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BeitragVerfasst: Mi, 14. Dez 2016, 10:38 
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So, da die breite Masse ab heute Nacht um 0:01 Uhr in den Genuss des neuen Abenteuers aus der weit, weit entfernten Galaxis kommen darf, hier schon einmal ein Thread für Eindrücke und Meinungen zum ersten der Standalone-Filme.

Habe selbst noch nicht die Zeit gehabt, vorab eine der Pressevorführungen oder gar die deutsche Vorpremiere in Berlin zu besuchen, sodass ich ihn auch erst heute Nacht zum ersten Mal sehen werde. Zum Glück haben die hier in den letzten Tagen noch kurzfristig einen Saal mit einer normalen 2D-Fassung ins Angebot genommen, nachdem für die erste Spielwoche zuvor nur mehrere Säle mit der 3D-Fassung im Vorverkauf waren. Aber mit 3D kann ich bei Star Wars - zumindest beim "Erstbesuch" im Kino - irgendwie nichts anfangen. Das hatte für mich schon bei Das Erwachen der Macht anfangs einiges vom Erlebnis eher kaputt gemacht. Aber jeder so, wie er mag ...

Wünsche jedenfalls allen erst mal viel Spaß im Kino - egal ob 2D oder 3D - und hoffe, man liest sich dann danach hier!

Eine weitgehend spoilerfreie Filmkritik von unserem Darth Spiriah findet sich übrigens bei Interesse unter folgendem Link:
:arrow: https://jedi-bibliothek.de/2016/12/filmkritik-rogue-one-a-star-wars-story/

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Dez 2016, 12:32 
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Ich habe das 3D in Erwachen der Macht auch eher störend empfunden, muss aber fairerweise sagen, dass das bei Rogue One viel, viel besser ist. Das Bild ist schärfer und wird durch 3D sinnvoll erweitert. Ich würde es zwar auch nicht vermissen, aber so viel muss gesagt sein. Das an dieser Stelle nur, weil ich in meiner Rezension nicht auf diesen Aspekt eingegangen bin.

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BeitragVerfasst: Mi, 14. Dez 2016, 17:06 
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Eine Frage, die kann man beantworten ohne dass es ein Spoiler ist.
Wird Vader wieder von Reiner Schöne Gesprochen??? BITTE! :D

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shi gotal’u haastal


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BeitragVerfasst: Mi, 14. Dez 2016, 17:08 
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Disney hat die Vorabvorstellungen (zum Glück) auf Englisch gemacht, also kann ich dazu nichts sagen...

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BeitragVerfasst: Do, 15. Dez 2016, 13:03 
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Sooo, ein paar Stunden nach der Mitternachtspremiere (English 3D) ein paar meiner Eindrücke.(SPOILERS AHEAD)


Irgendwie gefiel mir das Planetendesign der ersten Anflüge nicht. Glücklicherweise hat sich dies ziemlich schnell geändert. Spätestens ab Yavin viel es mir zumindest nicht mehr auf.

Zudem, so ist meine Meinung, ist der Anfang (bis Yavin) austauschbar und könnte ohne große Probleme in jedem anderen Universum spielen. Es gibt zwar Star Wars Elemente, die möglicherweise nicht jedem 08/15 Kinogänger auffallen mögen. (kleiner und einziger richtiger Kritikpunkt, den ich gefunden habe)


Danach sehr viele geniale Filmmomente, gepaart mit Humor (K2S-0) und Spiritualität (Chirrut: "I'm with (in?) the force, the force is with me").

Die "Wimmelbilder" muss ich noch weiter nach bekannten Gesichtern durchstöbern.

Das Phönix-Squadron bzw. die Ghost hab ich nicht entdecken können. Aber eine sehr interessante Verwendung der Hammerhead-Fregatte. Vielleicht ist sie ja auch extra so konstruiert worden?

Als Tarkin seinen Auftritt hatte und mit dem Rücken zur Kamera stand, dachte ich, dass das einzig sichtbare von ihm seine Spiegelung im Fenster bliebe. Ich war positiv überrascht, als.sich dieser umdrehte und sich Peter Cushing zeigte, beziehungsweise eine sehr gut bearbeitete Version von ihm. Wie stark die Sprechstimmen übereinstimmen, kann ich leider nicht beurteilen. Die Tarkin Szenen waren definitiv jedes mal ein Höhepunkt des Films.

Etwas mehr screen-bzw action-time hätte ich mir von Forrest Whittaker aka Saw Guerra gewünscht, jedoch sind auch diese wenigen Szenen sehr gut. Vor allem Bodhis Reaktion auf sein Atmen war überzeugend.

Fortsetzung folgt...


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BeitragVerfasst: Do, 15. Dez 2016, 16:17 
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Vorab ...
Stormtrooper hat geschrieben:
Wird Vader wieder von Reiner Schöne Gesprochen??? BITTE! :D

Hab da leider am Schluss bei der noch eingeblendeten Tafel der Synchronsprecher vergessen, speziell auf Vader zu achten, aber meinem Gefühl nach würde ich sagen, es war Reiner Schöne.

Doch jetzt zum Film insgesamt:

Also ich muss zunächst mal sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat - auch wenn ich an sich an Star Wars mehr das Märchenhafte liebe, was hier jedoch recht kurz kommt. Rogue One ist nämlich definitiv in vielerlei Hinsicht kein Film der größeren Skywalker-Saga, was sich nicht zuletzt dadurch bemerkbar macht, dass ich ihn nicht für jüngere Kinder empfehlen würde. Zwar gibt es auch viel für Star Wars typischen Humor (vor allem durch den umprogrammierten Sicherheitsdroiden K-2SO), aber mehr als jeder andere bisherige Star Wars-Film betont Rogue One das "Krieg" im Krieg der Sterne. Was den Ernst des Krieges und die verzweifelte Lage, in der sich die Rebellion zu dieser Zeit befindet, dabei besonders hervorhebt, ist wohl nicht zuletzt, dass die komplette Heldengruppe, die im Zentrum der Geschichte steht, am Ende sozusagen eins mit der Macht wird. Ein "Happy End" gibt es hier also nur insofern, dass es ihnen zuvor zumindest noch gelingt, die Todessternpläne an die Allianz zu übermitteln, sodass Eine neue Hoffnung dann nahtlos anschließen kann ...

Unter der Prämisse gibt es für mich nach dem einmaligen Sehen des Films erst einmal nur wenig, was ich wirklich zu bemängeln hätte. Auch die deutsche Synchronfassung finde ich im großen Ganzen gelungen. Das Einzige, was ich immer noch für einen Kardinalfehler halte, ist, dass sie es im Deutschen auch bei "Rogue One" belassen haben. Das ist ja der Codename bzw. das Rufzeichen, das sich das abtrünnige Team gibt, das da auf eigene Faust loszieht, um die Todessternpläne zu erbeuten. Warum konnten die da nicht - auch in Anspielung auf die späteren "Rogues" in Episode V, die sich (reine Spekulation!) womöglich zu Ehren dieses ersten "Rogue"-Teams so benannt haben - im Deutschen entsprechend "Renegat Eins" daraus machen? Das ist für mich absolut unverständlich, zumal ja auch die anderen Rufzeichen "Gold Eins", "Rot Eins" usw. lauten, es sogar zum Glück korrekte "Staffelführer" gibt (statt der unsäglichen "Leader" in der Episode-III-Synchro) und anderes mehr. Ich kann mir das nur so erklären, dass man hier auf Biegen und Brechen den vermeintlich "cooleren" und vermutlich beim Durchschnittspublikum zugträchtigeren englischen Originaltitel beibehalten wollte und es somit dann auch innerhalb des Films hier bei "Rogue One" bleiben musste. Sei's drum ... Meine restlichen Kritikpunkte an der Synchro sind jedenfalls (bisher) ansonsten fast schon zu vernachlässigen und betreffen nur Kleinigkeiten wie z. B. die Erwähnung eines "planetarischen" (statt "planetaren") Schildes, bestimmte Aussprachen von Eigennamen und Ähnliches. Das ist aber alles nichts, was - zumindest mir - den Filmgenuss großartig getrübt hätte.

Was ich ansonsten besonders positiv finde, ist die Darstellerriege. Ich fand hier sämtliche Schauspieler sehr überzeugend - allen voran auch Felicity Jones als Jyn Erso. Und was sie wirklich weitgehend gut hingekriegt haben, sind die ganzen Auftritte von bekannten Figuren. Hier wäre in erster Linie Tarkin alias Peter Cushing zu nennen. Da haben sie seit dem Cameoauftritt in Die Rache der Sith ganz klare Fortschritte gemacht, zumal Tarkin hier ja nun auch eine deutlich größere Rolle hat. Sehr überzeugend zudem die junge Leia bzw. Carrie Fisher ganz am Ende.

So, das soll erst mal reichen - mehr dann vielleicht später noch ...

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BeitragVerfasst: Do, 15. Dez 2016, 16:33 
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Ich bin etwas schwer in den Film reigekommen. Mir fehlte die Star Wars Fanfare und ich fand die erste Stunde etwas langatmig. Trotzdem fällt mein Fazit sehr positiv aus. Im Gegensatz zu E7 gibt es hier wirklich Nostalgie und Fanservice und zwar haufenweise.
Ich weiss nicht Sky, ich glaube Darth Vader hatte eine andere Stimme. Die hat mir aber fast schon besser gefallen als die von Reiner Schöne.

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BeitragVerfasst: Do, 15. Dez 2016, 16:51 
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Bollux hat geschrieben:
Ich bin etwas schwer in den Film reigekommen. Mir fehlte die Star Wars Fanfare und ich fand die erste Stunde etwas langatmig.

Also schwer reingekommen bin ich nicht, aber es stimmt: Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Ganze am Anfang schon - und das liegt sicherlich auch daran, dass man nach dem "Es war einmal in einer weit, weit entfernten Galaxis ..." gleich mitten ins Geschehen reingeworfen wird, der Titel "Rogue One" (ohne die Erwähnung von "Star Wars" oder auch nur "A Star Wars Story"!) erst später vor dem Sternenhimmel eingeblendet wird und dabei eben auch nur leichte Anspielungen an das bekannte Star Wars-Thema zu hören sind (und schnell wieder verebben) usw. Auch insgesamt finde ich, untermalt die Musik das Geschehen während des gesamten Films eigentlich gut und es gibt durchaus einige Musikzitate klassischer Melodien, aber nichts sticht da - im Gegensatz zu den anderen Filmen - wirklich heraus und bleibt (nach einmaligen Sehen und Hören) wirklich in Erinnerung. Wenn man so will, plätschert die Musik mehr so dahin. So zumindest mein persönlicher Eindruck. Das empfinde ich auch gar nicht unbedingt als schlecht, aber es ist halt ein weiterer Punkt, der diesen Film deutlich von den "großen Episoden" abgrenzt.

Bollux hat geschrieben:
Trotzdem fällt mein Fazit sehr positiv aus. Im Gegensatz zu E7 gibt es hier wirklich Nostalgie und Fanservice und zwar haufenweise.

Letzteres auf jeden Fall (allein durch die ganzen klassischen Figuren die - bis in Kurzauftritte hinein - immer wieder auftauchen), allerdings rangiert bei mir trotzdem Das Erwachen der Macht vor Rogue One, wenn es darum geht, das einzufangen, was für mich persönlich Star Wars ausmacht.

Bollux hat geschrieben:
Ich weiss nicht Sky, ich glaube Darth Vader hatte eine andere Stimme. Die hat mir aber fast schon besser gefallen als die von Reiner Schöne.

Gut möglich. Ganz sicher bin ich mir da halt leider nicht. Ich werde beim nächsten Kinobesuch auf jeden Fall noch mal bis zum Schluss sitzen bleiben und dann bei der Sprecherliste darauf achten.

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BeitragVerfasst: Fr, 16. Dez 2016, 12:40 
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Ich hatte gestern Abend Gelegenheit den Film zu sehen, leider nur in 3D und Deutsch, da OV und 2D erst gar nicht angeboten wurden. So hat mich meine Karte 16 Eur gekostet, zzgl. einer 3D Brille für 1,50 Euro. Kurz um: ein teurer Spaß, den ich nur noch für Star Wars in Kauf nehme.

Mit welchen Erwartungen bin ich in den Film gegangen? Die Rahmenhandlung war klar: die Rebellen besorgen die Pläne, theoretisch darf keiner überleben, ein Haufen neuer Planeten und Charaktere, keine Jedi!

Auch wenn der Ausgang des Filmes einem Fan von Anfang an klar sein musste, fand ich den Film sehr unterhaltsam. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier eine Handlung in ein Universum eingebettet, über das Fans seit 1977 diskutieren. Ich kann mich noch an manch hitzige Disskussionen erinnern: Warum hat der Todestern einen 2m großen Schacht der direkt zum reaktor führt? Wo war die Flotte der Rebellen?

Fragen wurden beantwortet, und das recht plausibel wie ich finde.
Der Rest den Filmes war allerdings ein nettes schaulaufen bekannter und unbekannteren Dingen aus Star Wars. Unser schlechtgelauntes Cantina Duo von Tatooine, Tarkin, Bail Organa, Mon Mothma, Vader, Leia. Wahnsinn dachte ich beim Anblick von Tarkin, wo haben die diesen Schauspieler aufgegabelt? Gänsehautmoment als ich merkte, dass da irgendwas didital gemauschelt wurde.

Hat irgendjemand auf die X-Wing Piloten geachtet? hatte den Eindruck da sein evtl auch ein bekanntes Gesicht dabei gewesen.

Die neuen Charaktere fand ich ganz gut gelungen, auch die ständigen Spitzen von dem Droiden empfand ich nicht so nervig wie damals bei EIII die sprechenden Droiden. Witzige Einlagen die mich sehr an HK47 aus Kotor erinnert haben. Wenn nur noch das Wort Fleischsäcke gefallen wäre... Eine eindeutige Referenz an Kotor gab es aber auf jedenfall in Form der Hammerhaifregatte.
Jyns Geschichte und die Zusammenstellung des "Rogue" Teams fand ich ansich auch gelungen, ein Jedi, der kein Jedi war, ein Söldner, eine Gaunerin, ein Soldat, ein Pilot und ein Droide. Kommt einem das nicht bekannt vor?

Auch wenn gesagt wird TFA hätte ANH kopiert, hat Rogue One in meine Augen einen wesentlich höheren Wiedererkennungswert an die OT und bildet eine plausible, actionreiche und unterhaltende Vorgeschichte zu Episode 4. Ich fand es war ein toller Film. Zumindest nach erstmaligem Sehen.

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"Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht." - Darth Vader (c)MUK


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BeitragVerfasst: Sa, 17. Dez 2016, 01:11 
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nur ganz kurz, da ich mich in weiten Teilen den Vorrednern anschließe. Fand den Film auch sehr gut, aber die ersten 40 Minuten sehr sehr langatmig.

Einige Kinos in Deutschland bieten ja bereits sog. DBox-Sitze an. Ich bin großer Fan davon. Passend zum Film bewegt sich der Sitz und reagiert z.b. auf Explosionen, Kamerafahrten etc.
Das passt bei Star Wars extrem gut, war auch bei Rogue One clever eingesetzt, wenngleich es mit bei Erwachen der Macht wesentlich besser gefallen hat.


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BeitragVerfasst: Sa, 17. Dez 2016, 15:26 
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Ich war gestern im Kino und bin restlos begeistert.
Muss erstmal alle Eindrücke verarbeiten. Es passiert soviel das ist der Wahnsinn.

Die deutsche Synchro von Vader war mir unbekannt. Leider ist sie halt nicht wie in der Classic Trilogie. Vielleicht hätte man das mit der heutigen Computertechnik irgendwie hingekriegt.

Tarkin wirkte auf mich richtig böse. Besser als in Episode 4.

Das komplette Goldgeschwader aus ANH war beim Angriff dabei. Diese waren sehr gut gelungen, aber bin mir fast sicher, das dies alles durch Computeranimation geschaffen wurde.

Auch das kurze Gespräch zwischen Mon Mothma und Bail ließ mich grinsen. Es ging um einen Jedi ^^

Das Ende war ja schon irgendwo irgendwie geleakt worden bzw. auch meine Theorie das die letzte Szene sein würde wie die Tantive 4 nach Tatooine in den Hyperraum springt.

Das alle Rebellen drauf gehen, war irgendwie logisch. Allerdings hätte ich mir den Tod von Jyn Erso etwas spektakulärer gewünscht. Irgendwie mit einer Prise mehr "Heldenopfer". So erinnerte mich die Todesszene doch sehr stark an Pompeii.

Lorian Nod hat geschrieben:
Ich hatte gestern Abend Gelegenheit den Film zu sehen, leider nur in 3D und Deutsch, da OV und 2D erst gar nicht angeboten wurden. So hat mich meine Karte 16 Eur gekostet, zzgl. einer 3D Brille für 1,50 Euro. Kurz um: ein teurer Spaß, den ich nur noch für Star Wars in Kauf nehme.

Ein wirklich teurer Spaß. Ich hab für die 3D Vorstellung inkl. Brille nur 12,50 € zahlen müssen.


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BeitragVerfasst: Sa, 17. Dez 2016, 19:57 
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ich war bisher nur in der Mitternachtspremiere im Cinedom Köln (3d Atmos, deutsch...)

so dunkel fand ichs jetzt nicht, Sound für meine Ohren auch ok.
Die Atmosphäre im Kino war angenehm, es wurde gelacht, geklatscht, das was man sich halt so wünscht.

Kostümtechnisch bin ich froh, dass mir KEIN einziges gefällt (ja, auch das kommt vor, sogar wenn da shiny schwarze Trooper sind^^ wenn die ne Scoutsnout haben sind die bei mir raus - hab eh genug für die nächsten 10+ Jahre auf der Liste XD), kommen wir also zur Story:

ich finds gut, dass beide Seiten gut einstecken, man merkt, dass viel Liebe und Leidenschaft drinsteckt. Jeder einzelne gefallene Imperiale war natürlich doofer als jeder gefallene Rebell, aber da muss man ja auch irgendwie fair bleiben. Niemand mag den Godmode.

