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BeitragVerfasst: Mi, 13. Dez 2017, 16:57 
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In wenigen Stunden ist es so weit und viele Kinos zeigen Star Wars: Episode VIII Die letzten Jedi als Mitternachtspremiere - und einige haben ihn womöglich auch schon vorab bei Pressevorführungen etc. sehen können. Insofern hier ein passender Thread für Meinungen zum achten Kapitel der Skywalker-Saga ...

Ich selbst weiß zwar beruflich bedingt bereits etliches zum Inhalt, werde den Film selbst aber auch erst heute Nacht das erste Mal sehen - wie jeden Star Wars-Film seit 1983 in der altehrwürdigen Lichtburg, dem örtlichen Traditionskino. :) In diesem Sinne, auf interessante Diskussionen zum neuesten Abenteuer aus der weit, weit entfernten Galaxis ...

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BeitragVerfasst: Do, 14. Dez 2017, 08:09 
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Lichtburg Essen ? Kommst du auch aus Essen ?


Werde erst morgen am Freitag in die Lichtburg gehen.


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BeitragVerfasst: Do, 14. Dez 2017, 14:08 
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Mir geht es mit E8 ebenso wie mit E7; beides sind gutgemachte Filme mit tollen Effekten und originellen Einfällen. Sie funktionieren inhaltlich für mich aber nur als "was wäre wenn"-Gedankenspiele.
Als offizielle Star Wars Fortsetzungen sind beide Filme für mich ein Desaster.
Spoiler: zeigen
Was Lukes Darstellung betrifft, haben sich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet, "charakterfremd" ist da noch geschmeichelt. Luke will seinen Schüler, den Sohn seiner Schwester (!) töten, im Schlaf (!) bevor dieser sich auch nur offen gegen ihn stellt. Weil er angeblich schon zu sehr von Snoke beeinflusst wurde (näheres darüber erfahren wir mal wieder nicht). Er kommt gar nicht auf die Idee mit Ben zu reden, sondern will ihn gleich töten, während Vader selbst nach milliardenfachen Massenmord immer noch eine Chance von ihm bekommen hat. Dass er diesen feigen Mord dann doch nicht begangen hat, macht das Ganze kein bisschen besser. Das ist nicht mehr der Luke der OT. Und sein ganzes Gemecker darüber wie Scheiße die Jedi sind, fand ich auch Panne.

Außerdem haben wir erfahre, dass Leia vom Planeten Krypton abstammt. :roll:

Dass Yoda dabei ist, war eine schöne Idee (und dann auch noch als Puppe :D ) allerdings war die Szene selbst dann doch ziemlich schlecht inszeniert, ich fand selbst den (optisch) total verhunzten Yoda aus E1 glaubhafter.

Dass Reys Eltern einfach nur unbekannte, gierige Idioten waren, ist vielleicht auch die beste Lösung, aber wieso dann erstmal diese alberne Geheimnistuerei? Das ist so, als ob jemand sagen würde:
"Soll ich dir mal ein ganz tolles Geheimnis verraten?"
"Ja!"
"Es gibt kein Geheimnis."
" :| "

Ich und die ST werden wohl keine Freunde mehr.

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BeitragVerfasst: Do, 14. Dez 2017, 14:54 
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Hey Leute! Nachdem ich letzte Nacht um 0:01 Uhr Episode 8 gesehen habe, habe ich mich direkt drangesetzt und ein Review Video zu dem Film produziert. Wenn ihr meine Meinung zu dem Film hören wollt schaut mal in das Video rein und um Spoiler müsst ihr euch erstmal keine Sorgen machen, da die erste Hälfte des Videos spoilerfrei ist und alle anderen Spoiler rechtzeitig gekennzeichnet und erwähnt werden. Viel Spaß mit dem Video :)

https://www.youtube.com/watch?v=ntkkpDJ ... oIx7g&t=0s


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BeitragVerfasst: Do, 14. Dez 2017, 15:29 
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Vorab: Wer möchte, darf natürlich auch in diesem Thread für bestimmte Dinge Spoiler-Warnungen einfügen bzw. Textstellen maskieren, aber notwendig ist das hier im Spoiler-Bereich nicht. Wer sich in einen Thread mit Meinungen zum Film wagt, sollte, denk ich, ohnehin damit rechnen, dass natürlich auch zum Inhalt diskutiert wird.

Suidacra hat geschrieben:
Lichtburg Essen ? Kommst du auch aus Essen ?
Werde erst morgen am Freitag in die Lichtburg gehen.

Ja, Essen - helles Zentrum der Galaxis ... oder zumindest des Ruhrpotts ... :mrgreen:
Dir morgen viel Spaß im Kino!

Bollux hat geschrieben:
Mir geht es mit E8 ebenso wie mit E7; beides sind gutgemachte Filme mit tollen Effekten und originellen Einfällen. Sie funktionieren inhaltlich für mich aber nur als "was wäre wenn"-Gedankenspiele.
Als offizielle Star Wars Fortsetzungen sind beide Filme für mich ein Desaster.

Also ein Desaster sind beide Filme für mich keinesfalls - im Gegenteil. Nach dem ersten Sehen muss ich auch sagen, dass mir Die letzten Jedi allgemein sehr gut gefallen hat. Um zu wissen, wie ich den Film für mich genau einordnen soll, muss ich das Ganze erst mal etwas sacken lassen und noch ein-, zweimal reingehen. Es ist ja doch einiges Überraschendes passiert, mit dem ich so nicht gerechnet hätte ... Und einige Kritikpunkte habe ich auf jeden Fall auch - nicht zuletzt wieder stellenweise an meinem Lieblingsthema, der deutschen Synchronfassung. Aber es wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn da diesmal alles perfekt gewesen wäre. :wink:

Fürs Erste gehe ich mal nur auf die von dir schon angebrachten Punkte ein ...

Bollux hat geschrieben:
Was Lukes Darstellung betrifft, haben sich meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet, "charakterfremd" ist da noch geschmeichelt. Luke will seinen Schüler, den Sohn seiner Schwester (!) töten, im Schlaf (!) bevor dieser sich auch nur offen gegen ihn stellt. Weil er angeblich schon zu sehr von Snoke beeinflusst wurde (näheres darüber erfahren wir mal wieder nicht). Er kommt gar nicht auf die Idee mit Ben zu reden, sondern will ihn gleich töten, während Vader selbst nach milliardenfachen Massenmord immer noch eine Chance von ihm bekommen hat. Dass er diesen feigen Mord dann doch nicht begangen hat, macht das Ganze kein bisschen besser. Das ist nicht mehr der Luke der OT. Und sein ganzes Gemecker darüber wie Scheiße die Jedi sind, fand ich auch Panne.

Die grundsätzliche Darstellung, dass Luke an allem zweifelt und dem Jedi-Orden ein Ende setzen will, find ich erst mal gar nicht so schlecht und für mich auch nachvollziehbar nach dem Scheitern seiner Bemühungen um einen Neuaufbau und dem Fall von Ben - gerade auch vor dem Hintergrund, dass er sich ja am Ende dann doch eines Besseren besinnt, seine ganze Hoffnung nun in Rey setzt und seinen Frieden findet. Die zwischenzeitliche Absicht, Ben im Schlaf zu töten, war allerdings wirklich heftig, aber, denk ich, nachzuvollziehen. Und er hat ja letztlich - wie es im zweiten Rückblick dargestellt wurde - auch gezögert und wollte wohl ohnehin einen Rückzieher machen ... auch wenn das für Ben nicht ersichtlich war, als er erwacht ist.

Bollux hat geschrieben:
Außerdem haben wir erfahre, dass Leia vom Planeten Krypton abstammt. :roll:

Ich gehe davon aus, du meinst die Szene, wo sie sich mithilfe der Macht aus dem All wieder an Bord gezogen hat, ja? Das grenzte auch in meinen Augen schon sehr an Superkräfte, die auch ich bei Leia so nicht erwartet hätte. Andererseits: Eine gewisse Grundbegabung im Umgang mit der Macht hat sie ja auf jeden Fall als Angehörige der Skywalker-Blutlinie - und im Angesicht des Todes wächst man halt über sich hinaus.

Bollux hat geschrieben:
Dass Yoda dabei ist, war eine schöne Idee (und dann auch noch als Puppe :D ) allerdings war die Szene selbst dann doch ziemlich schlecht inszeniert, ich fand selbst den (optisch) total verhunzten Yoda aus E1 glaubhafter.

Die Darstellung von Yoda war nach dem ersten Sehen auch für mich leider nicht 100%ig stimmig. Fand es zwar schön, dass sie offenbar wieder eine Puppe eingesetzt haben, die mehr an den Yoda aus der klassischen Trilogie angelehnt war als an den der Prequels, aber wirklich perfekt war die Umsetzung in einigen Einstellungen nicht. Hinzu kommt, dass man scheinbar auch wieder einen neuen deutschen Synchronsprecher genommen hat, der zwar mehr nach dem Yoda der Episoden V und VI klang, aber man hört eben doch den Unterschied, was einem zusätzlich ein wenig die Illusion raubt, dass es sich da wirklich um Yoda handelt.

Bollux hat geschrieben:
Dass Reys Eltern einfach nur unbekannte, gierige Idioten waren, ist vielleicht auch die beste Lösung, aber wieso dann erstmal diese alberne Geheimnistuerei? Das ist so, als ob jemand sagen würde:
"Soll ich dir mal ein ganz tolles Geheimnis verraten?"
"Ja!"
"Es gibt kein Geheimnis."
" :| "

Also ehrlich gesagt bin ich da weiterhin gespannt, was die genaue Herkunft von Rey angeht. Ich mein, wer sagt uns denn, dass Kylo Ren hier die (volle) Wahrheit gesagt hat bzw. selbst kennt?

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BeitragVerfasst: Do, 14. Dez 2017, 17:11 
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Nun ja... :lol: Das trifft nun tatsächlich mal meine Kerngedanken... :lol:

Ich hatte mir bei Luke schon so viel ausgemalt, aber man kann nicht alles haben. Leider. Für mich war das schon fast Mark-Hamill-Joker-Niveau... Falls ihn jemand in der Serie gesehen hat.

Aber gut... Sicherlich in vielen Dinge ausbaubar, aber ich werde mir das gerne noch ein paar Mal anschauen, bevor ich da echt nüchtern werde... :wink:

Mit Kylo Ren werde ich irgendwie nicht warm. Vielleicht fehlt mir da zu viel Hintergrund. Zumindest wächst Rey doch wirklich gut über sich hinaus... Fand sie war die tragende Stütze des Films...

Und zu Leia, die ich schon in den frühen Achzigern angebetet habe, die Frau, die mir schlaflose Nächte bereitete, so in ein Ende zu führen ist beachtenswert von Disney... :roll: Sorry, Sie bleibt echt in meinen Gedanken, aber nur in den klassischen Filmen... :|

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BeitragVerfasst: Fr, 15. Dez 2017, 13:48 
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Sky hat geschrieben:

Also ein Desaster sind beide Filme für mich keinesfalls - im Gegenteil. Nach dem ersten Sehen muss ich auch sagen, dass mir Die letzten Jedi allgemein sehr gut gefallen hat.


Ein Desaster sind die Filme für mich, weil sich Alles einfach unglaublich falsch anfühlt. Ich fühlte mich 2015 als Fan betrogen, weil man uns ein Treffen der großen 3 vorenthalten hatte und es anstelle einer Fortsetzung ein Reboot im Gewand eines Remakes gab, das so TAT als wäre es ein Sequel.
Ich wollte neue Abenteuer in einer vertrauten Welt und bekam eine alte Geschichte; eingebettet in einer Neuinterpretation der GFFA.
Und E8 führt diesen Ansatz genauso weiter, das gefällt mir nicht.
Die epische Machart und den hohen Unterhaltungswert der neuen Filme weiß ich aber dennoch zu schätzen. Wie erwähnt, als Gedankenspiel funktionieren beide Filme sehr gut, so betrachtet sind sie sogar große Klasse, Aber, als richtige Fortsetzungsfilme versagen sie in meinen Augen kläglich. Da ist das EU um Klassen besser, trotz seiner zahlreicher Mängel.

Sky hat geschrieben:

Die grundsätzliche Darstellung, dass Luke an allem zweifelt und dem Jedi-Orden ein Ende setzen will, find ich erst mal gar nicht so schlecht und für mich auch nachvollziehbar nach dem Scheitern seiner Bemühungen um einen Neuaufbau und dem Fall von Ben - gerade auch vor dem Hintergrund, dass er sich ja am Ende dann doch eines Besseren besinnt, seine ganze Hoffnung nun in Rey setzt und seinen Frieden findet. Die zwischenzeitliche Absicht, Ben im Schlaf zu töten, war allerdings wirklich heftig, aber, denk ich, nachzuvollziehen.


Na ja, für mich nicht wirklich nachzuvollziehen.

Sky hat geschrieben:

Die Darstellung von Yoda war nach dem ersten Sehen auch für mich leider nicht 100%ig stimmig. Fand es zwar schön, dass sie offenbar wieder eine Puppe eingesetzt haben, die mehr an den Yoda aus der klassischen Trilogie angelehnt war als an den der Prequels, aber wirklich perfekt war die Umsetzung in einigen Einstellungen nicht. Hinzu kommt, dass man scheinbar auch wieder einen neuen deutschen Synchronsprecher genommen hat, der zwar mehr nach dem Yoda der Episoden V und VI klang, aber man hört eben doch den Unterschied, was einem zusätzlich ein wenig die Illusion raubt, dass es sich da wirklich um Yoda handelt.


