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BeitragVerfasst: Mi, 27. Mai 2015, 18:24 
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Registriert: Sa, 15. Mär 2003, 18:01
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Der ein oder andere hat den folgenden exklusiven Bericht des OSWFC zur Deutschlandpremiere der Wanderausstellung Star Wars Identities vielleicht schon auf unserer Facebook-Seite gelesen, für alle anderen (oder zum nochmaligen Lesen :wink: ) das Ganze hier auch noch einmal im Forum.

Weitere Infos und Diskussionsmöglichkeiten zur Ausstellung gibt es darüber hinaus in folgendem Thread des Forums:
:arrow: Star Wars Identities: Weltweite Wanderausstellung


STAR WARS IDENTITIES im Odysseum in Köln
– auf der aufregenden Reise in die eigene Identität

Bericht von Joshua Hörstermann mit Fotos von Kaja Braun


Am 22. Mai 2015 eröffnete im Abenteuermuseum Odysseum in Köln die erste Star Wars-Ausstellung Deutschlands – wir waren bereits einige Tage vor der offiziellen Eröffnung dort, um unsere aufregende Reise in die eigene Star Wars-Identität zu beginnen.

Nach weltweiten Stopps, zuletzt in Paris und Lyon, ist Köln nun die deutsche Station im Rahmen der europäischen Tournee der Wanderausstellung Star Wars Identities, die bereits 2012 mit einer erfolgreichen Premiere im Montréal Science Centre mehr als eine Millionen Besucher begeisterte. Diese interaktive Ausstellung ermöglicht den nach Köln reisenden Besuchern, die Star Wars-Charaktere auf völlig neue Art und Weise kennenzulernen – die Helden, die wir Fans nun seit achtundreißig Jahren verfolgen. Darunter die Abenteuer von Luke und Anakin Skywalker – aber auch von anderen Charakteren aus der weit, weit entfernten Galaxis. Übrigens: Köln muss sich nicht hinter Montréal verstecken, da Köln mit dem besten Vorverkaufsergebnis ins Rennen startete – die großartigen deutschen Star Wars-Fans halt!

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„Wir sind sehr stolz, Star Wars Identities in Köln begrüßen zu können, da nun erstmals eine Star Wars-Schau überhaupt in Deutschland gezeigt wird. Wir freuen uns riesig, dass der Tag der Eröffnung nun endlich kommt und wir diese außergewöhnliche und imposante Ausstellung unseren kleinen und großen Gästen im Odysseum präsentieren können“, erklärt Andreas Waschk, CEO der Explorado Group und Geschäftsführer des Odysseums. Auch er ist großer Star Wars-Fan und präsentiert stolz seinen Lieblingscharakter: Yoda, den er immer in der Form eines LEGO-Schlüsselanhängers bei sich trägt.

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Unter der einfachen, aber elementaren Frage „Welche Mächte formen dich?“ wird nicht nur die eigene Identität erforscht: Die exklusive Sammlung von etwa 200 Ausstellungsstücken aus den Lucasfilm-Archiven versucht, das Thema Identität allgemein näherzubringen. Dabei sollen die Besucher besser verstehen lernen, wie die Star Wars-Helden und -Schurken zu denen wurden, die wir aus den von uns geliebten Filmen kennen.

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Unter den Ausstellungsstücken finden sich Requisiten, Modelle, Kostüme und Kunstwerke aus und zu den Filmen, darunter auch einige Dutzend Objekte, die niemals zuvor gezeigt wurden. Dabei sind Stücke aus dem gesamten Star Wars-Universum zu sehen, angefangen von der klassischen Trilogie über die Prequel-Trilogie bis hin zu der Animationsserie Star Wars: The Clone Wars. Zwar sind keine Exponate aus der neuen Serie Star Wars Rebels vertreten, dafür erblicken wir aber Lieblingsfiguren und -objekte wie beispielsweise Darth Vader, C-3PO, Chewbacca, Boba Fett, Yoda, den Millennium Falken oder Anakins Podrenner – in Lebensgröße! Diese und andere Ausstellungsstücke werden mit Sicherheit die Herzen der Fans aller Altersklassen höher schlagen lassen.