Ich fand Tarkins Auftrittslänge erstaunlich, fand ihn auch gut gemacht (auch wenn ich zustimme, dass Marc der einzig wahre lebendige Tarkin ist. So zeige man mir erstmal einen besseren ), über Vaders Anwesen hab ich mich natürlich sehr gefreut, K2SO war der absolute Knaller.
Schön fand ich auch die Tradition, dass C3PO und R2 wieder aufgetaucht sind, C3PO hätte sicherlich seine wahre Freude an K2SO . Die patroulierenden Läufer fand ich ebenfalls interessant, die Besetzung der Planeten auch mal deutlich zu sehen und zu "spüren".

Den Bogen zu ANH fand ich auch UNGLAUBLICH gut, auch wenn´s mir bei der Hammerheadattacke ja fast das Herz rausgerissen hat (aber optisch war´s geil...). Natürlich durfte auch meine ach so geliebte Lieblingsmadame nicht fehlen. Erstmal gabs da den für mich fast unvermeidlichen Facepalm und Seufzer, (ich kann die Skywalker twins eben nunmal nicht ab ) aber...gut gemacht war sie. Stimmig, besser als jede Neubesetzung. Fast noch schöner fand ich, dass man Vaders Vorgehensweise zeigt, von wegen "ok entern! Hm da war nix... nächstes Rebellenschiff..."

Aus dem Trailer hat mir nur eine Szene gefehlt: wo der TIE vor dem Landungssteg hochkommt... DAS hätt ich ja nur ZU gerne gesehen.. Hachja. Den Tod der Helden ...ich weiß nicht. Sowas packt mich bei Rebellen nie so wirklich. Fast was kitschig aber durchaus ok, optisch schön anzuschauen. Man muss den Fans der "Guten" ja auch was bieten (bei jedem Film... hachja...^^) und R1 war ja doch schön dunkel und dreckig. Da ist man ja nicht so.

Endgegen zu vielen mag ich auch TFA ziemlich gerne, sehe ihn halt als das, was er ist - ein Triologiebeginn, nochmal so ein "reinkommen" für die nächste Generation... Episode 1 find ich jetzt zB auch eher so "naja irgendwo muss man ja anfangen". ANH war da wieder was anderes, weil da ja noch nicht klar war, wie SW überhaupt ankommt, ob es zündet... R1 gefällt mir aber verdammt gut, da er das Imperium eben auch schön zeigt, sich in die Zeit schön einfügt, doch recht konstant ist und wie eben schon gesagt - der Übergang halt.

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TI - 68713 "Memory" der German Garrison (White Shadow Squad)
Gründungsmitglied des Cantina Treffs Leverkusen


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BeitragVerfasst: So, 18. Dez 2016, 11:57 
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Ok, ich war gestern im Film und bin immer noch entsetzt. Der Film war sowas von erschreckend langweilig, dass ich`s schon nach einer Stunde kaum noch im Kino ausgehalten habe. Die Story war zwar von vornherein klar, aber dass sie dermaßen öde umgesetzt wird, hätte ich jetzt nicht gedacht.

Stehe mit meiner Meinung nun bestimmt alleine da, aber da gab`s nicht einen nennenswerten Höhepunkt im Film. Es plätscherte einfach nur so dahin, bis es dann mal endlich zu Ende war.

Und das sagt jemand, der die anderen Filme bis zu 50x gesehen hat und genial fand. Da war Episode VII ja ne absolute Meisterleistung dagegen.


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BeitragVerfasst: So, 18. Dez 2016, 12:47 
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also ich fand die ersten 40 Minuten auch sehr langatmig, dann wurde es für mich aber besser, wenngleich ich ebenfalls sagen muss, dass ich wesentlich mehr erwartet habe.

Cyberwasp hat geschrieben:
Ok, ich war gestern im Film und bin immer noch entsetzt. Der Film war sowas von erschreckend langweilig, dass ich`s schon nach einer Stunde kaum noch im Kino ausgehalten habe. Die Story war zwar von vornherein klar, aber dass sie dermaßen öde umgesetzt wird, hätte ich jetzt nicht gedacht.

Stehe mit meiner Meinung nun bestimmt alleine da, aber da gab`s nicht einen nennenswerten Höhepunkt im Film. Es plätscherte einfach nur so dahin, bis es dann mal endlich zu Ende war.

Und das sagt jemand, der die anderen Filme bis zu 50x gesehen hat und genial fand. Da war Episode VII ja ne absolute Meisterleistung dagegen.


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BeitragVerfasst: Mo, 19. Dez 2016, 00:10 
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Hm, ich von meiner Seite finde, dass dies ein Meilenstein der Filmkunst ist. Tarkin, Vader und ... in einen Film zu zaubern im Jahre 2016 !!! , wobei die Figuren aus dem Jahre 1977 !!! stammen, ist für mich monumental umgesetzt worden. Ein Novum in der Filmkunst. Es gibt nicht viele Filme mit dieser Kunstrichtung. Natürlich war die erste halbe Stunde nicht voller Aktion, doch es muss doch auch eine Geschichte erzählt werden. Soviele kleine versteckte "Eggs" mit Hinweis auf Episode 4. Die Musik passte bis in die letzte Minute. :D

"Das es tatsächlich jemand langweilig findet, finde ich erstaunlich. Und mehr erwartet? So öde, das hätte ich nicht erwartet?" :shock: Ja, was habt ihr erwartet? Ernsthaft? Aber natürlich akzeptiere ich das. Jeder Film hat seinen Freund und eben die, die ihn nicht gut finden. Das ist ok. Episode 4 "ANH" ist in einigen Momenten auch recht langatmig. Ich finde, "Rogue One" hat meine Erwartung im Grunde nicht erfüllt, sondern umgehaun. Ich brauchte erst einmal ein paar Minuten, um zu begreifen, was da gerade alles gezeigt wurde. Ein Kampf, den Rassen wohl in jedem Winkel des Universums führen. Und auch Vader war regelrecht zu spüren, wie er ohne zu zögern sich durch die Reihen schmetterte. Das einzige Lichtschwert im gesamten Film. :eyesrolling:

Tapfer, mutig und entschlossen, getrieben von der Hoffnung hat die Rebellion mehr Verluste hinnehmen müssen als es zu erahnen ist in ANH. Ich finde der Film offenbart das abgrundtief Böse in der Galaxis. Diese Masse an Raumschiffen, Tarkin, Vader und all dieser Hass auf alle Rassen, die anders denken, ist etwas was ich im Grunde nur den Freiheitsentzug und die totale Kontrolle nenne. Mit welchem dummen Ziel nur? Das werd ich wohl nie verstehen.

Einzig Alderaan hätte ich hier in diesem Film sehr sehr gerne noch in ein paar Bildern geniessen wollen. Bei einigen Milliarden Planeten allein in einer einizigen Galaxis fehlten mir auch ein paar mehr Bilder der Alienrassen die Seite an Seite mit den Rebellen gekämpft haben. Man sah diesbezüglich etwas wenig.

Also so kann es weitergehen... Leider ohne den genialen K2-SO...

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BeitragVerfasst: Mo, 19. Dez 2016, 01:01 
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Hab den Film aus diversen Gründen erst heute sehen können und das auch eher ungeplant.

Ich bin sehr begeistert von ihm. Der Anfang ist gewöhnungsbedürftig, aber das war ja durchaus gewollt. Es ist eben kein "Saga"-Film rund um die Jedi/Sith und die Skywalkers, sondern eine Geschichte neben dem Hauptstrang. Aus meiner Sicht darf er sich in der Präsentation ruhig vom Hauptstrang abheben.

Langatmig fand ich die erste Stunde nicht; ich mag es durchaus, wenn sich die Handlung langsam aufbaut und die Figuren erst mal vorgestellt werden. Nur ich fand am Anfang waren etwas viele schnelle Orts- und Handlungssprünge drin. Hätte man da in Summe vielleicht 1-2 Minuten Extrazeit spendiert, wäre das etwas weniger holprig gewesen. Für andere dann noch langatmiger. Andererseits kann ich mir nicht gut vorstellen, wie man die Figuren in ihrem jeweiligen Setting schneller hätte einführen sollen, ohne Hintergrundgeschichte links liegen zu lassen. Nach dem ersten Aufschlag auf Yavin 4 nahm die Handlung dann Fahrt auf und der Spannungsbogen wurde immer größer (auch wenn das wesentliche Endergebnis fest stand). Bis zum Schluss habe ich ja noch gehofft, dass die Rebellen auf Scarif überleben könnten, selbst als Tarkin schon mit dem Todesstern im Orbit war. Aber das wäre zu viel des Guten gewesen und hätte im Hinblick auf die klassische Trilogie viele unbeantwortete Fragen hinsichtlich einiger Figuren (Jyn, Cassian, Krennic) gelassen. Von daher war der Heldentod die bessere Wahl. Zudem machen die Verluste und Opfer die Verzweiflung der Rebellenallianz in Episode IV ungemein glaubhafter.

In Summe gesehen hat mir die Handlung sehr gut gefallen. Viel war vor dem Film über die Erbeutung der Pläne nicht bekannt, von daher hat man die Möglichkeiten genutzt, das ganze aber nahtlos in die bestehenden Filme eingefügt. Gerade das Ende geht wunderbar in Episode IV über und man nimmt es dem Film einfach ab, dass er direkt in Episode IV mündet. Vor allem die Stimmung in der Allianz auf Yavin 4 spiegelt sehr gut die Stimmung von Episode IV wieder. Auch die bekannten Figuren Vader und Tarkin fügen sich sehr gut ein und machen alles etwas runder.

Die Orte waren insgesamt recht stimmig, aber Vaders Burg war ja echt der Hammer. Stand sie auf Mustafar? Ich könnte meinen mich aus dem EU (Jedi Knight III?) zu erinnern, dass sie irgendwo anders ohne Lava wäre. Wäre aus meiner Sicht nicht schlimm. Mustafar wäre sogar ganz passend.

Die Musik fand ich insgesamt gut. Man hat gemerkt, dass es nicht John Williams selbst war, aber das ist ja auch in Ordnung. Die Musik stach nicht negativ hervor und ich finde, das sagt über einen Score schon mal sehr viel aus. An den richtigen Stellen wurden bekannte Motive feinfühlig eingebracht. Von daher nichts falsch gemacht beim Score, auch wenn er nicht unbedingt unter den Top 3 alle Star Wars Filmen ist.

Ansonsten wurde das Star Wars Feeling (zumindest der militärische Aspekt und die Rahmenhandlung) sehr gut eingefangen. Ich möchte nicht bewerten, ob Rogue One besser oder schlechter als TFA ist, weil das verschiedene Ansätze sind. Zumal die Eindrücke noch sehr frisch sind und man sowas mit etwas zeitlichen Abstand objektiver betrachtet. Außerdem ist es einfacher die direkte Vorgeschichte zu einem bekannten Film zu erzählen als 20 Jahre später was zu zeigen. Aber ich habe heute das Kino mit ein wenig mehr Begeisterung oder Enthusiasmus verlassen als bei TFA. Dabei hat mir TFA auch sehr gut gefallen. Von daher freue ich mich jetzt riesig auf Episode VIII. :D


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BeitragVerfasst: Mi, 21. Dez 2016, 15:58 
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Ach ich bin hin und weg :-) Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass meine Erwartungen nicht sooo hoch waren. Von Vader bin ich wie eh und je begeistert, toller Auftritt, gute Stimme (besser als befürchtet nach ROTS und Rebels), geniale Schlussszene!!! Gerne hätte ich Vader noch als Pilot gesehen, aber man kann nicht alles haben. Auf die ganze Sache mit Saw Gerrera hätte ich ehrlich gesagt verzichten können, hat etwas für Verwirrung gesorgt, aber andererseits ist es auch gut, dass mal andere Rebellen (also nicht die Allianz) gezeigt werden.

Apropos Piloten: Waren eigentlich Wedge oder Biggs zu sehen??

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"Ich hab da ein ganz mieses Gefühl..." - "Naja, wenn man muss, dann muss man!"


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BeitragVerfasst: Do, 22. Dez 2016, 12:57 
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Der Film ist in etwa so, wie ich erwartet hatte - leider, muss man sagen.

Super Action, super Technik, ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, und einige sehr gelungene Anspielungen auf der einen Seite.
Auf der anderen: Blasse Charaktere, schwache Schauspieler (insbesondere Felicity Jones die über exakt zwei Gesichtsaudrücke verfügt), miese Dialoge (in mieser Übersetzung, die neue Negativ-Maßstäbe setzt), schwache Story.
Wirkte für mich etwas wie ein mit viel Geld "aufgepumpter" Fan-Film.
Dem Urteil "langweilig" würde ich mich nicht unbedingt anschließen wollen, aber Längen waren auf jeden Fall enthalten. Mindestens eine halbe Stunde hätte man ganz entspannt schneiden können; hin und wieder dachte ich: ist gut jetzt, macht voran.

Wie erwartet/befürchtet, sind das Hauptproblem aber die Protagonisten. Zum einen sind sie klischeehaft und langweilig, vor allem sind sie aber keine Helden. Der Film versucht, die Frage aufzuwerfen, ob man im Kampf für das vermeintlich Gute Schweinereien begehen kann, ohne selbst zum Schwein zu werden. Ob da nun ein Rebellengeneral Attentate anordnet oder Cassian Andor einfach mal eben seinen Informanten abknallt: Hier wurde versucht, eine schmutzige Seite des Krieges zu zeigen. Schön und gut, nur, erstens hat das nix mit SW zu tun, das ist eine klassische gut-böse-Kiste. Zweitens, wenn schon, dann richtig. Es werden schließlich auch wieder hunderte von imperialen Soldaten abgemurkst, ohne dass es einen interessiert.
SW hat überhaupt ein komisches Verhältnis zum Krieg, wenn man es genau betrachtet. In IV war es hauptsächlich ein heroisches Abenteuer, in V ein Leidensweg, in VI und I plötzlich ein Kindergeburtstag mit Clowns und Slapstick, in II und III vorwiegend nüchterne Materialschlachten in klinisch sauberem CGI. Dass nun mit RO noch ein weiterer, pseudo-realistischer Ansatz sein musste, ist in meinen Augen ebenso unnötig wie misslungen.
Falls die Berichte stimmen, dass der Regisseur sogar zurückgepfiffen werden musste, weil er ursprünglich alles noch dreckiger, finsterer, blutiger, eben "kriegsfilmiger" haben wollte, erklärt das zumindest, warum das Endergebnis weder Fisch noch Fleisch ist. Es wirft aber auch die Frage auf, wer diese Pfeife engagiert hat.

Ich will mich in einem Erste-Eindrücke-Thread nicht in Details verlieren, aber weil es angesprochen wurde: Tarkin als CGI-Kreatur fand ich gruselig. Es funktioniert irgendwie, weil Tarkin selbst ein gruseliger Charakter ist, aber es ist unterm Strich eben doch eine ziemlich furchtbare Idee, echte Schauspieler durch Computerpuppen zu ersetzen. Könnte glatt von George Lucas sein.

OK, Charaktere.
- Jyn: Farblos und inkonsequent. Im Vorfeld habe ich mich gefragt, wie sie wohl den Übergang von einer rotznäsigen Göre, der einfach alles egal ist, zu einer leidenschaftlichen Freiheitskämpferin (die dann auch noch die ganze Rebellion vor dem Zusammenbruch bewahrt! :shock: ) darstellen. Antwort: Gar nicht. Sie sieht ein Hologramm ihres Vaters und wechselt einfach komplett mal ihren Charakter aus. Schlecht geschrieben. Zudem katastrophal fehlbesetzt.
- Cassian: Noch der interessanteste Typ der Heldengruppe, was aber nicht viel heißen will. Spannend hätte es werden können, als er andeutet, er habe auch einen schweren Weg hinter sich und kämpfe schon seit seinem sechsten Lebensjahr für die Rebellion. Wird leider nicht vertieft. Beim Mordauftrag an Erso entdeckt er plötzlich sein Gewissen. Leider wissen wir nicht warum; wir haben ihn vorher regunglos morden sehen, also was ist jetzt anders? Ein Charakter voller vertaner Chancen.
- Baze Malbus: Ich musste den Namen googeln, in meinem Kopf heißt der einfach "Rambo-Verschnitt". Nur schwer überhaupt als Charakter zu bezeichnen, eher eine Kanone mit Beinen.
- Chirrut: Dito, was den Namen angeht, ist für mich "Jedi-Verschnitt". In einem Film ohne Jedi braucht man einen für die pseudo-philosophischen Phrasen. Bringt dem Film letztlich aber nichts, außer der Erkenntnis, dass Mantra-artiges Aufsagen von "Die Macht ist mit mir" vor Blastergewittern schützt.
- Rook: Komische Art, einen Charakter anzulegen. Irgendwie nicht unympathisch, aber irgendwie auch total seltsam. Ist der irgendwie verrückt oder nur nerdy? Hat das Verhör mit Dr. Octopus seinen Geist verwirrt? Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Und warum hat er permanent diese alberne Taucherbrille auf dem Kopf?
- K2SO: Sollte der lustig sein? Ernst gemeinte Frage. Ich schließe ja nicht aus, dass ich vielleicht nicht die richte Art von Humor habe, aber es hat auch sonst im Kino keiner gelacht. Wirft übrigens nebenbei die Frage auf, weshalb wir diesen Robotertyp in der OT nie wieder sehen.

Zum Schluss noch Saw Gerrera: Die Figur hat Null Daseinsberechtigung in diesem Film und geht nur permanent auf den Sack.
Ich habe mich immer nur gefragt: Was soll das mit den Prothesen? Was soll der alberne Anzug? Was soll das Vader-artige atmen? Was soll das affektierte Gelaber? Was soll diese ganze comichaft überzeichnete Schießbudenfigur? Und dann habe ich heute morgen zufällig gelesen, dass das eine Figur aus TCW ist. Was alles erklärt, aber nichts entschuldigt. Grievous 2.0. Und ich hatte so gehofft, wir hätten diesen Müll hinter uns.

TL;DR:

4+.
Vielleicht 3-.
Dazu muss ich den Film auf jeden Fall erst nochmal sehen, möglichst im O-Ton statt der offensichtlich komplett verhunzten Synchro.
Es bleiben aber auf jeden Fall unterm Strich drei No-Gos, an der keine Übersetzung was ändern wird:

1. Keine Helden.
2. Eine Protagonistin, die sich in der Mitte des Films um 180° dreht, päpstlicher wird als der Papst, den Rebellen ihre eigenen platten Parolen vorbetet ...
3. ... und damit die Rebellion rettet, die schon aufgeben wollte, wogegen u.A. Bail Organa nicht das Geringste zu sagen hat. (Hier wollte ich gern ein Emoticon hinmachen, aber es gibt keins, dass die Unbegreiflichkeit dieser Idee adäquat widerspiegeln könnte.)