Ja, so habe ich es auch empfunden, aber es war nicht nur die Synchronstimme. Yodas ganzes Verhalten war völlig unpassend.

Eddi22 hat geschrieben:

Ich hatte mir bei Luke schon so viel ausgemalt, aber man kann nicht alles haben. Leider. Für mich war das schon fast Mark-Hamill-Joker-Niveau... Falls ihn jemand in der Serie gesehen hat.
|


Du meist wahrscheinlich Hamills Rolle als der Trixter in der Serie "Flash". Ja, da gibt es Parallelen. Ähnlich durchgeknallt.

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Zuletzt geändert von Bollux am Sa, 16. Dez 2017, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa, 16. Dez 2017, 00:44 
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:evil:

Ich bin auch gerade aus dem Kino gekommen und muss mir nochmal etwas den Frust von der Seele schreiben.

Visuell ist der Film natürlich klasse und es gibt auch einige nette Szenen und Storyelemente. Die Geschichte auf der Insel und Lukes Finale fand ich klasse. Der Anfang mit den Bombern hat mich auch zuversichtlich gestimmt, leider wurde ich enttäuscht.
Die Plotlöcher waren größer im Durchmesser als der Abstand zwischen zwei Galaxien. Für einen solchen Film kann man sich eigentlich ein schlüssiges Drehbuch erwarten.
Insbesondere da die Schreiberlinge von Rebels es mit Thrawn ja einigermaßen hinbekommen.

Der einzige Grund warum ein paar Rebellen davon kommen ist lediglich der absoluten Unfähigkeit der First Order zu verdanken - ähnlich wie in Ep VII.
Können die nicht einmal einen richtigen Fießling entwerfen, der/die durch die eigene Gerissenheit an die Spitze einer Flotte oder des ganzen Imperiums kommt und nicht einfach nur eine Witzfigur ist?
Die bekommen ihren Dreadnaught von Bombern zerlegt und kommen nicht auf die Idee dieselbe Taktik auch bei dem feindlichen Kreuzer anzuwenden!?!?! Mit mehreren Großkampfschiffen, die unter sich sicher über 100-200 Jäger haben, hätte man ruhig auf die Idee kommen können.

Die Story um Fin hätte ohne jedwede Relevanz für die Handlung rausgeschnitten werden können, was ja schon alles sagt. z.B. fliegen sie 5min lang in den Jägern mit recht hoher Geschwindigkeit von der Basis weg und sind dann innerhalb von 2min zu Fuß wieder zurückgelaufen ... echt ...

Bei dem Budget hätte man ruhig auch ordentliche Drehbuchautoren bezahlen können.

Ich werde ihn mir aber trotzdem nochmal anschauen und um zu schauen, ob diese Einschätzung dann immer noch zutrifft :wink:


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BeitragVerfasst: Sa, 16. Dez 2017, 14:10 
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Hallo, bisher hab ich nur lesend am „Forum“ teilgenommen. Nach dem Donnerstag muss ich jetzt aber mal was los werden:
Auch für mich ist EP8 eine große Enttäuschung. Bin seitdem ich laufen kann (und das ist schon lange her) SW Fan, hab mit einem flauen Gefühl und aber überwiegender Hoffnung die Disney Übernahme akzeptiert. Leider machen die jetzt aber mein „Krieg der Sterne“ kaputt.
So ruhig wie es nach dem Film am Donnerstag um kurz vor halb 4 in der Früh im Kino war als der Abspann lief und alle aufgestanden sind und Richtung Ausgang gingen, war es noch nie, die Kommentare waren durch die Bank gleich schlecht.
Ich frag mich echt ob die verantwortlichen für den Film jemals EP1-6 gesehen haben, oder auch mal eines der Thrawn Bücher in Händen hielten oder gar gelesen haben.
Wir, Fans und Autoren leben nach der langen filmfreien Zeit zwischen EP6 UND 1 sowie nach EP3 und der Premiere von EP7 in einer meist stimmigen und spannenden SW-Welt. Disney nimmt dann einen großen Schwamm und wischt das alles weg und füllt es planlos wieder auf. Meine Vorfreude auf das kommende OSWFC-Magazin ist auch irgendwie verflogen, der Kaffee aus meiner Starwars-Tasse schmeckt nicht mehr, .... Hoffentlich legt sich das wieder.
Werd heute Abend mal die EP5 Blu-ray einlegen und schauen ob das wirkt.

Möge die Macht zumindest weiterhin mit den Fans sein!


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BeitragVerfasst: Sa, 16. Dez 2017, 15:02 
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Da ich gleich zwei Karten geordert hatte und ich mich langsam kenne... :lol: :lol: :lol: habe ich als den überlangen Film gleich ein zweites Mal geschaut. Bin da mittlerweile etwas anders drauf. Vielleicht auch weil ich es hier lese, das die Erwartung von dem Vorliegendem abwich. Aber ich frage mich bei all dem, was ihr schreibt, was habe ich eigentlich für eine Erwartung gehabt? Ist sie zu eng an die bekannten Geschichten angelegt, ist sie nicht gut. Ist sie weit davon entfernt, ist sie nicht gut. Ist sie in einem stimmigen Verhältnis, ist sie auch nicht gut. Warum das? Weil wir das Jahr 2017 schreiben und nicht mehr 1977...
Im zweiten Durchgang habe ich besonders auf Leia und Luke geachtet. Unabhängig von der Yoda-Szene, die ich beim zweiten Mal einfach klasse finde. Der gute alte Jedi Meister Yoda... :lol: :lol: :lol: So klein, aber immer noch eine große lustige Klappe...

Luke ist in meinen Augen gar nicht so schlecht wie ich dachte. Die Szenen sind, bis auf das er seinen Neffen umbringen wollte, eigentlich klasse. Am Ende wächst er durch seine Kunst des Krieges in der Meditation über sich hinaus. Kennt man aus ganz alten Jedi-Zeiten. Rey scheint auch die Bücher der Jedis mal eben gesichert zu haben. Nein, ich revidiere, Luke, dass war in der gesamten Zeit eine gute Darstellung. Und Leia? Mit der Macht zurück ins Schiff? Erstaunlich. Vielleicht für viele völlig überzogen, aber die Macht ist unergründlich. Die Macht ist geheimnisvoll. Nur ich allein kann wissen, was die Macht für mich tun kann. Insgesamt einfach erstaunlich gut gemacht.

Und Rey ist für mich die Stütze für Luke. Sie hat ein so unsagbar gutes Herz. Trotz ihres Darseins und ihr eher ärmlicheres Leben, zeigt, auf was es eben ankommt im Leben. Klasse...

Tja, Finn? Rose? Ich find sie taff. Doch irgendwie herausgerissen aus der eigentlichen Geschichte. Es kommt mir vor, dass sie abermals versuchen wollte, das Ausschalten des Ortungsgeräts so zu verkaufen, dass es zum Ende des Films führen sollte. Bzw. zum entkommen der Rebellion. Aber genau das ist eben der Haken. Im Film wirkt das wie ein plötzlicher Bruch. Denn Finns und Roses Aktion waren schließlich völlig unnötig...

Was mich beeindruckt:
Alle Wesen sind super toll dargestellt. Die Porgs fand ich recht amüsant. Nicht immer, aber Chewie hatte seinen Spaß... :wink:
Snokes Raumschiff hat mich umgehaun. Was für ein Riesenschiff. Todessterngröße. Leider war dann General Hux wieder nur eine Marionette. Allerdings darf man nicht vergessen, dass er auch nur das Werkzeug für die dunkle Seite ist. Wobei ich dem wütenden Kylo Ren wieder nicht ganz hinter her komme. Wäre er nicht, wäre die Rebellion Geschichte. Mit der Maschinerie, wäre alles bereits Geschichte. Wobei ich auch das hinterher fliegen des Super-Hyper-Ultra-Zerstörers, der es nicht mal schafft an den großen Kreuzer heranzufliegen, eher mager und einfach nur längestreckend. Aber die kleinen Evakuierungsboote, später, mit einem scharfen Schuss wegballert. Ja ja... Disney, da müsst ihr lernen, das ist quatsch...

Poe fand ich ebenfalls klasse. Schon zu Beginn. Der hat Flugmanöver drauf, die sind einfach klasse...

So das noch als Nachtrag beim Zweiten schauen... :wink: :D

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BeitragVerfasst: Sa, 16. Dez 2017, 16:15 
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Ich habe ihn in der Premiere gesehen und weiß eigentlich gar nicht so recht was ich dazu sagen soll...
Um es wie Kylo Ren zu sagen: "Ich bin innerlich zerrissen." :-?

Hey an alle die die Prequels bashen! Wisst ihr was? Mir ist eben ein gutes Pro für die PT eingefallen. Passt auf:
Egal wie durchschnittlich manche Schauspieler waren, egal wie schlecht das Drehbuch oder das CGI, egal wie dumm manche Szenen oder wie übertrieben die Lichtschwert-Duelle choreographiert waren, ich hatte Spaß an den Filmen! ... gut mit Episode II etwas weniger wegen der kitschigen Liebesschnulze, aber das tut nichts zur Sache. :lol:
Der Punkt ist jedenfalls: ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, dass ich damals geflashed aus Episode 3 aus dem Kino kam. Gut ich war damals noch jünger und leichter zu überzeugen, trotzdem auch wenn der Film so düster war, auch wenn ich bei Order 66 und Obi-Wan vs Anakin/Vader fast heulen musste, war es doch eine befriedigende Erfahrung und ich ging zufrieden nachhause. :D

Und jetzt erkläre mir bitte Einer Folgendes:
WARUM ... Warum in Herrgotts-Namen, kann J.J. Abrams oder Rian Johnson nicht dasselbe gelingen?! Wann darf ich bitte endlich wieder vollkommen begeistert aus einem Star Wars Film kommen? Wann Disney, WANN?! ](*,)
Schon Episode 7 war vor zwei Jahren so polarisierend für mich, und ich habe etwas Zeit gebraucht um ihm so positiv gegenüber zu stehen, wie ich es heute tue, dass ich wirklich gehofft hatte, Episode 8 würde es diesmal richtig machen.
Das hat sie nicht! Episode 8 ist sogar noch polarisierender als sein Vorgänger. Ich habe den Film drei Tage lang sacken lassen und weiß immer noch nicht was ich davon halten soll. Ich meine ... kann mir bitte einer erklären was ich da gesehen habe? :shock:

Damit will ich jetzt nicht sagen, dass ich den Film schlecht fande. Nein im Gegenteil, er ist schon gut. Ein guter Film, gute Effekte, tiefe Charakterentwicklungen, geiler Score mal wieder, viele überraschende Wendungen etc.
Aber irgendwie fühlt er sich so ... anders an. Ungewohnt.
... Nein! Ich weiß noch nicht was ich hier schreiben soll, ich muss nochmal ne Mütze drüber schlafen, glaube ich.
Für's erste nur mal so viel: bei Episode 7 war ich auch gespalten aber er gefiel mir mit der Zeit je mehr ich darüber nachgrübelte und je öfter ich ihn sah, immer besser. Bei Episode 8 scheint es mir leider das Gegenteil zu sein.
Und das, liebe Mit-Fans, kommt von Jemandem, der sogar die Prequels mochte! :(b

So nur mal eine kleine Demo, der momentanen Archangel-Gedankengänge zum Film.
Fortsetzung folgt! :wink:

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"Ich weiß nicht ob Menschen und Turianer denselben Himmel haben, aber sollten wir dort landen: ich bin an der Bar." - Garrus Vakarian, Mass Effect 3


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BeitragVerfasst: Sa, 16. Dez 2017, 18:18 
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Archangel hat geschrieben:
Ich habe ihn in der Premiere gesehen und weiß eigentlich gar nicht so recht was ich dazu sagen soll...
Um es wie Kylo Ren zu sagen: "Ich bin innerlich zerrissen." :-?


Das hast Du auch geschrieben, nachdem Du E7 gesehen hast. Du wirst Dich an den Neuen auch gewöhnen. Vielleicht nach der zweiten Sichtung wie Eddie.
Ich bin dazu leider nicht in der Lage. Ich kann zwar beide Filme genießen. Aber nur, wenn ich alle anderen Filme ausblende. Für sich selbst stehend sind 7 und 8 klasse, im Kontext zu 1-6 funktionieren sie für mich nicht.
Das sieht man schon daran, dass plötzlich alle Welt das Gepiepe der Droiden versteht, ohne Übersetzung. Vielleicht hätte Disney Lucas zumindest als künstlerischen Berater nicht vergraulen sollen.

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BeitragVerfasst: So, 17. Dez 2017, 13:00 
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Bollux hat geschrieben:
Das hast Du auch geschrieben, nachdem Du E7 gesehen hast. Du wirst Dich an den Neuen auch gewöhnen. Vielleicht nach der zweiten Sichtung wie Eddie.