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Mein Lieblingsexponat stellt das Filmmodell des Sternenzerstörers dar. „Ein Sternenzerstörer … hier? Ich muss dieses Interview abbrechen!“, sagte schon der Comedian Hennes Bender, der während der Moderation der Pressekonferenz am liebsten direkt in die Ausstellung gegangen wäre. Allein die schiere Größe und der Detailgrad des Modells waren unglaublich. Prozentual stellt (zumindest für die männlichen Besucher) wahrscheinlich Prinzessin Leias Metallbikini, der von Carrie Fisher beim Dreh von Die Rückkehr der Jedi-Ritter getragen wurde, das Lieblingsexponat dar. Doch auch für Hardcore-Fans wurde einiges aufgefahren – lasst euch überraschen!

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In Zusammenarbeit des Lucas Museum of Narrative Art – welches laut Leala French, Senior Manager of Archives and Exhibits, zurzeit vier Mitarbeiter hat, da es rein physisch noch gar nicht existiert – und X3 Productions mit dem Montréal Science Centre, haben die Macher der Ausstellung mit Hilfe einer Gruppe von wissenschaftlichen Beratern das Thema Identität in drei Bereiche aufgeteilt, die sich in Star Wars Identities wiederfinden: der Ursprung der Charaktere, die Einflüsse, die auf sie eingewirkt haben, und die Entscheidungen, die sie im Laufe ihres Lebens treffen. Diese Spezialisten aus Genetik, Neuropsychologie, Gesundheitswissenschaften und Psychologie legten mit ihrem Expertenwissen den Grundstein für die Struktur der Ausstellung und lieferten die wissenschaftlichen Informationen, die sicherstellten, dass die Erforschung zum Thema Identität auf wissenschaftliche Art und Weise stattfindet.

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Das Konzept der Ausstellung ist schlussendlich ganz einfach: Jeder Besucher bekommt ein Headset und ein elektronisches Armband, welches zur Identifikation der Besucher innerhalb der Ausstellung genutzt wird. Nun gibt es in der Ausstellung zehn Komponenten der menschlichen Identität, die durch zehn interaktive „Mitmach“-Stationen dargestellt werden: Dabei werden wichtige Informationen abgefragt, welche die eigene Identität innerhalb des Star Wars-Universums formen: Spezies, Gene, Eltern und Kultur innerhalb des Ursprungs; Mentoren, Freunde und einschneidende Erlebnisse innerhalb der Einflüsse; und Beschäftigung sowie Persönlichkeit und Werte im letzten Bereich der Entscheidungen.

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Diese Stationen ziehen einen roten Faden durch die Ausstellung und untersuchen das komplexe Konzept Identität. An jeder Station wird das Armband zur Beantwortung der Frage an einen bestimmten, gekennzeichneten Punkt an eine Wand oder an eine Art Tablet gehalten, um Fragen über sich selbst zu beantworten. So gibt es beispielsweise eine komplette Wand, auf der eine Vielzahl von verschiedenen Spezies abgebildet wurde, von der die Spezies gewählt werden soll, mit welcher man sich selbst am meisten identifiziert – auf der anderen Seite Tablets, auf welchen Fragebögen beantwortet werden. Parallel dazu geben die originalen Ausstellungsstücke Anregungen zum Wesen der Identität. „Making-of“-Filmausschnitte und Informations-Tablets liefern Hintergrundinformationen zu der Entwicklung der legendären Star Wars-Charaktere und zeigen, wie sie zu denen wurden, die sie sind – und wie eine andere kreative Entscheidung sie vielleicht zu einer ganz anderen Persönlichkeit gemacht hätte. Dabei traten leider einige Fehler auf: Oft können bestimmte Inhalte über das Headset abgerufen werden, indem man sich in einen auf den Boden gekennzeichneten Bereich positioniert. Dieser Bereich ist sehr sensibel, sodass man komplett in ihm stehen muss. Leider sind diese Bereiche oft auch sehr klein. Als ich dort war, waren nur einige andere Reporter anwesend, trotzdem kam es schon zu Problemen. So unterbrach der Sound an einigen Stellen – teilweise musste man warten, bis er wieder von vorne begann.

