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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 16:35 
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Registriert: Mo, 20. Aug 2007, 12:18
Beiträge: 275
Wohnort: Glinde bei HH
Sagt mal seid ihr vor Aufregung vor dieser Premiere alle tot umgefallen, oder was ist hier los? Beziehungsweise warum ist hier nichts los?
Bei Moviepilot brummt seit letzter Nacht um 3.00 Uhr der Server vor lauter Star Wars 7-Kritiken und hier, im zuhause der Star Wars-Fans ist nicht eine einzige Meinung zum neuen Film zu lesen.
Na ja, egal, bin ich halt der erste.
Wie eigentlich ja auch nicht anders zu erwarten war, ist die siebte Episode recht gelungen. Die Optik ist der Wahnsinn, gerade auch im Vergleich zu den Prequels, die meisten der neuen Charaktere gefallen mir sehr gut und wurden angemessen ins Spiel gebracht. Aber, um es kurz zu machen viele neue Ideen gibt es nicht zu sehen. Hier wurde wirklich auf Nummer sicher gegangen um die alten Fans kein weiteres Mal zu verärgern. Da fand ich E1-3 weit einfallsreicher. Da dies hier ja der Spoilerbereich ist, brauche ich ja kein Blatt vor den Mund zu nehmen: Han Solos Tod gefällt mir gar nicht, auch wenn man ja schon damit rechnen konnte. Und Kylo Ren ist meiner Meinung nach der lächerlichste Bösewicht der je in einem Star Wars-Film vorkam. Und beim Lichtschwertduell verliert er auch noch gegen 2 Leute, die vor kurzem noch nie eins in der Hand hatten.
Der Typ ist für mich der allergrösste Minuspunkt der neuen Episode. Und das liegt nicht am Namen. :)
Dass Luke erst in der letzten Minute zu sehen sein wird, konnte man zwar auch schon erahnen, es gefällt mir trotzdem nicht. Ich hätte mir ein Treffen der großen Drei gewünscht. Dazu wird es nun nicht mehr kommen.
Fazit: Optik, Feeling und Humor: Großartig. Inhalt: Nicht ganz so toll.

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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 17:35 
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Wohnort: NRW
Bollux hat geschrieben:
Sagt mal seid ihr vor Aufregung vor dieser Premiere alle tot umgefallen, oder was ist hier los? Beziehungsweise warum ist hier nichts los?

Also ich für meinen Teil bin gerade ziemlich im Stress und war froh, es letzte Nacht dennoch in die Mitternachtspremiere geschafft zu haben. Von daher folgt eine ausführlichere Kritik meinerseits wohl frühestens am Wochenende. Würde mich aber auch freuen, von anderen schon mal weitere Meinungen zu lesen. Von daher danke, Bollux, dass du den Anfang gemacht hast ... :)

Von meiner Seite nur schon mal in Kürze: Ich fand den Film insgesamt ziemlich klasse, und mein größter Kritikpunkt wäre wohl, dass einiges verhältnismäßig "schnell" ging. Da hätte ich mir hier und da etwas mehr Zeit gewünscht für die ein oder andere Einstellung und handlungstechnische Entwicklung. Auf der anderen Seite ist der Film ja auch so insgesamt schon nicht gerade kurz ... Mal schauen, wie er nach dem zweiten und dritten Mal im Kino wirkt ...

Und was mich auch interessieren würde, wäre, wie George Lucas "seine" Episode VII angelegt hätte. Ich denke, da wäre einiges anders dargestellt worden. Ob die jetzige Version deshalb unbedingt schlechter sein muss, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Gefallen hat mir Abrams' Fassung auf jeden Fall.

Und am besten war für mich Rey ... :D

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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 17:56 
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Ich fand es insgesamt sehr gelungen - Hans Ableben war schon in Ordnung, vergleichbar mit dem von Obi Wan in der OT. Sehr gefallen hat mir, dass kein Quark aus dem bekannten EU verwurstet wurde. Optik ist super, jedenfalls wenn man auf die OT steht - man merkt, dass versucht wurde, alles nach diesem Look zu gestalten, ohne dabei auf moderne Einflüsse zu verzichten, die es natürlich nach dreißig Jahren Filmzeit geben musste.

Schön fand ich, dass das Drehbuch sich an manchen Stellen auch selbst auf die Schippe nimmt, mit Solos Bemerkungen am Rande über den Todesstern und die übliche Schwachstelle oder auch die Sache mit den Parsecs. Man merkt, dass da Fans am Drehbuch geschrieben haben. Überhaupt fand ich Solo extrem gelungen - das war der alte Han, ohne es albern wirken zu lassen, wie etwa in Indy 4, wo ich es schon bissel überzogen fand.

Dass der Bösewicht sich grenzenlos überschätzt und deshalb auch aufs Maul kriegt, finde ich gar nicht so schlecht. Muss ja nicht immer der pefekte Endgegner sein, gegen den keiner ankommt. Der ist selbst noch in Ausbildung und muss wohl noch viel lernen. Gehört eben mehr dazu, als sich nen Helm aufzusetzen und mit der Hand auf Vader zu machen. Und im Schwertkampf wächst man mit seinen Gegnern - wenn er der einzige ist, der mit so einem Ding rumläuft, ist das natürlich schwierig.

Zumindest Reys Talent im Umgang mit dem Lichtschwert ist durchaus nachvollziehbar. Sie ist im Umgang mit ihrem Kampfstab ja sehr versiert und so jemand kommt auch mit einem Schwert schnell zurecht. Zudem ist sie machtbegabt. Ist insgesamt vermutlich überzeugender als Lukes "T-65-Fliegerei" als Newbie in EP IV. Und Finn hat ja nun nicht so toll abgeschnitten am Ende.

Man darf nicht vergessen, dass ein neuer Film einer Trilogie immer erstmal die Bühne bereitet für die größeren Auftritte. Insgesamt würde ich sagen, die Episode IV einer neuen Generation mit umgekehrten Vorzeichen in vielen Dingen. Es war ein bisschen, wie Star Wars zum ersten Mal zu sehen und sich doch sofort zurecht zu finden.

Ach ja, und für die ganzen Leute, die anhand von drei Frames aus nem Trailer schon "gewusst haben", dass der Film Scheisse wird, weil z.B. ein "Luftkampf unplausibel" ist - was da passiert, ist extrem plausibel. Aber Spoilerfred hin oder her, muss man ja jetzt nicht alles im Detail aufzählen.

Negative Dinge werden mir beim wiederholten Sehen vermutlich dann auch auffallen - aber insgesamt hat der Film meine Erwartungen erfüllt. Klar hätte man sich hier und da mehr Zeit nehmen können für Erklärungen oder Charakterportraits - aber das hat es in EP IV damals auch nicht weiter gegeben. Da hat sich auch alles innerhalb sehr kurzer Zeit abgespielt und zugespitzt. Aber es muss ja auch noch bissel was an Story für die kommenden Episoden geben.

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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 19:25 
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Von meiner Seite her ist der Film ein voller Erfolg und in jedem Fall das was man einen echten "Blockbuster" nennen kann. Nach dem ersten sehen hat er es gleich zu meinem zweitliebsten Star Wars Film geschafft (an The Empire strikes back kommt halt nix ran.).
Man ist wie bereits oben erwähnt sehr auf Sicherheit gefahren also viel von dem was wir an Star Wars lieben ist auch drinn ( Keine Experimente, No bullshit just Star Wars :-) ).

Die Handlung war sehr gelungen und die neuen Figuren wurden ordentlich eingeführt. Ich zumindest habe Bock auf mehr. Den Humor fand ich sehr Gelungen und meine schlimmen Befürchtungen nachdem ich BB8 zum ersten mal sah haben sich nicht erfüllt ( ich mag ihn sogar.). Kein JarJar keine Ewoks und keine Mikey Maus *puuh* .

Zu dem oft gebrachten Argument das die Figuren zu wenig eingeführt oder Charakterisiert werden muss ich sagen, das ich das Problem momentan bei allen Filmen sehe in dem Bereich können sie einfach nicht mit den modernen Serien aller GoT mithalten dafür sind die Effekte besser und es bleibt Raum für das EU.

Kritik finde ich sicher auch noch da geht es mir wie Zentraldenker ;-) .

Aber momentan bin ich geflasht und Zufrieden. Disney hat mich wieder nicht enttäuscht.

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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 19:52 
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Okay, da Zentraldenker positiv berichtet, werde ich mir dann zwischen den Jahren auch eine Karte für den Film besorgen. :D :D

Habe heute ein paar Spoiler im Netz gelesen und bin auf weitere Kritiken (besonders von den "alten Hasen" hier im Forum") gespannt.

Was ich die Kinogänger mal vorab fragen möchte: Mir scheint, es ist ziemlich viel aus der OT wieder verwurstet worden ... stört das nicht irgendwie? Wieder ein TS (natürlich mit Schwachstelle), wieder ein Bösewicht aus dem Skywalker-Clan, wieder ein Landei von einem Wüstenplaneten, das der ganz zufällig die Macht entdeckt (und scheinbar das auch ohne große Übung gleich super drauf hat ...). Und wieder - seufz - eine dunkelhaarige Frau (warum gibt es keine blonden Frauen im SW-Universum????) ... :roll: :roll: :roll:

Hey, was mich brennend interessiert: Warum ist eigentlich die Beziehung Han-Leia gescheitert?????? :cryb: :cryb: :cryb: :cryb:

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 Betreff des Beitrags: Micky Maus killt eine Legende
BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 19:56 
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Registriert: Do, 17. Dez 2015, 18:40
Beiträge: 1
Ich habe 1977 den ersten Teil gesehen, und seither jeden Teil unzählige Male. Meine beiden Kinder sind (Joda sei Dank) ebenfalls Hardcore-Fans
Heute 00.01 im Kino- Preview. Puls 150 Blutdruck 180. Endlich........
135min später: Als der Abspann über die Leinwand flimmert, müdes Klatschen von höchstens
3 Leuten im vollen Kino. Meinem Sohn und mir kommen die Tränen. Das Wort Enttäuschung ist noch stark untertrieben. Ich denke laut " Disney hat Star Wars tatsächlich gegen die Wand gefahren, Micky Maus hat eine Legende vergewaltigt.