Das schon. Nur geht in mir gerade eine Entwicklung vor...
Episode 7 hat mir je länger ich darüber nachgedacht und je öfter ich ihn gesehen habe, immer besser gefallen. Episode 8 finde ich je länger ich darüber nachdenke immer schlechter.
Schlechter nicht im Sinne davon, dass es ein schlechter Film war. Objektiv gesehen war er gut. Ein Kumpel der ihn bis gestern noch nicht gesehen hatte meinte auch zu mir "immerhin sind fast alle Kritiker von dem Film begeistert" und ich habe darauf gemeint, "ja Film-Kritiker, sind bestimmt zufrieden weil es ein guter Film ist. Bei Fans ist das aber was anderes."
Episode 8 ist ein guter Film. Aber in dem Stadium in dem ich mich jetzt gerade mit meinen Nachgrübelungen befinde, würde ich sagen, er ist kein wirklich guter Star Wars.

Er macht vieles richtig, aber IMO oft an den falschen Stellen. Und an anderen Stellen die (vielleicht auch nur mir persönlich) wichtiger waren, macht er dafür Fehler.

Ich versuch jetzt mal anzufangen...

Admiral Holdo! Meine Freude darüber, Laura Dern, die ich schon als Knirps in Jurassic Park gesehen habe, wieder in einem wichtigen Film zu sehen mal außen vor gelassen - empfand ich Admiral Holdo als einen sehr interessanten Charakter. Eine pflichtbewusste, autoritätseinflössende, undurchsichtige Anführerin, die versucht alles mögliche zu tun, damit der Widerstand überlebt und scheinbar eine Art Schülerin von Leia war. Das war eine Figur mit Potenzial.

Und jetzt die große Frage - und dabei würde ich mich übrigens nicht davor scheuen mit dem Zeigefinger auf Herr Johnson persönlich zu zeigen - warum musste sie sterben?
Jaja, Jemand musste am Ende den Kreuzer mit Lichtgeschwindigkeit in den Super-Sternenzerstörer fliegen, ich hab's gecheckt. Aber warum sie? Warum einen gerade erst eingeführten interessanten Charakter verschleudern?

Meine Lösung: Man arrangiere Nachdrehs und ändere das letzte Viertel des Films so, dass General Leia auf dem Kreuzer zurückbleibt und sich opfert während Holdo mit den anderen nach Crait flieht und zur neuen obersten Befehlshaberin des Widerstands wird.
Beim Skript von Episode 9 hätte man dann nicht wegen Carrie Fishers plötzlichem Verscheiden großartig den Plot umstrukturieren müssen - man hätte halt nur Laura Dern an ihre Stelle als Anführerin des Widerstands gesetzt. Passt doch!
Warum fällt mir als Laie sowas ein und einem Rian Johnson nicht? War er zu beschäftigt damit "deine Mutter"-Witze für General Hux zu schreiben? - das war auch so lächerlich, aber dazu komme ich noch. -_-

Wieso überlebt Leia überhaupt? Was sollte das? Wir sehen sie am Ende wohlbehütet im Falken sitzen und wissen dass wir sie trotzdem nicht im nächsten Teil sehen werden. Das ist grausam!
Und mein Gott, ich seh schon Tempest drüberfliegen und weiß was er schreiben wird.
NEIN KANN MAN NICHT! Man kann Leia nicht glaubwürdig aus der Geschichte rausschreiben! ](*,) Admiral Ackbar hätte man rausschreiben können, statt ihn off-Screen sterben zu lassen - was ich im übrigen auch unnötig fand. Aber Leia ist zu wichtig.
Sie ist die oberste Befehlshaberin des Widerstands und die Mutter des Haupt-Antagonisten und jetzt nach Lukes Tod, Kylos einzige Verbindung zur Vergangenheit, die einzige die ihn vielleicht noch bekehren könnte. Sie nimmt damit eine immens wichtige Rolle in der Geschichte ein.
Was will man denn in Episode 9 bitte erzählen? Dass sie Urlaub auf Kashyyyk macht? Und das während die letzte Schlacht zwischen dem Widerstand und der Ersten Ordnung wütet? Sehr glaubwürdig. :roll:
Nein, man hätte sie sterben lassen und dafür Admiral Holdo behalten sollen.
IMO eine vertane Chance.

Was war mit Hux? Jetzt mal ganz im Ernst, seine Rede in Episode 7 war zwar overacted as Mist, aber sie hat etwas über den Charakter ausgesagt: Hux war ein hasserfüllter, psychopathischer Extremist, der voll und ganz hinter seinem obersten Anführer steht und bereit ist, alles zu tun, um die Macht der Ersten Ordnung festigen. Man sah auch die Konkurrenz zwischen ihm und Kylo, wie er schon fast mit ihm um Snokes Gunst rang.
Das alles ist jetzt weg und wir haben eine Witzfigur, die wie ein Spielzeug von den bösen Kindern der Macht durch den Raum geschleudert wird. Die Ehrfurcht, die in Episode 7 vor ihm empfand, ist gewichen und er tut mir ähnlich Leid, wie Krennic in Rogue One.
Domhnall Gleeson hat besseres verdient. Wenn ich er wäre, hätte ich nach dem lesen dieser Slapstick-Szenen im Drehbuch Johnson gesagt, er kann sich Knie f**** und soll sich Jemand anderen suchen, der einen bösen Jar Jar Binks mimt.

Und was war mit Phasma? Ich dachte man macht in Episode 8 mal was aus diesem Charakter, quasi Boba Fett 2.0, der in Episode 7 nur als Hintergrund-Deko diente. Nope! Sie spielt nichtmal eine Rolle im Plot. Sie taucht einfach zufällig auf, nur um sich einmal mit Finn zu duellieren und dann zu sterben.
Damit ist sie sogar ein noch armseligerer Charakter als Boba Fett (nur auf die Filme bezogen). Boba Fett hat in Episode 5 zumindest einem Zweck im Plot gedient. Er hat dem Imperium geholfen den Millenium Falken aufzuspüren, und hätte er Han nicht zu Jabba mitgenommen, hätte es die ganzen ersten 45 Minuten von Episode 6 nicht gegeben. Er hatte einen lächerlichen Tod, aber er hat eine Rolle gespielt.
Phasma war leider komplett fürn Arsch, anders kann man das nicht sagen. In Episode 7 macht sie fast gar nichts und in Episode 8 taucht sie den ganzen Film über nicht auf und dann kommt sie für eine Szene, kämpft gegen Finn und stirbt. Sie hat keine Rolle gespielt.
Das wirkte auf mich so, als hätte Rian Johnson sie zuerst komplett vergessen und dann ist ihm eingefallen "ach ja, da ist ja noch diese Chrome-Trupplerin! Was machen wir denn mit der? ... ach wir schieben da einfach ein Duell mit einem Kampfstab zwischenrein und dann weg mit der ollen!"

So geht es mir bei vielen Dingen in diesem Film. Johnson hat vieles was Abrams in Episode 7 eingeführt, was er mit Blut und Schweiß aufgebaut hat, einfach wieder zerstört.

Kylo Rens Maske? Einer der begehrtesten Star Wars Merchandise-Artikel der letzten zwei Jahre! - "Weg damit!"

Captain Phasma? - "weg damit!"

Lukes Lichtschwert, das anscheinend von Generation zu Generation weitergegeben werden sollte? - "weg damit!" (damit meine ich, nicht dass Luke es weggeschmissen hat, sondern dass ein entzwei gerissen wurde)

Snoke und das Mysterium um seinen Charakter? - "weg damit!"

Admiral Ackbar? - "weg damit!"

Das Rätsel um Reys Eltern? - "weg damit!"

Kylo Rens Narbe? - "we ... wobei ... verschiebt sie mal etwas mehr nach rechts! Warum? WEIL ES MIR SO BESSER GEFÄLLT!" (so hat er es wirklich begründet!)

Das hat irgendwie was von einem Elefanten im Porezallanladen. Wobei in diesem Fall der Ladenbesitzer dem Elefanten die Verantwortung über den Laden übertragen hat, weil er ihm vertraut hat, dass er mit Würde und Respekt damit umgehen würde.
Ich stell mir echt vor, dass Johnson einfach alles was ihm nicht gefiel oder womit er nicht auf Anhieb was anfangen konnte, achtlos weggeworfen hat. Ich meine, kennt der Mann keinen Respekt?
Versteht mich nicht falsch, Snokes Tod zum Beispiel war genial inszeniert und ein riesiger Twist, dennoch ist das etwas, das ich lieber erst im letzten Teil der Trilogie gesehen hätte. Genau wie Phasmas Ende oder dass das Skywalker-Lichtschwert zerberstet.

Und dieser Regisseur soll nun eine neue Trilogie drehen? ... die schaue ich mir nur an, wenn er lernt, die Vorarbeit die andere für ihn geleistet haben zu respektieren, und verantwortungsvoll mit dem Erbe von George Lucas, J.J. Abrams, Lawrence Kazdan und co. umzugehen.

Das war es für's Erste. Ich brauch ne Pause. -_-
Ich möchte nur noch kurz anmerken, dass ich den Film nicht total beschissen fand, auch wenn es sich vielleicht so liest. Ich fand auch vieles am Film gut, aber momentan überwiegen bei mir einfach die negativen Gefühle. :(

In meinem nächsten Beitrag komme ich zum wichtigsten Punkt, nämlich Rey und Kylo Ren.

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BeitragVerfasst: So, 17. Dez 2017, 16:34 
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Weil Carrie Fishers leider vor kurzen erst verstorben ist, konnte sie Leia nicht Sterben lassen. Dies wäre für die Hinterbliebenen geschmacklos und vor allem grausam.

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BeitragVerfasst: So, 17. Dez 2017, 18:35 
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@Stone Qel-Droma: Seh ich auch so... :) Gefällt mir auch nicht unbedingt, aber es ist ok so... :)

@Archangel:Der ganze Teil 8 zeigt eigentlich in Windeseile Auszüge aus "Das Imperium schlägt zurück" und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter". Dies ist auch konsequent (so ist mein Gedankengang) umgesetzt. Snoke ist als "Imperator" gleich mal wieder um die Ecke gebracht. Kylo Ren erhebt sich. Rey besteht den Kampf gegen Beide.
Daher das von dir schon angesprochene: "weg damit!" ist in meinen Augen gut so. :!:

Die Filme sollen in etwas völlig Neues münden. Der 9te Teil sollte da liefern. Mir gefällt der 8te Teil immer besser, je länger ich ihn anschaue. Mal von einigen Schwächen abgesehen, ist es, wie du schon schriebst, tatsächlich ein guter Film. Und mittlerweile finde ich Luke unglaublich gut gemacht. Ein Abgang mit Tiefgang. Bekommen sie auch für Leia noch hin. Bin ich mir sicher... :wink:

Daher gebe ich dir aber auch Recht, das Leia in den Kreuzer gehörte. Wäre sinnvoller gewesen. Ich lass mich da aber überraschen... :wink:

EDIT (Einschub): Phasma, Hux sind so sinnlos in den Filmen gewesen, wie Krennic in Rogue One... :lol: :lol: :lol: Es stört mich aber nicht. Phasma ist einfach nur, trotz der pompösen Ankündigung, ein Witz. Kinder sollte Respekt oder Angst bekommen? Hallo, die lachen diesen Chromhaufen einfach aus. In den neuen Comics kommt Phasma besser weg. In dem gezeigt wird, wie sie von der Starkiller-Base fliehen konnte... :wink:

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BeitragVerfasst: So, 17. Dez 2017, 19:27 
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Stone Qel-Droma hat geschrieben:
Weil Carrie Fishers leider vor kurzen erst verstorben ist, konnte sie Leia nicht Sterben lassen. Dies wäre für die Hinterbliebenen geschmacklos und vor allem grausam.


Außerdem hätte man auf das Treffen zwischen Luke und Leia verzichten müssen, wenn sie vorher gestorben wäre, das wollten die Verantwortlichen wohl nicht.

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BeitragVerfasst: Mo, 18. Dez 2017, 01:02 
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Hallo!

Ich habe mir jetzt Episode VIII das zweite Mal anschauen können und kann im Großen und Ganzen ein positives Fazit ziehen. In den entscheidenden Momenten ist der Film eine würdevolle und mitreißende Fortsetzung. Allerdings stellt er sich an vielen Stellen selbst ein Bein und bremst sich unnötig aus. Und das aus meiner Sicht leider auch in der Regel völlig unnötig.

