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BeitragVerfasst: So, 12. Aug 2012, 22:12 
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Im Zusammenhang mit der aktuellen Mars-Mission der NASA habe ich gerade habe ich einen Artikel entdeckt über Pläne, Astronauten "oneway" zum Mars zu schicken, eine niederländische Firma plant sogar ab 2023 die Gründung einer Art Kolonie. Hier mal der Artikel dazu: One-Way-Mission zum Mars

Was haltet ihr davon? Ist die Menschheit schon so weit oder sind das eher Pläne, die bald wieder verworfen werden?

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BeitragVerfasst: So, 12. Aug 2012, 23:30 
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Ehrlich, die Menschheit ist schon seit Jahren bereit dafür, zumindest um Forschungseinrichtungen auf den Mars zu errichten. Aber leider wird die Nasa nur gefördert, wenn in den USA der Wahlkampf stattfindet.
Ich würde in Sachen bemannter Raumfahrt, gerne mal Innovationen von der ESA sehen, aber seit dem Mars Express kam von dort auch nichts wirkliches mehr, zumindest zum Thema Mars.

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BeitragVerfasst: So, 12. Aug 2012, 23:31 
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Annika Skywalker hat geschrieben:
Ist die Menschheit schon so weit oder sind das eher Pläne, die bald wieder verworfen werden?

Um mich kurz zu fassen: Nein und Ja
Schon an eine Marslandung zu denken, nur weil man es geschaft hat ein "farbiges Panoramafoto" von der Oberfläche zu machen ist doch lächerlich. Es ist eine Sache einen kleinen Roboter zum Mars zu befördern, aber eine ganz andere hunderte Tonnen Ausrüstung, Proviant, Wohnmodule und vor allem Astronauten dorthin zu bringen. Von den letzten wer weis wie vielen Robotern, die zum Mars geschickt wurden sind nicht mickrige zwei angekommen. Und warum sollte man auf dem Mars eine Kolonie gründen wollen? Dort gibt es nur ein bisschen Gestein, ein paar Felsen und das wars auch schon... Da wäre es doch sinnvoller eine Kolonie in der Antarktis oder meinetwegen auch auf dem Meeresgrund zu bauen. Wenns schon sein muss reicht eine Marslandung doch völlig aus (es gibt ja schließlich auch keine Kolonie auf dem Mond). Wovon soll man sich auf dem Mars auch ernähren? Ich bezweifle sehr, dass es diese theoretische Mars-Kolonie schaffen wird genug Essen anzubauen, um sich davon ernähren zu können (wenn das überhaupt geplant ist). Die momentanen Wasseraufbereitungsanlagen arbeiten ja auch nicht gerade verlustfrei. Und falls man plant die Lebensmittel per Rakete auszuliefern ist das wohl die dämlichste Idee von allen... (warum brauche ich wohl nicht zu erklären )
Nein, das ist ganz klar Zukunftsmusik. ( Und wenns nach den Machern von "Zurück in die Zukunft" ginge würden wir ja heute schon mit Fliegenden Autos durch die gegend düsen :wink: )

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BeitragVerfasst: Mo, 13. Aug 2012, 20:43 
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One-Way auf den Mars? Nicht, wenn Dr. Manhattan da noch sein Unwesen treibt. :D

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O:) Wurde am 14. September 2012 eilig heilig gesprochen. O:)


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BeitragVerfasst: Do, 16. Aug 2012, 19:27 
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Hier ein Update zu der Mars-Mission: Mars One

Ich finde das Unternehmen gewagt, da wird vieles schön geredet von dem Initiator. Die Lösungen für die technischen Dinge und die Verpflegung sind ja nicht alles, was es braucht. Und es geht ja nicht um einen kurzen begrenzten Zeitraum, die die Menschen auf dem Mars verbringen sollen, sondern um einen lebenslangen Aufenthalt. Was, wenn einer schwer krank wird? Was, wenn das mit dem geplanten Gemüseanbau nicht funktioniert wie geplant? Und-und-und ...