Was mir als erstes aufgefallen ist, sind die katastrophal lieblosen und nackten Sets und Kulissen. Die Rebellenbase bzw. das Flugfeld schaut aus wie der Parkplatz von Aldi, trostlos und armselig. Die Stormtrooper wirken bei ihren Angriffen inmitten eines absolut banalen Waldes oder bei der Erstürmung einer an eine Burg erinnernden Anlage irgendwie lächerlich. Sieht aus wie ein Abenteuerspielplatz in Knitter an der Knatter. Oder auf Jakku- die Siedlung in der Rey wohnt. Hier wirkt alles leer, leblos und steril. Apropos Rey- kommt ganz gut rüber aber eine der blutleersten und erschütterndsten Szenen ist Rey. die festgeschnallt auf irgend einem Folterstuhl mittels der Macht dem Stormtrooper befiehlt, sie loszuschnallen Türe auf zu lassen und Waffe fallen zu lassen. Komplett emotionslos, kein Star Wars Feeling. Und das ist mein Hauptkritikpunkt: Null Feeling, Null Gänsehaut, Null Emotion.
Beispiel Kylo Ren: ein einziges Desaster, wirkt abgrund lächerlich, keine dämonische Bedrohung wie sie von Vader ausgestrahlt wurde. Unendlich blass.
Poe Cameron - ich hätte nicht gedacht, dass es noch schlimmer werden kann. Ist nur wenige Minuten zu sehen, die Figur bleibt blass. Da hatte Creedo noch mehr Ausstrahlung.
Finn: agiert als Möchtegern-Pausenclown, kann ebenfalls keine emotionale Nähe vermitteln.
Leia: Mensch Mädel- wie haste dich verändert. Aber dafür kann sie nix. Auch Leia wirkt hölzern, steif und fremd.
Han Solo und Chewie: können die Figuren und die Charaktere aus Teil 1-6 glaubhaft wiederbeleben. Ein kümmerlicher Trost.

J.J. Abrams ist bekannt für eher wenig CGI und GreenScreen. Und das hat er hier verwirklicht. Und auch deswegen geht es in die Hose. Das Mystische, das Fantastische das auch eine CGI transportiert, kommt niemals durch. Auch wenn Endor ebenfalls nur in einem banalen Wald spielte - es wirkt niemals so trostlos wie jetzt.
Ich könnte wirklich noch eine Stunde lang schreiben, wie desillusionierend dieser Teil ist.

Disney, wie konnte das so schief laufen ? Das Drehbuch ist eines der schlimmsten, die je für einen SciFi Film geschrieben wurden. Kein einziges Mal kriegt man Gänsehaut oder fühlt sich emotional berührt. Leute, ihr habt eine Legende geschrottet. Es ist ein B-Movie geworden.

Gottvater George Lucas, bitte komm wieder und mach alles wieder gut. Bring uns die Faszination und das Feeling zurück. May The Force be with you.


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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 20:02 
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Annika Skywalker hat geschrieben:

Hey, was mich brennend interessiert: Warum ist eigentlich die Beziehung Han-Leia gescheitert?????? :cryb: :cryb: :cryb: :cryb:


An den Kindern Ben (Kylo Ren) hat ziemlich einen an der Klatschen und die beiden mussten das jeder für sich verarbeiten.

Zu deinen anderen Fragen:

Mich stört es nicht ich fand es sogar gut im Grunde wurde nicht Recyclet sondern der Film ist schon eigenständig.

Zu Rey hat Zentradenker ja schon gesagt das sie durch ihren Stab schon Kampferfahrung hatte. Außerdem war Kylo im Kampf verletzt.

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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 20:17 
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CorranHorn hat geschrieben:
Annika Skywalker hat geschrieben:

Hey, was mich brennend interessiert: Warum ist eigentlich die Beziehung Han-Leia gescheitert?????? :cryb: :cryb: :cryb: :cryb:


An den Kindern Ben (Kylo Ren) hat ziemlich einen an der Klatschen und die beiden mussten das jeder für sich verarbeiten.

Kinder? Mehrzahl?
Und das Scheitern der Bezihung: Wird das irgendwie näher ausgeführt oder eher so in einem Nebensatz erwähnt? Ich hätte gedacht, dass so etwas Han & Leia eher näher zusammenrücken lässt ...

Zitat:
Zu Rey hat Zentradenker ja schon gesagt das sie durch ihren Stab schon Kampferfahrung hatte. Außerdem war Kylo im Kampf verletzt.

Naja, Luke hatte ja auch Erfahrung mit dem Skyhopper und den Womp-Ratten - trotzdem lassen manche das nicht so ganz gelten. :wink:

Aber gut - so lange es weder Ewoks ( :evil: :evil: ) noch Jar-Jars oder RogerRoger-Droiden gibt, bekommt der Film bei mir eine Chance. :D :D :D

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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 21:53 
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Das ist eher so nebenbei aber deutlich erkennbar. Han hält ihn auch für verloren, Leia sieht eher noch gutes. (Ich halte ihn für einen Psychopathen :-) .). Mal eine andere Art Bösewicht.

Ich glaube sie haben nur das eine Kind. Ich halte das aber auch für guten EU Stoff (die ganze Vorgeschichte).

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BeitragVerfasst: Do, 17. Dez 2015, 23:15 
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Ich fand den Film auch toll, zumindest mit dem ersten EIndruck, eine weitere Sichtung wird mir aber eine entgültige Bewertung erleichtern ;)
Die größte Frage ist aber, wer sind Rey Eltern. Han und Leia sind es wohl nicht, oder sind es wieder Zwillinge die nach der Geburt wieder getrennt wurden ? Aber wenn ja warum ? Dies erscheint mir aber alles etwas unwahrscheinlich.
Kann es sein, dass Luke eine Tochter hat ? Immerhin hieß es doch im Vorfeld des Filmes, dass die Star Wars Filme die Geschichte der Skywalker Familie ist.


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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 00:45 
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Registriert: So, 02. Dez 2012, 20:35
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Hallo,

irgendwie überkommt mich gerade das dringende Bedürfnis, hier auch meine ersten Eindrücke/Gedanken zum neuen Film aufzuschreiben. Zunächst ein Wort zu cayenne340: Ich kann nur berichten, dass heute in der cinemaxx-hh-dammtor-Vorstellung um 16:50 eine komplett andere Stimmung vorherrschte. Zum Abschluss gab es wirklich begeisterten Applaus und auch in vielen Szenen während des Films gab es immer wieder aufkommenden Jubel (das erste Mal der Falken … Han … Luke).

Eine abschließende Meinung ist zu diesem Zeitpunkt wirklich schwierig, aber ich kann berichten, dass der Film meine ersten Erwartungen, Hoffnungen wirklich erfüllen konnte. Ich habe das Kino zufrieden verlassen – das ist doch schon mal einiges Wert ;)

Ich bin relativ spoilerfrei in den Film gegangen. Von dem Gerücht, dass Luke der Mann hinter der Maske sein sollte, hatte ich aber zuvor gehört. Und ich war wirklich froh, dass gleich der Einleitungstext dieses Gerücht so gut wie zerschlagen hat. Luke böse? Nö, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Die Story hat wirklich etwas von Ep. 4: Ein Droide mit sehr wichtigen Informationen, die sowohl die Guten als auch die Bösen unbedingt haben wollen. Dazu eine ultimative Waffe bei den Bösen, die auch wieder die Stärkeren im Universum zu sein scheinen und ein verzweifelter Widerstand. Mittendrin zwei neue, unbedarfte Gesichter, die mehr oder weniger zufällig in das Geschehen hineingerissen werden. Das alles ist nicht neu, aber für mich funktionierte es sehr gut. Auf den ersten Blick erscheint mir die Story in sich schlüssig. Die neuen Protagonisten sind sympathisch. Sogar der neue Droide hat nicht nur nicht gestört, sondern war Sympathieträger. Der Film hatte einige Lacher, ohne albern zu werden und oftmals einen schön trockenen Humor, was sehr gut zu den dynamischen Actionszenen und dem nach meinem Empfinden sehr hohen Tempo des Films passte.

Auch die Protagonisten aus der ursprünglichen Trilogie haben super gepasst. Der Charme von Luke, Leia und Han ist einfach ungebrochen. Niemand wurde hier zum Selbstzweck irgendwie reingebaut, sondern alle hatten die Screentime, die für ihre inhaltlichen Rollen angemessen war. Was für ein schönes Widersehen :) Ich hoffe doch unbedingt, dass Mark Hamill dank seiner Leistung für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert wird :P

Die Rolle von Maz Kanata hatte bei mir jetzt keinen bleibenden Eindruck hinterlassen können. Interessant fand ich aber die Vision von Rey – die muss ich mir aber beim erneuten Sehen des Films genauer anschauen, um da was zu sagen.