Die wichtigste Stärke sehe ich bei den drei Hauptcharakteren. Luke, Rey und Kylo sind alle drei durchweg hervorragend. Alle haben eine ambivalente Entwicklung, bei niemanden kann man wirklich erahnen, wohin die Reise führt und alle sind hervorragend geschauspielert. Zudem gibt es zwischen allen richtig spannende und facettenreiche Beziehungsgeflechte. Sehr gut fand ich die Idee der Machtverbindung zwischen Rey und Kylo. Durch das, was zwischen den dreien passiert, wirkt das Angebot von Kylo an Rey, sich ihm anzuschließen, wesentlich stichhaltiger, als die Angebote, die die Bösen sonst so immer in petto hatten :wink:

Als störend empfand ich in einigen Momenten den Humor des Films. Natürlich darf in einem SW auch mal gelacht werden - aber hier war es mir persönlich etwas zu viel - vor allem dann, wenn es in Richtung Slapstick ging. Über die Einzelszenen kann man da sicher gut streiten ... blöd nur, wenn Charaktere teilweise zur Lachfigur degradiert werden. Hux wurde hier schon genannt, aber es gab auch bspw. die Szene mit Maz Kanata, die nun wirklich völlig lächerlich war. Ich mochte sie schon in Ep VII nicht sonderlich und das war es dann jetzt für mich :wink:

Leider hat sie dann noch in den langweiligsten, überflüssigsten und ärgerlichsten Part des Films übergeleitet. Alles, was mit dem Kasinoplaneten zu tun hatte, ging mir tierisch auf den Senkel und hat mich überhaupt nicht unterhalten. Zumal das, was die betroffenen Charaktere dort erreichen wollten, sich am Ende als völlig überflüssig herausstellt. Schade, schade. Wenn ich mir so einen Blödsinn anschauen soll, dann doch lieber gleich bei Guardians Of The Galaxy oder ähnlichem Ramsch :wink:

Umso wichtiger, dass die Hauptstory für mich funktionierte und das war nunmal: Rey vs. Luke; Luke vs. sich selbst; Rey vs. Kylo, Kylo vs. Luke. Luke ist und bleibt für mich einfach ein toller Charakter und er hat in meinen Augen einen sehr würdevollen Abtritt bekommen. Zudem gab es viele tolle Einzelmomente, wie z.B. die Zerstörung des Hauptschiffs der Ersten Ordnung.

Der Auftritt von Yoda hat mich leider nicht so von den Socken gehauen. Die deutsche Synchronstimme fand ich furchtbar. Beim zweiten Mal Schauen habe ich den Film im Original gesehen, aber unendliche Begeisterung vermochte die Szene bei mir trotzdem nicht zu entfachen. Die Leia-Flugszene hat mich leider auch nicht wirklich erreicht.

Spannend ist ja die Frage, ob Snokes Geschichte nun mit seinem Tod wirklich abgehandelt ist. Ich mochte ihn als Bösewicht nicht wirklich, aber er hat schon ein paar Fragen aufgeworfen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass es so viele Theorien über ihn im Internet zu finden gibt. Es wäre unbefriedigend, wenn dazu gar nichts Erklärendes mehr erfolgt.

Visuell fand ich den Film sehr schön und der Soundtrack war eine Wucht. Sehr cool, wie alte Themen in den Film eingebaut wurden, z.B. die Musik aus Ep IV in der Szene, wo der Falken vom Todesstern flieht : )

Insgesamt hat der Film viel Licht und Schatten ... in den entscheidenden Momementen scheint aber eher die Sonne :wink:

Archangel hat geschrieben:
Bollux hat geschrieben:

Was war mit Hux? Jetzt mal ganz im Ernst, seine Rede in Episode 7 war zwar overacted as Mist, aber sie hat etwas über den Charakter ausgesagt: Hux war ein hasserfüllter, psychopathischer Extremist, der voll und ganz hinter seinem obersten Anführer steht und bereit ist, alles zu tun, um die Macht der Ersten Ordnung festigen. Man sah auch die Konkurrenz zwischen ihm und Kylo, wie er schon fast mit ihm um Snokes Gunst rang.
Das alles ist jetzt weg und wir haben eine Witzfigur, die wie ein Spielzeug von den bösen Kindern der Macht durch den Raum geschleudert wird. Die Ehrfurcht, die in Episode 7 vor ihm empfand, ist gewichen und er tut mir ähnlich Leid, wie Krennic in Rogue One.



Lustig, als ich im Kino saß, kam mir tatsächlich der Gedanke: Schade, dass sie statt so ner Pfeife wie Hux nicht Krennic da haben ;)


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BeitragVerfasst: Mo, 18. Dez 2017, 20:02 
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Stone Qel-Droma hat geschrieben:
Weil Carrie Fishers leider vor kurzen erst verstorben ist, konnte sie Leia nicht Sterben lassen. Dies wäre für die Hinterbliebenen geschmacklos und vor allem grausam.


Unsinn.
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Schauspieler als Menschen und der Figur die er verkörpert.

Und es sterben nun mal Schauspieler kurz vor dem Dreh, während dem Dreh und kurz nach dem Dreh.

Und es sterben Filmcharaktere und irgendwann stirbt der Schauspieler.

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BeitragVerfasst: Di, 19. Dez 2017, 06:20 
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Eigentlich wollte ich was zu Kylo Ren und Rey schreiben, dem wohl wichtigsten Plot im Film. Aber ich muss einfach nochmal unterstreichen, wie sehr ich Rian Johnson jetzt hasse. ::lightsaber::

Hier begründet Johnson seine Entscheidung zu Reys Eltern, warum sie Niemand waren.

Okay, dass es das schwerste war, was wir hören konnten, klingt erstmal einleuchtend. Das Problem was ich damit habe ist aber, dass es IMO nicht zu dem passt was wir in Episode VII erfahren.
Da sagt Rey nämlich, ihre Familie würde zurückkommen. Das müssen sie ihr gesagt haben, sonst würde sie nicht so fest daran glauben. Aber warum sollten sie das, wenn sie es nicht vor hatten und sie nur für Geld zum trinken verkauft haben?
Das meinte Kylo ja - ihre Eltern waren Egomanen und hätten sie verkauft um von dem Geld feiern und saufen zu können. Aber das passt leider gar nicht zu dem was wir in ihrer Vision in Episode VII sehen.
Wir sehen, dass Unkar Plutt sie festhält und ein Schiff weg fliegt, welchem sie hinterher ruft.

Problem 1: Unkar Plutt.
Zu aller erst einmal, handelt Unkar Plutt nicht mit Geld, sondern mit Rationen, für welche er Schrott haben will. Aber vielleicht handelt er ja auch mit Credits, okay mag vielleicht sein...
Aber was sollte er mit einem kleinen Mädchen wollen? Inwiefern wäre das wertvoll für ihn? Selbst wenn wir jetzt vom schlimmsten ausgehen würden und jetzt in eine pädophile Richtung gehen, macht das keinen Sinn, denn dann wäre Rey nicht so wie wir sie kennen und würde bestimmt nicht in einem kaputten AT-AT in der Nähe von Unkar wohnen und für ihn Schrott sammeln.
Zudem würde das ja bedeuten, dass Rey Unkars Eigentum ist, seine Sklavin sozusagen. Diesen Eindruck bekommen wir in Episode 7 aber nicht vermittelt. Es sieht nicht so aus als wäre sie Schrottsammlerin, weil Unkar Plutt sie dazu zwingt, sondern einfach nur so, als täte sie das, weil es auf Jakku die allgemeine Lebensart ist.

Problem 2: das Schiff.
Kylo sagt, ihre Eltern waren Schrottsammler und wurden nach ihrem Tod irgendwo auf Jakku verscharrt. Das impliziert, dass sie auf Jakku gelebt haben und dort bis zu ihrem Tod blieben. Warum schreit Rey dann einem Schiff hinterher das den Planeten verlässt?
Und warum besitzen Schrottsammler die auf Jakku leben und Schrott sammeln, nur um nicht zu verhungern oder zu verdursten, überhaupt ein Schiff? So ein Schiff muss dort ja an die hundert Rationen oder tausende Credits wert sein. Also wenn sie Geld wollten oder brauchten, warum haben sie dann statt ihrer eigenen Tochter, nicht einfach ihr Schiff verkauft?
Und noch viel wichtiger: wenn man auf Jakku lebt und ein Raumschiff besitzt, mit welchem man zu jedem Planeten fliegen könnte, der keine Schrotthalde ist, vielleicht ja irgendwo wo die Lebensstandards höher sind, warum verdammt nochmal lebt man dann auf Jakku? :!:

Rian Johnson hätte sich keine Erklärung einfallen lassen sollen, die möglichst schockierend für uns ist. Er hätte uns eine liefern sollen, die plausibel ist und zu dem was wir bereits wussten passt!

Und hier erklärt er jetzt, warum er Leias Story in Episode VIII nicht geändert hat.

Joah im Prinzip sagt er, es war ihm zu schade etwas was er gut fand, zu verwerfen und es jetzt Abrams' Aufgabe ist, diese Suppe auszulöffeln.
Also strenggenommen meint er: "Mir egal, nicht mehr mein Problem!" :roll:
Gibt es eigentlich einen größeren respektloseren Arschloch-Regisseur auf diesem Planeten? :evil:

Ich fand's ja schon damals bescheuert, als er gemeint hat, er hätte Kylo Rens Narbe verschoben, weil es sonst seltsam ausgesehen hat und ihm so wie sie jetzt ist, besser gefällt.
Well, no shit, Rian! Eine Narbe die sich durchs Gesicht zieht sieht selten geil aus, und Rey hat sie ihm bestimmt nicht deswegen verpasst, damit er cooler aussieht. :roll:

Ich meine das ist doch so, als hätte bei The Walking Dead nach der dritten Staffel der Regisseur gewechselt und der sagt dann, der Governor soll die Augenklappe auf sein anderes Auge tun, weil es so seiner Meinung nach besser aussieht.
Oder wenn Captain Hook oder Luke Skywalker auf einmal im nächsten Film nicht ihre ganze Hand verloren hätten, sondern nur Zeige- und Mittelfinger, weil das "cooler" aussieht.
Total daneben. ](*,)


Egal! Jetzt aber wirklich zu Rey und Kylo...

Dass sie über die Macht kommunizieren ist cool. Ihrer beider Entwicklung auch. Darüber müssen wir nicht reden.
Mir geht es nur darum, worauf das alles hinausläuft.
Kylo tötet Snoke, er und Rey kämpfen gemeinsam gegen die Wachen (beides geile Szenen übrigens, auch wenn es schade ist, dass Snokes Mysterium jetzt wahrscheinlich nie aufgeklärt wird) und dann eröffnet Kylo ihr, dass er von allem die Nase voll hat, und dafür sorgen will, dass es je wieder Jedi oder Sith gibt und es Zeit für einen neuen Weg wird, die Galaxis zu befrieden und das Gleichgewicht der Macht zu bewahren. Da habe ich in meinem Kino-Sessel gesessen und geflüstert "Ja ... ja!". :shock:
Denn das war genau das worauf ich spekuliert hatte und was nach den Erfahrungen aus der PT und OT meiner Meinung nach, der einzig logische Schritt ist, um die Macht ins Gleichgewicht zu bringen. Okay, ich hatte darauf spekuliert, dass Luke und Rey diesen Weg gehen würden, nicht Kylo Ren, aber sei's drum! Das war im Prinzip das was ich meinte.
Kylo ist zwar der Bösewicht und wir sollen ihn hassen, aber in diesem Punkt hat er einfach Recht!
Und was macht Rian Johnson aus dieser Gelegenheit?
Rey sagt nein und will lieber die Linie der Jedi weiterführen, welche wie Luke es früher im Film leider völlig treffend beschrieben hat, überhebliche, selbstverliebte, Blindfische waren, welche teilweise ihren eigenen Untergang herbeigeführt hatten (ironischerweise genau wie er seinen, als er mit einem gezündeten Lichtschwert über Ben Solos Bett stand). Aber hey, warum auf Luke und Kylo hören, die selbst Jedi waren? Gehen wir lieber denselben Weg, obwohl wir wissen, dass er auf kurz oder lang nirgendwo hinführt. ](*,)
Ich habe mal gesagt, dass Rey mein Lieblingscharakter ist, aber ehrlich, in dem Moment habe ich sie gehasst. :evil:
Jetzt haben wir einen Protagonist der den falschen Weg geht und einen Antagonist der (theoretisch, wäre die Erste Ordnung nicht so wie das Imperium xenophob, gnadenlos und Genozide in Kauf nehmend) den richtigen Weg geht. Gut gemacht Rian! =D>

Bollux hat geschrieben:
Außerdem hätte man auf das Treffen zwischen Luke und Leia verzichten müssen, wenn sie vorher gestorben wäre, das wollten die Verantwortlichen wohl nicht.

So eine Szene hätte man auch früher im Film bringen können. Vielleicht dass Luke wie Rey mit Kylo, mit ihr über die Macht kommuniziert. Vielleicht sogar, dass er im Koma-Traum mit ihr spricht oder sowas. Hätte keinen großen Unterschied gemacht, da er am Ende eh nicht wirklich vor ihr stand.
Und selbst wenn nicht: auf diese eine Szene hätte ich verzichten können, wenn man dafür einen neuen interessanten Charakter, welche Leias Erbe hätte antreten können, am Leben gelassen hätte.

Stone Qel-Droma hat geschrieben:
Weil Carrie Fishers leider vor kurzen erst verstorben ist, konnte sie Leia nicht Sterben lassen. Dies wäre für die Hinterbliebenen geschmacklos und vor allem grausam.