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„Diese Ausstellung ermöglicht einen völlig neuen Blickwinkel auf die beliebten Star Wars-Charaktere“, sagt Jacques-André Dupont, Produktionsleiter bei X3 Productions. „Wir lernen ihre Identität viel besser kennen und dadurch auch unsere eigene. Die Ausstellungsobjekte, die interaktiven Elemente und der wissenschaftliche Hintergrund greifen nahtlos ineinander und ermöglichen den Besuchern eine spannende Erfahrung. Es ist eine aufregende Reise in die eigene Identität.“

Zu den kreativen Entscheidungen, welche die Charaktere zu anderen Persönlichkeiten geformt hätten, gibt es nicht nur Konzeptzeichnungen (wirklich einzigartig ist der „Gartenzwerg“ Yoda), sondern auch Konzeptstatuen. So gibt es eine komplette Vitrine voller Jar-Jar-Statuen. Ob dort eine andere Gestalt direkt zu einer anderen Persönlichkeit geführt hätte?

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Am Ende der Ausstellung erwartet uns übrigens ein Merchandiseshop, der einige exklusive Sammlerstücke zur Ausstellung anbietet: über Notizblöcke und Buttons bis hin zu Metallfiguren von Obi-Wan!

Der Besucher steht bei dieser Ausstellung definitiv im Mittelpunkt. Er erlebt ein persönliches, interaktives Identitäts-Abenteuer, welches sich durch die gesamte Ausstellung zieht. Es wird eine einzigartige Erfahrung ermöglicht, in der jeder Besucher seinen eigenen Star Wars-Charakter, mehr noch, seine eigene Star Wars-Identität schafft, indem er Merkmale seiner eigenen Identität mit fiktiven Elementen kombiniert. Nach dem Besuch haben die Gäste nicht nur ein besseres Verständnis zum Kernthema der Ausstellung gewonnen, sondern auch ihren ganz eigenen Charakter aus dem Star Wars-Universum kreiert, den sie sich per E-Mail nach Hause schicken lassen können. Eine wirklich tolle Sache! Letztendlich hätte ich mir auch einen kleinen Text dazu gewünscht – auch wenn dieser nur generisch wäre. Nach den vielen Fragen, die ich beantwortet habe, habe ich damit gerechnet. Schlussendlich bleibt es aber „nur“ ein Bild – dafür aber viele tolle Erinnerungen an die Exponate, die das Kernelement der Ausstellung darstellen.

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Abschließend bleibt zu sagen, dass uns die Geschichte um Star Wars auch noch nach vielen Jahrzehnten in ihren Bann zieht, weil sie so universell ist: Wir identifizieren uns mit den Charakteren, verlieben uns gar, und finden uns selbst in den Abenteuern wieder – und das ist gut so!

Die Ausstellung Star Wars Identities läuft ab dem 22. Mai 2015 bis November und ist während der regulären Besuchszeiten des Odysseums geöffnet: Montag bis Donnerstag von 9–19 Uhr, Freitag bis Sonntag, an Feiertagen und bei Ferien in NRW von 9–20 Uhr.

Eintrittskarten für die Ausstellung gibt es ab 21,95 € für Erwachsene und 15,95 € für Kinder unter der Tel. 0221 – 690 68 327, www.odysseum.de sowie an der Tageskasse. Es gelten Eintrittskarten mit festgelegter Einlasszeit.


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ÜBER JOSHUA UND KAJA ...
Joshua ist 20 Jahre alt, wohnt im schönen Ruhrgebiet und studiert Wirtschaftswissenschaft. Schon über viele Jahre hinweg nimmt Star Wars einen großen Teil seines Lebens ein, seien es Romane, Comics, Actionfiguren oder andere Sammlergegenstände. Nebenbei hilft Joshua als einer der Hauptverantwortlichen bei der Umsetzung der Jedi-Bibliothek mit. Er bat Kaja um Unterstützung, die ihm bei der Berichterstattung unter die Arme griff. Von ihr stammen die wunderbaren Fotos, die im Artikel abgebildet sind.


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