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BeitragVerfasst: Do, 16. Aug 2012, 19:42 
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Reiner Schwachsinn, man kann sein Leben drauf verwetten dass das nix wird.
Da versucht sich ein Unternehmen irgendwie bekannt zu machen, den Typ würde ich einfach mal als Attention Whore einstufen.

Was irgenwelche halbseidenen Unternehmen in den letzten Jahren / Jahrzehnten im Weltraumsektor versprochen haben füllt ganze Bücher - was dann tatsächlich draus geworden ist passt auf nen Spickzettel.

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BeitragVerfasst: Fr, 17. Aug 2012, 14:08 
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Die Frage ist doch auch, wozu so ein Projekt überhaupt gut sein soll - noch weiß man viel zu wenig über den Mars, man ist da noch meilenweit von wirklich großen Erkenntnissen und Entdeckungen entfernt, die Vor-Ort-Forschung ohne Wiederkehr rechtfertigen würden.
Es gibt bisher auch keine Rohstoff-Funde, die jetzt in nächster Zeit dringend für das Überleben der Menschheit benötigt werden und daher unter jedwedem Opfer abgebaut werden müssten ... also, wozu sollte so eine Kolonie nützen? Um gelangweilten TV-Doku-Soap-Freaks "Big-Brother auf dem Mars" zu bescheren (wie ja im Artikel von dem Initiator angedacht)?

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BeitragVerfasst: Fr, 17. Aug 2012, 15:20 
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Was soll man denn auch von einem Holländer anderes erwarten als eine Wohnwagenkolonie auf dem Mars?

Das Ganze ist technologisch sowieso schon seit 40 Jahren möglich. Ohne einen triftigen Grund (wie der Kalte Krieg eben einer war) pumpt da aber keiner die notwendigen Milliardenbeträge rein. Es ist also weniger ein technologisches als ein finanzielles Problem. Das Konzept an sich - auch die ersten Kolonisten, die sich monatelang in kleine Holzschiffe gehockt haben, um nach Australien oder Amerika zu eiern, wussten, dass sie zu ihren Lebzeiten nicht mehr zurückkehren würden. Von daher nicht unbedingt neu, die ganze Idee. Sicher wird es irgendwann auch Landungen auf dem Mars geben, ob das aber dann zwangsläufig zur Notwendigkeit größerer Kolonien führt, ist eine andere Frage. Eher wird man Expeditionen von einem Forschungsschiff im Orbit aus auf den Planeten schicken und wieder nach oben holen. Dann spart man sich die ganze "Wie überlebe ich da auf längere Sicht"-Überlegung. Das ist wirklich in erster Linie eine Frage der Finanzierung.

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BeitragVerfasst: Fr, 17. Aug 2012, 17:17 
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Die Kolonisten in Amerika und Australien wussten aber auch, dass es in der "neuen Welt" Rohstoffe gab, die sie von ihrem Heimatland unabhängig machten.
Beim Mars ist das völlig anders, es gibt bislag keine dokumentierten nutzbaren Ressourcen auf dem Planeten, geschweige denn Wasser um grundlegende Funktionen einer Kolonie sicherzustellen. Und ein Transport der Stoffe von der Erde ist nun wirklich finanziell nicht lohnend.

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BeitragVerfasst: Fr, 17. Aug 2012, 17:26 
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Schon die erste Mondlandung war ja nichts weiter als ein Prestigeobjekt, vergleichbar mit der Erstbesteigung eines Berges durch Bergsteiger einer bestimmten Nation, das Erreichen des tiefsten Punktes der Erde oder dem Wettlauf zum Nord- bzw. Südpol. Eine Menschenkolonie auf dem Mars liegt nun wirklich in weiter Ferne, da sie sich dort nicht selbst versorgen könnte. Schon allein eine Landung, egal ob die eines Roboters oder von Menschen, auf dem Mars wäre unglaublich aufwendig und teuer. Meiner Meinung nach stimmt da nicht das Gleichgewicht zwischen Aufwand und wissenschaftlichem Nutzen. Denn anders als jede andere Expedition auf der Erde wird eine Marsexpedition nicht ein paar Milliönchen, sondern Milliarden verschlingen.