Aber um nicht ganz negativ zu schließen: Krennic war cool. :)

/Edit: Zur Klarstellung, da hier manche eine Wissenschaft draus machen, die Verwendung des Wortes "cool" im Zusammenhang mit Krennic zu kritisieren:
Cool sind Idee und Ausarbeitung des Charakters. Cool ist nicht der Charakter selbst. Auch uncoole Typen können eine Geschichte stark bereichern, wenn sie ihre Funktion darin gut erfüllen.
Jetzt dürft ihr gern auch die übrigen Wörter des Beitrags kommentieren.

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Zuletzt geändert von Tempest am Sa, 24. Dez 2016, 05:45, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do, 22. Dez 2016, 14:21 
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Also deine Meinung in allen Ehren, aber ich sehe das gänzlich anders als Du.

Kann auch eigentlich dein komplettes Posting nicht nachvollziehen. Das liest sich für mich so als wenn du zu der Partei " Only Classic Trilogy are the true Star Wars Movies " gehörst.
Um es genauer zu erklären, du machst den Eindruck das grundsätzlich alles schlecht und miserabel ist was nach Episode 6 gedreht wurde.

Das sich Charaktere in einem Film nicht so entfalten können wie in einer Trilogie steht wohl ausser Frage.

Ich fand die Besetzung hervorragend. Felicity Jones kriegt von mir eine 1+ mit Sternchen.
Und das bei den Rebellen nicht alles lieb und nett war, sondern auch mal Attentare befiehlt oder notgedrungen jemand erschiessen muss, kann man sich wohl denken.

Und das sie Helden sind, in gewisser Form, kannst auch du nicht bestreiten. Sie sind Helden der Rebellion, immerhin haben sie etwas riskiert (was der Geschichte nach ja auch klappen musste) und haben sich erst feige zurückgezogen.

Und zu Krennic: Gerade den fandest du cool ? Das dachte ich nach den Trailern auch. Nach dem Film fand ich den total uncool und schwach. Da wurde ihm von Tarkin (unabhängig vom CGI) und Vader aber ganz stark der Rang abgelaufen. Für mich war Krennic nur nen karrieregeiler Militärtyp, der mehr wollte als er konnte. Und heult sich auch noch bei Vader aus ob er noch das Kommando hat. Ab dem Moment konnte ich den schon nicht mehr ernst nehmen.

Tja, meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt sondern sogar noch übertroffen.

Mich hätte natürlich interessiert wieviel "dunkler" der Film eigentlich hätte sein sollen bevor es die Nachdrehs gab.


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BeitragVerfasst: Do, 22. Dez 2016, 14:46 
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@Tempest: Genauso habe ich deine Kritik erwartet. Aber Krennic gefällt dir, der in Klamotten zu stecken schien, als ob sie zu groß waren und völlig von sich selbst überzeugt. Immer am glauben, was ich machen entspricht der Perfektion. Und doch wollte er nur dem Imperator gefallen. :lol: :lol: :lol:

Ich wusste ja schon im Vorfeld das du die "Göre" nicht so magst und auch die vermeintlichen "Helden". Aber mich würde leidenschaftlich interessieren, wie ein perfekter Film bei Dir, und so manch Anderen, auszusehen hat... :wink:

Ansonsten find ich deinen Thread recht interessant in einigen Punkten. Diskussionswürdig, aber nicht durch mich... :wink: :lol: :lol: :lol:

Wollte es nur mal kurz provokant in den Raum stellen... :!:

Sorry ein EDIT: K2S0 fand ich ungemein lustig. Habe viel gelacht. Und im Kino war das von fast allen ebenfalls zu vernehmen... :wink:

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BeitragVerfasst: Do, 22. Dez 2016, 16:34 
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Suidacra hat geschrieben:

Um es genauer zu erklären, du machst den Eindruck das grundsätzlich alles schlecht und miserabel ist was nach Episode 6 gedreht wurde.


Hier schließt sich ein Kreis, da ich dein Posting nicht nachvollziehen kann.
Ich habe den Film nicht gesehen, aber ich konnte Tempest Kritik nachvollziehen.
Denn er erklärt, was ihm nicht gefallen hat.
Ob das jetzt stimmt weiß ich nicht (wie gesagt, ich habe ihn nicht gesehen), aber seine Kritikpunkte sind klar benannt.
(Und - falls der Trailer auch nur irgendwie ein Ansatzpunkt ist - dürfte Felicity Jones als Fehlbesetzung wohl auch zutreffen.)

Ohne jetzt ein Fass aufmachen zu wollen wirkt dein Posting schon etwas wie die typische PT "Diskussion".

Da werden Kritikpunkte am Film gebracht, die von der Gegenseite nicht mit Argumenten widerlegt werden sondern mit "euch gefällt eh nix" abgetan werden.

Es ist übrigens ein Unterschied, ob sich Charaktere entfalten oder ob ihre Handlungsweise nur darin begründet liegt, dass es halt - aus welchen Gründen auch immer - so im Drehbuch steht.
Zumal es mehr als genug Filme gibt, die zeigen dass auch ein 90 Minuten Film ausreicht um Charaktere zu bringen. Ich werfe einfach mal spontan Gran Torino und Maggie in den Raum.

Egal, die Effekte waren ja geil, was braucht es mehr für einen tollen Film. Deswegen ist z.B. Maggie auch ein Scheißfilm, gibt ja keine Aaaaaction mit super Explosionen...

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BeitragVerfasst: Do, 22. Dez 2016, 20:42 
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Beiträge: 3471
Suidacra hat geschrieben:
Also deine Meinung in allen Ehren, aber ich sehe das gänzlich anders als Du.

Das ist dein gutes Recht, dafür gibts ja Foren. :)

Suidacra hat geschrieben:
Kann auch eigentlich dein komplettes Posting nicht nachvollziehen. Das liest sich für mich so als wenn du zu der Partei " Only Classic Trilogy are the true Star Wars Movies " gehörst.
Um es genauer zu erklären, du machst den Eindruck das grundsätzlich alles schlecht und miserabel ist was nach Episode 6 gedreht wurde.

Oh gut, jemand der nicht auf Argumente eingeht, sondern einfach eine ablehnende Grundhaltung unterstellt. Davon gibts hier ja auch noch nicht genug.

Suidacra hat geschrieben:
Das sich Charaktere in einem Film nicht so entfalten können wie in einer Trilogie steht wohl ausser Frage.

Das war weder das Thema, noch ist es wahr. Die Charaktere aus ANH oder TFA waren bzw. sind schon nach dem ersten Film besser ausgearbeitet. Wie ja generell die allermeisten Filme zur Zeichnung ihrer Charaktere mit einem Film auskommen müssen und das auch irgendwie hinbekommen...

Suidacra hat geschrieben:
Ich fand die Besetzung hervorragend. Felicity Jones kriegt von mir eine 1+ mit Sternchen.

Ich fand ihre Darstellung extrem emotionslos und blutleer. Aber das ist wohl hauptsächlich Geschmackssache, das lässt sich schwer argumentieren.

Suidacra hat geschrieben:
Und das bei den Rebellen nicht alles lieb und nett war, sondern auch mal Attentare befiehlt oder notgedrungen jemand erschiessen muss, kann man sich wohl denken.

Du verstehst meinen Kritikpunkt offenbar nicht. Gegnerische Kräfte zu bekämpfen gehört natürlich zu jedem Krieg, unbeteiligte zu töten, weil sie halt im Weg stehen, ist was ganz anderes. Den Informanten mit dem verletzten Arm hätten Luke, Han, Finn oder Rey niemals einfach erschossen. Da war nichts, aber auch gar nichts notgedrungen. Hast du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe?

Suidacra hat geschrieben:
Und das sie Helden sind, in gewisser Form, kannst auch du nicht bestreiten. Sie sind Helden der Rebellion, immerhin haben sie etwas riskiert (was der Geschichte nach ja auch klappen musste) und haben sich erst feige zurückgezogen.

Kommt drauf an, wie man Helden definiert. Nur weil man was riskiert, qualifiziert man sich dazu - jenfalls in meinen Augen - noch nicht. Vom Saubermann-Image dessen, was uns bisher von der Rebellion gezeigt wurde, hat man sich jedenfalls gründlich verabschiedet. Kann man gut finden oder schlecht, aber auf jeden Fall ist es so.

Suidacra hat geschrieben:
Und zu Krennic: Gerade den fandest du cool ? Das dachte ich nach den Trailern auch. Nach dem Film fand ich den total uncool und schwach. Da wurde ihm von Tarkin (unabhängig vom CGI) und Vader aber ganz stark der Rang abgelaufen. Für mich war Krennic nur nen karrieregeiler Militärtyp, der mehr wollte als er konnte. Und heult sich auch noch bei Vader aus ob er noch das Kommando hat. Ab dem Moment konnte ich den schon nicht mehr ernst nehmen.

Es geht nicht darum, ob das ein Typ ist mit dem man gern ein Bierchen trinken würde. Es ist ein gut ausgearbeiteter Charakter, das wollte ich sagen. Da war "cool" vielleicht die falsche Wortwahl. :)
Klar ist er karrieregeil. Unfähig ist er nicht. Er hat das Todessternprojekt letztlich erfolgreich durchgezogen. Und Tarkin hat es dann schlicht an sich gerissen. Was ich ebenfalls eine coole Idee fand.
Und ich fand den Schauspieler gut, was ich bei diesem Film halt nicht für alle behaupten kann.

Suidacra hat geschrieben:
Mich hätte natürlich interessiert wieviel "dunkler" der Film eigentlich hätte sein sollen bevor es die Nachdrehs gab.

Mich auch - wenn an der Geschichte was dran ist.

Eddi22 hat geschrieben:
Genauso habe ich deine Kritik erwartet. Aber Krennic gefällt dir, der in Klamotten zu stecken schien, als ob sie zu groß waren und völlig von sich selbst überzeugt. Immer am glauben, was ich machen entspricht der Perfektion. Und doch wollte er nur dem Imperator gefallen.

Wie gesagt war die Wortwahl unglücklich. Der Charakter ist gut ausgearbeitet und interessant, mehr wollte ich nicht sagen. Nebenbei: Dem Imperator gefallen wollten die alle, alles andere würde eine kurze Lebenserwartung zur Folge haben. :)

Eddi22 hat geschrieben:
Ich wusste ja schon im Vorfeld das du die "Göre" nicht so magst und auch die vermeintlichen "Helden".

Stimmt. Ich gebe zu, dass ich in diesem Punkt voreingenommen war. Aber ich hätte mich da gern eines besseren belehren lassen. Leider ist nichts draus geworden.
Wobei, Jyn war, das muss ich einräumen, nicht ganz so nervig wie befürchtet. Aber eben auch nicht sehr interessant. Und der Rest der Truppe war sogar noch blasser als befürchtet.
Als die am Ende alle draufgegangen sind, hat mich das in etwa so berührt wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Eddi22 hat geschrieben:
Aber mich würde leidenschaftlich interessieren, wie ein perfekter Film bei Dir, und so manch Anderen, auszusehen hat... :wink:

Was heißt denn hier "perfekter Film"? Perfektion wirst du nie erreichen. Ich finde eben gerade in einem Film wie RO, der notgedrungen keine sehr komplexe Handlung hat, die Charaktere sehr wichtig, damit steht und fällt vieles. Wenn ich mich kaum mit denen identifizieren kann, weil sie mir unsympathisch oder schlicht egal sind, ist das eben ein Problem. Einen perfekten Film gibt es nicht, aber ich finde, entgegen der meisten Resonanz, die ich bisher gehört habe, dass TFA weit näher dran war, trotz deutlich schwierigerer Ausgangssituation.

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BeitragVerfasst: Sa, 24. Dez 2016, 00:57 
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Ähem! ^^

Rogue One: A Star Wars Story

... Archangels Review, in da Faze! :mrgreen:


Was für ein geiler Film! Und ich sage das nicht nur als Warsler, sondern der hat wirklich WUMMS!
Aber fangen wir von vorne an…
1977 erschien der erste Star Wars Film, im deutschen Raum damals noch als „Krieg der Sterne“ bekannt. Dieser Titel traf jedoch nur teilweise zu. Es ging zwar um einen Krieg, der den Rahmen der Handlung bildet, aber im Grunde war Star Wars eine epische Heldensage. Ein Bauernjunge der sich aufmacht eine Prinzessin aus den Fängen des Bösen zu retten, deren geheime Superwaffe zerstört und dadurch schließlich zum Helden wird. Auch alle nachfolgenden Teile waren eher Abenteuer- als Kriegsfilme.

Mit „Rogue One“ dem ersten eigenständigen Star Wars Spin-off, wollten Regisseur Gareth Edwards (Godzilla) und seine Crew eine Geschichte erzählen, die zwar im Star-Wars-Universum spielt und die meisten bekannten Elemente daraus auch besitzt, aber beim Zuschauer dennoch ein ganz anderes Gefühl erzeugt.
Rogue One sollte eben KEINE klassische Heldengeschichte werden, sondern den schmutzigen und verzweifelten Guerilla-Krieg gegen ein übermächtiges Imperium, in dem nicht alles schwarzweiß ist, sondern auch mal Grauzonen betreten werden, in den Mittelpunkt stellen.
Und genau das – Hand aufs Herz! – ist ihnen grandios gelungen.
Eigentlich könnte man sogar sagen, Rogue One ist nicht einfach eine Star Wars Story, sondern vielmehr eine Star War-Story.

Der düstere, härtere Ton von Rogue One hebt ihn wirklich von allen anderen bisherigen Star Wars Episoden ab. Noch nie war die Bedrohung durch das und die Macht des Imperiums so stark zu spüren, wie in diesem Film. Vor allem deswegen gelingt es dem Film, obwohl der Ausgang als Prequel von Episode IV schon von vorneherein feststand, Spannung bis zum Schluss zu erzeugen.
Zwar hat das erste Drittel seine Längen, aber wenn der Film dann erst einmal Fahrt aufnimmt, lässt er sich nicht mehr aufhalten und prescht los, wie eine Lokomotive, bis er schließlich in einer Tirade aus bombastischen Schlachten, Explosionen und Gemetzel (im wahrsten Sinne des Wortes! ::darthmaul:: ) mündet – und einem perfekten Übergang zu Episode IV, das muss man wirklich sagen!

Beim Soundtrack bin ich mir nicht so ganz schlüssig … es waren keine besonders einprägsamen Stücke dabei, wie man es von John Williams gewohnt ist. Aber Michael Giacchiano hat hier im Großen und Ganzen doch gute Arbeit geleistet.

Besonders hervorzuheben, sind die zahlreichen Anspielungen auf andere SW-Filme (Die zwei Typen aus der Mos Eisley Cantina! Sowas von unerwartet, ich musste so grinsen! :mrgreen: ) plus die Auftritte diverser bekannter Star Wars Charaktere.
Ich hatte mich wohl nicht so gründlich im Vorfeld informiert wie ich dachte, denn dass Bail Organa und Gouverneur Tarkin vorkommen, wusste ich nicht, bis ich sie eben das erste Mal sah und war daher sehr überrascht.
Vor allem bei letzterem war ich ziemlich baff, weil sein Schauspieler ja schon lange verstorben ist und ich daher bei seiner ersten Szene dachte: „okay, es wird wahrscheinlich bei diesem Cameo bleiben und wir werden ihn jetzt nur von hinten sehen, wie schon in Episode III.“ Auf einmal dreht er sich um und sie haben ihn (sehr beeindruckend) mit CGI nachgebildet.
Man sieht in diesem Moment buchstäblich das Gesicht eines Toten im Kino! Wahnsinn was mit der heutigen Technik alles möglich ist! :shock:
Ich hab zu diesem Punkt zwar auch schon viele negative Stimmen gehört, aber ich persönlich fand dass er zum Verwechseln echt aussah und könnte mir sogar gut vorstellen, dass einem Laien, der nicht weiß, dass dieser Schauspieler tot ist, nicht auffallen würde, dass das CGI ist.
Ebenso überrascht war ich auch zum Schluss von Leia. Da habe ich auch gedacht, die sieht man jetzt bestimmt nur von hinten mit Kapuze, sie dann doch zu zeigen, das war mutig!
Aber gut, die war ja nur verjüngt. Sowas hatte man in „der seltsame Fall des Benjamin Button“ auch schon gesehen.

Die Schauspieler haben ihren Job durchweg gut gemacht. Wenn man sich jedoch jüngst im Vergleich Episode VII ansieht, muss ich leider sagen, dass die Schauspieler dort überzeugender waren und z.B. Felicity Jones als Jyn Erso mich nicht annähernd so berührt und mitfiebern lassen hat, wie Daisy Ridley als Rey.
Das liegt aber nicht wirklich am Cast, sondern vielmehr am Film selber, der den Charakteren nicht wirklich viel Raum gibt sich zu entfalten. Hintergründe und Motivationen der einzelnen Charaktere werden meistens nur angerissen und selten vertieft, was eigentlich schade ist, da diese nicht gerade uninteressant sind.
Ich hätte zum Beispiel gerne gewusst, ob der blinde Chirrut Imwe vielleicht damals zum Jedi Tempel auf Coruscant fliegen wollte um sich zum Jedi ausbilden zu lassen, dann jedoch feststellen musste, dass die Jedi im Zuge von Order 66 vernichtet wurden. Wäre wirklich eine nette Beilage gewesen, wenn er so etwas Ähnliches erzählt hätte – tut er nur leider nicht.
Jedoch passt das auch ganz gut zum Rest des Films. Denn wie gesagt: Rogue One ist ein Kriegsfilm. Die Hauptfiguren sollen keine glorreichen weißen Ritter sein, über die später mal Legenden geschrieben werden. Sie sind im Grunde einfach nur namenlose Soldaten über die wir nicht viel wissen. Bauern auf einem Schachbrett, während Personen wie Han Solo oder Prinzessin Leia die Königinnen und Könige sind -oder vom Zeitraum von Rogue One aus gesehen, eben später dazu werden.
Es wird nicht von ihnen erwartet, dass sie am Ende, an einem schönen Sonntagmorgen zusammen an einem Tisch im freien dinieren (Seitenhieb auf eine bekannte Zombie-Serie, beabsichtigt :D).
Nein, ich finde es gut, dass der Fokus auf dem Krieg der Sterne liegt und im Grunde gezeigt wird:
Hey, das sind zwar die Hauptcharaktere und sie sind wichtig (und witzig!) aber sie sind nicht der Mittelpunkt der Geschichte; das ist der ganze Konflikt, die Rebellion insgesamt!
Das haben sie richtig großartig gemeistert.