Geschmacklos, ja so siehst du es vielleicht.
Ich sehe es so, dass es ignorant ist, so zu tun als wäre nichts passiert und sie würde für den nächsten Film wieder vor der Kamera stehen.
Und was soll daran grausam sein? Carrie Fisher ist nunmal tot. Wenn Leia auch gestorben wäre, wäre das nur konsequent gewesen.
Man hätte dann zumindest in Episode IX keine Erklärung liefern müssen, warum sie nicht da ist.
Diese undankbare Aufgabe fällt nun J.J. Abrams in den Schoss. Was anderes kann er ja leider nicht machen, da ihre Hinterbliebenen dagegen sind, dass ihr Modell im nächsten Film für eine Animation verwendet wird.
Ich könnte jetzt übrigens auch sagen, dass ich sauer auf Carries Kinder bin, weil sie dagegen sind, aber ehrlich - ich versteh's!
Der einzige auf den ich mit dem Finger zeige, weil ich ihn absolut nicht verstehe, ist Rian Johnson, der offenbar so selbstverliebt und so überzeugt von seinem Kram ist, dass nicht einmal der plötzliche Tod einer Darstellerin, welche man für die Fortsetzung gebraucht hätte, ihn dazu bewegen kann, etwas an seinem Film zu ändern. :roll:
Jetzt bleibt Abrams nichts anderes übrig, als Leia in Episode IX aus dem Drehbuch zu streichen, indem er einen der neuen Protagonisten sowas sagen lässt wie: "Wir haben General Leia nicht mehr gesehen, seit sie eine Schachtel Zigaretten vom Automaten holen wollte."
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BeitragVerfasst: Di, 19. Dez 2017, 17:52 
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@Archangel:

„Erstaunlich deine Antwort ist…! Doch zurücklehnen Du musst und geduldig sein!“

Rey’s Eltern sind Niemand. Genau damit hat er Recht. Das ist sogar besser als das was ich erwartet habe. Anakin Skywalker hatte eine arme Mutter, eine Sklavin. Nur am Rande zu Erwähnung gebracht. Um den Anfang der Linie der Skywalkers zu beleuchten.

Lass es mich schätzen: 10, 11 oder 12 Jahre alt oder jünger war Rey als sie an der Hand von Unkar Plutt stand?
Schon mal an faustdicke Lügen gedacht? Was glaubt eine zehnjährige? Während das Schiff wegflog wurden Reys Eltern wohl schon verscharrt. Oder haben irgendwo sich berauscht.
Für Rey bricht die Welt zusammen und ich finde sie entscheidet da genau richtig, sich nicht zu Kylo Ren zu bekennen. Wieder den Lügen zu folgen, die sie gerade erkennt. Kylo Ren hätte alle am Ende umgebracht, wenn Luke nicht gewesen wäre. Er hat das Bombardement der Rebellen beim Fliehen nicht einmal beendet, als Rey ihm darum bat. Und dem sollte sie folgen?

Daher sehe ich den Film genau in dieser Kontroverse. Etwas Neues. Wird Rey die alte Tradition aufleben lassen? Wenn ja, würde sie eben nicht zu deiner Gedankenwelt passen und das dürfte auch der Grund sein, warum du nun einen Regisseur hasst?!!! Finde ich etwas einfach, meiner Meinung nach... :wink:

Snoke, Phasma, Hux, Holdo, alles Charaktere, die eben nicht weiter wichtig waren.
Aber Leia? Wichtig. Sie war klasse. Auch wenn es Geschmackssache ist, mit dem Flug durch den Raum. Aber nur mal zum Gedankenanstoß: Sind alle gedrehten Szenen denn für Episode 8 gewesen? Sind auch welche für Episode 9? War es eben nur ein Schachzug von Disney? Wir können doch da nur eine Spekulation erfinden. Überraschend, dennoch weiß ich genau, jetzt muss ich zwei Jahre warten… :lol: :lol: :lol:

Ich sehe allerdings, dass die Welt um Star Wars mit dem Film auf den Kopf gestellt wird. Hin zu etwas Neuem. Das gefällt mir. Das haben alle gefordert und sind jetzt völlig irritiert.

Angefangen bei der überaus großartigen Kunst des Meditationskrieges durch Luke. Unglaublich gut gemacht...

Und Luke, der sich von der Macht abgewendet hat, aber durch Rey wieder zurückfindet, hört Leia in Koma liegend. Gänsehaut...

Luke hat wieder einmal nicht verstanden, was aus seinem Versagen zu lernen er musste. Yoda stößt ihn darauf. Rey fordert ihn, zeigt ihm, was er gerade für einen falschen Weg einschlägt. Rey spaziert in die dunkle Seite wie nichts Gutes und kommt zurück und ist überrascht von all dem Gesehenen. Und das Luke nicht zu finden war. In all den Szenen hatte ich eine Gänsehaut und sehe so viel Gutes in ihr… 2019 werde ich mehr sehen... :wink:

Nur mal eben beim Überfliegen deiner Antwort… :lol: :!:

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BeitragVerfasst: Mi, 20. Dez 2017, 00:59 
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Archangel hat geschrieben:
Und jetzt erkläre mir bitte Einer Folgendes:
WARUM ... Warum in Herrgotts-Namen, kann J.J. Abrams oder Rian Johnson nicht dasselbe gelingen?! Wann darf ich bitte endlich wieder vollkommen begeistert aus einem Star Wars Film kommen?


Ich versuche mal, diese Frage zu beantworten und bitte gleich im Voraus, nichts falsch zu verstehen, denn ich möchte dir nicht zu nahe treten ;)

Meiner Meinung nach wirst du nie mehr so vollkommen begeistert aus einem Star Wars Film kommen. Das ist aber nicht schlimm, denn mir geht es grundsätzlich mit Filmen, Computerspielen, etc. ähnlich.
Woran das liegt? Wie du bereits angedeutet hast warst du bei der PT jünger und leichter zu überzeugen. Mir geht es auch ähnlich: Hätte ich Episode I und II heute, mit 30, zum ersten mal gesehen würde ich sagen, dass das absolut bescheidene Filme sind. Genauso übrigens auch Episode IV. Andererseits: Hätte ich Episode VII, VIII und Rogue One damals mit 10, 11, 12 Jahren gesehen würde ich sie wahrscheinlich heute noch als sehr unterhaltsam bezeichnen und hätte ein viel besseres Bild von den Filmen.

Das ist übrigens etwas, was sicher bei vielen anderen Leuten zutreffen würde, die vor 17 Jahren in Episode I im Kino waren, 1997 die Special Edition gesehen haben oder vielleicht sogar schon früher dabei waren: Diese Filme sind Teile der Kindheit und Jugend und jetzt, 10 Jahre nach Episode III kommen neue Filme mit neuen Charakteren von neuen Leuten und diese können für die "alteingesessenen" Fans nur verlieren, weil diese einerseits unglaublich hohe Erwartungen an den Film haben und andererseits überkritisch mit dem Gesehenen umgehen, schließlich wollen sie im höheren Alter im Jahre 2017 immernoch so in den Bann gezogen werden wie früher.

Wenn man mit dieser Einstellung an die PT oder OT ran geht dann kann man sich auch in aller Ausführlichkeit diese Filme schlechter reden, als sie eigentlich sind. Hier ein kleines Beispiel von mir:
2015 habe ich zum ersten mal nach über 10 Jahren die OT wieder angeschaut (davor die PT - war quasi eine Einstimmung auf Episode VII) und ich muss sagen, dass ich mit diesem zeitlichen Abstand Episode IV trotz aller Nostalgie, den Kindheitserinnerungen und dem historischen Kontext des Filmes nicht wirklich gut fand. Ganz im Gegenteil: Ich könnte hier einfach so viele Dinge raus hauen, die mich an dem Film gestört haben, was hier für den geneigten Fan absolut lächerlich wäre.

Genau das ist, was hier hier einige absichtlich, andere unabsichtlich mit der ST machen, weil sie nichts weiteres als eine filmische Offenbarung erwarten, dabei aber vergessen, dass Star Wars bisher immer, ganz objektiv betrachtet, nie das war, was die ST diesen Ansprüchen nach sein sollte.
Die Handlung war nie extrem ausgefeilt, die Charaktere waren nie die vielschichtigsten, die Dialoge nicht die raffiniertesten der Filmgeschichte und das Thema der Macht nicht so philosophisch, wie es viele gerne hätten.

Die verheizten Charaktere gab es in der OT mit diversen imperialen Admirälen, Rebellenpiloten (Wedge Antilles) oder den Kopfgeldjägern (Boba Fett), ja sogar Admiral Ackbar ist so jemand. Nicht vergessen, dass die alle im Canon-Material nicht allzu viel Screentime hatten. Auch, dass sich Leia mittels der Macht aus dem Weltraum in Sicherheit zieht ist nicht unglaubwürdiger als die Weltraumschnecke, in deren Innerem man nur mit einer Atemschutzmaske überleben konnte... oder als Luke in der Wampa-Höhle sein Lichtschwert zu sich zieht: Beide sind zu dem Zeitpunkt untrainiert (wobei wir es bei Leia nicht wissen) und in Extremsituationen, da wächst man über sich hinaus.

Der Humor ist auch nicht deplaziert: Es handelt sich hier nur um den Humor der Gegenwart und der wäre natürlich anders ausgefallen, wenn die Filme in den 70ern oder 80ern rausgekommen wären und auch in den alten Filmen war eine gute Portion Humor oder, mit JarJar in Episode I auch "Humor", vorhanden. Ist bei einer jüngeren Zielgruppe (das ist ja auch die, die sehr gut auf das ganze Merch anspringt) auch nicht unverständlich.

Mir geht es jetzt auch nicht darum, zu sagen, dass man völlig kritiklos alles feiern sollte, was man filmisch geboten bekommt, aber mich nervt diese gewisse "Motzkultur", die grundsätzlich bei allem und jedem Einzug hält.


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BeitragVerfasst: Mi, 20. Dez 2017, 15:25 
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!!ACHTUNG SPOILER!!

Gestern nach dem Kino war ich auch wie so viele (Fans) hin- und hergerissen. Habe die Nacht schlecht geschlafen und heute stoßen mir die Logiklücken und das flappsige Umgehen mit den Helden und dem Star Wars Universums an sich mehr und mehr auf. Was mich beschäftigt:

* Die Zerstörung von Snokes Schiff: wie will man denn jetzt erklären, dass ein Hyperraumsprung durch ein anderes Schiff/Objekt nicht immer möglich ist? Da hätte man ja auch einen Hyperraumantrieb an einen Asteroiden flanschen und durch den Todesstern jagen können: tschüssikowski.

* Wieso konnte Kylo mit seinem TIE-Fighter einfach durch den Kreuzer des Widerstands bis zum Hangar fliegen (bei aktivierten Deflektorschilden des Kreuzers), bzw. wieso kamen die Torpedos auf die Brücke einfach durch? Deflektorschilde bei Star Wars bestehen immer aus einem Strahlenschild und einem Partikelschild (gegen physikalische Objekte). Das Problem ist wie bei dem Hyperraumsprung: wie will man jetzt erklären, dass man nicht einfach immer in einen Hangar fliegen kann und entweder mit einem Torpedo oder einer Kamikaze-Aktion (evtl. durch ein Schiff mit Autopilot) im Innern des Schiffs enormen Schaden anrichten kann? Wenn man ständig solche eigentlich gegebenen Fakten ignoriert, weil man eine tolle Idee hat, dann funktioniert irgendwann alles und doch gar nichts mehr...

* Es gibt so viele Star Wars Romane und Videospiele. Wiso hat man denn so bekloppt langsame Bomber, wenn es schon mal Y-Wings und ganz zu schweigen B-Wings gab??

* Bomben fallen (!) im Weltraum nach unten! Um einen Protonentorpedo-Antrieb dranzubauen haben wohl die Credits nicht gerreicht, oder wie?

* Die Erste Ordnung fliegt hinter den Schiffen her und schießt permanent, auch wenn es nichts bringt...Super. Mal selbst ein Dutzend Staffeln Jäger und Bomber hinterschicken oder so? Sind ja sonst auch nicht zimperlich, von wegen fehlende Unterstützung durch die Kreuzer und so. Allein ein normaler imperialer Sternzerstörer hatte 6 Tie-Staffen a 12 Schiffe an Bord. Davon zwei oder drei Staffeln mit TIE-Bombern, die jeweils über 8 Torpedos verfügt haben (die übrigens schneller fliegen als die Schiffe).

* Warum springt die erste Ordnung nicht einfach ein Stück vor die Rebellen-"Flotte" und beendet die Sache? Da hätten ja schon die Begleitschiffe für gereicht.

* Wir befinden uns im Weltraum, das heißt man fliegt auch einfach weiter, wenn der Sprit ausgegangen ist. Oder haben die permanent beschleunigt? Gut, mag sein. Man weiß aber auch, dass man mit Sublicht-Geschwindigkeit eben nicht so schnell vorankommt und dann erscheint da plötzlich ein Planet mit verlassener Rebellenbasis. Ist klar.

* Da rästelt man zwei Jahre über Rey und Snoke und deren Hintergurnd und Herkunft und dann so eine Auflösung (bzw. ja eigentlich nicht vorhanden). Was ist mit Rey's Erinnerung, als sie als Kind (nicht mehr sooo klein) einem startenden Raumschiff hinterhersieht?

* Eine der emotinalsten Momente aus EP7: als Rey am Ende Luke das Lichtschwert hinhällt und er Tränen in den Augen hat. Wie startet EP8: Luke wirft diese geschichtsträchtige Waffe den Abhang hinunter (bei den Jedi-Büchern ist er dann aber zimperlicher). Was für ein Start.