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BeitragVerfasst: Mo, 27. Aug 2012, 01:32 
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Dass der Restaurationsversuch voll daneben gegangen ist, dürfte außer Frage stehen. Was mich etwas verwundert, ist der Hype, der da jetzt drum gemacht wird ... Petitionen, dass das Bild so bleiben soll, Touristen, die jetzt extra in diese Stadt fahren, um sich das anzuschauen ... der Bürgermeister, der sich freut, dass seine Stadt jetzt so bekannt ist ...

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BeitragVerfasst: Mo, 27. Aug 2012, 10:28 
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Da kann man nur eines sagen: Sommerloch in den Medien!! ;)


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BeitragVerfasst: Mi, 29. Aug 2012, 14:28 
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Hier hab' ich noch was zu Prinz Harrys peinlichem Auftritt in Las Vegas gefunden.

http://www.stern.de/lifestyle/leute/par ... 85945.html


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BeitragVerfasst: Do, 30. Aug 2012, 10:31 
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Die Wahrheit über Bin Ladens Tod

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BeitragVerfasst: Mi, 05. Sep 2012, 23:45 
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Wollte diesen Blödsinn eigentlich gar nicht kommentieren, aber da ein guter alter Bekannter selbst öffentlich Stellung zu diesem Verräter nimmt, soll es so sein.

Wahre SEALs quatschen nicht

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BeitragVerfasst: Fr, 07. Sep 2012, 16:34 
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Zitat:
Sonde Voyager 1 wird es auf die andere Seite schaffen
Die Raumsonde nähert sich der Heliopause. Diese markiert den Übergang zwischen Sonnensystem und interstellarem Raum. Entdeckt hatte Voyager 1 schon Hinweise auf einen Ozean unterm Eis.

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Seit 2004 erforscht die Voyager 1 eine Zone am Rande des Sonnensystems, in dem die Sonnenwinde sich dramatisch verlangsamen und aufheizen. In den letzten Monaten haben Wissenschaftler Veränderungen beobachtet, die nahelegen, dass die Voyager 1 kurz vor dem Eintritt in den interstellaren Raum steht, als erstes Raumfahrzeug überhaupt

35 Jahre nach dem Verlassen der Erde strebt die Voyager 1 zu den Sternen. Früher oder später wird die als "Arbeitstier" konstruierte Sonde das Sonnensystem verlassen und einen neuen Bereich des Weltalls erreichen. Noch nie hat ein von Menschenhand geschaffenes Objekt es auf die andere Seite geschafft.

"Wir sind gespannt darauf, rauszukommen und raus zu finden, was da draußen ist", sagt Ed Stone. Der 76-Jährige hat von Beginn an für das Projekt gearbeitet. Kaum jemand anders auf der Welt wird es so wie Stone genießen, wenn Raumfahrtgeschichte geschrieben wird.

Als die NASA 1977 Voyager 1 und Voyager 2 ins All schickte, wusste niemand, wie lange sie funktionieren würden. Jetzt sind sie die am längsten arbeitenden Raumfahrzeuge aller Zeiten und mit Milliarden von Kilometern auch die am weitesten von der Erde entfernten.

35. Jahrestag des Starts

Der morgige Mittwoch markiert den 35. Jahrestag des Starts der Voyager 1 gen Jupiter und Saturn. Aktuell bewegt sie sich am Rande des Sonnensystems, das von einer riesigen Plasmablase umhüllt wird. Diese heiße und turbulente Gegend wird durch einem Strom geladener Sonnenpartikel gebildet. Außerhalb der Blase befindet sich eine weitere Grenze im Milchstraßensystem – der Raum zwischen den Sternen, der interstellare Raum. Wenn die Voyager 1 den durchquert, erwarten Wissenschaftler eine vergleichsweise ruhigere Umgebung.