Die einzige große Enttäuschung des Films, war Director Krennic. :evil:
Da legt Ben Mendelsohn bei der SW-Celebration in Annaheim, noch so einen bombastischen Auftritt in Kostüm und von Todestruppen begleitet hin, als wollten sie sagen, Krennic wäre der Badass schlechthin und dann ist er … ein jämmerlicher, bemitleidenswerter Waschlappen!
Achtung: an alle die Kylo Ren nach Episode VII als weinerliches Weichei bezeichnet haben - was ist dann bitte Krennic in Rogue One??? :roll:
Er ist eine richtig traurige Figur. Er bemerkt nicht, dass Galen Erso eine Schwachstelle in seinen Todesstern gebaut hat, lässt sich von Tarkin den Todesstern wegnehmen, macht sich vor Vader fast ins Höschen und wird am Ende von seiner eigenen Schöpfung getötet.
Wie ein Gamer-Buddy von mir sagen würde: ein richtiger Bob! :lol:
Am Ende empfand ich mehr Mitleid für ihn, als dass ich ihn auch nur annähernd bedrohlich fand.
Er hat nicht EINE coole Szene.
Wenn man die Einstellung aus dem ersten Teaser, wo er durch das seichte Wasser mit den toten Sturmtruppen stolziert nicht rausgeschnitten hätte, hätte er wenigstens einen denkwürdigen Moment gehabt.
Er war auch vom Charakter einfach ganz anders als ich gedacht hätte. Von den Trailern her hielt ich ihn noch für einen eher ruhigen, schweigsamen Typen, von der Art „Wenn Blicke töten könnten“. Aber im Film ist er nur ein „Große Fresse nichts dahinter“-Typ. Das fand ich ehrlich schade!
Auch von der Handlung her ist der Typ auswechselbar. Für die paar Momente wo er wichtig war (Die Verhaftung von Galen am Anfang und die finale Konfrontation mit Jyn Erso am Ende) hätte man auch einen Commander der Todestruppen erfinden können, dafür hätte es keinen „Direktor“ des Todesstern-Projekts gebraucht, von dem wir eh von Anfang an wussten, dass er später durch Tarkin ersetzt wird.

DAS fand ich im Grunde auch so eine unnötige Szene, nachdem sie Jedha-City zerstört haben und Tarkin Krennic im Prinzip sagt „so, du kannst jetzt gehen, ich übernehme ab hier, B*tch!“.
FRAGE! War diese Szene denn wirklich notwendig, wenn Krennic zum Schluss doch sowieso stirbt? Hätte man es denn nicht stattdessen so machen können, dass nach der Zerstörung der Scarif-Basis Tarkin den Imperator kontaktiert (per Hologramm, dann hätte man da sogar noch einen Cameo von Ian McDiarmid bringen können) um ihm von den Ereignissen zu berichten und dieser dann Tarkin zu Krennics Nachfolger erklärt + vielleicht sogar dann noch mit Darth Vader spricht und ihm aufträgt die Tantive IV zu verfolgen?
Das hätte ich als viel passender empfunden.

Die "Deathtroopers" waren auch nicht so cool wie angeteasert. Ihr einziger Unterschied zu den regulären imperialen Sturmtruppen sind offenbar ihre Rüstung, dass sie eine etwas höhere Zielgenauigkeit haben und sie ab und zu auch mal 'ne Granate werfen. Wenn das der Hauptunterschied zwischen normalen Soldaten und Spezialeinheiten sein soll, dann sagt das schon einiges über die militärischen Standards des Imperiums aus. :lol:
Außerdem für mich speziell als Battlefront-Spieler erwähnenswert: die Thermalimploder im Film sind nicht implodiert und dann explodiert sondern einfach nur explodiert und hatten auch nicht denselben Sound wie im Spiel. Da hätte ich mir eine bessere Zusammenarbeit zwischen Lucasfilm und Dice gewünscht. :x
Ich weiß ich weiß! Da wird jetzt mancher mit den Augen rollen, aber es ist halt für einen Battlefront-Gamer ziemlich enttäuschend wenn da ein Thermalimploder liegt und du hörst beim Blinken der roten Lichter nur ein gewöhnliches Piepsen statt dem gewohnten "wup-wup-wup-wup-WUUUUP!" *kurze Pause* "BÄÄÄÄÄÄÄM!" und es ist nur ne stinknormale Explosion wie in jedem beliebigen Hollywood-Actionfilm. :(

Zu Darth Vader brauche ich nicht viel sagen. Der war in allen seinen Szenen richtig klasse in Szene gesetzt! 8)
Vor allem bei seinem letzten Auftritt bekam ich Gänsehaut. Zuerst das Atmen in der Dunkelheit, dann taucht das Lichtschwert alles in rotes Licht und er metzelt sich durch den Gang voller Rebellen die am anderen Ende panisch gegen die Tür hauen und einfach nur raus wollen, als hätte man sie mit einem wilden Raubtier eingesperrt! :shock:
Das war für mich auch insgesamt Vaders beste Szene in allen Star Wars Filmen zusammen, sogar noch knapp vor „Ich bin dein Vater“ und seiner „Geburt“ am Ende von Episode III (bis auf das „NEEEIIIN!“ natürlich, aber abgesehen davon, war die Szene wirklich episch).
Was ich auch klasse fand, dass wir seine Festung gesehen haben, von dessen Existenz ich noch nicht einmal wusste.
Und es war ja ein Lavaplanet, aber es wird nicht eingeblendet wie er heißt, also habe ich mich danach im Internet schlau gemacht und: Ja, es ist tatsächlich Mustafar! :D
Diese Ironie, dass er sich dort niedergelassen hat, wo er im Grunde zu dem wurde was er ist … für sowas liebe ich Star Wars! [-o<

Ach ja und es gab zwar schon so viele Cameos im Film, aber wer mir wirklich noch gefehlt hat, war Admiral Ackbar. Wenn der noch aufgetaucht wäre, wäre das noch das Sahnehäubchen auf dem leckeren Kuchen gewesen. :D

Alles in allem gebe ich Rogue One 9/10 Todessternen!

... Und nun zur allwöchentlichen Diskussion mit Tempest. :mrgreen:

TEMPEST! ... Weißt du eigentlich, dass das Schiff des Hauptprotagonisten in Mass Effect: Andromeda nach dir benannt wird? :D
Sorry, das musste ich irgendwo mal erwähnen. :mrgreen:
Jetzt aber!

Tempest hat geschrieben:
Wie erwartet/befürchtet, sind das Hauptproblem aber die Protagonisten. Zum einen sind sie klischeehaft und langweilig, vor allem sind sie aber keine Helden. Der Film versucht, die Frage aufzuwerfen, ob man im Kampf für das vermeintlich Gute Schweinereien begehen kann, ohne selbst zum Schwein zu werden. Ob da nun ein Rebellengeneral Attentate anordnet oder Cassian Andor einfach mal eben seinen Informanten abknallt: Hier wurde versucht, eine schmutzige Seite des Krieges zu zeigen. Schön und gut, nur, erstens hat das nix mit SW zu tun, das ist eine klassische gut-böse-Kiste.

Dann muss ich dir leider mitteilen, dass du das Konzept des Films nicht verstanden hast. Denn genau das, diesen letzten Satz, wollte Rogue One widerlegen. Und das auch nur für Leute die sich von Star Wars nur die Filme ansehen. Wer sich mit dem EU befasst, weiß ja längst, dass das eben KEINE "schwarz-weiß-Kiste" ist. Zu dem Thema gibt es genug Stoff, sogar in The Clone Wars und Rebels. :wink:
Die Szene mit dem Informanten: klar war diese Handlung von Cassian moralisch fragwürdig, aber der Typ ist halt irgendwie auch selber Schuld, dass er sich vor Cassian quasi als Hosenscheißer geoutet hat. Cassian hat halt gemerkt "okay, der ist 'n Weichei, wenn die Sturmtruppen den verhaften und verhören, wird er denen höchstwahrscheinlich alles sagen was er weiß." Und mitnehmen konnte er ihn nicht, wegen seines gebrochenen Arms, also hat er ihn erschossen. War in dem Moment die einzige Möglichkeit um auf Nummer sicher zu gehen.
Und tja, was willst du hören? Ne Rebellion ist halt immer noch ne Rebellion, so läuft das da nun einmal. Die kämpfen auch nicht immer mit fairen Mitteln, deren Hände sind auch nicht sauber. Auch wenn die OT diesen Aspekt vielleicht nicht wirklich beleuchtet hat, aber genau dafür gibt es jetzt ja Rogue One.

Tempest hat geschrieben:
Zweitens, wenn schon, dann richtig. Es werden schließlich auch wieder hunderte von imperialen Soldaten abgemurkst, ohne dass es einen interessiert.

Du sprichst da tatsächlich einen Punkt an, den ich auch etwas kritisch sehe. Eine Nebenhandlung aus Sturmtruppensicht, eben mit dem Ziel zu zeigen, dass unter diesen Helmen auch Menschen stecken, hätte ich noch toll gefunden.
Vielleicht eine Gruppe Sturmtruppen, als Gegenpart zum Rebellencast und dass der Sturmtruppen-Main sich am Ende mit Jyn auf dem Sendeturm prügelt und man quasi nicht weiß, mit wem man mitfiebern soll (auch wenn man in diesem speziellen Fall, sowieso wüsste, wer gewinnt.
Ich hoffe es kommt irgendwann mal noch ein SW-Film mit so einem Konzept. 8)

Tempest hat geschrieben:
Falls die Berichte stimmen, dass der Regisseur sogar zurückgepfiffen werden musste, weil er ursprünglich alles noch dreckiger, finsterer, blutiger, eben "kriegsfilmiger" haben wollte, erklärt das zumindest, warum das Endergebnis weder Fisch noch Fleisch ist. Es wirft aber auch die Frage auf, wer diese Pfeife engagiert hat.

Das muss nicht Edwards' Schuld gewesen sein. Vielleicht war seine Vision gar nicht too much, aber Disney hat sich einfach eingemischt ... um sich einzumischen. Sieht man neuerdings irgendwie öfter. Zum Beispiel auch bei Suicide Squad. Da haben sie auch die Beziehung zwischen Harley und dem Joker verhunzt, weil Warner die ursprüngliche Fassung zu düster war und sie lieber ein "Happy End" wollten. :roll:
Ich finde es übrigens toll, dass es in Rogue One keins gibt. Ich dachte mir schon von Anfang an, dass keiner von denen das packt. (Meine Theorie damals war, dass die Rebellentruppe, nachdem sie die Pläne an Leias Schiff gesendet haben, in der Basis auf Scarif gegen die Imperiale Verstärkung bis zum Tode kämpfen würden und zum Schluss halt noch Darth Vader aufkreuzt und die im Sterben liegende Jyn ihm sagt, dass sie die Pläne versendet hat und ihm noch irgendeinen coolen Satz ins Gesicht spuckt "Ihr könnt die Hoffnung nicht zerstören" oder sowas und Vader sie dann umbringt ... und danach Krennic wegen seines Versagens. 8) )

Tempest hat geschrieben:
Ich will mich in einem Erste-Eindrücke-Thread nicht in Details verlieren, aber weil es angesprochen wurde: Tarkin als CGI-Kreatur fand ich gruselig. Es funktioniert irgendwie, weil Tarkin selbst ein gruseliger Charakter ist, aber es ist unterm Strich eben doch eine ziemlich furchtbare Idee, echte Schauspieler durch Computerpuppen zu ersetzen. Könnte glatt von George Lucas sein.

Und was hätten sie deiner Meinung nach stattdessen tun sollen? Peter Cushings Leiche ausgraben? :lol:
Ich fände es auch unnötig, wenn man Tarkin nicht unbedingt für den Film gebraucht hätte. Aber da es nun einmal um den Todesstern ging und Tarkin in Episode IV der Kommandeur des Todessterns ist und Rogue One kurz vor Episode IV spielt, brauchte man ihn halt in Rogue One. Sie brauchten diesen Schauspieler, aber er war tot, also haben sie ihn animiert. Wenn das Jemand gruslig findet, kann ich das nachvollziehen, weil wie ich oben schon schrieb: man sieht halt im Grunde in das Gesicht eines Toten. :?
Aber ich finde sowas in Ordnung.
In der Tat könnte ich mir (in Maßen natürlich) öfter solche Auftritte von bekannten Charakteren toter Schauspieler in Franchise-Movies vorstellen.
Ich denke da z.B. spontan an einen Kurzauftritt von Severus Snape (Alan Rickman) in einem der "Fantastische Tierwesen"-Sequels. Das wäre nice. :)

Tempest hat geschrieben:
- K2SO: Sollte der lustig sein? Ernst gemeinte Frage. Ich schließe ja nicht aus, dass ich vielleicht nicht die richte Art von Humor habe, aber es hat auch sonst im Kino keiner gelacht.

In was für einer spießigen Gegend Deutschlands lebst du, wo Niemand über K2 gelacht hat? Ernst gemeinte Frage. :shock:
Jap, du hast richtig geraten: du besitzt offensichtlich keinen richtigen Humor (deine Mitgucker offenbar auch). Ich musste lachen und alle anderen im Kino auch.
K2: "Ich hab da ein ganz mieses ..."
Jyn: "Halt die Klappe!" :lol:
... Nö sorry! dass du nicht über K2 gelacht hast - gekauft! Aber dass NIEMAND im gesamten Saal gelacht hat, kann nur dann möglich gewesen sein, wenn du dich alleine in diesem Saal befandest. Das hast du dir aus dem Ärmel geschüttelt, gib's zu. :mrgreen:

Tempest hat geschrieben:
Zum Schluss noch Saw Gerrera: Die Figur hat Null Daseinsberechtigung in diesem Film und geht nur permanent auf den Sack.
Ich habe mich immer nur gefragt: Was soll das mit den Prothesen? Was soll der alberne Anzug? Was soll das Vader-artige atmen? Was soll das affektierte Gelaber? Was soll diese ganze comichaft überzeichnete Schießbudenfigur? Und dann habe ich heute morgen zufällig gelesen, dass das eine Figur aus TCW ist. Was alles erklärt, aber nichts entschuldigt. Grievous 2.0. Und ich hatte so gehofft, wir hätten diesen Müll hinter uns.

Zur Verteidigung von The Clone Wars: er wurde dort ohne Scheiß komplett anders dargestellt. Er war ein extremer, temperamentvoller Rebell der um jeden Preis gewinnen wollte und hatte da auch noch keine Beinprothesen + Atemgerät und man sieht übrigens auch nicht, wie er sich die entsprechenden Verletzungen zugezogen hat.
Dass er in Rogue One so war, ist also definitiv NICHT die Schuld von TCW! Und es ist auch kein "Müll" wenn man Charaktere aus anderem SW Content in Filme bringt und somit zeigt, dass alles zusammen ein Universum ist! Wenn dir SW irgendwas bedeutet, sollte dir das wichtig sein.

Saw Gerrera wird übrigens demnächst in der dritten Staffel von Rebels wieder auftauchen, (sogar von Forest Whitaker gesprochen) vielleicht erfährt man dort ja, wie er so geworden ist. Weil das interessiert mich jetzt eigentlich schon. :?

Tempest hat geschrieben:
Aber um nicht ganz negativ zu schließen: Krennic war cool.

NEIN! Nein nein nein nein nein!
Das wirst du nicht ... Tempest, nein! Das ist inakzeptabel. Das meinst du jetzt besser nicht ernst. :mrgreen:
Du, der mir Darth Maul, einen der coolsten Bösewichte in SW überhaupt, immer wieder madig reden will, darfst dir nun wirklich nicht erlauben, einen SW-Bösewicht zu mögen, weil er "cool" ist.
Und dann auch noch Krennic, die größte Pfeife seit Admiral "Ich-verstoße-mal-aus-Trotz-gegen-die-Befehle-von-Darth-Vader-und-verlasse-direkt-über-Hoth-den-Hyperraum,-wird-schon-schiefgehen" Ozzel! Dieses arme unterdrückte Würstchen, das nichts auf die Reihe kriegt? Der war cool? DAS war das einzige was dir am Film gefallen hat? :shock:
Ein Tipp: wenn du nur ein bisschen Geschmack hast und hier überhaupt noch ernst genommen werden möchtest, dann antwortet du jetzt besser tunlichst mit: "Doch, die letzte Szene mit Darth Vader!" :P
Ansonsten, Tempest ... shame on you! :roll:

Tempest hat geschrieben:
Oh gut, jemand der nicht auf Argumente eingeht, sondern einfach eine ablehnende Grundhaltung unterstellt. Davon gibts hier ja auch noch nicht genug.

Hörst du damit eigentlich irgendwann auch mal wieder auf? Ich empfinde diese dauernde Unterstellung ehrlich als beleidigend.
Genügend Leute diskutieren hier mit dir oder auch Wedge. Und du hast nicht recht und deine Meinung wird auch nicht "richtiger", nur weil du deren Argumente ignorierst oder immer wieder dasselbe antwortest.
Und was hat jetzt Suidacara bitte falsches geschrieben, dass du so reagierst? Ist doch wahr, diese ganze "OT sind die einzigen guten SW Filme, alles andere ist schlecht" Masche - ob nun mit Argumenten oder ohne - ist Scheiße nervig. Sorry, aber ist so!

Tempest hat geschrieben:
Er hat das Todessternprojekt letztlich erfolgreich durchgezogen.

Naja ... er war der Direktor hinter dem Projekt, der Aufseher. Wenig von den technischen Detail und Ideen des Todessterns dürften auf seinem Mist gewachsen sein.
PLUS er hat die Sicherheitslücke mit dem zwei Meter breiten Schacht den Galen Erso in die Pläne eingeschmuggelt hat übersehen. So gesehen hat er auch dort versagt. Folglich spricht das nicht wirklich für ihn. :lol:

Tempest hat geschrieben:
Und ich fand den Schauspieler gut, was ich bei diesem Film halt nicht für alle behaupten kann.