Bei den Antagonisten muss ich selbst noch überlegen, was ich denken soll. Snoke konnte noch keinen positiven Eindruck bei mir hinterlassen und lässt mich eher etwas skeptisch zurück. Man weiß noch nicht viel über ihn, aber auf jeden Fall sieht er schon mal komisch aus ^^ … hat mich irgendwie an ein anderes, mir nicht ganz so sympathisches Franchise erinnert. Da kommt hoffentlich noch Besseres von ihm. Kylo Ren hingegen fand ich interessant – gerade weil er scheinbar noch nicht der mächtigste dunkle Jedi aller Zeiten zu sein scheint. Er selbst ist noch lange nicht dort, wo er sein möchte und hat auch einiges an Schwächen in seiner Motivation und seinen Fähigkeiten offenbart. Er befindet sich offenbar noch in der Entwicklung, er ist keine fertige Kampfmaschine. Das bietet meines Erachtens noch einiges an Potential für Entwicklungen in den kommenden Teilen. Hoffentlich täusche ich mich dahingehend nicht ;)

Den Hauptgeneral oder Commander (oder welcher Rang auch immer) der neuen Ordnung fand ich als Bösewicht gelungen.

Bei einzelnen Stellen erschien mir das Tempo etwas zu hoch. Die Dramatik des Luftkampfs um den neuen Todesstern und die Gefahr für den Planeten des Widerstands kam bei mir jetzt beim ersten Mal Sehen nicht ganz an. Da empfand ich den Kampf um den ersten Todesstern in Episode 4 bspw. um einiges intensiver, zumal dieser ja auch den ganzen Fokus auf sich hatte. Hier hatten wir ja noch den zweiten, parallelen Plot mit Han und den anderen in der Basis der Neuen Ordnung. Die Actionszenen haben mir aber insgesamt gut gefallen, ich empfand die Bewegungen des Falken an mancher Stelle allerdings … na ja … bemerkenswert – da muss ich nochmal einen Blick drauf werfen. Wirklich gut fand ich den Showdown auf der Brücke mit Han und Kylo Ren. Dass der nicht gefestigte Ren die Begegnung mit seinem Vater zum emotionalen Anlass genommen hat, um sich in der dunklen Seite zu festigen, ist finde ich eine starke und gut umgesetzte Idee.

Etwas merkwürdig fand ich hingegen den plötzlich auftretenden Erdspalt nach den Lichtschwertduellen … wieso ist das noch gleich passiert? Hab ich was verpasst? Der Planet ist doch erst danach in sich zusammengestürzt? So konnte der Bösewicht gerade noch fliehen … hätte man vielleicht eleganter lösen können.

Die letzte Szene mit Luke fand ich wiederrum ganz stark. Darauf haben wir doch alle gewartet, oder? ^^

Insgesamt scheint mir die neue Episode gut gelungen. Ich hoffe, dass mein positiver Ersteindruck auch nach mehrmaligen Schauen erhalten bleibt, aber das wird die Zukunft zeigen. Der Film setzt auf altbewährtes und fährt damit gut – die Fans werden mitgenommen und dennoch gibt es viel Neues. Risiken wurden eher nicht eingegangen, aber das ist beim ersten Teil einer Trilogie vielleicht auch noch nicht das Entscheidende. Das neue Setting, die neuen Charaktere wurden eingeführt – nun gilt es für die Macher von Episode VIII diese Grundlage zu nutzen, um die Entwicklungen voranzutreiben und etwas Neues zu kreieren. Das ist Herausforderung und Chance zugleich … aber der Nährboden scheint da zu sein.

Das wären so meine ersten Eindrücke/Gedanken …


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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 00:57 
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Beiträge: 10
Seit ich 1978 Episode IV sah, nenne ich mich einen Fan von Star Wars. Meine Familie wurde dank meiner Treue zu Star Wars im Laufe der Jahre ebenfalls zu Fans der Sage. Auch Episode I konnte daran nichts ändern, zumal die Macht in Episode II und erst recht Episode III wieder stark wurde.

Dann kam Episode VII von und mit Disney und J.J.Abrams und die Dunkle Seite der Macht ist in mir stark geworden. Zorn, Wut, Aggression sind in mir aufgekommen darüber, wie man "mein" geliebtes Star Wars zerstört hat. Ein grottiges Drehbuch mit teilweise unterirdischen Schauspielern bzw deren "Leistungen".

Dieser Film "Das Erwachen der Macht" hat aber auch rein gar nichts mehr vom Star Wars der früheren Filme. Steril, kalt, emotionslos, langweilig, lächerlich, kein Star Wars Feeling, keine Gänsehaut, keine emotionalen Momente - nicht einmal als Han Solo stirbt. Und als dann noch dieses Rumpelstilzien Kylo Ren, der bis dato lächerlichste Bösewicht in Star Wars, versucht mehrfach "böse" zu sein, müssen viele im Kino über diesen Charakter lauthals lachen. Nicht weil der Witz so toll ist in diesem Moment, sondern weil es einfach so schlecht ist, sowohl vom Schauspielerischen als auch vom Drehbuch an sich. Mir wird schlecht während der Film läuft und ich beginne mich zu schämen weil ich ein Fan der bisherigen Filme bin. Mir wird schlecht darüber wie man einen solchen Müll produzieren kann. Bei vielen Szenen habe ich das Gefühl das JJ Abrams sich über uns Fans lustig machen will und uns verschaukelt. Oder sollten diese Szenen tatsächlich nur Klamauk sein? Mein Gott, da war ja Jar Jar Binks noch eine Offenbarung. Das einzige was den Film vor einer totalen Katastrophe rettet, war Han Solo. Harrison Ford spielte als Renter den Rest der Schauspieler so locker an die Wand, wie er damals Greedo erledigte. Er hätte sollen besser Mickey Mouse und Abrams erledigen ....

Meine Familie war mit mir zur Mitternachtpremiere. Das Kino war fast ausverkauft. Als der Film zu Ende war hatte nicht ein ! einziger ! in Kino geklatscht. In den Gesichtern sah ich nirgends Freude, dafür aber Teils gelangweilte und teils unglaubwürdige Blicke und gar Entsetzen ob dies tatsächlich ein SW-Film war. Als die Leute den Saal verließen, war klar das die meisten von diesem Film enttäuscht waren.

Dies war die Demontage einer Legende. All die tollen Filmkritiken kann ich in keister Weise nachvollziehen. Ist das Milliarden-Unternehmen Disney schon so allmächtig geworden um solchen Einfluss nehmen zu können? Oder haben die ganzen "wir machen es wie früher" Parolen vor dem Filmstart die Menschen dermaßen konditioniert? Einerlei ... für meine Familie und mich war es eine Katastrophe und ich persönlich bin unsagbar enttäuscht und wütend über diesen schlechten Film und was Disney und Abrams aus Star Wars gemacht haben.


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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 04:58 
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Ich habe den Film heute (17.12.) gleich zweimal gesehen. Einmal um 14 Uhr auf Deutsch, und um 23 Uhr die OV.
Was soll ich sagen, mein Puls war während der Werbung im Kino bereits im kritischen Bereich, ich war aufgeregt wie Kind am Weihnachtsabend. Als dann die altbekannten Schriftzüge übers Bild flimmerten war ich sofort im Bann. (interessanterweise kein Disneyverweis, nichts)
Während des Fließtextes hatte ich Gänsehaut. Alleine der erste Satz machte allen Spekulationen um Luke ein Ende.
Die Anfangsszene auf Jakku erinnerte stark an episode 4, für mich waren da einige Parallelen zu erkennen. BTW, weiß jemand wen Poe da am Anfang aufsucht? Er kennt Kylo Ren und dessen Eltern, im Fließtext steht es sei ein alter Bekannter, aber ich weiß nicht wer das sein soll.
Dass Kylo Ren dann doch der Sohn von Han und Leia ist hat mich nicht sonderlich überrascht, der Tod von Han war für mich ab der Abschiedsszene von Leia klar. Imho eine großartige Szene.
Ansonsten hatte der Film wirklich einige Gänsehautmomente zu bieten, wie etwa das Enthüllen von R2 und C-3Pos Erklärung dazu, oder der Schwenk der Kamera auf den Schrotthaufen den wir alle so lieben, den Falken.
Einen riesigen WTF Moment hatte ich bei der ersten Szene mit Snoke. Da hab ich echt nicht an ein Hologramm gedacht und mich gewundert was das für ein riesiger Typ ist. Wahnsinn, da ist mir dann erstmal das Herz in die Hose gerutscht, aber es ging ja nochmal gut :D
Etwas unglaubwürdig fand ich die schnelle Sinneswandlung von Finn. Während er auf Jakku noch Hemmungen hatte den Abzug zu drücken, schien er ein paar Minuten später im Hangar keine Probleme damit zu haben seine eigenen Kameraden (vielleicht auch Freunde) niederzumetzeln. Aber nur ein kleiner Kritikpunkt am Rande eines imho ansonsten gelungenen Charakters. Witzig, Naiv, Mutig.
Zur Rolle von Han Solo muss man nichts sagen, einfach großartig das Duo in alter Manier wiederzusehen. Aber ich muss zugeben dass ich überrascht war, dass er so viel Screentime hatte, nachdem ich relativ früh nach Bekanntgabe des Casts gehört hatte, dass die Alten 3 zwar mitspielen aber kleinere Nebenrollen haben würden. Han hatte dabei aber gut und gerne nach Finn und Rey wohl am meisten Screentime.
Nett fand ich auch das Wiedersehen mit Ackbar und Nien Nunb aus Episode VI. War mir nicht sicher, ob sie es waren, aber in den Credits standen ihre Namen.

Bollux hat geschrieben:
Dass Luke erst in der letzten Minute zu sehen sein wird, konnte man zwar auch schon erahnen, es gefällt mir trotzdem nicht.

Mir auch nicht, aber vermutlich aus einem anderen Grund. Ich hätte den Moment, in dem R2 wieder erwacht zum Anlass genommen in die Credits zu gehen. Das wäre für mich persönlich ein absolutes Highlight gewesen.