* Es ist auch kein Spaceballs oder Guardians of the Galaxy, manche Witze sind halt bei Star Wars unangemessen. Die sorgen zwar im Kino für kurze Lacher, aber hinterher fragt man sich schon, was das sollte. Das mit dem Bügeleisen, die grüne Milch, die Luke trinkt (entwürdigend fand ich das), die Rolle von Hux etc. etc.

* Die Ausbildung von Luke war ja schon kurz (aus EP1 bis 3 weiß man ja eigentlich, wie lange es dauert, bis ein Jedi ausgebildet ist), aber Reys Ausbildung war ja noch nicht mal ein Crashkurs...

* Wie sah eigentlich der Angriffsplan mit den Salz-Mopeds aus? Dass es auf der verlassenen Basis nur diese gab - okay. Aber man muss doch eine Strategie haben außer frontal drauflosfliegen und sich abschießen zu lassen? Z.B. ausscheren und von drei Seiten angreifen, so dass die Läufer ihr Feuer auf drei Seiten ausrichten müssen? Aber gut, ich bin ja nur Laie, erfahrene Leute wie Leia und Poe haben sich bestimmt was bei gedacht. Wobei: haben die denn einen einzigen Schuss abgegeben?

Haben denn Storyschreiber von heute nicht den Anspruch, dass ihre tollen Ideen schon irgendwie zum Rest passen müssen, wenn man so ein großes und wertvolles Erbe antritt, wie einen neuen Star Wars Film (Triologie) zu entsinnen, auf den Millionen von Menschen weltweit gespannt sind? Der Film ist auch FSK 12 (was ich schon grenzwertig finde, geht ja schon ab), aber der Humor ist ja teilweise auf Grundschulkinder ausgerichtet. Aber das ist doch gar nicht wirklich die Zielgruppe...

Ich verstehe Vieles Nicht. Ne, so richtig gut war das nicht. Ich habe nur wenig Hoffnung, dass man in EP9 da jetzt noch groß was zum Guten drehen kann. Schade, soooo viel Möglichkeiten in diesem riesigen Universum und man kriegt da nichts Besseres hin...


Zuletzt geändert von Cholan77 am Do, 21. Dez 2017, 10:41, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi, 20. Dez 2017, 16:59 
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Registriert: Sa, 17. Jun 2006, 14:20
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War gestern im Film.
Wollte zuerst gar nicht da mir Ep7 so negativ zugesetzt hat, aber:
-Rogue One fand ich gut
-war neugierig was Johnson mit SW macht, er ist ja auch für 10-12 zuständig
-wollte noch ein letztes mal Fisher auf der Leinwand sehen.

Nach Ep7 war ich total geschockt, ich habe nach dem Film vor mich hin geflüstert, "Episode 1 war besser, Episode 1 war besser, ...".
Rogue One hat mir gut gefallen.
Hatte also von Ep8 keine großen Erwartungen.
Und wow, wurde ich überrascht!!!
Der Film ist der OBERHAMMER!!!
Ich bin total begeistert!!!

Es gab einige Szenen die irgendwie nach Harry Potter oder Herr der Ringe aussahen, hat dem Film aber nicht geschadet, eher im Gegenteil.
Er war ganz anders als andere Star Wars Filme, aber gut anders!

Ep7 war ein reiner Abklatsch von Ep4, alles neuer größer, cooler, aber eben gleich.
Die ganze Story war vorhersehbar, es gab eigentlich nichts bei dem man die Luft angehalten hat und sich gesagt hat, "wow, das hätte ich nicht gedacht." Alles war vorhersehbar und langweilig.

Ep8 ist kein Reboot von Ep5, was viele zuerst gemeint hätten, ich war von vorne bis hinten über die Handlung überrascht.
Es gab keine Szene in der ich mich gelangweilt hätte.
Auch die Reihenfolge des Films ist überraschend, die Trailer sahen wirklich nach Ep5 aus, aber es war wirklich alles anders!!!
Sicher es gab einige Sachen, vielleicht sogar viele, die man anders hätte machen können, aber seien wir mal ehrlich, die gibt es bei jedem Film.

Einige kritisierten dass der Film viele Nebencharaktere hat die relativ schnell wieder verschwunden sind.
Ja, das stimmt, möchte aber keinen dieser Charaktere missen, die Rollen waren finde ich alle Perfekt gespielt.

Snoke und seine Praetorian Guards sind grandios!
Die Porks sind SÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜß!!!
Finn und Rose sind super!
Die Rolle von Hux ist finde ich gut gelungen!
Habe mich am Anfang fast weggeschmissen vor lachen, Poe ist der coolste! :lol2:
Luke ist interessant dargestellt, am Anfang etwas merkwürdig, wenn man sich aber den ganzen Film angeschaut hat finde ich ist seine Verhalten einleuchtend.
Rey und Kylo haben eine interessante Beziehung zu einender.

Johnson ist ein großartiger Writer und Director. Ich freue mich schon auf Episode 10-12.
Vor Episode 9 habe ich aber wieder etwas Bammeln, da diese Episode ja wider von Abrams verhunzt werden wird.

Werde hier nicht wie nach Ep7 warten bis die DVD für unter 10€ zuhaben ist, nein, von Ep8 werde ich mir gleich nach Erscheinen die BlueRay kaufen!!!

Ich kann jedem den Film empfehlen.
Grandeioser Film, überraschend und erfrischend anders! Tausend Daumen hoch!!!

Noch ein kleiner Kritikpunkt ganz zum Schluss, zu wenig Aliens zu viel Menschen in den Hauptrollen.

Was ich etwas merkwürdig und zugleich "cool" fand, war Snokes Tod. Er ist würdig abgekratzt, andererseits hätte ich gedacht das hebt man sich für Ep9 auf. Wobei, Maul lebt ja auch noch zweigeteilt weiter. ;)
Auch stellt sich mir die Frage was mit Leia passiert. Jetzt hat man ja wider einen Schauspieler sterben lassen der noch hätte weiter spielen können, wie nimmt man nun Leia aus SW herraus?
Yoda ist etwas plump animiert.
Maz hat eine andere Stimme wie in Ep7 und Rose Stimme hat Ähnlichkeit mit der von Leia?!?
Wird der Junge mit dem Besen der neue Jedi in Ep10?

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ca’nara ne gotal’u mirjahaal
shi gotal’u haastal


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sie bildet nur den Schorf


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BeitragVerfasst: Do, 21. Dez 2017, 12:04 
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@Cholan77:

Ich fand es schon lustig und zugleich erschreckend als ich deinen Post laß. Im Grunde hast du ja Recht. Ich hab mich ebenfalls über die langgezogene Szene gewundert. Ich nehme aber den Hintergrund mal mit. Starkiller-Base zerstört, damit vermute ich die Erste Ordnung geschwächt. Und daraus ergeben sich für mich einige Probleme, auch personeller. Ich war vielmehr erstaunt, was für riesige Schiffe die Erste Ordnung noch besaß.

Aber zum Hyperraumsprung: Das Ziel des Sprungs ist nicht ganz exakt bestimmbar. Daher für mich nicht ganz unplausibel. Einen Kometen nehmen und einen Hyperraumsprung Richtung Todesstern durchführen, kann eben zu einem Fehlsprung führen. Der Sprung von Holdo ging ja auch reichlich schief. Sie traf die linke Seite, nicht das Zentrum. Zumindest erkläre ich mir das wohlwollend. :!:

Die langsamen Bomber: Ja, da stimme ich dir zu. Aber auch die Rebellen sind geschwächt und ich denke, das Material ist eben nicht das Neuste. Da die Republik zerstört wurde, nimmt man was man bekommt. Hätte Poe gehört, dann wären viele nicht gestorben. Dieses Dezimieren finde ich für den 9ten Teil aber ziemlich interessant. Zumal, glaube ich, das ein Roman herauskommt mit dem Titel "Cobalt-Staffel". Mit Rose und ihrer Schwester. Glaub ich zumindest irgendwo gelesen zu haben. :eyesrolling: Das sollte die Staffel noch mal würdigen.

Bomben: Natürlich fallen sie nicht nach unten, aber sie könnten angeschupst werden. Das reicht dann logischerweise aus. Genau konnte man es nicht erkennen. :wink:
Es könnte auch ein Kraftfeld unten vorhanden gewesen sein, dass ausgeschaltet wird und dann zieht es die Reihen heraus. Mit einer gewissen Geschwindigkeit... :wink:

Spritverbrauch: Tja, das ist in der Tat ein Dilemma. Im Raum muss ich kein Gas geben. Doch wie erkläre ich mir das die Schiffe dann abrupt stehen bleiben, wenn sie aus dem Hyperraum springen? Das führt dann in jedem Star Wars Film zu Problemen. Denn in gerade zu jedem Film beschleunigen die X-Wings bei jeder Verfolgung und man sieht auch keine seitlichen Gegenmaßnahmen, um gegenzusteuern. Daher stört es mich nur bedingt. :wink:

Verfolgung des Sternenzerstörers: Das gehört doch eigentlich auch zu Star Wars. Als der erste Todesstern zerstört wurde, waren drei Staffeln X-Wings unterwegs. Bei der Größe des Todessterns und unter der Zuhilfenahme der Bewachung des zweiten Todessterns, müssen auf dem Stern tausende von TIE's gewesen sein. Wenn ich den Todesstern verteidigen will, dann schicke ich alles raus was ich habe, um die Rebellen davon abzuhalten, etwas zu tun. Das ist Ironie. :)

Humor für Grundschulkinder: Ich find das Argument recht einfach von dir. Ich verstehe es. Aber Humor ist doch, wenn man lacht. Dann ist es weder für Grundschulkinder, noch für Erwachsene, sondern für die Allgemeinheit. Das Schwert einfach wegzuwerfen, fand ich grandios. Auch das saufen von grüner Milch. Spiegelt irgendwie Yoda wieder. Der war am Ende auch etwas eigentümlich. Passiert halt, wenn man lange alleine ist. Man wird eigentümlich. Fand die Szenen klasse. Zumal bisher keinem ausgefallen ist, dass das Symbol auf den Buch der Jedi, das Rey in der Hand hielt, eben nicht die klassischen Jedi waren, sondern die grauen Jedi. Erkennbar an dem Lichtschwert in der Mitte. Was die grauen Jedi waren, muss ich nicht schreiben. Qui-Gon Jinn war einer. Dieser versteckte Hinweis ist für mich das tragende Element für den neunten Teil... :wink:

Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber es reicht auch, wenn es silbern glänzt... :wink:

@Stormtrooper:

Stormtrooper hat geschrieben:
Noch ein kleiner Kritikpunkt ganz zum Schluss, zu wenig Aliens zu viel Menschen in den Hauptrollen.
Da bin ich voll deiner Meinung!!!

Stormtrooper hat geschrieben:
Wird der Junge mit dem Besen der neue Jedi in Ep10?
Es sah so aus, dass er den Besen in seine Hand fliegen ließ... :shock: Wären tolle Ansätze für die Episode 9... :wink:

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Zuletzt geändert von Eddi22 am Do, 21. Dez 2017, 12:41, insgesamt 6-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do, 21. Dez 2017, 12:05 
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Eddi22 hat geschrieben:
Rey’s Eltern sind Niemand. Genau damit hat er Recht. Das ist sogar besser als das was ich erwartet habe. Anakin Skywalker hatte eine arme Mutter, eine Sklavin. Nur am Rande zu Erwähnung gebracht. Um den Anfang der Linie der Skywalkers zu beleuchten.

Ich glaube du hast nicht richtig zugehört. Dass ihre Eltern "Niemand" sind, ist egal. Mir geht es darum, wie Kylo es erklärt hat - mit den Schrottsammlern auf Jakku, die sie für Geld zum trinken verkauft haben. In Kombination mit dem was wir in Episode VII sehen, ergibt das einfach keinen Sinn...

Eddi22 hat geschrieben:
Daher sehe ich den Film genau in dieser Kontroverse. Etwas Neues. Wird Rey die alte Tradition aufleben lassen? Wenn ja, würde sie eben nicht zu deiner Gedankenwelt passen und das dürfte auch der Grund sein, warum du nun einen Regisseur hasst?!!! Finde ich etwas einfach, meiner Meinung nach...

Und ich finde dass du es dir zu einfach machst, indem du jeden Mist schön redest. Was mir an Johnson herangehensweise nicht gefällt und meine Gründe warum das so ist, habe ich hier zur Genüge dargelegt. Es steht dir nicht zu mich jetzt auf nur ein Argument festzunageln.

Und selbst wenn ich sie nun nicht zur genüge dargelegt hätte, du weißt dass ich bisher noch so ziemlich alles was von Star Wars kam, mindestens in Ordnung fand.
Am signifikantesten kann man da wohl die PT nennen. Ich erkenne ihre Defizite, finde sie aber trotzdem nicht schlecht.
Also wenn ich jetzt Episode VIII so hart kritisiere, dann darfst du mir ruhig vertrauen, dass ich das nicht aufgrund einer Lapallie tue, sondern ich schon gute Gründe dafür habe. :wink:

Eddi22 hat geschrieben:
Snoke, Phasma, Hux, Holdo, alles Charaktere, die eben nicht weiter wichtig waren.