Mag sein, dass Mendelsohn ihn gut gespielt hat, aber das macht aus Krennic nicht automatisch einen "coolen" Charakter.
Jack Gleeson hat Joffrey Baratheon in Game of Thrones auch hervorragend gespielt - Joffrey ist trotzdem ein kleiner Bastard (sogar im wahrsten Sinne des Wortes). :lol:

Tempest hat geschrieben:
Was heißt denn hier "perfekter Film"? (...)

Rede nicht um den heißen Brei herum, sondern antworte bitte. Das ist nämlich eine sehr gute Frage und interessiert mich auch. :wink:

WedgeAntilles hat geschrieben:
Ich habe den Film nicht gesehen, aber ich konnte Tempest Kritik nachvollziehen.

Sorry, aber wenn du einen Film nicht gesehen hast, kannst du eine Kritik dazu auch nicht nachvollziehen. Das ist allerhöchstens eine kühne Behauptung. :wink:
Und bitte tu mir den Gefallen und schau ihn dir nie an, sonst muss ich auf deine Kritik auch noch antworten. :eyesrolling:

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BeitragVerfasst: Sa, 24. Dez 2016, 05:18 
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Zuerst mal danke Archangel, dass du einen Beitrag hinbekommen hast, der höchstens zu 10% aus plumpen Anfeindungen besteht. Vielleicht wird es so mal was mit einer ergebnisoffenen Diskussion... also los gehts. :)

Archangel hat geschrieben:
Der düstere, härtere Ton von Rogue One hebt ihn wirklich von allen anderen bisherigen Star Wars Episoden ab. Noch nie war die Bedrohung durch das und die Macht des Imperiums so stark zu spüren, wie in diesem Film. Vor allem deswegen gelingt es dem Film, obwohl der Ausgang als Prequel von Episode IV schon von vorneherein feststand, Spannung bis zum Schluss zu erzeugen.
Zwar hat das erste Drittel seine Längen, aber wenn der Film dann erst einmal Fahrt aufnimmt, lässt er sich nicht mehr aufhalten und prescht los, wie eine Lokomotive, bis er schließlich in einer Tirade aus bombastischen Schlachten, Explosionen und Gemetzel (im wahrsten Sinne des Wortes! ::darthmaul:: ) mündet – und einem perfekten Übergang zu Episode IV, das muss man wirklich sagen!

Soweit stimme ich zu, wenngleich ich einige Längen nicht nur im ersten, sondern auch im letzten Drittel sehe.

Archangel hat geschrieben:
Beim Soundtrack bin ich mir nicht so ganz schlüssig … es waren keine besonders einprägsamen Stücke dabei, wie man es von John Williams gewohnt ist. Aber Michael Giacchiano hat hier im Großen und Ganzen doch gute Arbeit geleistet.

Auch hier Zustimmung.

Archangel hat geschrieben:
Besonders hervorzuheben, sind die zahlreichen Anspielungen auf andere SW-Filme (Die zwei Typen aus der Mos Eisley Cantina! Sowas von unerwartet, ich musste so grinsen! :mrgreen: ) plus die Auftritte diverser bekannter Star Wars Charaktere.
Ich hatte mich wohl nicht so gründlich im Vorfeld informiert wie ich dachte, denn dass Bail Organa und Gouverneur Tarkin vorkommen, wusste ich nicht, bis ich sie eben das erste Mal sah und war daher sehr überrascht.

Zustimmung zum Dritten. Was Cameos und Anspielungen betrifft, gefiel mir auch der Einbau der Whills sehr gut.

Archangel hat geschrieben:
Vor allem bei letzterem war ich ziemlich baff, weil sein Schauspieler ja schon lange verstorben ist und ich daher bei seiner ersten Szene dachte: „okay, es wird wahrscheinlich bei diesem Cameo bleiben und wir werden ihn jetzt nur von hinten sehen, wie schon in Episode III.“ Auf einmal dreht er sich um und sie haben ihn (sehr beeindruckend) mit CGI nachgebildet.
Man sieht in diesem Moment buchstäblich das Gesicht eines Toten im Kino! Wahnsinn was mit der heutigen Technik alles möglich ist! :shock:
Ich hab zu diesem Punkt zwar auch schon viele negative Stimmen gehört, aber ich persönlich fand dass er zum Verwechseln echt aussah und könnte mir sogar gut vorstellen, dass einem Laien, der nicht weiß, dass dieser Schauspieler tot ist, nicht auffallen würde, dass das CGI ist.
Ebenso überrascht war ich auch zum Schluss von Leia. Da habe ich auch gedacht, die sieht man jetzt bestimmt nur von hinten mit Kapuze, sie dann doch zu zeigen, das war mutig!
Aber gut, die war ja nur verjüngt. Sowas hatte man in „der seltsame Fall des Benjamin Button“ auch schon gesehen.

Auch ich finde, dass diese CGI-Figuren extrem gut gemacht sind - und trotzdem deutlich zeigen, dass ein Ersatz für echte Schauspieler (so man das denn überhaupt für erstrebenswert hält) noch in sehr, sehr weiter Ferne liegt.

Archangel hat geschrieben:
Wenn man sich jedoch jüngst im Vergleich Episode VII ansieht, muss ich leider sagen, dass die Schauspieler dort überzeugender waren und z.B. Felicity Jones als Jyn Erso mich nicht annähernd so berührt und mitfiebern lassen hat, wie Daisy Ridley als Rey.

Auch da sind wir uns wieder einig.

Archangel hat geschrieben:
Das liegt aber nicht wirklich am Cast, sondern vielmehr am Film selber, der den Charakteren nicht wirklich viel Raum gibt sich zu entfalten. Hintergründe und Motivationen der einzelnen Charaktere werden meistens nur angerissen und selten vertieft, was eigentlich schade ist, da diese nicht gerade uninteressant sind.

Und auch hier stimme ich zu, das habe ich ja auch schon geschrieben: Die Charaktere sind nicht stark ausgearbeitet. Das meinte ich mit blass und uninteressant. Einen so schlecht gschriebenen Charakter wie Jyn hätte auch die beste Schauspielerin nicht interessant gemacht, so viel muss zu Jones' Ehrenrettung natürlich gesagt werden. Aber ich glaube, ein bisschen mehr hätte man schon rausholen können. Ich finde ihr Spiel über 90% der Zeit zu emotionslos und unbeteiligt. Aber gerade bei Schauspielern ist ja immer viel Geschmackssache im Spiel.

Archangel hat geschrieben:
Jedoch passt das auch ganz gut zum Rest des Films. Denn wie gesagt: Rogue One ist ein Kriegsfilm. Die Hauptfiguren sollen keine glorreichen weißen Ritter sein, über die später mal Legenden geschrieben werden. Sie sind im Grunde einfach nur namenlose Soldaten über die wir nicht viel wissen. Bauern auf einem Schachbrett, während Personen wie Han Solo oder Prinzessin Leia die Königinnen und Könige sind -oder vom Zeitraum von Rogue One aus gesehen, eben später dazu werden.

Ist richtig. Aber es hat schon Gründe, warum es so wenige Filme über Bauern gibt.

Archangel hat geschrieben:
Hey, das sind zwar die Hauptcharaktere und sie sind wichtig (und witzig!) aber sie sind nicht der Mittelpunkt der Geschichte; das ist der ganze Konflikt, die Rebellion insgesamt!
Das haben sie richtig großartig gemeistert.

Das sehe ich nicht so. Jyn ist nicht nur eine Soldatin und ein Rädchen im Getriebe. Jyn bewahrt die ganze Rebellion vor dem Zerfall. Da sich dieser Charakter zu Beginn des Films noch einen Scheiß für die Rebellion (oder sonst irgend etwas) interessiert, finde ich das extrem schlecht gemacht.

Archangel hat geschrieben:
Die einzige große Enttäuschung des Films, war Director Krennic. :evil:
Da legt Ben Mendelsohn bei der SW-Celebration in Annaheim, noch so einen bombastischen Auftritt in Kostüm und von Todestruppen begleitet hin, als wollten sie sagen, Krennic wäre der Badass schlechthin und dann ist er … ein jämmerlicher, bemitleidenswerter Waschlappen!

Kenne diesen Auftritt nicht (zum Glück, so wie es sich anhört). Zeigt nur wieder, dass man nichts auf Marketing-Tamtam geben sollte. :)

Archangel hat geschrieben:
Achtung: an alle die Kylo Ren nach Episode VII als weinerliches Weichei bezeichnet haben - was ist dann bitte Krennic in Rogue One??? :roll:
Er ist eine richtig traurige Figur. Er bemerkt nicht, dass Galen Erso eine Schwachstelle in seinen Todesstern gebaut hat, lässt sich von Tarkin den Todesstern wegnehmen, macht sich vor Vader fast ins Höschen und wird am Ende von seiner eigenen Schöpfung getötet.
Wie ein Gamer-Buddy von mir sagen würde: ein richtiger Bob! :lol:
Am Ende empfand ich mehr Mitleid für ihn, als dass ich ihn auch nur annähernd bedrohlich fand.

Ich versteh nur gar nicht, warum das was schlechtes sein soll. Du hast geschrieben, dass RO realistischer sein soll als bisherige SW-Werke... das ist in meinen Augen gerade in Krennic gut umgesetzt. Diese sogenannten "Machtmenschen" in realen Diktaturen, gerade die aus der zweiten Reihe - glaubst du, die sind um ein Haar besser als Krennic? Hinter ihrem Rang, unter ihreren tollen Uniformen, ohne ihre Soldaten sind das genau so arme Würstchen wie du und ich. Deshalb fand ich Krennic gut gemacht - man sieht die Fassade, die er der Welt gern präsentiert, aber wir sehen auch sein wahres ich. Das fand ich gut gemacht.

Archangel hat geschrieben:
Er hat nicht EINE coole Szene.

Doch, ich fand die letzte Einstellung der Vader-Szene cool, wo er lächelt... nachdem Vader ihn gewürgt hat. Die eine Einstellung sagt dir mehr über Krennic als der ganze Film über Jyn. Das nennt man Charakterzeichnung. Das hat wenig damit zu tun, wie spektakulär ein Charakter inszeniert wird.

Archangel hat geschrieben:
DAS fand ich im Grunde auch so eine unnötige Szene, nachdem sie Jedha-City zerstört haben und Tarkin Krennic im Prinzip sagt „so, du kannst jetzt gehen, ich übernehme ab hier, B*tch!“.
FRAGE! War diese Szene denn wirklich notwendig, wenn Krennic zum Schluss doch sowieso stirbt? Hätte man es denn nicht stattdessen so machen können, dass nach der Zerstörung der Scarif-Basis Tarkin den Imperator kontaktiert (per Hologramm, dann hätte man da sogar noch einen Cameo von Ian McDiarmid bringen können) um ihm von den Ereignissen zu berichten und dieser dann Tarkin zu Krennics Nachfolger erklärt + vielleicht sogar dann noch mit Darth Vader spricht und ihm aufträgt die Tantive IV zu verfolgen?
Das hätte ich als viel passender empfunden.

Ich nicht. Ich glaube, du betrachtest das aus dem falschen Blickwinkel: Diese Szene bringt in der Tat nicht viel für den Charakter Krennic, der den Film ohnehin nicht überlebt. Aber sie zeigt uns verdammt viel über Tarkin. Wegen Tarkin war das für mich eine extrem starke Idee. Der Mann ist ein Abstauber. Mindestens genau so ein Opportunist wie Krennic, nur noch rücksichtsloser und vor allem mit mehr Eiern.

Archangel hat geschrieben:
Die "Deathtroopers" waren auch nicht so cool wie angeteasert. Ihr einziger Unterschied zu den regulären imperialen Sturmtruppen sind offenbar ihre Rüstung, dass sie eine etwas höhere Zielgenauigkeit haben und sie ab und zu auch mal 'ne Granate werfen. Wenn das der Hauptunterschied zwischen normalen Soldaten und Spezialeinheiten sein soll, dann sagt das schon einiges über die militärischen Standards des Imperiums aus. :lol:

Hier wieder volle Zustimmung. Es stört mich zwar nicht sehr, denn letztlich ist es ein belangloser Punkt, aber es war letztlich komplett unnötig, diese Trooper einzuführen. Pure Effekthascherei. Das einzige was die bringen sind Kontinuitätsprobleme, weil die ja in der OT nie wieder auftauchen (wobei K2SO in dieser Hinsicht für mich das weit größere Problem ist).

Archangel hat geschrieben:
Zu Darth Vader brauche ich nicht viel sagen. Der war in allen seinen Szenen richtig klasse in Szene gesetzt! 8)
Vor allem bei seinem letzten Auftritt bekam ich Gänsehaut. Zuerst das Atmen in der Dunkelheit, dann taucht das Lichtschwert alles in rotes Licht und er metzelt sich durch den Gang voller Rebellen die am anderen Ende panisch gegen die Tür hauen und einfach nur raus wollen, als hätte man sie mit einem wilden Raubtier eingesperrt! :shock:

Die Szene war mächtig cool, keine Frage. Aber reiner Fanservice. Man fragt sich ja doch, wieso er keinen einzigen Sturmtruppler dabei hat und alles selber macht. Die Erstürmung der Tantive IV (chronologisch gesehen nur Stunden, vielleicht sogar Minuten später) läuft ganz anders ab. Wie Vader überhaupt sein Lichtschwert nicht für "Rebellenabschaum" entweiht, er verwendet es später ausschließlich im Kampf gegen Jedi. Das gefällt mir besser, cooler Effekt hin oder her.

Archangel hat geschrieben:
Was ich auch klasse fand, dass wir seine Festung gesehen haben, von dessen Existenz ich noch nicht einmal wusste.

Ich fand es in Ordnung, dass er irgendwo ein privates Refugium hat. Aber mir persönliches hätte etwas Schlichtes besser gefallen. So ein protziges Sauron-Schloss hat Vader nicht nötig, das hatte für mich keinen Stil.

Archangel hat geschrieben:
Ach ja und es gab zwar schon so viele Cameos im Film, aber wer mir wirklich noch gefehlt hat, war Admiral Ackbar. Wenn der noch aufgetaucht wäre, wäre das noch das Sahnehäubchen auf dem leckeren Kuchen gewesen. :D

Hmmm, hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Ich glaube, eine zu starke Überfrachtung mit "alten" Charakteren hätte dem Film auch nicht gut getan, irgendwann wirkt es wie ein reines Schaulaufen. Außerdem, wenn Ackbar vor Ort gewesen wäre, hätte er es sich wohl nicht nehmen lassen, an der Schlacht teilzunehmen. Und hätte er an der Schlacht teilgenommen, wäre er draufgegangen.

Archangel hat geschrieben:
Dann muss ich dir leider mitteilen, dass du das Konzept des Films nicht verstanden hast. Denn genau das, diesen letzten Satz, wollte Rogue One widerlegen. Und das auch nur für Leute die sich von Star Wars nur die Filme ansehen. Wer sich mit dem EU befasst, weiß ja längst, dass das eben KEINE "schwarz-weiß-Kiste" ist. Zu dem Thema gibt es genug Stoff, sogar in The Clone Wars und Rebels. :wink:

Habe von TCW wie bekannt wenig Ahnung, in der ersten Staffel von Rebels habe ich nie eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg gesehen... was bei einer Kinderserie auch extrem seltsam wäre. Und das bringt uns zum eigentlichen Punkt.
Ich habe schon verstanden, dass RO versucht hat, eine realistischere, schmutzigere Version des Krieges zu zeichnen. Es gibt ja auch eine Menge Filme, die das erfolgreich tun. Ich glaube nur nicht, dass SW dazu das geeignete "Trägermedium" ist. Es gibt für SW-Filme - und da ist RO keine Ausnahme gewesen - von Anfang an eine klare Vorgabe, was Zielgruppe und Altersfreigabe betrifft. Unter dieser Prämisse Schrecken und Gräuel des Krieges, inklusive Kriegsverbrechen etc. thematisieren zu wollen, scheint mir eine richtig dumme Idee. Regisseur und Drehbuchautoren hätten sich darüber klar sein müssen, dass das in einem SW-Film nicht machbar ist. Weil sie das falsch angegangen sind, mussten sie mittendrin ihr Konzept ändern. Und ich finde, dass man das dem Film leider anmerkt. Einige wirklich harte Szenen (wie eben die mit dem Informanten) sind noch drin, doch was fehlt ist jede kritische Auseinandersetzung oder Aufarbeitung dieser Vorgänge.

Archangel hat geschrieben:
Die Szene mit dem Informanten: klar war diese Handlung von Cassian moralisch fragwürdig, aber der Typ ist halt irgendwie auch selber Schuld, dass er sich vor Cassian quasi als Hosenscheißer geoutet hat.

Moment. Er hat den Tod verdient, weil er Angst hat und es sagt?

Archangel hat geschrieben:
Cassian hat halt gemerkt "okay, der ist 'n Weichei, wenn die Sturmtruppen den verhaften und verhören, wird er denen höchstwahrscheinlich alles sagen was er weiß." Und mitnehmen konnte er ihn nicht, wegen seines gebrochenen Arms, also hat er ihn erschossen. War in dem Moment die einzige Möglichkeit um auf Nummer sicher zu gehen.

Arch, du musst mir nicht erklären, warum Cassian das gemacht hat. Das ist mir völlig klar. Kalt berechnend betrachtet, war sein Vorgehen logisch. Das ändert überhaupt nichts daran, dass er einen unschuldigen ermordet, um seine eigene Haut zu retten. Klar, im Krieg muss man töten, um selbst zu überleben. Das ist eine Binse, nicht im Mindesten neu, das geradezu klassische Soldaten-Dilemma. Dabei steht aber doch stets die Frage im Raum: Wieviel Böses darf man eigentlich tun, ohne zu dem zu werden, was man bekämpft? Diese Frage stellt RO nicht. RO verwischt zwar einerseits die (unrealistische) klar gezogene Grenze zwischen gut und böse, erwartet aber andererseits von mir als Zuschauer, mit den Rebellen uneingeschränkt zu sympathisieren und mitzufiebern. RO beleuchtet die Brutalität des Krieges, nicht aber die Moral. Du kannst aber das eine Fass nicht ohne das andere aufmachen. Du kannst einen Charakter nicht gleichzeitig als Mörder und als Held verkaufen. Nicht ohne Erklärung und Reflektion. Das wurde bei RO nicht bedacht.
Mich wundert übrigens nicht, dass du das nicht verstehst, das hast du ja schon bei Anakin nicht verstanden...