Zentraldenker hat geschrieben:
Schön fand ich, dass das Drehbuch sich an manchen Stellen auch selbst auf die Schippe nimmt

Das fand ich auch. Einige Anspielungen hatten einen hohen Wiedererkennungswert und waren nebenbei komische Elemente in einer ansonsten ernsten und allgemein düsteren Umgebung. Gerade Greenhorn Finn hat mir in der Hinsicht sehr gut gefallen.

Zentraldenker hat geschrieben:
Sehr gefallen hat mir, dass kein Quark aus dem bekannten EU verwurstet wurde.

Würde ich so nicht sagen, ich meine manche Elemente wiedererkannt zu haben. Zum Beispiel Lukes Angst vorm Scheitern bei der ausbildung von neuen Jedi, wurde gerade zu Beginn des Post-Endor EUs oft aufgegriffen. Genauso die Reaktion von Han auf den Verlust einer geliebten Person. Im Film war es Ben, der sich gegen seine Familie wandte, zu Beginn der New Jedi Order Reihe war es der Tod von Chewie der ihn aus der Bahn geworfen hat. Das Ergebnis war das gleiche, Entfremdung von Leia und scheinbar planloses Umherziehen durch die Galaxis. Oder halt generell dass sich ein Sohn von Han und Leia der dunklen Seite zuwandte…


cayenne340 hat geschrieben:
Disney, wie konnte das so schief laufen ? Das Drehbuch ist eines der schlimmsten, die je für einen SciFi Film geschrieben wurden. Kein einziges Mal kriegt man Gänsehaut oder fühlt sich emotional berührt. Leute, ihr habt eine Legende geschrottet. Es ist ein B-Movie geworden.

noch-n-name hat geschrieben:
Als der Film zu Ende war hatte nicht ein ! einziger ! in Kino geklatscht. In den Gesichtern sah ich nirgends Freude, dafür aber Teils gelangweilte und teils unglaubwürdige Blicke und gar Entsetzen ob dies tatsächlich ein SW-Film war. Als die Leute den Saal verließen, war klar das die meisten von diesem Film enttäuscht waren.

Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Tut mir Leid für euch. In beiden Vorstellungen die ich besuchte, herrschte eine grundlegend andere Stimmung. Wenngleich auch niemand geklatscht hat, aber das habe ich auch noch nie erlebt im Kino in meiner Region. Aber durch aus Jubel und lautes Lachen bei einigen szenen und Dialogen, die vor allem Identifikationswert mit der OT haben. Enttäuschte Gesichter habe ich keine gesehen. In beiden Vorstellungen.

EDIT:
Annika Skywalker hat geschrieben:
und bin auf weitere Kritiken (besonders von den "alten Hasen" hier im Forum") gespannt.

Ich bin jetzt schon seit mehr als 9 Jahren im Forum aktiv. Zählt man da schon zu den alten Hasen oder nimmst du hier eine Altersdiskriminierung vor? :twisted:

Eine Sache hätte ich noch: Enttäuscht war ich von der Rolle des Captain Phasma, da habe ich mehr erwartet. War recht unspektakulär. Passiv, bürokratisch, irgendwie. Ich hatte nach den Trailern den Eindruck, dass da ein besonderer Gegenspieler aufgebaut würde, aber das war irgendwie nix.

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"Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht." - Darth Vader (c)MUK


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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 06:03 
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Beiträge: 679
Ich war in der Mitternachtspremiere. Und nur zur Info: Bei mir haben fast alle geklatscht, so wie es sich angehört hat. :wink:

Jetzt würde ich hier auch gerne eine umfangreiche Rezension hinterlassen, aber es gibt ein Problem. Es ist etwas passiert, womit ich nie gerechnet hätte: der Film hat mich gespalten.
Ich bin voller Vorfreude rein gegangen (im Yoda-Kostüm übrigens :lol: ) aber ich kann nicht sagen, dass ich voller Begeisterung wieder raus gekommen bin. Es waren eher 30% Begeisterung, 15% Trauer um Han, 5% Ernüchterung über Lukes viel zu kleine Rolle (Es hieß ja schon im Vorfeld, er würde wenig Screentime haben, aber dass es SO WENIG sein würde, hätte ich nicht gedacht :shock: ) und 50% Nachdenklichkeit.
Einerseits ist TFA gut. Verdammt gut! Die Charaktere waren toll (ich glaube Rey ist mein neuer Lieblingscharakter der gesamten Saga :) ), das Szenenbild und die Effekte atemberaubend, der Soundtrack ist klasse (es hat sich bei mir zwar nicht so viel eingebrannt, wie bei der OT und PT, aber er war gut) von der ganzen Machart her eigentlich, war er super und er hatte auch diese typischen denkwürdigen Star Wars Momente, wie z.B. die Flucht von Jakku, der Endkampf und die schicksalhafte letzte Begegnung zwischen Han und seinem Sohn. Fast alles passt.
Aber andererseits ... dieser neue Stil, der viele Witz und die ganzen Sachen die aus ANH kopiert wurden ... ich weiß nicht ob mir das recht gefallen will, und vor allem, ob es für mich so gut zu Star Wars passt.
Um Kylo Ren zu zitieren:
"Ich bin innerlich zerrissen." :?
Ich werde ihn mir noch einmal ansehen um mir ein endgültiges Urteil zu bilden und es dann hier posten ...

Annika Skywalker hat geschrieben:
Was ich die Kinogänger mal vorab fragen möchte: Mir scheint, es ist ziemlich viel aus der OT wieder verwurstet worden ... stört das nicht irgendwie?

Ja, mir persönlich war es in der Tat zu viel. Ich glaube das ist auch der Hauptgrund, warum mich der Film so nachdenklich stimmt. Man hat einfach bei vielen Szenen das Gefühl, das hat man schon einmal gesehen/gehört.
Vielleicht ist Lucasfilm wegen der harten Kritik an der PT ja so paranoid geworden, dass sie nicht mehr viel neues ausprobieren sondern lieber auf Nummer sicher gehen und sich am Grundgerüst der OT festhalten. Ich habe da ein ganz mieses Gefühl ...
Ich glaube wenn die nächsten beiden Episoden demselben Shema folgen, wie ihre OT-Konterfeis, dann wird diese Trilogie das Fandom noch mehr polarisieren, als seinerzeit die PT ...

Apropos, da fällt mir was ein!
WEDGE! TEMPEST! Wo bleibt denn EURE Rezi?! :D
Ich will mal eine Review aus der Perspektive von SW-Veteranen/OT-Fanatikern/PT-Hatern/Nörgelgriechen lesen! Pronto!
:P :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 12:07 
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@zentraldenker: well spoken!!!

sehe das absolut auch so.
Es ist eine erste Episode einer neuen Trilogie, da wird noch was nachkommen.
Ich fand ihn rundum gelungen, wie die alten charaktere auftauchten, wie sich die neuen bewiesen haben
ich freu mich jetzt schon rey in episode8 wieder zu sehen. sie hat mir super gefallen.
Phasma war eher ne Witzfigur dafür dass sie vorher so gehypt wurde.
Kylo löst Vader wenigstens als größte Heulsuse der Galaxis ab und gibt ihm dadurch etwas würde zurück die er in Episode1-3 für mich verloren hatte.
Jedenfalls auch wenn die Story das Rad nicht neu erfunden hat, bringt es alles zusammen was man sich als starwars fan wünschen konnte und lässt episode 1-3 noch schlechter dastehen als sie es selber schon taten.
Technisch und von den Bildwelten her fand ich den Film grandios. Die 3D Effekte waren richtig genial.

Ich hatte ja damals Episode I 3D geschaut und dachte mir danach nur, warum machen die diesen scheiß. 3D Effekte auf Filme legen die dafür nicht gedacht sind, warum machen die nicht Episode 7-9 mit richtigem 3D Konzept? Ein paar Wochen später verkauft Lucas an Disney und seit dem freue ich mich auf Episode7 und was die Effekte anging war ich absolut zufrieden.

Solo trägt den Film und bringt viel Humor rein, genauso wie er es verdient hat. Sein großer Auftritt/Abgang, das war schon alles rund so. BB8 fand ich einen netten neuen Drioden...hach ich fand den Film echt super, kann man nix sagen. Einzige Enttäuschung fand ich den Supreme Leader, das war so ne Kreuzung aus Voldemort und Golom... hätte man sich was besseres ausdenken können. Sonst hab ich nix zu meckern.


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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 15:03 
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@Lorian Nod: Mit EU-Blödsinn meinte ich diese ganzen festgenagelten Handlungsbögen - dass Luke als Jedi(meister) seine Probleme mit schwierigen Schülern haben würde, dazu braucht es meiner Ansicht nach kein EU - das hätte man sicher so oder so irgendwann thematisiert. Kann aber natürlich sein, dass sie diesen "Wiedererkennungswert" den EU-Fans zuliebe gebracht haben, ohne es konkret zu benennen. Soll mir recht sein, passt schon. Ich wollte halt nur nicht unbedingt irgendwo Thrawn um die Ecke kommen sehen oder (schauder) Admiral Daala lol.

Wegen des "alten Verbündeten" hatte ich ebenfalls schon den Gedanken, wer das wohl sein könnte. Immerhin heuert man Max von Sydow ja nicht ohne Grund an. Ich habe derzeit zwei Theorien: Entweder ist es eine Art "Obi-Wan" (also ein Jedi), der auf Rey aufpassen sollte wie Ben auf Luke damals (was für mich darauf deuten würde, dass Rey Lukes Tochter ist - sie ist ja auch explizit auf das Lichtschwert angesprungen; aber auch wenn sie "nur" irgendein Machtwunderkind ist, wäre das Szenario denkbar). Die zweite Möglichkeit wäre für mich, dass der alte Mann vielleicht Wedge ist - würde erklären, warum er mit dem Piloten so vertraut war. Das würde auch vom Alter passen. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wer sonst dafür infrage käme, den man aus den alten Filmen kennt. Kann aber natürlich auch beides komplett falsch sein.