Nach wessen Meinung? Mir war Snoke wichtig! Und Holdo! Und Hux und Phasma waren mir zwar nicht so wichtig, aber ich habe durchaus erwartet, dass man mehr aus ihnen macht, als einen Witzbold und einen austauschbaren Haudrauf-Wegwerf-Charakter ala Darth Maul.
Das Potenzial mehr aus all diesen Charakteren zu machen war auf jeden Fall da, nur genutzt wurde es nicht. Was nicht nur eine Schande ist, WEIL es nicht genutzt wurde, sondern auch weil es bestimmt auch von Abrams so gewollt war, dass der der das alles nach ihm übernimmt, etwas daraus macht.
Und warum hat Rian Johnson aus diesen Charakteren nichts gemacht? Weil er gemeint hat einen auf George R R Martin machen zu müssen und alle Charaktere mit denen er nichts (mehr) anfangen konnte für den Preis eines Überraschungseffekts zu töten!
Das hier ist aber nicht Game of Thrones, es ist Star Wars!
Und wenn Abrams sich die Mühe macht und solch einen mysteriösen Charakter wie Snoke erschafft, und ihm dann die Zügel überlässt, kann der nicht einfach hergehen und sagen "Gefällt mir nicht, weg damit!" und erwarten dass alle das toll finden. Ich finde das respektlos. Respektlos sowohl Abrams, als auch den Fans gegenüber, die in seinen Film bestimmte Erwartungen gesteckt haben.

Star Wars ist ein wichtiges (fast schon Weltkultur-)Erbe, mit dem man würde- und verantwortungsvoll umgehen muss. Es wurde von mehreren Menschen aufgebaut, nicht nur George Lucas, sondern auch Irvin Kershner, Ralph McQuarrie, Lawrence Kazdan, Dave Filoni, J J Abrams etc. und man muss das was all diese Menschen dazu beigesteuert haben respektieren.
Damit meine ich solche Dinge wie ...
- dass ein Luke Skywalker, wenn er im Vorgänger eine Karte hinterlassen hat, die zu seinem Versteck führt, nicht einfach als Grund für sein Exil angeben darf "Ich bin hier um in Ruhe zu verrecken." Das mag vielleicht mit dem Rest des Films harmonieren, aber mit Episode VII und strenggenommen auch mit dem Luke den wir aus der OT kennen, beißt sich das.
- dass man aus einer Terrororganisation welche aus den Überresten des Imperiums besteht, auf einmal ein stärkeres Imperium macht, das über eine gewaltige Flotte und einen Supersternenzerstörer verfügt,
- und dass die Zerstörung der Starkiller-Basis - ihrer Haupt-Operationsbasis im Vorgängerfilm - ihre (Truppen)Stärke und Entschlossenheit offenbar nicht einmal angekratzt hat. (während die Republik ironischerweise nach der Zerstörung ihres Hauptsitzes komplett futsch ist :lol: )
- Dass man plötzlich eine halbe Flotte zerstören kann, indem man mit Lichtgeschwindigkeit reinspringt. Ich hielt ja schon Hans Sprung in die Atmosphäre der Starkiller-Basis für einen gewagten Einfall. Aber DAS?! Wenn so etwas scheinbar ohne weiteres möglich ist, warum gab es dann im gesamten SW-Kanon noch keine Fraktion, die das als Taktik benutzt und ferngesteuerte oder von Droiden bediente Kreuzer mit Lichtgeschwindigkeit auf den Gegner geschossen hat? ... Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als Überlichtgeschwindigkeit kein Allzweck-Werkzeug und wichtiges Plotelement war, sondern einfach nur dazu gedient hat, die Protagonisten schnell von A nach B zu befördern? :roll:
- Und natürlich, dass man eine Wunde, die sich ein Antagonist im Vorgänger zugezogen hat, verschiebt, damit er besser aussieht. ](*,)

Das sind alles Dinge, die IMO einfach nicht gehen. [-X
Deswegen steckt Rian Johnson jetzt auch völlig zurecht in Erklärungsnot und ehrlich gesagt wünsche ich ihm, dass er bis zu seinem Tod noch mit tausend Fragen bombardiert wird.

Cholan77 hat geschrieben:
* Bomben fallen (!) im Weltraum nach unten! Um einen Protonentorpedo-Antrieb dranzubauen haben wohl die Credits nicht gerreicht, oder wie?

Hab ich mir im Nachhinein auch gedacht. Außerdem hätte Leia nachdem sie ins Vakuum gesprengt wurde tot sein müssen. Nicht nur wegen Sauerstoffmangel, sondern vor allem der Kälte und der Explosiven Dekompression. Ihr hätte es normalerweise die Augen aus den Höhlen saugen, ihre Lunge gefrieren müssen und was weiß ich noch alles. :lol:
Aber das hat mich tatsächlich weniger gestört, da der Weltraum in der GFFA bisher noch nie so wirklich wie ein reales Vakuum dargestellt wurde. :mrgreen:

Stormtrooper hat geschrieben:
Es gab einige Szenen die irgendwie nach Harry Potter oder Herr der Ringe aussahen

Was genau meinst du jetzt damit? Dass Snoke wie ne Mischung aus Voldemort und Gollum aussieht? Oder ... tut mir Leid, ich weiß jetzt wirklich nicht worauf du hinaus willst. :lol: :P

Stormtrooper hat geschrieben:
Ep7 war ein reiner Abklatsch von Ep4, alles neuer größer, cooler, aber eben gleich.

Och, so anders ist das bei Episode VIII eigentlich auch nicht, wenn man genauer hinschaut. Er hat auch einiges vom Grundgerüst von Episode V übernommen, es fällt hier nur weniger auf, weil auch viel frisches dabei ist, und einige unerwartete Wendungen kommen, was einen insgesamt davon ablenkt. ... naja das, und sie haben offensichtlichste Kopie zu Episode V - die Schlacht mit den Speedern gegen die Kampfläufer - vom Anfang, ans Ende gesetzt. :lol:

Stormtrooper hat geschrieben:
Die Rolle von Hux ist finde ich gut gelungen!

Was genau fandest du daran gelungen? Dass er zur Witzfigur degradiert wurde, wo er im ersten Teil noch ein strenger, ernstzunehmender Extremisten-General war, vor dem man Ehrfurcht hatte? ... ja sehr gelungen. :roll:

Stormtrooper hat geschrieben:
Die Porks sind SÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜß!!!

Hin und wieder hat man es mit ihnen etwas übertrieben. Aber ja, sie sind süß. ^^
... Könnten wir einen Pork-Smilie bekommen? Wäre das möglich? :D

Stormtrooper hat geschrieben:
Luke ist interessant dargestellt, am Anfang etwas merkwürdig, wenn man sich aber den ganzen Film angeschaut hat finde ich ist seine Verhalten einleuchtend.
Rey und Kylo haben eine interessante Beziehung zu einender.

Das fand ich auch beides sehr gut.
Wie gesagt, ich will den Film eigentlich nicht haten. Ich bin kein Hater! Es gab auch vieles das mir gefallen hat. Aber momentan überwiegt einfach mein Frust, dass man IMO vieles falsch gemacht und so viele Chancen verpasst hat. :(

Stormtrooper hat geschrieben:
Johnson ist ein großartiger Writer und Director.

Dann hast du bestimmt nichts dagegen, wenn ich dich neben ihm begrabe. ::lightsaber:: :wink:

Stormtrooper hat geschrieben:
Ich freue mich schon auf Episode 10-12.

Ich nicht. Ganz ehrlich, ich hoffe, dass Disney es sich nach dem ganzen Gegenwind den der Film von Seiten der Fanbase gerade bekommt, nochmal anders überlegt und das Zepter der nächsten Trilogie Jemand anderem gibt.

Stormtrooper hat geschrieben:
Yoda ist etwas plump animiert.

Joah, plump animiert für ne Puppe, wa? :mrgreen: :roll:

Um nochmal zu Rian Johnson und seiner "Die und das ist nicht wichtig"-Dogmatik zu kommen:
Ich finde das an sich ja nicht schlecht. Das mit Snoke, dass man sagt "du dachtest der wäre wichtig? BÄM! TOD! Der war nicht wichtig!" fand ich sogar ziemlich cool. Wenn wir vorher etwas mehr über ihn erfahren hätten, hätte mich sein frühes Verscheiden überhaupt nicht gestört. Sowas kann man ja mal machen.
Aber der Film macht das ja nicht nur einmal, er macht es PERMANENT! Und irgendwann denk ich mir dann nur noch "Ja okay, ich hab gecheckt was du meinst! ... Meine Fresse Rian, was ist eigentlich dein Scheißproblem? :evil: :roll: "
Also ich finde dieses Stil-Element in Episode 8 einfach zu oft und zu übertrieben angewendet. Hätte man nur einen oder zwei Momente dieser Art im Film gehabt, würde er mir wahrscheinlich viel besser gefallen.

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BeitragVerfasst: Do, 21. Dez 2017, 12:37 
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Ach du lieber Gott. Klang ich so böse... :lol: :lol: :lol: Das war nicht meine Absicht. Wollte nur ein wenig diskuttieren... :wink:

Archangel hat geschrieben:
Ich glaube du hast nicht richtig zugehört. Dass ihre Eltern "Niemand" sind, ist egal. Mir geht es darum, wie Kylo es erklärt hat - mit den Schrottsammlern auf Jakku, die sie für Geld zum trinken verkauft haben. In Kombination mit dem was wir in Episode VII sehen, ergibt das einfach keinen Sinn...
Doch hab es genau gelesen und zugehört. Und ich bin aufgrund meiner Erklärung (hier: Unklar Plutt hat Rey nach Strich und Faden belogen. Und ihre Eltern waren süchtig, arm oder sonstwas. Find ich genauso richtig. Zumal eben auch Kylo gelogen haben kann. Wir wissen es eben nicht. Plausibel finde ich es trotzdem... :wink:

Archangel hat geschrieben:
Und ich finde dass du es dir zu einfach machst, indem du jeden Mist schön redest. Was mir an Johnson herangehensweise nicht gefällt und meine Gründe warum das so ist, habe ich hier zur Genüge dargelegt. Es steht dir nicht zu mich jetzt auf nur ein Argument festzunageln.

Und selbst wenn ich sie nun nicht zur genüge dargelegt hätte, du weißt dass ich bisher noch so ziemlich alles was von Star Wars kam, mindestens in Ordnung fand.
Am signifikantesten kann man da wohl die PT nennen. Ich erkenne ihre Defizite, finde sie aber trotzdem nicht schlecht.
Also wenn ich jetzt Episode VIII so hart kritisiere, dann darfst du mir ruhig vertrauen, dass ich das nicht aufgrund einer Lapallie tue, sondern ich schon gute Gründe dafür habe. :wink:
Jetzt lese bitte kurz einmal deine Antwort. Ich nagel dich nicht an einem Argument fest. Denke eher, dass du einfach nur ärgerlich bist, dass ich es anders sehe oder gar als gut befinde. Aber ich akzeptiere deine Meinung. Ist ein deutlicher Unterschied! Zumal ich dich kenne aus diversen Diskussionen. Im übrigen impleziert die Aussage: "Ich rede mir jeden Mist schön!", auch eine Reduzierung der Person, dass sie zu dumm ist, anderes zu erkennen oder zuzulassen. Fand ich jetzt auch nicht soooo fair von Dir...

Zitat:
Nach wessen Meinung? Mir war Snoke wichtig! Und Holdo! Und Hux und Phasma waren mir zwar nicht so wichtig, aber ich habe durchaus erwartet, dass man mehr aus ihnen macht, als einen Witzbold und einen austauschbaren Haudrauf-Wegwerf-Charakter ala Darth Maul.
Öhm, das dachte ist klar? Ich hatte das geschrieben! Daher ist es meine Meinung. Die du anders siehst, daher versteh ich die Frage nicht ganz? :shock:

Zitat:
Star Wars ist ein wichtiges (fast schon Weltkultur-)Erbe, mit dem man würde- und verantwortungsvoll umgehen muss. Es wurde von mehreren Menschen aufgebaut, nicht nur George Lucas, sondern auch Irvin Kershner, Ralph McQuarrie, Lawrence Kazdan, Dave Filoni, J J Abrams etc. und man muss das was all diese Menschen dazu beigesteuert haben respektieren.
Jep, sehr schön geschrieben. Stimme ich dir voll zu. (Weltkulturerbe mal herausgelassen). Nur leider eben bin ich der Meinung das Rian Johnson durchaus seinen Beitrag an dem Gesamtwerk getan hat... :wink:
Nur mal eben die Antwort zu deiner schwungvollen Reaktion... :wink:

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BeitragVerfasst: Do, 21. Dez 2017, 15:06 
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Archangel hat geschrieben:

Stormtrooper hat geschrieben:
Ep7 war ein reiner Abklatsch von Ep4, alles neuer größer, cooler, aber eben gleich.