Wann es soweit ist, können alle nur schätzen. Die Voyager 1 befindet sich im unerforschten Weltraum. Klar ist aber, dass sie sich die Grenze zwischen Sonnensystem und dem dahinter liegenden interstellarem Raum nähert. Es könnte Tage, Monate oder Jahre brauchen, bis die Wegmarke gekreuzt wird. Mehr als 17 Milliarden Kilometer ist die Voyager 1 jetzt von der Sonne entfernt.

Hinweise auf einen Ozean

Über 68 Kilobyte Computerspeicher verfügt die Sonde, Relikt aus der frühen Raumfahrt. Die Voyager 1 hat auch noch ein achtspuriges Tonbandgerät zur Datensicherung an Bord. Heute nutzen Raumfahrzeuge digitalen Speicher.

Ursprünglich sollten die Zwillingssonden Jupiter und Saturn erkunden und "Postkarten" vom sogenannten Großen Roten Fleck des Jupiter und den glänzenden Ringen des Saturn zur Erde senden. Voyager 1 und 2 schickten eine ganze Flut von Entdeckungen: ausbrechende Vulkane vom Jupitermond Io, Hinweise auf einen Ozean unter der Eisoberfläche des Jupitermonds Europa, Zeichen von Methan-Regen vom Saturnmond Titan.

Kameras abgestellt

Voyager 2 reiste dann Richtung Uranus und Neptun und bleibt bis heute das einzige Raumfahrzeug, das zu den beiden äußeren Planeten fliegt. Voyager 1 nutzte einen gravitationsbedingten Schleudereffekt, um sich an den Rand des Sonnensystem katapultieren zu lassen.

Die Kameras an Bord sind schon lange abgestellt. Die nuklearbetriebenen Sonden von der Größe eines Kleinwagens betreiben noch fünf Instrumente, um Magnetfelder, kosmische Strahlen und geladene Sonnenpartikel zu untersuchen. Sie tragen auch je eine mit Gold überzogene Platte mit sich, die Musik, Bilder und Grüße in verschiedenen Sprachen enthält – für den unwahrscheinlichen Fall, auf intelligente Lebewesen zu treffen.

17 Stunden braucht das Radiosignal

Seit 2004 erforscht die Voyager 1 eine Zone am Rande des Sonnensystems, in dem die Sonnenwinde sich dramatisch verlangsamen und aufheizen. In den letzten Monaten haben Wissenschaftler Veränderungen beobachtet, die nahelegen, dass die Voyager 1 kurz vor dem Eintritt in den interstellaren Raum steht, als erstes Raumfahrzeug überhaupt. Umgerechnet knapp drei Milliarden Euro hat die Doppelmission nach heutiger Kaufkraft bisher gekostet. Die Energiereserven dürften noch bis 2020 ausreichen. Dann, hoffen die Wissenschaftler, schwebt die Voyager 1 schon zwischen den Sternen.

Heutzutage hört eine Handvoll Ingenieure sorgfältig auf die Signale der beiden Voyagers. Die Einrichtung des mit Teppich ausgelegten Kontrollraums könnte auch an das Büro einer Versicherung erinnern, wären da nicht ein blaues Zeichen mit der Aufschrift "Missionskontrolle" und die Warnung auf einem Computer: "Wichtige Hardware für die Voyager-Mission. Bitte nicht anfassen!" Es sind keine Vollzeit-Wissenschaftler mehr auf die Mission angesetzt, aber ein Team von 20 Teilzeitkräften analysiert den Datenstrom. 17 Stunden braucht das Radiosignal der Voyager 1, um die Erde zu erreichen.

http://www.welt.de/aktuell/article109051646/Sonde-Voyager-1-wird-es-auf-die-andere-Seite-schaffen.html

35 Jahre und Voyager 1 funktioniert immer noch, das ist doch richtige Qualität. Andere Sonden/Satelliten dagegen bleiben gerade mal nur 10 Jahre im Einsatz.