Also ich versteh schon die Leute, die auf den ersten Blick denken - "das ist Episode IV in grün", das schrieb ich ja bereits - die Vorzeichen sind halt andere. Ich finde das aber gar nicht schlimm, im Gegenteil. Viele Elemente wiederholen sich zwischen PT und OT auch - gerade die Vergleiche, wenn Anakin und Luke in ähnliche Situationen geraten oder ähnliche Dinge passieren. Die meisten Heldenepen werden Themen neu aufgegriffen und in anderer Varianz wiedergegeben. Diesmal ist es der Sohn, der böse ist, nicht der Vater. Diesmal hat der Böse Zweifel an seinem Weg, nicht der Gute.

Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, ist die angebliche "Sterilität" - für mich hat es nie so wirklich ne Rolle gespielt, ob da nun im Hintergrund ein Gebäude CGI ist oder echt - zumal das meistens eh nicht zu erkennen ist (in der PT halten ja viele Leute ALLES für CGI obwohl da sehr viel auch mit Modellen gemacht wurde - was beweist, dass man es eben oft gar nicht unterscheiden kann). Aber rein atmosphärisch hat es für mich durchaus gepasst. Klar - hängt immer von den Erwartungen ab, mit denen man ins Kino geht, aber auch bei uns in der Premiere hat alles getobt und war begeistert. Enttäuschung oder ähnliches kann ich auch absolut nicht nachvollziehen. Ist aber Ansichtssache - wem es nicht gefällt, dem gefällt es eben nicht und umgekehrt. Würde aber deswegen nicht irgendwelche "Disney kontrolliert alles und wer das anders sieht, ist brainwashed"-Verschwörungstheorien aufstellen. Das ist bissel flach. Im Übrigen: Gerade die "Disney"-Angst finde ich total übertrieben. Wenn man nicht wüsste, welcher Film von wem produziert würde und Episode I oder Episode VI mit Episode VII vergleicht, dann würden die meisten Leute wohl eher bei Episode I oder VI auf Disney tippen und nicht bei Episode VII. Ich sag nur Ewoks, Musicalnummer bei Jabba, Muppet-Festival, Jar Jar usw. Für mich kommt Episode VII klar in der Tradition von IV und V. Und wer den Humor kritisiert: Albern war Star Wars stellenweise schon immer, das will nur oft keiner wahrhaben. Gerade die Droiden (oder auch Chewbacca) haben immer mehr oder weniger flache Gags von sich gegeben. Egal in welcher Episode.

Übrigens: Hatte auch einer die Assoziation zu Hetty aus NCIS: L.A. bei der kleinen Alien-Frau, die Rey das Lichtschwert gibt? Hab das noch nicht recherchiert, aber würde mich wundern, wenn das Zufall wäre.

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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 15:51 
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Zentraldenker hat geschrieben:
@Lorian Nod: Mit EU-Blödsinn meinte ich diese ganzen festgenagelten Handlungsbögen - dass Luke als Jedi(meister) seine Probleme mit schwierigen Schülern haben würde, dazu braucht es meiner Ansicht nach kein EU - das hätte man sicher so oder so irgendwann thematisiert. Kann aber natürlich sein, dass sie diesen "Wiedererkennungswert" den EU-Fans zuliebe gebracht haben, ohne es konkret zu benennen. Soll mir recht sein, passt schon. Ich wollte halt nur nicht unbedingt irgendwo Thrawn um die Ecke kommen sehen oder (schauder) Admiral Daala lol.

Dachte mir schon, dass du das anders meintest. Mir sind sogar noch ein paar Parallelen zum EU aufgefallen, die bei Gelegenheit sicher bald in einem seperaten Thread diskutiert werden.

Zentraldenker hat geschrieben:
Wegen des "alten Verbündeten" hatte ich ebenfalls schon den Gedanken, wer das wohl sein könnte. Immerhin heuert man Max von Sydow ja nicht ohne Grund an. Ich habe derzeit zwei Theorien: Entweder ist es eine Art "Obi-Wan" (also ein Jedi), der auf Rey aufpassen sollte wie Ben auf Luke damals (was für mich darauf deuten würde, dass Rey Lukes Tochter ist - sie ist ja auch explizit auf das Lichtschwert angesprungen; aber auch wenn sie "nur" irgendein Machtwunderkind ist, wäre das Szenario denkbar). Die zweite Möglichkeit wäre für mich, dass der alte Mann vielleicht Wedge ist - würde erklären, warum er mit dem Piloten so vertraut war. Das würde auch vom Alter passen. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wer sonst dafür infrage käme, den man aus den alten Filmen kennt. Kann aber natürlich auch beides komplett falsch sein.

Diese beiden Theorien sind mir auch schon gekommen, wenngleich ich nicht an Wedge gedacht hatte, sondern an einen anderen, einfach unbekannten ehemaligen Rebellen. Laut Jedipedia.net heißt der alte Mann Lor San Tekka, aber er wäre nicht der erste der seinen Namen ändert. Falls er das getan hat, könnte man daraus schließen, dass er einen durchaus höheren Rang oder Rolle in der Rebellion oder der neuen Republik hatte, bevor er sich auf Jakku niederließ.


Ist eigentlich noch jemandem aufgefallen, dass beim Lichtschwertkampf beim Aufeinandertreffen der Klingen Funken flogen? War das schon immer so? Oder liegt das vielleicht daran, das Kylo Rens Schwert grundsätzlich anders zu sein scheint in Bezug auf Ton und Klingenform?

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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 16:06 
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Lor San Tekka was a follower of The Church of the Force, an underground faith of loosely affiliated worshipers of the Jedi ideals. He had dealings with the Resistance X-Wing pilot Poe Dameron and his droid BB-8


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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 20:17 
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Lorian Nod hat geschrieben:
Ich habe den Film heute (17.12.) gleich zweimal gesehen. Einmal um 14 Uhr auf Deutsch, und um 23 Uhr die OV.

Lohnt es sich, die OV anzuschauen oder besser andersherum: Ist die deutsche Synchro gut?

EDIT:
Lorian Nod hat geschrieben:
Annika Skywalker hat geschrieben:
und bin auf weitere Kritiken (besonders von den "alten Hasen" hier im Forum") gespannt.

Ich bin jetzt schon seit mehr als 9 Jahren im Forum aktiv. Zählt man da schon zu den alten Hasen oder nimmst du hier eine Altersdiskriminierung vor? :twisted:

Ne, Altersdiskriminierung sollte das nicht sein :wink: ... mit 9 Jahren Forumstätigkeit behörst du auch schon zu den "alten Hasen". :P :P


Noch eine - bange - Frage: Da ja wohl Ackbar und Nien Nub einen Auftritt haben - bekommt man Ewoks zu sehen?

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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 20:33 
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Vorab: Was die allgemeine Reaktion des Publikums angeht, kann ich von meiner Seite aus auch nur berichten, dass in der Mitternachtspremiere, in der ich war, der sehr große Saal restlos ausverkauft war und die Zuschauer sowohl zu Beginn des Films als auch am Ende lautstark applaudiert haben und ich im Anschluss keine einzige enttäuschte Stimme gehört habe - auch wenn das natürlich nicht repräsentativ ist.

Annika Skywalker hat geschrieben:
Lohnt es sich, die OV anzuschauen oder besser andersherum: Ist die deutsche Synchro gut?

Das ist wohl, wie immer, eine "Glaubensfrage", aber ich persönlich fand sie (ohne bisher den direkten Vergleich zur Originalfassung gehabt zu haben) bis auf Kleinigkeiten recht gelungen. Da hat mich bei den deutschen Sprachfassungen der bisherigen Filme jedenfalls deutlich mehr gestört. Beispielsweise fand ich gut, dass C-3PO endlich wieder seinem Erbauer dankt und nicht - wie in den Prequels - seinem "Hersteller". Auch dass korrekt von X-Flüglern und TIE-Jägern die Rede war (und nicht von "X-Wings" und "TIE-Fightern") fand ich klasse, auch wenn ich weiß, dass gerade das Begriffe sind, wo (nicht zuletzt dank internationalisiertem Merchandising) im Fandom verbreitet die denglischen Begriffe bevorzugt werden. Auf der anderen Seite fällt dafür zweimal der Begriff "Outer Rim", der eigentlich der "Äußere Rand" sein müsste, aber zumindest ist das (leider) konform mit der Synchro der anderen Filme.

Ein weiteres Kuriosum am Rande: Auch der "Korsal-Flug" (für "Kessel Run", also eigentlich "Kessel-Flug") erlebt ein Revival ... :shock:

Aber wie gesagt, alles in allem hab ich bisher nicht allzu viel an der deutschen Synchro auszusetzen. Da mag dann nach mehrmaligem Anschauen und direktem Vergleich mit der OV noch das ein oder andere hinzukommen, aber jedenfalls konnte ich den Film in der deutschen Fassung gleich von Anfang an besser genießen als sämtliche Episoden der Prequels.

Annika Skywalker hat geschrieben:
Noch eine - bange - Frage: Da ja wohl Ackbar und Nien Nub einen Auftritt haben - bekommt man Ewoks zu sehen?

Keine Ewoks. Keine Gungans. Michse sein echt traurig ... :cry: :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 21:22 
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Sky hat geschrieben:
Annika Skywalker hat geschrieben:
Lohnt es sich, die OV anzuschauen oder besser andersherum: Ist die deutsche Synchro gut?