Archangel hat geschrieben:
Und tja, was willst du hören? Ne Rebellion ist halt immer noch ne Rebellion, so läuft das da nun einmal. Die kämpfen auch nicht immer mit fairen Mitteln, deren Hände sind auch nicht sauber. Auch wenn die OT diesen Aspekt vielleicht nicht wirklich beleuchtet hat, aber genau dafür gibt es jetzt ja Rogue One.

Für mich kann SW diesen Aspekt nicht beleuchten und SW bleiben, weil es dann seinen Märchen-Charakter verlöre. Verlöre es den, funktionierte die ganze Welt nicht mehr. Mit welchem Recht bekämpft die Rebellion denn das Imperium überhaupt, welches, wie wir "dank" Episode III wissen, die legitime Regierung ist? Die einzige Rechtfertigung ist die moralische Überlegenheit. Was ist die Rebellion ohne diese? Blanker Terrorismus. In RO repräsentiert durch den radikalen Untergrundkämpfer Saw Gerrera. Ein Typ, der selbst solche Informanten grausam foltert, die freiwillig zu ihm kommen. Gibts so was in realen Kriegen? Selbstverständlich. Will ich so etwas bei den Rebellen in SW sehen? Scheiße nein.

Archangel hat geschrieben:
Du sprichst da tatsächlich einen Punkt an, den ich auch etwas kritisch sehe. Eine Nebenhandlung aus Sturmtruppensicht, eben mit dem Ziel zu zeigen, dass unter diesen Helmen auch Menschen stecken, hätte ich noch toll gefunden.
Vielleicht eine Gruppe Sturmtruppen, als Gegenpart zum Rebellencast und dass der Sturmtruppen-Main sich am Ende mit Jyn auf dem Sendeturm prügelt und man quasi nicht weiß, mit wem man mitfiebern soll (auch wenn man in diesem speziellen Fall, sowieso wüsste, wer gewinnt.
Ich hoffe es kommt irgendwann mal noch ein SW-Film mit so einem Konzept. 8)

Ist dir wirklich nicht klar, dass du diese Tür in einem Universum wie SW nicht aufmachen darfst? In einem echten Krieg hast du immer das moralische Problem, dass der Typ, auf den du schießen und den du töten musst, genau so ein Typ ist wie du, der wahrscheinlich genauso wie du meint, auf der "richtigen" Seite zu kämpfen. Deshalb bringt man Soldaten bei, ihre "Ziele" nicht als Menschen zu betrachten, sich mit Gefangenen nicht zu unterhalten oder gar anzufreunden etc. Es macht dich sonst fertig.
Im Märchenuniversum von SW musst du das nicht beachten, weil die eine Seite weiß ist und die andere schwarz und es darüber überhaupt keine Zweifel gibt. Sobald du das aufgibst, bekommst du kolossale Erklärungsnöte.
Das ist nebenbei bemerkt genau der Punkt, den du an Wedges und meiner Kritik am Konflikt zwischen Republik und Handelsföderation nie verstanden hast. Im Rolltext zu E3 steht etwas von "Helden auf beiden Seiten". Wenn die Handelsföderation Helden und nicht nur Schurken hat, muss dann nicht eine Erklärung her, warum diese Helden für die Handelsföderation überhaupt kämpfen? Hat die Handelsföderation am Ende gar nachvollziehbare und valide Motive für ihr Handeln? Wenn das so ist, ist es kein Schwarz-Weiß-Konflikt. Und wenn das so ist, mit welcher Berechtigung kämpfen dann eigentlich die Jedi ausschließlich für die Republik? Das ist die Büchse der Pandora. Die muss man zulassen. Sonst ist SW kein SW.

Archangel hat geschrieben:
Das muss nicht Edwards' Schuld gewesen sein. Vielleicht war seine Vision gar nicht too much, aber Disney hat sich einfach eingemischt ... um sich einzumischen. Sieht man neuerdings irgendwie öfter. Zum Beispiel auch bei Suicide Squad. Da haben sie auch die Beziehung zwischen Harley und dem Joker verhunzt, weil Warner die ursprüngliche Fassung zu düster war und sie lieber ein "Happy End" wollten. :roll:

Dabei wird gern übersehen, dass die Einmischung eines Studios auch durchaus mal Sinn machen kann. Ein solcher Fall liegt für mich bei RO ganz klar vor. Disney im Allgemeinen und SW im Speziellen steht für Familienunterhaltung. Wenn Edwards das nicht vorher wusste, ist er, mit Verlaub, ein Idiot.

Archangel hat geschrieben:
Ich finde es übrigens toll, dass es in Rogue One keins gibt. Ich dachte mir schon von Anfang an, dass keiner von denen das packt.

Hätte ich ebenfalls extrem schlecht gefunden, wenn da einer überlebt hätte. Interessanterweise kann man trotzdem nicht wirklich sagen, dass es kein Happy End gibt, schließlich überlebt die Hoffnung. :)

Archangel hat geschrieben:
Und was hätten sie deiner Meinung nach stattdessen tun sollen? Peter Cushings Leiche ausgraben? :lol:

Nein, du Schlauberger. Sie hätten das machen sollen, was man seit Jahrzehnten im Filmgeschäft in solchen Situationen macht, und was sie z.B. auch bei Mon Mothma gemacht haben: Einen anderen Schauspieler casten. Hättest du es etwa begrüßt, wenn in der PT ein junger digitaler Alec Guinness statt Ewan McGregor den Obi Wan verkörpert hätte?

Archangel hat geschrieben:
Ich denke da z.B. spontan an einen Kurzauftritt von Severus Snape (Alan Rickman) in einem der "Fantastische Tierwesen"-Sequels. Das wäre nice. :)

Ich dagegen finde das irgendwie pietätlos.

Archangel hat geschrieben:
In was für einer spießigen Gegend Deutschlands lebst du, wo Niemand über K2 gelacht hat? Ernst gemeinte Frage. :shock:

In der gleichen Gegend, sogar im gleichen Kino, in dem ich vor einem Jahr TFA gesehen habe... wo durchaus auch mal herzlich gelacht wurde.
Übrigens war meine Frage, im Gegensatz zu deiner, tatsächlich ernst gemeint und nicht eine schlecht verpackte Beleidigung.
K2 wirkt auf mich, als wäre er zwar als Comic Relief geplant gewesen, aber dann doch irgendwie nur ganz reduziert und schwach, weil hey, soll ja ein Kriegsfilm sein...

Archangel hat geschrieben:
K2: "Ich hab da ein ganz mieses ..."
Jyn: "Halt die Klappe!" :lol:

Och bitte. Der Gag ist so ausgelutscht, der ist schon bald reif für ne Büttenrede.

Archangel hat geschrieben:
... Nö sorry! dass du nicht über K2 gelacht hast - gekauft! Aber dass NIEMAND im gesamten Saal gelacht hat, kann nur dann möglich gewesen sein, wenn du dich alleine in diesem Saal befandest. Das hast du dir aus dem Ärmel geschüttelt, gib's zu. :mrgreen:

Genau, Arch. Ich lüg dich an, weil ich sonst keine Argumente hab.

Archangel hat geschrieben:
Zur Verteidigung von The Clone Wars: er wurde dort ohne Scheiß komplett anders dargestellt. Er war ein extremer, temperamentvoller Rebell der um jeden Preis gewinnen wollte und hatte da auch noch keine Beinprothesen + Atemgerät und man sieht übrigens auch nicht, wie er sich die entsprechenden Verletzungen zugezogen hat.
Dass er in Rogue One so war, ist also definitiv NICHT die Schuld von TCW!

Gut, glaub ich dir. Aber dann versteh ich noch viel weniger, was das sollte. Der Typ hat mich einfach nur befremdet, ich wusste nicht was das sollte. TCW war für mich, ich gebs zu, eine bequeme Erklärung. Wenns das nicht ist, weiß ich nicht was die Macher da geraucht haben.

Archangel hat geschrieben:
Und es ist auch kein "Müll" wenn man Charaktere aus anderem SW Content in Filme bringt und somit zeigt, dass alles zusammen ein Universum ist!

Stimmt, das wollte ich damit auch nicht sagen. Ich finde aber, dass es so gemacht werden sollte, dass Zuschauer mit weniger "Background" nicht komplett irritiert sind. Z.B. hast du Ponda Baba und Dr. Evazan erwähnt; die sind sehr gut eingebaut, weil es jemandem, der sie entweder nicht kennt oder nicht wiedererkennt, einfach egal sein kann, wer das ist. Anders ist es, wenn man Charaktere einbaut, die zum übrigen Stil schlecht passen wollen und wo man sich unwillkürlich fragt, warum die eigentlich so seltsam dargestellt sind wie sie sind. So ging es mir bei Grievous und so ging es mir bei Gerrera. Nur ware es bei Gerrera ja offenbar komplett unnötig. Komisch.

Archangel hat geschrieben:
NEIN! Nein nein nein nein nein!
Das wirst du nicht ... Tempest, nein! Das ist inakzeptabel. Das meinst du jetzt besser nicht ernst. :mrgreen:
Du, der mir Darth Maul, einen der coolsten Bösewichte in SW überhaupt, immer wieder madig reden will, darfst dir nun wirklich nicht erlauben, einen SW-Bösewicht zu mögen, weil er "cool" ist.

:)
Ich erwäge ernstlich (auch wenn ich das sonst nie mache, weils quasi "Fälschung" ist), meinen ursprünglichen Beitrag zu ändern, weil die Leute nicht lesen, was ich im folgenden Post dazu schrieb: Ich habe mit "cool" das falsche Wort gewählt. Die Figur ist eine gute Idee und sie ist gut ausgearbeitet. Selbstverständlich ist Krennic als Person im Film nicht cool. :P

Archangel hat geschrieben:
DAS war das einzige was dir am Film gefallen hat? :shock:

Das hab ich nie gesagt. Wenn das das einzige gewesen wäre, hätte ich ne 6 gegeben und keine 4+. :)
Lies nochmal die ersten paar Sätze meines ersten Beitrags in diesem Thread.

Archangel hat geschrieben:
Ein Tipp: wenn du nur ein bisschen Geschmack hast und hier überhaupt noch ernst genommen werden möchtest, dann antwortet du jetzt besser tunlichst mit: "Doch, die letzte Szene mit Darth Vader!" :P
Ansonsten, Tempest ... shame on you! :roll:

Gefallen hat mir die... aber nicht uneingeschränkt, siehe weiter oben. :P

Archangel hat geschrieben:
Hörst du damit eigentlich irgendwann auch mal wieder auf? Ich empfinde diese dauernde Unterstellung ehrlich als beleidigend.

Nein Arch, beleidigend ist, wenn jemand wie Suidacra, der/die mich nicht im Mindesten kennt und offensichtlich meine Meinung zu TFA nicht gelesen hat, meine lang und breit dargelegten Gründe, warum ich RO nicht für die geilste Sache seit Leias Metallbikini halte, mir einfach mal vorwirft, ich würde RO nur ablehnen, weil es nicht die OT ist.
Das ist Diskussionsfaulheit und Respektlosigkeit gegenüber dem Diskussionspartner. Das ist eine Unverschämtheit. Punkt.

Archangel hat geschrieben:
Und du hast nicht recht und deine Meinung wird auch nicht "richtiger", nur weil du deren Argumente ignorierst oder immer wieder dasselbe antwortest.

Ich bin nicht derjenige, der parmanent Argumente ignoriert. Und ich argumentiere genau solange gleich, bis jemand meine Argumente widerlegt. Und ja, das ist schon vorgekommen. :)

Archangel hat geschrieben:
Und was hat jetzt Suidacara bitte falsches geschrieben, dass du so reagierst? Ist doch wahr, diese ganze "OT sind die einzigen guten SW Filme, alles andere ist schlecht" Masche - ob nun mit Argumenten oder ohne - ist Scheiße nervig. Sorry, aber ist so!

Erstens ist das nicht meine Meinung. Dass du mir unterstellst sie sei es, beweist, dass du meine Beiträge nicht liest, was respektlos ist, wenn du adäquat drauf antworten willst.
Aber selbst wenn das meine Meinung wäre: Solange ich das argumentativ begründen kann, hast du damit zu leben.

Archangel hat geschrieben:
Naja ... er war der Direktor hinter dem Projekt, der Aufseher. Wenig von den technischen Detail und Ideen des Todessterns dürften auf seinem Mist gewachsen sein.

Du hast offenbar keine Ahnung von Projektmanagement. Das hat mit technischen Details rein gar nichts zu tun, und doch läuft ohne gar nichts.

Archangel hat geschrieben:
PLUS er hat die Sicherheitslücke mit dem zwei Meter breiten Schacht den Galen Erso in die Pläne eingeschmuggelt hat übersehen.

Als Nicht-Techniker ist das verständlich. Bemerkenswerter ist, dass es keinem der anderen am Projekt beteiligten Ingenieure aufgefallen ist, was eine durchaus nicht kleine Logiklücke in diesem Film ist. Da hat eher der Drehbuchschreiber versagt, nicht Krennic.
(Nebenbei: Die von Erso eingebaute Schwachstelle ist nicht der Entlüftungsschacht, sondern die Tatsache, dass ein Treffer des Kerns eine Kettenreaktion auslöst, die die ganze Statios zerstört. Wird mehrfach erwähnt.)

Archangel hat geschrieben:
Tempest hat geschrieben:
Und ich fand den Schauspieler gut, was ich bei diesem Film halt nicht für alle behaupten kann.

Mag sein, dass Mendelsohn ihn gut gespielt hat, aber das macht aus Krennic nicht automatisch einen "coolen" Charakter.

Stimmt, das macht es nicht.
Übrigens finde ich interessant, dass du diesen Satz von mir zitierst. Es zeigt mir, dass du meine Relativierung bzgl. des Ausdrucks "cool" sehr wohl gelesen, aber einfach ignoriert hast, weil dir Hetzen mal wieder wichtiger war.

Archangel hat geschrieben:
Rede nicht um den heißen Brei herum, sondern antworte bitte. Das ist nämlich eine sehr gute Frage und interessiert mich auch. :wink:

Ich habe die Frage beantwortet. Den perfekten Film gibt es offensichtlich nicht. Man könnte sonst aufhören, neue zu drehen.

Archangel hat geschrieben:
WedgeAntilles hat geschrieben:
Ich habe den Film nicht gesehen, aber ich konnte Tempest Kritik nachvollziehen.

Sorry, aber wenn du einen Film nicht gesehen hast, kannst du eine Kritik dazu auch nicht nachvollziehen. Das ist allerhöchstens eine kühne Behauptung. :wink:
Und bitte tu mir den Gefallen und schau ihn dir nie an, sonst muss ich auf deine Kritik auch noch antworten. :eyesrolling:

Du solltest vielleicht mal deine Motivation hinterfragen, überhaupt in einem Forum unterwegs zu sein, wenn du nicht gern diskutierst.
Zu Wedges Aussage, er habe meine Kritik nachvollziehen können:
Was er meinte ist, er hat sie vollständig gelesen und er hat verstanden was ich sagen wollte. Was man von Suidacra nicht behaupten kann.

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Lieutenant Colonel Tempest
Any society that would give up a little liberty to gain a little security will deserve neither and lose both. - B.Franklin


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BeitragVerfasst: Sa, 24. Dez 2016, 08:59 
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Tempest hat geschrieben:
Soweit stimme ich zu, wenngleich ich einige Längen nicht nur im ersten, sondern auch im letzten Drittel sehe.

Ähm ... das letze Drittel bestand fast komplett aus einer gewaltigen Schlacht, wo sollen da bitte Längen gewesen sein?

Tempest hat geschrieben:
Einen so schlecht gschriebenen Charakter wie Jyn hätte auch die beste Schauspielerin nicht interessant gemacht, so viel muss zu Jones' Ehrenrettung natürlich gesagt werden. Aber ich glaube, ein bisschen mehr hätte man schon rausholen können. Ich finde ihr Spiel über 90% der Zeit zu emotionslos und unbeteiligt. Aber gerade bei Schauspielern ist ja immer viel Geschmackssache im Spiel.

Ich weiß nicht, in der Szene z.B. wo sie sich die Holo-Nachricht von ihrem Vater ansieht, spielt sie schon gut. Und wie gesagt, wenn das Drehbuch nicht viel hergibt, können die noch so gut spielen.
Hayden Christensen war an sich ja auch nicht schlecht, nur ...
"Du bist so tief im Innern meiner Seele und es quält mich, mein Herz schlägt schneller, in der Hoffnung dass dieser Kuss, den du mir nicht hättest geben dürfen, keine Narbe hinterlässt."
Beim allmächtigen Dr. Evazan, KEIN MENSCH in Gottes schönem Universum, ob in dieser Galaxie oder einer weit weit enternten, NIEMAND IRGENDWO sagt so etwas zu seiner Freundin! Es sein denn er liest ihr aus einem Buch von Goethe vor, ist auf irgendeiner Droge oder hat gewaltig einen an der Klatsche! Und wenn's nicht glaubwürdig ist, muss man fairerweise sagen, kann man es auch schlecht glaubwürdig verkaufen. :roll:
Also ich verstehe schon was du meinst. Nur ich persönlich habe Jyn jetzt nicht so negativ wahrgenommen.

Zitat:
Ich versteh nur gar nicht, warum das was schlechtes sein soll. Du hast geschrieben, dass RO realistischer sein soll als bisherige SW-Werke... das ist in meinen Augen gerade in Krennic gut umgesetzt.

Ich sag ja nicht dass es schlecht umgesetzt ist, nur dass der Charakter für das was ich von ihm erwartet hatte, für mich leider komplett gegen die Wand gefahren wurde.
Alles was du schreibst stimm, es zeigt er ist nur ein Mensch mit Problem usw. aber er ist halt trotzdem ein Lappen und wird mir persönlich nicht als ikonischer SW-Bösewicht im Gedächtnis bleiben.

