nichts mehr. Die Männer im Zimmer kamen aus der Deckung und rannten nach draußen.
Sargas rannte zu seinen Eltern hinter das Bett.
"Was wollen die von uns?"
"Ich weiß es nicht, wahrscheinlich Geld."
Antwortete seine Mutter und schaute seinen Vater angstvoll an.
"Wir werden es schaffen. Da bin ich sicher."
Meinte dieser zuversichtlich. Er lud seine Waffe neu und steckte sie ein.
Auch Sargas überprüfte die Munition seiner Waffe. Seine Eltern sahen im zu, sagten aber nichts.
"Kommt, wie müssen hier raus."
Sein Vater stand auf und deutete in die Richtung des Notausganges. Dieser führte in Richtung der Raumschiffe.
Sargas lief los. Seine Eltern folgten.

Draußen war es still. Man hörte nur ab und zu, wie im anderen Teil des Gebäudes ein Schuss fiel.
Sargas gefiel die Vorstellung überhaupt nicht, dass da irgendwelche Gangstar alles platt machten und er und seine Eltern flohen. Aber er wusste genau, dass er der Entscheidung seine Vaters nicht widersprechen konnte.

Der Fluchttunnel war lang und hässlich, aber er erfüllte seinen Zweck. Die drei kamen gesund im Hangar an.
Dort befanden sich Viele Schiffe aller Arten. Sargas' Vater hatte eine große Leidenschaft für Raumschiffe. Seit er bei der Luftwaffe gedient hatte wollte er nur noch fliegen. Auch Sargas hatte großen Spaß dabei, zu fliegen und die Unendlichkeit des Alls zu sehen.
Doch jetzt wollte am liebsten einen republikanischen Kreuzer holen und diese miese Bände von Verbrechern in die Luft sprengen.

Sein Vater sprang in einen Gleiter und hantierte an einem Fach herum. Er startete den Motor und winkte die anderen beiden zu sich.
"Steigt doch endlich ein!"
Sargas stieg hinter seiner Mutter in den Gleiter während sein Vater das Tor mit einer Fernbedienung öffnete.
Doch darauf hatten die Verbrecher nur gewartet. Vor dem Tor stand eine Gruppe die versucht hatte es zu öffnen, doch dann ging es von alleine auf! Besser konnten sie es es gar nicht haben.
Sargas Vater stieß einen Laut der Verzweiflung aus und feuerte auf die Gegner.
Sargas duckte sich hinter die Sitze und zog seine Waffe heraus. Er entsicherte sie und begann auch auf die Eindringlinge zu schießen.
Diese hatten sich zu beiden Seiten des Tores verschanzt, weshalb es schwer war, sie zu treffen.
Einer der Verbrecher hatte eine Projektil-Streuwaffe, mit der er vortrat. Er drückte den Auslöser zwei mal.
Die erste Ladung traf Sargas am Arm, die zweite seine Mutter. Ohne einem Laut von sich zu geben sank sie tot zu Boden.
Sargas schrie vor ohnmächtiger Wut. Sein Vater begann zu weinen.
Die Feinde feuerten immer weiter, doch irgendwie schaffte es Sargas Vater den Motor zu starten und zu fliehen.
Aus Wut feuerte Sargas noch lange in Richtung der Garage, obwohl sie gar nicht mehr richtig zu erkennen war.


20 Tage später, Gus Talon

Sargas Vater betrat den Schlafraum von Sargas in dem kleinen Hotel auf dem Mond von Corellia. Sein Sohn schlief noch tief und fest. Es war auch erst früh am morgen. Er erinnerte sich an die alten Zeiten in denen er mit seiner Frau am Bett des Jungen Sargas saß und ihm beim schlafen zuschaute. Sie waren eine glückliche Familie gewesen, ohne irgendwelche großen Probleme. Jetzt allerdings war seine Frau tot und sie mussten im einem Hotel schlafen.
Er weckte seinen Sohn. Dieser rieb sich die Augen.
"Was is?"
"Gute Neuigkeiten."
"Was soll an einem Morgen gut sein, an dem man vom eigenen Vater aus dem Bett geholt wird, obwohl es draußen noch nicht mal hell ist."
Sargas Vater machte die Vorhänge des Fenster weg. Sonnenlicht strahlte herein.
"Umpf."
Gab Sargas von sich
"Ja gut, was ist?"
"Unsere Villa auf Corellia ist geräumt, alles ist jetzt in dem Haus auf Couruscant, das Shuttle steht bereit."


Fortsetzung folgt...

_________________
Schwer zu sehen, in ständiger Bewegung die Zukunft ist... oder halt auch nicht
STAR WARS VII


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