Das ist wohl, wie immer, eine "Glaubensfrage", aber ich persönlich fand sie (ohne bisher den direkten Vergleich zur Originalfassung gehabt zu haben) bis auf Kleinigkeiten recht gelungen. Da hat mich bei den deutschen Sprachfassungen der bisherigen Filme jedenfalls deutlich mehr gestört. Beispielsweise fand ich gut, dass C-3PO endlich wieder seinem Erbauer dankt und nicht - wie in den Prequels - seinem "Hersteller". Auch dass korrekt von X-Flüglern und TIE-Jägern die Rede war (und nicht von "X-Wings" und "TIE-Fightern") fand ich klasse, auch wenn ich weiß, dass gerade das Begriffe sind, wo (nicht zuletzt dank internationalisiertem Merchandising) im Fandom verbreitet die denglischen Begriffe bevorzugt werden. Auf der anderen Seite fällt dafür zweimal der Begriff "Outer Rim", der eigentlich der "Äußere Rand" sein müsste, aber zumindest ist das (leider) konform mit der Synchro der anderen Filme.

Ein weiteres Kuriosum am Rande: Auch der "Korsal-Flug" (für "Kessel Run", also eigentlich "Kessel-Flug") erlebt ein Revival ... :shock:


Ach, der schöne Korsal-Flug - dass ich das noch erleben darf. :lol:
Gibt es auch wieder Parsecs? :mrgreen:


Sky hat geschrieben:
Annika Skywalker hat geschrieben:
Noch eine - bange - Frage: Da ja wohl Ackbar und Nien Nub einen Auftritt haben - bekommt man Ewoks zu sehen?

Keine Ewoks. Keine Gungans. Michse sein echt traurig ... :cry: :mrgreen:

Nun, dann habe ich kein mieses Gefühl, was E VII betrifft.
Scheint so, als hätte man doch was aus den Reaktionen auf E I-II und E VI gelernt. :wink:

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BeitragVerfasst: Fr, 18. Dez 2015, 21:32 
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Annika Skywalker hat geschrieben:
Gibt es auch wieder Parsecs? :mrgreen:

Ich sag nur: Lass dich überraschen ... :mrgreen: An der (und an etlichen anderen) Stellen gab es jedenfalls bei uns im Kino laute Lacher ...

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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 01:34 
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Sky hat geschrieben:
Annika Skywalker hat geschrieben:
Gibt es auch wieder Parsecs? :mrgreen:

Ich sag nur: Lass dich überraschen ... :mrgreen: An der (und an etlichen anderen) Stellen gab es jedenfalls bei uns im Kino laute Lacher ...


Bei uns Mitternacht auch. Ich hatte `Glück´ in der englischen Vorstellung zu sein, da in meinem Kino in der deutschen Vorstellung zunächst noch ein Kostümwettbewerb stattfand, sodass sich dort der Anfang des Filmes stark verzögert hatte.

Zum eigentlichen Film: Ich habe nur TPM 3D im Kino sehen können (und AOTC 3D in Essen)(The Clone Wars zähle ich nicht mit), sodass es für mich etwas ganz besonderes war, einen Krieg der Sterne als aller erstes in englisch und dann im Kino zu gucken. Mir lief es eiskalt den Rücken runter, als der Rolltext anlief. Ich wollte da so sehr das erste bewegte Bild des Films sehen, sodass ich dachte, `Wann ist denn das verdammte Ende davon´. Im Nachhinein war der Lauftext nicht länger als bisher.

Hin und wieder hätte ich gerne noch etwas mehr Hintergrundgeschichten erfahren und noch leicht mehr emotionale Auseinandersetzungen gehabt.
Spoiler: zeigen
Z.B. als Han stirbt, kurze Trauer, plötzlich rennen sie ohne (bleibende) emotionale Regung durch den Wald


Ich persönlich finde die Besetzung sehr gut gelungen. John immer ein bisschen aufgedreht, Ren´s Zerrissenheit fand ich, zumindest beim ersten schauen, gut gespielt.

Das Tempo des Filmes ist imHO teilweise etwas zu schnell, sodass bereits erwähnte Emotionalität nicht immer aufkommen kann.

Ein weiterer Todesstern (auch wenn dieser nun ganze Systeme auslöscht), musste das sein... Natürlich wieder mit einer Schwachstelle, welche wieder mit Einmann-Jägern angegriffen werden (Es wird erst durch den Eintrag in der Star-Wars-Datenbank ersichtlich, warum das nur so wenige sind, hätte man vielleicht auch im Film erwähnen können). Die Antwort Finns auf die Frage, wo er gearbeitet habe
Spoiler: zeigen
als Sanitäter
hat mir ein schmunzeln entlockt, genau wie viele andere Szenen (
Spoiler: zeigen
`garbage-can´ im Bezug auf den Falken; und Rey´s : The Han Solo?! The one, who made the Kessel-Run in 14 Parsecs. Han´s gemurmeltes `12 Parsecs´ (keine Garantie auf Richtigkeit, die Sätze sind nur sinngemäß)
) Der Humor gefiel mir, wie beschrieben, ebenfalls sehr gut.
Dazu noch:
Spoiler: zeigen
Ren´s Wutausbruch, als Rey entkommt und die beiden Sturmtruppen sich angucken und sich langsam zurückziehen, einfach genial. Ebenso wie Rey´s erster, plumper Versuch, Gedankentricks anzuwenden. Löse meine Fesseln.- Was?! ich mache sie nur noch fester.- Löse meine Fesseln und lasse die Tür offen- Sturmtruppe entspannt sich, öffnet die Fesseln und geht. Rey ruft hinterher: Lass die Waffe fallen. Klonk. Ich fands gut ausgedacht.



Captain Phasma hätte ruhig etwas mehr Screen-Time haben können, dafür kommt General Hux nicht zu kurz.
Spoiler: zeigen
Für alle, die Referenzen zu geschichtlichen Hintergründen mögen
.

Snoke bleibt ein Rätsel,
Spoiler: zeigen
Ren ist noch ein Schüler und heisst eigentlich Ben!! Solo (oder Organa/Skywalker), da wird es bestimmt noch viele Storys zu geben, wie er zu Kylo Ren wurde und was das ganze mit Rey zu tun hat. mögliche Verwandtschaft??? lass mich da überraschen


Nun als letztes zum Soundtrack: Im Film viel er nicht sonderlich auf, was bei mir vor allem an der Bild- und Storyflut lag. Nach den ersten Eindrucken aus den Kurzsamples stellte sich bei mir ein vertrautes Kribbeln ein, wie bei fast allen JW Soundtracks. Er vermittelte für mich auch den typischen, aber doch veränderten SW-Flair. Beim nächsten gucken werde ich da mehr drauf achten.

Da ich nicht das Gefühl aus den OT-Premieren Zeiten kenne, kann ich es nur mit der Star Wars Celebration in Essen vergleichen, beides unglaublich (bzw. `amazing´ wie dort andauernd gesagt wurde).

Ich freue mich schon auf RO und natürlich VII. Das Ende war ziemlich klar und ist nur ein kleiner Cliffhanger.

Meine Güte, so viel hab ich noch nie gepostet. Ich hoffe es ist halbwegs verständlich, etwaige Rechtschreib-und/oder Grammatikfehler bitte ich zu entschuldigen.

Gute NACHT und MÖGE DIE MACHT MIT EUCH IN EUCH ERWACHT SEIN.
MELKOR


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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 02:39 
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Ich möchte noch zu bedenken geben, dass Tempo und emotionale Momente in der OT nun auch nicht anders waren. Luke hat mal kurz auf die Leichen seiner Zieheltern geguckt und dann auch recht schnell weitergemacht. Leia hat Alderaan zur Hölle gehen sehen und hat als erstes dumme Witze gerissen, als Luke in ihre Zelle kommt (übrigens ist jemandem aufgefallen, dass Finns "Seriennummer" 2187 identisch mit Leias Zellennummer ist? Dafür hab ich die 327 vermisst...). Auch Obi-Wans Tod und das Pendant jetzt im neuen Film waren emotional sehr ähnlich ausgearbeitet. Ähnliches gilt für fehlende Stücke aus der Hintergrundgeschichte. Das war früher auch nicht anders. Da bekam man Brocken hingeworfen über "Klonkriege" oder Owens Kommentare, dass in Luke zu viel von seinem Vater steckt - ich denke, vieles wird im Laufe der Trilogie schon noch geklärt werden, auch ohne jetzt in irgendwelchen Datenbanken stöbern zu müssen. Ich für meinen Teil muss auch nicht immer sofort alles wissen, Autoren denken sich schon manchmal was dabei, eben nicht gleich die Google-Zeitalter-übliche Vollinformation zu geben. Man kann das natürlich alles kritisieren und schlecht finden, allerdings sollte man dann nicht so tun, als wäre das in den alten Filmen anders gewesen.

@Annika: Schau ihn dir an, ich denke, er wird dir gefallen. So groß ist das Risiko ja nicht ;) Und nein, Ewoks gibt's keine. Wie ich schon weiter oben schrieb: Wer bei Disney an Cartoons gedacht hat, findet von solchen Albernheiten in den Originalfilmen deutlich mehr. Die Gags sind jedenfalls stimmig und passen gut in das SW-Universum, wie wir es immer kannten.

Ich gehe übrigens davon aus, dass man von Captain Phasma noch mal was sehen wird. Ihr Abgang wurde ja nur mit Worten beschrieben, gesehen hat man ihn nicht, und aus besagter "Falle" kann man bekanntlich auch entkommen. Sie gefällt mir jedenfalls jetzt schon besser als jemals Boba Fett, der in den Filmen auch nur rumgestanden hat und cool aussah - hingekriegt hat der nix und der ganze EU-Hype um ihn zählt für mich nur bedingt. Erwähne das nur, um mal den "lächerlichen" Bösewicht Kylo Ren ins rechte Licht zu rücken - auch ein Versager wie Fett hat Kultstatus erlangt. Von Maul mal ganz zu Schweigen.