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BeitragVerfasst: Fr, 07. Sep 2012, 18:08 
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Das kann man so aber auch nicht vergleichen. Normale Satelliten müssen in ihrer jeweiligen Umlaufbahn bleiben und daher ihren Treibstoff für jede erforderliche Korrektur verbrauchen. Irgendwann ist der alle und dann kommen sie entweder in einen sicheren Parkorbit oder verglühen in der Atmosphäre. Das passiert mit allen Objekten früher oder später, wenn man sie nicht wieder beschleunigt. Die Voyager-Sonden verbrauchten Treibstoff nur dann, wenn sie ihren Kurs korrigieren mussten, und das müssen sie eben nicht, weil die einmal erreichte Geschwindigkeit im Weltall beibehalten wird, solange kein anderer störender Einfluss dazwischenkommt, wie etwa ein klingonisches Raumschiff. Die eigentliche Beschleunigung fand ohnehin durch die Gravitation statt.

Was andere Raumsonden angeht, so sind die ja meist für einen ganz bestimmten Zweck konstruiert, um sich beispielsweise einem Asteroiden, Kometen oder einem Planeten zu nähern oder gar darauf zu landen. Damit ist die Aufgabe dann erfüllt. Andere bleiben in Umlaufbahnen oder haben weitergehende Missionen, wie die Voyager eben auch. Begrenzt wird das neben dem mitgeführten Treibstoff nur von der Energieversorgung, in der Regel Solarzellen oder auch Atombatterien. Dass gelandete Sonden irgendwann ausfallen, liegt meist daran, dass die Umwelteinflüsse die Sonden beschädigen und sie sich durch Verschleiß abnutzen, den es im freien Raum so nicht gibt. Siehe Mars: Die bisherigen Marsrover mit Solarzellen haben das Problem, dass es auf dem Mars eben leider nicht allzu sauber ist. Bei jedem Sturm haut es Staub und Dreck auf die Zellen und die Sonde kann irgendwann die Energieversorgung nicht mehr aufrechterhalten. Deswegen bekam Curiosity jetzt auch eine nukleare Energieversorgung. Die älteren Rover funktionierten teilweise nur deswegen noch länger als gedacht, weil sie Glück hatten und der Wind manchmal auch den Dreck entfernt hat. Die können dann eigentlich so lange weitermachen, bis die Akkus nicht mehr richtig funktionieren und sich nicht mehr laden lassen. Alles Probleme, die Voyager durch nukleare Energieversorgung so nicht hat. Für das Ding verändert sich auch nicht mehr viel, was die Außenbedingungen angeht - was soll da also kaputt gehen.

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BeitragVerfasst: Mi, 12. Sep 2012, 18:07 
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Können deutsche Frauen nicht mit PCs umgehen? :roll:

Eine Studie will das herausgefunden haben: klick

Hm, so weit es mich betrifft, passt das absolut nicht. Ich behaupte mal ganz dreist, dass ich mit PCs ziemlich gut umgehen kann (ich liebe die Dinger einfach und kann mir meinen Alltag gar nicht ohne vorstellen :mrgreen: ).

Wie ist eure Erfahrung/Meinung zu diesem Thema?

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BeitragVerfasst: Do, 13. Sep 2012, 02:03 
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Sind Frauen nicht allgemein dumm? Die haben ja kleinere Hirne, und sowieso, die gehören an den Herd und nicht vor nen Rechner.

Dazu passt, wenn auch nicht aktuell, irgendwie Todd Akin.

Falls du aber eine Antwort auf deine Frage möchtest: Ich halte von solchen und ähnlichen Studien prinzipiell mal nichts. Die sind doch nur da, damit irgendwelche Agenturen was zu tun haben, denn niemand (ausser den Medien) will diese Studien. Die zu 90% und auch in diesem Fall imho völlig hanebüchen sind. Gibt doch genausoviele Männer, die keinen Plan von PCs haben. Aber die fragt ja dann doch keiner.