Tempest hat geschrieben:
Ich nicht. Ich glaube, du betrachtest das aus dem falschen Blickwinkel: Diese Szene bringt in der Tat nicht viel für den Charakter Krennic, der den Film ohnehin nicht überlebt. Aber sie zeigt uns verdammt viel über Tarkin. Wegen Tarkin war das für mich eine extrem starke Idee. Der Mann ist ein Abstauber. Mindestens genau so ein Opportunist wie Krennic, nur noch rücksichtsloser und vor allem mit mehr Eiern.

Mag sein und so ein Ränkespiel unter Admirälen zu sehen, war auch interessant. Trotzdem fand ich die Szene unnötig, weil Krennic zum Schluss stirbt und man so die Brücke zu Todesstern-Commander Tarkin hätte bauen können. Die Szene ist für mich ... sie ist mir zu einfach!
Das erinnert mich an die Szene in Episode IV wo einfach mal gesagt wird "Der imperiale Senat wurde soeben aufgelöst, einfach so!" was witziger weise auch Tarkin gesagt hat!
Als hätte sich GL damals nur gedacht: "Ich hab keinen Bock die Funktionsweise und Struktur des imperialen Senats zu erklären, also lasst uns einfach sagen, er wurde aufgelöst."
Schwach. Richtig, richtig schwach.
Und man kann von der PT halten was man will, aber da haben sie sich zumindest getraut, mal zu versuchen ins Thema "Politik in der GFFA" einzutauchen. Ob es jetzt so gut funktioniert hat, ist ein anderes Thema, aber sie haben es versucht, statt einfach ne Ausrede zu bringen wie: "Tja Königin Amidala, wir würden Sie gerne nach Coruscant bringen und Ihr Problem vor dem Kongress mit Senatoren und dem Kanzler ausdiskutieren. Leider ist auf Coruscant gerade ein gefährlicher Infekt ausgebrochen und der Kanzler macht gerade Urlaub in der Wolkenstadt, also gehen wir am besten gleich zur großen Endschlacht über."
Oder wie J.J. Abrams es gemacht hat: "Boah, habt ihr gerade diese weit entfernte Explosion am Himmel gesehen? Das war die Republik. Ja! Die gesamte galaktische Republik, bestehend aus mehreren hunderten bis tausenden Systemen, sämtliche wichtige Senatoren, Abgeordnete und die Pausibilät dieser Aussage, befanden sich in diesem System das gerade zerstört wurde!"
Mhm. Sicher J.J. ... sicher! :roll:
Sorry, einziger Punkt an TFA den ich komplett bescheuert fand.

Okay ... sorry für das Off Topic. Hab mich reingesteigert. ^^

Tempest hat geschrieben:
Hier wieder volle Zustimmung. Es stört mich zwar nicht sehr, denn letztlich ist es ein belangloser Punkt, aber es war letztlich komplett unnötig, diese Trooper einzuführen. Pure Effekthascherei. Das einzige was die bringen sind Kontinuitätsprobleme, weil die ja in der OT nie wieder auftauchen (wobei K2SO in dieser Hinsicht für mich das weit größere Problem ist).

Well, ein Glück dass Georgie SW an Disney verkauft hat. Dem juckt's in diesem Moment bestimmt schon in den Fingern.
"Muss ... neue Droiden durch die Gänge des Todessterns laufen lassen! Muss ... DeathTroopers auf Endor ... MICKEY! ICH HAB'S MIR ANDERS ÜBERLEGT!" :lol:

Tempest hat geschrieben:
Die Szene war mächtig cool, keine Frage. Aber reiner Fanservice.

Deswegen darf ich sie trotzdem Hammer finden. :mrgreen:

Tempest hat geschrieben:
Man fragt sich ja doch, wieso er keinen einzigen Sturmtruppler dabei hat und alles selber macht. Die Erstürmung der Tantive IV (chronologisch gesehen nur Stunden, vielleicht sogar Minuten später) läuft ganz anders ab.

Ich glaube das lag daran, dass das Flaggschiff der Rebellen-Flotte größer war, als die Tantive IV. Die Sturmtruppen durchsuchen vielleicht andere Sektionen des Schiffs, während Vader halt dort lang geht wo die Rebellen mit den Plänen kurz vor der Schleuse zur Tantive IV sind. Ob zufällig oder von der Macht geleitet sei mal dahin gestellt. Vielleicht haben's ihm auch die Midi-Chlorianer geflüstert. :wink:
Sorry, den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. :P

Tempest hat geschrieben:
Ich fand es in Ordnung, dass er irgendwo ein privates Refugium hat. Aber mir persönliches hätte etwas Schlichtes besser gefallen. So ein protziges Sauron-Schloss hat Vader nicht nötig, das hatte für mich keinen Stil.

Er hat seine Frau und sein ungeborenes Kind verloren (glaubt er zumindest), hat sämtliche Gliedmaßen verloren, sieht ohne Rüstung aus wie Freddy Krueger, hat heftigste Atembeschwerden und kann vermutlich nichtmal kacken ohne sich komplett zu entkleiden.
Der hat hart für seine Brötchen gearbeitet, da hat er einen protzigen Palast finde ich schon verdient. :wink:

Tempest hat geschrieben:
Habe von TCW wie bekannt wenig Ahnung, in der ersten Staffel von Rebels habe ich nie eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg gesehen... was bei einer Kinderserie auch extrem seltsam wäre. Und das bringt uns zum eigentlichen Punkt.
Ich habe schon verstanden, dass RO versucht hat, eine realistischere, schmutzigere Version des Krieges zu zeichnen. Es gibt ja auch eine Menge Filme, die das erfolgreich tun. Ich glaube nur nicht, dass SW dazu das geeignete "Trägermedium" ist. Es gibt für SW-Filme - und da ist RO keine Ausnahme gewesen - von Anfang an eine klare Vorgabe, was Zielgruppe und Altersfreigabe betrifft. Unter dieser Prämisse Schrecken und Gräuel des Krieges, inklusive Kriegsverbrechen etc. thematisieren zu wollen, scheint mir eine richtig dumme Idee. Regisseur und Drehbuchautoren hätten sich darüber klar sein müssen, dass das in einem SW-Film nicht machbar ist. Weil sie das falsch angegangen sind, mussten sie mittendrin ihr Konzept ändern. Und ich finde, dass man das dem Film leider anmerkt. Einige wirklich harte Szenen (wie eben die mit dem Informanten) sind noch drin, doch was fehlt ist jede kritische Auseinandersetzung oder Aufarbeitung dieser Vorgänge.

Dafür dass es deiner Aussage nach nicht machbar wäre, scheint es allerdings für viele ziemlich gut funktioniert zu haben. :wink:
Nein das finde ich jetzt Schmarn, von wegen man "dürfte" so einen SW Film nicht machen. Natürlich darf man das. Und außerdem wurde schon von Anfang an bekannt gegeben, dass Rogue One vom Tonus anders sein würde, als alle anderen SW-Filme. Und jetzt kritisierst du dass er ... anders geworden ist? Öhm, ja ist er. Das war das Ziel. :|
Und komm mir nicht mit Altersfreigabe, kinderfreundlich und so weiter. Hör mir auf. Die anderen Episoden sind zwar moderne Märchen, aber seit wann ist Star Wars bitte ein hundertprozentiger Kindergeburtstag? War es noch nie und wird es nie sein! Schon im ersten Film werden Leute erschossen, lebendig verbrannt und um Ärme kürzer gemacht (mit Blut!) und ein Planet und eine Raumstation mit Millionen Menschen darauf werden in die Luft gesprengt!
Und dann geht's weiter: Tauntauns werden ausgeweidet, mehr Leute erschossen, Kinder ermordet (was man zwar (Gott sei Dank) nicht sieht, aber erfährt), Samuel L. Jackson wird zu Tode geblitzt, Verbrecher und Kopfgeldjäger fallen in das Maul eines Grubenmonsters in dessen Magen sie über Jahrhunderte langsam verdaut werden, (sieht man zwar auch nicht, aber allein die Vorstellung ist grausam) und lasst uns nicht den Metalbikini vergessen, und Oolas rechte Brust, die aus dem Kostüm gehoppst ist. :lol:
Und der Höhepunkt ist dann natürlich, als Anakin Skywalker sämtliche Gliedmaßen abgehackt werden und er lichterloh in Flammen steht. Ich hab damals sogar in einer Zeitung gelesen, GL hätte gesagt, er würde seinen Kindern Episode III nicht zeigen - mit Recht!
Also hör bitte auf, das kinderfreundlich-Argument aufzufahren. Das zieht wirklich nicht. :roll:
Ja die Hauptepisoden sind oberflächlich betrachtet (nicht so harmlose) Abenteuer-Geschichten, für die ganze Familie - wenn man nicht darüber nachdenkt. Rogue One ist halt genau das nicht. Aber das war gewollt.
Und wenn du ernsthaft der Meinung bist oder dir die Illusion aufrecht erhalten willst, in Star Wars wäre alles schwarz und weiß, dann verweigerst du dir selbst, tiefer darin einzutauchen - weil du dafür akzeptieren müsstest, dass es nicht so ist - und bist letztlich kein so großer SW-Fan oder Experte, wie du gerne sein würdest. Tut mir leid.

Tempest hat geschrieben:
Moment. Er hat den Tod verdient, weil er Angst hat und es sagt?

Ich sagte nicht verdient, nur er ist selber Schuld. Er war ja so hart am rumjammern und zittern, man könnte fasst meinen, er wollte Cassian bewusst sagen: "ich bin ein feiges Schwein, ich werde wenn mir ein Sturmtruppler einen Blaster an den Kopf hält sofort reden." Nein sorry, aber Cassian hatte da aus seiner Perspektive wirklich keine andere Wahl.

Tempest hat geschrieben:
Arch, du musst mir nicht erklären, warum Cassian das gemacht hat. Das ist mir völlig klar. Kalt berechnend betrachtet, war sein Vorgehen logisch. Das ändert überhaupt nichts daran, dass er einen unschuldigen ermordet, um seine eigene Haut zu retten. Klar, im Krieg muss man töten, um selbst zu überleben. Das ist eine Binse, nicht im Mindesten neu, das geradezu klassische Soldaten-Dilemma. Dabei steht aber doch stets die Frage im Raum: Wieviel Böses darf man eigentlich tun, ohne zu dem zu werden, was man bekämpft? Diese Frage stellt RO nicht. RO verwischt zwar einerseits die (unrealistische) klar gezogene Grenze zwischen gut und böse, erwartet aber andererseits von mir als Zuschauer, mit den Rebellen uneingeschränkt zu sympathisieren und mitzufiebern. RO beleuchtet die Brutalität des Krieges, nicht aber die Moral. Du kannst aber das eine Fass nicht ohne das andere aufmachen. Du kannst einen Charakter nicht gleichzeitig als Mörder und als Held verkaufen. Nicht ohne Erklärung und Reflektion. Das wurde bei RO nicht bedacht.

Schon, aber wie bereits erwähnt: die Protagonisten in Rogue One sollten keine klassischen Helden mit weißer Weste sein - apropos, das war Han Solo auch nicht und du glaubst trotzdem an schwarz und weiß - es sollten Rebellen-Soldaten sein. Cassian sagt, er kämpft seit seinem sechsten Lebensjahr. So lange lebt er schon so, so lange tötet er schon! Also wird er sich so schnell auch nicht ändern und wenn da ein Tempest kommen und ihm eine Moralpredigt halten würde, würde der vermutlich nur mit der Schulter zucken und sagen "Tja, so läuft das eben."

Tempest hat geschrieben:
Mich wundert übrigens nicht, dass du das nicht verstehst, das hast du ja schon bei Anakin nicht verstanden...

Zum letzten Mal: Anakin ist ausgerastet hat jeden in dem Camp getötet und zum Schluss erzählt er es ja noch Padme und weint dabei, offenbar selbst erschüttert davon, dass er zu sowas fähig war - und wegen seiner Mutter natürlich.
Daher ist er da noch nicht der dunklen Seite verfallen, sondern das ist erst der Anfang.
Ein Sith hat keine Schuldgefühle oder brechen auf, um einen Freund und Mentor zu retten oder kämpfen im Krieg für das Gute.
Und zum wiederholten Mal: der wahre Massenmörder in Star Wars ist Luke ... gut WAR Luke. Seit einem Jahr ist es Poe Dameron. :mrgreen:
Das waren zwar Kampfstationen aber denkste nicht, dass da auch technisches Personal oder einige Familien der dort arbeitenden Offiziere gewohnt haben? Und jetzt ziehst du dich an Cassian hoch, der einen pummeligen Informanten erschossen hat, aber was Luke gemacht hat ist dir anscheinend komplett egal, den kannst du wohl komplett als Helden betrachten ... alles klar!
Und was Han vor Episode IV so getrieben hat, wissen wir auch nicht (werden wir in zwei Jahren erst erfahren). Vielleicht musste der auch schon Unschuldige abknallen, gut Möglich in seinem "Business".
Wenn du diese ganze Moralgeschichte so ernst nehmen willst, dann aber richtig. :wink:

Tempest hat geschrieben:
Ist dir wirklich nicht klar, dass du diese Tür in einem Universum wie SW nicht aufmachen darfst?

Na ich will aber wissen was dahinter ist. 8)

Tempest hat geschrieben:
Im Märchenuniversum von SW musst du das nicht beachten, weil die eine Seite weiß ist und die andere schwarz und es darüber überhaupt keine Zweifel gibt.

Doch gibt es. Siehst du doch. Und ich bin sogar der Meinung die MUSS es geben. Du bist doch der, der erklärt haben wollte, was die Midi-Chlorianer sind, wieso die Handelsföderation protestiert hat, der lauter solche Detailfragen stellt. Aber über Grauzonen der Rebellischen Kriegsführung willst du auf einmal nichts wissen bzw. möchtest am liebsten so tun, als würden diese nicht existieren? ](*,)
Sorry, aber dann tu ich bei der nächsten PT-Diskussion auch so, als würden deine Kritikpunkte nicht existieren und antworte darauf ganz einfach "Hey, das ist eine Tür die du bei Star Wars nicht öffnen darfst!" :roll:

Tempest hat geschrieben:
In der gleichen Gegend, sogar im gleichen Kino, in dem ich vor einem Jahr TFA gesehen habe... wo durchaus auch mal herzlich gelacht wurde.
Übrigens war meine Frage, im Gegensatz zu deiner, tatsächlich ernst gemeint und nicht eine schlecht verpackte Beleidigung.

Das war keine Beleidigung, das war wirklich ernst gemeint. Denn wenn in deiner Gegend wirklich niemand K2 lustig findet, dann müssen das humorlose Spießer sein. Ich kann mir einfach nicht erklären, wie man über seine Sprüche nicht lachen kann.

Tempest hat geschrieben:
Genau, Arch. Ich lüg dich an, weil ich sonst keine Argumente hab.

Nein ich dachte das wäre nur so ein Spruch von dir. Aber wenn das wirklich stimmt finde ich das ernsthaft traurig. :cry:

LOL ... ich schreibe so lang an diesem Beitrag ... sorry aber ich muss jetzt mal endlich schlafen sonst penn ich noch bei der Bescherung ein. :lol:
Fortsetzung folgt!

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"Ich weiß nicht ob Menschen und Turianer denselben Himmel haben, aber sollten wir dort landen: ich bin an der Bar." - Garrus Vakarian, Mass Effect 3


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BeitragVerfasst: Sa, 24. Dez 2016, 13:17 
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Tempest hat geschrieben:
Was er meinte ist, er hat sie vollständig gelesen und er hat verstanden was ich sagen wollte. Was man von Suidacra nicht behaupten kann.

Du kannst du dir diese Unterstellungen sparen.

Bin zwar erst seit kurzem hier, aber alt genug, um zu ahnen wo das hin führt.

Ich hab dich schon verstanden.
Für mich lieferst du allerdings nur Argumente um Rogue One schlecht finden zu können.
Dein ganzes belehrbares Verhalten liest sich ziemlich so das jeder, der Rogue One einfach nur geil findet, keine Ahnung von Star Wars hat etc.

Und in dem Kino wo ich war, wurde über K2 gelacht. Und zwar nicht ausgelacht sondern mitgelacht.
Die Geschichte, das in deinem Kino niemand gelacht hat, klingt für mich einfach unglaubwürdig.
Viel nerviger finde ich schon seit über 30 Jahren diesen goldenen Droiden, der blau-weiß Astromech ist nett, der mach Spaß, sein Bocce sprechender Partner nervt nur.

Und die Szene:
K2: "Ich hab da ein ganz mieses ..."
Jyn: "Halt die Klappe!"

war absolut göttlich und keineswegs ausgelutscht.

Außerdem, ich sehe auch nicht das ich dich irgendwo beleidigt habe. Was du da anführst als Beleidigung, oh je kann ich nur sagen. Da frage ich mich eher was passiert, wenn dich wirklich mal jemand beleidigt.

Dir gefällt der Film nicht, akzeptiert. Aber vielleicht solltest du deine Erwartungen mal überdenken.

Archangel kann ich in soweit allen Punkten zustimmen. Cassien hat 100 % richtig gehandelt als er den Informanten erschoss. Alles andere wäre unlogisch gewesen.
Mir ist vollkommen egal ob da ne Moral beleuchtet wird oder nicht. Es ist ein Film und keine Doku.

Ich hab den Eindruck, du willst in dem Film etwas sehen was es einfach nicht gibt bzw. geben kann. Allem Anschein nach hast eher du nicht den Film verstanden.
Dein Postings lesen sich ( für mich ) so wie von Leuten, die in Jurassic World gehen und sich beschweren das es um Dinosaurier geht oder in Residen Evil und sich wundern das zig Zombies und ähnliches in Massen umgeballert wird. Sorry, mir fallen gerade keine besseren Beispiele ein.

Du findest das diese oder jene Szene Fanservice ist ? Ja natürlich. Nichts anderes will man doch.
Ich finde, der ganze Film ist Fanservice.
Und ob Disney oder wer auch immer sich damit Dollars ohne Ende verdient ? Ja hoffentlich.
So bleibt meine Hoffnung, das in all den Jahren die noch kommen mögen, viele, schöne weitere Star Wars Filme es im Kino zu sehen gibt.
Egal ob Spin-off Nummer 10 heißen oder Episode 10, 11 oder 12

Aber seh es doch für Dich einfach positiv. Dich wird in Zukunft Rogue One kein Geld kosten.