@Funken: Ich denke, die Funken stammen von Rens Lichtschwert, das funkt ja sowieso die ganze Zeit vor sich hin und sieht irgendwie "unsauberer" aus als ein normales Lichtschwert.

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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 08:35 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Ich möchte noch zu bedenken geben, dass Tempo und emotionale Momente in der OT nun auch nicht anders waren. Luke hat mal kurz auf die Leichen seiner Zieheltern geguckt und dann auch recht schnell weitergemacht.

Stimmt natürlich vollkommen.
Zentraldenker hat geschrieben:
Auch Obi-Wans Tod und das Pendant jetzt im neuen Film waren emotional sehr ähnlich ausgearbeitet. Ähnliches gilt für fehlende Stücke aus der Hintergrundgeschichte. Das war früher auch nicht anders. Da bekam man Brocken hingeworfen über "Klonkriege" oder Owens Kommentare, dass in Luke zu viel von seinem Vater steckt - ich denke, vieles wird im Laufe der Trilogie schon noch geklärt werden, auch ohne jetzt in irgendwelchen Datenbanken stöbern zu müssen. Ich für meinen Teil muss auch nicht immer sofort alles wissen, Autoren denken sich schon manchmal was dabei, eben nicht gleich die Google-Zeitalter-übliche Vollinformation zu geben. Man kann das natürlich alles kritisieren und schlecht finden, allerdings sollte man dann nicht so tun, als wäre das in den alten Filmen anders gewesen.

Auch da hast du recht. Ich habe die Situation nicht in Vergleich zu den anderen Filmen gesetzt, sondern zunächst nur TFA betrachtet.
Man wird ja eigentlich in jeden SW-Film reingeworfen und darf herausfinden, was da jetzt eigentlich los ist...


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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 13:08 
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Also ich war in Erlangen in der Mitternachtsprämiere (Freikarte :D ) mit Rebel Fleet Trooper Kostüm. Vorher damit schon ungefähr 5h im Cinestar rumgestanden beim großen Stand vom Star Wars Dinner Nürnberg. Ingesamt ca. 10-15 Kostümierte. Von daher war ich schon sehr gespannt auf den Film. Da ich vorher noch nie ein Kostüm an hatte, war das für mich mal eine ganz neue, positive Erfahrung.

Unterm Strich hat mir der Film sehr gut gefallen. Es waren in der Tat sehr viele Parallelen zu Episode IV erkennbar. Ob das gut ist oder nicht, darüber kann man trefflich streiten. Mir war vorher klar, dass der Film nicht in der Lage sein würde, alle Gruppen des Fandoms gleichsam positiv zu stimmen. Wie hätte man das auch schaffen sollen? Zu unterschiedlich sind allein schon die Ansichten zur PT und OT. Und das EU gibt es ja auch noch. Und dann soll auch noch ein neues, junges Publikum (potentiell bisher kaum mit dem "alten" Star Wars in Kontakt gekommen) erschlossen werden. Das kann man einfach nicht alles auf einen gemeinsamen Nenner bringen.

Die Parallelen fand ich insgesamt sehr nett, wenngleich man das auch etwas dezenter hätte ausgestalten können. Für mich hat sich der Film aus der IV-Vorlage erst in dem Moment befreit, als Han getötet wurde (wenngleich Hans Tod eine bewusste Parallele zu Kenobis Tod ist). Ab da an hat der Film wirklich neue Dinge gezeigt und die alte Geschichte sehr schön weiterentwickelt. Bis hin zum Schluss, der wirklich sehr viel Lust auf den nächsten Film macht.

Ich habe vorher alle Spoiler vermieden und habe dennoch geahnt, dass es einen der alten Charaktere erwischen würde, wahrscheinlich Han. Von daher war das für mich nicht so überraschend, wobei mich ehrlich gesagt die Direktheit und Geschwindigkeit überrascht hat. Mein erster Gedanke am Ende des Films war: "Ich hätte nicht gedacht, dass sie das wirklich durchziehen würden." Aber sie haben es getan. Davor kann man durchaus Respekt haben, dass Abrams es sich getraut hat, Han zu töten. Gleichzeitig war der Film als Ganzes von Abrams aber deutlich weniger mutig als sein erster Star Trek Film. Abrams und Disney haben eher auf Nummer sicher gesetzt statt auf mutiges Experiment. Das betrachte ich nicht negativ, aber es ist eben so. Von daher erscheint mir die PT von George Lucas durchaus wesentlich mutiger als Abrams Ansatz.

Die neuen Figuren haben mich alle begeistert, vor allem die Dynamik zwischen Rey und Finn; nur Kylo Ren wirkte etwas arg inkompetent. Dass er vielleicht noch kein voll ausgebildeter Sith ist und natürlich bislang keine wirklichen, machtbegabten Gegner hatte, erklärt seine Niederlage gegen Rey. Unlogisch finde ich das nicht. Nur in Summe wirkt er eben doch ziemlich glanzlos und unerfolgreich. Auch innerlich zerrissen (was natürlich gewollt ist). Hier fehlte mir einfach etwas von der bösen Souveränität eines Darth Maul. Aber damit kann ich leben, weil diese Figur in den nächsten Filmen dadurch natürlich noch sehr viel Entwicklungspotential hat.

Etwas irritiert bzw. verwirrt hat mich die neue Republik. Ich muss zugeben, dass ich da stark durch das EU geprägt bin. Aber im Film hat man im Prinzip nichts über die aktuelle Republik erfahren. Die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben verborgen. Und habe ich das richtig verstanden, dass die neue Republik von dem Todessternplaneten zerstört wurde?! Das ging mir an der Stelle etwas arg schnell. Wahrscheinlich muss man das Buch zum Film lesen um mehr Details zu erfahren und diese besser verarbeiten zu können.

Und letztlich noch war der Einfluss von Disney nicht wirklich spürbar (zum Glück!). Nur die Schlussszene erinnerte mich an Fluch der Karibik. Warum? In den bisherigen Star Wars Filmen gab es immer eine klar modulierte Schlussszene, ein sauberer Schlusspunkt. Anders hier. Das Ende wirft viele Fragen über Luke und Rey auf (Verwandschaftsverhältnis?) und ist natürlich eine Überleitung zu Episode VIII. Und genau das erinnert mich an Fluch der Karibik, wo Disney am Ende immer eine Überleitung/Andeutung zum nächsten Film eingebaut hat. Aber: Natürlich hat das Ende bei mir eine Gänsehaut hinterlassen. Von daher hat es bei mir funktioniert. :lol:

Am Sonntag sehe ich mir den Film nochmal etwas ausgeschlafener an, vielleicht wird da manches noch klarer.


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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 13:59 
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Beiträge: 29
...
Oh man, daran merkt man echt, dass man alt wird.
Ich bin seit 25 Jahren Star Wars Fan.
Hat von euch keiner die Reihe: Das Erbe der Jedi-Ritter oder Das Verhängnis der Jedi Ritter oder die Romanreihe von X-Wing gelesen oder andere Star Wars Bücher Comics, etc?????

Der Film ist gut gemacht von den Effekten her, das war es aber aus meiner Sicht leider schon.
Dafür ist hier vieles anders und neu:
Hier werden Planeten nicht beschrieben (WTF wo sind wir eigentlich??) Auch die Spezies sehen mehr nach World of Warcraft, als nach Star Wars aus... Alles wird irgendwie neu erfunden…
Vieles ist unlogisch und wird auch nicht versucht zu erklären... Drastischer Sprung zwischen Episode VI und VII.
Und von der Story her... Kindergeschlechter und Schicksale werden getauscht, Namen werden getauscht und das Böse ist nun wirklich nicht böse, Teenager mit Ausgelassenheitsproblemen, der für einen Sith so gut wie gar nicht kämpfen kann. Da braucht er auch die Stützräder an seinem Laserschwert und selbst da schafft er kaum den Kampf gegen jemand der gar nicht trainiert ist mit der Macht.... Und sein Meister ist irgendwie aus Herr der Ringe geklaut, jo so muss ein Meister der Sith aussehen…

Insgesamt ist der Film zwar nett, aber es ist nicht mehr das eigentliche Star Wars, sondern Star Wars nach Walt Disney... Es wird zu viel verändert und verdreht, um es mit der eigentlichen Star Wars Galaxis unterzubringen….
Schade, da mit den Büchern sehr viel Potential zu holen gewesen wäre, mit bestimmt 10 Filmen mit richtig guter und vor allem logischer und abgestimmter Handlung…
Aber neu ist ja immer besser…


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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 14:53 
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General Kenobi hat geschrieben:
Die neuen Figuren haben mich alle begeistert, vor allem die Dynamik zwischen Rey und Finn; nur Kylo Ren wirkte etwas arg inkompetent. Dass er vielleicht noch kein voll ausgebildeter Sith ist und natürlich bislang keine wirklichen, machtbegabten Gegner hatte, erklärt seine Niederlage gegen Rey. Unlogisch finde ich das nicht. Nur in Summe wirkt er eben doch ziemlich glanzlos und unerfolgreich. Auch innerlich zerrissen (was natürlich gewollt ist). Hier fehlte mir einfach etwas von der bösen Souveränität eines Darth Maul. Aber damit kann ich leben, weil diese Figur in den nächsten Filmen dadurch natürlich noch sehr viel Entwicklungspotential hat.