Och, so anders ist das bei Episode VIII eigentlich auch nicht, wenn man genauer hinschaut. Er hat auch einiges vom Grundgerüst von Episode V übernommen, es fällt hier nur weniger auf, weil auch viel frisches dabei ist, und einige unerwartete Wendungen kommen, was einen insgesamt davon ablenkt. ... naja das, und sie haben offensichtlichste Kopie zu Episode V - die Schlacht mit den Speedern gegen die Kampfläufer - vom Anfang, ans Ende gesetzt. :lol:


Genau so sehe ich das auch und das schreibe ich als jemand, der niemals erwartet hätte, dass E8 wieder ein Soft-Remake wird. Ich habe immer darüber geschmunzelt, wenn mal wieder Einer irgendwo diese Befürchtung geäussert hat. Und dann kommt es tatsächlich so.
Ich kopiere, in diesem Zusammenhang, mal zwei Absätze meines Moviepilot-Kommentars:

In Episode 5 wurde Luke ausgebildet während die Rebellion vor dem Imperium flüchtete. Lando, eigentlich ein Verbündeter, macht ein Geschäft mit dem Imperium und verrät unsere Helden.
Luke bricht mitten in seiner Ausbildung von Dagobah auf um zu helfen.
Es kommt zu einer Konfrontation zwischen ihm und Vader. Es gibt einen Twist, den niemand erwartet hätte und Vader bietet Luke an, sich ihm anzuschließen, damit beide über die Galaxis herrschen können. Alles endet relativ offen.

In Episode 8 wird Rey ausgebildet, während der Widerstand vor der ersten Ordnung flüchtet. Anstelle der Wolkenstadt gibt es nun eine Kasinowelt.
Dort lernen Finn und die Neue einen Typen kennen, der ein Verbündeter zu sein scheint, aber ein Geschäft mit dem Imperium macht und damit unsere Helden verrät.
Rey bricht ihre Ausbildung ab, um ihren Freunden zu helfen.
Es kommt zu einer Konfrontation zwischen ihr und Kylo Ren. Es gibt Twists, die niemand erwartet hätte und Ren bietet Rey an sich ihm anzuschließen, damit Beide über die Galaxis herrschen können. Der Kampf gegen die Läufer und die Evakuierung der Rebellenbasis wurde ans Ende verlegt, was aber nicht viel ändert. Der Tod des Imperators wurde einen Film vorverlegt, ebenso wie der Vater Sohn Konflikt in E7 einen Film vorverlegt wurde.
Alles endet relativ offen.

Das einzig wirklich Neue ist, dass Kylo Ren jetzt über die Galaxis herrscht, was auch eine interessante Ausgangssituation für den nächsten Film ist.
Ansonsten wurde ich nicht enttäuscht, sondern bestätigt. Ich habe an E7 und E8 die gleichen Kritikpunkte.

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BeitragVerfasst: Do, 21. Dez 2017, 17:44 
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@Bollux: :lol: Zusammengefasst hast du völlig Recht! So wie ich oben auch schon schrieb, dass vieles aus dem derzeitigen 5ten Teil genommen wurde, was für einen neuen Zuschauer erstmal kein Problem darstellt, oder?

Der neunte Teil kann jetzt echt nur völlig neu werden. Die Ewoks werden ja wohl nicht wieder auftauchen oder? :shock: :lol: :lol: :lol:

Bin da echt gespannt was sich die Regisseure für Kylo Ren im neunten Teil ausgedacht haben oder werden... :wink:

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BeitragVerfasst: Fr, 22. Dez 2017, 11:45 
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Eddi22 hat geschrieben:
Ach du lieber Gott. Klang ich so böse...

Nein ich bin nicht wegen dir sauer. Rian Johnson hat Scheiße gebaut, deswegen bin ich sauer. :wink:

Eddi22 hat geschrieben:
Doch hab es genau gelesen und zugehört. Und ich bin aufgrund meiner Erklärung (hier: Unklar Plutt hat Rey nach Strich und Faden belogen. Und ihre Eltern waren süchtig, arm oder sonstwas. Find ich genauso richtig. Zumal eben auch Kylo gelogen haben kann. Wir wissen es eben nicht. Plausibel finde ich es trotzdem...

Eddi ... du begreifst es nicht. :roll:
Nochmal: wir sehen diese Vision in Episode VII in der die junge Rey von Unkars Hand festgehalten wird und einem Schiff hinterher ruft "Komm zurück!". Ja es könnte sein, dass Unkar sie angelogen hat, dass ihre Eltern in dem Schiff sitzen, aber diese Erklärung wirkt mir zu kontruiert, als würdest du dieses offensichtliche Plothole nur mit Schönreden stopfen wollen.
Wir sehen es doch in einer Vision, die Rey erhält, nachdem sie das Skywalker-Schwert berührt hat, und in der viele andere wichtige Dinge zu sehen sind, wie zum Beispiel, den Gang in der Wolkenstadt wo Luke und Vader sich duelliert haben, oder Luke vor dem brennenden Jedi-Tempel und später dann wie sie im Wald auf der Starkiller-Basis von Kylo-Ren angegriffen wird. Aber diese eine Stelle mit der jungen Rey soll nun nicht wichtig bzw. eine Lüge gewesen sein? :roll:
Klar wenn es nach Mister "Leckt-mich-am-Arsch-Fans-es-ist-überhaupt-nichts-wichtig"-Johnson geht, dann vielleicht schon. :roll: Aber ich kauf das nicht. Tut mir Leid, ich kauf das nicht! =;

Eddi22 hat geschrieben:
Jetzt lese bitte kurz einmal deine Antwort. Ich nagel dich nicht an einem Argument fest. Denke eher, dass du einfach nur ärgerlich bist, dass ich es anders sehe oder gar als gut befinde. Aber ich akzeptiere deine Meinung. Ist ein deutlicher Unterschied! Zumal ich dich kenne aus diversen Diskussionen. Im übrigen impleziert die Aussage: "Ich rede mir jeden Mist schön!", auch eine Reduzierung der Person, dass sie zu dumm ist, anderes zu erkennen oder zuzulassen. Fand ich jetzt auch nicht soooo fair von Dir...

O nein. Ich bin nicht wirklich ärgerlich, weil du das anders siehst. Ich hab von dir auch nicht wirklich was anderes erwartet, aber das sagt halt auch was über dich aus. :-"
"Mit jeden Mist schönreden" meine ich nicht einfach nur, dass du Episode 8 jetzt verteidigst als wäre es der beste Film aller Zeiten, sondern zum Beispiel, dass du sogar den Lego Star Wars Schmarrn feierst. Was ich für nicht vertretbar halte.
Und wenn wir schon dabei sind: du lachst sogar darüber wenn Lego-Minifiguren ihre Köpfe verlieren und Lego-Dreipeo zur Ballermaschine mutiert, also sei du mal besser ganz still, wenn es darum geht, wie viel oder wenig Humor in einen SW-Film gehört! :eyesrolling:

Eddi22 hat geschrieben:
Öhm, das dachte ist klar? Ich hatte das geschrieben! Daher ist es meine Meinung.

Und die von Rian Johnson. Darauf wollte ich hinaus.
Nach Johnsons Meinung ist dies und das nicht wichtig und er darf vertretend für alle Warsler dieser Erde frei entscheiden, was denn nun von Bedeutung ist. Aber so funktioniert das nicht!
Ich hab letztens einen Artikel gelesen, wo er es damit begründet hat, dass George Lucas ja auch nicht auf die Fans gehört hätte. Schwachsinn.
GL hat sehrwohl hin und wieder auf das Feedback der Fans geschaut und gehört. So hat er zum Beispiel weil die Leute mehr vom mysteriösen Kopfgeldjäger in Episode V wissen wollten, diesen Boba Fett getauft und ihm eine Actionszene in Episode VI gegeben.
Oder als die Leute Jar Jar Binks in Episode I nicht mochten, daraufhin hat er ihm sehr viel weniger Screentime in Episode II gegeben.
Die Leute wollten wissen, was die "Klonkriege" waren -> GL hat es ihnen gezeigt.

Da hätte er auch auf uns hören können, als wir gesagt haben, dass wir gerne mehr über Snokes Hintergrund erfahren würden oder dass wir Luke Skywalker gerne nochmal kämpfen sehen würden.

Eddi22 hat geschrieben:
Nur leider eben bin ich der Meinung das Rian Johnson durchaus seinen Beitrag an dem Gesamtwerk getan hat...

Das hat er durchaus. Aber frag dich doch mal inwiefern. Zum Großteil nämlich indem er auf die Vorarbeit welche Abrams geleistet hat und die Wünsche und Hoffnungen der meisten Fans geschissen und auf die Stirn von Charakteren und ganzen Plotelementen einen "Ist nicht wichtig"-Stempel draufgedrückt hat. ](*,)
Wenn ich meiner Oma Geld klau und damit was für das Geburtstagsgeschenk meiner Oma dazugebe, habe ich auch was dazu beigetragen. Aber ist halt trotzdem gemein und bescheuert von mir. :mrgreen:

Bollux hat geschrieben:
Das einzig wirklich Neue ist, dass Kylo Ren jetzt über die Galaxis herrscht, was auch eine interessante Ausgangssituation für den nächsten Film ist.

Was ja allerdings auch irgendwie nicht sein dürfte, da die Erste Ordnung in Episode VII nicht so dargestellt wurde, als wäre sie so mächtig oder sogar mächtiger als das Imperium in der OT (wir sehen im ganzen siebten Teil nur EINEN Sternenzerstörer!).
Aber plötzlich haben sie eine gewaltige Flotte um die Herrschaft der Galaxis an sich zu reisen ... nachdem sie nur ein System der Republik zerstört haben. :roll:
Und vor allem letzteres stört mich total. Denn dass das aufgeklärt wird, also wie genau die Situation der neuen Republik nach der Zerstörung des Hosnian-Systems jetzt aussieht, war eine meiner größten Erwartungen an Episode 8, weil das im Grunde das einzige war, was ich an Episode 7 wirklich schlecht fand. :x
Aber Johnson hat es nicht aufgeklärt oder Abrams' Fehler ausgebügelt. Nein, er hat es sogar noch schlimmer gemacht. ](*,)

Aber ja, die Ausgangssituation mit Kylo Ren als de facto neuen Imperator, ist durchaus interessant. Niemand hat jetzt so wirklich einen Plan, was als nächstes passiert, das muss ich dem Film schon lassen. :-k

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BeitragVerfasst: Fr, 22. Dez 2017, 12:32 
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Eddi22 hat geschrieben:
@Bollux: :lol: Zusammengefasst hast du völlig Recht! So wie ich oben auch schon schrieb, dass vieles aus dem derzeitigen 5ten Teil genommen wurde, was für einen neuen Zuschauer erstmal kein Problem darstellt, oder?

Wir sind hier im Forum aber Alle keine neuen Zuschauer und die neue Trilogie steht ja nicht nur für sich selbst, sondern baut auf 6 Filmen auf.

Eddi22 hat geschrieben:

Der neunte Teil kann jetzt echt nur völlig neu werden. Die Ewoks werden ja wohl nicht wieder auftauchen oder? :shock: :lol: :lol: :lol:

Bin da echt gespannt was sich die Regisseure für Kylo Ren im neunten Teil ausgedacht haben oder werden... :wink:

Die Ewoks nun wirklich nicht unbedingt und sicherlich auch keine neue, noch größere Starkiller-Basis; aber eine neue Superwaffe könnte ich mir schon vorstellen. Eine, die einen neuen Waldmond bedroht, oder Kashyyk, mit einer größeren Story für die Wookies als in E3. Sie könnten Rey, aus irgendeinem Grund, wieder nach Jakku schicken und sie in Reizwäsche aus Metall stecken. Es könnte eine neue, noch rasantere Speederbike-Verfolgungsjagt geben. Und, vor Allem, kristallisiert sich vor meinem inneren Auge eine Szene heraus, in der Rey den sterbenden (natürlich reumütigen) Kylo Ren in den Armen hält.
Nach E8 würde mich nichts mehr wundern.

Archangel hat geschrieben:

Bollux hat geschrieben:
Das einzig wirklich Neue ist, dass Kylo Ren jetzt über die Galaxis herrscht, was auch eine interessante Ausgangssituation für den nächsten Film ist.

Was ja allerdings auch irgendwie nicht sein dürfte, da die Erste Ordnung in Episode VII nicht so dargestellt wurde, als wäre sie so mächtig oder sogar mächtiger als das Imperium in der OT (wir sehen im ganzen siebten Teil nur EINEN Sternenzerstörer!).
Aber plötzlich haben sie eine gewaltige Flotte um die Herrschaft der Galaxis an sich zu reisen ... nachdem sie nur ein System der Republik zerstört haben. :roll:
Und vor allem letzteres stört mich total. Denn dass das aufgeklärt wird, also wie genau die Situation der neuen Republik nach der Zerstörung des Hosnian-Systems jetzt aussieht, war eine meiner größten Erwartungen an Episode 8, weil das im Grunde das einzige war, was ich an Episode 7 wirklich schlecht fand. :x
Aber Johnson hat es nicht aufgeklärt oder Abrams' Fehler ausgebügelt. Nein, er hat es sogar noch schlimmer gemacht. ](*,)

Eulen nach Athen. Aber, ich habe es Dir genau so vorhergesagt, dass die Republik in E8 keine Rolle mehr spielen wird. Du wolltest das ja nicht glauben. 8) :wink:

Archangel hat geschrieben:

Aber ja, die Ausgangssituation mit Kylo Ren als de facto neuen Imperator, ist durchaus interessant. Niemand hat jetzt so wirklich einen Plan, was als nächstes passiert, das muss ich dem Film schon lassen. :-k

Jupp.

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..."Das ist kein Mond!"...


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