Ich dagegen werde ein weiteres Mal ins Kino gehen und mir den Film nächstes Jahr selbstverständlich sofort auf BluRay holen.


@ Archangel:

Der einzige, kleine Kritikpunkt, den ich bei Rogue One finde, ist der Tod von Cassian und Jyn. Das war mir irgendwie nicht spektakulär genug. Zumindest Jyn hätte ich mir irgendwie "heroischer" vorgestellt.
Erinnerte dich das an von der Einstellung her auch zufällig an "Pompeii" ? Sofern du den Film gesehen hast.


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BeitragVerfasst: Sa, 24. Dez 2016, 15:28 
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@Tempest:
Es ist, wie es ist und ich glaube, du genießt es auch ein bisschen, die provokante Ader zu sein. :lol: :lol: :lol:

Doch mal ein Beispiel für deine Argumentationskette:
Du schreibst deine Meinung über den Film (erster Thread von Dir). Leider haben die Threads keine Nummern, da wäre eine Benennung einfacher.
Darauf reagiert ein neues Mitglied in unserem elitären Kreis der „Star Wars“-Freunde und begründet es auch, warum er es so sieht. Denn „Suidacra“ erklärt es dir mit den Worten: „du machst den Eindruck“. Ich vermute auch stark, dass er sich viele, viele, viele Threads in anderen Ecken dieses wunderschönen Forum erlesen hat.

Ich zitiere aber gerne noch einmal:
Suidacra hat geschrieben:
Also deine Meinung in allen Ehren, aber ich sehe das gänzlich anders als Du.

Kann auch eigentlich dein komplettes Posting nicht nachvollziehen. Das liest sich für mich so als wenn du zu der Partei " Only Classic Trilogy are the true Star Wars Movies " gehörst.
Um es genauer zu erklären, du machst den Eindruck das grundsätzlich alles schlecht und miserabel ist was nach Episode 6 gedreht wurde.

Kurzer Einschub: Es folgt eine Reaktion von „WedgeAntilles“, die ich finde jeglicher Grundlage entbehrt. Und ich will ihm nicht zu nahe treten, aber da hätte er sich besser einfach zurück gehalten und der Diskussion erst einmal seinen Lauf geben sollen. Außerdem hat er, ohne den Film tatsächlich gesehen zu haben, sich an den Meinungen Anderer eine Kritik angemaßt und diese auch noch kritisiert. Dies ist echt ein Novum hier im Forum. So etwas hab ich selbst noch nie gelesen.

Die Reaktion auf „Suidacra“ folgt von Dir:
Tempest hat geschrieben:
Oh gut, jemand der nicht auf Argumente eingeht, sondern einfach eine ablehnende Grundhaltung unterstellt. Davon gibts hier ja auch noch nicht genug.

Sehr sehr gutes Argument. :eyesrolling: Tempest, das kannst du besser. Du gibst den Spielball, den du selbst ausgespielt hast, aufgrund deiner zuerst von Allen denkenden ablehnenden Grundhaltung an Suidacra weiter, obwohl er keine negative Grundhaltung hat zu dem Film. So liest sich aus meiner subjektive Sicht deine Meinung zum Film. Oder meinst du, sie war persönlich gemeint? Das glaub ich dir nicht. Du bist besser.

Und am Ende kommt die Stichellei noch einmal zum Tragen, da du WedgeAntilles völlig verstehst, wir erinnern uns, der, der den Film noch nicht gesehen hat und jemand der neu im Forum ist, der bekommt gleich eine Breitseite. Freunde, so füllt man natürlich ein Forum.

Tempest hat geschrieben:
Zu Wedges Aussage, er habe meine Kritik nachvollziehen können:
Was er meinte ist, er hat sie vollständig gelesen und er hat verstanden was ich sagen wollte. Was man von Suidacra nicht behaupten kann.

Ich für meinen Teil sehe Star Wars als einen Freund, ein Eintauchen in eine Welt in Form von Filmen. Eine Geschichte wie die Bibel voller Mythen und Mysterien. Nichts anders. In einigen Punkte deiner zuerst veröffentlichter Kritik nehme ich Anteil und andere hinterfrage ich, wenn ich Lust habe, obwohl ich die Antworten schon kenne.
Und an dieser Stelle deines Zitats habe ich bemerkt, dass du es tatsächlich persönlich genommen hast.

Es scheinen dich dann nur Menschen zu verstehen, die den Film nicht gesehen haben. Eine grobe Formulierung dessen was hier an Aussagen stehen. Die Argumentationskette ist etwas dürftig mein Freund. Daher auch noch einmal die Frage meinerseits: Was wäre ein perfekter Film gewesen. Diese Antwort habe ich noch nicht erhalten.
Ein Film kann sicherlich auch perfekt sein. Avatar war es aus meiner Sicht. Casablanca war es. Einige Dick und Doof Filme und auch der neue Sully. Nur um der Frage eine Gewichtung zu geben und um eine Lösung zu finden, wie es hätte besser aussehen können. Denn das interessiert mich ebenfalls sehr, diese Antworten kommen meist aber überhaupt nicht.

Und noch etwas: Deine drei NoGo‘s. Das ist deine Meinung, aber keine NoGo‘s. Vielleicht deine persönlichen NoGo’s. Subjektiv empfundene NoGo’s. NoGo’s sind aber allgemeingültig.

(1) Keine Helden (???) Was ist das für ein NoGo? Deine subjektive Meinung empfindet, dass es keine Helden gibt. Einverstanden. Aber ein NoGo ist wie geschrieben allgemein gültig. Ich empfinde gerade Jyn als eine Heldin, da sie ihren Vater 15 Jahre nicht mehr gesehen hat. Saw hat sie in ein Loch gesteckt und sie allein gelassen. Sie ist wütend. Aber sie fängt durch die Aussagen von Saw und auch ihrem Vater an, die Hintergründe zu verstehen. Sie wächst über sich hinaus im Film. Jede „Göre“ hätte trotzig reagiert, nicht Jyn, sie hat in der Kürze des Films einen Weg zu ihrem Vater gefunden, ihm wieder vertraut. Anfangsszene: „Was immer ich tue, tue ich um dich zu beschützen, hast du verstanden?“ Die letzten Worte für 15 Jahre. In der Situation möchte ich nicht sein. Dennoch finde ich nicht, dass der Charakter sich um 180° gedreht hat, sondern, dass sie im Laufe des viel zu kurzen Films verstanden hat, was passiert, wie sie ihrem Vater gefallen kann, was alle Kinder tun. Außer Darth Vader, der hatte keinen. Sie kennt das Imperium aus der Unterdrückung und wurde sogar verhaftet und war auf dem Weg in das Gefängnis. Sorry, ich verstehe den Film in diese Richtung und sehe dies aus meiner subjektiven Sicht.
(2) Das zweite NoGo ist für mich keine NoGo, da es sich wie eine Phrase liest. Beinhaltet meine Antwort aus Punkt 1.
(3) Die Rebellion gibt nicht auf. Sie ist verzweifelt ob der Stärke des Planetenkillers. Ob Bail Organa diesdurch irgendeinen sinnvollen Satz verändert hätte, wagen ich mal zu bezweifeln und um es so mal in den Raum zu stellen. "Aus Rebellion entsteht Hoffnung." Und nur weil ein Ratsmitglied laut ruft: "Wenn das Imperium solch eine Macht besitzt, was für eine Chance haben wir dann?" Und hier reagiert Jyn: "Was für eine Chance wir haben? Was ist den die Alternative? Fliehen, verstecken, um Gnade flehen? Die Truppen in alle Winde verstreuen? ... Die Zeit zu kämpfen ist gekommen... Ihr müsst die Todessternpläne erbeuten, denn nur so gibt es Hoffnung ihn zu zerstören." Jyn hat es verstanden und schöpft Hoffnung. Keine 180°-Wendung, sondern eine gereifte Reaktion. Für mich kein NoGo’s, sondern ebenfalls eine Phrase aus subjektiver Sicht deinerseits.
Diese Antwort war ich dir schuldig. Im Grunde ist es wie es ist, aber ich begründe sie, dennoch wird sie subjektiv bleiben und jemand unter Umständen nicht gefallen. Das sollte dir auch bei "Suidacra" auch so gelingen.

Zumal ich diesesmal Archangels Kritik in vielen Punkten recht gut nachvollziehen konnte. Teilweise sogar so gut, dass ich einen Schmunzler nach dem Anderen hatte. Scheint ein kleiner K2-S0 zu sein... :lol: :lol: :lol:

Am Ende Krennic: Der Charakter ist völlig deplatziert. Ein Baueropfer des Imperators. Meine subjektive Meinung. Tarkin hätte kurzen Prozess gemacht und die Farm am Anfang mit allem darin verbrannt und zerstört, aber dann wäre der Film zu Ende gewesen. Oder es hätte eine andere Wendung genommen. Vielleicht wäre Jyn in den Bergen gewesen und ihr Vater entführt worden. Dann hätte es auch nur die Mutter getroffen.

Was mir noch auffiel bei der langen Diskussion über den Film, der mir wieder reichlich Spaß macht, ich finde eben Tarkin und auch Leia als eine absolut fantastische Idee der Regisseur-„Pfeife“, dir mir Gänsehaut verspüren ließen. Mir ist völlig scheissegal ob die Schausteller Tod sind. Sie bereichern im Grunde nur das Publikum. Mit Elvis wird heute auch noch Geld verdient. Fan-Service für die Star Wars Gemeinde. Danke Disney. Ich freu mich schon auf Han Solo.

Rogue One gehört für mich zu den besten je gemachten Filmen aus der Star Wars Ecke. Subjektive eigene Meinung. Und ja, er hat einige Kritikpunkte die ich sehr gut nachempfinde. Allen voran der Tod Jyn und Cassian. Sie wären besser erschossen worden, wie K2-S0, der ebenfalls als Held gestorben ist, und in irgendeinem Arm gestorben. Wäre heroischer rübergekommen.

Und der zweite Kritikpunkt, es wird zu oft „möge die Macht mit dir sein“ gerufen. Es gibt keine Jedi mehr und nur unser blinde Rebel hatte diesen Satz für sich verbuchen dürfen.

Es ist wie es... :wink: :lol: :lol: :lol:

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Zuletzt geändert von Eddi22 am Sa, 24. Dez 2016, 18:09, insgesamt 2-mal geändert.

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Eddi22 hat geschrieben:
Kurzer Einschub: Es folgt eine Reaktion von „WedgeAntilles“, die ich finde jeglicher Grundlage entbehrt. Und ich will ihm nicht zu nahe treten, aber da hätte er sich besser einfach zurück gehalten und der Diskussion erst einmal seinen Lauf geben sollen. Außerdem hat er, ohne den Film tatsächlich gesehen zu haben, sich an den Meinungen Anderer eine Kritik angemaßt und diese auch noch kritisiert. Dies ist echt ein Novum hier im Forum. So etwas hab ich selbst noch nie gelesen.

Oh, natürlich hätte ich mich zurückhalten sollen - ich habe es gewagt etwas zu schreiben und dann auch noch (wie unglaublich) ein Posting verfasst, das eine gewisse Intelligenz und Textverständnis voraussetzt.
Ja, das ist tatsächlich zu viel verlangt.

Welch Zufall, dass außer Tempest keiner den INHALT meines Postings zu kapieren scheint.

Ich habe explizit (googelt das Wort) gesagt, dass ich NICHT behaupte, dass Tempest mit seinen Kritikpunkten recht hat. Das kann ich nicht einschätzen, da ich den Film nicht gesehen habe.
ABER, und das ist etwas völlig anderes, ich kann nachvollziehen, wieso er den Film nicht mag.
FALLS seine Gründe wieso er den Film nicht mag (er nennt schwache Story, Dialoge und unglaubwürdige Charakterzeichnung) zutreffen, ist das ein plausibler Grund den Film nicht sonderlich zu mögen.
Damit hat seine Kritik am Film aber Hand und Fuß - jedenfalls FALLS seine Aussagen diesbezüglich zutreffen.
Ob diese Kritikpunkte zutreffen - ich wiederhole mich, vielleicht kapiert es dann noch jemand anderes - weiß ich nicht.

Das nennt man Abstraktion.
Ich lese seine Kritikpunkte, kann zu denen im Detail inhaltlich natürlich nichts sagen.
Aber ich kann die Kritikpunkte auf ihr Wesen reduzieren (um was geht es eigentlich im Kritikpunkt) und dann schauen, ob ich das plausibel finden kann.

Hier ein Beispiel, da mein obiger Satz vermutlich wieder unverständlich ist:
Tempest sagt, die Story und die Charaktere wären schwach.
Ist schwache Story und schwache Charaktere ein Kritierum, das (wieder FALLS es zutrifft) zu berechtigten Mängeln eines Films gehört? Für mich zweifellos ja.
Hätte Tempest jetzt geschrieben: "Der Rolltext als Einleitung ist exakt 2 Sekunden kürzer als in den anderen Filmen, deswegen ist der Film Scheiße" hätte ich das auch bewerten können.
Nicht inhaltlich (ich weiß weder ob es einen Rolltext gibt noch wie lange der ist), aber ich hätte sagen können: "Die länge des Rolltextes ist wohl kaum ein sinnvolles Kritierum für die Qualität eines Films, demnach kann ich seine Kritik nicht nachvollziehen"


Es bleibt wohl dabei, wie bei der PT auch - wenn es jemand wagt diese zu kritisieren fühlen sich die anderen angegriffen, bedroht und beleidigt.
Da man sich aber nicht inahltlich damit auseinandersetzen will muss man halt zum bewährten Mittel greifen den Ketzern einfach den Mund zu verbieten.


Aber wie gesagt, es tut mir leid dass ich immer wieder glaube, dass die meisten User die deutsche Sprache wirklich beherrschen und Inhalte verstehen, auch wenn diese nicht auf Blizzards Storytelling-Niveau ("ich mach dich platt") sind.
Vielleicht sollte ich in Zukunft ne Warnung drüber schreiben oder etwas in die Signatur mit aufnehmen, für Vorschläge bin ich offen.

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BeitragVerfasst: Sa, 24. Dez 2016, 16:41 
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@WedgeAntilles:

Ich bin dem Text und der Sprache "Deutsch" mächtig. Ich habe auch deinen Post verstanden, den es in meiner Antwort, als Antwort zu deinem Post, aber nicht erforderte. Ich wollte dich nicht angreifen, sondern verinnerlichen, dass zu diesem Zeitpunkt Tempest den Film "zerreist", aus subjektiver Sicht, jemand darauf reagiert und du diesen nur auf Grund von Tempest Aussagen kritisierst. Daher fand ich diese Antwort unpassend. Und dies betrifft ausschließlich die Aussage, dass andere die Meinung Tempest's zu verstehen haben. Wie gut oder wie schlecht sie aus subjektiver Sicht zu sein mag oder eben nicht ist. Und so hab ich das verstanden. Dennoch zu diesem Zeitpunkt nicht zutreffend. (die Kritik an der Kritik!) :!:

Und nun in einfachen Worte: Wenn jemand schreibt, der Film ist blöd, jemand anderes den Eindruck gewinnt, er findet, das er eine negative Haltung dazu hat, weil er den Film toll findet und du diese Kritik kritisierst, dann finde ich sie deplatziert. Nichts anderes. Das ist nicht Abstraktion, sondern mit Pauken und Trompeten einem dir sehr zu Herzen liegendem Freund zur Hilfe eilen wollen, obwohl dies überhaupt nicht nötig war. Dies ist meine Kritik, nichts anderes. :wink:

Und am Ende zu deinem Beispiel: Tempest sagt, das der Film blöd ist, du verstehst ihn, da er als Argument bringt, die Charakter sind schwach und die Handlung blöd. Nun findest du die Kritik als solche natürlich inhaltlich völlig richtig. Damit gebe ich dir Recht, aber warum willst du das kundtun? Es interessiert doch niemanden. Du schaust dir den Film an und gehst dann auf Tempest ein, ist doch sinniger, oder nicht? Abstraktion? In welchem Forum bin ich? Kunstgeschichte, Deutschliteratur? Sachangaben und Interpretationsgehälter diskutieren? Es geht hier um die Meinung des Films. Und die kann ich bei Tempest durchaus erkennen und in einigen Punkten verstehe ich ihn auch. :D

Eine Warnung bedurft es dann keiner deiner Antworten. Akzeptiere doch einfach auch eine Meinung vom Inhalt her ohne sie direkt persönlich zu nehmen. Ich finde nämlich immer noch, dass deine erste Antwort deplatziert ist. :wink:

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BeitragVerfasst: Sa, 24. Dez 2016, 20:55 
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Kurz gesagt: Suidacara darf sagen, Tempest hat keine Ahnung wenn er den Film nicht so super findet und seine Kritik sei lächerlich, da er ja eh alles außer der OT hated.

Ich darf dem nicht entgegnen, dass ich der Ansicht bin die Kritik von Tempest würde den Kriterien einer fundierten Kritik entsprechen.

Aha.

Ich fand es nur faszinierend, dass sich bei Rogue One das Muster der PT Diskussionen zu wiederholen scheint.
Das habe ich kommentiert, nicht mehr, nicht weniger. Übrigens ohne jemanden anzugreifen.
Und gleichzeitig habe ich meine Position logisch begündet. Und ohne jemandes Position nicht zu akzeptieren. Auch hier schließt sich übrigens ein Kreis, denn weder Tempest noch ich oder sonst wer haben jemals jemandem vorgeworfen, dass ihm Film X gefällt. Andersrum wird ein Schuh draus - ihr könnt viel mehr nicht akzeptieren, wenn uns ein Film nicht gefällt. Aber auch dieses Thema haben wir schon oft genug gehabt.

Einzig mein letzte Absatz enthielt etwas Polemik, die aber allgemeingültig gehalten war. Und der Satz dass für viele ausschließlich die Action zählt ist nun mal für eine statistisch relevante Gruppe nun mal wahr.


Und btw, ich glaube nicht, dass ich Tempest "zu Hilfe eilen" muss. Er ist mehr als in der Lage seinen eigenen Standpunkt zu vertreten. (Der übrigens auch nicht immer mit meinem übereinstimmt - siehe Ep 7).

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