Sry, aber in wie fern ist es nicht unlogisch, dass ein Sith(Lehrling) gegen jemanden mit gar keiner Machterfahrung kämpft (vorallem überhaupt keiner Erfahrung mit Lichtschwertkampf) und den Kampf nur durch Zufall überlebt? Ein Meister der Sith sucht sich doch keinen Halbstarken aus, sondern nur Leute mit sehr viel Potential. Schwache sterben schon in den ersten Stunden er Ausbildung, die wie wir im Film erfahren nun beendet und nicht begonnen werden soll. Und gegen Finn ist seine Leistung auch nicht besser...


Achtung Spoiler-Alarm, Leute die den Film gucken wollen ohne vorherige Infos, sollten das hier nicht lesen.

Zentraldenker hat geschrieben:
Dass der Bösewicht sich grenzenlos überschätzt und deshalb auch aufs Maul kriegt, finde ich gar nicht so schlecht. Muss ja nicht immer der pefekte Endgegner sein, gegen den keiner ankommt. Der ist selbst noch in Ausbildung und muss wohl noch viel lernen. Gehört eben mehr dazu, als sich nen Helm aufzusetzen und mit der Hand auf Vader zu machen. Und im Schwertkampf wächst man mit seinen Gegnern - wenn er der einzige ist, der mit so einem Ding rumläuft, ist das natürlich schwierig.

Hm und wie sind die bitte an die Macht gekommen? War die Republik auf der Toilette, als die Sith die Macht übernommen haben? Im Film erzählt Han wie ein Jedi abtrünnig wird und den neuen Jedi Bund himmelt...es wir sogar gezeigt wer es ist. (Es ist nicht der Meister von Ben Solo). Dieser Kämpfer verliert dann gegen jemand der gar nicht im Lichtschwertkampf ausgebildet wird... Zudem soll sein Training beendet und nicht begonnen werden und er war schon als Jedi ausgebildet.
Verliert man all seine Fähigkeiten, nur weil man die Seite wechselt?

Zentraldenker hat geschrieben:
Zumindest Reys Talent im Umgang mit dem Lichtschwert ist durchaus nachvollziehbar. Sie ist im Umgang mit ihrem Kampfstab ja sehr versiert und so jemand kommt auch mit einem Schwert schnell zurecht. Zudem ist sie machtbegabt.

Ah ja, machtbegabt ist eine sehr allgemein einsetzbare Begründung... Tenel Ka, die ausgebildet war, wird ausversehen beim Training der Arm abgetrennt, aber Rey ist soooo gut, das sie nicht einmal Training mit dem Lichtschwert braucht, um einen Trainierten zu besiegen...

Zentraldenker hat geschrieben:
Ach ja, und für die ganzen Leute, die anhand von drei Frames aus nem Trailer schon "gewusst haben", dass der Film Scheisse wird, weil z.B. ein "Luftkampf unplausibel" ist - was da passiert, ist extrem plausibel. Aber Spoilerfred hin oder her, muss man ja jetzt nicht alles im Detail aufzählen.

Ah ja, da explodiert ein Tie-Fighter und anstelle von Schrapnell fliegt der angesengt weiter und schlägt im Boden ein, bitte um Erklärung was da explodiert ist und warum es die Ties nicht zerreißt???

Man kann es versuchen, wie man will, vieles ist und bleibt leider unlogisch.


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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 15:32 
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RC_1309 hat geschrieben:
Sry, aber in wie fern ist es nicht unlogisch, dass ein Sith(Lehrling) gegen jemanden mit gar keiner Machterfahrung kämpft (vorallem überhaupt keiner Erfahrung mit Lichtschwertkampf) und den Kampf nur durch Zufall überlebt?


Ist nicht logischer oder unlogischer als ein Luke Skywalker, der außer seinem Skyhopper keinerlei Flugerfahrung und null Machterfahrung hatte und sich trotzdem als Wahnsinnspilot gegen Berufs-Jägerpiloten behauptet und den Todesstern dank der Macht zerstört. Mal ganz abgesehen von einem kleinen Jungen auf Naboo, der ähnliches vollbringt. Wobei Lukes Skills als Pilot vor der Schlacht nicht einmal gezeigt werden; Reys Kampffertigkeiten mit dem Stab hingegen durchaus, die hat ihr Leben lang ums Überleben kämpfen müssen. Dass sie mit dem Schwert deshalb gut zurechtkommt, ist daher nicht unlogisch - aber das hab ich eigentlich schon geschrieben.

Zitat:
Ein Meister der Sith sucht sich doch keinen Halbstarken aus, sondern nur Leute mit sehr viel Potential. Schwache sterben schon in den ersten Stunden er Ausbildung, die wie wir im Film erfahren nun beendet und nicht begonnen werden soll. Und gegen Finn ist seine Leistung auch nicht besser...


Nichtsdestotrotz bleibt es einer mit noch nicht abgeschlossener Ausbildung. Und Potenzial ist erstmal nur da, ob es umgesetzt wird, ist die andere Frage. Der tolle Maul hat sich trotz seiner prima Vorbereitung von einem Lehrling zweiteilen lassen, aus demselben Grund: Er hat sich maßlos überschätzt.

Zitat:
Hm und wie sind die bitte an die Macht gekommen? War die Republik auf der Toilette, als die Sith die Macht übernommen haben? Im Film erzählt Han wie ein Jedi abtrünnig wird und den neuen Jedi Bund himmelt...es wir sogar gezeigt wer es ist. (Es ist nicht der Meister von Ben Solo). Dieser Kämpfer verliert dann gegen jemand der gar nicht im Lichtschwertkampf ausgebildet wird... Zudem soll sein Training beendet und nicht begonnen werden und er war schon als Jedi ausgebildet.
Verliert man all seine Fähigkeiten, nur weil man die Seite wechselt?


Nein, aber gerade so jemand kann sich auch gewaltig überschätzen (siehe Maul oder auch Anakin im Kampf gegen Dooku in AOTC) bzw. einen Gegner unterschätzen (wie Vader Luke unterschätzt hat in ROTJ oder Yoda den Imperator in ROTS). Das ist kein Kartenspiel, wo die Skillwerte entscheiden. Sonst könnte man sich das Ganze sparen und auswürfeln.

Zitat:
Ah ja, machtbegabt ist eine sehr allgemein einsetzbare Begründung... Tenel Ka, die ausgebildet war, wird ausversehen beim Training der Arm abgetrennt, aber Rey ist soooo gut, das sie nicht einmal Training mit dem Lichtschwert braucht, um einen Trainierten zu besiegen...


Siehe oben. Du argumentierst so: "Deutschland hat in der WM Algerien nur knapp besiegt. Deutschland hat Brasilien weggefegt. Ergo muss Algerien auch deutlich besser als Brasilien sein." Rechnerisch stimmt das vielleicht, in der Realität aber nicht unbedingt. Rey ist mal mindestens eine sehr gute Kämpferin, die vielleicht schon lange unbewusst die Macht genutzt hat. Und wenn du die Machtnutzung an sich als nicht relevant infrage stellst, wackelt das gesamte Konstrukt der Machtnutzer bei SW. Ob Anakin in TPM oder Luke in ANH - Noobs können gerade deswegen gewinnen, weil es keiner erwartet.

Zitat:
Ah ja, da explodiert ein Tie-Fighter und anstelle von Schrapnell fliegt der angesengt weiter und schlägt im Boden ein, bitte um Erklärung was da explodiert ist und warum es die Ties nicht zerreißt???


Wo steht geschrieben, dass ein TIE immer direkt komplett explodieren muss? Man sieht auch in der OT immer wieder welche, die nach einem Treffer abtrudeln und erst sekundär durch Kollision mit irgendwas zerstört werden. Bestes Beispiel der TIE, der Vader im Todessterngraben rammt und selbigen rausschleudert - das überlebt Vader auch nur, weil er ein guter Pilot ist. Gibt zahllose Szenen, wo ähnliches zu sehen ist. Abgesehen davon sind diese TIEs nicht mehr unbedingt mit den alten Modellen zu vergleichen - die alten hatten ja z.B. auch keinen Heckschützen, also wer weiß, was da sonst alles modifiziert wurde. Muss man immer alles ins letzte Detail erklären, was sich auch mit bissel nachdenken verstehen lässt?

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BeitragVerfasst: Sa, 19. Dez 2015, 15:40 
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@RC_1309:
Eine kurze Zwischenfrage: Woher nimmst du die Info, dass Kylo Ren ein Sith ist? So wie ich das bisher aufgefasst habe, ist das eine neue Art dunkler Machtnutzer. Da mit Vader und dem Imperator die letzten beiden Sith tot sind, muss das wissen um die dunkle Seite wohl erst neu erworben werden. Ähnlich wie Luke mit wenig Vorwissen einen neuen Jedi-Ritter ausbilden muss, mit mäßigem Erfolg wie man jetzt weiß.
Dahingehend finde ich es nicht schlecht, dass Kylo Ren (noch) nicht der überstarke Bösewicht ist und auch er einen inneren Konflikt mit sich trägt. Weiterführend würde das auch bedeuten, dass die First Order ihren Herrschaftsanspruch nicht durch die Macht erhält sondern allenfalls durch technologische Überlegenheit gegenüber dieser unbekannten Republik.

Die Ties sind möglicherweise weiterentwickelt worden zum Schutz der Piloten, da man evtl nicht mehr auf unbegrenztes Personal und Ressourcen zurückgreifen kann. Somit sind die TIEs stabiler geworden, haben evtl sogar Schutzschilde. Vor allem sind sie offenbar zweisitzer geworden (Pilot und Schütze). Als der TIE im Sand explodierte, dachte ich es sei der restliche Treibstoff, der Jäger muss ja voll betankt gewesen sein.

@Annika:
Ich fand die Synchro nicht schlecht, habe aber ehrlich gesagt gar nicht so genau darauf geachtet. Die OV habe ich geschaut weil ich einfach zufällig Karten bekommen habe dafür. ;)

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"Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht." - Darth Vader (c)MUK


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