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O:) Wurde am 14. September 2012 eilig heilig gesprochen. O:)


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BeitragVerfasst: Do, 13. Sep 2012, 14:39 
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Anscheinend mussten die Studienteilnehmer nur einen Fragebogen ausfüllen, woraus dann die PC-Kenntnisse abgeleitet wurden. Es gab also folglich keinen Praxis-Test - vielleicht schätzen sich deutsche Frauen einfach nur kritischer ein als isländische. :wink: Diesen internationalen Vergleich würde ich daher mit Vorsicht genießen.

Allerdings ist durchaus ein Unterschied zwischen Männern und Frauen zu erkennen. In den IT-Abteilungen von Unternehmen sind so gut wie nie Frauen in größerer Anzahl beschäftigt, und Personen, die oft abschätzig als "Computer-Nerds" abgestempelt werden, sind ebenfalls fast ausschließlich Männer. Von daher gehe ich schon davon aus, dass Frauen im Durchschnitt schlechtere PC-Kenntnisse haben als Männer, wo letztere auch deutlich häufiger von Computersucht betroffen sind und mehr Zeit vor dem Rechner verbringen.

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BeitragVerfasst: Do, 13. Sep 2012, 14:49 
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Das ist aber auch ein Generationenproblem. Die Nerds, die heute in Firmen arbeiten und zwischen 30 und 40 Jahren alt sind, haben in den 80ern und 90ern angefangen - damals tendierte der Anteil weiblicher Computernutzer gegen null. Das hat sich erst in den letzten 15 Jahren wirklich geändert. Insofern wird sich dieses Verhältnis auch mittelfristig verändern.

Allerdings gab und gibt es auch immer wieder die Gegenbeweise. Ich kenne 60jährige Frauen, die stets auf dem neuesten Stand sind und sich sehr gut auskennen, während so mancher halb so alte Mann auf dem Schlauch steht.

Was Frauen wirklich nicht können, ist Einparken ;)

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BeitragVerfasst: Do, 13. Sep 2012, 18:08 
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@Darth Graval: Also bei deinem ersten Satz war ich ja schon versucht, deinen Antrag auf Heiligsprechung (siehe anderen Thread) zu löschen .... :twisted: :twisted: Aber du hast ja dann die Kurve noch gekriegt. :lol:

Zentraldenker hat geschrieben:
Das ist aber auch ein Generationenproblem. Die Nerds, die heute in Firmen arbeiten und zwischen 30 und 40 Jahren alt sind, haben in den 80ern und 90ern angefangen - damals tendierte der Anteil weiblicher Computernutzer gegen null.

Also mich haben Computer von Anfang an begeistert (Technik sowieso) - und ich bin schon viel älter als 40 (:wink: ). Wäre ich ein paar Jahre später geboren, würde ich wohl auch in so einer IT-Abteilung sitzen oder sonst was in dem Bereich machen. Aber damals, als meine Studien-/Berufswahl anstand, gab es da nicht viel bis nichts.

Zitat:
Das hat sich erst in den letzten 15 Jahren wirklich geändert. Insofern wird sich dieses Verhältnis auch mittelfristig verändern.

Wobei sich das Wissen um PCs bei den meisten jungen Mädels eher auf soziale Netzwerke beschränkt (so weit meine Erfahrung mit den Mädels aus dem beruflichen Umfeld), weniger auf praktische Anwendungen.

Zitat:
Allerdings gab und gibt es auch immer wieder die Gegenbeweise. Ich kenne 60jährige Frauen, die stets auf dem neuesten Stand sind und sich sehr gut auskennen, während so mancher halb so alte Mann auf dem Schlauch steht.

Ja, auch das soll es geben. :wink:

Zitat:
Was Frauen wirklich nicht können, ist Einparken ;)

Ha, das stimmt aber so pauschal gar nicht - ich kann sogar einparken (aber vielleicht bin ich da eine Ausnahme). 8)

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BeitragVerfasst: Do, 13. Sep 2012, 18:40 
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Die Macht ist ja auch wirksam bei dieser da :)

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BeitragVerfasst: Do, 13. Sep 2012, 23:46 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Die Macht ist ja auch wirksam bei dieser da :)

Das hast du jetzt aber sehr, sehr nett ausgedrückt. :oops: :oops: :oops: .
(Wenn du so weiter machst, müssen wir auch dich noch heilig sprechen ... "St. Zentraldenker" ... wie klingt das? :lol: :lol: )

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BeitragVerfasst: Fr, 14. Sep 2012, 00:05 
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Eher schlecht... mit so nem heiligen Schein über der Birne kann ich noch weniger schlafen... und ein gutes Ziel bietet man obendrein ;) Außerdem müsste ich mich dann am Ende noch politisch korrekt benehmen und das geht nun wirklich nicht... aber ich danke für den netten Gedanken, ganz besonders wenn er von Dir kommt :)

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BeitragVerfasst: Fr, 14. Sep 2012, 21:37 
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Zentraldenker hat geschrieben:
Eher schlecht... mit so nem heiligen Schein über der Birne kann ich noch weniger schlafen... und ein gutes Ziel bietet man obendrein ;) Außerdem müsste ich mich dann am Ende noch politisch korrekt benehmen und das geht nun wirklich nicht...

Deinen Schlafmangel würde ich ja noch in Kauf nehmen - aber politisch korrektes Benehmen von dir zu verlangen, das geht nun wirklich nicht. :shockb: Dieser Preis wäre dann doch zu hoch. :lol:

Zitat:
... aber ich danke für den netten Gedanken, ganz besonders wenn er von Dir kommt :)

Bitteschön - immer wieder gerne. :wink:


Hier mal etwas zum Schmunzeln:

Bordeaux - das Porto der Sachsen?

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BeitragVerfasst: Mo, 11. Mär 2013, 15:10 
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Am heutigen Tag, ist es genau 2 Jahre her als das Unglück in Fukushima geschah, ich gedenke hiermit den Opfern und denen die an den Folgen erkrankt sind. :-(


Aber die Japanische Regierung hat leider nicht wirklich was draus gelernt, irrwitziger weise will die Regierung das schon bald wieder Menschen im Sperrgebiet leben, aber das dies so gut wie unmöglich ist will man nicht wahrhaben. Auch heute kann man nicht in der Umgebung von Tschernobyl leben und in Japan sollen die Menschen demnächst wieder im Schatten von Fukushima leben.

Besonders toll finde ich es, das die 50 Helden, die alles versucht hatten eine größere Katastrophe zu verhindern, gefeuert wurden. Ohne schadensersatz und lohn, können sie nicht mal ihre Ärztlichen Untersuchungen bezahlen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zweiter-Jahrestag-der-Atomkatastrophe-von-Fukushima-1817759.html

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BeitragVerfasst: Mo, 11. Mär 2013, 16:29 
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Alles richtig. Mich stört nur sehr, dass bei dem ganzen Atomkäse die eigentliche Katastrophe vergessen wird. Nämlich das Erdbeben und der Tsunami, gegen den die Opfer der Atomkatastrophe -- so schlimm das ist -- letztlich marginal ausfallen. Und das bezieht Spätfolgen und Erkrankungen in der Zukunft ein. Sicher wird es viel Leid durch den GAU geben, aber dieser Hype um die Atomkatastrophe ist wie üblich total überzogen.

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BeitragVerfasst: Mo, 11. Mär 2013, 21:05 
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Registriert: Mo, 02. Jun 2003, 21:30
Beiträge: 2408
Wohnort: Reutlingen
Tja, da hat das grüne Gesindel hier halt ganze Arbeit geleistet.
Huuuu, das böse Atom, die böse Strahlung fällt dich an.
Natürlich ist da ein Strahlungsopfer schlimmer als 100 die ertrinken.
Ist ja viel spektakulärer, ertrinken kann man ja schließlich auch in der eigenen Badewanne, wie langweilig.
Und man kann auch nur schwierig sein eigenes Weltbild an dem die Welt genesen soll drauf aufbauen.

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You don't count the dead. When God's on your side
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BeitragVerfasst: Di, 12. Mär 2013, 09:49 
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Registriert: Fr, 04. Apr 2003, 23:37
Beiträge: 3475
Genau so it es.

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